AT527375B1 - Vorrichtung zum Einbringen von Furchen in Erdreich - Google Patents

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AT527375B1 ATA50528/2023A AT505282023A AT527375B1 AT 527375 B1 AT527375 B1 AT 527375B1 AT 505282023 A AT505282023 A AT 505282023A AT 527375 B1 AT527375 B1 AT 527375B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Einbringen von Furchen in Erdreich, insbesondere zur Markierung von Stellplätzen auf Campingplätzen, umfassend eine Basis (2) und Räder (31, 32), die mit der Basis (2) verbunden sind, sodass die Vorrichtung (1) verfahrbar ist, und eine drehbar gelagerte Schneideinrichtung (4), mit welcher die Furchen einbringbar sind. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass an der Basis (2) ein Getriebe (5) gelagert und ein Riemen (6) vorgesehen ist, wobei der Riemen (6) mit dem Getriebe (5) und einer Drehwelle für die der Schneideinrichtung (4) in Verbindung steht, um die Schneideinrichtung (4) anzutreiben, und dass zwei vordere Räder (31) und ein hinteres Rad (32) vorgesehen sind, wobei das hintere Rad (32) höhenverstellbar ist.

Description

Beschreibung
VORRICHTUNG ZUM EINBRINGEN VON FURCHEN IN ERDREICH
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von Furchen in Erdreich, insbesondere zur Markierung von Stellplätzen auf Campingplätzen, umfassend eine Basis und Räder, die mit der Basis verbunden sind, sodass die Vorrichtung verfahrbar ist, und eine drehbar gelagerte Schneideinrichtung, mit welcher die Furchen einbringbar sind.
[0002] Auf dauerhaft eingerichteten Campingplätzen sind üblicherweise fixe Stellplätze mit geeigneter Infrastruktur vorgesehen. Die einzelnen Stellplätze werden Campern zugewiesen. Bei größeren Events ist es teilweise üblich, größere Areale für Camper auszuweisen bzw. bereitzustellen. In diesem Fall ist regelmäßig keine fix installierte Infrastruktur gegeben.
[0003] In beiden Fällen, sowohl bei fix eingerichteten Campingplätzen als auch lediglich temporär angelegten, ist es zweckmäßig, die Stellplätze für die Camper kenntlich zu machen. Hierfür wurden in jüngerer Vergangenheit Vorrichtungen der eingangs genannten Art geschaffen, mit welchen über eine angetriebene Schneideinrichtung, die mit geeigneten Schneideinsätzen ausgestattet ist, wie beispielsweise schlagend rotierende Hämmer, Furchen in Erdreich eingearbeitet werden können. Mit den eingearbeiteten Furchen kann ein Raster bereitgestellt werden, das über einige Zeit, bei fix eingerichteten Campingplätzen zumindest einen bis drei Monate, hält, ehe die Furchen zuwachsen und gegebenenfalls zu erneuern sind.
[0004] Bei Vorrichtungen der genannten Art hat sich gezeigt, dass diese im Einsatz den oft gegebenen hohen Belastungen nicht ausreichend standhalten können. Dies führt zu raschem Ausfall einzelner Vorrichtungsteile und dadurch ungeplanten Wartungszeiten und damit verbunden auch einer niedrigen Produktivität der Vorrichtungen.
[0005] Die US 3,611,730 offenbart eine Vorrichtung zum Einbringen einer Furche in Erdreich, umfassend eine rotierend über eine Kette angetriebene Scheibe mit in das Erdreich eingreiftenden Zähnen, mit welcher Scheibe die Furche in das Erdreich einbringbar ist. Die Scheibe mit den eingreifenden Zähnen wird über eine Kette angetrieben. Die Scheibe und die anderen Einrichtungen sind auf einer Zugvorrichtung mit zwei Rädern angeordnet, wobei die Zugvorrichtung an einen Traktor ankoppelbar ist.
[0006] Die US 3,319,365 offenbart eine händisch ziehbare Vorrichtung mit einer auf dieser angeordneten Scheibe mit Schneidbereichen zum Eingriff in Erdreich, wobei die Vorrichtung zwei vordere Räder und ein hinteres Rad aufweist, wobei das hintere Rad etwa achsparallel zur in das Erdreich eingreifenden Scheibe angeordnet ist.
[0007] Die DE 101 05 475 C1 offenbart eine Grabenfräse mit einem Fräsrad, wobei die Grabenfräse ebenfalls händisch betreibbar ist. Die DE 28 25 199 A1 offenbart eine weitere gattungsgemäße Vorrichtung zum Ziehen eines Grabens in einem Erdreich.
[0008] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Vorrichtung weniger wartungsanfällig ist und damit bezogen auf eine Zeiteinheit im Einsatz länger wartungsfrei oder ausfallsfrei gebraucht werden kann.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst, wenn bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art an der Basis ein Getriebe gelagert und ein Riemen vorgesehen ist, wobei der Riemen mit dem Getriebe und einer Drehwelle für die Schneideinrichtung in Verbindung steht, um die Schneideinrichtung anzutreiben, und dass zwei vordere Räder und ein hinteres Rad vorgesehen sind, wobei das hintere Rad höhenverstellbar ist.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird insbesondere der Vorteil erzielt, dass die Vorrichtung deutlich stabiler als bekannte Vorrichtungen und damit auch weniger schadensanfällig und wartungsintensiv ist. Dies wird durch die Kombination des Getriebes mit dem Riemen ermöglicht. Wenngleich wie bislang über das Getriebe auch direkt die Schneideinrichtung angetrieben
werden könnte, hat sich die Kombination aus einem Getriebe mit einem Riemen, insbesondere Keilriemen, als robuster Antrieb bei den gegebenen Bedingungen herausgestellt. Die Schneideinrichtung muss letztlich je nach Einstellung bei einer Schneidtiefe bis zu 7 cm in das Erdreich eingreifen, um gut sichtbare Furchen zu erzielen. Selbst bei kleineren Furchentiefen von etwa 1 cm bis 5 cm sind die auftretenden Kräfte sehr hoch, insbesondere wenn hinzukommt, dass im Erdreich auch größere Steine vorhanden sind. Letztere führen beim Eingriff zu sehr starken Erschütterungen, die nunmehr durch den vorgesehenen Riemen gut dämpfbar sind. Dies wiederum führt zu weniger Ausfallszeiten und damit allgemein zu einer erhöhten Einsatzzeit und höherer Produktivität. Dies trifft nicht nur zu, wenn die Vorrichtung zur Markierung von Stellplätzen eingesetzt wird, sondern allgemein bei Verwendung der Vorrichtung, also beispielsweise auch dann, wenn die Vorrichtung zum Ziehen von Furchen für zu verlegende Kabel oder Leitungen oder andere Zwecke eingesetzt wird.
[0011] Das Getriebe ist bevorzugt als Winkelgetriebe ausgebildet. Die Vorrichtung wird üblicherweise an einem Traktor befestigt, welcher die Vorrichtung zum Zwecke der Einbringung von Furchen im Erdreich zieht. Die Vorrichtung wird somit grundsätzlich passiv bewegt; die Räder werden nicht aktiv angetrieben, insbesondere nicht mit einem Motor oder dergleichen. Das Getriebe wird mit einer Zapfwelle des ziehenden Traktors verbunden, sodass eine Kraftübertragung auf das Getriebe und in der Folge auf den Riemen möglich ist, wobei Letzterer wiederum die rotierende Schneideinrichtung antreibt. Uber eine Drehzahlsteuerung lässt sich dabei auch die Rotationsgeschwindigkeit der Schneideinrichtung in vorgegebenen Grenzen steuern.
[0012] Unabhängig von der speziellen Ausbildung des Getriebes ist dieses allgemein zur Verbindung mit einer Zapfwelle eines Traktors eingerichtet, damit die beschriebene Kraftübertragung auf die Schneideinrichtung erreicht werden kann. Uber eine Motordrehzahl des Traktors bzw. über eine Zapfwellendrehzahl kann dann eine Drehzahl für das verbundene Getriebe gesteuert werden.
[0013] Die Basis, welche vorzugsweise alle wesentlichen Teile der Vorrichtung trägt und mit den Rädern verbunden ist, damit die Vorrichtung in der erwähnten Weise passiv, oder bei vorgesehenem Antrieb für die Räder gegebenenfalls auch aktiv, verfahrbar ist, kann grundsätzlich beliebig ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist die Basis für die erforderlichen Aufbauten und Befestigungen des Getriebes sowie der Schneideinrichtung als Bodenplatte ausgebildet. Die Bodenplatte ist insbesondere aus einem Stahl gefertigt. Bei Ausbildung der Bodenplatte aus einem Stahl ist ein Materialeinsatz dabei so bemessen, dass die erforderliche Stabilität der Vorrichtung gegeben ist, ohne dass diese zu schwer wird. Insbesondere wenn es auf eine leichtgewichtige Konstruktion ankommt, kann anstelle der Bodenplatte aber auch eine geschweißte Rahmenkonstruktion aus einem Stahl eingesetzt sein. Die Bodenplatte hat demgegenüber den Vorteil, dass deren Herstellung einfach ist und keine weiteren Schweißarbeiten oder dergleichen erfordert. Ein bestimmtes Mindestgewicht der Bodenplatte sollte nicht unterschritten werden, damit die Vorrichtung im Einsatz auch bei starken einwirkenden Kräften satt aufliegt und bei unebenen und/oder steinigem Boden nicht zu hüpfen und/oder schwingen beginnt.
[0014] Bevorzugt ist die Bodenplatte mit einem Schlitz ausgebildet und ragt die Schneideinrichtung durch den Schlitz. Die Schneideinrichtung wird dann an der Oberseite antriebsmäßig mit dem Getriebe und dem Riemen versorgt, wohingegen an der Unterseite der Bodenplatte der Eingriff in das Erdreich zwecks Furchenbildung erfolgt. Die Bodenplatte bringt dabei auch den Vorteil, dass allenfalls weggeschleudertes Material an der Unterseite der Bodenplatte abprallt und damit die auf einer Oberseite der Bodenplatte angeordneten Einrichtungen nicht beschädigen kann.
[0015] Als besonders günstig für möglichst geringe Ausfallzeiten der Vorrichtung hat es sich auch erwiesen, wenn die Schneideinrichtung als Scheibe mit Schneidzähnen ausgebildet ist. Im Stand der Technik wurden bislang frei bewegliche, an einer Drehwelle rotierbar angeordnete Hämmer verwendet, welche in das Erdreich eingreifen. Dies hat oftmals zu unerwünschten Schwingungen oder Erschütterungen geführt, was wiederum zu Materialversagen führte. Durch die Ausbildung der Schneideinrichtung als Scheibe mit Schneidzähnen ist dieses Problem beseitigt oder zumindest deutlich reduziert. Die Schneidzähne können dabei integral mit der Scheibe ausgebildet sein,
können aber auch als gesonderte Einsätze vorliegen, die insbesondere lösbar mit der Scheibe verbunden sein können. Insbesondere kann auch vorgesehen sein, dass die Schneidzähne an einer Eingriffsseite mit wechselbaren Einsätzen, insbesondere aus einem Stahl oder einem Hartmetall, bestückt sind.
[0016] Bei vorgesehenen Schneidzähnen können diese grundsätzlich in Bezug auf die die Schneidzähne tragende Scheibe in Rotationsrichtung nacheinander auf einem Kreis angeordnet sein. Als besonders günstig hat es sich jedoch gezeigt, wenn die Schneidzähne in Bezug auf eine durch die Scheibe verlaufende Rotationsebene abwechselnd links oder rechts versetzt angeordnet sind. Die Rotationsebene verläuft insbesondere durch die Mitte der Scheibe und senkrecht zur Drehachse derselben im Einsatz. Die Schneidzähne befinden sich dann in Rotationsrichtung und damit im Einsatz auch in Eingriffsrichtung betrachtet einmal links von der durch die Mitte der Scheibe verlaufenden Ebene und einmal rechts. Durch die Versetzung der Schneidzähne in der Abfolge links-rechts-links-rechts usw. kommt es zu weniger Erschütterungen durch Steine, welche entlang der Schnittlinie liegen.
[0017] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Vorrichtung zwei vordere Räder und ein hinteres Rad aufweist. Mit drei Rädern ist eine 3-Punkt-Auflage geschaffen, welche für zusätzliche Stabilität während des Betriebes sorgt. Dabei ist im Rahmen der Erfindung das hintere Rad h6öhenverstellbar, insbesondere um eine Schnitttiefe der Schneideinrichtung einstellen zu können. Für die Höhenverstellbarkeit des hinteren Rades kann beispielsweise eine an der Basis gelagerte Spindel vorgesehen sein, welche eine Lagerung für das hintere Rad trägt oder mitträgt. Die Spindel kann manuell betätigbar sein oder auch als hydraulische Spindel ausgeführt sein. Durch die Verstellung der Spindel und damit der Lagerung des Rades kann dann eine Höhe des hinteren Rades eingestellt werden. In diesem Zusammenhang kann auch vorgesehen sein, dass die Lagerung für das hintere Rad zusätzlich über schwenkbare Träger mit der Basis in Verbindung steht. Da die Vorrichtung insgesamt auch bei schlanker Konstruktion mehrere Hundert kg an Masse aufweisen kann, kann sich eine derartige zusätzliche Stabilisierung der Lagerung des hinteren Rades empfehlen.
Insbesondere bei Ausbildung der Vorrichtung mit einer Bodenplatte können zusätzliche Einrichtungen an der Oberseite der Bodenplatte vorgesehen sein, welche der Kennzeichnung von Stellplätzen dienen. Beispielsweise kann ein Kreidetrichter vorgesehen sein, der entlang einer gezogenen Furche Kreide ablässt, um so eine zusätzliche Markierung zu schaffen. Seitlich können an der Basis Gummimatten vorgesehen sein, damit seitlich kein Material weggeschleudert wird.
[0018] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiel. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:
[0019] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer perspektivischen Seitenansicht; [0020] Fig. 2 die Vorrichtung als Fig. 1 befestigt an einem Traktor in rückseitiger Ansicht; [0021] Fig. 3 einen Aufbau an einer Oberseite einer Bodenplatte einer Vorrichtung nach Fig. 1; [0022] Fig. 4 eine detaillierte Ansicht einer Schneideinrichtung;
[0023] Fig. 5 eine weitere Ansicht der Schneideinrichtung aus Fig. 4;
[0024] Fig. 6 eine Draufsicht auf die Schneideinrichtung samt Schneidzähnen;
[0025] Fig. 7 Schneidzähne in einer Detaildarstellung;
[0026] Fig. 8 eine weitere Darstellung der Schneideinrichtung mit Schneidzähnen;
[0027] Fig. 9 eine Ansicht zu einem hinteren Rad.
[0028] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 in einer perspektivischen Seitenansicht dargestellt. Die Vorrichtung 1 umfasst eine Basis 2, die als Bodenplatte ausgebildet ist. Die Bodenplatte ist im Ausführungsbeispiel aus einem Stahl gefertigt. Alternativ ist es auch möglich, eine Rahmenkonstruktion aus Stahl vorzusehen und/oder andere hochbelastbare Materialien zu verwenden, so lange die Vorrichtung 1 insgesamt ausreichend schwer bleibt, um nicht bei unre-
gelmäßigen Bodengegebenheiten zu schwingen und/oder hüpfen. Die Bodenplatte ist mit Rädern 31, 32 verbunden. An einer Vorderseite sind zwei vordere Räder 31 und an der Hinterseite ein einziges hinteres Rad 32 befestigt. Die Räder 31, 32 sind ohne Antrieb ausgebildet und erlauben eine passive Bewegung der Vorrichtung 1, insbesondere mit einem Traktor 13, wie dieser teilweise in Fig. 1 und insbesondere in Fig. 2 ersichtlich ist. Zum Anschluss an einen Traktor 13 ist an der Bodenplatte ein entsprechender Aufbau 14 vorgesehen, über welchen die Vorrichtung 1 an einen Traktor 13 anhängbar ist. Der Aufbau 14 kann zur zusätzlichen Stabilisierung mit Streben 15 in Verbindung stehen, welche wiederum mit der Bodenplatte verbunden sind.
[0029] Auf der Bodenplatte ist, wie insbesondere aus Fig. 1 und Fig. 3 ersichtlich ist, ein Getriebe 5 gelagert. Bei dem Getriebe 5 handelt es sich um ein Winkelgetriebe. Das Getriebe 5 ist mit einer ersten Welle mit einer Zapfwelle eines Traktors 13 verbindbar, sodass eine Krafteinleitung zunächst in Fahrtrichtung erfolgt. Durch die Umsetzung um 90° kann ein vorgesehener und in Fig. 3 ebenfalls ersichtlicher Riemen 6 angetrieben werden. Der als Keilriemen ausgebildete Riemen 6 steht wiederum mit einer Drehwelle einer vorgesehenen Schneideinrichtung 4 in Verbindung, die in Fig. 1 und Fig. 2 noch von einem Gehäuse 12 verdeckt ist, das im Einsatz üblicherweise die Schneideinrichtung 4 an einer Oberseite der Bodenplatte abdeckt und in Fig. 3 und Fig. 4 abgenommen ist. Durch das Getriebe 5 und den Riemen 6 kann eine Kraftübertragung von der Zapfwelle des Traktors 13 auf die Schneideinrichtung 4 erfolgen. Wie in Fig. 4 und Fig. 5 ersichtlich ist, weist die Bodenplatte einen Schlitz 7 auf. Dieser Schlitz nimmt die Schneideinrichtung 4 auf bzw. ist die Schneideinrichtung 4 durch den Schlitz 7 geführt. Die Schneideinrichtung 4 wird somit an einer Oberseite der Bodenplatte mit den vorgesehenen Einrichtungen, nämlich der Kombination aus Getriebe 5 und Keilriemen, angetrieben und ist dort an einer Drehwelle drehbar gelagert, greift aber an der gegenüberliegenden Seite in das Erdreich ein. Da der Schlitz 7 relativ schmal bemessen ist, kann die Bodenplatte auch als Schutz für die auf der Oberseite der Bodenplatte angeordneten Einrichtungen dienen. Allfällige durch einen Eingriff in das Erdreich weggeschleuderte Steine können somit diese Einrichtungen nicht beschädigen.
[0030] Die Schneideinrichtung 4 ist im Wesentlichen als Scheibe ausgebildet, welche radial auBenseitig Schneidzähne 8 trägt. Die Schneidzähne 8 können wie in Fig. 6 bis Fig.8 im Detail ersichtlich so ausgebildet sein, dass diese Schneideinsätze 81 aufweisen, welche lösbar mit dem Grundkörper der Scheibe verbindbar sind. Dadurch ist es bei Verschleiß der Schneideinsätze 81 möglich, diese zu tauschen, ohne dass die Schneideinrichtung 4 insgesamt ersetzt werden muss. Wie ebenfalls aus Fig. 6 bis Fig. 8 ersichtlich ist, sind die einzelnen Schneidzähne 8 in Bezug auf eine Rotation der Scheibe mit den Schneidzähnen 8 abwechselnd versetzt angeordnet. Eine erste Reihe von Schneidzähnen 8 liegt auf einem ersten Kreis links zur Mitte der Scheibe, wohingegen eine zweite Reihe von Schneidzähnen 8 rechts zur Mitte der Scheibe liegt. Die Anordnung ist so getroffen, dass sich eine linke und eine rechte Anordnung nacheinander abwechseln.
[0031] In Fig. 9 ist das hintere Rad 32 samt dessen Lagerung 10 näher dargestellt. Das hintere Rad 32 ist höhenverstellbar gelagert. Hierfür ist eine Spindel 9 vorgesehen, die wiederum mittelbar an der Bodenplatte gelagert ist. Gegenüberliegend ist die Spindel 9 an der Lagerung für das hintere Rad 32 gelagert. Gleichzeitig sind zur Verstärkung zwei schwenkbare Träger 11 vorgesehen, welche ebenfalls mit der Lagerung 10 sowie schwenkbar mit der Bodenplatte bzw. Basis 2 in Verbindung stehen. Durch Betätigung der Spindel 9 kann das hintere Rad 32 höhenverstellt werden, was zur Einstellung einer Furchentiefe dient.
[0032] Im Einsatz wird die Vorrichtung 1 an einen Traktor 13 angehängt und die Zapfwelle des Traktors mit dem Getriebe 5 verbunden. Uber das hintere Rad 32 und die vorgesehene Spindel 9 erfolgt eine Höhenverstellung des hinteren Rades 32 und damit eine Einstellung einer Furchentiefe. Im Anschluss können Furchen im Erdreich gezogen werden, indem der Traktor die Vorrichtung 1 zieht und gleichzeitig die Schneideinrichtung 4 über die Zapfwelle antreibt.
[0033] Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 ist von Vorteil, dass aufgrund der Kombination des Getriebes 5 mit dem Riemen 6 Erschütterungen sehr gut dämpfbar sind bzw. sich nicht auf vorzeitiges Materialversagen oder Materialverschleiß auswirken. Durch die zusätzlich vorgesehene Ausbildung der Schneideinrichtung 4 als Scheibe mit abwechselnden Schneidzähnen 8 wird zu dem ein schädigender Einfluss möglicher Steine beim Ziehen von Furchen reduziert.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Vorrichtung (1) zum Einbringen von Furchen in Erdreich, insbesondere zur Markierung von Stellplätzen auf Campingplätzen, umfassend eine Basis (2) und Räder (31, 32), die mit der Basis (2) verbunden sind, sodass die Vorrichtung (1) verfahrbar ist, und eine drehbar gelagerte Schneideinrichtung (4), mit welcher die Furchen einbringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Basis (2) ein Getriebe (5) gelagert und ein Riemen (6) vorgesehen ist, wobei der Riemen (6) mit dem Getriebe (5) und einer Drehwelle für die der Schneideinrichtung (4) in Verbindung steht, um die Schneideinrichtung (4) anzutreiben, und dass zwei vordere Räder (31) und ein hinteres Rad (32) vorgesehen sind, wobei das hintere Rad (32) höhenverstellbar ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (5) als Winkelgetriebe ausgebildet ist.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (5) zur Verbindung mit einer Zapfwelle eines Traktors (13) eingerichtet ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (2) als Bodenplatte ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte mit einem Schlitz (7) ausgebildet ist und die Schneideinrichtung (4) durch den Schlitz (7) ragt.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneideinrichtung (4) als Scheibe mit Schneidzähnen (8) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (8) an einer Eingriffseite mit wechselbaren Einsätzen, insbesondere aus einem Stahl oder einem Hartmetall, bestückt sind.
8. Vorrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidzähne (8) in Bezug auf eine durch die Scheibe (4) verlaufende Rotationsebene abwechselnd links oder rechts versetzt angeordnet sind.
9. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Basis (2) gelagerte Spindel (9) vorgesehen ist, welche eine Lagerung (10) für das hintere Rad (32) trägt oder mitträgt.
10. Vorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (10) für das hintere Rad (32) über schwenkbare Träger (11) mit der Basis (2) in Verbindung steht.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ATA50528/2023A 2023-07-04 2023-07-04 Vorrichtung zum Einbringen von Furchen in Erdreich AT527375B1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3319365A (en) * 1964-11-23 1967-05-16 Walter B Perry Trench digging machine
US3611730A (en) * 1969-12-11 1971-10-12 Henry Joseph Brettrager Soil drainage trenching and aerating apparatus
DE2825199A1 (de) * 1978-01-04 1979-07-05 Henry Masquelier Vorrichtung zum ziehen von graeben
DE10105475C1 (de) * 2001-02-02 2002-05-29 Thuemer Landschaftsbau Gmbh Grabenfräse

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