AT527077A2 - Schubbodencontainer mit Trocknungseinrichtung - Google Patents

Schubbodencontainer mit Trocknungseinrichtung Download PDF

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AT527077A2
AT527077A2 ATA50313/2024A AT503132024A AT527077A2 AT 527077 A2 AT527077 A2 AT 527077A2 AT 503132024 A AT503132024 A AT 503132024A AT 527077 A2 AT527077 A2 AT 527077A2
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Abstract

Mobiler Schubbodencontainer für die Förderung von Hackschnitzeln, mit Außenwänden, die einen Aufnahmeraum für Hackschnitzel einschließen, einer Ausgangsöffnung in einer Außenwand, einem Schubboden, der eingerichtet ist die im Aufnahmeraum befindlichen Hackschnitzel zu der Ausgangsöffnung zu fördern, und einem Transporthaken an einer Außenwand zum Aufladen des Schubbodencontainers auf einen Transporter, wobei der Schubbodencontainer ferner eine Hohlkammervorrichtung umfasst, die in dem Aufnahmeraum ausgebildet ist und sich zwischen den Außenwänden erstreckt, wobei die Hohlkammervorrichtung ein Vielzahl von Durchgangsöffnungen aufweist, die die Innenseite der Hohlkammervorrichtung mit ihrer Außenseite verbinden, und einen Gaseingang, der mit der Hohlkammervorrichtung verbunden ist und durch den über die Durchgangsöffnungen ein erwärmtes Gas in den Aufnahmeraum für Hackschnitzel leitbar ist, wobei die Hohlkammervorrichtung vom Schubboden beabstandet ausgebildet ist.

Description

Schubbodencontainer mit Trocknungseinrichtung
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Schubbodencontainer mit einer Trocknungseinrichtung. Stand der Technik
Holzschnitzel für Heizanlagen werden in Containern gelagert, die einen Schubboden haben und die Holzschnitzel dann aus dem Container auf eine Förderanlage auswerfen, mit der sie zu der Heizanlage gefördert werden. Diese Holzschnitzel müssen vor dem Verheizen aber getrocknet werden, insbesondere wenn sie aus frischem geerntetem Holz hergestellt wurden. Dafür gibt es spezielle Trockencontainer. Diese Trockencontainer sind auf Standbeinen gelagert und weisen einen gelochten Boden auf. So kann unter den Trockencontainer heiße Luft eingeblasen werden, die dann durch den Boden in die
Hackschnitzel aufsteigt und diese trocknet.
Die trockenen Hackschnitzel aus dem Trockencontainer müssen aber nach dem Trocknen in
den Schubbodencontainer verladen werden, was umständlich und lange dauern kann.
In der DE 10 2013 215 429 A1 ist eine Vorrichtung zum Trocknen von Hackschnitzeln offenbart, mit einem Behälter und einem Kanal, welcher sich innerhalb des Behälters erstreckt und diesen in zwei Kammern zur Aufnahme der Biomasse unterteilt, wobei Seitenwände des Kanals Öffnungen aufweisen, mittels welcher einer jeweiligen Kammer ein Trocknungsgas zum Trocknen der darin aufgenommenen Biomasse zuführbar ist. Mithilfe des Kanals, der den Container in zwei Kammern trennt, können die Hackschnitzel effizienter getrocknet werden. Allerdings benötigt der Container nun für jede Containerkammer einen
Antrieb, was die Konstruktion des Containers verkompliziert und verteuert.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, einen flexibel einsetzbaren mobilen Schubbodencontainer bereitzustellen, der Hackschnitzel nicht nur mittels eines Schubbodens auf eine Förderanlage auswerfen kann, sondern in dem die Hackschnitzel auch gleich effektiv
getrocknet werden können, der aber gleichzeitig einfach aufgebaut ist.
Die Aufgabe wird gelöst mit einem mobilen Schubbodencontainer mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen
enthalten.
Ein erfindungsgemäßer mobiler Schubbodencontainer für die Förderung von Hackschnitzeln, umfasst Außenwände, die einen Aufnahmeraum für Hackschnitzel einschließen, einer Ausgangsöffnung in einer Außenwand, einem Schubboden, der eingerichtet ist die im Aufnahmeraum befindlichen Hackschnitzel zu der Ausgangsöffnung zu fördern, und einem Transporthaken an einer Außenwand zum Aufladen des Schubbodencontainers auf einen Transporter, wobei eine Hohlkammervorrichtung, die in dem Aufnahmeraum ausgebildet ist und sich zwischen den Außenwänden erstreckt, wobei die Hohlkammervorrichtung ein Vielzahl von Durchgangsöffnungen (Luftdurchgangslöcher) aufweist, die die Innenseite der Hohlkammervorrichtung mit ihrer Außenseite verbinden und ein Gaseingang vorgesehen ist, der mit der Hohlkammervorrichtung verbunden ist und durch den über die Durchgangsöffnungen ein erwärmtes Gas in den Aufnahmeraum für Hackschnitzel leitbar ist. Durch die Hohlkammervorrichtung wird es ermöglicht das erwärmte Gas, insbesondere Heißluft, in den Schubbodencontainer platzsparend einzuführen und dort großflächig zu verteilen, so dass auch feuchte oder frische Holzschnitzel schnell für die Verbrennung geeignet sind und anschließend gleich verheizt werden können. Die Hohlkammervorrichtung ist vom Schubboden beabstandet ausgebildet. Dadurch wird vermieden, dass die Hohlkammervorrichtung am Schubboden befestigt werden muss und der Schubboden
konstruktiv abgeändert werden muss.
Vorzugsweise ist die Hohlkammervorrichtung mittig in einer Querrichtung angeordnet. Es können aber auch mehrere Hohlkammervorrichtungen nebeneinander ausgebildet sein, bspw. in gleichen Abständen nach jeweils einem Drittel oder Viertel in Querrichtung des
Aufnahmeraums.
Die Hohlkammervorrichtung ist vorzugsweise aus einem Metall wie einem Blech ausgebildet.
Ein solches robustes Material eignet sich ideal für die Handhabung von Hackschnitzeln.
Vorzugsweise sind die Durchgangsöffnungen zumindest teilweise kreisförmig ausgebildet, insbesondere mit einem Durchmesser von zumindest 2 mm, vorzugsweise mindestens 4mm, 5mm oder 8mm und höchstens 15mm, 10mm, 8mm, 5mm oder 4mm. Diese Lochgröße kann ein hindurchfallen des Großteils der Hackschnitzel verhindern, und ermöglicht gleichzeitig das effiziente Trocknen der Hackschnitzel, da das erwärmte Gas durch die Löcher leicht zu den Hackschnitzeln entweichen kann. Die Löcher haben einen Abstand von mindestens 3mm, 2mm oder 1mm, und vorzugsweise höchstens von 30mm, 20mm oder 10mm. So kann die Anzahl der Durchgangsöffnungen maximiert werden, um eine möglichst effiziente
Luftdurchleitung in die Hackschnitzelaufnahme zu gewährleisten.
Der Gaseingang ist vorzugsweise an einer Außenwand vorgesehen. Dadurch gibt es keine
komplizierten Unterbauten an der Unterseite des Schubbodencontainers, so dass dieser auf
jedem Untergrund einfach abgestellt und wieder wegtransportiert werden kann. Insbesondere ist der Gaseingang an einem Befestigungsbereich der Hohlkammervorrichtung ausgebildet, so dass der Gaseingang direkt in die Innenseite der Hohlkammervorrichtung führt. Dadurch werden keine zusätzlichen Kanäle oder Schläuche innerhalb des
Schubbodencontainers benötigt.
Der Gaseingang ist bevorzugt in Höhenrichtung des Schubbodencontainers in einem an der Außenwand mittleren Bereich vorgesehen, insbesondere in etwa 1m bis 1,5m Höhe. Dieser Bereich ist deshalb besonders gut geeignet, da er einfach zu erreichen ist und von Umgebungsbedingungen (bspw. Unebenheiten am Boden, Aufbauten um den
Schubbodencontainer, usw.) gering beeinträchtigt ist.
Die Außenwände des Schubbodencontainers können ebenfalls Durchgangsöffnungen aufweisen, So dass die warme Luft, die die Feuchtigkeit der Hackschnitzel aufgenommen hat, durch die Außenwände auf die Außenseite des Schubbodencontainers austreten kann. Das verbessert die Trocknung der Hackschnitzel im Aufnahmeraum weiter, da die feuchte Luft leicht aus dem Aufnahmeraum entweichen kann. Weiter vorzugsweise sind die Löcher in der Außenwand kleiner ausgebildet als die Löcher in der Hohlkammervorrichtung. Dadurch wird sichergestellt, dass die warme Luft nicht schneller aus dem Aufnahmeraum entweichen
kann als sie aus der Hohlkammervorrichtung in den Aufnahmeraum eingeführt wird.
Die Hohlkammervorrichtung ist auf der Oberseite vorzugsweise sich verjüngend ausgebildet, so dass Hackschnitzel von der Oberseite der Hohlkammervorrichtung herabgleiten und herunterfallen. Diese Form kann einen dreieckigen Querschnitt aufweisen, kann aber auch nach innen abgerundet mit einer scharfen Spitzkante oder nach außen abgerundet mit einer flacheren Oberseite ausgebildet sein. So kann vermieden werden, dass sich Hackschnitzel
auf der Hohlkammervorrichtung anhäufen, die dann manuell entfernt werden müssen.
Die Hohlkammervorrichtung ist insbesondere an den AußRenwänden gelagert. Eine solche Lagerung ist konstruktiv einfach (bspw. durch eine Schraubverbindung oder durch Schweißen) und gleichzeitig zuverlässig. Die Hohlkammervorrichtung ist vorzugsweise auf der Unterseite offen ausgebildet, so dass die Hohlkammervorrichtung selber keinen Boden hat. Dadurch können Hackschnitzel, die in die Hohlkammervorrichtung hineingefallen sind, auf der Unterseite problemlos weggefördert werden und die Hohlkammervorrichtung füllt sich
nicht mit der Zeit mit Hackschnitzeln.
Die Hohlkammervorrichtung ist ferner bevorzugt über einer Antriebsachse der Schubbodenmechanik angeordnet. Dabei kann die Hohlkammervorrichtung auch als eine Art
Schutzschirm für die Antriebsachse der Schubbodenmechanik dienen.
Die Hohlkammervorrichtung ist bevorzugt in dem Aufnahmeraum lösbar befestigt. Dies kann bspw. durch eine Schraubverbindung an den Kontaktstellen ausgeführt sein, insbesondere aber durch eine Schienenverbindung (Schiene und Gegenstück), die bevorzugt mit Schrauben festgesetzt wird. Die Schienenverbindung zum Festsetzen ist weiter bevorzugt an der Oberseite einer Wand des Schubbodencontainers vorgesehen. So kann die Hohlkammervorrichtung im Falle einer Beschädigung einfach ausgetauscht werden und eine
zuverlässige Nutzung des Schubbodencontainers kann gewährleistet werden. Kurze Beschreibung der Figuren
Figur 1 zeigt eine isometrische Schnittdarstellung der Vorderseite des
Schubbodencontainers, wobei die Oberseite weggelassen wurde;
Figur 2a zeigt eine isometrische Schnittdarstellung der Rückseite des
Schubbodencontainers, wobei die Oberseite weggelassen wurde;
Figur 2b zeigt eine vergrößerte Darstellung der Verbindung einer Anschlussschiene mit dem
Schubbodencontainer;
Figur 3a zeigt eine isometrische Schnittdarstellung der Rückseite des
Schubbodencontainers, wobei die Oberseite weggelassen wurde; Figur 3b zeigt eine Vergrößerte Darstellung des Gaseingangs im Schnitt;
Figur 3c zeigt eine Vergrößerte Darstellung eines Verschlussstifts für eine Klappe der
Ausgangsöffnung;
Figur 4 zeigt eine isometrische Darstellung der Rückseite des Schubbodencontainers, wobei
die Oberseite weggelassen wurde; Figur 5a zeigt eine Hohlkammervorrichtung; und
Figur 5b zeigt eine vergrößerte Ansicht auf eine Verbindungsvorrichtung für die
Hohlkammervorrichtung an dem Schubbodencontainer.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Hier ist in den Figuren 1 und 2a ein Schubbodencontainer 10 gezeigt. Der Schubbodencontainer 10 weist einen Aufnahmeraum auf, der durch die Seitenwände 12, die Vorderwand 14, die Rückwand 16 und den Boden 30 eingeschlossen wird. Üblicherweise weist ein Schubbodencontainer 10 auch einen Deckel 11 auf, der in den Figuren 1, 2 und 4 teilweise gezeigt ist. Die Ausmaße und die Form des Schubbodencontainers 10 sind
bevorzugt die Üblichen, die auch in den Figuren dargestellt sind. Die Seitenwände 12 sind
hier rechteckig ausgebildet und länger als die ebenfalls rechteckigen oder quadratischen Vorder- und Rückwände 14, 16. Im Prinzip kann die Erfindung aber bei jeder beliebigen Form eines Schubbodencontainers 10 angewandt werden. Der Schubbodencontainer umfasst bevorzugt auch einen Deckel (nicht in den Figuren gezeigt), mit dem der Container verschlossen werden kann und der manuell bspw. über eine Kurbel 36 oder auch
automatisiert geöffnet werden kann.
Der Schubboden ist ein herkömmlicher Schubboden und weist mehrere nach vorne und hinten bewegbare Schubbodenplatten 22 auf, die so die Hackschnitzel im Container 10 zu einer Ausgangsklappe 20 fördern. Die Schubbodenplatten 22 weisen dafür Vorsprünge, wie eine Rampe oder ansteigende Flächen 24 auf, mittels derer die Hackschnitzel zur Ausgangsklappe 20 bewegt werden. Beim Zurückziehen der Bodenplatten 22 werden dann die Hackschnitzel auf die Vorsprünge 24 geschoben und so wieder zur Ausgangsklappe 20 gefördert. Um ein Zurückfördern der Hackschnitzel zu vermeiden können fest installierte Stopper 26 ausgebildet sein, an denen die Hackschnitzel bei der Zurückbewegung der Schubbodenplatte 22 hängen bleiben. Die Stopper 26 sind bevorzugt an der Abdeckung 23 der Antriebsachse 21 befestigt. Ferner ist die Antriebsachse 21 bevorzugt in der Mitte zwischen den beiden Seitenwänden vorgesehen, so dass auf beiden Seiten der Schubboden im Wesentlichen gleiche Dimensionen besitzt. Die Antriebsachse 21 wird durch einen Antrieb vor- und zurückbewegt und ist bevorzugt elektrisch mit einem Elektromotor oder hydraulisch betrieben. Eine Schnittstelle 28 für die Hydraulik und vorzugsweise auch für eine Steuerung
ist ebenfalls am Schubbodencontainer 10 vorgesehen.
An der Außen- und Innenseite einer der Wände 12, 14, 16 können Steigsprossen 18 oder auch eine Leiter 19 (siehe Fig. 2) vorgesehen sein, damit Personen einfach in den und aus dem Aufnahmeraum gelangen können. In der gezeigten Ausführungsform ist an der Rückseite ein Transporthaken 34 ausgebildet, mit dem der Schubbodencontainer einfach auf einen entsprechenden Transporter geladen und transportiert werden kann. In der gezeigten Ausführungsform ist auf der Seite des Transporthakens 34 auch eine Ausgangsöffnung 29 für die Antriebsachse 21 ausgebildet, durch die die Antriebssachse 21 aus dem Schubbodencontainer 10 herausstehen kann, wenn sie voll zurückgezogen ist. Dies ist die bevorzugte Ausführung, da dann die Antriebsachse bis zur Rückwand 16 ausgebildet sein kann. Ferner kann der Schubbodencontainer eine Antriebsklappe 28 zum Abdecken der Öffnung 29 der Antriebsachse 21aufweisen. Die Klappe 28 kann dann mit einem Stift 40
offengehalten werden, der an einer Kette 41 befestigt ist (siehe Figur 3C).
An der Vorderseite 14, die in Figur 2 gezeigt ist, ist hier der Gaseinlass 30 angeordnet, durch
den erwärmtes Gas, normalerweise Heißluft, in den Aufnahmeraum geleitet werden kann.
Unter dem Gaseinlass befindet sich die Ausgangsklappe 20, aus der die Hackschnitzel auf eine Förderanlage ausgeworfen werden, die dann die Hackschnitzel zu einer Heizanlage bringt. In Figur 2b ist eine Vergrößerung des Gaseinlasses 30 gezeigt. Der Gaseinlass 30 ist hier als Rohr durch die Rückwand 14 mit einem Flansch 32 ausgebildet, an das ein Heißluftgerät angeschlossen werden kann. Die Hohlkammervorrichtung 50 ist in den Figuren 1-4 ebenfalls geschnitten oder geöffnet dargestellt. In Figur 2b ist eine Befestigungseinrichtung gezeigt, mittels der eine lösbare Befestigung der
Hohlkammervorrichtung 50 ausgeführt werden kann.
Im Aufnahmeraum ist ferner eine Hohlkammervorrichtung 50 ausgebildet, die sich zwischen der Vorder- und der Rückwand 14, 16 erstreckt. Die Hohlkammervorrichtung 50 ist bevorzugt mittig ausgebildet, insbesondere genau über der Antriebsachse 21, es können aber auch mehrere Hohlkammervorrichtungen 50 vorgesehen sein, die dann nebeneinander ausgebildet sind. Der Gaseinlass kann auch an den Seitenwänden 12 vorgesehen sein und das Heißgas über einen Kanal oder einen Schlauch in die Hohlkammervorrichtung 50 eingeleitet werden. Bevorzugt ist der Gaseinlass aber an der Rückwand und weiter bevorzugt so vorgesehen, dass das erwärmte Gas direkt in die Hohlkammervorrichtung 50 einführt und keine zusätzlichen Kanäle im Aufnahmeraum benötigt werden, die das Gas erst
in die Hohlkammervorrichtung 50 einleiten.
In Figur 3a ist die untere Hälfte des Schubbodencontainers dargestellt, während die Figuren 3b und 3c und jeweils eine vergrößerte Darstellung des Gaseinlasses 30 und der Kette 41 mit dem Stift 41 zeigen. Der Gaseinlass 30 kann als angeschweißter oder angeschraubter Flansch ausgebildet sein, der auf die Außenseite hervorsteht. An diesen Flansch kann dann eine Heißgasvorrichtung angeschlossen werden. In Figur 4 ist ebenfalls ein Längsschnitt des Schubbodencontainers gezeigt, bei dem eine Hälfte mit Ober- und Unterseite zu erkennen
ist.
Figur 5a zeigt eine Hohlkammervorrichtung 50 mit einer Verbindungsvorrichtung 52. Die Hohlkammervorrichtung 50 definiert einen Raum im Schubbodencontainer 10 in den das Heißgas eingeleitet wird und der das Gas dann flächig in das Schüttgut einbringt. Die Hohlkammervorrichtung 50 ist bevorzugt aus Metall ausgebildet, insbesondere einem Blech mit einer Wandstärke von 1-5mm. Die Hohlkammervorrichtung 50 weist Öffnungen 54 auf, durch die das Heißgas in das Schüttgut hindurchgelangen kann. Die Öffnungen 54 können prinzipiell beliebig ausgeformt sein, sind aber bevorzugt als Schlitze oder kreisförmige Löcher ausgebildet, wobei Schlitze zwischen 2mm und 15mm breit sind und beliebig lang sein können, sofern die Hohlkammervorrichtung durch den Schlitz nicht komplett getrennt
wird, während Löcher bevorzugt einen Durchmesser zwischen 2 mm und 15mm aufweisen.
Die Entfernung der Öffnungen zueinander liegt zwischen 1mm und 30mm. Solche Öffnugnen sind bevorzugt auch in den Seitenwänden 16, der Vorder- und/oder der Rückwand 12, 14 vorgesehen, wobei diese Öffnungen weiter bevorzugt kleiner sind als die Öffnungen in der Hohlkammervorrichtung. Der Querschnitt der Hohlkammervorrichtung 50 ist hier rechteckig mit ausgebildet, wobei die Oberseite vorzugsweise eine sich verjüngende Form aufweist. Diese kann dreieckig mit einer Spitze sein, wie es in Figur 5a dargestellt ist, es sind aber auch andere sich verjüngende Geometrien möglich wie beispielsweise konkave oder
konvexe Kreisbögen oder Halbkreise.
Die Verbindungsvorrichtung 52 zum lösbaren Verbinden der Hohlkammervorrichtung 50 mit dem Schubbodencontainer 10 ist hier als Steckschiene 56a, 56b ausgebildet, kann aber auch anders ausgeführt sein, bspw. durch einen Flansch mit Schraubverbindungen. Mit dieser Verbindungsvorrichtung 52 kann die Hohlkammervorrichtung 50 lösbar in dem Schubbodencontainer 10 eingesetzt und befestigt werden. Die gezeigten Steckschienen 56a, 56b weisen am Schubbodencontainer 10 ein Gegenstück 58 auf, das in Figur 5b gezeigt ist. Das Gegenstück 58 umfasst dann die Schiene 56a, 56b an beiden Seiten mit Vorsprüngen, so dass die Hohlkammervorrichtung 50 einfach eingesetzt werden kann. Die Schiene 56a, 56b kann auch am Schubbodencontainer 10 angebracht sein und das Gegenstück 58 an der Hohlkammervorrichtung 50 (konstruktive Umkehr). Damit die Hohlkammervorrichtung 50 aber nicht locker in dem Schubbodencontainer 10 liegt und möglicherweise durch eingeschüttete Hackschnitzel aus der Führung herausgedrückt werden kann, ist eine Sicherung 60 vorgesehen. Diese Sicherung 60 ist vorzugsweise als Schraubverbindung am Schubbodencontainer ausgebildet. Hier erstreckt sich dafür zumindest eine der Steckschienen 56a bis an die Oberkante der Containerwand (hier Vorderwand 14). Dort kann sie dann mit Schrauben an einer Halteplatte 62 verankert werden, die an dem
Schubbodencontainer fixiert ist (bspw. durch Schweißen oder Verschrauben).
Bezugszeichenliste
10 Schubbodencontainer 11 Deckel
12 Seitenwand
14 Vorderwand
16 Rückwand
18 Steigsprossen
19 Leiter
20 Ausgangsklappe
21 Antriebsachse
22 Schubbodenplatte 23 Abdeckung
24 Vorsprung
26 Stopper
28 Antriebsklappe
29 Ausgangsöffnung
30 Gaseinlass
32 Flansch
34 Transporthaken 36 Kurbel
40 Stift
41 Kette
50 Hohlkammervorrichtung 52 Verbindungsvorrichtung 54 Öffnungen
56 Steckschiene
58 Gegenstück
60 Sicherung
62 Halteplatte

Claims (11)

Schutzansprüche
1. Mobiler Schubbodencontainer für die Förderung von Hackschnitzeln, mit AuRenwänden, die einen Aufnahmeraum für Hackschnitzel einschließen, einer Ausgangsöffnung in einer Außenwand, einem Schubboden, der eingerichtet ist die im Aufnahmeraum befindlichen Hackschnitzel zu der Ausgangsöffnung zu fördern, und einem Transporthaken an einer Außenwand zum Aufladen des Schubbodencontainers auf einen Transporter, wobei der Schubbodencontainer ferner eine Hohlkammervorrichtung umfasst, die in dem Aufnahmeraum ausgebildet ist und sich zwischen den Außenwänden erstreckt, wobei die Hohlkammervorrichtung ein Vielzahl von Durchgangsöffnungen aufweist, die die Innenseite der Hohlkammervorrichtung mit ihrer Außenseite verbinden, und einen Gaseingang, der mit der Hohlkammervorrichtung verbunden ist und durch den über die Durchgangsöffnungen ein
erwärmtes Gas in den Aufnahmeraum für Hackschnitzel leitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkammervorrichtung vom Schubboden beabstandet ausgebildet ist.
2. Schubbodencontainer nach Anspruch 1, bei dem die Hohlkammervorrichtung aus einem
Blech ausgebildet ist.
3. Schubbodencontainer nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Durchgangsöffnungen zumindest teilweise kreisförmig ausgebildet sind, insbesondere mit einem Durchmesser von
zumindest 0,5 cm und höchstens 3 cm. Abstand der Llöcher
4. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gaseingang an einer Außenwand vorgesehen ist, insbesondere an einem Befestigungsbereich der Hohlkammervorrichtung, so dass der Heißgaseingang direkt in die
Innenseite des HeiRßgaseingangs führt.
5. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Heißgaseingang in Höhenrichtung des Schubbodencontainers in einem an der Außenwand
mittleren Bereich Maße vorgesehen ist.
6. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem auch die Außenwände Durchgangsöffnungen aufweisen, so dass Feuchtigkeit durch die Außenwände
auf die Außenseite des Schubbodencontainers austreten kann.
7. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Hohlkammervorrichtung auf der Oberseite sich verjüngend ausgebildet ist, so dass
Hackschnitzel von der Oberseite der Hohlkammervorrichtung herabgleiten/herunterfallen.
8. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die
Hohlkammervorrichtung an den Außenwänden gelagert ist.
9. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die
Hohlkammervorrichtung über einer Antriebsachse der Schubbodenmechanik angeordnet ist.
10. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die
Hohlkammervorrichtung auf der Unterseite offen ausgebildet ist.
11. Schubbodencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die
Hohlkammervorrichtung in dem Aufnahmeraum lösbar befestigt ist.
ATA50313/2024A 2023-04-12 2024-04-12 Schubbodencontainer mit Trocknungseinrichtung AT527077A3 (de)

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