AT524345A1 - Halb-Mauerstein und Verfahren zum Produzieren eines Halb-Mauersteins - Google Patents
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Abstract
Mauerelemente zur Konstruktion einer Mauer herzustellen, welche eine hochwertige Außenfläche aufweisen und kostengünstig herzustellen ist, wird erfindungsgemäß ein Halb- Mauerstein (1) aus einer Kernbetonschicht (11) und einer Vorsatzbetonschicht (10) gefertigt, wobei eine Form (3) mit einer ebenen Formunterseite (3a), ebenen Formseitenwänden (3b) und eine der Formunterseite (3a) gegenüberliegenden Formöffnung (3c) verwendet wird. Es wird entweder erst zum Ausbilden einer Ausnehmung (11a) ein zumindest zwei Formseitenwände (3b) verbindendes Kernelement (4) an der Formunterseite (3a) angeordnet, daraufhin eine Kernbetonmasse (11') zur Ausbildung der Kernbetonschicht (11) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, anschließend eine Vorsatzbetonmasse (10') zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht (10) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, und der Halb-Mauerstein (1) aus der Form (3) entfernt, oder erst eine Vorsatzbetonmasse (10') zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht (10) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, daraufhin eine Kernbetonmasse (11') zur Ausbildung der Kernbetonschicht (11) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, anschließend zum Ausbilden einer Ausnehmung (11a) ein zumindest zwei Formseitenwände (3b) verbindendes Kernelement (4) nach dem Einbringen der Kernbetonmasse (11‘) an der Formöffnung (3c) angeordnet und der Halb-Mauerstein (1) aus der Form (3) entfernt wird.
Description
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Halb-Mauerstein und Verfahren zum Produzieren eines Halb-Mauersteins
Die gegenständliche Erfindung betrifft einen Halb-Mauerstein, eine Verwendung des HalbMauersteins mit einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein zum Ausbilden eines Mauersteins,
sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Halb-Mauersteins.
Mauern können durch eine Anordnung von Mauerelementen in Form von Mauersteinen, auch Zaunsteine genannt, konstruiert werden. Dabei bildet zumindest eine Mauerfront eine Sichtfläche der Mauer; bei freistehenden Mauern kann es auch vorgesehen sein, dass eine Mauerrückseite ebenso eine Sichtfläche der Mauer bildet. Es kann der Fall eintreten, dass die Mauerfront und/oder die Mauerrückseite, speziellen Anforderungen (z.B. optisch ansprechende Gestaltung, technischer Schutz gegen Verwitterung/Verschmutzung, etc.) genügen muss, insbesondere wenn es sich dabei um Sichtflächen handelt. Entsprechend müssen die Seitenflächen der Mauersteine, welche die Mauerfront und/oder die Mauerrückseite ausbilden, diesen Anforderungen genügen. Dies kann durch eine Behandlung, z.B. Bürsten, Strahlen, Imprägnieren, Stocken, etc. der betreffenden
Seitenflächen der Mauersteine erfolgen.
Es ist auch möglich den gesamten Mauerstein aus einer Betonmischung, welche den vorgegebenen Anforderungen genügt, zu fertigen. Da optisch ansprechende und technisch höherwertige Mauern meist auch aus hochwertigen Betonen hergestellt werden, sind die Betonsteine meist auch entsprechend teurer, da ein Großteil der teuren Betonmischung einfach im inneren des Betonsteins verschwindet. Üblicherweise werden Mauersteine „stehend“ durch Einbringen einer einzigen Betonmasse in eine Form produziert. Das bedeutet, dass die Seitenflächen des Mauersteins bei der Produktion auch als Seitenflächen bei der Konstruktion der Mauer dienen. Durch eine stehende Produktion können durch geeignete Formen vertikal verlaufende Hohlräume in den Mauersteinen vorgesehen sein. Durch diese Hohlräume kann die erforderliche Menge an hochwertigem Beton zur
Herstellung von Mauersteinen reduziert werden.
Es ist eine Aufgabe der gegenständlichen Erfindung Mauerelemente zur Konstruktion einer Mauer herzustellen, welche eine hochwertige Außenfläche aufweisen und kostengünstig
herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem ein Halb-Mauerstein aus einer Kernbetonschicht und einer Vorsatzbetonschicht gefertigt wird, wobei eine Form mit einer ebenen Formunterseite, ebenen Formseitenwänden und eine der Formunterseite gegenüberliegenden Formöffnung verwendet wird, wobei entweder erst zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement an der Formunterseite angeordnet wird, daraufhin eine Kernbetonmasse zur Ausbildung der
Kernbetonschicht über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, eine
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Vorsatzbetonmasse zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, und der Halb-Mauerstein aus der Form entfernt wird oder erst eine Vorsatzbetonmasse zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, daraufhin eine Kernbetonmasse zur Ausbildung der Kernbetonschicht über die Formöffnung in die Form eingebracht wird und zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement nach dem Einbringen der Kernbetonmasse an der Formöffnung angeordnet und der HalbMauerstein aus der Form entfernt wird. Die Formunterseite und die Formseitenwände können, aber müssen nicht zwingend, fest miteinander verbunden sein. Es ist beispielsweise möglich, dass die Halb-Mauersteine direkt auf einem Produktionsbrett produziert werden, wobei das Produktionsbrett oder ein auf dem Produktionsbrett aufgelegtes Ziehblech die
Formunterseite ausbildet, auf welcher die Formseitenwände angeordnet werden.
Die Form kann eine Gussform zum Eingießen der Kernbetonmasse und der Vorsatzbetonmasse darstellen, wobei in diesem Fall die Forumunterseite und die Formseitenwände vorzugsweise fest verbunden sind. Wird eine Gussform als Form verwendet, so ist es vorteilhaft, wenn erst die Vorsatzbetonmasse und anschließend die Kernbetonmasse in die Form eingebracht wird und daraufhin zum Ausbilden einer Ausnehmung in der Kernbetonmasse das Kernelement an der Formöffnung angeordnet wird. Das Entfernen des Halb-Mauersteins erfolgt vorzugsweise nach einem Erstarren der
Vorsatzbetonschicht und Kernbetonschicht.
Die Form kann auch eine Schüttform zum Einschütten der Kernbetonmasse und der Vorsatzbetonmasse darstellen, wobei in diesem Fall die Formunterseite vorzugsweise durch ein Produktionsbrett oder ein Ziehblech ausgebildet ist und nicht fest mit der Formseitenwand verbunden ist — d.h. dass die Formseitenwand auf das Produktionsbrett oder das Ziehblech aufgelegt ist und von diesem entfernt werden kann, um den HalbMauerstein nach dem Erstarren einfacher aus der Form zu entfernen. Wird eine Schüttform als Form verwendet, so ist es vorteilhaft, wenn erst zum Ausbilden einer Ausnehmung in der Kernbetonmasse das Kernelement an der Formunterseite angeordnet wird daraufhin die Kernbetonmasse und anschließend die Vorsatzbetonmasse in die Form eingebracht wird. Das Entfernen des Halb-Mauersteins erfolgt vorzugsweise im Anschluss, wenn dieser bereits erdfeucht und ausreichend verdichtet ist, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Daher ist vorzugsweise keine Wartezeit bis zu einem Erstarren der Vorsatzbetonschicht und der Kernbetonschicht erforderlich. Eine weitere Durchhärtung der Betonschichten kann
jedoch nach dem Entfernen aus der Schüttform in einer Trockenkammer erfolgen.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird ein Halb-Mauerstein liegend produziert. Das bedeutet, dass eine durch die Vorsatzbetonschicht ausgebildete Frontfläche des Halb-
Mauersteins entweder an der Formoberseite, z.B. durch eine Stempelplatte, geformt wird,
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oder durch die Formunterseite geformt wird.. Nach der Produktion kann der Halb-Mauerstein an einer Verbindungsfläche, die durch die Kernbetonschicht ausgebildet ist und der Frontfläche gegenüber liegt, mit einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein verbunden, vorzugsweise verklebt werden, um einen ganzen Mauerstein zu bilden. Der Mauerstein muss für die Konstruktion einer Mauer gekippt werden, damit die Frontfläche des Mauersteines auch tatsächlich die seitliche Sichtfläche einer Mauer ausbilden kann. Durch eine liegende Produktion von Halb-Mauersteinen ist eine genauere Produktion als von stehend
produzierten Mauersteinen möglich.
Das Kernelement kann zwei gegenüberliegende Formseitenwände verbindend angeordnet sein. Damit kann eine Ausnehmung, welche zwei gegenüberliegende Seitenflächen des
Halb-Mauersteins verbindet, erzeugt werden.
Vorzugsweise wird vor dem Entfernen des Halb-Mauersteins aus der Form das Kernelement aus der Form entfernt. Dies ermöglicht eine einfache Entfernung des Halb-Mauersteins aus der Form ohne Gefahr der Beschädigung einer durch das Kernelement erzeugten
Ausnehmung.
Das Kernelement kann, wenn erst die Kernbetonmasse und anschließend die Vorsatzbetonmasse in die Form eingebracht wird, auch auf einem Ziehblech, welches die Formunterseite ausbildet, angeordnet sein, wobei ein an der Formunterseite angeordnetes Kernelement auch fest mit dem Ziehblech verbunden sein kann. In letzterem Fall kann das Kernelement gemeinsam mit dem Ziehblech, d.h. gemeinsam mit einem Teil der Form (da
das Ziehblech die Formunterseite ausbildet), entfernt.
Vorzugsweise drückt bei einer Fertigung des Halb-Mauersteins durch Anordnen des Kernelement an der Formunterseite und daraufhin folgendes Einbringen der Kernbetonmasse und anschließendem Einbringen der Vorsatzbetonmasse, eine Stempelplatte auf die Vorsatzbetonmasse, und erzeugt vorzugsweise Vertiefungen in der Vorsatzbetonmasse und damit in der Frontfläche. Hierzu kann die Stempelplatte mit einer Struktur versehen sein. Derartiges ist bei stehend produzierten Mauersteinen nicht möglich, da sich die Frontflächen bei der Produktion in diesem Fall nicht an der Formöffnung
befinden, sondern von den Formseitenwänden der Form gebildet werden.
Bei Mauern ist vor allem die Maßgenauigkeit der Höhe sehr wichtig. So werden minimal unterschiedliche Höhen sofort erkannt und müssen ggf. durch einen Verarbeiter mühsam ausgeglichen werden. Bei der stehenden Produktion kann die Höhe des Halb-Mauersteins über die Eindringtiefe der Stempelplatte in die Form definiert werden, womit es zu Ungenauigkeiten kommen (z.B, wenn die eingefüllte Betonmenge oder die Verdichtung schwankt). Bei der liegenden Produktion kann die Höhe (und Länge) des Halb-Mauersteins
annähernd toleranzfrei durch die Form vorgegeben werden. Eine Ungenauigkeit durch
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unterschiedliche Eindringtiefen der Stempelplatte würde nur zu unterschiedlich breiten Halb-
Mauersteinen führen.
Die Aufgabe wird ebenso, durch einen Halb-Mauerstein gelöst, wobei der Halb-Mauerstein eine ebene Frontfläche aufweist, eine der Frontfläche gegenüberliegende ebene Verbindungsfläche, welche zur Verbindung mit einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein geeignet ist, um einen Mauerstein auszubilden, aufweist, und eine Anzahl ebene Seitenflächen, welche die Frontfläche und die Verbindungsfläche verbinden, aufweist, umfassend eine Vorsatzbetonschicht, welche die Frontfläche ausbildet, und umfassend eine mit der Vorsatzbetonschicht kraftschlüssig verbundene Kernbetonschicht, welche die Verbindungsfläche ausbildet, wobei an der Verbindungsfläche eine zumindest zwei
Seitenflächen verbindende Ausnehmung vorgesehen ist.
Um einen (ganzen) Mauerstein auszubilden, wird der Halb-Mauerstein an seiner Verbindungsebene mit einer Ergänzungs-Verbindungsebene eines Ergänzungs-HalbMauersteins verbunden. Der Ergänzungs-Halb-Mauerstein kann ebenso einem erfindungsgemäßen Halb-Mauerstein entsprechen, vorzugsweise sind Ergänzungs-HalbMauerstein und Halb-Mauerstein identisch gefertigt. Die Verbindung an der Verbindungsebene kann beispielsweise durch einen Kleber, z.B. einen Betonkleber,
erfolgen.
Durch die Fertigung des Halb-Mauersteins aus einem Kernbeton und einem Vorsatzbeton, kann ein hochwertiger Vorsatzbeton und ein kostengünstiger Kernbeton verwendet werden. Die Vorsatzbetonschicht kann eine Dicke von 7 bis 10 mm aufweisen. Die Kernbetonschicht eines Halb-Mauersteins ist vorzugsweise dicker als die Vorsatzbetonschicht, beispielsweise 6 bis 10 cm, vorzugsweise 8 cm. Der hochwertige Vorsatzbeton kann dabei hohen Anforderungen an die Frontfläche des Halb-Mauersteins, bzw. des Mauersteins bzw. die Frontseite der Mauer, genügen. Es ist dabei nur gegenüber einem stehend produzierten
Mauerstein nur eine geringe Menge an Vorsatzbeton erforderlich.
Wenn die Vorsatzbetonschicht, welche die Frontfläche ausbildet, oben liegt, kann die Frontfläche direkt bei der Produktion oder im Anschluss behandelt werden. Beispielsweise kann die Frontfläche veredelt und/oder bearbeitet werden (strahlen, bürsten, imprägnieren, stocken, waschen, etc.). Dies ist bei stehend produzierten Mauersteinen nur mit sehr viel Aufwand möglich, da der Mauerstein gekippt werden muss. Sollen beide Seitenflächen
bearbeitet werden, so muss der Mauerstein sogar zweimal gekippt werden.
Es kann die durch den Vorsatzbeton gebildete Frontfläche des Halb-Mauersteins ein anderes Material und/oder eine andere Struktur als die durch den Ergänzungs-HalbMauerstein gebildete Rückseite des Mauersteins aufweisen. Natürlich kann die durch den
Vorsatzbeton gebildete Frontfläche des Halb-Mauersteins auch eine andere Farbe und/oder
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Optik als die durch den Ergänzungs-Halb-Mauerstein gebildete Rückseite des Mauersteins aufweisen. Dies ist bei einer stehenden Produktion von ganzen Mauersteinen grundlegend
nicht möglich.
Durch ein Vorsehen der Ausnehmung im Halb-Mauerstein kann die Masse des HalbMauersteins reduziert werden. Daraus ergibt sich eine leichtere Handhabung des Halb-
Mauersteins und ein geringerer Materialverbrauch bei der Fertigung des Halb-Mauersteins.
Vorzugsweise verbindet die Ausnehmung zwei gegenüberliegende Seitenflächen. Damit kann die Ausnehmung des Halb-Mauersteins nach dem Verbinden mit dem ErgänzungsHalb-Mauerstein, beispielsweise bei der Konstruktion der Mauer, (und nach dem Kippen) mit
Frischbeton befüllt werden
Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Ergänzungs-Halb-Mauerstein ebenso über eine Ausnehmung, vorzugsweise eine dem Halb-Mauerstein komplementäre Ausnehmung, verfügt, womit die Ausnehmung des Halb-Mauersteins und die Ausnehmung des Ergänzungs-Halb-Mauersteins eine gemeinsame Mauerstein-Ausnehmung bilden. Diese gemeinsame Ausnehmung kann mit einem passenden Kern, z.B. aus Kunststoff oder Beton gefertigt, oder mit Frischbeton gefüllt werden, um den Halb-Mauerstein und den Ergänzungs-
Halb-Mauerstein fest miteinander zu verbinden.
Besonders vorzugsweise weist die Ausnehmung eine Schwalbenschwanzform auf. Natürlich kann die Ausnehmung auch anders ausgestaltet sein. Insbesondere wenn der ErgänzungsHalb-Mauersteins über eine dem Halb-Mauerstein komplementäre Ausnehmung, verfügt, womit die Ausnehmung des Halb-Mauersteins und die Ausnehmung des Ergänzungs-HalbMauersteins eine gemeinsame doppelschwalbenschwanzförmige Mauerstein-Ausnehmung bilden, kann durch diese Mauerstein-Ausnehmung und einen eingebrachten passenden Kern, bzw. Frischbeton, eine besonders feste Verbindung zwischen dem Halb-Mauerstein
und dem Ergänzungs-Halb-Mauersteins erzeugt werden.
Grundlegend kann ein Halb-Mauerstein auch lediglich aus einer Vorsatzbetonschicht gefertigt werden, wobei eine Form mit einer ebenen Formunterseite, ebenen Formseitenwänden und eine der Formunterseite gegenüberliegenden Formöffnung verwendet wird, und entweder erst zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement an der Formunterseite angeordnet wird, anschließend eine Vorsatzbetonmasse über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, und der Halb-Mauerstein aus der Form entfernt wird oder erst eine Vorsatzbetonmasse über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, anschließend zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement an der Formöffnung angeordnet wird, und der Halb-Mauerstein aus der Form entfernt wird. Zudem
kann weiters ein Ergänzungs-Halb-Mauerstein aus einer Kernbetonschicht gefertigt werden,
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wobei eine Form mit einer ebenen Formunterseite, ebenen Formseitenwänden und eine der Formunterseite gegenüberliegenden Formöffnung verwendet wird, und entweder erst zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement an der Formunterseite angeordnet wird, eine Vorsatzbetonmasse über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, und der Ergänzungs-Halb-Mauerstein aus der Form entfernt wird oder erst eine Vorsatzbetonmasse über die Formöffnung in die Form eingebracht wird, anschließend zum Ausbilden einer Ausnehmung ein zumindest zwei Formseitenwände verbindendes Kernelement an der Formöffnung angeordnet wird, und der
Ergänzungs-Mauerstein aus der Form entfernt wird.
Somit kann ein Halb-Mauerstein aufweisend eine ebene Frontfläche, eine der Frontfläche gegenüberliegende ebene Verbindungsfläche, welche zur Verbindung mit einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein geeignet ist, um einen Mauerstein auszubilden, eine Anzahl ebene Seitenflächen, welche die Frontfläche und die Verbindungsfläche verbinden, aufweisen, wobei lediglich eine Vorsatzbetonschicht vorgesehen ist, welche die Frontfläche, die Verbindungsfläche und die Seitenflächen ausbildet, wobei an der Verbindungsfläche eine
zumindest zwei Seitenflächen verbindende Ausnehmung vorgesehen ist.
Werden der Halb-Mauerstein aus Vorsatzbeton und der Ergänzungs-Halb-Mauerstein aus Kernbeton an ihrer Verbindungsfläche miteinander verbunden, vorzugsweise verklebt, so
kann ein Mauerstein ausgebildet werden.
Die gegenständliche Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4f näher erläutert, die beispielhaft, schematisch und nicht einschränkend vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung zeigen. Dabei zeigt Fig.1a,b eine Produktionsvorrichtung zur Fertigung eines Halb-Mauersteins, Fig.2 eine Form zur Fertigung eines Halb-Mauersteins, Fig.3 einen Halb-Mauerstein, Fig.4a einen Mauerstein gebildet aus zwei Halb-Mauersteinen,
Fig.49 einen Mauerstein gebildet aus einem Halb-Mauerstein und einem
Ergänzungs-Halb-Mauerstein,
Fig.4c einen Mauerstein gebildet aus einem Halb-Mauerstein und einem
Ergänzungs-Halb-Mauerstein mit einer Ausnehmung,
Fig.4d einen Mauerstein gebildet aus einem Halb-Mauerstein und einem
Ergänzungs-Halb-Mauerstein mit Kernbetonschicht und Vorsatzbetonschicht,
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Fig.4e einen Mauerstein gebildet aus einem ausnehmungsfreien Halb-Mauerstein
und einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein,
Fig.4f einen Mauerstein gebildet aus einem ausnehmungsfreien Halb-Mauerstein und einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein mit Kernbetonschicht und
Vorsatzbetonschicht.
Fig. 1a, 1b zeigt in schematischer Weise eine Produktionsvorrichtung 8 zur Fertigung eines Halb-Mauersteins 1. Es ist ein Vorsatzbetonbehälter 80 vorgesehen, welcher mit einem Vorsatzbetongemenge 800 befüllt ist. Ebenso ist ein Kernbetonbehälter 81 vorgesehen, welcher mit einem Kernbetongemenge 810 befüllt ist. Der Kernbetonbehälter 81 weist vorzugsweise eine Kernbetondosiereinrichtung 811 auf, durch welche das Kernbetongemenge 810 dosiert werden kann. Der Vorsatzbetonbehälter 80 weist vorzugsweise eine Vorsatzbetondosiereinrichtung 801 auf, durch welche das Vorsatzbetongemenge 800 dosiert werden kann. Die Kernbetondosiereinrichtung 811 kann im unteren Bereich, vorzugsweise an der Unterseite, des Kernbetonbehälters 81 angeordnet sein, die Vorsatzbetondosiereinrichtung 801 kann im unteren Bereich, vorzugsweise an der Unterseite, des Vorsatzbetonbehälters 80 angeordnet sein, wie es in Fig. 1a, b beispielhaft dargestellt ist. Der Kernbetonbehälter 81 und/oder Vorsatzbetonbehälter 80 können weiters, wie ebenfalls in Fig. 1a, b dargestellt ist, nach unten verengt, z.B. trichterförmig, ausgeführt sein. Damit ist eine einfache Dosierung der für einen Halb-Mauerstein 1 erforderliche Kernbetonmasse 11° aus dem Kernbetongemenge 810 und/oder Vorsatzbetonmasse 10‘ aus
dem Vorsatzbetongemenge 800 möglich.
Weiters ist in der Produktionsvorrichtung 8 eine Form 3 mit einer ebenen Formunterseite 3a, einer Anzahl an Formseitenwänden 3b und einer der Formunterseite 3a gegenüberliegenden Formöffnung 3c vorgesehen. Vorzugsweise hat die Form 3 die Form eines oben offenen Quaders, womit vier Formseitenwände 3b vorgesehen sind. Die Formunterseite 3a kann beispielsweise durch ein Produktionsbrett oder ein auf einem Produktionsbrett angeordneten Ziehblech ausgebildet sein, auf welches die Formseitenwände 3b aufgesetzt werden. Natürlich kann die Form 3 anstatt eines Quaders auch eine andere geeignete Gestaltung
aufweisen. In Fig. 2 ist ein Schrägriss einer quaderförmigen leeren Form 3 dargestellt.
Die Kernbetondosiereinrichtung 811 dosiert einen Teil des Kernbetongemenges 810 zu einer Kernbetonmasse 11', die Vorsatzbetondosiereinrichtung 801 dosiert einen Teil des Vorsatzbetongemenges 800 zu einer Vorsatzbetonmasse 10'. Je nachdem ob das Kernelement zum Ausbilden einer Ausnehmung 11a an der Formunterseite 3a oder an der
Formöffnung 3c angeordnet werden soll (siehe unten), kann erst die Kernbetonmasse 11‘
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über die Formöffnung 3c in die Form 3 eingebracht um die Kernbetonschicht 11 zu bilden und daraufhin die Vorsatzbetonmasse 10‘ in über die Formöffnung 3c in die Form 3 eingebracht werden, um die Vorsatzbetonschicht 10 zu bilden, oder erst die Vorsatzbetonmasse 10‘ in über die Formöffnung 3c in die Form 3 eingebracht werden, um die Vorsatzbetonschicht 10 zu bilden und daraufhin die Kernbetonmasse 11‘ über die Formöffnung 3c in die Form 3 eingebracht werden, um die Kernbetonschicht 11 zu bilden. Das Einbringen der Kernbetonmasse 11' kann direkt über die Kernbetondosiereinrichtung 811 erfolgen, oder über ein Kernbetonfüllelement 813. In letzterem Fall kann beispielsweise durch die Kernbetondosiereinrichtung 811 eine dosierte Kernbetonmasse 11' in das Kernbetonfüllelement 813 eingebracht werden, woraufhin das Kernbetonfüllelement 813 die Kernbetonmasse 11' in die Form 3 einbringt. Das Kernbetonfüllelement 813 kann beispielsweise als vertikal beweglicher Kernbetonfüllwagen ausgeführt sein, wie in Fig. 1a, b dargestellt. Das Einbringen der Vorsatzbetonmasse 10' kann direkt über die Vorsatzbetondosiereinrichtung 801 erfolgen, oder über ein Vorsatzbetonfüllelement 803. In letzterem Fall kann beispielsweise durch die Vorsatzbetondosiereinrichtung 801 dosierte Vorsatzbetonmasse 10' in das Vorsatzbetonfüllelement 803 eingebracht werden, woraufhin das Vorsatzbetonfüllelement 803 die Vorsatzbetonmasse 10' in die Form 3 einbringt. Das Vorsatzbetonfüllelement 803 kann beispielsweise als vertikal beweglicher
Vorsatzbetonfüllwagen ausgeführt sein, wie in Fig. 1a, b dargestellt.
Es kann als Kernbetonmasse 11‘ und/oder Vorsatzbetonmasse 10‘ jeweils Flüssigbeton verwendet werden, womit der Halb-Mauerstein 1 in einem WetCast/Gieß-Verfahren hergestellt wird, und vorzugsweise wobei die Frontfläche 1c des Halb-Mauersteins 1 an der
Formunterseite 3a ausgebildet wird.
Es wird durch die Kernbetonmasse 11‘ und die Vorbetonmasse 10 in der Form 3 ein HalbMauerstein 1 gefertigt, wobei die Kernbetonmasse 11' eine Kernbetonschicht 11 des HalbMauersteins 1 ausbildet und die Vorsatzbetonmasse 10' die Vorsatzbetonschicht 10 des Halb-Mauersteins 1 ausbildet. Durch das Einbringen der Kernbetonmasse 11‘ und der Vorsatzbetonmasse 10‘ in die Form 3 und ein ggf. darauffolgendes Verdichten der Kernbetonmasse 11’ und der Vorsatzbetonmasse 10,‘ wird gegenüber einem Verkleben ein Arbeitsschritt eingespart und in bereits der Form eine formschlüssige und kraftschlüssige Verbindung aus Kernbetonschicht 11 und Vorsatzbetonschicht 10 erzeugt, womit ein Halb-
Mauerstein 1 ausgebildet wird.
In Fig. 3 ist ein liegender Halb-Mauerstein 1 dargestellt, wie er beispielsweise durch die Produktionsvorrichtung 8 erzeugt werden kann. Der Halb-Mauerstein 1 weist auf der Oberseite eine ebene Frontfläche 1c und auf der Unterseite eine der Frontfläche 1c gegenüberliegende ebene Verbindungsfläche 1a auf, wobei die Frontfläche 1c und die
Verbindungsfläche 1a durch Seitenflächen 1b verbunden sind. Somit wird die
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Verbindungsfläche 1a durch die Formunterseite 3a (strukturell mit den Formseitenwänden 1b verbunden oder als Produktionsbrett oder Ziehblech ausgeführt) der Form 3 oder an der Formöffnung 3c geformt, die Seitenflächen 1b durch die Formseitenwände 3b geformt. Wird ein Produktionsbrett oder Ziehblech verwendet, so kann dieses auch Teil der
Produktionsvorrichtung 8 sein.
Der Halb-Mauerstein 1 umfasst eine Vorsatzbetonschicht 10 und eine damit verbundene Kernbetonschicht 11, wobei die Vorsatzbetonschicht 10 die Frontfläche 1c ausbildet und die Kernbetonschicht 11 die Verbindungsfläche 1a ausbildet. Die Verbindungsfläche 1a ist zur Verbindung mit einem anderen Halb-Mauerstein 1 oder einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein
2 geeignet.
Um die Frontfläche 1c an der Formöffnung 3c zu formen kann ein Abstreifelement vorgesehen sein, welches nach dem Einfüllen der Kernbetonmasse 11‘ überschüssige, über
die Formseitenwände 3b der Form 3 ragende Kernbetonmasse 11‘ abstreift.
Zusätzlich oder stattdessen kann eine Stempelplatte 82 vorgesehen sein, welche von oben auf die Formöffnung 3c drückt um die Frontfläche 1c herzustellen. Hierzu kann die Stempelplatte 82 mit einer Struktur versehen sein um die Frontfläche 1c zu strukturieren. Eine Strukturierung der Frontfläche 1c ist bei einer Produktion von stehend produzierten Mauersteinen 9 nicht möglich, da die Seitenflächen derartiger Mauersteine 9 sich nicht an der Formöffnung 3c befinden, sondern von den Formseitenwänden 3b verdeckt werden. Weiters kann durch den Druck der Stempelplatte 82 das Material des Halb-Mauersteins 1
verdichtet werden.
Es können natürlich mehrere Formen 3 nebeneinander vorgesehen sein, um mehrere HalbMauersteine 1 parallel zu fertigen, wobei die nebeneinander angeordneten Formen 3 auch zusammenhängend gestaltet sein können, was z.B. in Form mehrerer Formausnehmungen
in einer Grundform erfolgen kann.
Es ist im Halb-Mauerstein 1 in der Verbindungsfläche 1a eine, beispielsweise schwalbenschwanzförmige, Ausnehmung 11a, welche zumindest eine Seitenfläche 1b mit einer weiteren Seitenfläche 1b verbindet, vorgesehen. Diese Ausnehmung 11a wird durch ein Kernelement 4 in der Form 3 erzeugt, welches vor dem Einbringen der Kernbetonmasse 11° und einem darauffolgenden Einbringen der Vorsatzbetonmasse 10‘ in die Form 3 derart an der Formunterseite 3a von einer Formseitenwand 3b zu einer gegenüberliegenden Formseitenwand 3b reichend vorgesehen sein kann, wie in den Figuren dargestellt. Alternativ kann die Ausnehmung 11a durch ein Kernelement 4 in der Form 3 erzeugt, welches vor dem Einbringen der Vorsatzbetonmasse 10‘ und einem darauffolgenden
Einbringen der Kernbetonmasse 11‘ in die Form 3 derart an der Formöffnung 3c von einer
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Formseitenwand 3b zu einer gegenüberliegenden Formseitenwand 3b reichend vorgesehen
sein kann, (nicht in den Figuren dargestellt).
Das Kernelement 4 kann vor dem Entfernen des Halb-Mauersteins 1 aus der Form 3 entfernt werden, was insbesondere bei Verwendung eines schwalbenschwanzförmigen Kernelements 4 vorteilhaft ist. Ein Entfernen des Kernelements 4 kann beispielsweise durch Herausziehen aus der Form 3 erfolgen, wobei ein geeignetes Loch in der betreffenden
Formseitenwand 3b vorgesehen sein kann.
Weist das Kernelement 4 im Gegensatz zum dargestellten schwalbenschwanzförmigen Kernelement 4 keine von der Unterseite 3a der Form nach oben verbreiterte Form auf (das Kernelement 4 kann beispielsweise quaderförmig ausgeführt sein), so kann das Kernelement 4 auch während des Entfernen des Halb-Mauersteins 1 in der Form 3 verbleiben und/oder
ein integrales Element der Form 3 darstellen.
Durch ein Vorsehen der Ausnehmung 11a im Halb-Mauerstein 1 kann die Masse des HalbMauersteins 1 und damit des damit ausgebildeten Mauersteins 9 reduziert werden. Damit wird ebenso eine leichtere Handhabung des Halb-Mauersteins 1 und ein geringerer
Materialverbrauch bei der Fertigung des Halb-Mauersteins 1 erreicht.
Wurde das Kernelement 4 vor dem Entfernen des Halb-Mauersteins 1 entfernt, so muss dieses vor einem Einbringen der Kernbetonmasse 11' (wenn erst das Kernelement 4, dann die Kernbetonmasse 11‘ und daraufhin die Vorsatzbetonmasse 10° eingebracht werden soll) oder nach einem Einbringen der Kernbetonmasse 11‘ (wenn erst die Vorsatzbetonmasse 10‘, dann die Kernbetonmasse 11‘ und daraufhin das Kernelement 4 eingebracht werden soll) wieder in die Form 3 eingebracht werden, um bei der Fertigung des folgenden HalbMauersteins 1 wieder eine Ausnehmung 11a zu erzeugen. Es kann das Kernelement 4 vorzugsweise gegen ein Kernelement 4 mit einer anderen Form ausgetauscht werden, um
eine anders geformte Ausnehmung 11a zu erzeugen.
Nachdem der Halb-Mauerstein 1 aus der Form 3 entfernt wurde, kann durch die Produktionsvorrichtung 8 ein weiterer Halb-Mauerstein 1 gefertigt werden. Hierzu kann beispielsweise ein Förderband, z.B. ein Gurt-Förderband, vorgesehen sein um den Halbmauerstein 1 aus dem Bereich der Form 3 zu entfernen. Es können Produktionsflächen, z.B. Produktionsbretter, vorgesehen sein, auf welchen die Halb-Mauersteine 1 produziert werden, wobei die Produktionsbretter von Förderbändern aus der der Produktionsvorrichtung 8 befördert werden. Natürlich kann die Form 3 auch mehrteilig gebildet werden, beispielsweise durch abhebbare Formseitenwände 3b und eine Formunterseite 3a, die durch das ein Produktionsbrett oder ein darauf aufgelegtes Ziehblech gebildet wird. In diesem Fall können die Formseitenwände 3 nach dem Verdichten des Kernbetons 11 und des
Vorsatzbetons 10 abgehoben werden und der somit erzeugte Halb-Mauerstein 1 über das
Förderband aus dem Bereich der Form 3 entfernt werden. Danach können die Formseitenwände 3a wieder auf eine leere Produktionsfläche des nächsten Produktionsbretts oder ein darauf aufgelegtes Ziehblech aufgesetzt werden und ein weiterer
Halb-Mauerstein 11 gefertigt werden.
5 Der Halb-Mauerstein 1 kann verwendet werden um mit einem anderen Halb-Mauerstein 1
oder einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 einen Mauersteins 9 auszubilden. Dabei muss der Halb-Mauerstein 1 nicht zwingend genau das halbe Außenvolumen des Mauersteins 9 aufweisen. Vielmehr deutet der Begriff Halb-Mauerstein 1 darauf hin, dass der Mauerstein 9 zweiteilig, d.h. aus einem Halb-Mauerstein 1 und einem an der Verbindungsebene 1a
10 verbundenen Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 ausgebildet wird. Der Halb-Mauerstein 1 wird hierzu an der Verbindungsebene 1a mit einer Verbindungsebene 2a des Ergänzungs-HalbMauersteins 2 verbundenen. Entspricht die Ergänzungs-Verbindungsfläche 2a der
Verbindungsfläche 1a des Halb-Mauersteins 1.
In den Fig. 4a-f sind beispielhafte Mauersteine 9 dargestellt. So ist in Fig. 4a der Mauerstein 15 9 aus zwei Halb-Mauersteinen 1 gefertigt. Das bedeutet, dass ein Halb-Mauerstein 1 als Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 dient. Der links angeordnete, erste Halb-Mauerstein 1 bildet durch die zugehörige Vorsatzbetonschicht 10 die Frontfläche 1c des ersten HalbMauersteins 1 und damit ebenso die Frontseite des Mauersteins 9 aus. Der rechts angeordnete, zweite Halb-Mauerstein 1 bildet durch die zugehörige Vorsatzbetonschicht 10 20 die zugehörige Frontfläche 1c des zweiten Halb-Mauersteins 1 und damit die Rückseite des Mauersteins 9 aus. Der erste und zweite Halb-Mauerstein 1, 2 weist jeweils eine Kernbetonschicht 11 auf, welche die Verbindungsfläche 1a, 2a ausbilden, wobei erste und zweite Halb-Mauerstein 1, 2 über ihre Verbindungsflächen 1a, 2a miteinander verbunden,
vorzugsweise verklebt, sind.
25 Der erste Halb-Mauerstein 1 weist eine Ausnehmung 11a, der zweite (Ergänzungs-)Halb-
Mauerstein 1,2 weist ebenso eine (Ergänzungs-)Ausnehmung 11a, 21a auf.
Vorzugsweise ist die (Ergänzungs-)Ausnehmung 11a, 21a des zweiten (Ergänzungs-)HalbMauersteins 1,2 im Bereich der Ausnehmung 11a vorgesehen, womit im Mauerstein die (Ergänzungs-)Ausnehmung 11a, 21a und die Ausnehmung 11a eine gemeinsame
30 Mauerstein-Ausnehmung 9a ergeben. In diesem Fall kann durch Einbringen eines Verbindungelements 6 in die Mauerstein-Ausnehmung 9a eine besonders gute Verbindung zwischen Halb-Mauerstein 1 und Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 erzeugt werden, insbesondere wenn die (Ergänzungs-)Ausnehmung 11a, 21a und die Ausnehmung 11a jeweils eine schwalbenschwanzform aufweisen. Als Verbindungselement 6 kann
35 beispielsweise Beton, ein geeignet geformtes Element aus Kunststoff, Beton oder einem
anderen Werkstoff, etc. in die Mauerstein-Ausnehmung 9a eingebracht werden.
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In Fig. 4b ist ein Mauerstein 9 dargestellt, welcher durch einen Halb-Mauerstein 1 und einen Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 gebildet wird. Im Gegensatz zu Fig. 4a ist als ErgänzungsHalb-Mauerstein 2 kein Halb-Mauerstein 1 vorgesehen, da dieser weder eine Ausnehmung 11a, noch eine Vorsatzbetonschicht 10 aufweist. Die Vorsatzbetonschicht 10 des HalbMauersteins 1 bildet die Frontfläche 1c des Halb-Mauersteins 1 und damit die Frontseite des Mauersteins 9 aus. Die Kernbetonschicht 11 umfasst an der Verbindungsfläche 1a eine Ausnehmung 11a und ist an der Verbindungsfläche 1a mit der ErgänzungsVerbindungsfläche 2a des Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 verbunden, vorzugsweise verklebt. Dies ist insbesondere bei Mauersteinen 9, bei denen lediglich die Frontseite sichtbar sein soll, vorteilhaft, da hier der Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 aus einem günstigen Material gefertigt werden kann, vorzugsweise aus demselben Material wie die Kernbetonschicht 11 des Front-Mauersteins. Durch die Ausnehmung 11a im HalbMauerstein 1 kann die Masse des Halb-Mauersteins 1 und damit des Mauersteins 9
geringgehalten werden.
Fig. 4c zeigt den Mauerstein 9 aus Fig. 4b, wobei der Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 eine Ergänzungs-Ausnehmung 21a aufweist. Damit kann die Masse des Mauersteins 9 weiter reduziert werden. Ist die Ergänzungs-Ausnehmung 21a wie in Fig. 4b im Bereich der Ausnehmung 11a vorgesehen, so bilden Ergänzungs-Ausnehmung 21a und Ausnehmung 11a eine gemeinsame Mauerstein-Ausnehmung 9a. In diesem Fall kann wie beim Mauerstein 9 nach Fig. 4a durch Einbringen eines Verbindungelements 6 in die MauersteinAusnehmung 9a eine besonders gute Verbindung zwischen Halb-Mauerstein 1 und Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 erzeugt werden. Als Verbindungselement 6 kann ebenso beispielsweise Beton, ein geeignet geformtes Element aus Kunststoff, Beton oder einem
anderen Werkstoff, etc. in die Mauerstein-Ausnehmung 9a eingebracht werden.
Fig. 4d stellt einen Mauerstein 9 aus Fig. 4b, dar, wobei der Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 ebenso eine Ergänzungs-Vorsatzbetonschicht 20 und eine Ergänzungs-Kernbetonschicht 21 aufweist. Dies ist insbesondere bei Mauersteinen 9, bei denen die Frontseite (Frontfläche 1c des Halb-Mauersteins 1) und die Rückseite (Ergänzungs-Vorsatzbetonschicht 20 des
Ergänzungs-Halb-Mauersteins 2) sichtbar sein soll, vorteilhaft.
Würde der Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 zusätzlich eine Ausnehmung 11a aufweisen, dann würde er einem Halb-Mauerstein 1 entsprechen und der Mauerstein 9 würde dem
Mauerstein 9 aus Fig. 4a entsprechen.
Erfindungsgemäß weist der Halb-Mauerstein 1 eine Ausnehmung 11a auf. Es ist jedoch auch vorstellbar einen Mauerstein 9 aus einem ausnehmungsfreien Halb-Mauerstein 1 ohne Ausnehmung 11a und einem mit der Verbindungsfläche 1a verbundenen Ergänzungs-Halb-
Mauerstein 2 zu fertigen. Dabei weist der ausnehmungsfreie Halb-Mauerstein 1 eine
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Kernbetonschicht 11 und eine damit kraftschlüssig verbundene Vorsatzbetonschicht 10 auf. Ein derartiger ausnehmungsfreier Halb-Mauerstein 1 kann, wie oben anhand den Fig. 1a, b
beschreiben, gefertigt werden, wobei lediglich auf das Kernelement 4 verzichtet wird.
Die Vorsatzbetonschicht 10 bildet somit die Frontfläche 1c des ausnehmungsfreien HalbMauersteins 2 aus, die Kernbetonschicht 11 bildet die Verbindungsfläche 1a des ausnehmungsfreien Halb-Mauersteins 1 aus. Es ist ein Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 über seine Ergänzungs-Verbindungsfläche 2a mit der Verbindungsfläche 1a verbunden, wobei der Ergänzungs-Halb-Mauerstein 2 ebenso eine Kernbetonschicht 21 und eine Vorsatzbetonschicht 20 aufweisen kann. Fig. 4e zeigt den Mauerstein 9 aus Fig. 4b, wobei ein ausnehmungsfreier Halb-Mauerstein 1 vorgesehen ist, Fig. 4f zeigt den Mauerstein 9 aus
Fig. 4d mit einem ein ausnehmungsfreien Halb-Mauerstein 1.
Vorzugsweise weist der Halb-Mauerstein 1 eine quadratische Frontfläche 1c und eine quadratische Verbindungsfläche 1a auf. Zudem können die Seitenlängen der Frontfläche 1c und der Verbindungsfläche beispielsweise 20 cm betragen. Vorzugsweise ist der liegende
Halbmauerstein 10 cm hoch (Abstand zwischen Frontfläche 1a und Verbindungsfläche 10).
Die Ausnehmung 11a kann an der Verbindungsfläche 1a eine Breite von 6 cm aufweisen und z.B. 4cm tief sein. Ist die Ausnehmung 11a schwalbenschwanzförmig ausgestaltet, so
kann ihre Breite an der tiefsten Stelle 8 cm betragen.
Obgleich in den Fig. 3 und Fig. 4a-dnur jeweils eine Ausnehmung 11a im Halb-Mauerstein 1 vorgesehen ist, kann auch eine Mehrzahl von an der Verbindungsfläche 1a angeordneten Ausnehmungen 11a vorgesehen sein. Beispielsweise können mehrere Ausnehmungen 11a parallel an der Verbindungsfläche 1a angeordnet sein. Es kann auch eine Mehrzahl von an der Ergänzungs-Verbindungsfläche 1a angeordneten Ergänzungs-Ausnehmungen 11a vorgesehen sein. Gleichermaßen kann, obgleich in den Fig. 1a, b, und Fig. 2 nur ein Kernelement 4 in der Form 3 vorgesehen ist, auch eine Mehrzahl an Kernelementen 4 in der
Form 3 vorgesehen sein, um eine Mehrzahl an Ausnehmungen 11a zu erzeugen.
Vorzugsweise wird der Halb-Mauerstein 1 erfindungsgemäß mit folgenden Ausmaßen produziert und weist ein erfindungsgemäßer Halb-Mauerstein 1 die folgenden Ausmaße auf: eine Länge von 10 bis 60 cm, eine Breite von 7,5 bis 12 cm und eine Höhe von 7,5 bis 22,5 cm. Die Breite des Halb-Mauersteins 1 bezeichnet den Abstand der Frontfläche 1c und der Verbindungsfläche 1a, womit ein Mauerstein 9 ausgebildet aus zwei Halb-Mauersteinen 1 eine Breite von 15 bis 24 cm aufweisen kann. Die Ausnehmung 11a ist vorzugsweise entlang
der Länge des Halb-Mauersteins 1 vorgesehen.
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Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung eines Halb-Mauersteins (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Halb-Mauerstein (1) aus einer Kernbetonschicht (11) und einer Vorsatzbetonschicht (10) gefertigt wird, wobei eine Form (3) mit einer ebenen Formunterseite (3a), ebenen Formseitenwänden (3b) und eine der Formunterseite (3a)
gegenüberliegenden Formöffnung (3c) verwendet wird, wobei
- entweder erst zum Ausbilden einer Ausnehmung (11a) ein zumindest zwei Formseitenwände (3b) verbindendes Kernelement (4) an der Formunterseite (3a) angeordnet wird, daraufhin eine Kernbetonmasse (11') zur Ausbildung der Kernbetonschicht (11) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, anschließend eine Vorsatzbetonmasse (10') zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht (10) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, und der Halb-Mauerstein (1) aus der Form (3) entfernt
wird,
- oder erst eine Vorsatzbetonmasse (10') zur Ausbildung der Vorsatzbetonschicht (10) über die Formöffnung (3c) in die Form (3) eingebracht wird, daraufhin eine Kernbetonmasse (11') zur Ausbildung der Kernbetonschicht (11) über die Formöffnung (3c) In die Form (3) eingebracht wird, anschließend zum Ausbilden einer Ausnehmung (11a) ein zumindest zwei Formseitenwände (3b) verbindendes Kernelement (4) nach dem Einbringen der Kernbetonmasse (11°) an der Formöffnung (3c) angeordnet und der Halb-Mauerstein (1) aus
der Form (3) entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einbringen der Vorsatzbetonmasse (10°) und Kernbetonmasse (11°) eine Stempelplatte (82) durch die Formöffnung (3c) auf die Vorsatzbetonmasse (10°) oder Kernbetonmasse (11°) drückt, vorzugsweise Vertiefungen in der Vorsatzbetonmasse (10°) oder Kernbetonmasse (11°)
erzeugt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernelement
(4) zwei gegenüberliegende Formseitenwände (3b) verbindend angeordnet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor
dem Entfernen des Halb-Mauersteins (1) aus der Form (3) das Kernelement (4) entfernt wird.
5. Halb-Mauerstein (1) aufweisend eine ebene Frontfläche (1c), eine der Frontfläche (1c) gegenüberliegende ebene Verbindungsfläche (1a), welche zur Verbindung mit einem Ergänzungs-Halb-Mauerstein (2) geeignet ist, um einen Mauerstein (9) auszubilden, und aufweisend eine Anzahl ebene Seitenflächen (1b), welche die Frontfläche (1c) und die
Verbindungsfläche (1a) verbinden, umfassend eine Vorsatzbetonschicht (10), welche die
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Frontfläche (1c) ausbildet, und umfassend eine mit der Vorsatzbetonschicht (10) kraftschlüssig verbundene Kernbetonschicht (11), welche die Verbindungsfläche (1a) ausbildet, wobei an der Verbindungsfläche (1a) eine zumindest zwei Seitenflächen (1b)
verbindende Ausnehmung (11a) vorgesehen ist.
6. Halb-Mauerstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung
(11a) zwei gegenüberliegende Seitenflächen (1b) verbindet.
7. Halb-Mauerstein nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
Ausnehmung (11a) eine Schwalbenschwanzform aufweist.
8. Verwendung eines Halb-Mauersteins (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, mit einem mit der Verbindungsfläche (1a) verbundenen, vorzugsweise verklebten, Ergänzungs-Halb-
Mauerstein (2) zum Ausbilden eines Mauersteins (9).
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50990/2020A AT524345B1 (de) | 2020-11-12 | 2020-11-12 | Halb-Mauerstein und Verfahren zum Produzieren eines Halb-Mauersteins |
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|---|---|---|---|
| ATA50990/2020A AT524345B1 (de) | 2020-11-12 | 2020-11-12 | Halb-Mauerstein und Verfahren zum Produzieren eines Halb-Mauersteins |
Publications (2)
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|---|---|
| AT524345A1 true AT524345A1 (de) | 2022-05-15 |
| AT524345B1 AT524345B1 (de) | 2022-07-15 |
Family
ID=81535404
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|---|---|---|---|
| ATA50990/2020A AT524345B1 (de) | 2020-11-12 | 2020-11-12 | Halb-Mauerstein und Verfahren zum Produzieren eines Halb-Mauersteins |
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|---|---|
| AT (1) | AT524345B1 (de) |
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|---|---|
| AT524345B1 (de) | 2022-07-15 |
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