AT522618A2 - Streifenförmige Anwendung zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes und entsprechend ausgestattetes Gebäude - Google Patents

Streifenförmige Anwendung zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes und entsprechend ausgestattetes Gebäude Download PDF

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AT522618A2
AT522618A2 ATA86/2020A AT862020A AT522618A2 AT 522618 A2 AT522618 A2 AT 522618A2 AT 862020 A AT862020 A AT 862020A AT 522618 A2 AT522618 A2 AT 522618A2
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Showers; Appurtenances therefor
    • A47K3/008Sealing between wall and bathtub or shower tray
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6801Fillings therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
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    • E04F15/02016Construction of joints, e.g. dividing strips with sealing elements between flooring elements

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Abstract

Streifenförmige Vorrichtung (50) zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes (100) zwischen einer Vorrichtung (1) und einem Wandabschnitt (4), wobei die streifenförmige Vorrichtung (50) umfasst - einen Anschlussstreifen (40) mit einer Vorderfläche (VF) und einer dazu parallelen Rückfläche, - eine erste Klebefläche (11.1), die zum Befestigen der streifenförmigen Vorrichtung (50) an einer Fläche der Vorrichtung (1) ausgelegt ist, wobei die erste Klebefläche (11.1) direkt oder indirekt mit einem unteren streifenförmigen Bereich (10.1) der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40) verbunden ist, - einen Materialstreifen (30), der mindestens mit einem Längsbereich so zwischen der ersten Klebefläche (11.1) und der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40) angeordnet ist, dass sich nach der Montage der streifenförmigen Vorrichtung (50) zwischen dem Wandabschnitt (4) und der Fläche (3.1, 3.2) der Vorrichtung (1), zwischen der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40) und dem Materialstreifen (30) eine Längstasche ergibt, die zum Einstecken oder Einsetzen eines separaten Schnittschutzstreifens (21) ausgelegt ist.

Description

Schnittschutzstreifen zum Einsatz.
Es gibt in und an Gebäuden Fugen, die mit einer meist elastischen Fugenmasse versehen sind. Solche Fugen finden sich z.B. im Übergangsbereich zwischen einem Bodenbelag und einem Wandbelag oder im Bereich zwischen oder hinter einer Sanitärinstallation und einer Wand oder einem Boden. Fugen werden zum Beispiel auch als Dehnungsfugen in Bereichen
vorgesehen, bei denen große Flächen unterteilt werden.
Falls sich Setzungserscheinungen der Fugenmasse zeigen, oder falls die Fugenmasse unansehnlich geworden sein sollte, so wird diese häufig mittels eines Teppichmessers aus der Fuge herausgelöst, bevor dann neue Fugenmasse eingebracht wird. Dabei kann es zu einer Zerstörung von dahinter befindlichen Schichten kommen. So kann z.B. ein Dichtband oder Anschlussband zertrennt werden oder es kann eine Flüssigabdichtung oder eine Spezialabdichtung durchschnitten werden. Dadurch kann Feuchtigkeit z.B. in einen Gebäudebereich
(z.B. in eine Wand) eindringen.
Um eine solche Dichtebene (z.B. ein Dichtband, Anschlussband, eine Flüssigabdichtung oder eine Spezialabdichtung) vor mechanischer Zerstörung zu schützen, kann ein Schnittschutz
raumseitig vor oder auf der Dichtebene angeordnet werden.
Materialien, die typischerweise als schnittfest angesehen werden, weisen häufig Eigenschaften auf, die sie für Anwendungen im Feucht- oder Nassbereich ungeeignet scheinen
lassen. Eines der Probleme, das sich hier stellt, wird darin
und abgetrennt zu werden.
Weiterhin können Schnittschutzstreifen (vor allem wenn sie aus Metall bestehen) scharfkantig sein. Dadurch kann es zu Verletzungen bei unsachgemäßer Handhabung kommen. Außerdem kann es bei unvorsichtigem Einbau dazu kommen, dass eine scharfe Kante des Schnittschutzes das Material der Dichtebene (z.B. eine Dichtbahn oder ein Anschlussband) verletzt. Bei Gitterstrukturen, die als Schnittschutz eingesetzt werden, können spitze Drähte oder Abschnitte an den Rändern auftreten,
was zu ähnlichen Problemen beim Einbau führen kann.
Es stellt sich die Aufgabe einen Schnittschutz bereitzustellen, der sich gut handhaben lässt und der alle oder mindestens einen Teil der angeführten Nachteile nicht
aufweist.
Insbesondere soll sich der Schnittschutz mit den verschiedensten Dichtebenen, wie Dichtbändern, Wannenbändern, Anschlussbändern, Flüssigabdichtungen und Spezialabdichtung direkt oder indirekt kombinieren lassen, die im Markt
erhältlich sind.
Außerdem soll die streifenförmige Vorrichtung so aufgebaut
sein, dass sie maschinell produzierbar ist.
jeweiligen Unteransprüchen enthalten.
Die Erfindung setzt auf eine streifenförmige Vorrichtung zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes zwischen einer (fest zu montierenden) Vorrichtung und einem
Wandabschnitt, wobei die streifenförmige Vorrichtung umfasst
- einen Anschlussstreifen mit einer Vorderfläche und einer dazu parallelen Rückfläche,
- eine erste Klebefläche, die zum Befestigen der streifenförmigen Vorrichtung an einer Fläche der Vorrichtung ausgelegt ist, wobei die erste Klebefläche direkt oder indirekt mit einem unteren streifenförmigen Bereich der Vorderfläche des
Anschlussstreifens verbunden ist,
- einen Materialstreifen, der mindestens mit einem Längsbereich so zwischen der ersten Klebefläche und der Vorderfläche des Anschlussstreifens angeordnet ist, dass sich nach der Montage der streifenförmigen Vorrichtung zwischen dem Wandabschnitt und der Fläche der Vorrichtung, zwischen der Vorderfläche des Anschlussstreifens und dem Materialstreifen eine Längstasche ergibt, die zum Einstecken oder Einsetzen
eines separaten Schnittschutzstreifens ausgelegt ist.
Es hat sich für Anwendungen im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes bewährt mit Butyl als Klebemittel zu arbeiten, da Butyl eine Reihe von Vorteilen bietet. Butyl hat Jedoch den Nachteil, dass es aufgrund seiner Klebrigkeit das nachträgliche Einstecken oder Einschieben eines
Schnittschutzstreifens verhindert. Die Erfindung setzt daher
Tasche eingesteckt oder eingeschoben werden.
Im Rahmen der hier vorliegenden Erfindung können auch andere
Klebstoffe als Butyl eingesetzt werden.
Es ist wichtig, dass die Tasche frei ist von Butyl oder anderen Klebstoffen, da nur so gewährleistet werden kann, dass der Schnittschutzstreifen problemlos in der gewünschten Position an der Vorderfläche der streifenförmige Vorrichtung positioniert werden kann. Falls nämlich Butyl oder ein anderer Klebstoff in die Längstasche gelangt sein sollte, so kann der Schnittschutzstreifen - wenn überhaupt - nur mit Kraftaufwand in die Tasche eingesteckt oder eingeschoben werden. Dabei besteht die Gefahr des Verkantens oder der Verletzung der streifenförmige Vorrichtung. Damit wäre die Dichtigkeit und die dauerhafte Haltbarkeit der Dichtung nicht mehr
gewährleistet, und die korrekte Positionierung auch nicht.
Schnittschutzstreifen, die hochflexibel sind, lassen sich bei einer verschmutzten oder mit Butyl oder einem anderen Klebstoff behafteten Tasche gar nicht einstecken oder einschieben. Auch für den Einsatz solcher Schnittschutzstreifen ist es wichtig, dass die Längstasche
stets frei ist von Butyl und anderem Klebstoffen.
Außerdem ist es wichtig, dass die Längstasche problemlos von
oben zugänglich ist, um auch einen flexiblen
positioniert ist.
Es ist wichtig, dass die Tasche so vor dem Anschlussstreifen positioniert ist, dass der Schnittschutzstreifen nach dem Einsetzen oder Einstecken in die Tasche mindestens ein Stück weit in dem Bereich zwischen einer Vertikalzarge z.B. einer Badewanne oder Duschwanne und dem Wandabschnitt sitzt. Das Positionieren des Schnittschutzstreifens im Bereich der Kantenrundung der Badewanne ist essentiell. Dabei muss der Schnittschutzstreifen mindestens ein Stück weit in den Bereich
der Kantenrundung reichen.
Das Material des/der Schnittschutzstreifen kann bei allen Ausführungsformen in einer der im Folgenden genannten Formen
eingesetzt werden:
- Streifen, Band oder Profil (z.B. ein Blechstreifen
oder Kunststoffband), - Gitter, - Lochgitter, - Streckmetall - Netz, - Gewirk, - Gewebe, - Gelege, - Geflecht,
- Fasermatte. Alle Ausführungsformen können zusätzlich zu dem/den
eigentlichen Schnittschutzstreifen eine oder mehrere Schichten
oder Lagen eines weiteren (anderen) Materials umfassen. Diese
-konstellation haben: - Vlies, - Netz, - Gewirk, - Gewebe, - Gelege, - Fasermatte, - Folie,
- Bahn oder Streifen (z.B. eines Klebstoffs).
Als Materialstreifen ist hier ein streifenförmiges Mittel zu verstehen, dass eine glatte oder relativ glatte, gleitfähige Oberfläche aufweist. Die glatte oder relativ glatte, gleitfähige Oberfläche ist wichtig, da ein Schnittschutzstreifen möglichst ohne Widerstand oder Verhaken in die Längstasche eingesteckt werden soll. Falls ein Widerstand oder Verhaken auftritt, so kann der Schnittschutzstreifen (falls z.B. ein Gitterstreifen oder ein dünner CNS-Streifen verwendet wird) den Materialstreifen verletzen. Bei dünnen, sehr flexiblen Schnittschutzstreifen, kann ein Widerstand oder ein Verhaken das Einstecken komplett
verhindern.
Alle Ausführungsformen können als Materialstreifen verwenden: - Kunststofffolie, - Vlies (vorzugsweise imprägniert oder beschichtet), - Gewirk (vorzugsweise imprägniert oder beschichtet), - Gewebe (vorzugsweise imprägniert oder beschichtet),
- Gelege (vorzugsweise imprägniert oder beschichtet),
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Papier.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es ist zu beachten, dass die Zeichnungen nicht maßstäblich sind. Vor allem die Dicken der verschiedenen Elemente sind nicht im wirklichen Verhältnis zueinander gezeigt.
Fig. 1A zeigt eine schematische Schnittansicht einer ersten Vorrichtung der Erfindung in einer Explosionsdarstellung; Fig. 1B zeigt eine schematische Schnittansicht der ersten Vorrichtung in einem teilweise montierten Zustand;
Fig. 1C zeigt eine schematische Schnittansicht der ersten Vorrichtung im montierten Zustand;
Fig. 1D zeigt eine schematische Ansicht der ersten Vorrichtung;
Fig. 2A zeigt eine schematische Schnittansicht einer zweiten Vorrichtung der Erfindung in einer Explosionsdarstellung; Fig. 2B zeigt eine schematische Schnittansicht der zweiten Vorrichtung in einem teilweise montierten Zustand;
Fig. 2C zeigt eine schematische Schnittansicht der zweiten Vorrichtung im montierten Zustand;
Fig. 2D zeigt eine schematische Ausschnittsvergrößerung einer Schnittansicht einer weiteren Vorrichtung, die ähnlich aufgebaut ist wie die der zweite Vorrichtung der Figuren 2A 2C;
Fig. 3 zeigt eine schematische Perspektivansicht eines weiteren Anschlussbandes im montierten Zustand, wobei dieses Anschlussband einen ähnlichen Aufbau hat wie das Anschlussband
der Figuren 1A - 1D;
Fig. 4B zeigt eine schematische Schnittansicht der Vorrichtung nach Fig. 4A in einem teilweise montierten Zustand;
Fig. 4C zeigt eine schematische Schnittansicht der Vorrichtung nach Fig. 4A im montierten Zustand und mit abgetrenntem Schutzstreifen;
Fig. 5 zeigt eine schematische Schnittansicht einer weiteren Vorrichtung in einem teilweise montierten Zustand; Fig. 6A-6H zeigen Ausschnittsvergrößerungen verschiedener beispielhafter Materialien/Strukturen, die als Schnittschutzstreifen geeignet sind;
Fig. 7A zeigt eine schematische Schnittansicht einer weiteren Vorrichtung der Erfindung in einer Explosionsdarstellung;
Fig. 7B zeigt eine schematische Schnittansicht der Vorrichtung nach Fig. 7A in einem teilweise montierten
Zustand.
Im Folgenden werden Orts- und Richtungsangaben verwendet, um die Erfindung besser beschreiben zu können. Diese Angaben beziehen sich auf die jeweilige Einbausituation und sollen daher nicht als Einschränkung verstanden werden. Um die Ortsund Richtungsangaben besser eingrenzen zu können, wird teilweise auch ein Bezug zur Wand (auch Vertikalfläche genannt) hergestellt, in dem z.B. von einem wandnahen Element, einer wandzugewandten, wandabgewandten Fläche oder einer
wandparallelen Montage die Rede ist.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einiger
Ausführungsbeispiele beschrieben.
Folgenden beschrieben wird.
Der Schnittschutz 21 spannt eine Ebene E auf, die im montierten Zustand im Wesentlichen parallel zu einem gebäudeseitigen Wandabschnitt 4 verläuft. In den hier gezeigten Schnittzeichnungen steht diese Ebene E senkrecht zur Zeichenebene. Bei der Darstellung in Fig. 1D liegt die Ebene E in der Zeichenebene. Es handelt sich bei der Ebene E um eine
x-yY-Ebene.
Der Schnittschutz 21 kann auf einer Rolle oder als Stangenware
geliefert werden.
Die Fig. 1A zeigt eine schematische Schnittansicht eines Gebäudebereichs 100 mit einer ersten Vorrichtung 50 der Erfindung in einer Explosionsdarstellung. Es ist zu beachten, dass bei dieser und bei den anderen Zeichnungen die Elemente nicht maßstäblich dargestellt sind. Vor allem die Dicke der
einzelnen Element ist teilweise übertrieben dargestellt.
Es handelt sich um eine streifenförmige Vorrichtung 50, die speziell zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes 100 zwischen einer Vorrichtung 1 und einem Wandabschnitt 4 ausgelegt ist. Die streifenförmige Vorrichtung 50 hat eine Länge (parallel zur x-Achse), die mit Lx2
bezeichnet wird (cf. Fig. 3).
Lxl kann bei allen Ausführungsformen kürzer oder gleich lang
sein wie Lx2.
Die streifenförmige Vorrichtung 50 umfasst bei allen
Ausführungsformen
- einen Anschlussstreifen 40 mit einer Vorderfläche VF und
einer dazu parallelen Rückfläche RF,
- eine erste (Butyl-)Klebefläche 11.1, die zum Befestigen der streifenförmigen Vorrichtung 50 an einer Fläche 3.1, 3.2 (z.B. eine Zarge einer Badewanne) der Vorrichtung 1 ausgelegt ist. Die erste (Butyl-)Klebefläche 11.1 ist direkt oder indirekt mit einem unteren streifenförmigen Bereich 10.1 der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 verbunden. Fig. 1A - 1C zeigt eine Ausführungsform mit direkter Verbindung der ersten (Butyl-)Klebefläche 11.1 mit der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40. Fig. 2A - 2C zeigt eine Ausführungsform mit indirekter Verbindung der ersten (Butyl-)Klebefläche 11.1 mit der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40. Hier sitzt nämlich ein zweiter Klebebereich 11.2 zwischen der ersten (Butyl-)Klebefläche 11.1 und der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40.
Die streifenförmige Vorrichtung 50 umfasst bei allen Ausführungsformen weiterhin einen Folienstreifen 30, der mindestens mit einem Längsbereich so zwischen der ersten (Butyl-)Klebefläche 11.1 und der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 angeordnet ist, dass sich nach der Montage der streifenförmigen Vorrichtung 50 zwischen dem Wandabschnitt 4 und der Fläche 3.1, 3.2 der Vorrichtung 1, zwischen der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 und dem
Folienstreifen 30 eine Längstasche 20 ergibt.
Diese Längstasche 20 ist bei allen Ausführungsformen speziell zum Einstecken oder Einsetzen eines separaten Schnittschutzstreifens 21 ausgelegt, wobei darauf geachtet wird, dass das Einstecken oder Einsetzen ohne Beschädigung der streifenförmigen Vorrichtung 50 (z.B. durch eine scharfe Kante
des Schnittschutzstreifens 21) möglich ist.
Diese Längstasche 20 ist bei allen Ausführungsformen so ausgelegt, dass auch sehr dünne und/oder flexible Schnittschutzstreifen 21 eingesteckt oder eingesetzt werden
können.
Das Einstecken oder Einsetzen des separaten Schnittschutzstreifens 21 erfolgt bei allen Ausführungsformen vorzugsweise von oben her (wie z.B. in Fig. 1B und 2B durch
einen Pfeil angedeutet).
Mit dem Bezugszeichen 19 ist ein Liner oder Abdeckstreifen (z.B. silikonisiertes, plastifiziertes oder gewachstes Papier) bezeichnet. Dieser Liner oder Abdeckstreifen 19 dient dazu die erste (Butyl-)Klebefläche 11.1 während des Transports zu schützen. Bei einem Teil der Ausführungsformen kann ein silikonisiertes, plastifiziertes oder gewachstes Papier auch
als Materialstreifen 30 dienen (siehe Fig. 2D).
Fig. 1B zeigt eine schematische Schnittansicht der ersten Vorrichtung 50 in einem teilweise montierten Zustand. Der separate Schnittschutzstreifen 21 ist oberhalb gezeigt und ein Pfeil deutet an, dass der Schnittschutzstreifen 21 in die Längstasche 20 eingesetzt werden kann. Die Ausschnittvergrößerung der Fig. 1B zeigt weitere Details. Die
Position der Längstasche 20 ist hier deutlich zu erkennen.
Fig. 1C zeigt eine schematische Schnittansicht der ersten Vorrichtung 50 im montierten Zustand. Die Ausschnittvergrößerung der Fig. 1C zeigt weitere Details. Die Position des Schnittschutzstreifens 21 in der Längstasche 20
ist hier deutlich zu erkennen.
Fig. 1D zeigt eine schematische Vorderansicht des Schnittschutzstreifens 21 der ersten Vorrichtung, um anhand dieser Abbildung geometrische Details definieren zu können. Der Schnittschutzstreifen 21 ist hier ohne jegliche (Oberflächen-Struktur) dargestellt. Es kann hier eine der
Strukturen der Figuren 6A - 6H eingesetzt werden.
In den Figuren 2A - 2C ist eine weitere Ausführungsform gezeigt. Es wird auf die Beschreibung der Figuren 1A - 1C verwiesen. Im Folgenden werden lediglich die wesentlichen
Unterschiede erläutert.
Die Ausführungsform der Figuren 2A - 2C umfasst eine erste (Butyl-) Klebefläche 11.1 und eine zweite (Butyl-) Klebefläche 11.2. Es kommt hier ein Folienstreifen 30 zum Einsatz, der eine größere Ausdehnung parallel zur y-Achse hat als der Folienstreifen 30 der Fig. 1A. Die erste (Butyl-) Klebefläche 11.1 dient dazu, um den Folienstreifen 30 mit der Fläche 3.1, 3.2 der Vorrichtung 1 zu verbinden. Die zweite (Butyl-) Klebefläche 11.2 dient dazu, um den Folienstreifen 30 mit der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 zu verbinden. So wird die streifenförmige Vorrichtung 50 indirekt mit der
Fläche 3.1, 3.2 verbunden.
In Fig. 2D ist eine weitere Ausführungsform gezeigt. Es wird
auf die Beschreibung der Figuren 1A - 1C und 2A - 2C
verwiesen. Im Folgenden werden lediglich die wesentlichen
Unterschiede erläutert. Anders als bei der Ausführungsform der Figuren 2A - 2C, umfasst die Ausführungsform der Fig. 2D einen dünnen Folienstreifen 30 (z.B. einen silikonisierten Papierstreifen), der so ausgelegt ist, dass er nach dem Einsetzen des Schnittschutzstreifens 21 entfernt werden kann. Zu diesem Zweck kann der dünne Folienstreifen 30 z.B. so dimensioniert sein, dass ein oberer streifenförmiger Bereich 26 mit der Hand oder mit einem Werkzeug gepackt werden kann, um den Folienstreifen 30 aus der Längstasche 20 zu entfernen. Nach dem Entfernen des Folienstreifens 30 ergibt sich eine klebende Verbindung zwischen dem Butyl 11.1 (oder einem anderen Klebstoff, der statt des Butyls verwendet wird) und dem Schnittschutzstreifen 21. Dadurch kann der Schnittschutzstreifen 21 dauerhaft in der richtigen Position
fixiert werden.
In der Fig. 3 ist ein Längenabschnitt einer weiteren streifenförmigen Vorrichtung 50 gezeigt. Die streifenförmige Vorrichtung 50 der Fig. 3 ist ähnlich aufgebaut wie die streifenförmige Vorrichtung 50 der Figuren 1A-1D. Anhand der Fig. 3 werden weitere Aspekte der Erfindung beschrieben, die
sich auch auf die anderen Ausführungsformen übertragen lassen.
Die streifenförmige Vorrichtung 50 spannt, wie beschrieben, im montierten Zustand eine Ebene E auf, die im Wesentlichen parallel zu dem Wandabschnitt 4, respektive zu einer Vertikalfläche 3.1 der Vorrichtung 1 verläuft. Die Ebene E wird durch eine Vertikalachse yvy und durch die Längsachse x
aufgespannt, wie in Fig. 3 gezeigt.
Die streifenförmige Vorrichtung 50 kann bei allen
Ausführungsformen einen einstückigen streifenförmigen
Anschlussstreifen 40 aus einem flexiblen Material umfassen,
wie in den Figuren gezeigt, oder der streifenförmige Anschlussstreifen 40 kann aus mehreren Teilelementen oder -segmenten (z.B. aus mehreren Streifen) zusammengesetzt oder
zusammengefügt sein.
Der streifenförmige Anschlussstreifen 40 kann bei allen Ausführungsformen als Träger für die anderen Elemente der
Vorrichtung 50 dienen.
Die streifenförmige Vorrichtung 50 der Fig. 3 wird entlang des unteren Längsstreifens 10.1 direkt oder indirekt mit der Vorrichtung 1 verbunden, wie bereits beschrieben. Der untere Längsstreifen 10.1 muss nicht unbedingt direkt entlang der unteren Längskante 12 des Anschlussbandes 10 verlaufen, sondern der untere Längsstreifen 10.1 kann auch ein Stück weit oberhalb (in Richtung v betrachtet) der unteren Längskante 12
sitzen, wie z.B. in Fig. 3 gezeigt.
Es ist ein Folienstreifen 30 so mit der streifenförmigen Vorrichtung 50 verbunden, dass dieser mindestens mit einem (unteren) Längsbereich zwischen der ersten (Butyl-)Klebefläche 11.1 und der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40
angeordnet ist.
Dadurch ergibt sich nach der Montage der streifenförmigen Vorrichtung 50 zwischen dem Wandabschnitt 4 und z.B. der Fläche 3.1 der Vorrichtung 1 eine Längstasche 20. Diese Längstasche 20 wird im Wesentlichen durch einen Längstreifen der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 und durch die Rückseite (bzw. durch die wandseitige Seite) des Folienstreifens 30 definiert. Die Längstasche 20 ist bei allen Ausführungsformen zum Einstecken oder Einsetzen des separaten Schnittschutzstreifens 21 ausgelegt. D.h. die Längstasche 20
hat eine Mindestlänge von Lx1l1 und sie hat eine Weite (parallel
zu Zz-Achse betrachtet), die es ermöglicht
Schnittschutzstreifen 21 aufzunehmen.
Die Längstasche 20 kann bei allen Ausführungsformen so dimensioniert sein, dass der Schnittschutzstreifen 21 eingeklemmt oder eingespannt werden kann. Durch dieses Einklemmen oder Einspannen kann die Höhenlage des Schnittschutzstreifens 21 relativ zur Vorrichtung 50 bei der Montage festgelegt werden. Anhand des Beispiels der Fig. 3 ist zu erkennen, dass der Schnittschutzstreifen 21 nicht komplett in die Längstasche 20 eingesteckt wurde. Die Unterkante 24 (cf. Fig. 1D) des Schnittschutzstreifens 21 erreicht nicht den „Boden“ der Längstasche 20. Bei den Darstellungen der Figuren 1C und 2C hingegen wurde der Schnittschutzstreifen 21 bis zum
„Boden“ der Längstasche 20 eingesteckt.
In den Figuren 4A - 4C ist eine weitere Ausführungsform gezeigt. Es wird auf die Beschreibung der Figuren 1A - 3 verwiesen. Im Folgenden werden lediglich die wesentlichen
Unterschiede erläutert.
Die Ausführungsform der Figuren 4A - 4C baut auf der Ausführungsform der Figuren 1A - 1D auf, wobei der Folienstreifen 30 hier deutlich breiter ausgeführt ist. In der Explosionszeichnung der Fig. 4A umfasst der Folienstreifen 30 einen Vertikalabschnitt, einen Knick (Richtungswechsel) und einen Horizontalabschnitt (Überhang). Im Bereich des Richtungswechsels ist eine Trennstelle TS (z.B. eine
Perforation) vorgesehen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass der
Horizontalabschnitt die Oberseite der Badewanne 1 vor
Beschädigungen und/oder Verschmutzungen schützt. Außerdem kann
durch den Knick (Richtungswechsel) und den Horizontalabschnitt (Überhang) kein Butyl der ersten (Butyl-) Klebefläche 11.1 nach oben herausgequetscht werden und in die Längstasche 20 gelangen. Weiterhin bildet der Folienstreifen 30 eine Art Trichter, der das Einführen des Schnittschutzstreifens 21
erleichtert.
Fig. 4C zeigt die Situation nach den Einstecken/Einsetzen des Schnittschutzstreifens 21. Der Horizontalabschnitt (Überhang) des Folienstreifens 30 wurde entlang der Trennstelle TS
abgetrennt.
In den Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt. Es wird auf die Beschreibung der Figuren 1A - 4C verwiesen. Im Folgenden werden lediglich die wesentlichen Unterschiede erläutert. Der Horizontalabschnitt (Überhang) des Folienstreifens 30 umfasst hier einen Schutzstreifen 31 (z.B. einen Schaumstoffstreifen), um die Oberseite der Badewanne 1 vor Beschädigungen und/oder Verschmutzungen zu schützen. Der Schutzstreifen 31 kann in bekannter Art und Weise beim Ankleben von Fliesen auf dem Wandabschnitt 4 auch als „Abstandshalter“ dienen, der den Abstand zwischen den Fliesenunterkanten und der Oberseite der Badewanne 1 definiert. Der Schutzstreifen 31 kann daher auch als
Horizontaldistanzband bezeichnet werden.
In Abwandlung der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform kann der Schutzstreifen 31 bei allen Ausführungsformen auch auf der Unterseite des Folienstreifens 30 angeordnet sein. In diesem Fall läge der Schutzstreifen 31 in Fig. 5 zwischen dem Folienstreifen 30 und der horizontalen Zarge der Vorrichtung
1.
In den Figuren 6A bis 6F und 6H sind unterschiedliche Gitterstrukturen 22 gezeigt. Diese Gitterstrukturen 22 sind sowohl für einstückige/einstreifige als auch für mehrstückige/mehrstreifige Ausführungsformen der Erfindung geeignet. Vorzugsweise handelt es sich bei den Gitterstrukturen 22 um Metall- oder Kunststoff- oder VerbundGitterstrukturen 22. In Fig. 6G ist ein schnittfestes Kunststoffmaterial 23.1 gezeigt, dessen (Oberflächen-) Struktur aufgrund der Zugabe oder Beimengung eines Zusatzstoffes (z.B. Korund) rau ist. In Fig. 6H ist ein Fasermaterial 23.2 (z.B. gewebt (Kevlar-Gewebe) oder als
Gelege) gezeigt.
Die Schnittfestigkeit kann bei allen Ausführungsformen durch Zugabe/Beimengung von Fasern, Kugeln oder Granulat im
Kunststoffmaterial oder im Verbundmaterial erzielt werden.
Da der Schnittschutzstreifen 21, je nach Materialwahl und/oder Dicke scharfkantig sein kann, kann dieser bei allen
Ausführungsformen mit einem Saum versehen sein, der mindestens eine Längskante des Schnittschutzstreifens 21 umgibt, wie z.B.
in dem Dokument CH712747A2 beschrieben.
Die Ausführungsform der Figuren 7A - 7B baut auf der Ausführungsform der Figuren 1A - 2D auf. In der Explosionszeichnung der Fig. 7A umfasst die streifenförmige Vorrichtung 50 den folgenden mehrschichtigen Aufbau (von der Wand zur Raumseite hin betrachtet): Vlies 25.1, Anschlussstreifen 40 (als Träger), Vlies 25.2, Vlies 30. Der Vliestreifen 25.1 kann fest mit der Rückfläche RF des Anschlussstreifens 40 und der Vliestreifen 25.2 kann fest mit der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 verbunden sein
(z.B. durch Anpressen bei erhöhter Temperatur, oder durch den
Einsatz eines Klebstoffes). Im Bereich der Vorderfläche VF des Anschlussstreifens 40 ist hier ein weiterer Vliesstreifen 30 vorgesehen, der z.B. in einem unteren (zweiten) streifenförmigen Bereich 10.3 mit dem Anschlussstreifen 40 verbunden ist (z.B. durch Anpressen bei erhöhter Temperatur, oder durch den Einsatz eines Klebstoffes). Der restliche streifenförmige Bereich 10.4 des Vliesstreifens 30 überlappt den Vliestreifen 25.2. Hierdurch wird eine Längstasche zwischen dem Vliesstreifen 30 und dem Vliestreifen 25.2 gebildet, die zum Einstecken des Schnittschutzstreifens 21
geeignet ist.
Das Vlies 25.1 und/oder der Vliestreifen 25.2 kann bei allen Ausführungsformen ein fester Bestandteil des Anschlussstreifens 40 sein. Diese Streifen können
beispielweise miteinander verpresst oder laminiert sein.
Fig. 7B zeigt die Situation im montierten Zustand und vor dem Einstecken des Schnittschutzstreifens 21. Der obere streifenförmige Abschnitt des Vliesstreifens 30 kann beispielsweise leicht umgeklappt werden, damit er den Zugang zur Längstasche 20 frei gibt. Ein Pfeil deutet an, dass der Schnittschutzstreifen 21 in den Bereich zwischen dem Vliesstreifen 30 und dem Vliestreifen 25.2 eingesteckt werden
kann.
In Abwandlung hier gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen kann der Schutzstreifen 31 bei allen Ausführungsformen kann der Anschlussstreifen 40 auch einen Schallschutzstreifen (z.B. einen Schaumstoffstreifen) aufweisen. Dieser Schallschutzstreifen ist vorzugsweise bei diesen Ausführungsformen zwischen einem vertikalen Abschnitt
der Vorrichtung 1 und der Längstasche 20 angeordnet. D.h. die
Längstasche 20 befindet sich zwischen dem Schallschutzstreifen
und dem Anschlussstreifen 40.
Bezugszeichen:
Gegenstand, Vorrichtung (z.B. Bade- oder 1 Duschwanne)
(Vertikal-) Fläche 3.1 (Horizontal-) Fläche 3.2 Wandabschnitt / Wand 4 unterer (erster) streifenförmiger Bereich 10.1 oberer (zweiter) streifenförmiger Bereich 10.2 unterer (zweiter) streifenförmiger Bereich 10.3 streifenförmiger Bereich / 10.4 Überlappungsbereich
erster (Butyl-)Klebebereich / erste 11.1 (Butyl-) Klebefläche
zweiter (Butyl-)Klebebereich / 11.2 zweite (Butyl-) Klebefläche
Untere Längskante 12 Liner / Abdeckstreifen 19 Zwischenraum / Längstasche 20 Schnittschutz (-streifen) 21 Gitterstrukturen 22 Kunststoffmaterial 23.1 Fasermaterial / Gewebe / Gelege 23.2 Unterkante 24 Vlies 25.1 streifenförmiger Bereich 26 Streifen (z.B. Folie, Vlies, silikonisierter, | 30 plastifizierter oder gewachster
Papierstreifen)
Schutzstreifen /Schaumstoffstreifen 31
21735
Anschlussstreifen (z.B. ein Wannenband) 40 streifenförmige Vorrichtung 50 Gebäude / Gebäudebereich 100 Streifenbreite bl Ebene E Streifenlänge Lx1 Streifenlänge Lx2 Rückfläche RF Trennstelle TS Vorderfläche VE Längsachse X Koordinatensystem X, Yı zZ

Claims (11)

Patentansprüche
1. Streifenförmige Vorrichtung (50) zur Verwendung im Feuchtund Nassbereich eines Gebäudes (100) zwischen einer Vorrichtung (1) und einem Wandabschnitt (4), wobei die
streifenförmige Vorrichtung (50) umfasst
- einen Anschlussstreifen (40) mit einer Vorderfläche
(VF) und einer dazu parallelen Rückfläche (RF),
- eine erste Klebefläche (11.1), die zum Befestigen der streifenförmigen Vorrichtung (50) an einer Fläche (3.1, 3.2) der Vorrichtung (1) ausgelegt ist, wobei die erste Klebefläche (11.1) direkt oder indirekt mit einem unteren streifenförmigen Bereich (10.1) der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40)
verbunden ist,
- einen Materialstreifen (30), der mindestens mit einem Längsbereich so zwischen der ersten Klebefläche (11.1) und der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40) angeordnet ist, dass sich nach der Montage der streifenförmigen Vorrichtung (50) zwischen dem Wandabschnitt (4) und der Fläche (3.1, 3.2) der Vorrichtung (1), zwischen der Vorderfläche (VF) des Anschlussstreifens (40) und dem Materialstreifen (30) eine Längstasche (20) ergibt, die zum Einstecken oder Einsetzen eines separaten Schnittschutzstreifens (21)
ausgelegt ist.
2. Vorrichtung (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die erste Klebefläche (11.1) parallel zu einer unteren Längskante des Anschlussstreifens (40) erstreckt und dass die erste Klebefläche (11.1) mindestens teilweise mit der
Vorderfläche (VF) überlappt.
3. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstreifen (40) im Bereich eines zweiten streifenförmigen Bereichs (10.2) zum Befestigen
an dem Wandabschnitt (4) ausgelegt ist.
4, Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (30) mindestens in einem Längsbereich einen anderen Materialstreifen (25.2) des Anschlussstreifens (40) überlappt, um eine Längstasche (20) zu
bilden.
5. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (30) eine nach unten
geschlossene und wasserdichte Längstasche (20) ergibt.
6. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Materialstreifen (30) zusammen mit einer Klebefläche (11.2) eine nach unten geschlossene und
wasserdichte Längstasche (20) ergibt.
7. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Materialstreifen (30) zum Einsatz kommt, der nach dem Einstecken oder Einsetzen des separaten
Schnittschutzstreifens (21) entfernbar ist.
8. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Butyl als Material der ersten Klebefläche
(11.1) zum Einsatz kommt.
9. Vorrichtung (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass: - eine Kunststofffolie,
- ein Vlies, vorzugsweise imprägniert oder beschichtet,
24 / 35
- ein Gewirk, vorzugsweise imprägniert oder beschichtet,
- ein Gewebe, vorzugsweise imprägniert oder beschichtet,
- ein Gelege, vorzugsweise imprägniert oder beschichtet, oder
- ein silikonisiertes, plastifiziertes oder gewachstes Papier
als Materialstreifen (30) verwendet wird.
10. Gebäude (100) oder Gebäudebereich mit einem Feucht- und Nassbereich und mit einer Vorrichtung (1), die in dem Feuchtund Nassbereich parallel zu einem Wandabschnitt (4) angeordnet ist, wobei ein streifenförmige Vorrichtung (50) gemäß einem der Ansprüche 1 - 9 zwischen einer Vertikalfläche (3.1) der Vorrichtung (1) und dem Wandabschnitt (4) befestigt ist und wobei ein separater Schnittschutzstreifen (21) in die
Längstasche (20) eingesteckt oder eingesetzt wurde.
11. Gebäude (100) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Vorrichtung (1) um eine Dusch- oder Badewanne handelt, wobei die Vertikalfläche (3.1) Teil einer Wannenzarge ist und wobei die Vertikalfläche (3.1) in einem Übergangsbereich eine Kantenrundung aufweist die einen Übergang zu einer Horizontalfläche bildet, und dadurch gekennzeichnet, dass die streifenförmige Vorrichtung (50) mit der Längstasche (20) so positioniert ist, dass sich der Schnittschutzstreifen (21) nach dem Einstecken oder Einsetzen in die Längstasche (20) mindestens ein Stück weit in einen
Bereich unterhalb der Kantenrundung erstreckt.
Wien, am 2. April 2020 Anme146r} f dureh: } ; Ha
fnetf und Keschmann P£/tentanwälte GmbH
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AT518597B1 (de) * 2016-05-03 2019-04-15 Rivaplan Ag Anschlussband, das als Übergang zwischen einer Einrichtung und einer Vertikalfläche dient, sowie Verfahren zum Erstellen eines solchen Übergangs
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