AT521710A2 - Befestigungsprofil und Fensterelement mit einem Befestigungsprofil - Google Patents

Befestigungsprofil und Fensterelement mit einem Befestigungsprofil Download PDF

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AT521710A2
AT521710A2 ATA309/2019A AT3092019A AT521710A2 AT 521710 A2 AT521710 A2 AT 521710A2 AT 3092019 A AT3092019 A AT 3092019A AT 521710 A2 AT521710 A2 AT 521710A2
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Befestigungsprofil (1) zur Befestigung von Gegenständen (6) an einem Fensterfalz (3) eines Fensters (F) oder einem Türfalz einer Türe, wobei das Befestigungsprofil (1) einen Winkelabschnitt (10) mit einem Befestigungsschenkel (10a) und einem Falzschenkel (10b) zur Befestigung an dem Fensterfalz (3) oder dem Türfalz umfasst und wobei das Befestigungsprofil (1) einen Befestigungsabschnitt (12) zur Befestigung des Gegenstandes (6) umfasst. Hierbei umfasst das Befestigungsprofil (1) ein Gelenkelement (11) und einen Auslegerabschnitt umfasst, wobei das Gelenkelement (11) und der Auslegerabschnitt zwischen dem Winkelabschnitt (10) und dem Befestigungsabschnitt (12) angeordnet sind.

Description

Die Erfindung betrifft ein Befestigungsprofil (1) zur
Befestigung von Gegenständen (6) an einem Fensterfalz (3) eines Fensters (F) oder einem Türfalz einer Türe, wobei das
Befestigungsprofil (1) einen Winkelabschnitt (10) mit einem Befestigungsschenkel (10a) und einem Falzschenkel (10b) zur Befestigung an dem Fensterfalz (3) oder dem Türfalz umfasst und wobei das Befestigungsprofil (1) einen Befestigungsabschnitt (12) zur Befestigung des Gegenstandes (6) umfasst. Hierbei umfasst das Befestigungsprofil (1) ein Gelenkelement (11) und einen Auslegerabschnitt umfasst, wobei das Gelenkelement (11) und der Auslegerabschnitt zwischen dem Winkelabschnitt (10) und dem Befestigungsabschnitt (12) angeordnet sind. (Figur 1)
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- 1 ''Befestigungsprofil und Fensterelement mit einem
Befestigungsprofiln
Die Erfindung betrifft ein Befestigungsprofil zur Befestigung von Gegenständen an einem Fensterfalz eines Fensters oder eines Türfalz einer Türe sowie ein Fensterelement mit einem Befestigungsprofil.
Funktionelle Gegenstände sowie Dekorationsgegenstände sollen oftmals an der Außenseite von Häusern bzw. Fassaden angeordnet werden, ohne dass permanente Verankerungen im Mauerwerk möglich oder erwünscht sind. Insbesondere der Gesamteindruck einer Gebäudefassade oder der Denkmalschutz gibt dem Anordnen von Gegenständen, z.B. Werbung, Beschilderung, Saisonale Dekoration oder auch Fenstergärten oder Abschattungen, erhebliche Vorgaben, welche eine unmittelbare Befestigung am Mauerwerk oder eine irreversible Anordnung von sichtbaren Befestigungselementen am Mauerwerk nicht zulassen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Befestigungsart für Gegenstände an einem Gebäude vorzuschlagen, welche ohne sichtbare Beschädigung des Mauerwerks bzw. ohne störend wahrnehmbare oder genehmigungspflichtige Befestigungselemente auskommt.
Problematisch ist darüber hinaus, dass bei der Befestigung von Gegenständen am Mauerwerk oder an Fenster- oder Türlaibungen, insbesondere falls die befestigten Gegenstände erhebliche Zugkräfte ausüben, Querkräfte auftreten können, welche die
Befestigungsmethode zusätzlich belasten und daher massive Befestigungselemente fordern. Wird z.B. eine Weihnachtsbeleuchtung oder ein Werbebanner zwischen zwei Gebäuden aufgespannt, so sind oftmals mehrere Ankerpunkte
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- 2 notwendig, deren Zugkraft in der Regeln nicht senkrecht zur Fassade bzw. zur Befestigungsebene ausgeübt wird.
Zur Lösung dieser Probleme betrifft die Erfindung Befestigungsprofil zur Befestigung von Gegenständen an einem Fensterfalz eines Fensters oder einem Türfalz einer Türe, wobei das Befestigungsprofil einen Winkelabschnitt mit einem Befestigungsschenkel und einem Falzschenkel zur Befestigung an dem Fensterfalz oder dem Türfalz umfasst und wobei das Befestigungsprofil einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Gegenstandes umfasst, wobei das Befestigungsprofil ein Gelenkelement und einen Auslegerabschnitt umfasst und wobei das Gelenkelement und der Auslegerabschnitt zwischen dem Winkelabschnitt und dem Befestigungsabschnitt angeordnet sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Winkelabschnitt und dem Befestigungsabschnitt ein Gelenkelement und ein Auslagerabschnitt ausgebildet sind.
Die Ausbildung eines Gelenkelements bewirkt, dass die Ausrichtung des Befestigungsabschnitts der Richtung einer effektiven Zugkraft folgen kann, falls diese nicht einer vorgegebenen Richtung, wie beispielsweise der Ausrichtung des Schenkels bei einem starren Winkelprofil, entsprechen. Auf diese Weise werden Querkräfte verringert bzw. von dem Gelenkelement derart umgeleitet, dass keine oder nur geringe Torsionskräfte bzw. Querkräfte auf den Winkelabschnitt wirken.
Im Vergleich zu einem starren Winkelprofil bei welchem der Befestigungsabschnitt ohne Gelenkelement ausgebildet ist, und welches etwaige Dreh- oder Torsionsmomente unmittelbar auf den Winkelabschnitt überträgt, folgt bei der Erfindung der Befestigungsabschnitt der Richtung der Zugkraft und verringert auf diese Weise die genannten Momente.
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- 3 Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass am Gelenkelement sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Umlenkung der Zugkraft erfolgen kann. Auf diese Weise werden die Zugkräfte in beiden Raumrichtungen verbessert aufgenommen und die genannten Drehoder Torsionsmomente vermieden bzw. verringert.
Der Auslegerabschnitt erlaubt es, das Gelenk an einer gewünschten Position im Bereich des Fensterfalz oder Türfalz anzuordnen. Wird als Auslegerabschnitt z.B. ein Vorsprung und/oder eine Hülse oder dergleichen angesetzt, so kann an diesem ein Gelenkelement ausgebildet werden. Die Anordnung kann dabei so flexibel sein, dass der Auslegerabschnitt selbst noch zwischen ein Fenster und einen davor angeordneten Fensterladen oder Rollladen passt, oder dass er durch geringe geometrische Abmessungen im Gesamteindruck einer Gebäudefassade nicht auffällt.
Zur Lösung dieses Problems betrifft die Erfindung alternativ ein Befestigungsprofil zur Befestigung von Gegenständen an einem Fensterfalz eines Fensters oder einem Türfalz einer Türe, wobei das Befestigungsprofil einen Winkelabschnitt mit einem Befestigungsschenkel und einem Falzschenkel zur Befestigung an dem Fensterfalz oder dem Türfalz umfasst und wobei das Befestigungsprofil einen Befestigungsabschnitt zur Befestigung des Gegenstandes umfasst, wobei das Befestigungsprofil wenigstens einen Befestigungsanker umfasst und wobei der Befestigungsanker an einer Kontaktfläche des Befestigungsschenkels des Winkelabschnitts angeordnet ist. Hierdurch ist eine optimale Einleitung von Kräften in den Fensterrahmen möglich, so dass dieser über seine eigene Befestigung Kräfte optimal aufnehmen kann. Es kann auch vorgesehen sein, dass zusätzlich zu den Befestigungsankern noch
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- 4 einer Verschraubung zum Einsatz kommt, welche durch den Fensterahmen hindurch bis in die Wandung reicht, in welche das Fenster eingebaut ist. Hierdurch wird neben einer weiter optimierten Krafteinleitung auch noch eine verbesserte Befestigung des Fensters selbst erreicht.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor dass das Gelenkelement als Band, insbesondere mit einer Aushebesicherung ausgebildet ist.
Ein Band ist allgemein als Gelenkelement ausgebildet, bei welchem sich die beiden Bestandteile, welche zueinander gelenkig gelagert sind, ohne Demontage des Bandes oder der Gegenstände voneinander aushängen lassen. In vereinzelten Fällen ist bei einem Band ein Sicherungselement vorgesehen, welches ein versehentliches Aushängen verhindert, indem z.B. eine Achse, welche in einer Führung (Büchse) angeordnet ist (z.B. eine Hülse), durch einen Bolzen oder eine Kontermutter oder dergleichen gesichert ist. Auf diese Weise ist eine schnelle und werkzeugfreie Anbringung und Entfernung des zu befestigenden Gegenstandes an dem Befestigungsprofil ermöglicht.
Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass das Gelenkelement als Scharnier ausgebildet ist.
Ein Scharnier ist ein Gelenkelement, welches zwei feste Teile beweglich verschwenkbar miteinander verbindet. Im Unterscheid zu Band besteht das Scharnier nicht aus zwei voneinander trennbaren teilen sondern führt i.d.R. eine Achse in einem Lager mit einem Freiheitsgrad so aus, dass die Achse aus den Lagerbüchsen nicht herausgezogen werden kann. Diese Ausführungsform bietet besondere Sicherheitsvorteile, falls eine Entfernung des befestigten Gegenstandes nicht ohne weiteres vorgesehen ist.
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- 5 Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Winkelabschnitt Bohrungen oder Aufnahmen für Befestigungselemente, z.B. Bolzen oder Schrauben, zur Befestigung im Rahmen eines Fensters oder einer Türe und/oder im dahinter liegenden Mauerwerk, umfasst.
Die Befestigung des Winkelabschnitts erfolgt im Fensterfalz oder Türfalz eines Fensters bzw. einer Türe. Je nach geforderter Stabilität bzw. Materialbeschaffenheit der Fensters bzw. der Türe kann diese Befestigung auch durch den Rahmen hindurch bis in das Mauerwerk der Wandung ragen. Dabei wird jedoch keine Fassade durchstoßen und der Gesamteindruck der Ansicht nicht verändert, obwohl eine hohe Stabilität erreicht werden kann.
Durch die Anordnung im Falz ist überdies die Funktion des Fensters bzw. der Türe nicht beeinträchtigt, da ein hinreichend flacher Winkelabschnitt auch bei geschlossenem Fenster bzw. Türe in dem Falz aufgenommen wird, ohne dass ein Verklemmen zwischen Blatt und Rahmen störend auftritt.
Eine Ausführungsvariante sieht vorteilhaft vor, dass der Befestigungsabschnitt Bohrungen oder Ösen oder Schekel oder Aufnahmen, insbesondere für Haken, Seilzüge oder Ketten umfasst.
Entsprechende Aufnahmen bieten eine flexible und leicht zu handhabende Befestigung. Dies ist z.B. bei der Anordnung von Festtagsbeleuchtungen oder Werbebannern interessant, welche saisonal bedingt einfach montiert und demontiert werden sollen.
Eine besonders bevorzugte Ausführung sieht vor, dass der Befestigungsabschnitt gegenüber dem Winkelabschnitt lösbar
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- 6 befestigt, insbesondere aushängbar, besonders bevorzugt durch einen Bolzen gesichert ist.
Wird das Gelenk zwischen dem Befestigungsabschnitt und dem Winkelabschnitt ausgebildet, so können diese bei entsprechendem Gelenkaufbau voneinander leicht lösbar sein. Damit kann z.B. der Winkelabschnitt, welcher fest mit dem Fensterrahmen bzw.
Türrahmen verbunden ist, verbleiben, und der Befestigungsabschnitt mit einem zu befestigenden Gegenstand entfernt, oder je nach Gegenstand ausgetauscht werden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Befestigung und erleichtert die Handhabung, z.B. durch Dekorateure.
Wird dabei noch eine Sicherung gegen ein versehentliches Aushängen vorgesehen, so können entsprechende
Befestigungsprofile auch Einsatz an Bereichen finden, bei denen z.B. viel Publikumsverkehr (Fußgängerzone) vorliegt, und eine entsprechende Verkehrssicherungspflicht gegeben ist.
Ein Sicherungsmittel gegen ein Trennen und Lösen des Befestigungsabschnitts ist besonders bevorzugt als lösbares Steck-, Rast-, oder Schraubelement ausgebildet.
Eine einfache Handhabung begünstigt den flexiblen Einsatz und ermöglicht es, die Sicherung unmittelbar bei der Befestigung des Gegenstandes, sozusagen im selben Handgriff auszuführen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass der Befestigungsabschnitt als Bügel ausgebildet ist, welcher mittels eines Bolzens in einer Büchse bzw. Hülse am Winkelabschnitt drehbar gelagert ist.
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- 7 Die Vorteile dieser Ausführungsform werden in der nachfolgenden Figur 4 näher erläutert.
Bei einer überdies bevorzugten Weiterbildung ist der Befestigungsabschnitt insbesondere als Bügel ausgebildet, wobei der Befestigungsabschnitt in einem Bajonettverschluss an dem Auslegerabschnitt eingehängt selbstsichernd angeordnet ist.
Die Ausbildung eines Bajonettverschlusses bietet bei Montage den Vorteil, dass der Befestigungsabschnitt z.B. nur bei geöffnetem Fenster oder Türblatt eingehängt werden kann, dann in den Außenbereich verschwenkt wird, und sodann durch ein geschlossenes Fenster bzw. eine geschlossene Türe nicht mehr entfernt werden kann. Der Bajonettverschluss kann so ausgebildet werden, dass es entweder bereits parallel zur Scheibe oder zum Türblatt ein Trennen zulässt, oder dass die Öffnung sogar in die Fensteröffnung bzw. Türöffnung einragt, und auf diese Weise auch eine Art Diebstahlsicherung ausbildet. In jedem Fall ist diese Ausführungsform so ausgebildet, dass bei befestigtem Gegenstand die Ausrichtung des Befestigungsabschnitts am Gelenkelement derart festgelegt ist, dass ein versehentliches Lösen der zueinander im Gelenkelement verschwenkbaren Teile nicht möglich ist.
Zur Lösung dieses Problems betrifft die Erfindung ein Fensterelement, welches einen Fensterrahmen, einen Fensterflügel und wenigstens ein Befestigungsprofil umfasst, wobei der Fensterrahmen einen Fensterfalz ausbildet, in welchem der Fensterflügel teilweise aufgenommen ist, wobei das Befestigungsprofil einen Winkelabschnitt und einen Befestigungsabschnitt umfasst, wobei der Winkelabschnitt (in dem Fensterfalz mit wenigstens zwei Befestigungselementen fixiert ist, wobei das Befestigungsprofil ein Gelenkelement umfasst,
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- 8 wobei der Winkelabschnitt und der Befestigungsabschnitt durch das Gelenkelement gelenkig verbunden sind, wobei das Gelenkelement auf einer dem Fensterflügel gegenüber liegenden Außenseite des Fensterelements außerhalb des Fensterfalzes in einer Öffnung des Fensterahmens angeordnet ist, wobei der Befestigungsabschnitt bei geschlossenem Fensterflügel um wenigstens 90° um eine Drehachse des Gelenkelements verschwenkbar ist und wobei das Befestigungsprofil insbesondere entsprechend wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist. Hierdurch wird ein Fensterelement geschaffen, welches zur Befestigung von Gegenständen, welche vor dem Fenster angeordnet werden sollen optimal geeignet ist, ohne dass die Fensterfunktion beeinfluss wird oder dass eine ungewünschte Überbelastung der Bestandteile des Fensterelements erfolgt, welche dessen Lebensdauer reduzieren könnte.
Die Erfindung soll im Folgenden an den dargestellten Ausführungsbeispielen näher dargestellt werden. Sie ist jedoch nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
Es zeigen dabei
Fig. 1 eine schematische Ausführung einer Befestigung eines Gegenstandes vor einem Fenster;
Fig. 2 eine schematische Ausführung einer Befestigung eines Gegenstandes mit einem Seil vor einem Fenster;
Fig. 3a,b eine schematische Ausführung eines Gelenkelements mit Bajonettverschluss;
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- 9 Fig. 4 eine Skizze eines erfindungsgemäßen Befestigungsprofils;
Fig. 4a eine alternative Ausführung zur Lagerbüchse.
Gleiche Bestandteile sind mit identischen Bezugszeichen versehen.
Im Einzelnen zeigt Fig. 1 die Anordnung von zwei Befestigungsprofilen 1 an einem Fenster F. Die Befestigungsprofile 1 und das Fenster F bilden ein Fensterelement FE, welches in einen Ausschnitt 4a einer Wandung 4 eingebaut ist. Das Fenster umfasst dabei einen Fensterrahmen 2, welcher den Fensterfalz 3 ausbildet. Der Fensterrahmen 2 ist in der Wandung 4, z.B. dem Mauerwerk verankert.
Im Fensterfalz 3 wird der Fensterflügel 5 aufgenommen (vorliegend verkürzt dargestellt). Zwischen dem Fensterflügel 5 und dem Fensterrahmen 2 ist im Bereich des Fensterfalz 3 das Befestigungsprofil 1 angeordnet, wobei der Winkelabschnitt 10 dem Winkelverlauf des Falzes 3 folgt. Der Winkelabschnitt 10 umfasst einen Befestigungsschenkel 10a und einen Falzschenkel 10b. Diese stehen in einem 90°-Winkel zueinander. Der Befestigungsschenkel 10a liegt mit einer Kontaktfläche KlOa an dem Fensterrahmen 2 an. Am Ende des Winkelabschnitts 10 ist vorliegend ein Gelenkelement 11 in Form einer Lagerbüchse ausgebildet, in welchem der Befestigungsabschnitt 12 schwenkbar aufgenommen ist. Das Gelenkelement 11 ist auf einer dem Fensterflügel 5 gegenüber liegenden Außenseite AFE des Fensterelements FE außerhalb des Fensterfalzes 3 in einer Öffnung 2a des Fensterahmens 2 angeordnet. Unter der Außenseite des Fensterelements bzw. des Fensters wird im Sinne der
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- 10 Erfindung diejenige Seite des Fensterelements bzw. Fensters verstanden, zu welcher das Fenster nicht geöffnet werden kann.
Der Befestigungsabschnitt 12 ist wiederum z.B. über eine
Verschraubung 13 mit einem Gegenstand an dem Befestigungsprofil 1 insgesamt verbunden, welcher somit aufgehängt ist.
Es ist denkbar, jedoch vorliegend aus
Übersichtlichkeit nicht dargestellt, dass der Gegenstand unterseitig noch über zusätzliche Stützmittel am Gebäude
Gründen der abgestützt wird. Dies ist z.B. bei der Anordnung eines Fenstergartens oder dergleichen i.d.R. hilfreich.
Der Befestigungsabschnitt 12 folgt in seiner Ausrichtung der Richtung einer Zugkraft 14 des Gegenstandes, was in der nachfolgenden Figur 2 näher erläutert wird. Ausrichtung des Befestigungsabschnitts wird verringert, dass Dreh- bzw. Torsionsmomente äußere Kante 7 des Fensterrahmens 2 einwirken, und diesen
Durch die vermieden bzw.
insbesondere auf die beschädigen. Vielmehr werden die Kräfte aufgrund des
Winkelabschnitts auf die Verankerung 15 des Befestigungsprofils übertragen.
Der Winkelabschnitt 10 ist über Verschraubungen oder Bolzen oder anderweitige Anker 15 in dem Material des Fensterrahmens 2 und/oder durch den Fensterrahmen 2 hindurch in der Wandung 4 verankert. Auf diese Weise können die Kräfte gut vom Gebäude aufgenommen werden.
Figur 2 zeigt eine Darstellung, bei welcher das
Befestigungsprofil 1 entsprechend der Figur 1 angeordnet ist. Am
Befestigungsabschnitt 12 sind vorliegend jedoch Seilzüge 20 eingehängt, welche über eine Dreieck-Verbindung zur Abspannung
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z.B. eine Weihnachtsbeleuchtung eingesetzt werden können. Die Befestigungsabschnitte 12 richten sich dabei in Richtung der effektiven Zugkraft 21 aus und erzielen dadurch den erfindungsgemäßen Effekt der optimalen Krafteinleitung in den Winkelabschnitt 10.
Bei wie dem den Ausführungsvarianten der Figuren 1 und 2 ist es ebenso bei der Ausführungsvariante der Figur 4 vorgesehen, zwischen Winkelabschnitt 10 und dem ein Gelenkelement 11 einen
Auslegerabschnitt anzuordnen. Insofern wird
Beschreibung zu der Figur 4 verwiesen.
explizit auf die
Figur 3a und 3b zeigen eine mit Bajonettverschluss. Die ihren Dimensionen zur besseren Erläuterung verzerrt. Ein Fensterrahmen etc. sind nicht dargestellt.
Ausführungsform
Darstellung ist eines Gelenkelements schematisch und in
Das Befestigungsprofil 30 umfasst dabei einen Winkelabschnitt 31 mit Bohrungen 32 zur Befestigung an einem Fensterrahmen (siehe Fig. 1). Am Winkelabschnitt 31 ist des Weiteren eine Lagerbüchse 33 angeordnet, welche gemeinsam mit dem Befestigungsabschnitt 34 in Form einer Lagerachse 35 ein Gelenkelement ausbildet.
Die Lagerbüchse 33 umfasst einen vertikalen Schlitz 36, welcher in eine horizontale Nut 37 mündet. Am Befestigungsabschnitt 34 ist eine Fahne 38 angeordnet. Diese Fahne 38 wird beim Einsetzen der Lagerachse 35 durch Drehung in Richtung 39a ausgerichtet und in Richtung 39b in den vertikalen Schlitz 36 eingeführt und auf Höhe der horizontalen Nut 37 in Richtung 39c verschwenkt und sichert sich damit selbst in Form eines Bajonettverschlusses.
Ein Bajonettverschluss ist eine schnell herstell- und lösbare mechanische Verbindung zweier zylindrischer Teile in ihrer
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- 12 Längsachse. Die Teile werden durch entgegengesetztes Drehen verbunden
Ineinanderstecken und und so auch wieder getrennt.
Fahne 38 ein Gegenstand, beispielsweise ein Seilzug befestigt werden, ohne dass ein unbeabsichtigtes Lösen der Bestandteile des Befestigungsprofils
Auf diese Weise kann sodann an der möglich ist.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Das Befestigungsprofil 40 umfasst dabei einen Winkelabschnitt 41, an welchem vier Befestigungsanker 42 vorgesehen sind. Diese Anker können vorgegeben sein oder als Bolzen oder Schrauben, z.B. mit ca. 10mm in einen hindurch
Befestigungselement 42a, 42b, welches ist eingeschraubt. 42b reichen bis in
Die eine Wandung, in verbaut ist. Bei
Durchmesser und ca. 70mm Länge im Abstand von ca. 80mm, Fensterrahmen 43 (nur angedeutet) und/oder durch diesen in ein Mauerwerk ausgeführt werden. Es können auch angeschweißte Hülsen vorgesehen sein, durch welche hindurch eine Befestigung im Mauerwerk ohne Belastung des Materials des Fenster- bzw. Türrahmens ausgeführt werden kann. Hierbei wird durch wenigstens zwei der Befestigungsanker 42 jeweils ein nur schematisch angedeutetes als Schraube ausgebildet Befestigungselement 42a, welcher das hier nicht dargestellte Fenster einer Beton- oder Steinwandung kann weiterhin ein Dübel zum Einsatz kommen, welcher in die Wandung gesetzt wird. Sofern die Anker als Hülsen ausgebildet sind, weist ein Befestigungsschenkel 41a des Winkelabschnitts 41 selbstverständlich auf die Befestigungsanker 42 ausgerichtete Bohrungen auf, durch welche die nicht dargestellten Schrauben eingeschraubt werden können. Der Befestigungsschenkel Winkelabschnitts 41 und
41a des zueinander ausgerichtet der Auslegerabschnitt 45 sind und bilden zusammen mit einem parallel senkrecht
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- 13 dazu ausgerichteten Falzschenkel 41b des Winkelabschnitts 41 im Querschnitt betrachtet eine Art Z-Profil oder Stufen Profil.
Durch die Hülsen kann welche eine mögliche Unebenheiten und Strukturen des Falzes des Fensters oder der Türe überbrückt werden, da eine Orientierung nicht zwingend durch flächige Auflage des Winkelabschnitts auf dem Falz erfolgen muss.
Am außenseitigen, Kantabschnitt 44 des Winkelabschnitts 41 ist wiederum ein Auslegerabschnitt 45 angeordnet, welcher eine Lagerbüchse 46 zur Ausbildung eines Gelenkelements 52 trägt. Der Befestigungsabschnitt 47 ist vorliegend durch einen Bügel 48 gebildet, welcher zum Einhängen eines Seils oder dergleichen (nicht dargestellt) dient. Der Bügel 48 umfasst dabei zwei Ösen 49a und 49b, deren Abstand bevorzugt der Dimension der Lagerbüchse 46 entspricht. Zur Ausbildung des Gelenkelements 52 wird der Bügel 48 mit den Ösen 49a und 49b in Richtung 53 fluchtend an der Lagerbüchse 46 angeordnet und mit einem Gelenkbolzen 50 verbunden. Auf diese Weise entsteht ein Schwenkgelenk im Sinne der Erfindung. Der Gelenkbolzen 50 kann dabei an seinem unteren Ende ein Gewinde 51 aufweisen, mit welchem er in eine Gewindebohrung an der Öse 49b einschraubbar ist. Damit kann das Befestigungsprofil im montierten Zustand gegen ein ungewünschtes Trennen in der Art eines Schekels gesichert sein. Auch die Anordnung anderer Sicherungsarten (z.B. Federring oder dergleichen) sind denkbar.
Alternativ zur Lagerbüchse kann auch ein mehrfach abgekanteter Blechabschnitt, wie in Figur 4a dargestellt ausgeführt werden. Dabei wird auf einem verlängerten Kantabschnitt 44a ein Blechabschnitt 60 rechtwinklig abgekantet. Der Blechabschnitt 60 umfasst an seinen beiden Schmalseiten Fahnen 61a und 61b mit Bohrungen 62a und 62b. Die Fahnen 61a und 61b sind wiederum
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- 14 abgekantet und mit dem Kantabschnitt 44a an Schweißnähten 63 verschweißt. Die Bohrungen 62a und 62b dienen in der oben beschriebenen Weise für die Aufnahme des Gelenkbolzens 50 zur Befestigung des Bügels 48.
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- 15 Bezugszeichenliste:
2a
4a
6
10a
10b
11
20
33
38
39a
9b
39c
Befestigungsprofil Fensterrahmen
Öffnung von 2
Fensterfalz
Wandung
Ausschnitt von 4 Fensterflügel Gegenstand
Winkelabschnitt
Befestigungsschenkel von 10 Falzschenkel von 10 Gelenkelement
Befestigungsabschnitt Verschraubung
Zugkraft
Verankerung/Anker
Seilzug effektive Zugkraft Befestigungsprofil Winkelabschnitt
Bohrung
Lagerbüchse Befestigungsabschnitt Lagerachse vertikaler Schlitz horizontale Nut
Fahne
Richtung
Richtung
Richtung
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P.020/031
27/09/2019 14:57
27/09 2019
14:47 FAX +43 5522 7313710
Hofmann & Fechn^escannt 3Θ/Θ9/ΞΘ 19-0ffi004^foΡΘΘΘΘΘΘΘ:
40 Befestigungsprofil
41 Winkelabschnitt
41a Befestigungsschenkel von 41
41b Falzschenkel von 41
42 Befestigungsanker
42a, 42b Befestigungselment
43 Fensterrahmen
44 Kantabschnitt
45 Auslegerabschnitt
46 Lagerbüchse
47 Befestigungsabschnitt
48 Bügel
49a, 49b Öse
53 Richtung
50 Gelenkbolzen
51 Gewinde
52 Gelenkelement
44a Kantabschnitt
60 Blechabschnitt
61a, 61b Fahne
62a, 62b Bohrung
44a Kantabschnitt
63 Schweißnaht
AFE Außenseite des Fensterelements
D52 Drehachse von 52
F Fenster
FE Fensterelement
KlOa Kontaktflache von 10a
17/35
Nr.: R739 L1
P.021/031
27/09/2019 14:58
27/09 2019 14:47 FAX +43 5522 7313710
Hofmann & FechnerGescannt am 30/09/ΖΘ19-0088840581.00000001

Claims (15)

  1. Ansprüche:
    1. Befestigungsprofil (1; 30; 40) zur Befestigung von
    5 Gegenständen (6) an einem Fensterfalz (3) eines Fensters (F) oder einem Türfalz einer Türe, wobei das Befestigungsprofil (1; 30; 40) einen Winkelabschnitt (10; 31; 41) mit einem
    Befestigungsschenkel (10a; 41a) und einem Falzschenkel (10b; 41b) zur Befestigung an dem Fensterfalz (3) oder dem Türfalz umfasst
    10 und wobei das Befestigungsprofil (1; 30; 40) einen Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) zur Befestigung des Gegenstandes (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsprofil (1; 30; 40) ein Gelenkelement (11; 52)
    15 und einen Auslegerabschnitt (45) umfasst, wobei das Gelenkelement (11; 52) und der Auslegerabschnitt (45) zwischen dem Winkelabschnitt (10; 31; 41) und dem Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) angeordnet sind.
    20
  2. 2. Befestigungsprofil (1; 30; 40) zur Befestigung von
    Gegenständen (6) an einem Fensterfalz (3) eines Fensters (F) oder einem Türfalz einer Türe, wobei das Befestigungsprofil (1; 30; 40) einen Winkelabschnitt (10; 31; 41) mit einem
    Befestigungsschenkel (10a; 41a) und einem Falzschenkel (10b; 41b)
    25 zur Befestigung an dem Fensterfalz (3) oder dem Türfalz umfasst und wobei das Befestigungsprofil (1; 30; 40) einen Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) zur Befestigung des Gegenstandes (6) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsprofil (1; 30; 40) wenigstens einen
    30 Befestigungsanker (42) umfasst, wobei der Befestigungsanker (42) an einer Kontaktfläche (KlOa) des Befestigungsschenkels (10a; 41a) des Winkelabschnitts (10; 31; 41) angeordnet ist.
    298 95
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    P .022/031
    27/09 2019 14:48 FAX +43 5522 7313710
    Hofmann & FechnerGescannt am 30/09/2019-^0884099100000001
  3. 3. Befestigungsprofil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsanker (42) einteilig mit dem Befestigungsschenkel (10a; 41a) des Winkelabschnitts (10; 31; 41) ausgebildet ist oder dass der Befestigungsanker (42) mit dem Befestigungsschenkel (10a; 41a) des Winkelabschnitts (10; 31; 41) verschweißt ist.
  4. 4. Befestigungsprofil nach Anspruch 2 oder 3, dass der Befestigungsanker (42) als Bolzen oder als Hülse ausgebildet ist, wobei bei einer Ausbildung als Hülse der Befestigungsschenkel (10a; 41a) des Winkelabschnitts (10; 31; 41) im Bereich des Befestigungsankers (42) eine Bohrung aufweist.
  5. 5. Befestigungsprofil nach Anspruch 2 oder 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsprofil (1) ein Gelenkelement (11; 52) und einen Auslegerabschnitt (45) umfasst, wobei das Gelenkelement (11; 52) und der Auslegerabschnitt (45) zwischen dem Winkelabschnitt (10; 31; 41) und dem Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) angeordnet sind.
  6. 6. Befestigungsprofil nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslegerabschnitt (45) zwischen dem Winkelabschnitt (10; 31; 41) und dem Gelenkelement (11; 52) angeordnet ist.
  7. 7. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkelement (11;
    52) als Band, insbesondere mit einer Aushebesicherung ausgebildet ist.
  8. 8. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkelement (11;
    52) als Scharnier ausgebildet ist.
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    27/09/2019 14:59 Nr.: R739 L1
    P .023/031
    27/09 2019 14:48 FAX +43 5522 7313710
    Hofmann & FechneiGesciannt am 3Θ/Θ9/ΞΘ19-ΒΒΒΒ&ΙΒΒΒ1ΘΘΘΘΘΘΘ[
  9. 9. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelabschnitt (10; 31; 41) Bohrungen oder Aufnahmen für Befestigungselemente, z.B. Bolzen oder Schrauben, zur Befestigung im Rahmen eines Fensters oder einer Türe und/oder im dahinter liegenden Mauerwerk, umfasst.
  10. 10. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
    Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) Bohrungen oder Ösen oder Schekel oder Aufnahmen, insbesondere für Haken, Seilzüge oder Ketten umfasst.
  11. 11. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
    Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) gegenüber dem Winkelabschnitt (10; 31; 41) lösbar befestigt, insbesondere aushängbar, besonders bevorzugt durch einen Bolzen gesichert ist.
  12. 12. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkelement (11;
    52) ein Sicherungsmittel gegen ein Trennen lösen des Befestigungsabschnitts (12; 34:47) umfasst, wobei das Sicherungselement insbesondere als lösbares Steck-, Rast-, oder Schraubelement ausgebildet ist.
  13. 13. Befestigungsprofil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    - dass der Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) als Bügel (48) ausgebildet ist, welcher mittels eines Bolzens in einer Hülse am Winkelabschnitt (10; 31; 41) drehbar gelagert ist und/oder
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    P.024/031
    27/09 2019 14:49 FAX +43 5522 7313710
    Hofmann & Fechner-Gescannt am 30/09/ΞΘ19-8080040611. ΘΘΘΘΘΘΘΙ
    - 20 dass der Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) insbesondere als Bügel (48) ausgebildet ist, wobei der Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) in einem
    Bajonettverschluss an dem Auslegerabschnitt (45) eingehängt selbstsichernd angeordnet ist.
  14. 14. Fensterelement (FE) umfassend einen Fensterrahmen (2), einen Fensterflügel (5) und wenigstens ein Befestigungsprofil (1), wobei der Fensterrahmen (2) einen Fensterfalz (3) ausbildet, in welchem der Fensterflügel (5) teilweise aufgenommen ist,
    - wobei das Befestigungsprofil (1) einen Winkelabschnitt (10; 31; 41) und einen Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) umfasst,
    - wobei der Winkelabschnitt (10; 31; 41) in dem Fensterfalz (3) mit wenigstens zwei Befestigungselementen (42a, 42b) fixiert ist, wobei das Befestigungsprofil (1) ein Gelenkelement (11; 52) umfasst, wobei der Winkelabschnitt (10; 31; 41) und der Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) durch das Gelenkelement (11; 52) gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkelement (11; 52) auf einer dem Fensterflügel (5) gegenüber liegenden Außenseite (AFE) des
    Fensterelements (FE) außerhalb des Fensterfalzes (3) in einer Öffnung (2a) des Fensterahmens (2) angeordnet ist,
    - dass der Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) bei geschlossenem Fensterflügel (5) um wenigstens 90° um eine Drehachse (D52) des Gelenkelements (11; 52) verschwenkbar ist und
    - dass das Befestigungsprofil (1) insbesondere entsprechend wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist.
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    P.025/031
    27/09/2019 15:00
    Nr.: R739 L1
    27/09 2019 14:50 FAX +43 5522 7313710
    Hofmann & FechneiGescannt am 3θ/θ9/ΞΘ19Ι®Β0&4Ββ31ΘΘΘΘΘΘΘΕ
  15. 15. Fensterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schraubmittel (42a, 42b) durch den Fensterrahmen (2) hindurch erstrecken und gegenüberliegend zu dem
    5 Befestigungsabschnitt (12; 34; 47) über den Fensterrahmen (2) hinausstehen, um in eine Wandung (4) einzugreifen, in deren Ausschnitt (4a) das Fensterelement (FE) einbaubar ist.
ATA309/2019A 2018-09-27 2019-09-27 Befestigungsprofil und Fensterelement mit einem Befestigungsprofil AT521710B1 (de)

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