AT52013B - Metallbandtrieb. - Google Patents

Metallbandtrieb.

Info

Publication number
AT52013B
AT52013B AT52013DA AT52013B AT 52013 B AT52013 B AT 52013B AT 52013D A AT52013D A AT 52013DA AT 52013 B AT52013 B AT 52013B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lock
tape
band
belt
curvature
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Eloesser Kraftband Ges Mit Bes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eloesser Kraftband Ges Mit Bes filed Critical Eloesser Kraftband Ges Mit Bes
Application granted granted Critical
Publication of AT52013B publication Critical patent/AT52013B/de

Links

Landscapes

  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Als Zugelemente für   Kraftübertragungen wurden   bisher fast allgemein nur Leder-und Geweberiemen oder Seile verwendet ; statt dessen wird nach der Erfindung ein biegsames glattes Metallband von beliebiger Querschnittsform, und zwar z. B. aus Eisen, Stahl. Messing, Tantal, Nickellegierungen benutzt, das unter Spannung um die Triebscheibe geschlungen ist. Es ist zwar schon in einzelnen Fällen der Versuch gemacht worden, Treibriemen aus Metall zu verwenden, die aber den Nachteil haben. dass   sie bei irgendwie erheblicher Anstrengung   nach kürzestem Gebrauch reissen.

   Nach der Erfindung wird das Zerreissen metallener Treibbänder dadurch verhindert und ihre Lebensdauer zu einer unbeschränkten gemacht, dass, unabhängig von der Querschnittsform, die Dicke des Bandes, d. h.   diejenige Querselhnittsdimension. weh'e   beim Umschlingen der Wellcnscheibe senkrecht   zur Selleibenoberfläche liegt, im Gegensatz   zu den bisherigen Versuchen, so   niedrig gewählt,   wird, dass das   Verhältnis   dieser Dicke zum kleinsten Scheibendurchmesser, welcher für die Biegung des Bandes in Betracht kommt, in allen auf Biegung beanspruchten Stellen des Bandes kleiner ist, als das feststehende Verhältnis der halben Zerreissfestigkeit (Bruchspannung) der hetreffenden Bandstelle zu dem Elastizitätsmodul des für das Band verwendeten Materials beträgt.

   Bei der Konstruktion und Berechnung der Metallbandgetriebe gelegentlich der frühreren Versuche hatten man nicht erkannt. dass das Metallband bei der   Verwendung für die Getriebe genannter   Art einer stetig vom Nullwerte bis zu einer Maximalspannung variierenden Biegung unterworfen wird und dass es bei derartiger Beanspruchung für die Haltbarkeit nicht genügt, wenn die Bänder in üblicher Weise berechnet werden, d. h. so, dass die höchste auftretende Biegungsspannung unterhalb der Zerreissgrenze des Materials liegt.   Der Irrtum lag darin,   dass das Ergebnis der wissenschaftlichen.

   zuerst von Wöhler gemachten
Versuche, wonach eine vom Nullwerte bis zur Maximalspnnung stetig und sehr häufig variierende
Beanspruchung einen Körper selbst dann zerstört, wenn die vorkommende Maximalspannung erheblich unterhalb der   Zerreissgrenze des Materials liegt,   nicht beachtet worden ist. Die Er- findung basiert nun auf der Erkenntnis, dass ein Bruch des Bandes auch bei stetig variierender   Biegungsbeanspruchung   dann mit Sicherheit vermieden wird, wenn die vorkommende Maximal- beanspruchung so niedrig ist. dass sie den halben Wert der   Zerreissgrenze   nicht erreicht. 
 EMI1.2 
 vom Durchmesser D laufenden Metallbandes von der Dicke   cl   nach der Formel berechnet : 
 EMI1.3 
 (E ist der Elastizitätsmodul : für   gehärteten Stahl # 20.000 kg/mm2).   



   Hieraus würde sich ein   Verhältnis   von 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 Wertes annimmt. In diesem Falle erhält man für eine bestimmte Leistung das schmalste Band. Würde man das Band noch dünner machen, was zwar an sich angängig ist, so muss es für die gleiche Arbeitsleistung wieder breiter werden.

   Mathematisch   ausgedrückt   ist der   günstigste Wert   : 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 für ein endloses Band, das über zwei feste Rollen läuft, wie folgt :
Damit ein innerer Gleichgewichtszustand entsteht, muss nach der Theorie des Erfinders sein : 
 EMI2.7 
 
Hierin ist B die grösste Biegungsspannung und P die übertragene Umfangskraft, welche mit Rücksicht auf die Ergebnisse der Wöhlerschen Versuche in doppelter Höhe in die Rechnung einzuführen ist, ebenso wie die Biegungsspannung, weil sie bei jedem Umlauf von Null bis zum Maximum variiert. G = r.

   P die konstante Zugspannung des Bandes (r gleich einer Konstanten),    < "'die zusätzliche   Spannung infolge der Zentrifugalkraft, T die zusätzliche Spannung infolge   Tetuperaturwechsels   (die gleich Null wird, wenn das Band durch federnde Scheiben in konstanter   Spannung erhalten wird).   Z die Festigkeitsgrenze des Materials. 
 EMI2.8 
 
 EMI2.9 
 
 EMI2.10 
   Temperaturspannung darstellt : nuthin   ist 
 EMI2.11 
 also die Leistung P d pro mm Breite des Bandes 
 EMI2.12 
 
 EMI2.13 
 
 EMI2.14 
 
 EMI2.15 
    andeior, da er si -h nach   der Querschnittsform richtet.

   So ergibt sich bei Bändern kreisrunden Querschnittes (Drähten) für die grösste Leistung pro mm2 des Querschnittes : 
 EMI2.16 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   Bei den gefundenen Endwerten kann der Wert gleich dem Wert Z der gewöhnlichen Zerreissfestigkeit gesetzt werden, in solchen Fällen, wo die Zentrifugalkraft und Temperaturschwankungen in ihrer Wirkung auf die Spannungserhöhung vemachlässigt werden können. 



  In anderen Fällen muss der Wert Z1 = Z-C-2 T den jeweiligen Verhältnissen entsprechend bestimmt werden. 



  Das Bild eines einfachen Kraftübertragungsgetriebes mit dem oben angegebenen Zugelement, wie es in Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und in Oberansicht dargestellt ist, weicht von dem einer gewöhnlichen Riemenübertragung äusserlich nicht ab. Nur die Breite der Scheiben, entsprechend der Breite des Zugelementes, wird wesentlich geringer für die Übertragung der gleichen Kraft. 



  Wenn sich bei einem Getriebe ein Metallband um mehrere Scheiben oder Rollen derart schlingt, dass die Rollen auf verschiedenen Seiten des Bandes liegen, so variiert die Biegungsbeanspruchung nicht nur, wie in dem gewöhnlichen Falle, von Null bis zu einem Maximalwerte, sondern schwankt, da das Band nach zwei entgegengesetzten Richtungen gebogen wird, von einem negativen bis zu einem positiven Maximalwert. Eine solche häufig variierende Beanspruchung würde das Band auch dann zerstören, wenn die maximale Biegungsbeanspruchung unterhalb der halten Zerreissfestigkeit liegt und man muss derartig beanspruchte Bänder zur sicheren Verhütung des Bruches so dimensionieren, dass durch die grösste Biegungsbeanspruchung ein Drittel der Bruchfestigkeit nicht erreicht wird.

   Die beste Leistung pro mm eines flachen Bandes tritt   
 EMI3.1 
 zügen, bei Anwendung von Spannrollen und bei Verwendung von steifen Bandverbindungen   (Schlössern)   mit ausserhalb des Bandes liegenden krummen   Anlageflächen.   Bei Anwendung von äusseren Spannrollen kann sich das Band bei Benutzung der angegebenen Regeln als so dünn ergeben, dass es nicht mehr ausführbar ist. In solchem Falle müsste man also, um ein dickeres Band verwenden zu können, alle Rollen auf dieselbe Seite des Bandes verlegen. 



   Der Querschnitt des   Metallband "'8 kann, wie erwähnt,   unter Umständen ein kreisrunder sein. Dieser wird aber für grössere Kraftübertragungen, wenn sie mittels eines einzigen Bandes erfolgen soll, nicht   angängig   sein, weil entsprechend den oben geschilderten Biegungsverhältnissen und den daraus sich ergebenden Regeln die Banddicke in erster Linie von dem kleinsten Scheiben-   durchmesser abhängt, während die   Breite der Leistung entsprechen muss. Auch mit Rücksicht auf die leichtere Herstellung wird für grössere Leistungen ein flacher Querschnitt   gewäh1.   werden. 



  Statt eines breiten Bandes können bei einem   Kraftübertragungsbetriebe   nach der Erfindung auch 
 EMI3.2 
 
Die meisten   Kraftübertrauungsgetriebe   vorliegender Art bedürfen eines in sich geschlossenen endlosen Bandes. Es ist möglich, die Bänder von vornherein in richtiger Länge endlos herzustellen. wie unten näher beschrieben wird. In vielen Fällen aber lässt sich ein endloses Band nur mit er- 
 EMI3.3 
 



   Trotzdem bleibt es vorteilhaft und ist durch Mittel verschiedener Art möglich, die Festigkeit der Verbindungsstelle zu erhöhen. 



   Die Erhöhung steht im engen   Zusammenhange     mit   der Art und Weise, wie dieser Schluss überhaupt hergestellt wird. Als bestes mit Bezug auf die Festigkeit, aber nicht in allen Fällen verwendbares Mittel für die Herstellung des   Bandschlusses   ist, wie bereits oben erwähnt, die endlose Walzung anzusehen. Sonst erfolgt der Bandschluss in der Regel entweder durch   Lötung,     durch Schweissung oder   durch Benutzung eines Schlosses. 



   Ein solches Schloss kann überhaupt mit Vorteil nicht nur zu seinem eigentlichen Zwecke der Verbindung zweier Bandenden benutzt werden, sondern auch dazu, eine schwache Stelle des
Bandes, die durch die Härtung oder durch Zusammenlöten des Bandes oder auf andere Art ept- standen sein kann, zu versteifen, wenn man nämlich einen starren Körper als Schloss verwendet. 



    .) Voraussetzung für   die Haltbarkeit einer derartigen Versteifungsstelle ist, dass das steife Stück das an dem Bande befestigt wird, an seinen Enden in Richtung des Bandes mit Ansatzflächen 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 von   geeigneter Krümmung   versehen wird, an denen sich das Metallband beim Übergang vom Rundlauf um die Scheibe in den geraden Lauf abwälzt. Es sind allerdings starre Schlösser mit gekrümmten Anlage- bzw.

   Auslaufflächen für Metallbänder bekannt ; die mit diesen Schlössern   ausgerüstetan Bänder   sind aber trotzdem schneller Zerstörung ausgesetzt, weil die Abwälzungsfortsätze nicht lang genug sind und das Band deshalb beim Übergang in den geraden Lauf am Ende der   Abwälzungsssäche   einem plötzlichen Richtungswechsel unterworfen ist, also eine   Knickung erhält.   Diese verursacht Biegungsspannungen solcher Höhe, dass kein Metallband ihnen standhalten kann. Nach der Erfindung wird dieser Fehler dadurch vermieden, dass die Abwälzungsflächen an den Enden des Schlosses derart gekrümmt sind, dass der Krümmungsradius an der Ablaufstelle des Bandes vom Schloss senkrecht zur Richtung des geradlinig ablaufenden Teiles des Bandes steht. Bei solcher Gestaltung kann niemals eine Knickung des Bandes entstellen. 



   Auf der Zeichnung sind schematisch zwei Ausführungsformen einer derartigen Bandversteifung dargestellt. Bei der einfacheren Ausführungsform nach Fig. 4, die den Zustand darstellt, wie gerade das steife Stück auf die Scheibe 8 aufläuft, besteht der steife Bandteil a aus einem flachen   Metallstück,   für dessen innere Krümmung b der Halbmesser zweckmässig etwas kleiner gewählt wird als jener der Krümmung der kleinsten Bandscheibe des Getriebes, so dass sich das steife Stück beim Umlaufen um die Scheiben stets mit zwei Linien an diese anlegt. An diese Krümmung b schliesst sich auf   jeder Seite mit allmählichem Übergang   eine nach aussen gerichtete Gegcnkrümmung c.

   Das   Metallband   ist an der inneren Krümmungsfläche angelötet oder angeschweisst (eventuell punkt-oder linienweise) oder auf andere Art befestigt ; dient der steife Körper als Schloss, so sind die beiden Enden des Bandes an der inneren   Kriiiiimungsfläche   b stumpf gegeneinander gestossen. An den Gegenkrümmungen c ist das Band nicht befestigt, sondern hebt sich von diesem allmählich ab, wenn es von dem geraden Lauf d (rechts dargestellt) in den Kreislauf   du uni   die Scheibe (links dargestellt)   übergeht ; wenn   es vom Kreislauf in den geraden   übergeht, wälzt   es sich auf den Gegenkrümmungsfächen ab.

   Der   Krümmung-   radius r dieser Gegenflächen c darf kein zu kleiner sein, damit die Biegungsspannungen des sich abwickelnden Bandes nicht   zu gross   werden ; wenn er, was angängig ist, kleiner gewählt wird als der Radius der kleinsten Bandscheibe, so muss die Dicke des Metallbandes mit   Rücksicht   auf diesen   Krümmungsradius   berechnet werden, und zwar derart, dass die grösste Biegungs-   spannung   in keinem Falle die halbe Bruchgrenze erreicht. In jedem Falle muss bei der Be- 
 EMI4.1 
 schiedenenRichtungenerleidet. 



     Die für die   Erfindung   charakteristische (testaltung   besteht nun darin, dass an den Punkten e. wo das Band die   Gegenkrümmungen   und den steifen Körper überhaupt im geraden Lauf verlässt. der   gross Krümmungsradius   r noch vorhanden ist, also senkrecht zum geraden Lauf des Bandes steht. 
 EMI4.2 
   gekrümmt   sein als die Abwälzungsflächen, weil die Biegungsspannung, die das Band durch die   Anlage an diese Fläche   erleidet, eine konstante ist. Man kann die Länge des Krümmungsradius rl etwa gleich 1/2 bis   1/3   der Länge des Krümmungsradius r der   Abwälzungsflächen   wählen.

   Letztere müssen entsprechend der Erfindung wieder mindestens so weit fortgesetzt sein, dass die 
 EMI4.3 
 nach Fig. 4 dadurch vorteilhafter, dass sie kürzer ausfällt, weil die Anlötung des Bandes genugend sicher ist, wenn sie nur auf einer kurzen Strecke stattfindet. 



   Wenn das steife Stück nach Fig. 5 als   Bandschloss   benutzt und das Band durch WeichlÖtung mit dem Schloss verbunden wird, wendet man zweckmässig folgendes Verfahren an : Zu-   nächst werden   Bandenden und Schlossteile mit   dem Lötmetall   überzogen. Dann werden auf einem   Lineal die Bandendcn und   der   Schlossinnenteil   in richtiger Lage befestigt, hierauf der Schlossaussenteil mit den Schrauben fest aufgeschraubt, dann das   Schloss   von aussen vorsichtig erhitzt. bis das Lot   fliesst,   die Schrauben nachgezogen und dann das Ganze sofort abgekühlt.

   Bei diesem Verfahren muss das Band auf den Wellen schon richtig aufgelegt gewesen sein, so dass nur 
 EMI4.4 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 druckes der Niete in den Nietlöcher von den Innenwandungen der Nietlöcher aus Risse, wie die Praxis gezeigt hat. Demgegenüber wird nach der Erfindung der Zug der Metallbandenden auf das Schloss durch Stifte übertragen, welche entsprechende Löcher des Bandes ausfüllen, ohne einen Druck auf die Lochwandung auszuüben. Diese Stifte sind zweckmässig in den Schlossrücken fest eingesetzt. Die Stifte verhindern hiebei, ebenfalls im Gegensatz zu Nieten, die Bewegung des Bandes lediglich senkrecht zu ihrer Achse und beanspruchen das gespannte Band nur auf Abscherung, wogegen die Verbindung des Bandes mit dem Schloss in Richtung der Stiftachse, also die Sicherung gegen Abfallen des Bandes durch andere Mittel, z.

   B.   Anlötung   und Festklemmung des Bandes, erzielt wird. Als eine besonders   günstige   und sichere Befestigung der angegebenen Art hat sich für zweiteilige Schlösser (mit Innenplatte und Aussenrücken) die Anordnung ergeben, dass die Passstifte als Schrauben   ausgebildet sind, welche Aussen- und   Innenteil des Schlosses miteinander verbinden und durch die Lötmasse, mit welcher die Bandenden zwischen die beiden Schlossteile eingebettet werden, hindurchtreten, wobei es vorteilhaft ist, die Schrauben anzuziehen, bevor die Lötmasse erstarrt ist.

   Diese Befestigung bietet nicht nur den Vorteil doppelter Sicherheit gegen das Ausreissen des Bandes, sondern gibt dem ganzen Schloss durch die solide Verbindung der beiden Teile eine erhöhte Steifigkeit und Festigkeit, so dass es dünner konstruiert werden kann als unter sonst gleichen Bedingungen bei anderen Befestigungsarten des Bandes. 



   Fig. 6 zeigt ein zweiteiliges Schloss, bei dem das Band durch Passstifte den Zug auf das
Schloss überträgt, im Querschnitt. Fig. 7 zeigt eine Oberansicht des   Rückenteiles.   



   Das Schloss besteht aus einem Rückenteil a, der mit geeigneten Abwälzungsflächen für das Band d beim Übergang vom geraden Lauf in den Rundlauf versehen ist, und einem Innenteile b, der durch mittlere Schrauben c mit dem Rücken a verbunden wird, nachdem die Bandenden d eingelegt sind. Im Rücken a sind rechts und links von den Mittelschrauben c je zwei Reihen   dünner  
Stifte e fest eingesetzt, die unten um ein Stückchen herausragen und mit diesem herausragenden Ende in entsprechende Löcher der Bandenden hineinpassen, diese vollständig, aber ohne Zwängung ausfüllend.

   Die Herstellung der Verbindung geschieht wie folgt : Die Bandenden werden mit ihren
Löchern auf die Stiftenden e und dann wird der Innenteil b aufgesetzt und durch die Schrauben c   angezogen, zweckmässig,   nachdem der Zwischenraum der beiden Schlossteile durch ein Löt- mittel ausgefüllt ist, jedoch noch während dieses flüssig ist. 



   Fig. 8 zeigt eine andere Ausführungsart, bei der die Stifte e und Schrauben c vereinigt sind. 



   Hier werden also die Teile a und b des Schlosses durch die Schrauben/, die passrechte Löcher der Bandenden d ausfüllen, zusammengehalten, wobei zweckmässig die Löcher des Innenteiles   b   mit Muttergewinde versehen werden. Hier ist rechts und links nur je eine Reihe von Schrauben 
 EMI5.1 
 raum ausfüllt, so entsteht eine besonders sichere und solide Befestigung. Das Lot füllt die   Löcher   der Bandenden, insofern infolge des Gewindes der Schrauben t'innerhalb der Löcher freier Raum verblieben ist, vollkommen aus, so dass die Schrauben genau wie Passstifte wirken und lediglich gefahrlose Abscherspannungen im Metallband hervorrufen können. 



   Statt der dargestellten Kopfschrauben könnte man auch solche mit losen Muttern verwenden, wobei der Unterteil des Schlosses entbehrlich wird. 



   Ein Ersatz der   Zugübertragung   mittels   Passstifte   kann durch die oben geschilderte Punktoder   Liniensohweissung   stattfinden, die gleichsam die Wirkung der Passstifte mit der   Lötung   vereinigt. Hiebei werden eine Reihe von Punkten der Bandoberfläche, gewöhnlich durch   elek-   trische Erhitzung, mit dem Schlossrücken   verschweisst.   



   Fig. 9 zeigt eine   Schlossform,   die eine Verbesserung gegenüber den Formen nach Fig. 4 und 5 aufweist. Bei diesen geht die Kurve, längs welcher das Bandende an dem steifen   Schloss-   teile befestigt ist, unmittelbar in die   Abwälzungskurve   c über, an die sich das Band während 
 EMI5.2 
 ergeben, dass es vorteilhaft ist, zwischen diese beiden Kurven eine Sicherheitskurve einzuschalten. weil es vorkommen kann, dass das Band infolge Erschütterungen oder anderer Zufälle sich   weiter   von   dem Schlossteile   abhebt bzw. abheben will, als der Abwälzungskurve entspricht.

   Diese Sicher- heitskurve darf nicht denselben kleinen Radius haben wie die Einspannungskurve, weil die auf diesem Teil wechselnde Biegung des Bandes hiebei eine zu scharfe wäre und zu einem Bruche des Bandes führen könnte, wenn eine   häufige Wiederholung derartiger Biegungen eintritt. Mal)   kann den Radius zweckmässig ebenso gross wählen, wie den der normalen   Abwälzungskurve.   
 EMI5.3 
   I Aufzugsbänder   verwendbar ist, ist in Fig. 10   dargestellt.

   Bei diesem Sehloss   hat man dem   Schloss-     rucken eine besondere   Gestalt mit Rücksicht darauf zu geben, dass das Schloss beim Aufwinden des Bandes auf eine Trommel mit eingewickelt wird, wobei sich die nächst höheren Bandlagen um den   Schlossrücke. n herumlegen und sich seiner   Form anpassen. Ist die Form des Schloss- 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 bildet, mit den richtigen sanften   Krümmut1gsfiächen   versehen, um ein Brechen des Bandes zu verhindern. Die Bandenden a, b werden an der Innenfläche c in geeigneter Weise, wie oben für die   endlosenBandernaherangegeben ist,   befestigt. Die Innenfläche erhält zweckmässig einen Krümmungsradius, der etwas kleiner ist als der Radius      der Trommel t.

   An die konkave Krümmung c schliessen sich an beiden Seiten die oben beschriebenen konvexen Abwälzungkurven d, e mit dem Krümmungsradius   xa.   



     Der Rücken f darf einerseits   nicht zu scharf gekrümmt sein, erstens weil das sich über den Rücken legende Band beim Aufwickeln auf die Trommel zu stark gebogen werden würde und deswegen unnötig dünn und entsprechend breit gewählt werden müsste und zweitens, weil dann die Innenfläche länger werden würde als die Rückenfläche und dadurch eine unmögliche Kon-   struktion entstünde.   Andererseits darf der Rücken auch nicht zu nach sein, weil dann das über den Rücken sich legende Band g beim Übergang vom Ende des Rückens auf die Trommel eine Knickung erhalten würde. Als ein zweckmässiger Krümmungsradius für den Rücken hat sich ein solcher r4 ergeben, der etwa dem halben Trommelradius r2 entspricht.

   Bei diesem Radius ergibt sich zwar die Rückenfläche f etwas länger als die Innenfläche, welche nur bis zu den parallelen Radien      zu reichen brauchte. Man kann letztere aber ohne Schaden bis zu den Punkten G, H, den Endpunkten des Schlossrückens, von welchen das Band tangential zum Trommelumfang läuft, verlängern. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Metallbandtrieb zur Übertragung der Kraft einer sich drehenden Welle mittels eines um eine Scheibe der Welle geschlungenen Metallbandes, gekennzeichnet durch ein so dünnes Band, dass die Biegungshöhe (d) des   Bandquerschnittes   zu dem Durchmesser (D) der Scheibe 
 EMI6.2 
 spannung der schwächsten Bandstelle und E den feststehenden Elastizitätsmodul des Bandmaterials bezeichnet.

Claims (1)

  1. 2. Metallbandtrieb nach Anspruch 1, mit flachem Metallband, dadurch gegekennzeichnet, dass das Verhältnis d : D (ohne Berücksichtigung des Einflusses der Zentrifugalkräfte und EMI6.3 4. Starres Schloss für Metalltreibbänder nach Anspruch 1 bis 3, bei dem eine an den Enden mit einer Krümmung nach Abwälzungsflächen versehene Verbindungsplatte benützt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwälzungsflächen an den Enden des Schlosses derart gekrümmt sind, dass der Krümmungsradius an der Ablaufstelle des Bandes senkrecht zur Richtung des geradlinig ablaufenden Teiles des Bandes steht (Fig. 4 und 5).
    5. Starres Schloss nach Anspruch 4, mit Abwälzungsflächen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Abwälzungsflächen und den Einspannungsnächen längs welcher die Band- enden an dem Schloss befestigt sind, Zwischenflächen angeordnet sind, die von den Einspannungs- flächen zu den Abwälzungsflächen allmählich überführen (Fig. 9).
    6. Schloss für den Metallbandtrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zug der zu verbindenden Bandenden durch Stifte aufgenommen wird, die entsprechende Löcher des Bandes ohne Druck auf die Lochwandung ausfüllen (Fig. 6 und 7).
    7. Schloss für den Metallbandtrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrisch gestaltete Schlossrücken sich in der Längsrichtung an seinen Enden derart verjüngt, dass die Bänder beim Aufwickeln auf eine Trommel keinen Knick erleiden, wenn sie sich über dem Schloss befinden (Fig. 10).
AT52013D 1906-12-29 1906-12-29 Metallbandtrieb. AT52013B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT52013T 1906-12-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT52013B true AT52013B (de) 1912-02-10

Family

ID=3573091

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT52013D AT52013B (de) 1906-12-29 1906-12-29 Metallbandtrieb.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT52013B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2660998C2 (de)
DE2624424C3 (de) Zahnriemen
DE2724509C3 (de) Keilriemen
DE4014868C2 (de) Kette für ein stufenlos verstellbares Getriebe
DE2441569A1 (de) Endloser treibriemen
DE2633966B2 (de) Keilriemen
DE2126858A1 (de) Biegsames Kraftubertragungsband
DE2855989A1 (de) Spanneinrichtung fuer ketten
DE1040854B (de) Elastische Wellengelenkscheibe
DE1947891C3 (de) Kegelscheiben-Umschlingungsgetriebe, insbesondere für Fahrzeuge
CH369639A (de) Einrichtung zum Führen und Entlasten der Energiezuleitung zu einem ortsunabhängigen Verbraucher mittels Ketten
DE1124318B (de) Zahnriementrieb mit einem Zahnriemen aus Gummi oder Kunststoff
DE3151728A1 (de) Laschenkette fuer umschlingungsgetriebe
AT52013B (de) Metallbandtrieb.
DE2505228C2 (de) Endloser Treibriemen
DE19951949A1 (de) Laschenkette und Kettenlasche dafür
EP0917949B1 (de) Maschine zur Herstellung einer mindestens einseitig kaschierten Wellpappebahn
DE4123390A1 (de) Halteeinrichtung fuer rohrleitungen, insbesondere fuer solche in kraftwerken
EP0125377A2 (de) Kupplung mit Membranfeder-Reibteller, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1074928B (de)
AT375160B (de) Zahnriemen
AT372768B (de) Zahnriemen-zahnradgetriebe
DE827279C (de) Getriebe
DE3234454C2 (de) Zugstrang für Kegelscheibenumschlingungsgetriebe
DE349226C (de) Schraubenfederkupplung