AT518836B1 - Bewehrung mit Dichtungsband - Google Patents

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AT518836B1 ATA9232/2013A AT92322013A AT518836B1 AT 518836 B1 AT518836 B1 AT 518836B1 AT 92322013 A AT92322013 A AT 92322013A AT 518836 B1 AT518836 B1 AT 518836B1
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Abstract

Eine Anschlussbewehrung für Betonbauteile zum Verbinden einer Boden- oder Deckenplatte (1) hat eine Wandung (3), wobei die Bewehrung aus Längs- und Querstäben besteht, und wobei die Querstäbe wenigstens nahezu parallel zueinander angeordnet sind und mindestens zwei wenigstens nahezu rechtwinklig zueinander verlaufende Abschnitte aufweisen, wobei mindestens ein Abschnitt vorgesehen ist, um in eine Wandung eines Bauteils hineinzuragen, und wobei mindestens eine Fugendichtung (13) bzw. mindestens ein Dichtungsband resp. eine Dichtungsplatte in oder an der Bewehrung angeordnet ist. Eine L-förmig ausgebildete Bewehrungshilfsmatte (53) ist mit einer Mehrzahl von L-förmigen Querstäben eingebracht, wobei jeweils am aufragenden Schenkel der L-förmigen Querstäbe die Fugendichtung (13) oder das Dichtungsband resp. die Dichtungsplatte angeordnet ist.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bewehrung wie insbesondere eine Anschlussbewehrung für Betonbauteile gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
[0002] Im Bereich der Übergänge von Boden- oder Deckenplatten zu Seitenwänden bei Betonbauteilen ist es wesentlich, auftretende Schub-, Druck- und Zugspannungen ausreichend aufnehmen zu können. Entsprechend werden in diesem Teil sogenannte Anschlussbewehrungen bzw. Armierungskörbe angeordnet, wobei sich einige Stäbe davon sowohl in die Boden- bzw. Deckenplatten wie auch in die Wandung hinein erstrecken. Derartige Anschlussbewehrungen sind bestens bekannt, wie beispielsweise beschrieben in der EP 0 495 135, CH 642 131, CH 697 760 sowie CH 700 503, um nur einige zu nennen.
[0003] Eine gattungsgemäße Anschlussbewehrung istz.B. aus der US 6526721 B1 bekannt.
[0004] Insbesondere im Eckbereich von Wandungen zu Boden- oder Deckenplatten, speziell bei Hausaußenfassaden, oder generell bei Fugen in Wandungen in feuchter Umgebung besteht die Problematik des Eindringens von Feuchtigkeit. Vorgeschlagen wird in der Regel, beispielsweise an einer Außenfassade oder generell bei Fugen in Wandungen eine Abdichtung anzuordnen, sei dies durch Aufbringen einer Dichtungsmasse, beispielsweise auf Basis von Bitumen oder einer Polymermasse, oder durch Anordnen einer Dichtungsbahn entlang oder auf der Fuge in der Wandung. Einerseits erfordert dies einen zusätzlichen Arbeitsgang und zudem besteht die Gefahr der Beschädigung beispielsweise einer Außenabdichtung, beispielsweise beim Einbringen von Gestein, Geröll und dergleichen, um ein Absickern der Feuchtigkeit entlang beispielsweise einer Außenfassade zu ermöglichen.
[0005] Die Aufgabe besteht darin, eine einfachere und arbeitseinsparende Lösung vorzugschlagen, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden.
[0006] Die Aufgabe wird mittels einer Bewehrung, wie insbesondere eine Anschlussbewehrung gemäß dem Wortlaut nach Anspruch 1 gelöst.
[0007] Vorgeschlagen wird eine Bewehrung wie insbesondere eine Anschlussbewehrung für Betonbauteile, insbesondere zum Verbinden einer Betonbodenplatte oder Deckenplatte mit einer Wandung, aufweisend mindestens eine Bewehrung bspw. bestehend aus Längs- und Querstäben sowie mindestens einer in oder an der Bewehrung angeordneten Fugendichtung. Bei der Fugendichtung, vorgesehen um am Übergang von Wandung zu Boden- oder Deckenplatte angeordnet zu werden, handelt es sich um eine entlang der Bewehrung verlaufende Dichtungsbahn resp. eine Dichtungsplatte.
[0008] Bei einer Bewehrung bestehend bspw. aus Längs- und Querstäben verlaufen gemäß einer Ausführungsvariante die Querstäbe wenigstens nahezu parallel zueinander und sind derart ausgebildet, dass insbesondere im Falle des Verbindens von Wandung und Boden-respektive Deckenplatte mindestens zwei wenigstens nahezu rechtwinklig zueinander verlaufende Abschnitte an den Querstäben ausgebildet sind, wobei mindestens ein Abschnitt vorgesehen ist, um in die Wandung des Bauteils hineinzuragen und der andere Abschnitt um in der Bodenplatte oder einer Decke angeordnet zu werden.
[0009] Mindestens eine Fugendichtung bzw. mindestens ein Dichtungsband resp. eine Dichtungsplatte ist mittels mindestens einer an der Bewehrung angebrachten klammerartigen Montagehilfe in oder an der Bewehrung angeordnet.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass eine L-förmig ausgebildete Bewehrungsmatte (53) mit einer Mehrzahl von L-förmigen Querstäben eingebracht ist, und dass jeweils am aufragenden Schenkel der L-förmigen Querstäbe die Fugendichtung (13) oder das Dichtungsband resp. die Dichtungsplatte angeordnet ist.
[0011] Gemäß einer Ausführungsvariante ist die Bewehrung als sogenannter Anschlusskorb oder als Bewehrungsmatte ausgebildet mit quer zur Wandung verlaufenden Querstäben und längs entlang der Wandung verlaufenden Längsstäben.
[0012] Gemäß einer Ausführungsvariante wird vorgeschlagen, dass die Dichtungsbahn längs bezüglich des Korbes entlang derjenigen Schenkel der Querstäbe und senkrecht zu diesen verlaufend angeordnet ist, welche parallel zur Wandung und wenigstens teilweise in dieser angeordnet sind.
[0013] Die Längsstäbe des Bewehrungskorbes sind wenigstens nahezu parallel zueinander und in Korblängsrichtung verlaufend angeordnet.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante sind mindestens ein Teil der Querstäbe wenigstens nahezu U-förmig gebogen ausgebildet, aufweisend zwei Schenkel mit dazwischen angeordnetem Quersteg, wobei die Dichtungsbahn entlang jedem einen oder dem anderen oder beider Schenkel und/oder vom Quersteg zum Innenraum des Korbes hin gerichtet in Längsrichtung des Korbes verlaufend angeordnet ist.
[0015] Bei der Dichtungsbahn kann es sich beispielsweise um ein Metallblech handeln, das gegebenenfalls an den Schenkeln der Querstäbe oder an den Längsstäben angeordnet ist, wie beispielsweise angeschweißt.
[0016] Bei der Dichtungsbahn kann es sich aber auch um eine Folie oder eine Platte auf Basis eines Polymers handeln, wie insbesondere beispielsweise auf Basis thermoplastischer Olefine wie Weich-Polyethylen oder PVC, Gummi, Kautschuk oder dergleichen, Bitumen beschichtete Gewebe etc., sowohl verstärkt oder unverstärkt.
[0017] Bei an eine Baustelle angelieferten Bewehrungskörben oder Bewehrungsmatten kann die Dichtungsbahn bzw. das Fugenband, wie bspw. ein Verbundblech bereits vormontiert sein, wobei bevorzugt das Blech je seitlich vom Korb oder der Matte vorsteht, um bei Montage eine Überlappung der Bleche bzw. des Dichtungsbandes zu gewährleisten. Die Flöhe der Dichtungsbahn bzw. des Verbundbleches beträgt bspw. bis zu 10 cm oder gegebenenfalls mehr.
[0018] Weitere Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Anschlussbewehrung sind in abhängigen Ansprüchen charakterisiert sowie unter Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben.
[0019] Die Erfindung wird nun beispielsweise und unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
[0020] Dabei zeigen: [0021] Fig. 1 schematisch in Perspektive das Anordnen einer erfindungsgemäßen
Anschlussbewehrung bei der Erstellung von Bauwerken, insbesondere im Übergang von einer Boden- bzw. Deckenplatte zu Seitenwandungen, [0022] Fig. 2 im Schnitt das Anordnen der Anschlussbewehrung wie dargestellt in
Figur 1, [0023] Fig. 3 im Schnitt eine weitere Anordnung einer erfindungsgemäßen An schlussbewehrung in einem Betonbauteil im Bereich einer Wandung stehend auf einer Bodenplatte, [0024] Fig. 4 im Schnitt eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemä ßen Anschlussbewehrung in einem Betonbauteil im Bereich einer Wandung stehend auf einer Bodenplatte bzw. Deckenplatte, [0025] Fig. 5 wiederum eine weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemä ßen Anschlussbewehrung, [0026] Fig. 6 das Ausgestalten eines Bewehrungskorbes in Perspektive, aufwei send die erfindungsgemäße Dichtungsbahn, [0027] Fig. 7 einen Bewehrungskorb mit Dichtungsband im Bereich eine Strei fenfundament resp. Frostriegel unter einer Bodenplatte, [0028] Fig. 8a im Querschnitt den Übergang von einer Boden- zu einer Deckenplatte und der Verwendung eines Hilfskorbes zum Anordnen der Dichtungsbahn, [0029] Fig. 8b den Übergang aus Figur 8a in Perspektive, [0030] Fig. 9a eine weitere Verwendung eines Hilfskorbes bzw. einer L-förmigen
Hilfsmatte beim Übergang von Boden- zu Deckenplatte zum Anordnen der Dichtungsbahn und [0031] Fig. 9b denselben Bereich in Perspektive, [0032] Fig. 10 in Perspektive die Verwendung eines angewinkelten Bleches als
Dichtungsbahn im Bereich Boden- zu Deckenplatte in Perspektive, [0033] Fig. 11a und 11b den Übergang Boden-zu Deckenplatte unter Verwendung einer Mon tagehilfe zum Anordnen des Dichtungsbandes sowohl in Querschnitt wie in Perspektive, [0034] Fig. 12 im Querschnitt die Verbindung Boden- zu Deckenplatte unter Ver wendung eines Hilfskorbes zum Anordnen zweier Dichtungsbahnen, [0035] Fig. 13 den Querschnitt durch einen Anschlusswinkel entlang eines Quersta bes, und [0036] Fig. 14 ein Dichtungsband in Perspektive im Bereich einer Decke bzw. eines
Winkels einer Wandung.
[0037] Figur 1 zeigt in Perspektive das Anordnen einer erfindungsgemäßen Anschlussbewehrung 2 im Bereich des Zusammentreffens einer Betonwandung auf einer Betonboden- resp. Deckenplatte 1. Die Anschlussbewehrung 2 ist derart ausgebildet, dass einerseits insbesondere Querstäbe 11 sowohl in die Boden- resp. Deckenplatte 1 wie auch in die Wandung hineinragen, um in diesem Bereich auftretende Schub-, Druck- wie auch Zugspannungen ausreichend aufnehmen zu können.
[0038] In der Praxis hat es sich gezeigt, dass insbesondere bei Außenfassaden die Fuge 10 beim Aufeinandertreffen der Wandung auf die Boden- resp. Deckenplatte 1 bezüglich eintretender Feuchtigkeit kritisch ist. Deshalb sind beispielsweise an Außenfassaden speziell in diesem Bereich Dichtungsmaßnahmen vorgesehen, wie beispielsweise auf Basis von Bitumen oder aber Dichtungsbahnen aus Kunststoff werden aufgeklebt. Dieselbe Problematik besteht aber auch gelegentlich im Innenbereich eines Gehäuses, beispielsweise beim Abdichten eines Lichtschachtes gegenüber Feuchtigkeit im Untergrund.
[0039] Der in Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Bewehrungskorb weist nun eine in Korblängsrichtung verlaufende Dichtungsbahn 13 auf, welche an den Querstäben der Bewehrung angeordnet sind.
[0040] Erkennbar ist diese Dichtungsbahn 13 auch in Figur 2, darstellend einen Querschnitt durch die Ansicht von Figur 1. Erkennbar ist ein Querstab 11 des Bewehrungskorbes 2 aufweisend zwei parallel zur Wandung 3 verlaufende Schenkel 15 und 17, wobei der eine Schenkel 15 im Bodenteil 1 aufgebogen ist, zur Bildung eines Schenkelabschnittes 19, verlaufend in die Bodenplatte 1 hinein. Für das Zusammenhalten der div. Querstäbe 11 sind weiter Längsstäbe z.B. 20 bis 24 vorgesehen, welche in Korblängsrichtung und parallel zueinander angeordnet verlaufen. Der andere Schenkel 17 schließlich ist im in Figuren 1 und 2 dargestellten Bewehrungskorb gegen den einen Schenkel 15 hin endständig aufgebogen, zur Bildung eines Abschnittes 25. Am einen Schenkel 15 in Korblängsrichtung verlaufend ist die Dichtungsbahn 13 angeordnet, wodurch ein Eindringen von Feuchtigkeit durch die Fuge 10 bzw. einer Arbeitsfuge zwischen Wandung und Boden- resp. Deckenplatte verhindert wird. Dadurch erübrigt sich das Anordnen einer spezifisch auf diese Fuge ausgerichtete Abdichtung beispielsweise im Bereich einer Außenfassade, in feuchtem Untergrund oder generell bei der Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit durch eine Fuge.
[0041] In Figur 3 wird eine weitere Anordnung eines erfindungsgemäßen Bewehrungskorbes 2 dargestellt, wiederum aufweisend zwei Schenkel 15 und 17 und einen dazwischen verlaufenden Quersteg 25. Wiederum im Bereich der Fuge 10 zwischen Wandung 3 und Bodenplatte 1 ist an den einen Schenkel 15 die Dichtungsbahn 13 angeordnet, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit entlang dieser Fuge 10 die Wandung 3 durchdringen kann. In der Anordnung gemäß Figur 3 ist im Weiteren eine zusätzliche Armierung 31 in der Bodenplatte vorgesehen, sowie Armierungseisen 33.
[0042] Figur 4 zeigt eine weitere Anordnung eines erfindungsgemäßen Bewehrungskorbes 2, wiederum aufweisend die beiden in einer Wandung 3 verlaufenden Schenkel 15 und 17 sowie vom Schenkel 17 einer gegen die Boden- resp. Deckenplatte hin zurückgebogener Schenkelabschnitt 18. In der Boden- resp. Deckenplatte 1 verlaufend ist weiterer Schenkelabschnitt 19 vorgesehen, sowie schließlich Längsstäbe 21 und 23 oder mehr zur Bildung des Korbes 2. Die erfindungsgemäße Dichtungsbahn 13 ist nun am zurückgebogenen Schenkelabschnitt 18 angeordnet, und zwar im Bereich der Fuge 10 zwischen Wandung 3 und Boden- resp. Deckenplatte 1.
[0043] Eine ähnliche Ausführungsvariante ist in Figur 5 dargestellt, wobei hier jedoch vom Quersteg 25 zwischen den beiden Schenkeln 15 und 17 ein von der Boden- resp. Deckenplatte in die Wandung hineinragender Schenkelabschnitt 20 vorgesehen ist, an welchem schließlich das Dichtungsband 13 vorgesehen ist, um die Fuge zwischen Wandung und Boden- resp. Deckenplatte (Betonplatte) abzudichten.
[0044] In Figur 6 ist schematisch und in Perspektive eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Bewehrungskorbes 2 dargestellt, aufweisend Querstäbe 11 mit je einem Schenkel 15 und einem Schenkel 17, sowie Längsstäben 21 bis 23. Der eine Schenkel 17 ist oben zur Bildung eines Bogens 18 umgebogen, insbesondere um Verletzungen durch Arbeiter zu verhindern. Wiederum ist entlang je der einen Schenkel 15 (resp. 17 oder beiden) der Querstäbe 11 eine Dichtungsbahn 13 angeordnet, welche vorgesehen ist um im Bereich einer Arbeitsfuge zwischen Wandung und Betonplatte angeordnet zu werden, beim Erstellen eines Betonbauteils (nicht dargestellt) bestehend aus Betonplatte 1 und Wandung 3. Weiter erkennbar sind Längsstäbe 21 bis 23 sowie ein weiterer Bewehrungskorb 31, vorgesehen um in der Betonplatte angeordnet zu werden.
[0045] Figur 7 zeigt einen Bewehrungskorb 2 im oberen Bereich einer Wandung 3 oder Streifenfundament resp. Frostriegel im Übergang zu einer Betondecke 1 mit Dichtungsband 13 quer zur Übergangsfuge 10 zwischen Wandung 3 und Decke 1.
[0046] Die Figuren. 8a und 8b zeigen erneut zwei Bewehrungskörbe 2 und 31 im Bereich einer Wandung 3 im Übergang zu einer Betondecke 1, wobei nun im Bereich der Übergangsfuge 10 zwischen den Schenkeln 15 und 17 des Bewehrungskorbes 2 ein sogenannter Hilfskorb 51 eingebracht ist. Dieser dient zum Anordnen des Dichtungsbandes 13, querverlaufend zur Ar-beits- bzw. Übergangsfuge 10. Dabei zeigt Figur 8a den Bereich im Querschnitt, während dem Figur 8b das Anordnen des Hilfskorbes 51 in Perspektive zeigt. Der Vorteil der Verwendung eines Hilfskorbes liegt darin, dass das Dichtungsband wie beispielsweise ein Verbundblech genau in Bezug auf die Arbeitsfuge positioniert werden kann, da der Hilfskorb 51 in der Regel innerhalb der beiden Schenkel 15 und 17 frei beweglich ist.
[0047] Ähnlich zeigen die Figuren 9a und 9b wiederum denselben Bereich zwischen einer Wandung 3 und einer Bodenplatte 1, wobei nun anstelle des Hilfskorbes gemäß Figuren 8a und 8b eine L-förmig ausgebildete Bewehrungshilfsmatte 53 verwendet wird, wobei jeweils am aufragenden Schenkel der L-förmigen Querstäbe wiederum im Bereich der Arbeitsfuge 10 das Dichtungsband 13 angeordnet ist. Dabei zeigt Figuren 9a den Bereich in Querschnitt, während dem in Fig.9b das Anordnen der L-förmigen Bewehrungshilfsmatte 53 mit dem Dichtungsband 13 in Perspektive dargestellt ist.
[0048] In Fig. 10, wieder im Bereich von Wandung 3 zu Bodenplatte 1, wird die Verwendung eines L-förmigen Dichtungsbandes 13 gezeigt, welches mittels einer klammerartigen Montage- hilfe 55 bspw. am einen Schenkel 17 des Bewehrungskorbes 2 anliegend gehalten wird.
[0049] In den Figuren 11a und 11b wird die Verwendung einer weiteren klammerartigen Montagehilfe 57 sowohl im Querschnitt wie auch in Perspektive gezeigt zum Halten eines Dichtungsbandes 13 im Bereich der Arbeitsfuge 10.
[0050] Figur 12 zeigt in Querschnitt die Verbindung von Wandung 3 zu Bodenplatte 1, wobei nun der Hilfskorb 59 der Gestalt ist, dass zwei Dichtungsbahnen 13 im Bereich der Arbeitsfuge 10 angeordnet werden können.
[0051] Figur 13 zeigt einen Bewehrungskorb im Querschnitt im Bereich eines L-förmig ausgebildeten Querstabes 11 mit Dichtungsband 13 und Längsstäben 21 bis 23.
[0052] In Figur 14 ist in Perspektive der Eckbereich bzw. Winkel einer Wandung (nicht dargestellt) auf einer Betonplatte 1 dargestellt, mit Querstäben 11 sichtbar von Bewehrungskörben, eingelassen in der Bodenplatte 1. Im Bereich zwischen den Querstäben 11 innerhalb der Bewehrungskörbe verlaufend ist ein Dichtungsband 13 angeordnet, um das Eintreten von Feuchtigkeit entlang der "Naht" bzw. Arbeitsfuge zwischen Bodenplatte 1 und Wandung zu verhindern.
[0053] Bei den in den Figuren 1 bis 14 dargestellten Anschlussbewehrungen bzw. Bewehrungskörben handelt es sich selbstverständlich nur um Beispiele, um die Erfindung besser zu erläutern. Wesentlich ist, dass im oder am Bewehrungskorb ein Dichtungsband, eine Folie oder Platte oder dergleichen angeordnet ist, um das Durchdringen von Feuchtigkeit durch die Nahtstelle bzw. Arbeitsfuge zwischen Wandung und Boden- oder Deckenplatte eines Betonbauteiles zu verhindern. Dabei ist wiederum unerheblich, ob dieses Dichtungsband aus einem metallenen oder polymeren Werkstoff hergestellt ist. Vorteilhaft, wenn das verwendete Material eine gewisse Beständigkeit aufweist gegenüber üblicherweise im Bauwesen auftretende chemische Belastungen, wie insbesondere gegen alkalische Medien.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Anschlussbewehrung für Betonbauteile zum Verbinden einer Boden- oder Deckenplatte (1) mit einer Wandung (3), wobei die Bewehrung aus Längs- und Querstäben besteht, und wobei die Querstäbe wenigstens nahezu parallel zueinander angeordnet sind und mindestens zwei wenigstens nahezu rechtwinklig zueinander verlaufende Abschnitte aufweisen, wobei mindestens ein Abschnitt vorgesehen ist, um in eine Wandung eines Bauteils hineinzuragen, und wobei mindestens eine Fugendichtung (13) bzw. mindestens ein Dichtungsband resp. eine Dichtungsplatte in oder an der Bewehrung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine L-förmig ausgebildete Bewehrungsmatte (53) mit einer Mehrzahl von L-förmigen Querstäben eingebracht ist, und dass jeweils am aufragenden Schenkel der L-förmigen Querstäbe die Fugendichtung (13) oder das Dichtungsband resp. die Dichtungsplatte angeordnet ist.
2. Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung bzw. das Dichtungsband (13) resp. die Dichtungsplatte ein Blech resp. eine Platte, Verbundblech, eine Folie oderein Band aus einem polymeren Material ist.
3. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung (13) derart in oder an der Bewehrung (3,31,41) angeordnet ist, um im Bereich des Überganges bezüglich einer Fuge wie einer Arbeitsfuge (10,40) zwischen Wandung und Boden- bzw. Deckenplatte oder in einer Wandungs- resp. Bodenplattenfuge angeordnet zu werden.
4. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung (13) bzw. die Dichtungsbahn oder ein Dichtungsband längs in oder an der Bewehrung entlang derjenigen Schenkel bzw. Abschnitte der Querstäbe verlaufend angeordnet ist, welche vorgesehen sind um in die Wandung hineinzuragen.
5. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstäbe der Bewehrung wenigstens nahezu parallel zueinander angeordnet sind und vorgesehen sind in Bezug zur Wandung längsverlaufend angeordnet zu werden.
6. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung ein Bewehrungskorb (2,31,41) ist, wobei mindestens ein Teil der Querstäbe wenigstens nahezu U-förmig gebogen ausgebildet sind mit zwei Schenkeln mit dazwischen angeordneten Querstegen, wobei die Fugendichtung bzw. die Dichtungsbahn oder das Dichtungsband entlang je der einen oder der anderen oder beider Schenkel der Querstäbe in Korblängsrichtung verlaufend und/oder am die beiden Schenkel verbindenden Quersteg in Korbinnenseite vorstehend angeordnet ist.
7. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung oder das Dichtungsband ein Metallblech ist.
8. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugendichtung oder das Dichtungsband aus einer Folie aus einem polymeren Material besteht wie insbesondere auf Basis thermoplastischer Olefine wie Weich-Polyethylen oder PVC, Gummi, Kautschuk oder dergleichen, oder aus einem Bitumen-beschichteten Gewebe, etc. sowohl verstärkt oder unverstärkt.
9. Verwendung der Anschlussbewehrung nach einem der Ansprüche 1-8 für das Verbinden einer Boden- oder Deckenplatte mit einer Wandung bei Betonteilen und/oder zum Abdichten einer Fuge wie einer Arbeitsfuge entstehen zwischen Wandung und Boden- bzw. Deckenplatte. Hierzu
10 Blatt Zeichnungen
ATA9232/2013A 2012-06-19 2013-06-18 Bewehrung mit Dichtungsband AT518836B1 (de)

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