AT51835B - Zusammenlegbarer Kinderwagen. - Google Patents
Zusammenlegbarer Kinderwagen.Info
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- Carriages For Children, Sleds, And Other Hand-Operated Vehicles (AREA)
Description
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ZU8ammenlegbarer Kinderwagen.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Kinderwagen. der zum Sitzen und Liegen eines Kindes und zum Sitzen einer erwachsenen Person eingerichtet ist und zwecks leichten Transportes zusammengelegt werden kann.
Der Wagen ist auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 denselben im Zustande zum Sitzen des Kindes, Fig. 2 im Zustande zum Liegen des Kindes, Fig. 3 im Zustande zum Sitzen einer erwachsenen Person und Fig. 4 im zusammengelegten Zustande. Die übrigen Fig. 5 bis 13 veranschaulichen Einzelheiten.
Das Gestell besteht aus zwei Rahmen a und b, welche miteinander durch Scharniere l derart verbunden sind, dass sie zusammen ein Kreuz bilden und von welchen der eine a etwas länger und an den unteren Enden mit zwei Rädern ausgestattet ist, während der kürzere Rahmen mit einem um den Zapfen 3 drehbaren Rade 4 versehen ist. Zwischen den beiden Rahmen ist der Leinwandsitz c angeordnet, wobei die Verbindung der Leinwand mit den Rahmen derart ausgeführt ist. dass in den Leinwandencien Eisenstäbe 5 eingenäht sind, welche an den Enden rechtwinklig abgebogen und in den Verbindungsleisten 6,7 der Rahmen eingesteckt sind. Die Leinwand ist dabei um diese Leisten einmal umgewunden.
Auf dem längeren Rahmen sind oberhalb der Längenmitte desselben an den Zapfen 8
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Vorderstück d2 ist mit dem Seitenstücke d1 mittels Zapfens 9 drehbar verbunden, während in dem Seitenstücke d ein Stift 10 (Detail Fig. 5) eingesetzt ist. der unter Federwirkung steht, derart, dass der Stiftkopf 11 stets auf das Stück d gedrückt wird : unter den Kopf wird das Vorderstück d2 mittels eines Schlitzes eingeschoben.
Zur besseren Sicherung dieser geschlossenen Lage ist auf dem Vorderstück ein kurzes Zäpfchen 12 angebracht, welches beim Schliessen des Geländers m ein entsprechendes Loch im Seitenstück d eindringt, so dass das ganze Geländer zusammenhält, jedoch leicht aufmachbar ist.
Auf den vorderen Enden der Seitenstücke df. sind flache Stangen e um die Zapfen 13 drehbar angebracht. die an den rückwärtigen Kanten mit Einschnitten 14 versehen und an den unteren Enden durch Stab Ja verbunden sind. In die Einschnitte 14 kommen Bolzen 16, 17 (Detail Fig. 6) zu liegen, mittels welchen die Stangen e beliebig hoch eingestellt werden können.
Der eine Bolzen 16 ist als Schraube ausgebildet, mittels welcher die zugehörige Stange an den Rahmen b angedrückt und hiedurch die gewünschte Lage der beiden Stangen fixiert werden kann. Diese zwei Stangen e mit dem Geländer d, d1, d2 bilden die Einstellvorrichtug, mittels welcher man die beiden Rahmen gegeneinander je nach Bedarf aufstellen und fixieren kann.
Zur Verstärkung dieser Konstruktion dienen noch die Ketten 18. welche zwischen den Enden der Seitenlehnen und der Stangen e angeordnet sind.
Ein weiterer Bestaudted des Wagens ist das Brett f, welches je nach der Verwendung des Wagens auf denselben entsprechend befestigt wird, Dieses Brett f besteht aus zwei Hälften f1 und
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angemacht ist. die bei den losen Enden zwei grössere Glieder 25, 25 (Fig. 2) besitzen.
Wenn das Kind im Wagen sitzen soll, so wird das Brett f als Fussbrett (Fig. 1) verwendet.
Es werden zu diesem Zwecke die beiden Hälften aneinander gelegt und die Bolzen 20 werden mittels ihrer Lncher 7 an den Haken 26 eingehakt, die in den unteren Enden des Rahmens 11
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bzw. deren seitlichen Leisten zwei Schienen'29 angeordnet (Detail Fig. 10 bis 12), welche in den Führungen 3@ geführt sind, unter Wirkung der Feder 31 stehen und an den vorderen Enden nach aufwärts gerichtete Haken besitzen. Beim Nichtgebrauch sind die Schienen unter die Leisten eingeschoben (Fig. 10) während sie zum'Gebrauch herausgezogen werden (Fig. 11).
Bei dieser Stellung wird auf die Schienen die Bretthälftpf, gelegt und mit ihrer vorderen Kante in die Haken 32 eingesetzt (Fig. 1T und 2), wodurch diese Hälfte festgehalten wird. Zum Halten der anderen Häfte/s dienen die Ketten 23, welche mit den losen Enden auf den Bolzen 20 aufgesteckt werden ; wenn dabei die Bretthälfte/2 die aus Fig. 2, ersichtliche Lage einnehmen soll, so werden auf die Bolzen die Kettenglieder aufgeschoben, während, wenn diese Hälfte vertikal (in Fig. 2 gestrichelt
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Leist'n des Rahmens befestigt sind.
Die Handhabevorrichtung ist am oberen Ende des Rahmens a angeordnet und besteht aus zwei Stangen 34, welche in den Hohlräumen 35 der seitlichen Leisten des Rahmens a lose eingesteckt sind ; durch die oberen abgeflachten Enden geht ein Stab 36 hindurch, auf welchen die Handhabe und zwei drehbare Stangen 37 mit der zweiten Handhabe h2 aufgeschoben sind.
(Details Fig. 8 und 9). Die beiden Stangen 37 besitzen an den inneren Seiten je ein Lager 38 für Stifte 39, die durch Federwirkung nach aussen gedrückt und miteinander mittels Kette 40 verbunden sind. An den Enden der Stangen 37 sind Löcher 41 vorgesehen. Ausserdem ist auf dem einen Ende des Stabes 36 ein Hebel 42 angebracht, und zwar um den Zapfen 43 drehbar, während auf dem anderen Ende eine Flügelmutter 44 aufgeschraubt-ist. Wenn der Hebel 42 in der hori-
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der beiden Stangen 34 einander genähert und die unteren Enden an die Höhlungswände gedrückt werden, wodurch die Stangen fixiert werden und sich im Rahmen a nicht bewegen können.
Wenn der Hebel in die in Fig. 8 gestrichelt angedeutete Lage gedreht wird, so werden hiedurch die oberen Enden der Stangen frei und können nun beliebig in den Rahmen eingeschoben oder aus demselben herausgezogen werden ; hiedurch wird die Höhe der Handhabe Vorrichtung reguliert.
Die Flügelmutter 44 dient zur Regelung des Druckes der beiden Stangen in den Höhlungen.
Wenn der Wagen zum Liegen des Kindes die in Fig. 2 dargestellte Lage erhält und daher zu niedrig ist, so wird die Handhabe 112 nach aufwärts gedreht, woei die Stifte 39 in die Löcher 41 eindringen und hiedurch die Handhabe gegen Umdrehen sichern. Wenn jedoch der Wagen zum Sitzen des Kindes vorbereitet wird (Fig. 1), so dass der Wagen höher ausfällt, so wird die Handhabe/12 gesenkt, zu welchem Zwecke die beiden Stifte 39 mittels der Kette 40 auf einmal aus den Löchern herausgezogen werden.-wonach die Handhabe hl zum Bedienen des Wagens verwendet wird.
Wenn der Wagen überhaupt als Stuhl verwendet werden soll, so können die Räder, die Handhabevorrichtung und das Vorderstück d2 abgenommen werden ; die Seitenlehnen können beibehalten bleiben oder es wird auf den Zapfen 8 eine gebogene, aus einem Stück hergestellte Stange 45 (Fig. 3) aufgesetzt, welche zugleich die Seitenlehne und die Einstellvorrichtung bildet.
Anstatt dieser Stange kann auch die Einstellung in der Weise erfolgen, dass die unteren Verbindungsleisten der beiden Rahmen durch die Stange 46 verbunden werden (in Fig. 3 punktiert angedeutet), die am rückwärtigen Ende mit mehreren Löchern 47 zwecks Regelung der Länge derselben ausgestattet ist.
Zum Zusammenlegen des Wagens werden alle beschriebene Bestandteile in eine Ebene gebracht (Fig. 4).
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zusammenlegbarer Kinderwagen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem längeren der sich kreuzenden Rahmen des Kinderwagens ein Lehnenrahmen angeordnet ist, welcher aus zwei EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>2. Kinderwagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Fuss- bzw. Sitzbrett (f), welches aus zwei achärnierartig verbundenen Hälften besteht, von welchen die eine (ji) zwei Bolzen (20) mit Löchern (jf) und Stiften (22) und die andere / zwei Feststellketten (23) beBitzt wobei zur Befestigung des Brettes (f) in der Verwendung desselben als Fussbrett zwei Haken (26) und zwei verschiebbare Schienen (29) und in der Verwendung als Sitzbrett zwei Lager (33) am Rahmengestell angeordnet sind.3. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohl- EMI3.1 einer zweiten Handhabe tragen, so dass eine oder die andere Handhabe je nach der Höhe des Wagens verwendet werden kann.4. Kinderwagen nach den Ansprüchen l bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Stabe' (36) ein Klemmhebel (42) drehbar aufgesetzt ist, durch dessen Teil (421) die Stangen (34) an'ihren oberen Enden gegeneinander gedrückt und hiedurch in den Hohlräumen festgeklemmt werden.5. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stangen (37) zwei Stifte (39) gelagert sind, welche miteinander durch Kette (40) verbunden sind und unter EMI3.2 dem Aufwärtsdrehen der Handhabe (a) die Stifte (39) in die Löcher (41) einfallen und hiedurch die Handhabe (4) in der gehobenen Stellung halten, während, wenn dieselbe gesenkt werden soll, die Stifte (39) mittels der Kette (40) auf einmal herausgezogen werden.6. Beim Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5 die Anbringung des Leinwandsitzes an den Rahmen (a, b) in der Weise, dass in den Enden des Sitzes zwei Stäbe (5) eingenäht sind, welche an den Enden rechtwinklig abgebogen und mit ihren Enden in den Verbindungsleisten (6, 7) eingesteckt werden, wobei die Leinwand an diesen Stellen einmal um die Verbindungsleisten umgewunden ist.7. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Tragen des Fussbrettes dienenden Schienen (29) in den an dem Rahmen (b) vorgesehenen Führungen (30) geführt sind und unter Federwirkung stehen und an den vorderen Enden Haken (32) besitzen. welche die vordere Kante der auf die Schienen aufgelegten Hälfte (fl) des Brettes umgreifen.@ 8. Beim Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 7 die Verwendung einer dreiteiligen federnden Spange (g) welche über die vordere Kante der aneinandergeklappten Hälften des in die Haken (26) eingehängten Fussbrettes gesehoben wird und mittels einer Kette das Fussbrett in der Gebrauchlage festhält.9. Kinderwagen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Bolzen (16) i zum Halten der Zahnstangen (e) als Schraube ausgebildet ist, mittels welcher die Stangen in jeder Lage fixiert werden können.10. Eine Ausführungsform des Kinderwagens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Seitenlehnen (d bzw. dl) mit den Zahnstangen (c. e) aus je einem Stück (45) bestehen.
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1909
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