AT51637B - Vorrichtung zur Regelung der Heizwirkung elektrischer Heizkörper. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Heizwirkung elektrischer Heizkörper.

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AT51637B
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capsule
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Wilhelm Ernst Truempler
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Wilhelm Ernst Truempler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Regelung der Heizwirkung elektrischer Heizkörper. 



   Es ist bereits bekannt, die Heizstärke elektrischer Heizkörper so zu regeln, dass der Strom periodisch längere oder kürzere Zeit ausgeschaltet wird. In bisher bekannten Fällen geschah dies durch die Wärmeausdehnung von   Flüssigkeiten,   festen Körpern usw., die bei   höheren Tempera-   turen den Strom ausschalteten. Ein Nachteil der bisherigen Regelvorrichtungen für   elektrische   Heizkörper liegt nun darin, dass die allmähliche Ausdehnung   auch eine allmähliche Entfernung   der Kontakte mit sich bringt. Bei einem allmählichen Entfernen der Kontakte werden dieselben jedoch durch den Unterbrechungsliehtbogen sehr rasch zerstört. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt   nun eine plötzliche   Ausdehnung eines zur   Betätigung einer   Kontaktvorrichtung angewandten Druckmittels, wodurch auch eine plötzliche Entfernung der Kontakte voneinander bewirkt und einer Lichtbogenbildung vorgebeugt wird. Zu diesem Zwecke wird gemäss der Erfindung eine mit einem elastischen Druckmittel gefüllte und eine Kontakt- 
 EMI1.1 
 aus der konkaven Lage in die konvexe bzw. aus der konvexen Lage in die konkave übergeht. wodurch die Kontakte plötzlich geöffnet bzw. geschlossen werden. 



    Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungs-   gegenstandes durch Fig. 1 in einem schematischen Aufriss und durch Fig. 2 in einem Grundriss. 



    Fig. 3   ist ein   Schema   einer die Kapsel erwärmenden Spule mit Vorrichtung zum Zu-und Abschalten von Teilen derselben. 



   Auf einer isolierenden Unterlage 7 ist mittels eines Zwischenkörpers   2   eine   Kapsel J be-   
 EMI1.2 
 trägt einen stabförmigen Leiter j mit zwei an seinen Enden angebrachten Kontaktschrauben 6 und 7, welche mit zwei auf der Unterlage angebrachten Kontaktplatten 8 und 9 in Berührung kommen und den Stromkreis schliessen und öffnen können. Eine mittels Schraube 10 regelbare Feder 11 drückt auf die   Membrane und bedingt   die Erreichung eines höheren Druckes in der 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Fig. 3 zeigt ein Schema einer Vorrichtung, um die Regelung der Heizstärke durch Einund Ausschalten von Teilstücken der   Heizspule   zu bewirken. Zu diesem Zwecke führen von den Windungen der Heizspule 12 Leiter 14 nach Kontakten 151-4, auf welchen ein Kontaktarm 16 eingestellt werden kann. Bei Einstellung des Kontaktarmes 16 auf Kontakt 151 wird die schwächste und auf Kontakt 154 die stärkste Erwärmung der Kapsel erzielt. Bei Einstellung des Kontaktarmes 16 auf Kontakt   54 erwärmt sich die Kapsel   am schnellsten, wobei das Ausschalten des Stromes ebenfalls am   schnellsten   erfolgt. Die Heizwirkung des Heizkörpers ist somit am geringsten. 



  Bei Einstellung des Kontaktarmes 16   ; auf Kontakt 151 erfolgt   die Erwärmung der Kapsel am langsamsten, der Strom bleibt s) lange eingeschaltet, bis die Unterbrechung stattfindet. Diese Stellung entspricht somit der grössten Heizwirkung des Heizkörpers. 



   Statt der Druckfeder 11 könnte auch eine Zugfeder angewandt werden, in welchem Falle der stärksten Zugspannung der kleinste, der schwächsten Zugspannung der grösste   Heizeffekt   entspricht. Um die Entfernung der Kontaktschrauben 6,7 von den Kontaktplatten 8, 9 zu ver-   grössern,   können auch beide Wände der Kapsel als gewölbte Membranen ausgebildet sein. Die schwach gewölbten Membranen können glatt oder konzentrisch gewellt sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Regelung der Heizwirkung elektrischer Heizkörper durch periodisches Unterbrechen des Heizstromes, bei welcher das Ein-bzw. Ausschalten des Heizstromes durch die Zusammenziehung bzw. Ausdehnung eines elastischen Druckmittels geschieht, welches in eine, eine Kontaktvorrichtung steuernde Kapsel eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. flossenen Spule geschieht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regelung der Heizstärke Teile der die Kapsel umgebenden Heizspule aus-bzw. eingeschaltet werden können.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Regelung der Heizstärke eine regulierbare Feder auf die Membrane wirkt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich gegenüberliegende Wände der Kapsel als gewölbte Membranen ausgebildet sind.
AT51637D 1910-01-14 1910-01-14 Vorrichtung zur Regelung der Heizwirkung elektrischer Heizkörper. AT51637B (de)

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