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Material fallen zu lassen. Durch die Rippen oder Vorsprünge entstehen aber tote Räume, welche für den Zerkleinerungsprozess verloren gehen. Je höher die Vorsprünge sind, desto grösser werden diese toten Räume und desto höher wird das zu zerkleinernde Material mit in die Höhe genommen. Wiederum darf man die Mühle auch nicht zu schnell laufen lassen, da sonst die Kugeln eine Wurfbewegung machen und auf die blanken Mahlbalken schlagen, wie in Fig. 3 punktiert dargestellt. Auch würde dann wieder das Mahlgut zu hoch mitgerissen werden.
Dadurch, dass das zu zerkleinernde Material durch die Rippen oder Vorsprünge mit hochgenommen wird, entsteht eine starke Verschiebung der Schwerpunktslage aus der Mitte, wodurch im Verhältnis zu der Mahlwirkung ein sehr hoher Kraftverbrauch bedingt wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Mühle mit glattem Innenmantel, in der die Kugeln bei Drehung der Mühle durch von aussen wirkenden Magnetismus bis zu einer beliebigen Höhe mitgenommen werden, wo der attraktive Einfluss aufhört und die'Kugeln auf das zu zer- kleinernde Material frei herunterfallen.
Fig. l stellt eine beispielsweise Ausführungsform dar. Der Mantel der Mühle wird aus Lamellen a gebildet, welche sieh bei Drehung der Mühle an den feststehenden Magneten b vorbeibewegen, wobei sie zu sekundären Polen werden und die eisernen Kugeln oder Gewichte bis zu dem Punkte c festhalten. Hier verlieren sie den Magnetismus und lassen die Kugeln fallen.
Fig. 2 stellt eine andere beispielsweise Ausführungsform dar. Hiebei ist rund um die Mühle ein Magnetsystem d gelegt, welches sich mit der Mühle dreht und wobei jede zweite Lamelle e einen
Polschuh des Magnetsystems bildet. Die dazwischen liegenden Lamellen f sind dann induzierte
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welche auf einem feststehenden Kontaktring i mit einem ebenfalls feststehenden Segment k schleifen. Letzteres entspricht der gewünschten Länge des Magnetfeldes der Mühle, d. h. der elektrische Strom wird den einzelnen Spulen soweit zugeführt, als durch die Bürsten auf Ring und Segment der Stromkreis geschlossen ist.
Es können auch mehrere Segmente k von verschiedener Länge angeordnet werden, auf denen die für die einzelnen Spulen hintereinanderfolgenden Bürsten h der Reihe nach schleifen, so dass also der Stromkreis verschieden lang geschlossen ist und die Kugeln nicht alle in einer Eebene, sondern in der ganzen Breite der Materialschicht auf dieselbe herunterfallen können.
Fig. 3 stellt die Kugelmühle dar, wie sie bisher ausgeführt wurde. Man erkennt aus dem Vergleich dieser Figur mit Fig. 1 und 2 die wirtschaftlichen Vorteile der neuen Erfindung, und zwar sind diese hauptsächlich folgende :
1. Durch die ermöglichte Anwendung eines glatten Mantels wird der Schwerpunkt des zu zerklfinernden Materiales bedeutend mehr nach der Mitte zu verlegt, daher geringerer Kraftverbrauch.
2. Die Kugeln rollen nicht mehr zurück, sondern schlagen aus beliebiger Höhe auf das Material, daher keine zerreibende sondern, wie es bei der Kugelmühle gewünscht wird, eine
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der Mantel keinem so grossen Vershleiss wie bisher unterworfen. er kann vielmehr bedeutend leichter gehalten werden, wodurch ebenfalls eine Kraftersparnis erzielt wird.
Der zur Erzeugung des Magnetismus erforderliche elektrische Strom ist so gering, dass er
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Die Austragung des Materiales kann wie bisher üblich durch durchluchte Lamellen, zwischen den Lamellen hindurch oder an der der Aufgebeseite gegenüberliegenden Stirnseite erfolgen.
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