AT125908B - Kernlose Induktionsspulen. - Google Patents
Kernlose Induktionsspulen.Info
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Description
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Kernlose llduktionsspulell.
Den Gegenstand vorliegendet Erfindung bilden kernlose Induktionsspulen.
Durch den in den meisten Induktionssplllen eingebauten massiven (lamellierten) Spulenkern aus magnetischem Material (z. B. Eisen) geht der ganze, von diesem Kern ausgefüllte
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Der Zweck der Erfindung liegt darin. die den magnetischen Flux und dadurch auch die Stromventwicklung förderne Wirkung eines solchen Kernes in geeigneter, anderweitiger Weise zu erzielen und den durch Hinweglassung des Kernes somit gewonnelwn Raum gleich- falls für die Unterbringung nutzbarer Drahtwindungen zu verwerten.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass dieser Kern nicht mehr. wie bisher, massiv (larnelliert) hergestellt. sondern durch Drahtwicklungen aus magnetischem Material (z. B. isoliertem Eisendraht) ersetzt wird. die in ihrer Gesamtheit gleichwohl wie ein
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An sich sind aus magnetischem Material gewickelte Spulen wohl bekannt (z. B. in Form von Heizwiderständen oder zur Verbesserung der Wirkung von Transformatoren. vornehmhelt als Sekundärwicklungen dienende Nickeldrahtwindungen u. dgl. In.).
Keine dieser aus magnetischem Material erzeugten Wicklungen hat jedoch Bezug auf die vorliegende Erfindung.
Der Kürze halber wird in der Folge der massive (lamellierte) Kern aus magnetischem Material bisheriger Konstruktion als" Spulenkern ". die ihn erfindungsgemäss ersetzende Drahtwicklung aus magnetischem Material als.. Ersatzwicklung", die der bisherigen Konstruktion, sowie dem neuen System aber gemeinsame Spulenwicklung (z. B. aus Kupfer-. Nickel-,
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Als besondere Vorteile des erfindungsgemässen Systems werden die bereits erwähnte Möglichkeit erhöhter Stromentnahme (durch Ausnützung der Ersatzwickling), dann die durch jede einzelne Drahtwindung der Ersatzwicklung von selbst geegebene Lamelherung. endlich die leichte Variationsmöglichkeit der Flux Wirkung hervorgehoben, da die Ersatzwicklung in mannigfachster Weise-entsprechend der jeweilig gewünschten, besonderen Wirkung - angeordnet
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Form gebunden ist.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1-6 das Ausf'ührungsbeispiel des grundsätzlichen Typs. in den Fig. 7-9 Ausführungsbeispiele einiger Spielarten der Erfindung schematisch dargestellt, wobei der Spulenkern schief, die Normalwicklung horizontal, die Ersatzwicklullg vertikal schraffiert ist.
Die Fig. l, 2 und 3 zeigen Schnitte eines Spulentyps alter Konstruktion, mit Spulenkern und Normalwicklung, die Fig. 4, 5 und 6 zeigen die nämliche Spule nach Entfernung des Spulenkerns und in ihrem nichtschraffierten Teil somit den bisher für die Unterbringung nutzbarer Drahtwindungen verlorengegangenen. beträchtlichen Raum.
Wird nun erfindungsgemäss in diesen freien Raum eine genau eingepasste, dicht und kernlos gewickelte Ersatzwieklung hineingeschoben, so ergeben sich wieder die Bilder der Fig. 1. 2 und 3. nur mit dem Unterschiede, dass in dem schief schraffierten, zentralen Teil
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jedoch überflüssige Spulenachse (in Fig. l durch einen Punkt. in den Fig. 2 und 3 strich- punktiert angedeutet) nicht als Spulenkern zu werten ist.
Statt die genau eingepasste Ersatzwicklung in die Normalwicklung bineinzuschieben. kann letztere natürlich ebensogut auf die Ersalzwicklung einfach darüber gewickelt werden.
Sind aber Ersatz- und Normalwicklung z. B. aus gleich dimensioniertem Eisendraht gewickelt. so kann jeder Unterschied zwischen beiden entfallen und es präsentiert sich dann bloss eine einzige, von der Mitte aus bis zur äussersten Windung kernlos gewickelte Spule.
Der dieserart laut Fig. 1, 2 und 3 aus der Ersatzwicklung gewonnene Strom kann z. B. zur Verstärkung des Stromes der Normalwicklung oder als Erregerstrom der zugehörenden Elektromagnete verwendet werden. Es kann aber auch die Ersatzwicklung als Primärwicklung für die als Sekundärwicklung gedachte Normalwicklung gestaltet werden u. dgl. m.
Der durch den Entfall des Spulenkerns gewonnene Raum lässt sieh jedoch noch in anderer Weise, als in der in den Fig. 1, 2 nnd 3 gezeigten grundsätzlichen Weise, ausnützen.
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geteilt werden kann.
Während z. B. der Spulenkern bisher notwendigerweise nur im Innern der Normal-
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Eine weitere Variation zeigt Fig. 8 (vgl. hiezu den Schnitt Fig. l), bei welcher Normalwicklung und Ersatzwicklung in abwechselnden Lagen ringförmig übereinander gewickelt sind.
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der Spulenaehse senkrecht stehende, kernlos, scheibenförmig gewickelte Lagen der Normalwicklung mit ebensolchen Lagen der Ersatzwicklung miteinander abwechseln-eine besonders für Hochfrequenzmaschinen geeignete Form.
Endlich kann je ein Draht der Normalwicklung zusammen mit einem Draht der Ersatzwicklung gleichzeitig kernlos aufgespult werden, so dass die ganze Spule gleichmässig von Windungen aus magnetischem Material durchsetzt ist l1sf.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kernlose Induktionsspulen, dadurch gekennzeichnet, dass der übliche (massiv oder lamelliert) aus magnetischem Material hergestellte Spulenkern durch aus magnetischen Material hergestellte, voneinander isolierte Drahtwindungen (Ersatzwicklung) ersetzt wird.
Claims (1)
- 2. Kernlose Induktionsspulen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass statt des übliehen Kernes eine seiner Form im Wesen angepasste Ersatzwicklung eingefügt wird.3. Kernlose Induktionsspulen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzwicklung auf die aus den gebräuchlichen Materialien kernlos hergestellte Spulemvicklung aussen aufgebracht wird.4. Kernlose Induktionsspulen, nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzwicklung die aus den gebräuchlichen Materialien kernlos hergestellte Spulvenwicklung in einzelnen Drahtsehichten beliebig durchsetzt.5. Kernlose Induktionsspulen nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch diese, den Spulenkern ersetzenden Drahtwindungen aus magnetischem Material als Stromquelle benützt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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