AT125908B - Kernlose Induktionsspulen. - Google Patents

Kernlose Induktionsspulen.

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AT125908B
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winding
core
induction coils
coil
coreless induction
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Anton Dr Baller
Karl Ing Sagl
Hans Sagl
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Anton Dr Baller
Karl Ing Sagl
Hans Sagl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kernlose llduktionsspulell.   



   Den Gegenstand vorliegendet Erfindung bilden kernlose Induktionsspulen. 



   Durch den in den meisten   Induktionssplllen   eingebauten massiven (lamellierten) Spulenkern aus magnetischem Material (z. B. Eisen) geht der ganze, von diesem   Kern ausgefüllte   
 EMI1.1 
 



   Der Zweck der Erfindung liegt darin. die den magnetischen Flux und dadurch auch die Stromventwicklung förderne Wirkung eines solchen Kernes in geeigneter, anderweitiger Weise zu erzielen und den durch   Hinweglassung   des Kernes   somit gewonnelwn Raum gleich-   falls für die Unterbringung nutzbarer Drahtwindungen zu verwerten. 



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass dieser Kern nicht   mehr.   wie bisher, massiv (larnelliert) hergestellt. sondern durch   Drahtwicklungen     aus magnetischem   Material (z. B. isoliertem Eisendraht) ersetzt wird. die in ihrer Gesamtheit gleichwohl wie ein 
 EMI1.2 
 



   An sich sind aus magnetischem Material gewickelte Spulen wohl bekannt (z. B. in Form von Heizwiderständen oder zur Verbesserung der   Wirkung von Transformatoren. vornehmhelt   als   Sekundärwicklungen   dienende Nickeldrahtwindungen u. dgl.   In.).   



   Keine dieser aus magnetischem Material erzeugten Wicklungen hat jedoch Bezug auf die vorliegende Erfindung. 



   Der Kürze halber wird in der Folge der massive   (lamellierte)   Kern aus magnetischem Material bisheriger Konstruktion   als" Spulenkern ".   die ihn erfindungsgemäss ersetzende Drahtwicklung aus magnetischem Material   als.. Ersatzwicklung", die der bisherigen Konstruktion,   sowie dem neuen System aber gemeinsame Spulenwicklung (z. B. aus Kupfer-. Nickel-, 
 EMI1.3 
 



   Als besondere Vorteile des erfindungsgemässen Systems werden die bereits erwähnte Möglichkeit erhöhter Stromentnahme   (durch Ausnützung   der Ersatzwickling), dann die durch jede einzelne Drahtwindung der   Ersatzwicklung   von selbst   geegebene Lamelherung. endlich die   leichte Variationsmöglichkeit der Flux Wirkung hervorgehoben, da die Ersatzwicklung in mannigfachster Weise-entsprechend der jeweilig gewünschten, besonderen Wirkung - angeordnet 
 EMI1.4 
 Form gebunden ist. 



   In der Zeichnung sind in den Fig.   1-6   das Ausf'ührungsbeispiel des grundsätzlichen Typs. in den Fig. 7-9 Ausführungsbeispiele einiger Spielarten der Erfindung schematisch dargestellt, wobei der Spulenkern schief, die   Normalwicklung   horizontal, die   Ersatzwicklullg   vertikal schraffiert ist. 



     Die Fig. l, 2 und 3   zeigen Schnitte eines Spulentyps alter Konstruktion, mit Spulenkern und Normalwicklung, die Fig. 4,   5   und 6 zeigen die nämliche Spule nach Entfernung des Spulenkerns und in ihrem nichtschraffierten Teil somit den bisher für die Unterbringung nutzbarer Drahtwindungen verlorengegangenen. beträchtlichen Raum. 



   Wird nun   erfindungsgemäss   in diesen freien Raum eine genau eingepasste, dicht und   kernlos gewickelte Ersatzwieklung hineingeschoben, so ergeben sich wieder die Bilder der Fig. 1. 2 und 3. nur mit dem Unterschiede, dass in dem schief schraffierten, zentralen Teil   

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 jedoch überflüssige Spulenachse (in   Fig. l durch   einen Punkt. in den Fig. 2   und 3 strich-   punktiert angedeutet) nicht als Spulenkern zu werten ist. 



   Statt die genau eingepasste Ersatzwicklung in die Normalwicklung bineinzuschieben. kann letztere natürlich ebensogut auf die Ersalzwicklung einfach darüber gewickelt werden. 



   Sind aber Ersatz- und Normalwicklung z.   B.   aus gleich dimensioniertem Eisendraht gewickelt. so kann jeder Unterschied zwischen beiden entfallen und es   präsentiert sich dann   bloss eine einzige, von der Mitte aus bis zur   äussersten Windung kernlos gewickelte Spule.   



   Der dieserart laut Fig. 1, 2 und 3 aus der Ersatzwicklung gewonnene Strom kann z. B. zur Verstärkung des Stromes der Normalwicklung oder als Erregerstrom der zugehörenden Elektromagnete verwendet werden. Es kann aber auch die Ersatzwicklung als Primärwicklung für die als Sekundärwicklung gedachte Normalwicklung gestaltet   werden u. dgl. m.   



   Der durch den Entfall des   Spulenkerns gewonnene Raum   lässt sieh jedoch noch in anderer Weise, als in der in den Fig.   1,     2 nnd 3 gezeigten grundsätzlichen Weise, ausnützen.   
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 geteilt werden kann. 



   Während z. B. der Spulenkern bisher notwendigerweise nur im Innern der Normal- 
 EMI2.3 
 
Eine weitere Variation zeigt Fig. 8   (vgl.   hiezu den Schnitt   Fig. l),   bei welcher Normalwicklung und Ersatzwicklung in abwechselnden Lagen ringförmig   übereinander gewickelt   sind. 
 EMI2.4 
 der Spulenaehse senkrecht stehende, kernlos, scheibenförmig gewickelte Lagen der Normalwicklung mit ebensolchen Lagen der   Ersatzwicklung   miteinander abwechseln-eine besonders für Hochfrequenzmaschinen geeignete Form. 



   Endlich kann je ein Draht der Normalwicklung zusammen mit einem Draht der Ersatzwicklung   gleichzeitig   kernlos aufgespult werden, so dass die ganze   Spule gleichmässig von   Windungen aus magnetischem Material durchsetzt ist   l1sf.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kernlose Induktionsspulen, dadurch gekennzeichnet, dass der   übliche (massiv oder   lamelliert) aus magnetischem Material hergestellte Spulenkern durch aus magnetischen Material hergestellte, voneinander isolierte Drahtwindungen (Ersatzwicklung) ersetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Kernlose Induktionsspulen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass statt des übliehen Kernes eine seiner Form im Wesen angepasste Ersatzwicklung eingefügt wird.
    3. Kernlose Induktionsspulen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzwicklung auf die aus den gebräuchlichen Materialien kernlos hergestellte Spulemvicklung aussen aufgebracht wird.
    4. Kernlose Induktionsspulen, nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatzwicklung die aus den gebräuchlichen Materialien kernlos hergestellte Spulvenwicklung in einzelnen Drahtsehichten beliebig durchsetzt.
    5. Kernlose Induktionsspulen nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch diese, den Spulenkern ersetzenden Drahtwindungen aus magnetischem Material als Stromquelle benützt werden.
AT125908D 1930-11-19 1930-11-19 Kernlose Induktionsspulen. AT125908B (de)

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