AT51487B - Verfahren zur Erleichterung der Formgebung von geschmolzener Quarzmasse. - Google Patents

Verfahren zur Erleichterung der Formgebung von geschmolzener Quarzmasse.

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AT51487B
AT51487B AT51487DA AT51487B AT 51487 B AT51487 B AT 51487B AT 51487D A AT51487D A AT 51487DA AT 51487 B AT51487 B AT 51487B
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Quarzgesellschaft M B H Deutsc
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  Verfahren zur Erleichterung der Formgebung von geschmolzener   Quarzmasse.   



   Die Verarbeitung geschmolzener Quarzmassen zu Platten und Formstücken ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Während man beispielsweise Glas dünnflüssig schmelzen und in Formen giessen kann, ist dies bei Quarzgut vollständig ausgeschlossen. Auch die Verarbeitung beider Stoffe geschieht nach grundverschiedenen Gesichtspunkten. Bei der Glasverarbeitung wird aus der dünnflüssigen Schmelze des Hafens ein Klumpen herausgenommen und bis zur günstigen Verarbeitungstemperatur erkalten gelassen. Für Quarzgegenstände, soweit solche für gewerbliche Zwecke bestimmt sind, ist vorstehende Arbeitsweise nicht möglich. Es ist zudem ausgeschlossen, Quarz in grösseren Mengen zu schmelzen, ohne dass ein erheblicher Teil verdampft. 



  Abgesehen von den   Stoff-und Kraftverlusten, tritt auch   ein Wiederauflösen der niedergeschlagenen Flocken in der   Schmelzmasse   ein und werden dadurch die physikalischen Eigenschaften zu Ungunsten der Festigkeit verändert. Man ist also gezwungen, die Quarzmasse nur bis zur Verarbeitungsfähigkeit zu erweichen, die ganze Masse   kommt   nur in einen teigigen, also niemals   giessbaren   und dünnflüssigen Zustand, wobei die Temperatur nicht einmal   gleichmässig   auf den 
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 Erfindung der Quarzblock im Ofen durch eine oder mehrere, den Heizkern radial durchquerende Scheidewände durchschnitten. Nach Herausnehmen des Blockes braucht er nur auf einer Platte aufgebogen zu werden und kann dann durch Walzen zu einer Tafel ausgestreckt werden.

   Ferner ist es möglich, durch die eingesetzten Scheidewände gleich mehrere Formstücke in dem Ofen zu erschmelzen, die nach dem Erstarren durch leichtes Schlagen oder Aufschneiden auseinandergenommen werden können. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist a der Erhitzungswiderstand des Ofens, um den die Quarzmasse   b   eingeschlossen wird. c ist die radial angeordnete Scheidewand, welche vorzugsweise aus Kohle, Karborundum oder ähnlichen Massen besteht. Diese Scheidewand c nimmt aber nicht an der Stromleitung teil. sie ist vollständig aus dem Stromkreis ausgeschaltet. 



   Ein Kleben der   Quarzmasse   an der Innenwand ist   nicht zu befürchten,   da sich zwischen   Quarzmasse   und Kohle   eim'Haut Karborundum bildet, welche   an der Kohle schwach, am Quarz gar nicht haftet. 
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   die Tafelform   dieses Körpers nach dem Strecken wiedergibt. 



   Die Fig. 3 und 4 der Zeichnung zeigen Anwendungen zur Herstellung von Formsteinen. a sind   die Heizwiderstände, um die das Schmelzgut b angeordnet ist, c, c1, c2 ###   sind die radial angeordneten Scheidewände, die die entstandenen Segmente lediglcih abgrenzen, e ist ein durch Aufblasen   entstandener Luft-oder Gasraum,   der die   Quarzmasse   an die Formwandungen d presst. 



   Gegenüber den bisherigen Verfahren bietet die neue Erfindung viele Vorteile. Infolge der 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Erleichterung der Formgebung von durch einen eingebetteten elektrischen   Heizwiderstawl geschmolzener Quarzmasae, dadurch   gekennzeichnet, dass das Schmelzgut der Länge nach durch eine oder mehrere, zum Heizwiderstand   (a)   radial verlaufende Scheidewände   (c),   die nicht an der Strqmleitung teilnehmen, geteilt und dass das Innere der geschmolzenen   Masse (b)   durch Auseinanderlegen nach den den Scheidewänden    entsprechenden'Trennungs-   flächen zwecks weiterer Bearbeitung zugänglich gemacht wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung von Scheidewänden aus Kohle oder ähnlichen Stoffen, an denen das geschmolzene Quarzgut nicht haftet.
AT51487D 1909-11-24 1910-10-17 Verfahren zur Erleichterung der Formgebung von geschmolzener Quarzmasse. AT51487B (de)

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