AT514772B1 - Schloss - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schloss mit einem vorgespannten, ausfahrbaren Riegel (6), der mit einem vorgespannten Auslöseelement (3) zusammenwirkt, welches in ein mit Öffnungen versehenes Schließblech einrückbar ist, und welches über eine Schubstange (39) beeinflussbar ist, wobei diese Schubstange (39) auch auf den Riegel (6) einwirkt und dieser über diese rückziehbar ist. Das Auslöseelement (3) weist eine Kulisse (14) auf, die bei Bewegung des Auslöseelements (3) auf einen ersten (10) und zweiten (11) linear verschiebbaren Schieber einwirkt, welche Schieber (10, 11) ihrerseits in entsprechende erste (18) und zweite (19) Ausnehmungen des mittels einer Feder (46) in Ausschubrichtung vorgespannten Riegels (6) einschiebbar sind und diesen je nach Stellung des Auslöseelements freigeben oder blockieren. Ein weiterer gegen den Riegel (6) vorgespannter dritter Schieber (12) ist vorgesehen, der von der Schubstange (39) gesteuert und in eine entsprechende dritte Ausnehmung (20) des Riegels (6) einschiebbar ist und den Riegel (6) beim Entsperrvorgang in der zurückgezogenen Position sichert bis der zweite Schieber (11) den Riegel in der entsperrten Position blockiert.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloss gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein solches Schloss wurde z.B. durch die DE 39 31101 A1 bekannt. Bei diesem bekann¬ten Schloss ist der Auslöser durch eine Falle gebildet, die im bekannten Fall über eine denAntrieb bildende Drückernuss zurückziehbar ist. Dabei wirkt die Falle über ein Hebelsystem aufden Riegel ein, der bei geöffneter Tür in seiner zurückgezogenen Stellung lösbar gehalten ist.Wird die Falle beim Schließen der Tür zurückgedrückt so wird die Halterung des Riegels gelöstund dieser fährt aufgrund seiner Vorspannung in das Schließblech ein. Ein Zurückziehen desRiegels ist dann nur durch Betätigen des Antriebes, z.B. eines Schließzylinders möglich.
[0003] Bei dieser bekannten Lösung ergibt sich der Nachteil, dass eine Vielzahl von Teilen mitrelativ komplizierter Gestalt erforderlich ist, bei deren Herstellung nur relativ enge Toleranzenzugelassen werden können, um eine sichere Funktion zu gewährleisten. Dies bedeutet aucheinen komplizierten Zusammenbau und damit in der Fertigung höhere Kosten.
[0004] Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und ein Schloss der eingangserwähnten Art vorzuschlagen, das sich durch einen einfachen Aufbau und dadurch eine billigereHerstellung sowie eine hohe Schließsicherheit und geringe Wartungsanfälligkeit auszeichnet.
[0005] Erfindungsgemäß wird dies bei einem Schloss der eingangs erwähnten Art durch diekennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
[0006] Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen gelingt es mit nur wenigen Teilen das Auslan¬gen zu finden. Dabei sind alle wesentlichen Teile als über Kulissen steuerbare lineare Schieberausgebildet, wobei auf Hebel oder Getriebe verzichtet werden kann. Das Auslöseelement, derRiegel sowie der dritte Schieber sind mit lediglich einer Schubstange direkt ansteuerbar.
[0007] Dieser dritte Schieber dient als Sicherung der Lage des Riegels in seiner weitgehendzurückgezogenen Stellung, insbesondere während der Phasen des Entsperrens, in denen eineBetätigung der Schubstange erfolgt.
[0008] Durch die Merkmale des Anspruches 2 wird sichergestellt, dass in jede Ausnehmungdes Riegels nur ein bestimmter Schieber eingreifen kann.
[0009] Durch die Merkmale des Anspruches 3 ergibt sich eine einfache Konstruktion mit einernur geringen Zahl an Einzelteilen und ein besonders einfacher Einbau der einzelnen Teile in einGehäuse, was die Herstellung erleichtert und dadurch die Kosten senkt.
[0010] Die Merkmale des Anspruches 4 ermöglichen einen einfachen Aufbau, indem für dendritten Schieber auf komplizierte Hebel oder weitere Getriebeeinrichtungen verzichtet werdenkann.
[0011] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen: [0012] Fig. 1 schematisch einen Gehäuseteil eines erfindungsgemäßen Schlosses, [0013] Fig. 2 ein Auslöseelement des erfindungsgemäßen Schlosses, [0014] Fig. 3 schematisch eine axonometrische Darstellung eines Riegels eines erfin¬ dungsgemäßen Schlosses von unten, [0015] Fig. 4 einen ersten Schieber eines erfindungsgemäßen Schlosses, [0016] Fig. 5 einen zweiten Schieber des erfindungsgemäßen Schlosses, [0017] Fig. 6 einen dritten Schieber des erfindungsgemäßen Schlosses, [0018] Fig. 7 bis 9 schematisch die wesentlichen Phasen der Bewegung der wesentlichen
Teile des Schlosses beim Schließen und Verriegeln einer Tür, [0019] Fig. 10 bis 12 schematisch die wesentlichen Phasen der Bewegung der wesentlichen
Teile des Schlosses beim Entsperren und Öffnen einer Tür, [0020] Fig. 13 schematisch die Schubstange.
[0021] Der Gehäuseteil 1 nach der Fig. 1 weist eine Aufnahme 2 für ein Auslöseelement 3 (Fig.2) auf, das linear in Richtung des Pfeiles 4 verschiebbar ist. Weiters weist der Gehäuseteil 1eine weitere Aufnahme 5 für einen Riegel 6 (Fig. 3) auf, der parallel zum Auslöseelement 3linear verschiebbar ist.
[0022] In dem Gehäuseteil sind weiters Führungen 7, 8, 9 zur Aufnahme von Schiebern vorge¬sehen. Dabei ist die Führung 7 zur Aufnahme des ersten Schiebers 10 (Fig. 4), die Führung 8zur Führung des zweiten Schiebers 11 (Fig. 5) und die Führung 9 zur Aufnahme des drittenSchiebers 12 (Fig. 6) vorgesehen.
[0023] Das Auslöseelement 3 nach der Fig. 2 weist an seinem für ein Eingreifen in eine Öffnungeines Schließbleches vorgesehenen Endbereich zumindest eine schräge Auflauffläche 13 auf.An dem Auslöseelement 3 ist eine Kulisse 14 angeformt, die zur Steuerung des ersten und deszweiten Schiebers 10, 11 dient. Für die Aufnahme einer Druckfeder ist eine Ausnehmung 15vorgesehen. Zur Begrenzung des Ausschubweges ist das Auslöseelement mit einem Anschlag16 versehen. Weiters steht vom Auslöseelement 3 ein Zapfen 17 seitlich ab, der mit einer ers¬ten Steuerkulisse einer Schubstange zusammenwirkt, um einen Rückzug des Auslöseelements3 aus seiner ausgeschobenen Stellung zu ermöglichen.
[0024] Der in Fig. 3 dargestellte Riegel 6 weist an seiner vom Auslöseelement abgekehrtenSeite drei unterschiedlich gestaltete randoffene Ausnehmungen 18, 19, 20 auf, von denen dieAusnehmung 18 mit dem ersten Schieber 10, die Ausnehmung 19 mit dem zweiten Schieber11, die beide von der Kulisse 14 des Auslöseelements gesteuert werden, und die Ausnehmung20 mit dem dritten Schieber 12 zusammenwirkt.
[0025] Der Riegel 6 weist weiters eine Fläche 21 auf, an der eine den Riegel 6 gegen dessenausgefahrene Stellung vorspannende Feder angreift, und weist ferner einen seitlich abstehen¬den Zapfen 22 auf, der mit einer zweiten Steuerkulisse der Schubstange zusammenwirkt undein Zurückziehen des Riegels aus seiner ausgeschobenen Stellung ermöglicht.
[0026] Der in Fig. 4 dargestellte erste Schieber 10 weist eine Ausnehmung 23 zur Aufnahmeeiner Druckfeder auf. Diese Ausnehmung ist in einem Ansatz 24 angeordnet, der zwei Stufen25,26 aufweist, von denen die Stufe 25 mit Spiel in die Ausnehmung 18 des Riegels 6 in Eingriffbringbar ist. Dabei liegt der Hals 27 des ersten Schiebers 10 hinter dem Riegel 6. Die freieStirnseite 28 dient als Anlagefläche für die Kulisse 14 des Auslöseelements 3.
[0027] Der in Fig. 5 dargestellte zweite Schieber 11 ist ähnlich dem ersten Schieber 10 ausge¬bildet und weist ebenfalls eine Ausnehmung 29 zur Aufnahme einer Druckfeder auf, die ineinem Ansatz 30 angeordnet ist, der zwei Stufen 31, 32 aufweist von denen die Stufe 31 einegeringere Tiefe als die Stufe 25 des ersten Schiebers 10 aufweist, welche in die Ausnehmung19 des Riegels 6 einrückbar ist. Der Hals 42 des zweiten Schiebers 11 verläuft ebenfalls hinterdem Riegel 6. Die freie Stirnseite 33 des Halses 42, die als Anlagefläche für die Kulisse 14 desAuslöseelements 3 dient, ist im gezeigten Beispiel, wie auch beim ersten Schieber 10, abge¬rundet ausgebildet.
[0028] Der dritte Schieber 12 gemäß der Fig. 6 weist eine Aufnahme 34 für eine Druckfeder aufund ist mit einem seitlichen Steuervorsprung 35 versehen, der mit einer Ausnehmung derSchubstange zusammenwirkt. An seinem von der Aufnahme 34 abgekehrten Endbereich ist einAnsatz 36 mit einer Schrägfläche 37 angeordnet, die ein Überfahren des dritten Schiebers 12beim Zurückziehen des Riegels 6 ermöglicht, wodurch der dritte Schieber 12 entgegen seinerVorspannung vom Riegel 6 weggedrückt werden kann.
[0029] Die Funktion des Schlosses wird nun anhand der Fig. 7 bis 13 erläutert. Die Fig. 7 zeigtdas Schloss bei geöffneter Tür, wobei das Auslöseelement 3, das von einer Feder 38 gegenseine ausgefahrene Stellung vorgespannt ist, ausgefahren und der Riegel 6 zurückgezogen ist.Eine Schubstange 39, die zwei mit den Zapfen 17 des Auslöseelements 3 und Zapfen 22 desRiegels 6 zusammenwirkende erste 40 und zweite 41 Steuerkulissen aufweist, befindet sich dabei in ihrer untersten Stellung.
[0030] Gehalten wird der Riegel 6, der durch eine Feder 46 gegen seine ausgefahrene Stellungvorgespannt ist, vom zweiten Schieber 11, der mit seiner Stufe 31 in die Ausnehmung 19 desRiegels 6 eingreift und durch eine Feder 44 gegen die Kulisse 14 des Auslöseelements 3 ge¬presst ist. Der erste Schieber 10 wird durch die Kulisse 14 entgegen der Kraft einer Feder 43nach unten gedrückt und außer Eingriff mit der Ausnehmung 18 des Riegels 6 gehalten. Derdritte Schieber 12 wird entgegen der Kraft einer Feder 45 durch eine Ausnehmung 47 derSchubstange 39, welche mit dem Steuervorsprung 35 des dritten Schiebers 12 zusammenwirktaußer Eingriff mit der Ausnehmung 20 des Riegels 6 gehalten. Damit befinden sich das Auslö-seelement 3 und der Riegel 6 in ihren jeweiligen Endstellungen.
[0031] Die Fig 8 zeigt die Stellung des Auslöseelements 3 und des Riegels 6 beim Schließender Tür beim Überstreichen eines Schließbleches. Dabei wird das Auslöseelement 3, das ent¬sprechende Auflaufflächen 13 aufweist, entgegen der Kraft der Feder 38 in die eingeschobeneStellung bewegt.
[0032] Durch das Einschieben des Auslöseelements 3 steigt der erste Schieber 10 aufgrundseiner Vorspannung nach oben und dessen Stufe 25 kommt in Eingriff mit der Ausnehmung 18des Riegels, wonach in weiterer Folge der zweite Schieber 11 durch die Kulisse 14 nach untengedrückt wird und mit dem Riegel 6 außer Eingriff gerät und dieser vom ersten Schieber 10gehalten wird. Dabei sind Überlappungswege vorgesehen und aufgrund des Spiels, mit denendieser erste Schieber 10 in den Riegel 6 eingreift, bewegt sich der Riegel 6 um einen kleinenHub von ca. 1-2 mm nach außen.
[0033] Gelangt die Tür in ihre Schließstellung (Fig. 9), so fährt das Auslöseelement 3 aufgrundder Vorspannung durch die Feder 38 in eine Öffnung des Schließblechs ein. Dadurch wird dererste Schieber 10 durch die Kulisse 14 nach unten gedrückt und kommt außer Eingriff mit demRiegel 6, wodurch dieser durch die Feder 46 ausgeschoben werden kann. Hat das Auslöseele¬ment 3 nahezu seine ausgefahrene Endstellung erreicht, so wird der zweite Schieber 11 auf¬grund seiner Vorspannung nach oben gedrückt und greift am Riegel 6 an und dient als Rück¬drucksicherung. Die Türe ist damit verriegelt und kann nur durch Betätigung der Schubstangebeispielsweise mittels eines Türdrückers oder mittels eines Schließzylinders, entriegelt werden.
[0034] Fig. 10 zeigt die Situation, wie sie sich beim Beginn einer Entriegelung des Schlossesergibt. Dabei wird die Schubstange 39 angehoben. Dabei zieht die erste Steuerkulisse 40 überden Zapfen 17 das Auslöseelement 3 zurück und die zweite Steuerkulisse 41 über den Zapfen22 den Riegel 6. Gleichzeitig wird der zweite Schieber 11 durch die Kulisse 14 nach untengedrückt und dadurch die Rückdrucksicherung gelöst. Dabei ist ein Freihub der zweiten Steuer¬kulisse 41 vorgesehen, wodurch zuerst der zweite Schieber 11 außer Eingriff mit dem Riegel 6gerät und dieser erst danach zurückgezogen wird. Der dritte Schieber 12 wird durch die Feder45 nach oben gedrückt, da die Ausnehmung 47 der Schubstange 39 mit dem Steuervorsprung35 des dritten Schiebers außer Eingriff kommt. Aufgrund der Schrägfläche 37 des dritten Schie¬bers 12 ist ein Überfahren desselben durch den zurückgleitenden Riegel 6 möglich, wobei dieFeder 45 kurz zusammengedrückt wird.
[0035] Die Fig. 11 zeigt das Schloss mit in oberer Endstellung befindlicher Schubstange 39.Dabei ist das Auslöseelement 3 über die erste Steuerkulisse 40 vollständig zurückgezogen unddie Feder 38 vollständig gespannt. Dabei ist auch der Riegel 6 über die zweite Steuerkulisse 41vollständig zurückgezogen und dessen Feder 46 voll gespannt.
[0036] Der zweite Schieber 11 ist dabei durch die Kulisse 14 des Auslöseelements 3 in dessenunterer Position gehalten und somit außer Eingriff mit dem Riegel 6.
[0037] Der dritte Schieber 12 greift in die Ausnehmung 20 des Riegels 6 ein und hält diesen.Der erste Schieber 10 greift ebenfalls in den Riegel 6, bzw. dessen Ausnehmung 18 ein, wobeiaber zwischen dem ersten Schieber 10, bzw. dessen Stufe 25 und der Wand der Ausnehmung18 ein Spiel von z.B. 1 bis 2 mm vorgesehen ist.
[0038] Die Tür ist somit entriegelt und kann geöffnet werden. Wird die Schubstange 39, wie inder Fig. 12 dargestellt, nach unten bewegt, was üblicherweise beim Loslassen des Türdrückersbzw. des Schließzylinders durch die Schwerkraft erfolgen kann, so wird das Auslöseelement 3durch die Feder 38 nach außen gedrückt. Der dritte Schieber 12 wird durch die Ausnehmung 47in der Schubstange 39 nach unten gedrückt und kommt außer Eingriff mit dem Riegel 6.
[0039] Der zweite Schieber 11 hingegen wird von der Kulisse 14 freigegeben und ermöglichtdiesem aufgrund der Vorspannung durch die Feder 44 in die Ausnehmung 19 des Riegelseinzugreifen und den Riegel 6 zu halten. Unmittelbar danach drückt beim weiteren Ausfahrendes Auslöseelements 3 dessen Kulisse 14 den ersten Schieber 10 nach unten, sodass dieseraußer Eingriff mit dem Riegel 6 gerät.
[0040] Erreicht die Schubstange 39 ihre unterste Stellung, so ist wieder die Stellung, wie in derFig. 7 dargestellt erreicht und das Auslöseelement ist vollkommen ausgefahren und der Riegel6 wird durch den zweiten Schieber 11 in seiner eingeschobenen Position gehalten, wobei derdritte Schieber 12 von der Schubstange 39 in seiner untersten Position und damit außer Eingriffmit dem Riegel 6 gehalten ist. Desgleichen wird der erste Schieber 10 durch die Kulisse 14 desAuslösers außer Eingriff mit dem Riegel 6 gehalten.
[0041] Fig. 13 zeigt die Schubstange 39 mit den Kulissen 40,41 für die Steuerung des Auslö¬seelements 3 sowie eine Ausnehmung 47 auf, in welche der Steuervorsprung 35 des drittenSchiebers 12 eingreift.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Schloss mit einem vorgespannten, ausfahrbaren Riegel (6), der mit einem vorgespanntenAuslöseelement (3) zusammenwirkt, welches in ein mit Öffnungen versehenes Schlie߬blech einrückbar ist, und welches über eine Schubstange (39) beeinflussbar ist, wobei die¬se Schubstange (39) auch auf den Riegel (6) einwirkt und dieser über diese rückziehbarist, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslöseelement (3) eine Kulisse (14) aufweist, diebei Bewegung des Auslöseelements (3) auf einen ersten (10) und zweiten (11) linear ver¬schiebbaren Schieber einwirkt, welche Schieber (10, 11) ihrerseits in entsprechende erste(18) und zweite (19) Ausnehmungen des mittels einer Feder (46) in Ausschubrichtung vor¬gespannten Riegels (6) einschiebbar sind und diesen je nach Stellung des Auslöseele¬ments freigeben oder blockieren, und dass ein weiterer gegen den Riegel (6) vorgespann¬ter dritter Schieber (12) vorgesehen ist, der von der Schubstange (39) gesteuert und in ei¬ne entsprechende dritte Ausnehmung (20) des Riegels (6) einschiebbar ist und den Riegel(6) beim Entsperrvorgang in der zurückgezogenen Position sichert bis der zweite Schieber(11) den Riegel in der entsperrten Position blockiert.
- 2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (18, 19,20) des Riegels (6) zur Aufnahme der Schieber (10, 11, 12) unterschiedliche Querschnitteaufweisen, die den in diese eingreifenden Abschnitten der Schieber (10, 11, 12) entspre¬chen, wobei zwischen den Wänden der Ausnehmung (18) und den in diese eingreifendenAbschnitt des ersten Schiebers (10) ein Spiel von zumindest 1 mm vorgesehen ist.
- 3. Schloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kulisse (14)des Auslösers (3) gesteuerten Schieber (10, 11) den Riegel (6) umgreifen und in an derUnterseite des Riegels angeordnete Ausnehmungen (18, 19) in Eingriff bringbar sind.
- 4. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub¬stange (39) eine Ausnehmung (47) aufweist, die mit einem Steuervorsprung (35) des drit¬ten Schiebers (12) zusammenwirkt. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
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Citations (4)
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2014
- 2014-09-08 DE DE102014012970.5A patent/DE102014012970A1/de active Granted
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