AT514168B1 - Vorrichtung zur Herstellung eines Stranges - Google Patents

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AT514168B1
AT514168B1 ATA269/2013A AT2692013A AT514168B1 AT 514168 B1 AT514168 B1 AT 514168B1 AT 2692013 A AT2692013 A AT 2692013A AT 514168 B1 AT514168 B1 AT 514168B1
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Wilhelm Arste
Heinz Däsler
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Grecon Dimter Holzoptimierung
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Abstract

Eine Vorrichtung zur Herstellung eines Stranges aus über Keilzinkenverbindungen stirnseitig miteinander verbundenen Hölzern (2) besteht aus einem einlaufseitigen Querförderer, durch welchen die zu verarbeitenden Hölzer (2) nacheinander in einen Bearbeitungsbereich eingeführt werden, hierbei nach Ausrichtung in einem einlaufseitigen Spannturm (7) fixiert und anschließend mittels einer Fräseinrichtung gefräst werden, die von einer Baugruppe (9) getragen wird und die in einer Vertikalebene in einem Zwischenraum (10) zwischen dem einlaufseitigen Spannturm (7) und einem auslaufseitigen Spannturm (6) entlang einer geschlossenen Kurve verfahrbar gehalten ist, wobei in einem Durchgang die Enden zweier aufeinanderfolgender Hölzer (2) bearbeitet werden, und zwar derart, dass nach Erstellung von Keilzinkenprofilen, einem Leimauftrag, einem Fügen ein Verpressen stattfindet. Die Vorrichtung zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise, einfache optimierbare Verfahrwege für die Hölzer und damit eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit aus.

Description

Beschreibung
VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG EINES STRANGES
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff desAnspruchs 1.
[0002] Die Herstellung von aus einer Mehrzahl einzelner, stirnseitig im Wege der Keilzinkungverbundenen, aus Holz bestehenden, brett- oder balkenartigen Werkstücken zusammengesetz¬ten langgestreckten Strängen ist allgemein bekannt. Die Werkstücke werden zu diesem Zweckstirnseitig mit zueinander komplementären Keilzinkenprofilen versehen, und zwar im Wegeeines Fräsens, nach Aufträgen eines Klebstoffs ineinander gefügt und miteinander verpresst, sodass eine belastbare Verbindung entsteht. Die Durchführung dieses Herstellverfahrens findet inKeilzinkenanlagen statt, deren Kernbereich u. a. eine Fräseinrichtung und eine Strangpresseumfasst.
[0003] Der Herstellungsprozess ist zwangsläufig durch zahlreiche Transport-, Einspann- undAusrichtvorgänge gekennzeichnet, welches auch durch die beidseitige Bearbeitung der einzel¬nen Hölzer bedingt ist. Zur Erzielung eines hohen Durchsatzes, insbesondere zur Minimierungvon Stillstandzeiten einzelner Maschinenkomponenten kommt der Organisation sowie demZeitplan der mit diesen Vorgängen in Verbindung stehenden taktweisen Bewegungsabläufeneine besondere Bedeutung zu, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass diese in kompletteProduktionsanlagen eingebunden und an deren Arbeitstakt anzupassen sind.
[0004] Der grundsätzliche Aufbau einer solchen Vorrichtung ist beispielsweise aus demDE 20 2007 006 813 U1 bekannt. Diese besteht aus einer eingangsseitig, nämlich in Material¬flussrichtung der zu bearbeitenden Hölzer gesehen angeordneten Kappsäge, an die sich einerster Längsförderer anschließt, an dessen Endbereich die Hölzer nach erfolgter Längsausrich¬tung einzeln nacheinander über einen ersten, sich senkrecht zu dem ersten Längsförderererstreckenden Querförderer zu einer ersten, zur Herstellung eines Keilzinkenprofils auf dereinen Seite der Hölzer bestimmten Frässtation gelangen, wobei sich ein zweiter, parallel, jedochentgegengesetzt zu dem ersten Längsförderer fördernder Längsförderer anschließt, von demnach Ausrichtung der anderen Seite der Hölzer diese mittels eines zweiten Querförderers inden Einwirkungsbereich einer zweiten, zur Herstellung eines Keilzinkenprofils auf der anderenSeite der Hölzer gelangen. Mittels des zweiten Querförderers werden die Hölzer nach stirnseiti¬gem Leimauftrag in eine Pressstation überführt, deren Förderrichtung parallel und gleichsinnigzu derjenigen des zweiten Längsförderers angelegt ist. Die Pressstation ist durch einen endsei¬tig fest angeordneten ersten Spannturm, einen eingangsseitigen Spannzylinder und zwischendiesen einen zweiten Spannturm gekennzeichnet, wobei sowohl der eingangsseitige Spannzy¬linder als auch der zweite Spannturm in Vorschubrichtung der Pressstation und in deren Ge¬genrichtung beweglich angeordnet sind. Das Verpressen der stirnseitig beleimten Hölzer findetzwischen den Spanntürmen statt, nämlich durch Verschieben des beweglichen zweiten Spann¬turmes gegenüber dem ersten Spannturm. Noch während dieses Verpressens kann mittels deszweiten Querförderers ein weiteres stirnseitig beleimtes Holz in den Eingangsbereich derPressstation überführt und mittels des beweglichen Spannzylinders mit dem zugekehrten Endedes aus dem beweglichen Spannturm herausragenden Endes eines Holzes gefügt werden.Nach erfolgtem Pressvorgang werden der Spannzylinder und die beiden Spanntürme geöffnet,so dass ein Vorschub des mehrere gepresste und das letzte, lediglich gefügte Holz umfassen¬den Stranges mit der Maßgabe erfolgt, dass keine der in dieser Phase noch mechanisch insta¬bilen Verbindungen zwischen den Hölzern einer Zugbeanspruchung ausgesetzt ist. Diese Vor¬richtung ist durch zahlreiche, zeitaufwändige Transportvorgänge, bedingt teilweise durch diebeidseitige Bearbeitung der Hölzer, jedoch auch durch die Positionierung der räumlich vonei¬nander getrennten Frässtationen sowie einer Strangpresse gekennzeichnet. Eine jede derbeiden Frässtationen ist mit Ausricht- und Einspannmitteln für die zu bearbeitenden Hölzerausgerüstet, so dass sich insgesamt ein konstruktiv aufwändiger, auch eine große Standflächebenötigender Aufbau ergibt.
[0005] Aus dem DE 20 2008 001 859 U1 ist eine zur Herstellung von Keilzinkenprofilen be¬stimmte Vorrichtung bekannt, bei der brettartige Werkstücke in der Form von Paketen behandeltwerden. Die Pakete gelangen über einen ersten, aus der Hintereinanderanordnung eines erstenFörderbandes, eines, ein Förderband tragenden Drehtisches sowie eines zweiten, sich an denDrehtisch anschließenden Förderbandes bestehenden Förderstrang nach Ausrichtung ihrereinem Frästisch zugekehrten Seite auf diesen Frästisch, der senkrecht zu dem ersten Förder¬strang verschiebbar angeordnet ist. Auf dem Frästisch aufliegend wird das Paket nach Ausrich¬tung und Fixierung an einer Fräseinrichtung vorgeführt, wobei in die zugekehrte Seite ein Keil¬zinkenprofil eingefräst wird. Das Paket gelangt anschließend von dem Frästisch auf einen zwei¬ten, aus der Hintereinanderanordnung eines dritten Förderbandes und des Förderbandes desgenannten senkrecht zwischen den Fördersträngen verschiebbar angeordneten Drehtisches aufein viertes Förderband. Dadurch, dass der Drehtisch um eine vertikale Achse drehbar ist, kanndas auf diesen gelangende, auf einer Seite mit einem Keilzinkenprofil versehene Paket unterDrehung um 180° erneut in den ersten Förderstrang überführt werden, woraufhin nach Ausrich¬tung unter Mitwirkung des zweiten Förderbandes sowie des Frästisches nunmehr dessen zwei¬te Seite mit einem Keilzinkenprofil versehen wird, bevor über das vierte Förderband ein Paketbestehend aus beidseitig profilierten Hölzern ausgetragen wird. Die beiden Förderstränge bil¬den in Verbindung mit den Verschiebewegen des Drehtisches sowie des Frästisches eine Kreis¬laufführung, welche eine zeitliche Schachtelung für die Bearbeitung der beiden Seiten einesPaketes ermöglicht. Auch diese Vorrichtung ist bedingt durch die Kreislaufführung der Paketesowie die Wendung des zu bearbeitenden Paketes auf dem Drehtisch mit zahlreichen zeitauf¬wändigen Transportvorgängen verbunden. Auch wird für diese Vorrichtung nach Maßgabe derabsoluten Länge der zu behandelnden Hölzer eine beträchtliche Standfläche benötigt.
[0006] Aus der den maßgebenden Stand der Technik bildende DE 10 2006 055 983 A ist eineKeilzinkenanlage bekannt, die durch zwei Spanntürme gekennzeichnet ist, in deren Zwischen¬raum eine Baugruppe entlang einer geschlossenen Kurve in einer Vertikalebene verfahrbarangeordnet ist, welche eine Fräseinrichtung und eine Beleimungseinrichtung trägt. An dieserBaugruppe ist ebenfalls eine Positioniereinrichtung mit Anschlägen befestigt, die zur Ausrich¬tung der mit Keilzinkenprofilen zu versehenden Hölzer innerhalb des genannten Zwischenrau¬mes eingerichtet ist. Die Hölzer werden in den genannten Zwischenraum mittels eines Längs¬förderers nacheinander eingeführt. Infolge der unmittelbaren Verbindung der Positioniereinrich¬tung mit der genannten Baugruppe ergeben sich im Ablauf der Bearbeitungsvorgänge Zeitver¬luste, da eine zeitliche Überlappung von Bewegungen der Baugruppe mit den Vorgängen einesAusrichtens sowie dem Ausüben einer Anschlagfunktion nicht möglich sind.
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit Hinblick aufeinfachere, optimierte Bewegungsabläufe sowie einen hohen Durchsatz hin auszugestalten.Gelöst ist diese Aufgabe bei einer solchen Vorrichtung durch die Merkmale des Kennzeich¬nungsteils des Anspruchs 1.
[0008] Wesentlich ist hiernach, dass eine Fräseinrichtung und gleichermaßen eine Belei¬mungseinrichtung Teile einer Baugruppe bilden, die in einer Vertikalebene entlang einer ge¬schlossenen Kurve bewegbar ist, und zwar innerhalb des Zwischenraums zwischen den zubearbeitenden stirnseitigen, einander zugekehrten Enden zweier über Keilzinkenverbindungenzu verbindender Hölzer, wobei sich beiderseits dieses Zwischenraumes Spanntürme befinden.In einem Arbeitstakt, der dem Durchlaufen der genannten Kurve entspricht, werden somit diebeiden Enden einander gegenüberstehender Hölzer stirnseitig gefräst und beleimt, wobei derFräsvorgang vorzugsweise von oben nach unten abläuft. Transportvorgänge zwischen zweiörtlich voneinander getrennten Fräseinrichtungen entfallen somit. Wesentlich ist ferner, dass diedie Hölzer nacheinander in den Bearbeitungsbereich, das heißt in den Einwirkungsbereich deseinlaufseitigen Spannturmes einführende einlaufseitige Fördereinrichtung ein Querförderer ist,auf dem die Hölzer quer zu ihrer Längserstreckung eine Vorschubwirkung erfahren. In Verbin¬dung mit einer Vorausrichtung der unterschiedliche Längen aufweisenden Hölzer vorzugsweiseauf deren dem einlaufseitigen Spannturm zugekehrten Enden lassen sich insbesondere Zeitver¬luste bei kurzen Hölzern vermeiden, so dass Transportzeiten bis zu der Position, die für einen
Eingriff mit einer Fräseinrichtung möglich ist, minimiert werden. Die Merkmale betreffend dieMaßnahmen zur Positionierung von zwei in den Zwischenraum zwischen den beiden Spann¬türmen hineinragenden Enden zweier zu bearbeitender Hölzer dient dazu die Einstellung einesgenauen Abstands zwischen den stirnseitigen Enden der Hölzer und die Ausrichtung in einerbestimmten Position innerhalb des genannten Zwischenraums zu erzielen, und zwar unterAnpassung an die Bewegungsbahn der genannten Baueinheit und damit einhergehend derFräseinrichtung. Auf diese Weise ergeben sich maßhaltige Keilzinkenprofile von reproduzierba¬rer Qualität, die beiderseits der Baueinheit um eine Teilung seitlich versetzt sein können.
[0009] Die Merkmale der Ansprüche 2 und 3 sind auf eine Ausgestaltung der Spanntürmegerichtet. Zusätzlich zu der Funktion eines Fixierens von Hölzern tritt die Funktion eines Längs¬vorschubs hinzu, wobei dem zugeordnete Antriebe beider Spanntürme mit voneinander unab¬hängig steuerbaren Antrieben versehen sind. Dies ist von Vorteil bei der Ausübung einesLängsvorschubs von noch nicht verpressten und lediglich gefügten Keilzinkenverbindungen, dienoch nicht belastbar sind, da die Möglichkeit eingeräumt ist, den Vorschub mit der Maßgabe zubewirken, dass alle Verbindungen während des Längsvorschubs nur auf Druck beanspruchtwerden.
[0010] Der einlaufseitige Spannturm, der in Förderrichtung der als Querförderer ausgebildetenFördereinrichtung zwecks Aufnahme eines Holzes offen ausgebildet ist, ist entsprechend demAnspruch 4 in Längsrichtung des Holzes verschiebbar auf einem Maschinenrahmen der Vor¬richtung angeordnet. Er kann somit zur Druckausübung während der Verpressung einer geleim¬ten und gefügten Keilzinkenverbindung genutzt werden.
[0011] Die Merkmale der Ansprüche 5 und 6 sind auf Maßnahmen zur einlaufseitigen Ausrich¬tung eines Holzes gerichtet. Dieses kann auf diese Weise jeweils an seinen beiden Enden überbesondere, eine punktuelle Anlage vermittelnde Anschlagnocken exakt dahingehend ausgerich¬tet werden, dass auch eine natürliche Krümmung des Holzes ausgeglichen wird und ein ausderartigen gekrümmten Hölzern zusammengesetzter Strang noch geradlinig verläuft.
[0012] Der einlaufseitige bewegliche Spannturm steht entsprechend den Merkmalen des An¬spruchs 7 mit einer Kolben-Zylinder-Einheit in Verbindung, mittels welcher der zum Verpressenzweier gefügter Hölzer erforderliche Pressdruck aufgebracht werden kann. Zur Darstellung desPressdrucks wird nur ein geringer Hub benötigt. Das Ausgangsprodukt der Vorrichtung ist somitein Strang aus einzelnen Hölzern, die stirnseitig über abschließend verpresste Keilzinkenver¬bindungen untereinander in Verbindung stehen.
[0013] Gemäß den Merkmalen der Ansprüche 8 und 9 ist eine Einrichtung zum Ritzen derUnterseiten der stirnseitig zu bearbeitenden Hölzer vorgesehen, welche mit der genanntenBaugruppe in Verbindung steht und insbesondere zwischen einer aktiven, zur Ritzung bestimm¬ten Stellung und einer inaktiven Stellung an der Baugruppe verschiebbar ist, in der kein Ritzenstattfindet. Durch die Anbringung eines Ritzes bzw. eines Einschnitts entlang der Unterseite undparallel sowie mit Abstand zu der Stirnseite des Holzes lässt sich ein unregelmäßiges Ausbre¬chen von Teilen der unteren Kante als Folge eines von oben nach unten geführten Fräsvor¬gangs vermeiden. Durch die zwischen zwei Stellungen bewegbare Einrichtung kann von dieserMöglichkeit einer Ritzung somit wahlweise bei Bedarf Gebrauch gemacht werden.
[0014] Die Merkmale des Anspruchs 10 sind auf den konstruktiven Aufbau der zur Ritzungbestimmten Einrichtung gerichtet. Diese weist hiernach zwei rotierende Sägblätter auf, so dassbeide in den Zwischenraum hineinragende Enden von Hölzern eine Ritzung erfahren. Die Ein¬richtung ist somit zur gleichzeitigen Behandlung beider in den genannten Zwischenraum hinein¬ragenden Hölzer eingerichtet und es sind die beiden Sägeblätter mit Hinblick auf diese Funktionhin angeordnet. Die Zustellbewegung zwischen der Einrichtung und den in dieser Phase einge¬spannten Hölzern kann durch einen besonderen Antrieb der Einrichtung erfolgen oder es kanndie Baueinheit als Ganzes diese Bewegung ausführen. Zweckmäßigerweise ist die Einschnitt¬tiefe der Sägeblätter in das jeweilige Holz einstellbar ausgebildet.
[0015] Die Merkmale der Ansprüche 11 und 12 sind auf die räumliche Lage der zur Ritzung bestimmten Einrichtung, der Fräseinrichtung sowie der Beleimungseinrichtung gerichtet, wo¬durch die zeitliche Abfolge der Bearbeitungsschritte, nämlich des aufeinander folgenden Rit-zens, Fräsens und Beieimens konstruktiv festgelegt ist.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf das in den Zeichnungen näherdargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen: [0017] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Keilzinkenanlage; [0018] Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Keilzinkenanlage gemäß Fig. 1; [0019] Fig. 3 eine weiter vergrößerte teilweise Ansicht der Keilzinkenanlage gemäß Fig. 2; [0020] Fig. 4 eine schematische Darstellung der einlaufseitigen Holzausrichtung in bekannter
Ausführungsform; [0021] Fig. 5 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Holzausrichtung; [0022] Fig. 6 eine Teildarstellung einer Fräseinheit mit Vorritzer in inaktiver Stellung; [0023] Fig. 7 eine Teildarstellung einer Fräseinheit mit Vorritzer in aktiver Stellung; [0024] Fig. 8 eine perspektivische isolierte Ansicht eines Anschlages für die Hölzer.
[0025] Mit 1 ist in Figur 1 ein Querförderer bezeichnet, der dazu bestimmt und angeordnet ist,aufliegende Hölzer 2 in den Bearbeitungsbereich einer Vorrichtung zu überführen, die dazubestimmt ist, in einer im Folgenden noch zu beschreibenden Weise Hölzer 2 stirnseitig mitzueinander komplementären Keilzinkenprofilen zu versehen, nach einem Leimauftrag stirnseitigzu fügen und zu verpressen, so dass aus mehreren solchen brett- oder balkenförmigen Hölzern2 zusammengesetzte Stränge entstehen.
[0026] Der Querförderer 1 besteht aus einer Anordnung zueinander paralleler, mit Mitnehmernausgerüsteter und mit Abstand zueinander verlaufender Kettentriebe 3, an deren, in Fig. 1vorderseitige Enden sich ein System weiterer, zumindest wirkungsgleicher Kettentriebe 4 an¬schließt, durch die die Hölzer 2 bis in eine im Folgenden noch zu beschreibende, der Richtungeines Pfeiles 5 zugeordnete Anschlagposition überführt sind. Die Richtung 5 entspricht somitder Förderrichtung des Querförderers 1.
[0027] Die Hölzer 2 können unterschiedliche Längen aufweisen und werden nacheinanderbearbeitet.
[0028] Mit 6, 7 sind zwei entlang einer sich parallel zu den Hölzern 2 erstreckenden Linie ange¬ordnete Spanntürme bezeichnet, die jeweils zur hydraulischen Einspannung und damit Fixie¬rung einzelner Hölzer bestimmt sind und die mit einer aus Gründen der zeichnerischen Über¬sichtlichkeit nicht dargestellten Steuerungseinrichtung in Verbindung stehen. Sie sind zwischeneiner Öffnungsstellung, in der einzelne Hölzer ein- bzw. ausfahrbar sind und einer Schließstel¬lung, in der einzelne Hölzer fixiert sind, schaltbar.
[0029] Der Spannturm 7 ist der einlaufseitige Spannturm und aus diesem Grunde in der Rich¬tung des Pfeiles 5 offen ausgebildet. Das bis in die genannte Anschlagposition bewegte Holz 2,nämlich dessen in Fig. 1 linksseitiger Endbereich ist somit in den Spannturm 7 eingeführt.
[0030] Der einlaufseitige Spannturm 7 ist in Richtung der Pfeile 8 druckmittelbetätigt verschieb¬bar und in dieser Richtung horizontal zur Aufnahme und Fixierung einzelner Hölzer 2 bestimmtund eingerichtet. Er ist dazu bestimmt, ein eingespanntes Holz 2 in eine Pressposition zu ver¬schieben.
[0031] Der auslaufseitige Spannturm 6 ist demgegenüber unverschiebbar angeordnet. Mit 9 isteine, eine Fräseinrichtung 27 und eine Beleimungseinrichtung 31 tragende Baugruppe bezeich¬net, (Fig. 6, 7) die in einer Vertikalebene zwischen den Spanntürmen 6, 7 motorisch, z. B.druckmittelbetätigt horizontal und vertikal verschiebbar, insbesondere unter Mitwirkung einerzeichnerisch nicht dargestellten Steuerungseinrichtung in einer Vertikalebene innerhalb desZwischenraumes 10 entlang einer geschlossenen Kurve bewegbar ist.
[0032] Ein stirnseitig mit Keilzinkenprofilen zu versehendes Holz 2 wird in einer Horizontalebe¬ne auf seiner Breitseite aufliegend quer bis in die genannte Anschlagposition bewegt, anschlie¬ßend in einer noch zu beschreibenden Weise, wobei sich der Spannturm 7 in der Öffnungsstel¬lung befindet, in Längsrichtung, soweit erforderlich, bis in eine stirnseitige Anschlagpositionbewegt, woraufhin der Spannturm 7 in seine Schließstellung überführt wird. Das in der Folgeder eingeführten Hölzer 2 jeweils vorangegangene Holz 2 befindet sich im Einwirkungsbereichdes sich zunächst in der Öffnungsstellung befindlichen Spannturms 6 und wird mittels einesLängsvorschubs in eine stirnseitige, dem Spannturm 7 zugekehrte Anschlagposition verscho¬ben, woraufhin der Spannturm 6 in die Schließstellung überführt wird.
[0033] Der Zwischenraum 10 zwischen den einander zugekehrten fixierten Enden der beidenHölzer 2 ist derart bemessen, dass nunmehr die Baugruppe 9 von oben nach unten durchdiesen Zwischenraum hindurch bewegt wird, hierbei in beiden einander zugekehrten Stirnseitender Hölzer 2 ein Keilzinkenprofil erzeugend und auf dieses einen Leimauftrag bewirkend. Nach¬dem die Baugruppe 9 horizontal aus dem Zwischenraum 10 heraus verfahren worden ist, be¬ginnt der Füge- und Verpressvorgang, für dessen Beschreibung ergänzend auf die Figuren 2bis 8 Bezug genommen wird, in denen gleiche Funktionselemente mit gleichen Bezugsziffernbezeichnet sind.
[0034] Mit 11 ist in Fig. 2 eine Kolben-Zylinder-Einheit bezeichnet, die zur Verpressung zweieran ihren stirnseitig einander gegenüber stehenden Enden mit Keilzinkenprofilen versehenenund beleimten Hölzern 2 bestimmt und angeordnet ist und zu diesem Zweck mit dem in Rich¬tung der Pfeile 8 verschiebbaren Spannturm 7 in Verbindung steht. Zur Durchführung einerVerpressung befinden sich beide Spanntürme 6, 7 in der Schließstellung, wobei durch Aktivie¬rung der Kolben-Zylinder-Einheit 11 über den Spannturm 7 gegenüber dem feststehendenSpannturm 6 der erforderliche Pressdruck aufgebracht wird.
[0035] Mit 12, 13 sind auslaufseitige Rollen jeweils oberhalb und unterhalb der Hölzer 2 be¬zeichnet, die mit einem Antrieb 14 in Verbindung stehen. Diese Rollen 13, 14 liegen an denzugekehrten Seiten der Hölzer 2 an und dienen deren Längsvorschub. In gleicher Weise isteinlaufseitig ein Antrieb 15 vorgesehen, der mit einem an der Ober- und der Unterseite derHölzer 2 anliegenden Rollenpaar in Verbindung steht, von dem jedoch nur eine obere Rolle 16gezeigt ist. Der durch den Antrieb 17 eingerichtete einlaufseitige Längsvorschub kann bei ge¬öffnetem Spannturm 7 und geschlossenem Spannturm 6 auch zur Überführung des einlaufseiti¬gen Holzes 2 in eine Fügeposition benutzt werden.
[0036] Mit 17 ist eine Halterung für einen in den Vorschubweg der Hölzer 2 bzw. aus diesemheraus schwenkbarer einlaufseitigen Anschlag 18 bezeichnet. Mit 19 ist eine, zum Ausrichtendes auslaufseitig nächsten Holzes 2 bestimmte Platte bezeichnet. Der konstruktive Aufbaudieser zum exakten Positionieren der einander gegenüberstehenden stirnseitigen Enden zweierHölzer 2 vor einem Fräsen eingerichteten Positioniereinrichtung 40 wird im Folgenden unterBezugnahme auf Fig. 8 noch im Detail beschrieben werden.
[0037] Fig. 4 zeigt, auf welche Weise die in ihre einlaufseitige Bearbeitungsposition mittels derKettentriebe 4 überführten Hölzer 2 in an sich bekannter Weise ausgerichtet werden. Zu diesemZweck ist ein linealartiger, sich parallel zu en Pfeilen 8 erstreckender Anschlag 20 vorgesehen.Die an diesem anliegenden und damit ausgerichteten Hölzer 2 werden anschließend in derenLängsrichtung bis zu einer Stelle 21 vorgeschoben, an der die Bearbeitung beginnt.
[0038] Hierbei ergibt sich jedoch das Problem, dass die zu bearbeitenden Hölzer 2 häufig nichtideal geradlinig verlaufen, sondern bisweilen eine leichte Krümmung aufweisen, so dass, nach¬dem in diesen Fällen eine Ausrichtung infolge einer Anlage an dem Anschlag 20 nur vordersei¬tig, dass heißt an dem der Stelle 21 zugekehrten Ende gegeben ist, solche aufeinanderfolgen¬den Hölzer 2 nach Fügung der hergestellten Keilzinkenprofile einen Strang 22 bilden, der einenmehr oder weniger gekrümmten Verlauf aufweisen kann.
[0039] Erfindungsgemäß ist zur Behebung dieses Problems, wie in Fig. 5 gezeigt, eine Schiene23 vorgesehen, die sich parallel zu den Pfeilen 8 erstreckt, auf der ein fest angeordneter An- schlagnocken 24 und ein entlang der Schiene 23 beweglicher und in gewählten Positionenentlang der Schiene 23 fixierbarer Anschlagnocken 25 vorgesehen sind. Die Anschlagnocken24, 25 werden mit der Maßgabe positioniert, dass lediglich die Enden des zu verarbeitendenHolzes 2 zwecks Erfüllung einer Anschlagfunktion punktuell abgestützt sind. Auf diese Weiseergibt sich ein Strang 26, der einen gewünschten geradlinigen Verlauf aufweist, und zwar selbstdann, wenn einzelne dessen Hölzer 2 Krümmungen aufweisen.
[0040] Die in dem Zwischenraum 10 angeordnete Baugruppe 9 ist in den Figuren 6 und 7 ver¬größert dargestellt. Sie ist in zeichnerisch nicht näher erläuterter Weise in dem Zwischenraum10 in einer Vertikalebene mittels entsprechender Antriebsysteme verschiebbar angeordnet, umunter anderem ein Fräsen von Keilzinkenprofilen und einen Leimauftrag auf die so erstelltenProfile nach Maßgabe eines taktweisen Arbeitsablaufs zu bewirken.
[0041] Die Baugruppe 9 weist eine Fräseinrichtung 27 auf, aus deren Gehäuse beidseitig je¬weils ein um eine Achse 29, 30 rotierfähiges Fräswerkzeug 28 herausragt. Die zueinanderparallelen Achsen 29, 30 der beiden Fräswerkzeuge 28 sind vertikal versetzt angeordnet understrecken sich senkrecht zu den Pfeilen 8. Die Profile der beidseitigen Fräswerkzeuge 28 sindum eine Teilung versetzt angeordnet, so dass sich im gefügten Zustand zweier aufeinanderfolgender Profile ein außenseitig stetiger Verlauf über die Fügestelle hinweg ergibt.
[0042] Mit 31 ist eine an sich bekannte Beleimungseinrichtung bezeichnet, die ebenfalls einenTeil der Baugruppe 9 bildet.
[0043] Mit 32 ist eine Einrichtung zum Vorritzen der zu verarbeitenden Hölzer 2 bezeichnet, diean der Unterseite des Gehäuses der Fräseinrichtung 27 parallel zu den Achsen 29, 30 zwi¬schen einer inaktiven, in Fig. 6 gezeigten und einer aktiven, in Fig. 7 gezeigten Stellung ver¬schiebbar angeordnet ist. Die Einrichtung 32 besteht aus zwei, auf den Enden einer Welle 33gelagerten Sägeblättern 34, 35, wobei sich die Achse 36 der Welle 33 parallel zu der Richtung5 bzw. in einer Horizontalebene senkrecht zu den Pfeilen 8 erstreckt.
[0044] Die Einrichtung 32, insbesondere die Sägeblätter 34, 35 sind mit der Maßgabe positio¬niert und eingerichtet, das durch sie in die Unterseite des stirnseitig mit einem Keilzinkenprofilzu versehenden Holzes 2 ein Schnitt parallel zu dessen Stirnseite und mit geringfügigem Ab¬stand von dieser erstellt werden kann, und zwar bevor der Fräsvorgang eingeleitet wird. Aufdiesem Wege ist ein ansonsten mögliches ungleichförmiges Ausbrechen oder auch Splitternder unteren Kante des Holzes 2 vermeidbar.
[0045] Zur Darstellung einer Zustellbewegung zwischen der Einrichtung 32 und dem Holz 2 inhorizontaler Richtung entlang dessen Unterkante, somit in Richtung der Pfeile 37 kann dieEinrichtung 32 in dieser Richtung motorisch relativ zu der Baugruppe 9 verschiebbar angeord¬net sein. Alternativ kann diese Zustellbewegung jedoch auch durch entsprechende Verschie¬bung der Baugruppe 9 dargestellt werden.
[0046] Die in dem Zwischenraum 10 zwischen den stirnseitigen Enden 38, 39 der zu bearbei¬tenden Hölzer 2 befindliche, isoliert in Fig. 8 dargestellte Positioniereinrichtung 40 besteht ausdem, um eine Achse 41 schwenkbaren Anschlag 18, dessen endseitige Anlageplatte 42 eineVorschubbegrenzung für ein einlaufseitiges Holz 2 in dessen Längsrichtung bildet. Der An¬schlag 18 ist zwischen einer aktiven, in den Längsvorschubweg eines Holzes hinein bewegten,in der Zeichnung dargestellten und einer inaktiven, aus diesem Längsvorschubweg entferntenStellung schwenkbar. Für die Schwenkbewegung ist eine pneumatisch oder hydraulisch zubetätigende Kolben- Zylinder-Einheit 43 vorgesehen, deren Zylinder an der Halterung 17 undderen Pleuelstange an einem Zwischenhebel 44 schwenkbar angelenkt sind, welch letzterer miteinem Muffenteil 45 in Verbindung steht, an dem der Anschlag 18 angeordnet ist.
[0047] Die eine Ausrichtfunktion erfüllende Platte 19 ist über zwei Parallellenker 46, 47 an einerKonsole 48 angelenkt und unter Mitwirkung einer pneumatisch oder hydraulisch zu betätigen¬den Kolben-Zylinder-Einheit 49 zwischen einer aktiven, das heißt an der zugekehrten Stirnseitedes auslaufseitigen Endes 38 eines Holzes 2 in dessen Längsvorschubweg anliegenden undeiner inaktiven, aus diesem Längsvorschubweg heraus im Wesentlichen vertikal versenkten
Position schwenkbar.
[0048] Die Konsole 48 ist an einem Schlitten 51 befestigt, der mittels eines Servo-Motors 50unter Mitwirkung einer Spindel 52, die mit dem Schlitten 51 im Eingriff steht, in Richtung derPfeile 8 verschiebbar angeordnet ist. Man erkennt, dass nach Maßgabe der Betätigung desServo-Motors 50 das auslaufseitige Holz 2 in einer Längsvorschubrichtung über die Platte 19ausgerichtet werden kann.
[0049] Der Betrieb einer derart ausgebildeten Keilzinkenanlage gestaltet sich wie folgt: [0050] Die zu verarbeitenden Hölzer 2 gelangen zunächst in einem Quervorschub in Richtungdes Pfeiles 5 einzeln nacheinander in eine einlaufseitige Anlageposition, in der sie an zweivoneinander beabstandeten Anschlagnocken 24, 25 anliegen. (Fig. 5) Der einlaufseitige Spann¬turm 7 befindet sich in der Öffnungsstellung, so dass nach dessen Schließen ein Holz 2 einlauf¬seitig eingespannt ist. Der Anschlag 18 der Positioniereinrichtung 40 befindet sich in der aktivenStellung, so dass nach Vorschub des Holzes 2 mittels einer Bewegung des Spannturms 7dieses sich in einer Anlage an der Anlageplatte 42, somit in einer definierten Position relativ zudem Verfahrweg der Baugruppe 9 und damit des Fräswerkzeugs 28 befindet. Alternativ kannauch bei geöffnetem Spannturm 7 das einlaufseitige Holz mittels des durch den Antrieb 15generierbaren Längsvorschubs bis in eine Anlageposition an der Anlageplatte 42 des An¬schlags 18 überführt werden, woraufhin der Spannturm 7 in seine Schließstellung versetzt wird.
[0051] Das auslaufseitige Holz 2 wird mittels des Antriebs 14 sowie der Rollen 13 bei geöffne¬tem Spannturm 6 in eine Anlage an die sich in der aktiven Stellung befindliche Platte 19 über¬führt, wobei gegebenenfalls durch Ansteuerung des Servo-Motors 50 die genaue Sollpositiondes auslaufseitigen Holzes 2 eingestellt werden kann. Anschließend wird der Spannturm 6 indie Schließstellung überführt.
[0052] Nachdem sowohl der Anschlag 18 als auch die Platte 19 in ihre inaktive Position über¬führt worden sind, stehen sich in dem Zwischenraum 10 die Enden 38, 39 zweier Hölzer 2 ineiner bestimmten Lage sowie in einem bestimmten Abstand gegenüber.
[0053] Die Baugruppe 9 befindet sich in der Ausgangssituation seitlich neben dem Zwischen¬raum 10 zwischen den Spanntürmen 6, 7 und wird nunmehr horizontal bis in eine solche Positi¬on verfahren, in der sich das Fräswerkzeug 28 vertikal oberhalb der eingespannten Enden 38,39 befindet.
[0054] Falls die Bearbeitung der Enden 38, 39 ohne ein Vorritzen durchgeführt werden soll,wird die Einrichtung 32 in ihre inaktive Position verfahren. Anschließend wird die Baugruppe 9und damit das Fräswerkzeug 28 vertikal zwischen den Enden 38, 39 zwecks Herstellung derKeilzinkenprofile hindurchgeführt, wobei unmittelbar im Anschluss an den Fräsvorgang währendder noch vertikal gerichteten Abwärtsbewegung über die Beleimungseinrichtung 31 Leim auf diebeidseitigen Keilzinkenprofile aufgebracht wird. Sobald die Baugruppe 9 ihre unterste Positionerreicht hat, wird sie seitlich aus dem Zwischenraum 10 heraus verfahren und anschließendvertikal in ihre Ausgangsposition zurück bewegt, in der sie für einen weiteren Arbeitstakt zurVerfügung steht.
[0055] Bei geschlossenem Spannturm 6 wird nunmehr mittels der Kolben-Zylindereinheit 11 derebenfalls geschlossene Spannturm 7 zwecks Verpressens der beiden einander gegenüberste¬henden und gefügten Enden 38, 39 verschoben, wobei ein anschließendes Ausschieben dergefügten und verpressten Hölzer 2, nämlich des so gebildeten Stranges mittels der Antrieb 14,15 erfolgt, und zwar mit der Maßgabe, dass alle Fügestellen während dieses Längsvorschubsnur auf Druck beansprucht werden.
[0056] Gemäß einer geänderten Verfahrensweise kann vor dem Fräsvorgang ein Vorritzen derStirnseiten durchgeführt werden. Hierzu wird die Einrichtung 32 in ihre aktive, in Fig. 7 gezeigtePosition verfahren. Nach Maßgabe des für die Einrichtung 32 zur Verfügung stehenden An¬triebskonzepts wird nunmehr nach Erreichen der entsprechenden Höhenposition der Baugrup¬pe 9 die Einrichtung 32 relativ zu dieser entlang der zugekehrten Kanten der jeweiligen Enden 38, 39 geführt oder es wird die Baugruppe 9 als Einheit entlang der genannten Kanten geführt,hierbei einen Schnitt parallel zu der jeweiligen Stirnseite in das Holz 2 einbringend. Der weitereArbeitsablauf nach Erstellung dieser Schnitte gestaltet sich analog zu der vorstehenden Be¬schreibung ohne Vorritzen. BEZUGSZEICHENLISTE: 1. Querförderer 2. Holz 3. Kettentrieb 4. Kettentrieb 5. Pfeil 6. Spannturm 7. Spannturm 8. Pfeil 9. Baugruppe 10. Zwischenraum 11. Kolben-Zylinder-Einheit 12. Rolle 13. Rolle 14. Antrieb 15. Antrieb 16. Rolle 17. Halterung 18. Anschlag 19. Platte 20. Anschlag 21. Stelle 22. Strang 23. Schiene 24. Anschlagnocken 25. Anschlagnocken 26. Strang 27. Fräseinrichtung 28. Fräswerkzeug 29. Achse 30. Achse 31. Beleimungseinrichtung 32. Einrichtung 33. Welle 34. Sägeblatt 35. Sägeblatt 36. Achse 37. Pfeile 38. Ende 39. Ende 40. Positioniereinrichtung 41. Achse 42. Anlageplatte 43. Kolben-Zylinder-Einheit 44. Zwischenhebel 45. Muffenteil 46. Parallellenker 47. Parallellenker 48. Konsole 49. Kolben-Zylinder-Einheit 50. Servo-Motor 51. Schlitten 52. Spindel

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Herstellung eines Stranges bestehend aus durch Keilzinkenverbindungenstirnseitig miteinander verbundenen brett- oder balkenartigen Hölzern (2), mit einer einlauf¬seitig angeordneten, zur sequentiellen Einführungen einzelner Hölzer (2) in einen Bearbei¬tungsbereich bestimmten Fördereinrichtung, einem einlaufseitigen, zwischen einer Öff¬nungsstellung und einer Schließstellung schaltbaren Spannturm (7), einem auslaufseitigen,zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung schaltbaren Spannturm (6), ei¬nem Zwischenraum (10) zwischen den Spanntürmen (6, 7) und einer zumindest eine Fräs¬einrichtung (27) und eine Beleimungseinrichtung (31) tragenden zur Herstellung von Keil¬zinkenprofilen an den, dem Zwischenraum (10) zugekehrten Enden (38, 39) zweier Hölzer (2) sowie zum Beieimen der Kerilzinkenprofile in dem Zwischenraum (10) in einer vertika¬len Ebene entlang einer geschlossenen Kurve verfahrbar angeordneten Baugruppe (9),dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung als die zu bearbeitenden Hölzer (2)nacheinander unmittelbar in den Einwirkungsbereich des einlaufseitigen Spannturms (7)überführender Querförderer (1) ausgebildet ist, dass in dem Zwischenraum (10) eine Posi¬tioniereinrichtung (40) für die in diesen hineinragenden Enden (38, 39) zweier Hölzer (2)angeordnet ist, welche aus Funktionselementen besteht, die zwischen einer einen Längs¬vorschub eines Holzes (2) in zumindest einer Richtung sperrenden und einer diesen frei¬gebenden Position schwenkbar angeordnet sind, und dass die Positioniereinrichtung (40)zusätzlich zur Darstellung einer Anschlagfunktion auch zur Darstellung einer Ausrichtfunk¬tion bestimmt und eingerichtet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spannturm (6, 7) miteiner Einrichtung zur Darstellung eines Längsvorschubes für ein Holz (2) ausgerüstet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einrichtung zur Dar¬stellung eines Längsvorschubes eines Holzes (2) mit einem unabhängig steuerbaren An¬trieb (14,15) ausgerüstet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindestder einlaufseitige Spannturm (7) in Längsrichtung eines eingespannten Holzes (2) ver¬schiebbar angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet einlaufseitig durch eineSchiene (23), entlang welcher Anschlagnocken (24, 25) zur Ausrichtung eines über dieFördereinrichtung in den Bearbeitungsbereich eingeführten Holzes (2) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der An¬schlagnocken (24, 25) entlang der Schiene (23) verschiebbar und in wählbaren Verschie¬bepositionen fixierbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der ein¬laufseitige Spannturm (7) zwecks Verpressung geleimter und gefügter Keilzinkenprofile miteiner Kolben-Zylinder-Einheit (11) in Verbindung steht.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bau¬gruppe (9) mit einer Einrichtung (32) zur Ritzung wenigstens eines der mit einem Keilzin¬kenprofil zu versehenden Endes (38, 39) eines Holzes (2) entlang dessen unterseitigerKante ausgerüstet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (32) entlangder Baugruppe (9) zwischen einer aktiven, zur Ritzung eines Holzes (2) bestimmten Stel¬lung und einer inaktiven Stellung, in der kein Ritzen stattfindet, verschiebbar angeordnetist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (32)wenigstens ein, um eine Achse (36) senkrecht zur Längserstreckung eines Holzes (2) ro¬tierfähiges Sägeblatt (34, 35) aufweist, welches zur Herstellung eines Einschnitts in einHolz (2) entlang dessen unterer Kante in unmittelbarer Nähe eines Endes (38, 39) be¬stimmt und angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich dieEinrichtung (32) unterhalb der, einen Teil der Baugruppe (9) bildenden Fräseinrichtung (27)befindet.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Beleimungsein¬richtung (31) oberhalb der Fräseinrichtung (32) befindet. Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
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