AT51096B - Mechanischer Röstofen. - Google Patents

Mechanischer Röstofen.

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AT51096B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mechanischer Röstofen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Röstöfen mit mehreren übereinanderliegenden Horden, in denen das Röstgut durch die mit schrägen Zähnen ausgestatteten 
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 die   Röstteistung,   bezogen auf die Flächeneinheit der   Herdsohle,   erheblich grösser als bei   Handöfen. Die   Ursache dieser   Mehrleistung   ist ausschliesslich die häufige Umwendung des Röstgutes sowie die innige Berührung der einzelnen Teilchen mit der   Riist1uft.

   Dio quant. i-   tative Leistung des   mechanischen   Ofens ist somit abhängig von der Umdrehungszahl des Rührwerkes, und sie könnte wesentiich erhöht werden, wenn die bisher als zulässig ermittelten Umlaufszahlen weiter vergrössert werden könnten.   Das ist aber ohncweiters   nicht der Fall, weil mit der Vermehrung der   Umlaufzah1   eine   Verminderung der Röstdauer   Hand in Hand geht, wodurch die qualitative Leistung ungenügend werden würde. 



     Die voriiegende Gründung bietet   nun die Möglichkeit, die   quantitative ! Leistung   der Öfem beträchtlich zu erhöhen, ohne hiedurch die qualitative Leistung zu   be-   einträchtigne. Dies wird dadurch erreicht, dass das in radialer Richtung zu fördernde Röstgut langsam bewegt wird, indem es abwechselnd um einen Schritt vorwärts-und um einen kleineren Schritt wieder zurückbewegt wird. Diese Bewegungsart wird dadurch hervorgerufen, dass in jeder   Ufenetago   die Zähne der aufeinanderfolgenden Rührwerksarme einerseits entgegensetzte Richtung, andererseis verschiedene Arbeitswinkel besitzen, derart, dass die Differenz der arbeitenden Projektionen der aufeinanderfolgenden Zähne eine langsame Verschiebung des Röstgutes in der Richtung zum   Ofenausgang veran) asst.

   Diese Bewegungs-   art bietet den wesentlichen Vorteil, dass man ohne Verringerung der ganzen Röstdauer ein 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
   (irundnss   dargesttellt. Die eine Armhälfte a führt in bekannter Weise die radiale Verschiebung des   Pistgutes   in der   Richtung zum   Ende des Ofens hin nus. Die Erzverschiehung 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Statt der bisher allgemein verwondeten Öfen, welche mindestens fünf Etaben besitzen, kann man also die gleiche   Röstgutmonge   mit weniger als fünf, beispielsweise nur mit drei Etagen erzielen. Denn infolge der erhöhten Geschwindigkeit dos Rührwerkes, welches das   Röstgut   in starke Umwondung versetzt, ergibt sich gleich in der ersten Etage eine geradezu stürmische Entschweflung, welche sich in der zweiten und dritten Etage ebenso stürmisch fortsetzt, so dass das   Rostgut   die dritte Etage bereits in   vollkommen ont-   schwefeltem Zustande verlässt.

   Hiedurch wird nicht allein die Einheitsleistung, d. h. die Menge des pro m2 und pro Tag gerösteten Gutes, infolge der geringeren Anzahl der Etagen entsprechend erhöht, sondern es ermässigen sich auch in ganz   erheblichen)   Masse die Anlagekosten. 



   Bei der gleichen Etagenzahl, wie sie die   Röstöfen   bisher besassen, ergibt sich eine ganz wesentlich erhöhte Gesamtleistung des Ofens und hiemit die Möglichkeit, eine bestimmte Anlage mit unbedeutenden Kosten um ein erhebliches leistungsfähiger zu machen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mechanischer Röstofen, dessen Rührarmhiilften mit einander entgegensetzt gerichteten Rührxabnen ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne der aufoinanderfolgenden Rührwerksarme gleichzeitig verschiedene Arbeitswinkel besitzen, so dass durch die Differenz der arbeitenden Projektionen der aufeinanderfolgenden Zähne ein6 langslulle Förderung des Röstgutes in radialer Richtung zum Ofenausgang erfolgt. EMI2.1
AT51096D 1910-05-06 1910-05-06 Mechanischer Röstofen. AT51096B (de)

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