AT509218B1 - Aufsatz für dentales absauggerät - Google Patents
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Abstract
Bei einem Aufsatz für ein dentales Absauggerät mit einem Verzweigungsabschnitt (4) und einer Anschlussöffnung (3) zur Verbindung mit dem Absauggerät und mit zwei im Gebrauch aspirierenden Enden, von denen eines zur Aufnahme eines Saugerstücks (6) zur punktuellen Absaugung und zum Weghalten der Zunge ausgebildet ist, weist erfindungsgemäß das andere Ende eine hakenförmige Krümmung (8) auf, an die sich ein quer oder schräg zur Eben der Krümmung (8) verlaufender Endabschnitt (9) mit Perforationen (10) anschließt.
Description
österreichisches Patentamt AT509 218 B1 2011-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Aufsatz für ein zahnärztliches Absauggerät mit einem Verzweigungsabschnitt und einer Anschlussöffnung zur Verbindung mit dem Absauggerät und mit zwei im Gebrauch aspirierenden Enden, von denen eines zur Aufnahme eines Saugerstücks zum Weghalten der Zunge und zur punktuellen Absaugung ausgebildet ist.
[0002] Ein solcher Aufsatz ist z.B. aus der DE 86 12 671.7 U1 bekannt, wo an beiden aspirierenden Enden Speichelsauger mit Drahteinlage eingesetzt sind, um an zwei verschiedenen Stellen gleichzeitig Speichel absaugen zu können und um die Absaugkapazität zu erhöhen.
[0003] Ferner sind aus dem Stand der Technik Aufsätze bekannt, die Schläuche aufweisen, welche in den Mundraum einbringbare perforierte Abschnitte haben.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen Aufsatz für ein zahnärztliches Absauggerät zu schaffen, das gleichzeitig ein punktuelles Absaugen an einer gewünschter Stelle, ein Weghalten der Zunge, als auch ein Absaugen von Speichel und Wasser aus dem gesamten Mundraum erlaubt.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Aufsatz für ein dentales Absauggerät mit einem Verzweigungsabschnitt und einer Anschlussöffnung zur Verbindung mit dem Absauggerät und mit zwei im Gebrauch aspirierenden Enden, von denen eines zur Aufnahme eines Saugerstücks zur punktuellen Absaugung ausgebildet ist, gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das andere Ende eine hakenförmige Krümmung aufweist, an die sich ein quer oder schräg zur Eben der Krümmung verlaufender Endabschnitt mit Perforationen anschließt. Mit der hakenförmigen Krümmung lässt sich der Aufsatz in den Mundwinkel des zu behandelnden Patienten einhängen, so dass er nicht gehalten werden muss. Der mit Perforationen versehene Endabschnitt legt sich parallel zur unteren Zahnreihe des entsprechenden Mundwinkels und saugt dort überschüssiges Wasser und Speichel ab. Das Saugerstück zur punktuellen Absaugung, das sich vorzugsweise verformen lässt, wird auf die Stelle ausgerichtet, an der punktuelle Absaugung gewünscht wird und hält so auch die Zunge weg, und behält diese Position bei, da der Aufsatz durch die hakenförmige Krümmung und den Endabschnitt fixiert ist, nachdem er in den Mundwinkel eingehängt wurde.
[0006] Vorzugsweise hat der Endabschnitt die Form eines Torussektors, dessen abgerundete Form, sich gut und störungsfrei im Inneren des Mundes positionieren lässt.
[0007] Alternativ kann der Endabschnitt ein gerades Rohrstück aufweisen, das in der Herstellung einfach ist.
[0008] Zur einfachen Handhabung ist der Endabschnitt mit der Krümmung und dem Verzweigungsabschnitt einstückig.
[0009] Der Aufsatz kann aus einem sterilisierbaren Material sein, so dass er nach Sterilisation wiederverwendet werden kann.
[0010] Vorzugsweise ist der Aufsatz aus einem sterilisierbaren Metall, vorzugsweise Edelstahl, wobei das Eigengewicht des Aufsatzes zu einem noch besseren Halt des Aufsatzes im Mund beiträgt, nachdem der Aufsatz in den Mundwinkel des Patienten eingehängt wurde.
[0011] Das Saugerstück zur punktuellen Absaugung und zum Weghalten der Zunge kann ein an sich bekannter Kunststoffspeichelsauger mit Drahteinlage sein, der zur Einmalverwendung als Massenware zugekauft werden kann.
[0012] Alternativ kann das Saugerstück zur punktuellen Absaugung ein Röhrchen aus Ninitol enthalten, das verformbar ist und beim Sterilisieren wieder seine ursprüngliche Form annimmt und gleichzeitig durch die Sterilisierbarkeit wieder verwendbar ist, wodurch zur Müllvermeidung beigetragen wird.
[0013] Nunmehr soll die Erfindung anhand einer Ausführungsform, die in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert werden. 1 /4
Claims (8)
- österreichisches Patentamt AT509 218B1 2011-07-15 [0014] Dabei zeigt [0015] die Fig. 1 den erfindungsgemäßen Aufsatz von vorne, [0016] die Fig. 2 zeigt den Aufsatz aus Fig. 1 von der einen Seite und [0017] die Fig. 3 zeigt den Aufsatz aus Fig. 1 von der anderen Seite. [0018] Aufsatz besteht aus zwei parallel verlaufenden Rohren 1, 2, die in einem Verbindungsabschnitt 4 oberhalb einer Anschlussöffnung 3 zur Verbindung mit einem Absauggerät (nicht dargestellt) zusammenlaufen. Für die Verbindung mit dem Absauggerät kann der Bereich um die Anschlussöffnung 3 konisch ausgestaltet sein. [0019] An den der Anschlussöffnung 3 gegenüberliegenden Enden der Rohre 1, 2 sind beide Rohre 1, 2 gebogen. Ein Rohr 1 endet unmittelbar nach dieser Biegung und weist eine Öffnung 5 auf, die das Einsetzen eines Saugerstücks 6 zur punktuellen Absaugung erlaubt. In Fig. 1 ist der Aufsatz ohne Saugerstück dargestellt. In den Fig. 2 und 3 ist ein Kunststoffspeichersauger 6 mit Drahteinlage 7 zum Einmalgebrauch dargestellt, wie er auch bei bekannten Absaugvorrichtungen des Standes der Technik verwendet wird. Alternativ können aber auch andere Einsätze verwendet werden, die für den Einmalgebrauch bestimmt sind oder sterilisierbar sind. Insbesondere kann ein Saugerstück verwendet werden, das ein Röhrchen aus Ninitol enthält, welches verformbar ist, jedoch bei Sterilisation in seine ursprüngliche Form zurückkehrt und somit wieder verwendbar ist. Das andere Rohr 2 weist an seinem der Anschlussöffnung 3 abgewandten Ende eine hakenförmige Krümmung 8 auf, an die sich ein Endabschnitt 9 mit Perforationen 10 anschließt, der sich quer zur Krümmung 8 erstreckt. Im dargestellten Beispiel hat der Endabschnitt 9 die Form eines Torussektors und endet mit einer Öffnung 11. [0020] Mit der hakenförmigen Krümmung 8 lässt sich der Aufsatz in den Mundwinkel des zu behandelnden Patienten einhängen, wobei die beiden Rohre sich an der Außenseite der Wange anlegen und sich der perforierte Endabschnitt 9 zwischen die Innenseite der Wange und die untere Zahnreihe nahe dem Mundwinkel an das Zahnfleisch anlegt. Der sich an dieser Stelle sammelnde Speichel und das sich an dieser Stelle ansammelnde Wasser werden durch die Perforationen 10 abgesaugt. Der zwischen Zahnfleisch und Innenseite der Wange gehaltene Endabschnitt 9 verhindert ein Verdrehen des Aufsatzes, die Krümmung 8 und das Eigengewicht des Aufsatz verhindern eine Verschiebung und Herausfallen des Aufsatzes aus dem Mund des Patienten. Durch eine derartige Fixierung des Aufsatzes behält auch das Saugstück für die punktuelle Absaugung seine Position, womit es so auch die Zunge weghalten kann, wobei die Spitze dieses Saugstückes durch Verformen ausgerichtet werden kann. Patentansprüche 1. Aufsatz für ein dentales Absauggerät mit einem Verzweigungsabschnitt (4) und einer Anschlussöffnung (3) zur Verbindung mit dem Absauggerät und mit zwei im Gebrauch aspirierenden Enden, von denen eines zur Aufnahme eines Saugerstücks (6) zur punktuellen Absaugung und zum Weghalten der Zunge ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende eine hakenförmige Krümmung (8) aufweist, an die sich ein quer oder schräg zur Eben der Krümmung (8) verlaufender Endabschnitt (9) mit Perforationen (10) anschließt.
- 2. Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (9) die Form eines Torussektors hat.
- 3. Aufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt ein gerades Rohrstück aufweist.
- 4. Aufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (9) mit der Krümmung (8) und dem Verzweigungsabschnitt (4) einstückig ist.
- 5. Aufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz aus einem sterilisierbaren Material ist. 2/4 österreichisches Patentamt AT509 218 B1 2011-07-15
- 6. Aufsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz aus einem sterilisierbaren Metall, vorzugsweise Edelstahl, ist.
- 7. Aufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugerstück (6) zur punktuellen Absaugung und zum Weghalten der Zunge ein an sich bekannter Kunststoffspeichelsauger mit Drahteinlage (7) ist.
- 8. Aufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugerstück zur punktuellen Absaugung ein Röhrchen aus Ninitol ist. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
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