AT508466B1 - Automatisiertes befüllungsverfahren von trinkgefässen - Google Patents
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Abstract
Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen (14), wobei in bzw. an einem mobilen Ausschankgerät (1) eine Mehrzahl von Trinkgefäßen (14) und zumindest ein Flüssigkeitsbehälter (10) gelagert sind, wobei folgende Schritte vorgesehen sind:a) Transport und Platzierung des Ausschankgeräts (1) auf einer Unterlage (2), wie z.B. einem Tisch od. dgl.,b) Eingabe einer bestimmten Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen (14) an einer Eingabeeinheit (16) des Ausschankgeräts (1),c) automatisches Befördern zumindest eines leeren Trinkgefäßes (14) mit einerFördereinrichtung zu einer Dosiereinheit (9) des Ausschankgeräts (1),d) automatisches Befüllen zumindest eines leeren Trinkgefäßes (14) mit einervorbestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem zumindest einen Flüssigkeitsbehälter (10).
Description
österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen, wobei in bzw. an einem mobilen Ausschankgerät eine Mehrzahl von Trinkgefäßen und zumindest ein Flüssigkeitsbehälter gelagert sind.
[0002] Im Gastgewerbe ist besonders während der Stoßzeiten eine besonders hohe Arbeitseffizienz vonnöten, um dem Gästeandrang Herr zu werden. Zu diesem Zweck gibt es im Stand der Technik bereits verschiedene Arten von automatischen Ausschankanlagen, wo Gläser automatisch zu einer Füllstation befördert werden und dort mit dem gewünschten Getränk befüllt werden, ohne dass der Gastwirt den Ausschank selbst durchführen muss. Derartige Anlagen sind beispielsweise in der DE 2 309 438, US 3 530 907, DE 25 34 554 und der DE 36 01 765 offenbart. Dabei sind diese Ausschankanlagen groß und unhandlich und stets hinter den Theken des Gasthauses angeordnet, wobei große Nachfüllbehälter für die Getränke oftmals getrennt von der Ausschankanlage, z.B. in Kellern, angeordnet und über Leitungen mit der Ausschankanlage verbunden sind. Vielfach sind derartige Ausschankanlagen als standortfixierte Geräte in den Thekenbereich eingebaut.
[0003] Ebenso sind bereits Ausschankanlagen im Stand der Technik bekannt, bei denen die Gläser per Hand zur Füllstation transportiert werden, dort automatisch befüllt werden und dann vom Kellner zum jeweiligen Tisch geliefert werden. Derartige Ausschankanlagen haben insbesondere den Zweck, die abgegebene Getränkemenge zu kontrollieren und gegebenenfalls eine Nachbestellung des Getränks oder die Abrechnung mit den Gästen zu erleichtern.
[0004] Weitere automatische Ausschankanlagen sind Getränkeautomaten wie z.B. Kaffeeautomaten, die an Orten ohne persönliche Betreuung durch einen Gastwirt aufgestellt werden und bei denen ein Getränk automatisch in einen Trinkbecher gefüllt wird. Derartige Getränkeautomaten sind vielfach in stark frequentierten Gebäuden untergebracht. Diese Anlagen sind wiederum groß und unhandlich und müssen zudem ans öffentliche Stromnetz angeschlossen oder mit einer Wasserleitung verbunden werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die obigen Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen zur Verfügung zu stellen, das nicht an den Arbeitsbereich hinter einer Theke gebunden ist und somit vielfältiger und flexibler ist, als die bisher im Stand der Technik bekannten Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen.
[0006] Dies wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 ermöglicht.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen wird mit einem mobilen Ausschankgerät durchgeführt, wobei im bzw. am mobilen Ausschankgerät eine Mehrzahl von Trinkgefäßen sowie zumindest ein mit Flüssigkeitsbehälter gelagert sind. Sind mehrere Flüssigkeitsbehälter vorhanden, kann vorgesehen sein, mehrere Arten von Getränken in den Flüssigkeitsbehältern zu lagern und die Trinkgefäße gegebenenfalls mit verschiedenen Getränken zu befüllen. Für die Lagerung der Trinkgefäße sind spezielle Bereiche des Ausschankgeräts vorgesehen, die auch als gesonderter Bauteil ausgebildet sein können.
[0008] In einem ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Ausschankgerät zum jeweiligen Einsatzort transportiert und auf einer Unterlage platziert. Da das Ausschankgerät mobil ist, ist im Gegensatz zu herkömmlichen Ausschankgeräten, die hinter Theken eingebaut werden müssen, ein Transport für einen individuellen Einsatz des Ausschankgeräts möglich, wobei das Ausschankgerät derart klein und leicht ausgebildet ist, dass es von einer Person transportiert werden kann und auch auf kleineren Unterlagen platzierbar ist. Der Einsatzort kann dabei z.B. ein Wirtshaustisch sein, auf dem das Ausschankgerät platziert wird.
[0009] Durch eine Eingabe einer bestimmten Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen an einer Eingabeeinheit des Ausschankgeräts, welche zu diesem Zweck über geeignete elektronische Bauteile, wie beispielsweise einen elektronischen Speicher und eine Steuer- bzw. Rechnereinheit aufweist, kann der Ausschankvorgang beginnen. Gegebenfalls muss das Ausschankgerät zuvor über einen Schalter aktiviert werden. Zum Zweck der Eingabe der Anzahl an zu befüllen- 1/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 den Trinkgefäßen kann die Eingabeeinheit über eine numerische Tastatur oder einen Touchscreen verfügen, an dem auch die Anzahl an bereits befüllten Trinkgefäßen angezeigt werden kann. Sind mehrere verschiedene Getränkearten im bzw. am Ausschankgerät gelagert, kann weiters die Getränkeart und/oder die jeweilige Getränkemenge, mit der ein Trinkgefäß befüllt werden soll, eingegeben werden. Die Eingabeeinheit soll auch in diesem Fall über entsprechende Tasten und/oder Eingabefelder eines Touch-Screens verfügen.
[0010] Nach dem Eingabevorgang kann mit dem eigentlichen Ausschankprozess begonnen werden, wobei zunächst ein leeres Trinkgefäß automatisch von seinem Lagerungsort im bzw. am Ausschankgerät mit einer geeigneten Fördereinrichtung zu einer Dosiereinheit des Ausschankgeräts befördert wird. Anschließend wird das leere Trinkgefäß an der Dosiereinheit, die eine Fülleinrichtung umfasst, mit einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge einer gewissen Getränkeart aus dem zumindest einen Flüssigkeitsbehälter befüllt. Die Gäste können daraufhin die befüllten T rinkgefäße entnehmen.
[0011] Durch die Mobilität des Ausschankgeräts und dessen Platzierbarkeit, z.B. auf einem Wirtshaustisch, kann der Wirt bzw. der Kellner die aufgenommene Getränkebestellung sofort eingeben, wobei das Ausschankgerät automatisch die Befüllung durchführt, ohne dass der Wirt zur Theke zurückkehren muss. Dies bringt eine Arbeitsersparnis insbesondere für großräumige Gasthäuser mit sich. Zusätzlich wird die Aufmerksamkeit von den Gästen auf dieses Ausschankgerät gelenkt, sodass die Wartezeit z.B. auf das Essen als weniger lang empfunden wird.
[0012] Dabei kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass es sich beim Getränk im Flüssigkeitsbehälter um ein Kaltgetränk handelt, welches durch die Dosiereinheit vorportioniert und in die Trinkgefäße gefüllt wird. Beim Flüssigkeitsbehälter kann es sich um eine herkömmliche Getränkeflasche handeln, die an der Dosiereinheit angeschlossen wird. In diesem Fall kann die Dosiereinheit ähnlich den Getränkespendern ausgebildet sein, die in Bars zur Portionierung und Ausgabe von Spirituosen dienen. Natürlich ist es auch denkbar eigens angefertigte Flüssigkeitsbehälter wie z.B. Tanks oder Kanister zu verwenden.
[0013] Besonders geeignet ist das erfindungsgemäße Verfahren zum automatischen Ausschenken von Spirituosen wie z.B. Schnäpsen oder dgl. geeignet, da in diesem Fall die jeweils abgegebene Getränkemenge pro Trinkgefäß gering ist und auch die Trinkgefäße selbst dementsprechend nur ein geringes Aufnahmevolumen, z.B. zwischen 2 cl und 6 cl, aufweisen müssen. Dadurch wird die Transportabilität der Ausschankanlage erhöht, da diese deshalb mit kompakten Ausmaßen ausführbar ist.
[0014] Ein weiterer Vorteil, der sich durch das erfindungsgemäße Verfahren ergibt, ist, dass die Gäste selbständig eine Nachbestellung von Getränken durchführen können, wobei die Gäste selbst eine Anzahl zu befüllenden Trinkgefäßen sowie gegebenenfalls eine gewisse Getränkeart und eine Getränkemenge auswählen und in der Eingabeeinheit eingeben können. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Getränke kann dabei auf einem elektronischen Speicher, der nur vom Wirt selbst gelöscht werden kann, abgelegt werden. Diese abgespeicherte Anzahl an insgesamt ausgegebenen Getränken dient dabei der Getränkeabrechnung und kann gegebenenfalls kabellos zur Kassa übermittelt werden. Am Ausschankgerät kann auch eine Anzeige vorgesehen sein, an der die bereits konsumierte Anzahl an Getränken ablesbar ist. Durch dieses Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen ist somit auch eine Umsatzsteigerung möglich, da die Gäste selbständig Getränke bestellen und mittels des Ausschankgeräts automatisch befüllen lassen können und somit nicht immer auf den Kellner warten müssen. Der Kellner kann sich in der Zwischenzeit um das Essen oder andere Gäste kümmern.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das erfindungsgemäße Verfahren weiters den Schritt, das zumindest eine befüllte Trinkgefäß zu wenigstens einer Entnahmeposition zu befördern, von der aus das nunmehr befüllte Trinkgefäß von einem Gast entgegengenom- 2/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 men werden kann. Die Entnahmeposition selbst kann dabei auf dem Ausschankgerät angeordnet sein. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Ausschankgerät das zumindest eine befüllte Trinkgefäß vorzugsweise automatisch auf der Unterlage, auf der es selbst platziert ist, abstellt. Damit kann das befüllte Trinkgefäß näher an einen Gast gebracht werden. Für die Beförderung des befüllten Trinkgefäßes kann dieses gemeinsam mit dem Ausschankgerät relativ zur Unterlage bewegt werden. Zusätzlich oder alternativ kann auch eine Bewegung d.h. Beförderung des befüllten Trinkgefäßes relativ zum Ausschankgerät vorgesehen sein.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die wenigstens eine Entnahmeposition für das wenigstens eine mit einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge befüllte Trinkgefäß auf der Unterlage des Ausschankgeräts angeordnet, wobei das Ausschankgerät eine Ausgabevorrichtung umfasst, von der die befüllten Trinkgefäße zur wenigstens einen Entnahmeposition befördert und dort abgestellt werden können. Die Ausgabevorrichtung umfasst also mechanische Mittel, mit denen die befüllten Trinkgefäße von dem Ausschankgerät auf die Unterlage befördert werden.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird vom mobilen Ausschankgerät automatisch die in der Eingabeeinheit angegebene Anzahl an Getränken abgearbeitet, sodass so viele Trinkgefäße, wie in der Eingabeeinheit eingegeben, in leerem Zustand mit der Fördereinrichtung automatisch zur Dosiereinheit befördert werden. Die Dosiereinheit umfasst eine Fülleinrichtung, mit der automatisch jedes Trinkgefäß mit einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem zumindest einen Flüssigkeitsbehälter befüllt wird. Anschließend werden die befüllten Trinkgefäße zu wenigstens einer Entnahmeposition befördert.
[0019] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein erstes in der Dosiereinheit befülltes Trinkgefäß zu einer ersten Entnahmeposition und ein zweites in der Dosiereinheit befülltes Trinkgefäß zu einer zweiten Entnahmeposition befördert, wobei die erste und die zweite Entnahmeposition voneinander verschieden sind. Durch diese verschiedenen Entnahmepositionen können z.B. die auf verschiedenen Sitzplätzen sitzenden Gäste berücksichtigt werden, wobei die erste Entnahmeposition einem ersten Gast und die zweite von der ersten verschiedenen Entnahmeposition einem zweiten Gast zugeordnet ist. Dadurch kann erreicht werden, dass sich nicht die Gäste zur jeweiligen Entnahmeposition bewegen müssen, sondern umgekehrt die befüllten Gläser zu einer Entnahmeposition befördert werden, die ihrerseits einem Gast zugeordnet ist und dementsprechend näher an diesem Gast liegen kann. Mehrere Gäste können daher mit Getränken vom mobilen Ausschankgerät versorgtwerden, ohne dass sie sich umständlich von ihrem Sitzplatz erheben müssen.
[0020] In einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zu diesem Zweck, nachdem das erste in der Dosiereinheit befüllte Trinkgefäß zur ersten Entnahmeposition befördert worden ist, die Lage des Ausschankgeräts auf der Unterlage verändert, bevor oder während das zweite in der Dosiereinheit befüllte Trinkgefäß zur zweiten Entnahmeposition befördert wird. Vorzugsweise erfolgt diese Lageänderung des Ausschankgeräts automatisch. Besonders bevorzugt ist dabei, dass sich das Ausschankgerät zur Lageänderung um eine Achse dreht, die senkrecht auf die Unterlage angeordnet ist. Dadurch ist es z.B. ermöglicht, dass an einem runden Tisch sitzende Personen nacheinander automatisch mit Getränken versorgt werden. Die Entnahmeposition der Getränke kann dabei sowohl am Ausschankgerät angeordnet sein, sodass jeder Gast sein Getränk vom Ausschankgerät entnehmen muss. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die befüllten Getränke vom Ausschankgerät auf der Unterlage abgestellt werden. Zusätzlich oder alternativ zur Verdrehbarkeit des Ausschankgeräts kann auch vorgesehen sein, dass das Ausschankgerät eine translatorische Bewegung durchführt.
[0021] Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass alle in der Dosiereinheit befüllten Trinkgefäße zu verschiedenen Entnahmepositionen befördert werden, wobei die Lageänderung des Ausschankgeräts auf der Unterlage bevor oder während aller nachfolgenden Beförderungen von befüllten Trinkgefäßen vorzugsweise automatisch von statten geht. Wiederum ist bevorzugt eine Drehbewegung des Ausschankgeräts vorgesehen. In diesem Fall wird also - ausgehend von einer ersten Beförderung eines befüllten Trinkgefäßes zu einer ersten Entnahme- 3/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15
Position - vor oder während des Bewegens eines zweiten befüllten Trinkgefäßes die Lage des Ausschankgeräts auf der Unterlage geändert. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis das letzte in der Dosiereinheit befüllte Trinkgefäß zur letzten Entnahmeposition befördert worden ist. Dadurch können nacheinander eine gewisse Anzahl an Gästen, die z.B. an einem Tisch sitzen, automatisch mit Getränken versorgt werden.
[0022] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens hängt die Lage der Entnahmeposition von der in der Eingabeeinheit angegebenen Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen ab. Sitzen z.B. sechs Gäste an einem runden Tisch und wird in der Eingabeeinheit eingegeben, dass sechs Trinkgefäße befüllt werden sollen, so kann vorgesehen sein, die sechs verschiedenen Entnahmepositionen gleichförmig am Tisch anzuordnen, sodass die verschiedenen Entnahmepositionen um jeweils 60° versetzt sind. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Berechnung der Lage der Entnahmepositionen, die auch von der Form der Unterlage, auf die das Ausschankgerät platziert wird, abhängen kann, von einer Steuereinheit des Ausschankgeräts durchgeführt wird. Die Form der Unterlage kann dabei in einem elektronischen Speicher der Steuereinheit abgespeichert sein.
[0023] Diese oder eine andere Steuereinheit ist bevorzugt zur Steuerung der Bewegungen für die Veränderung der Lage des Ausschankgeräts auf der Unterlage vorgesehen. Zur Ausführung der Bewegung selbst sind entsprechende Antriebsmittel wie z.B. Schrittmotoren vorgesehen.
[0024] In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen eine Eingabeeinheit zu verwenden, die ein vom Ausschankgerät gesondertes Bauteil ist. Dabei wird die Anzahl der zu befüllenden Trinkgefäße kabellos zum Ausschankgerät übertragen. Diese Übertragung kann beispielsweise via WLAN oder mit einer Funkverbindung erfolgen. In diesem Fall kann der Wirt, z.B. wenn sich eine Anzahl an Gästen an einem Tisch neu einfindet, als Überraschung für jeden einen Begrüßungstrank automatisch zur Verfügung stellen, indem er mittels der als gesondertes Bauteil ausgebildeten Eingabeeinheit die Anzahl an Gästen an das Ausschankgerät übermittelt, welches dann diese Anzahl an Getränken automatisch zur Verfügung stellt.
[0025] Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, das Ausschankgerät unabhängig vom öffentlichen Stromnetz zu betreiben, wobei das Ausschankgerät über entsprechende Energiespeicher, beispielsweise Akkumulatoren verfügt. Dadurch wird die Mobilität und Flexibilität des erfindungsgemäßen Verfahrens weiter erhöht, sodass dieses auch z.B. in Gastgärten durchgeführt werden kann. Zudem kann dadurch eine Unfallgefahr durch herumliegende Stromleitungskabel vermieden werden.
[0026] Die Erfindung betrifft weiters ein Ausschankgerät zur Durchführung eines wie oben beschriebenen Verfahrens, wobei das Ausschankgerät als kompakte Baueinheit ausgebildet ist. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Außenmaße des Ausschankgeräts kleiner als 80 cm x 80 cm x 80 cm, wobei besonders bevorzugte Ausmaße weniger als 50 cm x 50 cm x 50 cm betragen. Dadurch wird insbesondere den Anforderungen an den Transport und die Platzierung des mobilen Ausschankgeräts z.B. auf einem Wirtshaustisch Rechnung getragen. Standgeräte, wie z.B. eingebaute Ausschankanlagen oder Kaffeeautomaten, sind demgegenüber wesentlich größer ausgebildet und können daher nur zur Erstinbetriebnahme transportiert werden, wobei dieser Transport häufig in gesonderten Bauteilen erfolgen muss. Das erfindungsgemäße Ausschankgerät demgegenüber ist transportabel und kann von einer Person transportiert werden. So z.B. ist es möglich, nach einem Einsatz an einem Tisch das Ausschankgerät problemlos von einem Kellner zum nächsten Tisch zu transportieren und dort zu platzieren.
[0027] Um die Mobilität und Flexibilität des Ausschankgeräts weiter zu erhöhen ist vorgesehen, dass dieses über eine interne Stromquelle verfügt, die bevorzugt als Akkumulator und damit wiederaufladbar ausgebildet ist. Es sind aber auch andere Stromquellen, die unabhängig vom öffentlichen Stromnetz funktionieren, wie z.B. Batterien, denkbar.
[0028] Um die Lageveränderungen von Entnahmeposition zu Entnahmeposition der befüllten Trinkgefäße durchzuführen, ist in einer Ausführungsform vorgesehen, dass das Ausschankgerät eine Antriebeinheit zur Veränderung der Lage aufweist. Diese Antriebseinheit weist einen 4/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15
Elektromotor auf, der mit herkömmlichen, an sich im Stand der Technik bekannten, Bauteilen, wie z.B. Antriebswellen, Zahnräder, Getriebe, Freilaufkupplung, usw. eine Vorrichtung antreibt, mit der die Kraft vom Elektromotor auf die Unterlage übertragen wird, sodass das Ausschankgerät auf der Unterlage bewegt wird. Das Ausschankgerät kann dementsprechend Räder aufweisen, durch welche diese Bewegung ermöglicht wird. Der Elektromotor kann dabei von der gleichen Stromquelle wie die Fördereinrichtung, die Dosiereinheit und/oder die Fülleinrichtung versorgt werden.
[0029] Die Fördereinrichtung selbst umfasst in einer Ausführungsform zumindest ein Förderband, von dem die leeren Trinkgefäße zur Dosiereinheit befördert werden. Es kann weiters vorgesehen sein, dass mittels dieses oder eines anderen Förderbandes die befüllten Trinkgefäße zur Entnahmeposition oder zur Ausgabevorrichtung transportiert werden. Es können zudem weitere Förderbänder vorgesehen sein, um verschiedene Bewegungsvorgänge der Trinkgefäße im Ausschankgerät zu ermöglichen.
[0030] Das Ausschankgerät umfasst in einer weiteren Ausführungsform eine Ausgabevorrichtung, die sich an die Dosiereinheit anschließt, wobei gegebenenfalls die befüllten Trinkgefäße von einer Fördereinrichtung von der Dosiereinheit zur Ausgabevorrichtung transportiert werden. Dabei kann die Ausgabevorrichtung einen Lift umfassen, mit dem die befüllten Trinkgefäße vertikal und/oder schräg bewegbar sind. Dadurch können die befüllten Trinkgefäße auf eine Entnahmeposition, die am Ausschankgerät angeordnet ist, befördert werden. Durch eine schräge oder eine vertikale Bewegungskomponente, z.B. falls die Ausgabevorrichtung über den unteren Rand des Ausschankgerätes hervorragt, kann durch einen derartigen Lift ein befülltes Trinkgefäß auch auf der Unterlage abgestellt werden, d.h. die Entnahmeposition ist nicht am Ausschankgerät sondern auf der Unterlage angeordnet.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Ausgabevorrichtung zudem eine Ausschubeinrichtung, durch die ein befülltes Trinkgefäß in Richtung der Unterlage bzw. auf die Unterlage im Wesentlichen horizontal geschoben werden kann, gegebenenfalls nachdem zuvor das befüllte Trinkgefäß mit einem Lift im Wesentlichen auf die Höhe der Unterlage transportiert wurde. Die Ausgabevorrichtung kann dabei verschiedene mechanische Hilfsmittel, wie z.B. Hebel, Umlenkrollen, Seile, Exzenter, od. dgl. umfassen.
[0032] Die Eingabeeinheit des Ausschankgeräts kann als Tastatur oder Touch-Screen am Ausschankgerät selbst angeordnet sein, wodurch sich die Gäste selbst bedienen oder weitere Getränke bestellen können. Diese Anzahl an bestellten Getränken kann dann in einem elektronischen Speicher abgelegt werden. Es kann aber zusätzlich oder alternativ auch vorgesehen sein, dass die Eingabeeinheit eine Fernbedienung umfasst, von der das Ausschankgerät extern betrieben werden kann und an einem vom Ausschankgerät entfernten Standort die Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen eingegeben werden kann.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an der Dosiereinheit herkömmliche Getränkeflaschen anschließbar, sodass übliche im Handel erwerbbare Getränke vom erfindungsgemäßen Ausschankgerät verwendet werden können, wobei die Trinkflaschen auswechselbar an der Dosiereinheit anschließbar sind.
[0034] Da ein Gast im Wirtshaus nicht nur mit Essen und Trinken versorgt sondern auch unterhalten werden will, ist in einer weiteren Ausführungsform des Ausschankgeräts ein elektronischer Speicher und ein Lautsprecher vorgesehen, von dem im elektronischen Speicher gespeicherte Audiodaten während des Betriebs des Ausschankgeräts abspielbar sind. Dabei sind weitere elektronische Bauteile, wie z.B. Verstärker, die an sich bekannt sind, in Verwendung. Durch eine derartige Lautsprecheranlage wird Aufmerksamkeit erregt und Gäste unterhalten. So kann z.B. der Füllvorgang von einem betonten Plätschern begleitet werden. Es kann auch ein notwendiges Nachfüllen der Trinkgefäße bekannt gegeben werden. Es kann darüber hinaus ein im elektronischen Speicher abgelegter Text wiedergegeben werden. So kann, z.B. nachdem eine in der Eingabeeinheit angegebene Anzahl an Trinkgefäßen befüllt worden ist, ein Text wie z.B. „Prost" oder ein Trinkspruch über die Lautsprecheranlage ausgegeben werden. Die Audio-wiedergabe kann dabei automatisch oder nach Aktivierung einer Taste der Eingabeeinheit 5/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 erfolgen. Insbesondere, wenn das Ausschankgerät mit einer Fernbedienung aktiviert wird, kann die von den Gästen empfundene Wartedauer verkürzt werden, indem das Ausschankgerät eine gewisse Anzahl an Trinkgefäßen befüllt und ausgibt und dabei gleichzeitig einen Text wiedergibt, worin z.B. verkündet wird, dass der Kellner momentan beschäftigt ist, sich aber in Kürze am Tisch einfinden wird, um weitere Bestellungen aufzunehmen.
[0035] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Dabei zeigt: [0036] Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ausschankge rät, [0037] Fig. 2 eine schematische Seitenansicht in Richtung E des Ausschankgeräts, [0038] Fig. 3 eine schematische Seitenansicht in Richtung F des Ausschankgeräts, [0039] Fig. 4a und 4b schematische Darstellungen der Arbeitsweise einer Ausgabevorrichtung in zwei Stellungen, [0040] Fig. 5a bis 5c schematische Darstellungen zur Erläuterung der Lageveränderungen des
Ausschankgeräts, um verschiedene Entnahmepositionen zu erreichen, [0041] Fig. 6 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise einer Dosiereinheit, [0042] Fig. 7a und 7b eine schematische Ansicht von unten und eine schematische Seitenan sicht des Ausschankgeräts.
[0043] Zunächst sei angeführt, dass auf eine Darstellung der elektronischen und elektrischen Bauteile und vieler mechanischen Bauteile in den nachfolgenden Zeichnungen verzichtet wird, da diese Bauteile an sich im Stand der Technik bekannt sind und die Zeichnungen nur unübersichtlich verkomplizieren würde.
[0044] Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ausschankgerät 1, das auf einer Unterlage 2, wie z.B., einem Wirtshaustisch platziert ist. In der Draufsicht der Fig. 1 sind nur jene Förderbänder 4 und 5 dargestellt, die unmittelbar oberhalb der Grundplatte 8 des Ausschankgeräts 1 angeordnet sind. In einer Eingabeeinheit 16 wird die Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen eingegeben, z.B. mittels eines Touch-Screens, der auch die Anzahl an bereits befüllten Trinkgefäßen anzeigt bzw. abspeichert.
[0045] Nachdem in der Eingabeeinheit 16 die gewünschte Anzahl an Getränken eingegeben worden ist, werden die leeren Trinkgefäße 14 vom Förderband 4 in Richtung des Pfeils A befördert. Am Ende des Förderbands 4 dient ein Hebel 17, die Bewegungsrichtung der leeren Trinkgefäße 14 um 180° zu drehen, sodass diese vom Förderband 5 in Richtung des Pfeils B bewegt werden können. Als Gegenfläche für diese Umdrehung der Trinkgefäße 14 dient eine Randfläche 7 eines Bauteils 15, in dem weitere elektronische und elektrische Bauteile des Ausschankgeräts 1 angeordnet sind. Der Hebel 17 dient zur Weitergabe der Trinkgefäße 14 an das Förderband 5, wobei durch Drehung des Hebels 17 in Richtung des Pfeils M leere Trinkgefäße 14 entlang der Randfläche 7 in Richtung des Pfeils N geführt werden. Dies ist durch strichlierte Trinkgefäße 14 dargestellt. Dabei ist der Hebel 17 mit einem Lichtschranken gekoppelt, um den richtigen Startzeitpunkt für die Weitergabe der Trinkgefäße 14 vom Förderband 4 aufs Förderband 5 zu gewährleisten.
[0046] Eine senkrecht auf die Unterlage 2 angeordnete gedachte Achse C dient als Rotationsachse, um die das Ausschankgerät 1 zwischen verschiedenen Entnahmepositionen der befüllten Trinkgefäße 14' gedreht wird.
[0047] Neben dem Förderband 5 ist die Dosiereinheit 9 angeordnet, an die eine herkömmliche Getränkeflasche 10 angeschlossen ist. Sobald ein Trinkgefäß 14 an einem weiteren Lichtschranken vorbeigekommen ist, wird der Befüllungsvorgang durch eine Fülleinrichtung 40 der Dosiereinheit 9 gestartet. 6/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 [0048] Nachdem das Trinkgefäß 14 befüllt worden ist, wird es vom Förderband 5 zu einer Ausgabevorrichtung 11 befördert, die mittels Hebel und Seilzug einen Lift 33 für die befüllten Trinkgefäße 14' ausbildet, sodass diese auf die Höhe der Unterlage 2 befördert werden und um eine Ausschubeinrichtung in Richtung H vom Ausschankgerät 1 auf die Unterlage 2 geschoben werden kann.
[0049] Im Bauteil 15 ist ein 12-Volt-Akkumulator angeordnet, der das Ausschankgerät 1 mit der nötigen Energie versorgt. Von einer nicht näher dargestellten Antriebseinheit, die z.B. einen Schrittmotor und zugeordnete Kraftübertragungsmittel, wie z.B. Räder 45, 46 umfasst, kann das Ausschankgerät 1 um die Rotationsachse C um 360° gedreht werden und die gefüllten Trinkgefäße 14' in einem von der bestellten Anzahl abhängigen Abstand auf der Unterlage 2 verteilen.
[0050] Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht des Ausschankgeräts in der mit E in Fig. 1 markierten Richtung. Das Förderband 5 bewegt die Trinkgefäße 14 in Richtung des Pfeils B zur Dosiereinheit 9, wo sie automatisch von einer Fülleinrichtung 40 mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem Flüssigkeitsbehälter 10 befüllt werden. Die so befüllten Trinkgefäße 14' werden zur Ausgabevorrichtung 11 befördert. Ein mit der Dosiereinheit 9 gekoppelter Exzenter 12, der ein Federelement 13 umfasst, bedingt eine Vertikalbewegung in Richtung des Pfeils V des befüllten Trinkgefäßes 14', sodass dieses auf die Höhe der Unterlage 2 befördert wird. Der Exzenter 12 bedingt auch eine Horizontalbewegung des befüllten Trinkgefäßes 14' in Richtung des Pfeils H, wobei dieses über die Außenkante des Ausschankgerätes 1 hinaus geschoben wird, sodass das befüllte Trinkgefäß 14' auf seine Entnahmeposition, die auf der Unterlage 2 angeordnet ist, befördert wird. Die strichlierten Trinkgefäße 14' auf der rechten Seite der Fig. 2 stellen dabei die von der Ausgabevorrichtung 11 durchgeführten Bewegungen der befüllten Trinkgefäße 14' dar.
[0051] Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Ausschankgerätes 1, in die mit F in Fig. 1 markierten Richtung. Hierbei ist ein oberhalb des Förderbandes 4 angeordnetes Förderband 3 dargestellt. An diesem Förderband 3 werden leere Trinkgefäße 14 gelagert, die bei Aktivierung des Förderbands 3 in die mit dem Pfeil G markierte Richtung bewegt werden. Die Öffnung der Trinkgefäße 14 im oberen Förderband 3 nach unten gerichtet. Am Ende des Förderbandes 3 werden die Trinkgefäße 14 mittels einer als Gegenfläche dienenden Randleiste 6 um 180° gedreht und auf das Förderband 4 befördert, welches schlussendlich über das Förderband 5 die Trinkgefäße 14 zur Dosiereinheit 9 befördert. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Fördereinrichtung somit drei Förderbänder 3, 4 und 5. Durch die Anordnung des oberen Förderbandes 3 ist eine leichte Zufuhr von weiteren leeren Trinkgefäßen 14 gewährleistet.
[0052] Nicht gezeigt sind weitere Mittel, durch die optische Effekte erzeugbar und somit Aufmerksamkeit erregbar sind, wie z.B. LEDs, die die verschiedenen Funktionen, wie z.B. die Aktivität der Förderbänder 3, 4 und 5 anzeigen oder z.B. die Trinkflasche 10 während des Aus-schenkens beleuchten. Auch die Lautsprecheranlage, die durch akustische Effekte Aufmerksamkeit erregt, ist nicht dargestellt.
[0053] Fig. 4a zeigt schematisch eine Ausgabevorrichtung 11 für ein erfindungsgemäßes Ausschankgerät 1, wobei ein befülltes Trinkgefäß 14' in einer Stellung befindlich ist, in der es von einem Lift 33 schräg nach unten in Richtung der Unterlage 2 bewegt wird. Ein Exzenter 12, der an einer Exzenterachse 34 gelagert ist und in Richtung des Pfeils R verdreht werden kann, ist mit der Dosiereinheit 9 gekoppelt. Mit dem Exzenter 12 in Wirkverbindung stehen ein von einer Feder 13 federbeaufschlagter Hebel 22 für den Lift 33 sowie ein Hebel 23" für einen nachfolgend stattfindenden horizontalen Ausschub des befüllten Trinkgefäßes 14'. Die Hebel 22 und 23" sind um die Achsen 24' bzw. 24" drehbar gelagert. Der Exzenter 12 weist einen Hebel 23' auf, der bei einer Drehung des Exzenters 12 mitgedreht wird und dabei den Hebel 23" um die Achse 24" verdrehen kann. Am Hebel 22 ist ein Seil 25 befestigt, welches über eine Umlenkrolle 27 am Lift 33 befestigt ist. Der Lift 33 weist eine Gleitschiene 31 und einen Gleiter 32 sowie eine am Gleiter 32 montierte Liftplattform 44 auf, auf der ein befülltes Trinkgefäß 14' während der vertikalen bzw. schrägen Bewegung angeordnet ist. Die Liftplattform 44 und das darauf 7/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 abgestellte befüllte Trinkgefäß 14' bewegen sich mit dem Gleiter 32 entlang der Gleitschiene 31 schräg nach unten.
[0054] Am Hebel 23" ist ein Seil 26 befestigt, welches über eine Umlenkrolle 28 mit einer horizontal gelagerten Gleitschiene 30 über ein Fixierelement 36 verbunden ist. Am Fixierelement 36 ist ein Anschlagelement 29 montiert, der zum horizontalen Ausschieben des befüllten Trinkgefäßes 14' auf die Unterlage 2 dient. Das Anschlagelement 29 ist von einer Feder 35 beaufschlagt, die in dieser Figur nicht dargestellt ist.
[0055] In Fig. 4b ist die Ausgabevorrichtung 11 in einer Stellung gezeigt, in der die Vertikal-bzw. Schrägbewegung des befüllten Trinkgefäßes 14' abgeschlossen ist und dieses sich im Wesentlichen auf der Höhe der Unterlage 2 befindet. Durch eine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles R drückt der am Exzenter 12 angeordnete Hebel 23' den Hebel 23" um die Rotationsachse 24" an seinem linken Ende nach unten, sodass das Seil 26 um die Umlenkrolle 28 nach oben gezogen wird und dabei das Verbindungselement 36 sowie das daran befestigte Anschlagelement 29 nach rechts verschiebt, wodurch das befüllte Trinkgefäß 14' auf die Unterlage 2 geschoben wird. Das Anschlagelement 29 ist von einer Feder 35 beaufschlagt, sodass das Anschlagelement 29 automatisch wieder in seine Ursprungsposition zurückgezogen wird. Beim Ausschieben des befüllten Trinkgefäßes 14' wird dieses von der Liftplattform 44 geschoben und befindet sich nunmehr auf einer Entnahmeposition auf der Unterlage 2, wo es bequem von einem Gast entnommen werden kann.
[0056] Fig. 5a zeigt eine mögliche Lageänderung des Ausschankgerätes 1 bei der Ausgabe zweier befüllter Trinkgefäße 14'. Nachdem ein erstes befülltes Trinkgefäß 14' zu einer ersten Entnahmeposition 18, die auf der Unterlage 2 angeordnet ist, befördert worden ist, dreht sich das Ausschankgerät um einen Winkel α um die Rotationsachse C worauf ein weiteres befülltes Trinkgefäß 14' zu einer zweiten Entnahmeposition 19 befördert wird. Anschließend dreht sich das Ausschankgerät 1 durch eine Drehung um - α zum Ausgangspunkt zurück.
[0057] Fig. 5b zeigt eine mögliche Lageänderung des Ausschankgerätes 1 bei der Ausgabe dreier befüllter Trinkgefäße 14'. Nachdem ein erstes befülltes Trinkgefäß 14' zu einer ersten Entnahmeposition 18 befördert worden ist, dreht sich das Ausschankgerät 1 um eine Rotationsachse C um den Winkel a, und ein zweites befülltes Trinkgefäß 14 wird zu einer zweiten Entnahmeposition 19 befördert. Anschließend dreht sich das Ausschankgerät 1 um einen Winkel ß in die Gegenrichtung und bewegt ein weiteres befülltes Trinkgefäß 14' zu einer dritten Entnahmeposition 20. Mit einer weiteren Drehung um einen Winkel γ dreht sich das Ausschankgerät 1 wieder zum Ausgangspunkt zurück.
[0058] Fig. 5c zeigt eine mögliche Ausführungsform der Lageänderung des Ausschankgerätes bei der Ausgabe von vier befüllten Trinkgefäßen 14'. Nach der Ausgabe eines ersten befüllten Trinkgefäßes 14' dreht sich das Ausschankgerät 1 dreimal jeweils um einen Winkel a. Nach jeder Drehung wird ein befülltes Trinkgefäß 14' zu einer Entnahmeposition 19, 20, 21 befördert. Anschließend dreht sich das Ausschankgerät um einen Winkel 3 α zurück zum Ausgangspunkt. Es kann dabei vorgesehen sein, dass sich das Ausschankgerät 1 je nach angegebener Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen 14 um jeweils einen gleichen Winkel um die Rotationsachse C dreht. Dabei kann vorgesehen sein, dass eine vollständige Drehung von 360° möglichst gleichmäßig mit Entnahmepositionen abgedeckt wird. Bei fünf Gläsern ergibt sich z.B. eine Drehung um jeweils 72°.
[0059] Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Arbeitsweise der Dosiereinheit 9, wobei die Dosiereinheit 9 eine Fülleinrichtung 40 umfasst, an der eine Trinkflasche 10 angeschlossen ist. Die Dosiereinheit 9 weist einen Exzenter 39 auf, der um die Exzenterachse 34 in Richtung des Pfeiles R' drehbar ist. Der Exzenter 39 und der Exzenter 12 sind somit auf derselben Achse 34 gelagert. Schematisch sind dabei Zahnräder 42 und 43 dargestellt, von denen die Exzenterachse 34 gedreht wird und die Teil der nicht näher dargestellten Antriebseinheit sind. Ein von einer Feder 41 beaufschlagter Hebel 37 ist mit einer Platte 38 verbunden, wobei der Hebel 37 und die Platte 38 um eine Achse 45 drehbar gelagert sind. Vom Förderband 5 wurde ein leeres Trinkgefäß 14 an die hier dargestellte Position befördert. Durch einen Licht- 8/19
Claims (22)
- österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15 schranken wird nun die Dosiereinheit 9 aktiviert. Dabei wird die Platte 38 infolge einer Drehung des Exzenters 39 in Richtung des Pfeiles P gedrückt, wodurch von einem Mechanismus eine vorportionierte Getränkemenge von der Fülleinrichtung 40 in das Trinkgefäß 14 gefüllt wird. [0060] Fig. 7a zeigt eine schematische Ansicht der Grundplatte 8 des erfindungsgemäßen Ausschankgerätes 1 von unten. Ein Halteelement 47, welches beispielsweise aus Kunststoff oder Gummi mit hohem Reibungskoeffizient hergestellt ist, dient zur Fixierung der Grundplatte 8 auf der Unterlage 2, damit das Ausschankgerät 1 um die Rotationsachse C verdreht werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite der Grundplatte 8 sind zwei Räder 45, 46 angeordnet, wobei das Rad 46 mit der Antriebseinheit des Ausschankgeräts in Wirkverbindung steht. Die Antriebseinheit umfasst dabei einen Elektromotor 49 und Zahnräder 48', 48" sowie gegebenenfalls weitere an sich bekannte mechanische Teile, wie z.B. eine Kupplung, einen Freilauf und/oder ein Getriebe. Die Bestandteile der Antriebseinheit sind schraffiert dargestellt, da diese auch in der Grundplatte oder auf der Oberseite der Grundplatte 8 angeordnet sein können. Durch den Antrieb des Rades 46 kann je nach Drehrichtung die Grundplatte 8 um die Rotationsachse C in Richtung des Doppelpfeils R" verdreht werden und dadurch verschiedene Entnahmepositionen 18, 19, 20, 21 erreichen. [0061] Fig. 7b zeigt eine schematische Seitenansicht der Grundplatte 8 des Ausschankgerätes 1, wobei die weiteren Teile des Ausschankgerätes 1 nicht dargestellt sind. Erkennbar ist, wie das Halteelement 47 eine Seite des Ausschankgerätes 1 abstützt, während auf der anderen Seite der Grundplatte 8, die beispielsweise aus Aluminium hergestellt sein kann, die Räder 45, 46 die Grundplatte 8 und damit das Ausschankgerät 1 gegenüber der Unterlage 2 bewegen d.h. verdrehen zu können. [0062] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Beispiele, sondern umfasst alle technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. [0063] Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Patentansprüche 1. Verfahren zum automatischen Befüllen von Trinkgefäßen, wobei in bzw. an einem mobilen Ausschankgerät eine Mehrzahl von Trinkgefäßen und zumindest ein Flüssigkeitsbehälter gelagert sind, gekennzeichnet durch folgende Schritte: a) Transport und Platzierung des Ausschankgeräts (1) auf einer Unterlage (2), vorzugsweise einem Tisch, b) Eingabe einer bestimmten Anzahl an zu befüllenden Trinkgefäßen (14) an einer Eingabeeinheit (16) des Ausschankgeräts (1), c) automatisches Befördern zumindest eines leeren Trinkgefäßes (14) mit einer Fördereinrichtung zu einer Dosiereinheit (9) des Ausschankgeräts (1), d) automatisches Befüllen zumindest eines leeren Trinkgefäßes (14) mit einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem zumindest einen Flüssigkeitsbehälter (10).
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine befüllte Trinkgefäß (14'), vorzugsweise automatisch, zu wenigstens einer Entnahmeposition (18, 19, 20, 21) befördert wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Entnahmeposition (18, 19, 20, 21) auf der Unterlage (2) des Ausschankgeräts (1) angeordnet ist, wobei das Ausschankgerät (1) eine Ausgabevorrichtung (11) umfasst, von der die be-füllten Trinkgefäße (14') auf der wenigstens einen Entnahmeposition (18, 19, 20, 21) abgestellt werden. 9/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Eingabeeinheit (16) eingegebene Anzahl an leeren Trinkgefäßen (14) mit der Fördereinrichtung automatisch zur Dosiereinheit befördert und dort automatisch jeweils mit einer vorbestimmten Flüssigkeitsmenge aus dem zumindest einen Flüssigkeitsbehälter (10) befallt werden.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes in der Dosiereinheit (9) befülltes Trinkgefäß (14') zu einer ersten Entnahmeposition (18) befördert wird und ein zweites in der Dosiereinheit befülltes Trinkgefäß (14') zu einer zweiten Entnahmeposition (19) befördert wird, wobei die erste und die zweite Entnahmeposition (18, 19) voneinander verschieden sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass - nachdem das erste in der Dosiereinheit befüllte Trinkgefäß (14') zur ersten Entnahmeposition (18) befördert worden ist - die Lage des Ausschankgeräts (1) auf der Unterlage (2) vorzugsweise automatisch geändert, vorzugsweise verdreht wird, bevor oder während das zweite, in der Dosiereinheit befüllte Trinkgefäß (14') zur zweiten Entnahmeposition (19) befördert wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass alle in der Dosiereinheit (9) befüllten Trinkgefäße (14') zu verschiedenen Entnahmepositionen (18, 19, 20, 21) befördert werden, wobei bevor oder während aller nachfolgenden Bewegungen von befüllten Trinkgefäßen (14') die Lage des Ausschankgeräts (1) auf der Unterlage (2) vorzugsweise automatisch verändert, vorzugsweise verdreht wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Entnahmepositionen (18, 19, 20, 21) von der in der Eingabeeinheit (16) eingegebenen Anzahl an zu befallenden Trinkgefäßen (14) abhängt.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Berechnung der Lage der Entnahmepositionen (18, 19, 20, 21) von einer Steuereinheit des Ausschankgeräts (1) durchgeführt wird.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen zur Veränderung der Lage des Ausschankgeräts (1) auf der Unterlage (2) von einer Steuereinheit gesteuert wird.
- 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (16) ein von dem Ausschankgerät (1) gesondertes Bauteil ist und die Anzahl der zu befallenden Trinkgefäße (14) kabellos übertragen wird.
- 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschankgerät (1) unabhängig vom öffentlichen Stromnetz betrieben wird.
- 13. Ausschankgerät zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschankgerät (1) als tragbare, kompakte Baueinheit ausgebildet ist.
- 14. Ausschankgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenmaße des Ausschankgeräts (1) kleiner als 80 cm x 80 cm x 80 cm, vorzugsweise kleiner als 50 cm x 50 cm x 50 cm sind.
- 15. Ausschankgerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschankgerät (1) eine interne Stromquelle, vorzugsweise einen Akkumulator, aufweist.
- 16. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausschankgerät (1) eine Antriebseinheit und Kraftübertragungsmittel, vorzugsweise Räder (45, 46) zur Veränderung der Lage des Ausschankgeräts (1) auf der Unterlage (2) aufweist.
- 17. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung zumindest ein Förderband (3, 4, 5) umfasst. 10/19 österreichisches Patentamt AT 508 466 B1 2011-07-15
- 18. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (11) einen Lift (33) aufweist, von dem befüllte Trinkgefäße (14') vertikal oder schräg bewegbar sind.
- 19. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabevorrichtung (11) eine Ausschubeinrichtung aufweist, von der befüllte Trinkgefäße (14') im Wesentlichen horizontal auf die Unterlage (2) schiebbar sind.
- 20. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabeeinheit (16) eine Fernbedienung umfasst.
- 21. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass an der Dosiereinheit (9) herkömmliche Trinkflaschen (10) auswechselbar und anschließbar sind.
- 22. Ausschankgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronischer Speicher und ein Lautsprecher vorgesehen sind, von dem im elektronischen Speicher gespeicherte Audiodaten während des Betriebs des Ausschankgeräts (1) abspielbar sind. Hierzu 8 Blatt Zeichnungen 11/19
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| AT508466A1 AT508466A1 (de) | 2011-01-15 |
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE3601765A1 (de) * | 1986-01-22 | 1987-07-23 | Jan Hindrik Kronemeyer | Vorrichtung zum selbsttaetigen befuellen von trinkgefaessen mit bier u. dgl. getraenken |
| DE19740869A1 (de) * | 1997-09-16 | 1999-03-25 | Ralf Schreiner | Vollautomatische maschinelle prozessor-sensorgesteuerte Zapfanlage zur raschen exakten Befüllung von insbesonders schaumbildenden Flüssigkeiten in eine konzentrierte Vielzahl Einzelgefäße im zeit=optimierten vorprogrammierten Verfahren mit zyklischer Zapfroutine, beispielsweise zum Bierausschank |
| WO2000058200A1 (en) * | 1999-03-26 | 2000-10-05 | Mauro Leoni | Automatic bar |
-
2009
- 2009-06-17 AT AT9292009A patent/AT508466B1/de active
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| WO2000058200A1 (en) * | 1999-03-26 | 2000-10-05 | Mauro Leoni | Automatic bar |
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| AT508466A1 (de) | 2011-01-15 |
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