AT505224B1 - Vorrichtung zum fullen von paletten mit holzstucken - Google Patents
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Description
2 AT 505 224 B1 • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der bevorzugt automatisch, ofenfertige Holzstücke in handelsübliche Paletten mit Seitenteilen gestapelt werden können. • Mit sogenannten Schneidspaltmaschinen können ganze Baumstämme durch eine Kombination von Säge und Spalter in einem Arbeitsgang zu ofenfertigem Brennholz verarbeitet werden. Bei diesen Vorrichtungen wird ein zu verarbeitender Baumstamm mittels eines Transportbandes in das Gerät gefördert, wo eine Sägevorrichtung vom Baumstamm jeweils einen 33 cm langen Block abtrennt. Danach wird der abgetrennte Block mit einer Spaltklinge so gespalten, dass daraus Brennholzscheite entstehen. Das Scheiterholz kommt in verschiedenen Stärken in besagter Länge von 33 cm, aus dem Schneidspalter. Die bislang bekannten Lösungen hören bei den Scheiten auf. Diese werden anschließend händisch in die Palette geschlichtet. • Rüttelförderer werden standardmäßig beim Zuführen oder Aussondern (DE 39 06 089 A1) von Stückgut verwendet. Diese können jedoch nicht die axiale Ausrichtung des Stückgutes bewerkstelligen um in weiterer Folge die Vereinzelung einleiten zu können. Andere bekannte Stapelvorrichtungen (US 3 295 703 A, DE 1 191 296) sind nur für langes Stückgut, wie Bretter oder Leisten, konzipiert bzw. geeignet. Ein Zuführen von kurzem Stückgut ist ohne integrierter Zentrierung und Förderschublade auf Vertikalförderelementen nicht möglich. Vertikalförderer haben auch die Funktion dass das Stückgut, je nach Palettenfüllhöhe, höhenunabhängig, auf das Übernahmeförderband der Arbeitsplattform abgenommen werden können. Die bisher bekannten Lösungen (JP 59 124 629 A, US 2004/0221549 A1) sind, für ein in der Größe und Oberflächenbeschaffung gleich bleibendes Stückgut, konzipiert. Vielfältige Oberflächengestaltung und verschiedene Größen des Stückgutes machen eine automatische Abwicklung des Arbeitsprozesses mit den bekannten Techniken unmöglich. Das Problem auch den Arbeitsgang der Palettenfüllung zu automatisieren lag in der Bewältigung verschiedener Größen und der unterschiedlichen Oberflächenbeschaffung des Stückgutes. Daher wurde das Hauptaugenmerk der Erfindung, sowohl in den einzelnen technischen Details, als auch im gesamten Ablauf, dieser Vorgabe gewidmet. Somit unterscheidet sich die vorliegende Erfindung von den bisherigen Lösungen wesentlich.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnungen.
In der Zeichnung ist eine beispielweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Rüttelrinne und des Klappensystems; Fig. 2 zeigt diese in Ansicht und Fig. 3 einen Querschnitt der Rüttelrinne und des Klappensystemes. Fig. 4 zeigt ein Förderband, eine Übergabeschublade und eine Übergabegosse mit Zentrierung in Ansicht. Fig. 5 zeigt diese Teile nochmals, zuzüglich den Vertikalförderer, im Schnitt. Fig. 5a zeigt einen Übergabeförderer am Vertikalförderer. Fig. 6 zeigt den Vertikalförderer, die höhenverstellbare Palettenbeschickungseinheit inklusive der Arbeitsplattform und die Palette im Schnitt. Fig. 7 zeigt das Rutschförderband, die eingezogene Arbeitsplattform und den Palettenboden in Ansicht.
Um die axiale Position und die Vereinzelung des Stückgutes zu erreichen wird eine dreili-nige Rüttelrinne Fig. 1, dem eigentlichen Palettenfüllautomaten vorgebaut. Diese wird mittels Exzenterwelle, mit einer axialen Differenz von 15 mm und einer Drehzahl von 380 U/min angetrieben. Das Stückgut wird durch die Rüttelbewegung am Rinnenboden entlang axial ausgerichtet und vorwärts bewegt bis es auf der Klappe 5 des Klappensystems das nach der Rüttelrinne angeordnet ist, anlangt. 1. Ein Lichtschrankensystem 6, gekoppelt mit elektromagnetischen Wegeventilen und Pneumatikzylinder, 6, 7 und 8, sorgt für den reibungslosen Arbeitsablauf. Um das Nachrücken des nächsten Stückgutes steuern zu können wird es mittels Stopper 3 angehalten bis die Klappe wieder freigegeben wird. Das gesamte Verfahren der Palettenbefüllung erfolgt computergesteuert und läuft vollautomatisch ab. Das Stückgut wird 3 AT 505 224 B1 mittels Klappensystem 5 einzeln auf das Förderband 9 gelegt das zur Förderschublade 10 bzw. Übergabegosse 11 des Vertikalförderers 12 führt. 2. Das Stückgut fällt vom Förderband 9 auf die Ebene der ausgefahrenen Förderschublade 10 der Lichtschranken 14a registriert das Stückgut, bekommt vom Näherungsschalter 14c das Freizeichen, der Pneumatikzylinder zieht die Förderschublade 10 zurück, das Stückgut fällt in die Übergabegosse 11, wird auf die Vertikalförderelemente 12b des Vertikalförderers 12 geschoben und dabei, durch die zusammenführende Anordnung der Gossenseitenteile 11a auch zentriert. 3. Der Vertikalförderer 12 hat die Funktion dass das Stückgut, je nach Palettenfüllhöhe, höhenunabhängig, auf das Rutschförderband 18 der Arbeitsplattform 19 abgenommen werden kann. 4. Figur 5a zeigt wie das Stückgut zwischen den Vertikalförderelementen 12b mittels Pneumatikzylinder 16 und Mitnehmer 16a Lichtschrankengesteuert 14b, vorgeschoben wird um ein unkontrolliertes Vorfällen beim nachfolgenden Abwärtslauf des Vertikalförderers zu vermeiden. Ein Käfig 13a, Palettenseitig ein Teleskopkäfig 13b, schließt den kompletten Transportweg des Stückgutes. 5. Das Stückgut gelangt mithilfe einer Förderbandaufnahme 17, auf das quer über die Arbeitsplattform 19 laufende Rutschförderband 18. Dieses wird auf die Breite der Palette von 120 cm beschickt und mit dem Schließer 17a endpositioniert. Der Höhenstabilisator 21a regelt die Stauhöhe. 6. Mittels Exzenterschubstange 21 wird jede einzelne Leckenreihe um die Länge der Scheiter auf die einziehbare Arbeitsplattform 19 geschoben. Diese ist bei diesem Arbeitsgang als auch bei den zwei folgenden Reihen über dem Palettenboden 23 positioniert. 7. Das Stückgut für die nächstfolgende Reihe kann zeitgleich vorbereitet werden. 8. Nächster Arbeitsschritt folgt, 2. Reihe (mittlere Reihe) wird auf die Arbeitsplattform 19 geschoben, damit wird auch die 1. Reihe weitergeschoben. 9. Sobald sich drei Reihen auf der Arbeitsplattform 19 befinden kann diese unter dem Rutschförderband 18 zurückgezogen werden. Das Stückgut der drei Reihen legt sich aus geringster Höhe in die Palette 23. 10. Danach fährt die gesamte Arbeitsplattform 19 samt Rutschförderband 18 Exzenterschubstange 21 Seitenwand etc, Lichtschrankengesteuert 14f über die Höhe der drei gelegten Reihen in der Palette 23. 11. Die Arbeitsplattform 19 wird knapp über den letztgelegten Reihen positioniert, wieder in die Palette 23 ausgefahren. Diese Vorgänge wiederholen sich bis zur endgültigen Füllhöhe von 170 cm. Die Palette 23 hat ein Innenmaß von 120x170 cm, (2 Raumeter) 12. Die Palette verlässt die Füllstation, wird verzurrt und endgefertigt. 13. Während des Befüllvorganges und bis zur Endfertigung nach der Füllstation, wird die oben noch offene Palette 23 von Rollschienen, der sogenannten Palettenführung 22 festgehalten.
Aufstellung der Bezugszeichen:
Claims (2)
- 4 AT 505 224 B1 1 Rüttelrinne 14a; b; d; f Lichtschranken 2 Öffnung Rüttelrinne 14c Näherungsschalter 3 Stopper 14e Lichttaster 4 Führung 15 Palettenfüller 5 Klappe 16 Pneumatikzylinder 6 Lichtschranken 16a Mitnehmer 7 Reflektor 17 Förderbandaufnahme 8 Pneumatikzylinder 17a Schließer 9 Förderband 18 Rutschförderband 10 Förderschublade 19 Arbeitsplattform 11 Übergabegosse 20 Seitenwand 11a Gossenseitenteil 21 Exzenterschubstange 12 Vertikalförderer 21a Höhenstabilisator 12a Vertikalfördererkette 22 Palettenführung 12b Vertikalfördererelemente 23 Palettenboden- Palettenseitenwand 13a Käfig 24 Hubspindel 13b Teleskopkäfig Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren womit ofenfertige Holzscheiter, automatisch in handelsübliche Paletten mit Seitenteilen, gestapelt werden können. Um die axiale Position und die Vereinzelung des Stückgutes zu gewährleisten wird eine dreilinige Rüttelrinne 1, dem eigentlichen Palettenfüllautomaten vorgebaut. Ein Lichtschrankensystem, 6 und 7 gekoppelt mit elektromagnetischen Wegeventilen und Pneumatikzylinder 8, sorgt für den reibungslosen Arbeitsablauf. Der Vertikalförderer 12 hat die Funktion dass das Stückgut, je nach Palettenfüllhöhe, höhenunabhängig, auf das Rutschförderband 18 abgenommen werden kann. Das Stückgut gelangt auf das quer über die Arbeitsplattform 19 laufende Rutschförderband 18 und wird auf die Breite der Palette von 120 cm zusammen geschoben und mit dem Schließer 17a endpositioniert. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Füllen von Holzstücken in Paletten mit Seitenteilen, gekennzeichnet durch: eine dreilinige Rüttelrinne (1) zum Vereinzeln des Stückgutes, ein daran anschließendes Förderband (9) eine zentrierende Übergabevorrichtung an einen Vertikalförderer (12) einen Mitnehmer (16a) am oberen Scheitelpunkt des Vertikalförderers (12) eine Förderschublade (10) zwischen dem abgabeseitigen Ende des Fördererbandes (9) und dem Vertikalförderer (12) und eine Arbeitsplattform (19) mit Seitenteilen
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Förderschublade (10) eine Ubergabegosse (11) vorgesehen ist, die Ausnehmungen für den Durchtritt von Förderelementen des Vertikalförderers (12) aufweist. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen
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