AT504365A4 - Einrichtung zur abscheidung von benzindämpfen - Google Patents

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AT504365A4 AT16342002A AT16342002A AT504365A4 AT 504365 A4 AT504365 A4 AT 504365A4 AT 16342002 A AT16342002 A AT 16342002A AT 16342002 A AT16342002 A AT 16342002A AT 504365 A4 AT504365 A4 AT 504365A4
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Franz Ing Stuhlbacher
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Exess Engineering Gmbh
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  Einrichtung zur Abscheidung von Benzindämpfen.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Abscheidung von Benzindämpfen bei Atmosphärendruck mitteis eines Lösungsmittels, z.B. Dieselöl, wobei der benzinenthaltende Tank mit einem Wäscher in Wirkverbindung steht und die Kohlenwasserstoffe in den Tank ruckführbar sind.
Diese Einrichtung dient dazu, die giftigen Benzindämpfe, die beim Betankungsvorgang entweichen, von der Umwelt fernzuhalten und in den Tank zurückzuführen.
Es ist bekannt durch so genannte Gaswäscher zur Abscheidung von Benzindämpfen bei Atmosphärendruck mittels eines Lösungsmittels, insbesondere Dieselöl, die ansonst ins Freie gelangenden Benzindämpfe wieder zurückzuführen.

   Ein solches Verfahren und die hiezu erforderliche Einrichtung wurde nach ÄT 1674/01 vorgeschlagen, bei der die Benzindämpfe aus einem Behälter oder Tank, vorzugsweise im Gegenstrom, in ein Lösungsmittel, welches im Kreislauf geführt wird, eingeleitet und absorbiert wird, wobei die Konzentration von Benzin im Kreislauf laufend gemessen und bei Erreichen eines bestimmten Benzingehaltes die Mischung in den Tank eingebracht und der Kreislauf mit im wesentlichen benzinfreien Lösungsmittel diese wieder versorat wird. Die Einrichtung besteht darin, dass der benzinenthaltende Tank mittels einer Abdampfleitung mit einem Füllkörper enthaltenden Gefäss, bzw.

   Wäscher ein Teil eines Kreislaufsystems bildet, weiters einer Pumpe, einer Einbringungsarmatur für das Lösungsmittel, einem Umsteuerungsgefäss mit einem Sättigungskontrollmittel und Kreislaufrohrleitungen einen Waschkreislauf bildet sowie eine Rückführleitung in den Tank und ein Austragsrohr aufweist.
Die Ausbildung bei diesem genannten Verfahren bzw.

   Vorrichtungen hat sich in der Praxis bewährt, jedoch eine Weiterbildung der Apparaturen ist erförderlich, da ein Nachrüsten einer solchen Anlage auf einfache Weise möglich ist. 
 <EMI ID=2.1> 
 Vorteilhaft ist auch, wenn das in den Benzintank reichende Rückführrohr eine Umlenkung in die Horizontallage enthält und ein an der Unterseite offenes Rohr, als tunnelartiger Schacht ausgebildet, angeschlossen ist.
Von besonderem Vorteil ist auch, wenn der tunneiartige Schacht mit an sich bekannten Füllkörpern aus Streckmaterial befüllt und ausgangsseitig offen ist. Damit ist die Gewähr gegeben, dass die Gasbläschen verteilt in den Benzintank gelangen.
Weiters ist von Vorteil, wenn der tunnelartige Schacht in einem spitzen Winkel von der Horizontalebene aus, nach oben geneigt ist.

   Dadurch wird das Aufsteigen der Gasbläschen begünstigt.
Femer ist von Vorteil, wenn die Gefässe mit je einer Heizeinrichtung, z.B. Heizschlange ausgerüstet sind und / oder je eine Kühleinrichtung, z.B. einer Kühlschlange im Inneren der Gefässe angeordnet ist. Damit wird der Wirkungsgrad der Einrichtung wesentlich erhöht.
Anhand eines Ausführungsbeispiels sei die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 Ausbildung der Einrichtung mit angeschlossenem Gefäss Fig. 2 Einrichtung mit zwei Gefässen Fig. 3 Anordnung einer Heizeinrichtung Fig. 4 Anordnung einer Kühleinrichtung Fig. 5 Ausbildung des tunnelartigen Schachtes.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist schematisch der Aufbau der Einrichtung dargestellt. In einem Tank 1 ist mit angedeutetem Dreieck der Benzinstand als Beispiel angegeben.

   An der Oberseite ist der Einfüllstutzen 2, der eine weitere Öffnung zu Aufnahme eines Rückführrohres 3 enthält. Das Rückführrohr 3 reicht bis an den Tankboden 5 und enthält am Ende einen tunnelartigen Schacht 4, der am senkrecht stehenden Rückführrohr 3 etwa in einer horizontalen Lage angeordnet, aber in einem spitzen Winkel a nach oben geneigt, befestigt ist. Der tunnelartige Schacht 4 ist mit 
 <EMI ID=4.1> 
 zum Tankboden 5 reicht. Der Wäscher 6 ist in der Zeichnung oberhalb angeordnet und über Ringleitung 11 mit zugehöriger Pumpe 14 mit dem Gefäss 9 verbunden. Ein weiteres Gefäss 19 ist über einer Anschlussleitung 17 mit dem Gefäss 9 parallel geschaltet, verbunden. Für das Gefäss 9 dienen die Absperrventile 12 und 13, während für das Gefäss 19 die Absperrventile 20 und 21 vorgesehen sind.

   Die Rückführleitung 8 enthält für jedes Gefäss 9, 19 ein Absperrventil 18 und 19. Diese Anordnung hat nun den Vorteil, dass ein Gefäss, z.B. das Gefäss 9 den Kreislauf aufrecht hält, während das andere Gefäss, z.B. Gefäss 19 , die Kohlenwasserstoffanteile in den Tank zurückbefördert. Eine Unterbrechung der Rückförderung kann bei dieser Anordnungsvariante nicht eintreten, da immer ein Gefäss für die Rückförderung sorgt und das andere den Kreislauf aufrecht erhält.
Die Fig. 3 zeigt eine Weiterbildung der Gefässe 9, 19 , um die Effizienz zu steigern. Es zeigt beispielsweise ein Gefäss, das Füimaterial 10 in bekannter Weise enthält und bis zu 4/5 seines Fassungsvermögens mit Dieselöl - mit einem Dreieck angedeutet - gefüllt ist. Oben und unten ist nun die Ringleitung 11 vorgesehen, die mit Hilfe von Absperrventile 12, 13 unterbrochen werden kann.

   Um das Gefäss 9, 19 ist eine Heizeinrichtung, z.B. Heizschlange 23 angeordnet. Damit wird der Verdampfungsvorgang wesentlich begünstigt.
Die Fig. 4 zeigt in ähnlicher Weise wie schon in Fig. 3 beschrieben, ein Gefäss 9, 19, das jedoch anstelle der Heizeinrichtung ein Kühleinrichtung, z.B. eine Kühlschlange 24 enthält. Auch hier wird der Verdampfungsvorgang begünstigt.
Schliesslich ist in Fig. 5 das Rückführrohr 3 am untern Teil nahe dem Tankboden 5 aufgeführt, wobei der tunnelartige Schacht 4 im spitzen Winkel a nach oben von der Horizontalebene aus befestigt ist. Im Inneren des tunnelartigen Schachtes 4 ist das Streckmaterial 10 befestigt. Damit werden die Gasbläschen zerteilt, um vom Benzin besser aufgenommen zu werden.

Claims (3)

1. Einrichtung zur Abscheidung von Benzindämpfen bei Atmosphärendruck mittels eines Lösungsmittels, z.B. Dieselöl, wobei ein benzinenthaltender Tank mit einem Wäscher über eine Leitung verbunden ist und die im Benzin enthaltenen Kohlenwasserstoffanteile, z.B. Butan, oder dgl., in den Tank rückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäscher (6), welchem durch eine Leitung (7) Benzindämpfe vom Tank (1) einleitbar sind und ein Gefäss (9) für das Absorbat, d.h.
eine Mischung von Dieselöl mit den absorbierenden Kohlenwasserstoffen mittels einer Ringleitung (11), in welcher eine Pumpe (14) für den Kreislauf des Lösungsmittels angeordnet ist, verbunden sind, wobei das Gefäss (9) für das Absorbat durch Absperrventile (12, 13) im Ringleitungssystem über eine Leitung verbunden ist und einen Anschluss für eine Rückführteitung (8) aufweist, in welcher eine Vakuumpumpe (15) angeordnet ist, mit einem Rückführrohr (3) in den Tank (1).
1. Einrichtung zur Abscheidung von Benzindämpfen bei Atmosphärendruck mittels eines Lösungsmittels, z.B. Dieselöl, wobei der benzinenthaltende Tank mit einem Wäscher in Wirkverbindung steht und die Kohlenwasserstoffanteile in den Tank rückführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäscher (7) wie an sich bekannt, mit einer Ringleitung (11) versehen ist, bei der wenigstens ein, mit aus Streckmaterial erstellte Füllkörper (10) enthaltendes Gefäss (9), gegebenenfalls ein weiteres, bzw.
mehrere parallel geschaltete Gefässe (19) für das Absorbat an die Ringleitung (11) angeschlossen sind und eine Pumpe (14) für den der Kreislauf dient, wobei bedarfsweise das Gefäss (9) durch Absperrventile (12, 13) von der Ringleitung (11) trennbar ist, und eine Vakuumpumpe (15) zur Rückführung der Kohlenwasserstoffanteiie über eine Rückführleitung (8) zu Rückführrohr (3) in den Tank (1) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäscher (6) und/oder das Gefäss (9) aus Streckmaterial gebildete Füllkörper (10) enthalten.
2. .Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die werteren Gefässe (19) über eine Anschlussieitung (17) verfügen und mit der Ringleitung (11) in Verbindung stehen, wobei Absperrventile (20, 21, 22) vorgesehen sind, die für eine wechselweise Rückführung der Kohlenwasserstoffanteile aus den Gefässen (9, 19) dienen und eine Rückführleitung (8) zu Rückfüh[pi]Ohr (3) in den Tank (1) führend, aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe (9, 19) eingangsseitig mit je zwei Absperrventilen (13, 21) und ausgangsseitig mit je einem Absperrventil (12, 18, 20, 22) versehen sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführleitung (8) mit einem im Tank (1) angeordneten Rückführrohr (3) verbunden ist und bis nahe an den Tankboden (5) reicht.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das In den Benzintank reichende Rückführrohr (3) eine Umlenkung in die Horizontaltage enthält und an ein an der Unterseite offenes Rohr, als tunnelartiger Schacht (4) ausgebildet, angeschlossen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der tunnelartige Schacht (4) mit an sich bekannten Füllkörpern (10) aus Streckmaterial befüllt und ausgangsseitig offen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der tunnelartige Schacht (4) in einem spitzen Winket (a) von der Horizontalebene aus, nach oben geneigt ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefässe (9, 19) mit je einer Heizeinrichtung, z.B. Heizschlange (20) ausgerüstet sind und /oder je eine Kühleinrichtung, z.B. Kühlschlange (21) im Inneren der Gefässe (9,19) angeordnet ist. Patentansprüche:
3. Einrichtung zur Abscheidung von Benzindämpfen bei Atmosphärendruck mittels eines Lösungsmittels , z.B. Dieselöl, wobei ein benzinenthaltender Tank mit einem Wäscher über eine Leitung verbunden ist, und Kohlenwasserstoffanteile, z.B. Butan, in den Tank rückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wäscher (6), welchem durch eine Leitung (7) Benzindämpfe vom Tank (1) einieitbar sind und zwei Gefässe (9, 19) für das Absorbat in Parallelanordnung mittels einer Ringleitung (11), in welcher eine Pumpe (14) für einen Kreislauf des Lösungsmittels angeordnet ist, verbunden sind, wobei jeweils ein Gefäss (9 oder 19) durch Absperrventile (12, 13 oder 20, 21) im Ringsystem separiert wird und jeweils durch ein offengesfelrtes Ventil (18, 22) einen Anschluss für eine Rückführleitung (8) aufweist, in welcher eine Vakuumpumpe (15) angeordnet ist,
mit einem Rückführrohr (3) in den Tank (1) . <EMI ID=9.1>
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