AT504132A4 - Mischelement - Google Patents

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/14Non-metallic plugs or sleeves; Use of liquid, loose solid or kneadable material therefor
    • F16B13/141Fixing plugs in holes by the use of settable material
    • F16B13/143Fixing plugs in holes by the use of settable material using frangible cartridges or capsules containing the setting components

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


  Die Erfindung betrifft ein Mischelement für Anker, die einen Stab umfassen, der im Bohrloch durch Klebung oder Mörtel festgehalten wird.
Üblicherweise wird bei Ankern dieser Gattung ("Klebeanker") so vorgegangen, dass in den Untergrund, in den der Anker zu setzen ist, ein Loch gebohrt wird. Dann werden in das Bohrloch eine oder mehrere Patronen, die den Klebstoff enthalten, eingebracht, indem sie entweder mit einem Ladestock in das Bohrloch geschoben oder mit Druckluft eingeschossen werden. Diese Patronen enthalten in der Regel 2Komponenten-Kleber, die in den Patronen voneinander räumlich getrennt in beispielsweise zueinander konzentrischen Kunststoffhüllen untergebracht sind. Nach dem Einbringen der wenigstens einen Patrone in das Bohrloch wird der Anker in das Bohrloch geschoben und in Drehung versetzt.

   Das Drehen des Ankers, also des Metallstabes, vorzugsweise eines Stahlstabes mit rauer Oberfläche oder mit profilierter Oberfläche (Torstähle, Gewindestäbe) , kann mit Hilfe einer Bohrmaschine (Stützenbohrmaschine oder Bohrgerät) ausgeführt werden. Dabei soll das vordere Ende des Ankers die Patrone mit den Komponenten des Klebers zerstören und die beiden Komponenten des Klebers miteinander vermischen, sodass das Aushärten des Klebers beginnt .
Die Reaktionszeit, also die Aushärtezeit des Klebers, kann durch Wahl der Komponenten und deren Mischungsverhältnis beliebig von wenigen Sekunden bis mehrere Minuten eingestellt werden.
An Stelle von Klebstoff können die Patronen auch Mörtel enthalten, der, nachdem er ausgehärtet ist, den Anker im Bohrloch festlegt.

   Solche Mörtelpatronen sind poröse (Kunststoff) Schläuche, die in Wasser eingelegt werden und dann wie die Kunstharzpatronen in das Bohrloch eingeführt werden.
Problematisch bei dieser bekannten Art des Setzens von geklebten Ankers ist, dass die Qualität der Mischung des Kunstharzes (also der beiden Komponenten des Kunstharzklebers) ganz wesentlichen Einfluss auf die Tragkraft des Ankers hat.

   Oft ergibt sich nämlich das Problem, dass sich die Kunststoffhaut der Patrone um den Anker wickelt und diesen vor dem Kleber gleichsam "schützt", sodass der Anker in dem Bereich, in dem er mit dem Kleber im Untergrund festgelegt werden soll, durch die Kunststoffhaut, die sich um den Anker herumgewickelt hat, abgedeckt ist und nicht hinreichend fest geklebt ist.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das vordere Ende eines durch Klebung festzulegenden Ankers durch Abschrägen mit einer Schneide zu versehen.

   Aber auch hier hat sich gezeigt, dass die oben geschilderten Probleme beim Setzen von geklebten Ankern nicht vollständig beseitigt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mischelement für Anker der eingangs genannten Gattung vorzuschlagen, die sicherstellen, dass sich beim Öffnen der Patrone mit dem Kunstharzkleber die Hülle der Patrone nicht um das vordere Ende des Ankers, das festgeklebt werden soll, herumwickelt .
Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Mischelement, das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dadurch, dass gemäss der Erfindung an der Stirnseite, also am vorderen Ende des Ankers, ein Mischelement mit wenigstens einem Zahn vorgesehen ist, wird gewährleistet, dass die Hüllen der den Klebstoff bzw.

   dessen Komponenten enthaltenden Patrone beim Durchdringen derselben während des Einbringens und Drehens des Ankerstabes und damit des Mischelementes in kleine Teile zerrissen/zerschnitten werden, sodass keine Gefahr mehr besteht, dass sich die Hülle oder Teile derselben beim Einbringen des Ankerstabes um diesen herumwickeln und die Klebung beeinträchtigen.
Auch im Falle von Mörtel enthaltenden Patronen wird mit der Erfindung gewährleistet, dass die Hülle der Mörtelpatrone zuverlässig (in kleine Teile) zerrissen wird.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass an der Stirnfläche des Mischelementes für den Anker mehrere von diesem abstehende Zähne vorgesehen sind.
Das erfindungsgemässe Mischelement kann mit dem Stab des Ankers einstückig ausgebildet sein oder es ist ein gesonderter Bauteil,

   der mit dem Ende des Stabes des Ankers verbunden werden kann.
Diese Zähne des Mischelementes können in einfacher Weise dadurch gebildet werden, dass in der Stirnfläche des Ankers wenigstens einer, vorzugsweise aber zwei oder mehrere einander kreuzende, nutartige Vertiefungen, z.B. Einschnitte, vorgesehen werden, wobei zwischen den Vertiefungen "Zähne" stehen bleiben.
In der Ausführungsform mit gesondertem, am Stab des Ankers festzulegendem Mischelement ist beispielsweise vorgesehen, dass an dem vorderen Ende des Ankers ein wenigstens einen Zahn aufweisendes Mischelement als Zusatzteil befestigt, z.B. aufgeschraubt, wird.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele:
Es zeigt:

   Fig. 1 das vordere Ende eines Ankerstabes in Schrägansicht mit von seiner Endstirnfläche abstehenden Zähnen, Fig. 2 im Schnitt ein aufschraubbares, mit Zähnen versehenes Mischelement und Fig. 3 das Mischelement aus Fig. 2 von oben der Fig. 2 aus gesehen.
In Fig. 1 ist in Schrägansicht das vordere Ende eines Ankerstabes 2, z.B. aus Stahl, gezeigt. Das vordere Ende des Ankerstabes 2, es kann sich auch um einen hohlen Ankerstab (Rohr) handeln, der aussen glatt, rau oder profiliert sein kann, besitzt ein mit seinem vorderen Ende einstückig ausgebildetes Mischelement 3, das im Beispiel der Fig. 1 durch vier von der Stirnfläche 4 des Stabes 2 nach vorne abstehende Zähne 6 gebildet ist. Die Zähne 6 des Mischelementes 3 können auch nach aussen weisen, wobei die Zähne 6 mit dem Stab 2 auch andere Winkel als 90<*>einschliessen können.

   Auch Kombinationen unterschiedlich ausgerichteter Zähne 6 (radial-achsial) sind in Betracht gezogen. Diese Zähne 6 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch gebildet, dass in das vordere Ende des Ankerstabes 2 von dessen vorderer Stirnfläche 4 ausgehend zwei zueinander normal stehende, einander kreuzende nutartige Vertiefungen 8 eingearbeitet sind, die z.B. durch Sägen oder Fräsen hergestellt worden sind. Zusätzlich ist bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel eine kreisrunde Ausnehmung vorgesehen, welche die Innenkanten der Innenflächen der Zähne 6 entfernt hat, sodass diese kreissegmentförmige Gestalt haben.
Bei dem in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Mischelement 3 als Zusatzteil 10 in Form einer Hülse 12 ausgebildet, die auf das vordere Ende eines Ankerstabes 2 aufgeschraubt werden kann.

   Hiezu ist in der Hülse 12 innen ein Gewinde 14 vorgesehen, das über ein Aussengewinde am Ende des Ankerstabes 2 geschraubt werden kann. An seinem freien Ende besitzt der Zusatzteil 10 vier nach vorne abstehende Zähne 6 ähnlich den Zähnen 6 der Ausführungsform von Fig. 1. Auch bei dieser Ausführungsform können die Zähne 6 so ausgebildet sein, wie dies oben im Zusammenhang mit der Ausführungsform von Fig. 1 beschrieben worden ist. Das Mischelement kann ein Innengewinde haben und auf den Anker geschraubt werden oder ein Aussengewinde haben und in den Anker eingeschraubt werden.

   Denkbar ist auch eine Verjüngung am Ende des Mischelementes mit Aussengewinde, welches dann in eine Gewindebohrung im Anker eingeschraubt wird.
Im Rahmen der Erfindung ist auch in Betracht gezogen, das Mischelement als Zusatzteil auf das vordere Ende des Ankers (Stab oder Rohr) aufzustecken, wobei durch Kraft- und/oder Formschluss für einen verdrehsicheren Sitz des Mischelementes gesorgt werden kann.
Durch das am vorderen Ende des Ankerstabes 2 vorgesehene Mischelement 3, das ggf.

   von dem Zusatzteil 10 mit Zähnen 6 gebildet ist, ist gewährleistet, dass die Folienschläuche der Kunstharzpatrone, die in das Bohrloch eingebracht worden ist, beim drehenden Einbringen des Ankers 2 nicht nur aufgerissen, sondern auch zerkleinert werden, sodass keine Gefahr mehr besteht, dass sich Teile der Folienschläuche der Kunstharzpatrone um das vordere Ende des Ankers 2 wickeln und dessen Verkleben im Bohrloch behindern.

   Zusätzlich wird durch die Zähne 6 die Mischwirkung verbessert, sodass eine homogene Mischung der beiden Komponenten des Kunstharzklebers gewährleistet ist.
Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
An einem Ankerstab 2, der durch Kleber oder Mörtel in einem Bohrloch festzulegen ist, sind an dessen vorderem, im Bohrloch aufgenommenen Ende an einem Mischelement 3 Zähne 6 vorgesehen, die von der Stirnfläche des Ankerstabes 2 in dessen Achsrichtung abstehen. Durch die Zähne 6 wird einerseits gewährleistet, dass die Folienschläuche einer Kunstharzpatrone, welche die beiden Komponenten eines 2-Komponenten-Kunstharzklebers aufnehmen, oder einer Mörtelpatrone zuverlässig geöffnet werden. Weiters wird durch die Zähne 6 gewährleistet, dass die Komponenten des Kunstharzklebers innig miteinander vermischt werden.

   Schliesslich wird durch die Zähne 6 gewährleistet, dass die Folienschläuche der Kunstharzpatrone zerkleinert werden, sodass keine Gefahr besteht, dass sich Reste der Folienschläuche um das vordere Ende des Ankers 2 herumwickeln und die Klebung beeinträchtigen.

Claims (13)

1. Mischelement für Anker, die in einem Bohrloch durch Kleber oder Mörtel festzulegen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischelement (3) von wenigstens einem Zahn (6), der vom Ende des AnkerStabes (2) des Ankers absteht, gebildet ist.
2. Mischelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Zahn (6) sich im Wesentlichen in Achsrichtung des Ankerstabes (2) erstreckt.
3. Mischelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn (6) vom Mischelement (3) nach aussen abstehend ausgerichtet ist.
4. Mischelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn (6) durch bereichsweises Abtragen vom Werkstoff des Ankerstabes (2) gebildet ist.
5. Mischelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahn (6) an einem Zusatzteil (10) vorgesehen ist, der mit dem freien Ende des Ankerstabes (2) zu verbinden ist.
6. Mischelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzteil (10) auf das freie Ende des Ankerstabes (2) aufschraubbar ist.
7. Mischelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zusatzteil (10) ein Innengewinde (14) und am vorderen Ende des Ankerstabes (2) ein korrespondierendes Aussengewinde vorgesehen ist.
8. Mischelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzteil (10) ein Aussengewinde aufweist, mit dem er in ein Gewindeloch im Ankerstab eingeschraubt ist.
9. Mischelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der das Mischelement bildende Zusatzteil auf den Anker gesteckt ist.
10. Mischelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzteil durch Kraft- und/oder Formschluss mit dem Ankerstab gegen Verdrehen gesichert verbunden ist.
11. Mischelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Ankerstabes (2) zwei oder mehr Zähne (6) vorgesehen sind.
12. Mischelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (6) im Bereich des Aussenumfanges des Ankerstabes (2) vorgesehen sind und kreissegmentförmige Querschnittsformen besitzen.
13. Mischelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (6) durch einander kreuzende Nuten (8) gebildet sind, die von der Endstirnfläche (4) des Ankerstabes (2) bzw. des Zusatzteils (10) ausgehen.
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