AT49938B - Azetylenentwickler mit Karbideinwurf. - Google Patents

Azetylenentwickler mit Karbideinwurf.

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AT49938B
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Heinrich Knapp
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  • Treating Waste Gases (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



  Die auf der   Unterfläche der Siebe   sich absetzenden   Karbid-bezw.   Kalkteile fallen alsbald wieder von den Sieben herunter, gleiten auf dem in voller Wandung ausgeführten Rücken der nach unten   offenen Voraprünge entlang, und gelangen somit wieder in den Schlamm, wobei a, Iso die Oberfläche der Siebe vollständig frei von irgend welchen Bestandteilen bleibt.   



   Der obere Vorsprung k ist nur so tief unterhalb des zu hältenden Wasserstandes   i   des Einfüll-   roltresf gelegt,   dass der Druck der Wassersäule gerade genügt, um aus dem eingeschütteten und das Rohr f zum Teil ausfüllenden Kalzium-Karbid bezw. Kalzium-Karbidstücken die Luft auszutreiben. 



   Sind die neu aufgegebenen   Kalzium-Karbidstücke   durch die Zersetzung des darunter im Einfüllrohr befindlichen Kalzium-Karbids bis an die Unterkante n des ersten oberen Vorsprunges k   herabgerutscht,   so haben dieselben sämtliche in ihnen eingeschlossene Luft abgegeben, so dass sie beim weiteren Stürzen über die gegeneinander versetzten Vorsprünge k ihr entwickeltes Azetylengas in die Hohlräume   l   abgeben, von wo es in den Gasraum        übertritt.   Die KalziumKurbidstücke sammeln sich schliesslich am Boden b des Entwicklungsgefässes a an ; der aus der 
 EMI2.2 
 Gefäss a ausgeräumt werden. 



   Die Höhe o der. Wassersäule zwischen der Unterkante des ersten oberen Vorsprunges   kund   dem Wasserspiegel t wird auf Grund von praktischen Erfahrungen derart bestimmt, dass die   Höheo   genügt, um bei entsprechendem normalen Betrieb der Gasbereitungsanlage durch den auftretenden Wasserdruck zunächst sämtliche Luft aus den   Kalzium-Karbidstücken   herauszutreiben. Dadurch wird ein gefahrloses Entwickeln des Azetylengases   herbeigeführt,   weil dieses in keiner Weise mit Luft gesehwängert werden kann, vielmehr vorher die Luft aus den   Kalzium-Kurbidstücken   entfernt und von dem Gas abgeschieden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Azetylenapparat mit Karbideinwurf, bei dem die in den Karbidstücken enthaltene Luft von dem   Azetylengas   zum grössten Teil getrennt wird, mit im Innern des Gasbereitungsgefässes (a) 
 EMI2.3 
 ruhr für die   Karbidstücke dient, dadurch gekennzeichnet,   dass der Innenmantel nach innen mit hohlen, als Gasfänger wirkenden Vorsprüngen (k) ausgerüstet ist, die versetzt untereinander liegen und deren untere Kanten   (n)   einander so weit überragen, dass das unterhalb des ersten 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. 2. Azetylenapparat nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die nach innen vor- springenden Gasfänger (k) an ihrer unteren Offnung durch Siebplatten (k1) abgedeckt sind. auf deren Unterfläche etwa mitgerissene Karbidteilchen bezw. Kalkteile aus dem Karbid ab- gefangen werden, so dass das Wasser in der Nähe der Oberfläche vollständig klar und rein bleibt.
AT49938D 1910-06-15 1910-06-15 Azetylenentwickler mit Karbideinwurf. AT49938B (de)

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