AT49753B - Verfahren zur Fernübertragung von Bildern. - Google Patents

Verfahren zur Fernübertragung von Bildern.

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AT49753B
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Antonio Montagna
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Das erzielte Bild wird auf Papier aufgezogen und dann auf die für ein IUustrationskichee oder pinen anderen Zweck nötigen Abmessungen verkleinert (Fig. 7 unten).   



   Es ist klar, dass wenn eine Reihe von einander gleichen Zeichen zu übertragen wären, beispielsweise siebenmal hintereinander, das dem Buchstaben "y" entsprechende Zeichen, es für ein rasches Arbeiten vorteilhafter und billiger ist, diese Gruppe von sieben einander gleichen Zeichen dadurch zu übertragen, dass man kurz telegraphiert oder   telephoniert "y 7".   



   Oben wurde ausgeführt, dass die Zahl der Zeichen demzufolge die graphischen   Tönungen   durch die verschiedenen Anordnungen des Zeichens selbst vervielfältigt werden können. Abgesehen von den fünf Originalzoichen, die absolut symmetrisch sind und in ihren vier Stellungen immer dasselbe Aussehen darbieten würden, können die anderen, als Verbindungen der fünf Grundzeichen sich darstellenden Zeichen hinsichtlich ihrer verschiedenen Stelungen viermal verändert werden, entsprechend den vier Seitenflächen des Schriftkegels, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Der Kürze und Billigkeit in der Übertragung wegen hat der Telegraphenbeamte, um auszudrücken, dass ein solches Zeichen, wie z.

   B. dem   Buchstaben"k" entsprechend, in   die dritte Stellung, d. h. beispielsweise nach rechts zu verschieben ist, bei der Übermittlung nur zu telegraphieren :   "k..."und   für die dritte Stelle"k...". Das Zeilenende wird bei der Übermittlung mittels eines durch Übereinkommen festgestellten Zeichens angezeigt. Die Buchdrucklettern, die den die Bilder bildenden Zeichen entsprechen, befinden sich beispielsweise in genügender Zahl in den Flächen eines gewöhnlichen Setzkastens. Man kann aber auch Setzmaschinen, wie die Linotypemaschine und andere verwenden. 



   Auf jeden Fall ist es für eine möglichst einfache praktische Ausführung vorzuziehen, eine Schreibmaschine geeigneter Art zu verwenden, die für den beabsichtigten Zweck eine entsprechende Änderung zu erfahren hätte. 



   Bei der gewählten Ausführungsform des Verfahrens nach vorliegender Erfindung sind die Lettern viereckig,-damit sie bei ihrem Zusammensetzen ein Netz mit rechteckigen Maschen bilden, das der Form des zur Erzielung des netzartigen Originalbildes benutzten Netzes entspricht. 



   Fig. 6 zeigt beispielsweise ein Telegramm oder ein   Telephonogramm,   bei dem die übermittel ten und mit einem   Codeschlüssel   übersetzten Buchstaben zusammen eine Zierfigur bilden, die unter dem Namen eines griechischen Frieses bekannt ist. 



   Die Auslegung oder Erklärung eines netzartigen und vergrösserten photographischen Bildes durch den sendenden Beamten, der es mit Hilfe seines Schlüssels in die telegraphisch oder tele- phonisch zu übermittelnde Buchstaben des Alphabetes übersetzen muss und die Rückübersetzung des   Telegrammes   von seiten des empfangenden Beamten in Zeichen, die wieder das Originalbild bilden, ist nicht schwerer zu erlernen, als die gewöhnliche Telegraphie. Auch ist der Preis solcher   Bildertelegramme   nicht übermässig teuer, wenn man die oben angedeuteten Abkürzungen (y 7, k... usw.) und die Tatsache in Rechnung zieht, dass jedes Zeichen nur einen Buchstaben darstellt, sowie dass zehn Buchstaben nach dem Tarif für Zeichnungen nur 4 Pfennige   (=   5 Ctms.) kosten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Fernübertragung von Bildern und dergl., bei welchem das Original auf der EMI2.1 nehmbare buchstaben-oder ziffernartige Zeichen auf tetegraphischem oder telephonischem Wege zur Empfangsstelle gesandt und hier durch zeilenweise Rückübersetzung der ankommenden Zeichen in Form einer Netzphotographie wieder hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Ferne zu übertragenden, aus quadratischen Drucklettern bestehenden Zeichen (A-Z) ganz bestimmte, den Pünktchen einer Photographie entsprechenden und aus der Fig. 2 ersichtliche Formen, welche in stark vergrössertem Massstube gezeichnet sind, besitzen, durch deren verschiedenin'tigt'Aneinanderreihung äusserst feine Bildtönungen erreicht werden.
AT49753D 1909-11-06 1910-11-05 Verfahren zur Fernübertragung von Bildern. AT49753B (de)

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