AT48411B - Fäkalienkläpparat. - Google Patents

Fäkalienkläpparat.

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Happ & Cie Armaturenfabrik Zue
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fäkahenktärapparat.   



   Vorliegende Erfindung betrifft einen   Fäkalienklärapparat, der geeignet ist, an die Abort-   anlage jedes einzelnen Hauses angeschlossen zu   werden, ohne dass besondere Gruben und Maue@-   werke hergestellt werden müssen. Bei demselben fallen frei die Fäkalien in einen ais   Faulkesscl   wirkenden, luftdicht abgeschlossenen Wasserbehälter, der unter Wasserabschluss mit einem als Oxydationskeasel wirkenden, mit der Luft in Verbindung stehenden zweiten Wasserbehälter kommuniziert, und zwar in del Anordnung, dass ein Ubertritt der in den Faulkessel gelangten Fäkalien in den Oxydationskessel ausgeschlossen ist. 
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 führungsform im   Längsschnitt   dargestellt. a ist ein Wasserbehälter, der als Faulkessel wirkt.

   Derselbe ist oben luftdicht abgeschlossen. 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 in einem Rohr o mündet, dessen oberer Teil als ein verschliessbares Desinfektionsgefäss ausgebildet   ist. r sind Anschtussstutzen   zur Entnahme von Wasserproben und s ist   ein verschliessbarer Stutzen   zur Entfernung von Niederschlag aus dem Faulkessel a. 



   Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Fäkalien fallen frei durch das Rohr b in den Faulkessel a, der bis über die Mündung von b mit Wasser gefüllt ist,   durch das durch   fallende Wasser der Klosettspülung. Hierbei werden die   Fäkalien     schon mechanisch zerkteinert   und bilden im Faulkessel a eine Schwimmschicht t. Diese Schwimmschicht t ist äusserst wichtig   für die Zersetzung   der   Fäkalien.   Bis dieselbe sich bei Neuaufstellung eines Apparates gebildet 
 EMI1.4 
 das Vorhandensein von Schwefelwasserstoff erkennbar ist, werden die Röhren p zeitweise geüfinet und die Gase entweichen, da das Rohr b oben mit einem Wasserabschluss (Siphon) versehen ist. durch das Luftrohr i.

   Der Faulkessel ist zweckmässig in die Höhe gebaut, damit das Wasser in 
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   ist die Zunge g angebracht, welche in diese Zone reicht, so dass nur reines klares Wasser durch t abfliesst, welches direkt in die Kanalisation oder ein abfliessendes Wasser geleitet werden kann.   

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 Damit in dem Abflussrohr keine Saugwirkung eintreten kann, ist es durch das Rohr k direkt mit   dem     Luftrohr i verbunden. Damit das aus den   Schlitzen h tretende Wasser genügend Zeit hat, 
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 das Rohr b frei fällt und sich so gut verbreitet und mit den Fäkalien mischt. 



   Entgegen den bisherigen Einrichtungen zur Klärung von Fäkalien nimmt der vorliegende fertig nufstellbare Apparat nur wenig Platz weg, ist leicht monticrbar und bedarf keiner Mauerarbeiten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Fäkalienklärapparat, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei stationärem Betrieb luftdicht abgeschlossener, stehender Wasserbehälter, der als Faulke8sel dienen soll, koaxial in einem nicht luftdicht abgeschlossenen, stehenden zweiten Wasserbehälter, der als Oxydationskessel dienen soll, eingesetzt ist, wobei beide Wasserbehälter nur durch Durchbrechungen in der dem Ablauf abgewendeten Wandteil des ersten Wasserbehälters kommunizieren, um einen Übertritt von in den Faulkessel gelangten Fäkalien in den Oxydationskessel unmöglich zu machen.
AT48411D 1907-11-14 1907-11-14 Fäkalienkläpparat. AT48411B (de)

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AT48411B true AT48411B (de) 1911-06-10

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ID=3568944

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AT48411D AT48411B (de) 1907-11-14 1907-11-14 Fäkalienkläpparat.

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