AT47149B - Verfahren zur Herstellung von künstlichem Ultramarin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichem Ultramarin.

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AT47149B
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von künstlichem Ultramarin. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Reaktionmasse gleichzeitig von der Mitte und von dem Umfang aus erhitzt wird, wobei zu geeigneter Zeit die Masse oxydiert wird, indem in derselben Längskanäle vorgesehen werden, durch welche die die Reaktion bewirkende Luft eingeführt wird. 



   Vorrichtungen z   arAusführung   des Verfahrens sind in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt eine schaubildliche Darstellung einer prismatischen Kapsel. Fig. 2 und 3 sind Ansichten einer zylindrischen und prismatischen Kapsel und Fig. 4 und 5 Deckel für den Abschluss der Vorderseiten der Kapseln. Im Innern der Kapsel ist ein prismatisches oder rundes Rohr 1 vorgesehen, welche an den   Vorder-und Hinterwänden der Kapsel   vorspringt. Rings um dieses Rohr herum sind die Wände 2 mit einer Reihe kleiner Löcher 3 und vier Löchern grösseren Durchmessers 4 versehen. 



   Mit dieser Kapsel wird in folgender Weise gearbeitet : Nachdem der zwischen den Stirnwänden der Kapsel und dem Rohr   1 befindlichen   Raum mit der Reaktionsmasse gefüllt ist, wird die Kapsel nach vorheriger Schliessung der Locher 3 und 4 mit Hilfe des Deckels 5, welcher zwischen dem Rand der Kapsel und dem Vorsprung 7 des Rohres eingesetzt wird, in den Ofen eingeschoben. Die mit den Löchern   3     und. J versehene Stirn wand 2   kann beispielsweise entfernbar angeordnet sein und wird nach erfolgter Füllung wieder an ihren Platz gebracht. Die Masse wird auf diese Weise gleichmässig durch die um die   Aussenwände   der Kapsel und durch das Rohr 1 streichenden Feuerungsgase beheizt. 



   Wenn es für zweckmässig erachtet wird, kann zu erfahrungsgemäss festgesetzten Zeiten der Deckel   5   fortgenommen und durch die Löcher 4, Röhren oder Stangen aus feuersicherem Materral eingeführt werden, welche in der Masse Kanäle parallel zur Achse der Kapsel erzeugen, durch welche Kanäle nach   Zurückziehung   der Röhren oder Stangen die Luft eintritt, welche auf diese Weise eine   regelmässige   Oxydation der ganzen Masse sichert. 



  Diese Oxydation kann mehr oder weniger dadurch beschleunigt werden, dass die Röhren oder Stangen mehr oder weniger weit   zurückgezogen   werden. Die kleinen Löcher 3 dienen zur Herausbeförderung der Verbrennungsprodukte. Die Oxydation findet vorteilhaft statt, wenn die Temperatur der Masse   12000   erreicht hat. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von künstlichem Ultramarin, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Kapsel befindliche Reaktionsmasse gleichzeitig von aussen und innen beheizt und mittels Luft, welche durch zu geeigneter Zeit in der Masse hergestellte Kanäle geführt wird, oxydiert wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel aus ineinander angeordneten, gleichachsigen Rohren gebildet wird, deren Zwischenraum durch mit Löchern versehene Stirnwände, die nach aussen hin durch Deckel abgedichtet werden können, abgeschfossen wird, während um die Umfassungswände der Kapsel und durch das Rohr (1) die Heizgase streichen und die Erwärmung bewirken.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwände der Kappet eine Anzahl grössere und kleinere Löcher besitzen, von denen die grösseren dazu bestimmt sind, das Hindurchschiebpn von Röhren. oder Stangen zu gettatten, während die kleineren Löcher den Austritt der Gase und der anderen Verbrennungsstoffe gestatten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT47149D 1909-05-18 1909-05-18 Verfahren zur Herstellung von künstlichem Ultramarin. AT47149B (de)

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