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HMfMcMMg fttr elektrische Ma$chlnen.
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viel als möglich verringert werden soll.
Es wurde bisher als Mittel zur Verhinderung der Funkenbildung bei Dynamomaschinen vorgeschlagen, Widerstände auf dem Anker oder auf dem Kommutator zu dem Zwecke vorzusehen, die Extraströme bei jeder Unterbrechung des Stromkreises aufzuheben ; hiebei wurde vorgeschlagen, je zwei nebeneinanderliegende Kommutatorsegmente ausser durch die Hauptwicklung selbst, noch durch besondere Leiter zu verbinden.
Ferner wurde vorgeschlagen, eine Emphasen-Kommutatormaschine ausser mit den gewöhnlichen Ankerleitem noch mit einer Anzahl von Drähten zu versehen, die grossen Widerstand besitzen, jedoch bifilar gewickelt sind, so dass sie praktisch nicht induktiv sind. Diese Drähte verbanden die notwendigen Teile des Ankers mit den Kommutatorstäben (Segmenten), bildeten jedoch keinen zu den gewöhnlichen Ankerleitetn parallelen Stromkreis. Diese Anordnung konnte daher nicht so wie die nachstehend angeführten Anordnungen gemäss vorliegender Erfindung wirken, um die Funkenbildung zu vermeiden oder zu beseitigen.
Vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, eine verbesserte Einrichtung zu schaffen, welche die Funkenbildung an den Bürsten erheblien verringert. Zu diesem Zwecke sind die zu den Hauptleitern des Ankers parallel gekuppelten Hilfsleiter in dem Feldluftspalt angeordnet, wodurch ein Weg geringer Selbstinduktion über die Ankerleiter geschaffen wird und demgemäss keine grosse
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seitigt ist.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen in End-und Seitenansicht einen genuteten Anker gebräuchlicher Bauart, der mit Haupt-und Hilfsleitern gemäss der Erfindung bewickelt ist.
Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Art der Bewicklung eines Ankers mit derartigen Leitern, wobei derselbe beispielsweise mit einer gewöhnlichen Schleifenwicklung versehen ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vollständig eingebettete Hauptleiter a verwendet, welche in Nuten b eingesetzt und darin beispielsweise durch Keile f gehalten werden. Die Hilfswicklungen a sind auf dem Ankerkern angeordnet und mit den Hauptleiterstäben durch Anschlussstücke c verbunden. Diese Wicklungen s können zweckmässig durch Bindedrähte k in Stellung gehalten werden.
In Fig. 3 ist eine gebräuchliche Gleichstromschleifenwicklung veranschaulicht, bei der die Hauptankerleiter a wie üblich mit den Kommutatorstäben e verbunden sind, wobei die Hilfsleite, r s zwecks Ersichtlichmachung ihres Anschlusses gegen die Hauptleiter etwas verschoben dargestellt sind. Die Feldpole sind mit d bezeichnet. Die Hilfsleiter können aus Lamellen zusammen- gesetzt oder in einem Stück hergestellt sein ; sie können in Parallelschaltung mit der Hauptwicklung an beliebig vielen Stellen c verbunden sein, die entweder innerhalb des magnetischen Feldes genau gegenüber den Polen (Fig. 2, Mitte) oder ausserhalb desselben an den Ankerenden liegen, wie dies an zwei Stellen in Fig. 2 ersichtlich ist.
Es ist leicht einzusehen, dass die Hilfsleiter, da sie nicht in Eisen eingebettet sind, sehr geringe Selbstinduktion besitzen und daher gestatten, dass der Strom in dem entsprechende
Hauptleiter kommutiert wird, ohne dass eine die Funkenbildung verursachende erhebliche odes plötzliche induktive Spannungssteigerung in der Spule eintreten kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Wicklung für elektrische Maschinen mit Hauptleitern und parallel zu diesen geschalteten
Hilfsleiter, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Hauptleitern gleichlaufenden Hilfsleiter im Luftspalt angeordnet sind, zum Zwecke, dass dem Strom während der Umkehrungs-oder
Kommutierungsperiode ein Hilfsweg von verhältnismässig kleiner Selbstinduktion zur Verfügung steht und daher die Funkenbildung verringert oder gänzlich beseitigt wird.
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