AT4643U1 - Alarmierungseinrichtung - Google Patents

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AT4643U1
AT4643U1 AT0020900U AT2092000U AT4643U1 AT 4643 U1 AT4643 U1 AT 4643U1 AT 0020900 U AT0020900 U AT 0020900U AT 2092000 U AT2092000 U AT 2092000U AT 4643 U1 AT4643 U1 AT 4643U1
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AT0020900U
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Zehetner Klaus Ing
Spitzer Johann Ing
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Abstract

Eine Alarmierungseinrichtung 1 umfaßt wenigstens einen Sender zur Aussendung von Wähl- und Informations- insbesondere Alarmsignalen von einer zugeordneten Steuer- und Eingabeeinrichtung und auf die Sendefrequenz abgestimmte Empfänger, die über die Wählsignale für den Empfang der Informations- bzw. Alarmsignale aktivierbar sind. Um eine rasche und sichere Alarmierung der Einsatzkräfte sicherzustellen, weist die Steuereinrichtung einen Mikrocontroller mit zugeordneter, über eine Eingabeeinheit programmierbarer Speichereinheit einerseits für die Speicherung von Wählsignalen und anderseits für die Speicherung von Standardinformationen sowie mehrere Eingänge für unterschiedliche Alarmmeldungen auf und besitzt eine Entscheidungslogik, die abhängig von dem durch eine Alarmmeldung beaufschlagten Eingang nur die für diesen spezifischen Alarmfall aufzurufenden Empfänger anwählt und an sie eine gespeicherte, diesem Alarmfall entsprechende Standardinformation und bzw. oder eine über die Eingabeeinheit bzw. einen übergeordneten Alarmeingang eingegebene Information in digital codierter Form ausgibt, wobei die Empfänger, wie an sich bekannt, zur Anzeige der jeweiligen Alarmmeldung ein alphanumerisches Display aufweisen.

Description


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  Die Erfindung bezieht sich auf eine Atarmierungseinrichtung mit wenigstens einem Sender zur Aussendung von   Wähl- und Informations- insbesondere Alarmsignajen   von einer zugeordneten Steuer- und Eingabeeinrichtung und auf die Sendefrequenz abgestimmten Empfängern, die über die   Wählsignale   für den Empfang der Informa-   tions- bzw. Alarmsignale   aktivierbar sind. 



  Um die Einsatzkräfte einer Feuerwehr- bzw Rettungseinheit od. dgl. im Einsatzfall zu   alarmeren,   ist es bekannt, entweder Sirenen oder analoge Funkrufsysteme mit Fünftonfolgecode und analoger Sprachausgabe zu verwenden. Da eine Alarmierung über ein derartiges Funkrufsystem im Durchschnitt 45 sec. zur Übermittlung einer Alarmierung an die Empfänger benötigt und während dieser Zeitspanne eine Alarmerung anderer Sicherheitsdienste unmöglich ist, können sich im Alarmierungsfall nicht unbeträchtliche zeitliche Verzögerungen ergeben. Zudem ist die Funkreichweite der Sendeanlagen naturgemäss beschränkt, weshalb nicht nur eine Mehrzahl von Sendeanlagen an neuralgischen Punkten vorgesehen werden muss, sondern diese Sendeanlagen auch noch untereinander bzw. mit einer Sendezentrale zu verbinden sind, was einen erheblichen Aufwand bezüglich Leitungsbau bzw.

   Wartung der Leitungen mit sich bringt. 



  Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Aiarmierungseinrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die eine rasche und sichere Alarmierung der 

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 Einsatzkräfte erlaubt und keine Datenleitungen zwischen einzelnen Sendeanlagen benötigt. 



  Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Steuereinrichtung einen Mikrocontroller mit zugeordneter, über eine Eingabeeinheit programmierbarer Speichereinheit einerseits für die Speicherung von Wählsignalen und anderseits für die Speicherung von Standardinformationen sowie mehrere Eingänge für unterschiedliche Alarmmeldungen aufweist und eine Entscheidungslogik besitzt, die abhängig von dem durch eine Alarmmeldung beaufschlagten Eingang nur die für diesen spezifischen Alarmfall aufzurufenden Empfänger   anwählt   und an sie eine gespeicherte, diesem Alarmfall entsprechende Standardinformation und bzw. oder eine über die Eingabeeinheit bzw.

   einen übergeordneten Alarmeingang eingegebene Information in digital codierter Form ausgibt, wobei die Empfänger, wie an sich bekannt, zur Anzeige der jeweiligen Alarmmeldung ein alphanumerisches Display aufweisen. 



  Durch diese Ausgestaltung einer Alarmierungseinrichtung ist eine rasche und sichere Alarmierung der für den jeweiligen Einsatz benötigten Kräfte möglich. An die diversen Eingänge sind beispielsweise Brandmelder und/oder Alarmierungsschalter für verschiedene Einsatzklassen (Brand, technischer Einsatz u.   dgl.)   angeschlossen. Diesen Eingängen werden über die Steuereinrichtung die Wählsignale der Empfänger sowie eine dem   Alarmfall   zugeordnete Alarmmeldung zugewiesen und mittels eines digitalen Funkprotokolles (z. B. POCSAG) innerhalb kürzester Zeit an die Empfänger übermittelt, worauf die   Alarmierungseinrichtung   sofort wieder für weitere   Alarmierungen   freigegeben wird.

   Es besteht auch die   Möglichkeit   einer manuellen bzw. ferngesteuerten Alarmierung, bei der die   Wähisignale   und Alarmmeldungen der Alarmierungseinrichtung von aussen zugeführt werden. Sollte die Alarmeinrichtung zum Zeitpunkt des Einganges eines Alarmes gerade mit der Abarbeitung eines anderen Alarmes beschäftigt sein, so wird der eingehende Alarm zwischengespeichert und erst dann abgesetzt, wenn der Sender wieder verfügbar ist Die abgesetzten Alarmierungen werden von den   angewählten   Empfängern decodiert, gespeichert und die Alarmmeldung am Display des Empfängers ausgewiesen, so dass die Einsatzkräfte die Alarmmeldung an ihrem Empfänger jederzeit abrufen können. 



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn den einem Sender zugeordneten Empfängern zur 

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 Unterscheidung von anderen, auf der gleichen Sendefrequenz arbeitenden Alarmerungseinrichtungen gleicher oder   ähnlicher   Bauart nach Art von Vorwahinummern gleiche Erstgruppen von   Wähisignalen   und erst daran anschliessend Auswahlsignal für die bei dem jeweiligen Alarmfall anzurufende Empfängergruppe zugeordnet sind. 



  Somit ist nicht nur ein Ansprechen der einzelnen Empfänger, sondern auch ein Ansprechen übergeordneter Einheiten, wie Feuerwehren, Rettungen u. dgl.   möglich.   



  Da die Empfänger den übergeordneten Einheiten untergeordnet sind, ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung in der Verwaltung und Organisation der Empfängeradressen. 



  Wenn die Steuereinrichtung jeden durchgeführten Alarm in einem Protokollspeicher ablegt, können sämtliche Alarmierungsdaten in einfacher Form archiviert werden. 



  Ist wenigstens ein zusätzlicher, räumlich getrennter Sender vorgesehen, der über einen Empfänger vom Erstsender ausgesandte Signale empfängt und in einer Steuereinrichtung eine Entscheidungslogik sowie einen Speicher aufweist, wobei die Entscheidungslogik nach den einlangenden Wählsignalen feststellt, ob diese Signale von einem berechtigten Sender stammen und nur dann diese Signale sowie die Alarmerungs- bzw. Informationssignale nach Zwischenspeicherung zur Abstrahlung über den eigenen Sender freigibt, müssen die einzelnen zur Erhöhung der Reichweite dienenden Sendeanlagen nicht mit Datenleitungen untereinander verbunden sein und es ist trotzdem eine zielsicher Alarmierung für den gewünschten Alarmierungsbereich gegeben. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 ein Prinzipschattbild einer erfindungsgemässen Alarmierungseinrichtung und Fig. 2 ein Prinzipschaltbild mehrerer solcher zusammenwirkender   Alarmierungsein-   richtungen. 



  Eine Alarmìerungseinrichtung 1 umfasst einen Sender, einen Empfänger sowie eine Steuereinrichtung, die aus einem Mikrocontroller, einer Speichereinheit (Konfigurations-, Daten- und Programmspeicher) sowie einer zugehörigen Logik und Überwachung besteht. Zur Eingabe dienen eine über eine Tastaturschnittstelle 2 angeschlos- 

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 sene Tastatur und ein LC-Dispiay. Die Stromversorgung der Alarmierungseinrichtung 1 wird von einer   akkumutatorengestützten   12 V   Gleichstromanlage sichergestellt,   wodurch die Funktionssicherheit der Alarmeinrichtung 1 auch bei Ausfall des Stromnetzes gewährleistet ist.

   Die Alarmierung erfolgt entweder über einen der an einer Schnittstelle 3 angeschlossenen Eingänge   1 - 8,   über eine Fernsteuerung oder die Sirenensteuerung bzw. den Empfänger der Aiarmeinrichtung 1. Eine Diagnose, Konfiguration und Protokollierung von Alarmeinrichtung und Daten erfolgt genauso über eine serielle Schnittstelle (RS 232/V24), wie die Anbindung an die Fern- und Sirensteuerung. Diverse Funktionen, wie beispielsweise das Licht im Zeughaus od. dgl. im Alarmfall einzuschalten, können über die Ausgänge 1 - 5 angesteuert werden. 



  Im Falle der Alarmierung über einen der Eingänge 1 - 8 (beispielsweise über einen Feuermelder) oder die Sirenensteuerung werden dem Alarmfall zugeordnete Daten, wie zu   alarmerende   Empfänger und die an die Empfänger zu übermittelnde   Textmel-   dung aus dem Speicher gelesen, die Alarmierungscodes (z. B. POCSAG) vom Mikrocontroller generiert und an den Sender weitergeleitet. Die zu alarmierenden Empfänger und die auszugebenden Textmeldungen können auch mittels der Tastatur eingegeben oder über die Fernsteuerung von einer Zentrale übermittelt werden. Bei einer Alarmierung über den Empfänger der   Alarmierungseinrichtung   1 werden die empfangenen Signale zuerst auf ihre Gültigkeit geprüft und nach fesgestellter Gültigkeit an die Empfänger der Einsatzkräfte weitergeleitet. 



  Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemässe übergeordnete Sendestation 4, die mittels Brandmelder 5 und/oder telefonisch auslösbar ist und die ihre Alarmmeldungen je nach gewünschtem Einsatz an eine oder mehrere lokale Alarmierungseinrichtungen 7 (beispielsweise bei Feuerwehrdepots) unter Nutzung von Vorwahinummern weiterleitet. Eine Alarmierung kann auch von einer lokalen Alarmierungseinrichtung 7 über die übergeordnete Sendestation 4 und/oder direkt an andere lokale Alarmierungseinrichtungen erfolgen. 



  Als Empfänger für die Einsatzkräfte dienen   beispielsweise handelsübliche   POCSAGPager.

Claims (3)

  1. Ansprüche : 1. Alarmierungseinrichtung für Einsatzkräfte, insbesondere einer Feuerwehr- oder Rettungseinheit, mit wenigstens einem Sender zur Aussendung von Wähl- und Infor- mations- insbesondere Alarmsignalen von einer zugeordneten Steuer- und Eingabeeinrichtung und auf die Sendefrequenz abgestimmten Empfängern, die über die Wählsignale für den Empfang der Informations- bzw.
    Alarmsignale aktivierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung einen Mikrocontroller mit zugeordneter, über eine Eingabeeinheit programmierbarer Speichereinheit einerseits für die Speicherung von Wähisignalen und anderseits für die Speicherung von Standardinformationen sowie mehrere Eingänge für unterschiedliche Alarmmeldungen aufweist und eine Entscheidungslogik besitzt, die abhängig von dem durch eine Alarmmeldung beaufschlagten Eingang nur die für diesen spezifischen Alarmfall aufzurufenden Empfänger anwählt und an sie eine gespeicherte, diesem Alarmfall entsprechende Standardinformation und bzw. oder eine über die Eingabeeinheit bzw.
    einen übergeordneten Alarmeingang eingegebene Information in digital codierter Form ausgibt, wobei die Empfänger, wie an sich bekannt, zur Anzeige der jeweiligen Alarmmeldung ein alphanumerisches Display aufweisen und den einem Sender zugeordneten Empfängern zur Unterscheidung von anderen, auf der gleichen Sendefrequenz arbeitenden Alarmierungseinrichtungen gleicher oder ähnlicher Bauart nach Art von Vorwahlnummern gleiche Erstgruppen von Wählsignalen und erst daran anschliessend Auswahisignale für die bei dem jeweiligen Alarmfall anzurufende Empfängergruppe zugeordnet sind.
  2. 2 Alarmierungselnrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung jeden durchgeführten Alarm in einem Protokollspeicher ablegt. <Desc/Clms Page number 6>
  3. 3. Alarmierungseinrichtung nach einem der Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein zusätzlicher, räumlich getrennter Sender vorgesehen ist, der über einen Empfänger vom Erstsender ausgesandte Signale empfängt und in einer Steuereinrichtung eine Entscheidungslogik sowie einen Speicher aufweist, wobei die Entscheidungslogik nach den einlangenden Wähisignalen feststellt, ob diese Signale von einem berechtigten Sender stammen und nur dann diese Signale sowie die Alarmierungs- bzw. Informationssignale nach Zwischenspeicherung zur Abstrahlung über den eigenen Sender freigibt.
AT0020900U 2000-03-21 2000-03-21 Alarmierungseinrichtung AT4643U1 (de)

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