AT45922B - Spülvorrichtung für Gesteinbohrhämmer. - Google Patents
Spülvorrichtung für Gesteinbohrhämmer.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Spulvorrichtung für Ge8teinbohrhlmmer. Bei den bekannten Spülvorrichtungen für Gesteinbohrhämmer werden entweder Packungseinlagen zur Dichtung benutzt, die direkt auf den Bohrer pressen, oder es werden Gleitringe zwischengeschaltet, die dann ebenfalls durch Packungen, Pressringe oder dergl. abgedichtet werden müssen. Im ersteren Falle werden die Packungen mit bedeutendem Druck angepresst und bilden daher ein erhebliches Hindernis für die Drehbewegung des Bohrers ; insonderheit aber bildet die eng umschliessende Packlage ein Hindernis bei der Auswechslung der Bohrer, da sie zumeist gelockert und wieder angezogen werden muss. Im zweiten Fall wird der Bohrer zwecks Abdichtung so fest in sein Futter eingetrieben, dass auch hier die Auswechslung erschwert ist. Die Erfindung macht jede Packlage entbehrlich ; sie besteht ihrem Wesen nach darin, dass ein in eine Kammer schliessend eingelegter Gleitkörper, der eine Längsbohrung aufweist, unter der Wirkung des Wasserdruckes steht und mit einer dichtenden Gleitfläche gegen den Bohrer gedrückt wird, während die Bohrung des Körpers die Verbindung des Wasserzuflusses mit dem BohreÙg'¯al vermittelt. Der Gleitkörper ist demnach kolbenartig in der Kammer geführt, und ein an der Gleitfläche gegen den Bohrer auftretender Verschleiss gleicht sich unter dem ständigen Druck selbsttätig aus. Die auf den Bohrer aufgebrachte Vorrichtung muss noch gegen seitliche Verschiebung geschützt werden. Dies geschieht mit besonderem Vorteil dadurch, dass der Bohrer mit einem Bund ausgerüstet wird, gegen welchen sich die Vorrichtung mit der einen Stirnseite legt, während die andere Stirnseite sich gegen das Bohrfutter stützt. Die Auswechslung der Bohrer kann nunmehr, nachdem das Wasser abgesperrt ist, durch einfaches Herausziehen bezw. Einstecken geschehen ohne jedwede weitere Massnahme. Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der Erfindung und zwar in Fig. 1 einen Längsschnitt und in Fig. 2 einen Querschnitt durch die Einrichtung. Der Bohrer a ist mit seinem Vierkant d in das Bohrfutter e eingesteckt und trägt in entsprechender Entfernung vom Vierkant einen Bund b, so dass ein Hals c entsteht, auf welchen die Büchse f leicht schliessend aufgeschoben ist, so dass sie zwischen Bund b und Bohrfutter e liegt, sich also nicht seitlich verschieben kann. Die Büchse f trägt nun einen Stutzen g, an den die Wasserleitung t durch Verschraubung k angeschlossen ist. Der Stutzen g ist zu einer zylindrischen Kammer ausgebildet, in der der Körper h gleitet. Dieser Korper h ist durch eine Ledermanschette 1 abgedichtet und zeigt eine Längsbohrung m, die einerseits in die Wasserleitung t. andererseits in den zum Bohrerkanal n führenden Querkanal o mündet. Ist die Maschine im Betrieb, so wird der Bohrer unter fortwährenden Schlägen gedreht ; er wird also eine Zeit lang keinen Wasserzufluss erhalten ; dieser wird vielmehr erst eintreten, wenn die Kanalmündungen einander gegenüber liegen. Es ist nun Sache der Erfahrung, die Abmessungen so zu treffen, dass der Bohrer die genügende Wassermenge zugeführt erhält. Nötigenfalls kann im Körper h oder im Bohrer a eine Ausnehmung p vorgesehen werden, um eine kleine Seitenverschiebung nicht schädlich wirken zu lassen oder auch um die Zeit der Kanalöffnung zu verlängern. Der Körper h steht mittels der durch die Manschette 1 erzielten Abdichtung unter dem beständigen Druck des zufliessenden Wassers. Er wird daher mit der am Bohrer anliegenden Gleitfläche einen dichten Wasserabschluss gewähren, auch wenn ein Verschleiss eintritt, der sich selbsttätig ausgleicht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Spülvorrichtung für Gesteinbohrhämmer, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einer Kammer kolbenart, ig geführter Körper unter der Wirkung des Wasserdruckes sich mit einer abdichtenden Fläche gegen den Bohrer legt und mittels einer Bohrung oder dergl. die Verbindung zwischen dem Spülkanal und der Wasserzuleitung herstellt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE45922X | 1909-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT45922B true AT45922B (de) | 1911-01-10 |
Family
ID=5625136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT45922D AT45922B (de) | 1909-03-11 | 1910-01-28 | Spülvorrichtung für Gesteinbohrhämmer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT45922B (de) |
-
1910
- 1910-01-28 AT AT45922D patent/AT45922B/de active
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