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Die Erfindung betrifft eine Holzbautafel mit mehreren untereinander verbundenen Lagen, die horizontale und vertikale Bretter bzw. Leisten aufweisen, wobei die die Aussenseiten der Holzbauta-
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Aus der EP 560 013 B ist eine aus mehreren Lagen oder Schichten aufgebaute Holzbautafel bekannt, bei der die Bretter oder Leisten in den einzelnen Schichten zum Teil vertikal, zum Teil horizontal verlaufend angeordnet sind. (Die Angaben vertikal bzw. horizontal sind dabei auf die Ausrichtung im eingebauten Zustand der Holzbautafel zu verstehen. ) Im Einzelnen sind bei dieser Holzbautafel zueinander parallel verlaufende Bretter bzw. Leisten in benachbarten Lagen oder Schichten angeordnet ; beispielsweise sind in den drei innersten Lagen horizontale Bretter, je Lage mit Abstand voneinander, jedoch jeweils die Bretter der anschliessenden Lagen überlappend, vorgesehen, und zu beiden Seiten ausserhalb von diesen drei innersten Lagen sind jeweils zwei Lagen von vertikalen, voneinander beabstandeten, ebenfalls jeweils einander überlappenden Brettern vorgesehen.
Die äussersten Lagen auf den beiden Seiten der Holzbautafel, die Decklagen, sind gegebenenfalls auch mit aneinander stossenden Brettern gebildet, so dass vollflächige Decklagen erhalten werden. Von Nachteil ist bei dieser bekannten Holzbautafel, dass sie eine relativ geringe Steifigkeit und Festigkeit hat, und dass sie an der Baustelle praktisch nicht mehr an bestimmte Grössenverhältnisse angepasst werden kann. Weiters ist das Anschliessen von Abschluss-Profilelementen problematisch, da die relativ weit überstehenden Bretter der einzelnen Lagen, insbesondere der inneren Lagen mit den horizontalen Brettern, bei längeren Lagerzeiten zum"Schüsseln"neigen, so dass ein Ineinanderstecken von Holzbautafeln und Abschluss-Profilelementen wegen der verkrümmten vorstehenden Brettränder nur schwer möglich ist.
Ziel der Erfindung ist es daher, hier Abhilfe zu schaffen und eine Holzbautafel wie eingangs angeführt vorzusehen, die eine hohe Festigkeit, Steife bzw. Stabilität aufweist, einfach in der Montage ist, und insbesondere mit einem Abschluss-Profilelement in der Art einer Nut-Feder-Verbindung, die durch einfaches Zusammenstecken problemlos herbeigeführt werden kann, kombiniert werden
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kann, ohne dass dabei Probleme zufolge eines Schüsselns von Brettern oder Leisten zu befürchten sind ; weiters soll eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Anpassung der Holzbautafel an die jeweiligen Abmessungen an einer Baustelle, ungeachtet der Vorfertigung der Holzbautafeln in einer Werkstätte, gegeben sein.
Die erfindungsgemässe Holzbautafel der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen abwechselnd als vollflächige Lagen, mit aneinander anliegenden, im eingebauten Zustand vertikalen Brettern bzw. Leisten, und als mit Zwischenräumen versehene Zwischenlagen, mit gegenseitig beabstandeten, im eingebauten Zustand horizontalen Brettern bzw. Leisten, ausgebildet sind.
Dadurch, dass alle ungeradzahligen Lagen, von einer Seite zur anderen gezählt (also die 1., 3. usw. Lage), also auch die Mittellage (n), als volle Wände oder Flächen ausgebildet werden, wird eine sehr kompakte, stabile Bautafel erhalten, wobei durch Bemessung des Abstandes zwischen den horizontalen Brettern bzw.
Leisten in den Zwischenlagen (das sind die 2., 4. usw. Lage, von aussen gezählt) die Holzbautafel insgesamt ausreichend leichtgewichtig gehalten werden kann ; dieser Abstand (lichte Weite) beträgt beispielsweise ca. 30 cm, vorzugsweise 32 cm. Die einander kreuzenden Bretter bzw. Leisten der benachbarten Lagen werden in an sich herkömmlicher Weise an den Kreuzungsstellen flächig miteinander verleimt, und die Leisten oder Bretter in den Zwischenlagen wie auch in der vollflächigen Mittellage können schmäler als die Bretter der äusseren vollflächigen Lagen sein. Beispielsweise können die schmäleren Leisten in den inneren Lagen eine Breite von 10 cm haben, wogegen die Bretter der vollflächigen Decklagen z. B. eine Breite von 14 cm aufweisen. Die Dicke der Bretter bzw. Leisten kann in beiden Fällen beispielsweise 2 bis 3 cm, etwa 2, 6 cm, betragen.
Beim Herstellen bzw. Zuschneiden der Holzbautafel kann auch darauf geachtet werden, dass die horizontalen Bretter bzw. Leisten der Zwischenlagen innerhalb der stirnseitigen Ränder der Bretter der vollflächigen Lagen zu liegen kommen, so dass ein problemloses Zusammenstecken mit Abschluss-Profilelementen in der Art einer "Verzahnung" oder Nut-Feder-Verbindung ermöglicht wird. Der Überstand der Bretter bzw. Leisten der vollflächigen Lagen an den horizontalen und insbesonders vertikalen Schmalseiten der Holzbautafel sollte unmittelbar nach Vorfertigung der Holzbautafel nicht
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allzu gross sein, etwa nur in der Grössenordnung von ungefähr 2 cm liegen, so dass es zu keinem Verwerfen oder Schüssen kommen kann.
Es sei erwähnt, dass in der nicht vorveröffentlichten AT-Anmeldung 1271/98 eine vergleichbar mit abwechselnd vollflächigen Lagen und mit Zwischenlagen, die aus beabstandeten Brettern bzw.
Leisten bestehen, ausgebildete Holzbautafel beschrieben ist, jedoch sind dort die Bretter bzw. Leisten der vollflächigen Lagen horizontal orientiert (im Einbauzustand) ; dies hat sich jedoch, wie Untersuchungen ergeben haben, als weniger günstig hinsichtlich der Tragfähigkeit der Holzbautafel erwiesen, und es können mit dem vertikal ausgerichteten Brettern bzw. Leisten in den vollflächigen äusseren und mittleren Lagen vergleichsweise hohe statische Werte erzielt werden. Die in dieser älteren AT-Anmeldung 1271/98 beschriebenen Abschluss-Profilelemente für Boden- und DeckenSchwellen bzw. Eck-und Zwischensäulen (Verbindungselemente für die Holzbautafeln) können jedoch in gleicher Weise auch bei der vorliegenden Holzbautafel mit den vertikal ausgeführten Aussen-und Mittellagen eingesetzt werden.
Da bei der vorliegenden Holzbautafel die äusseren Decklagen am stärksten den Umgebungseinflüssen ausgesetzt sind und so ihr einwandfreier Verbund am kritischsten ist, ist es von besonderem Vorteil, wenn zur Erzielung einer besonders festen Verbindung die vertikalen Bretter bzw. Leisten der Decklagen über Nut-FederVerbindungen miteinander verbunden sind. Ein Verleimen von Nut und Feder kann sich dabei bevorzugt erübrigen, d. h. diese Bretter sind
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Andererseits kann im Hinblick auf eine möglichst einfache Fertigung vorgesehen werden, dass in der oder den inneren vollflächigen Lagen die vertikalen Bretter bzw. Leisten stumpf aneinander liegen. Die weiter innen liegenden vollflächigen Lagen sind durch die äusseren Decklagen bereits relativ gut gegenüber Umgebungseinflüssen abgeschirmt, so dass hier ein"Arbeiten"der Bretter weniger zu befürchten bzw. weniger problematisch ist und ein stumpfes Aneinanderliegen dieser Bretter, die wie erwähnt mit den horizontalen Brettern bzw. Leisten der benachbarten Zwischenlagen verleimt sind, völlig ausreichend für die gewünschte Festigkeit und Steifigkeit der Holzbautafel ist.
Die Abstände zwischen den horizontalen Brettern bzw. Leisten
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der Zwischenlagen können bei der vorliegenden Holzbautafel dadurch, dass die vollflächigen Aussen-und Mittellagen mit vertikalen Brettern bzw. Leisten ausgebildet sind, relativ grosse Abstände haben, da ihnen im Wesentlichen nur die Funktion des Zusammenhaltens der vertikalen Bretter bzw. Leisten zukommt, ohne dass sie vertikale Lasten aufnehmen müssen. Dadurch wird in vorteilhafter Weise auch die Möglichkeit geschaffen, in den dadurch gebildeten Hohlräumen ein Dämmaterial vorzusehen, um so vergleichsweise gute k-Werte bzw. eine gute Schalldämmung zu erzielen. Als besonders vorteilhaft hat es sich hierbei erwiesen, wenn als Dämmaterial Holzfaser-Dämmplatten, insbesondere Holzweichfaserplatten, in den Hohlräumen vorgesehen sind.
Wie erwähnt ermöglicht die vorliegende Holzbautafel aufgrund ihres Aufbaus mit abwechselnd vollflächig angebrachten vertikalen Brettern bzw. Leisten und beabstandeten horizontalen Brettern bzw.
Leisten die Verbindung mit Abschluss-Profilelementen in der Art einer Nut-Feder-Verbindung, und in diesem Zusammenhang ist es bei der erfindungsgemässen vorgefertigten Holzbautafel besonders günstig, wenn an den im eingebauten Zustand oberen und unteren Schmalseiten der Holzbautafel die horizontalen Bretter bzw. Leisten der Zwischenlagen in einem Abstand, der z.'B. 2 cm beträgt, von der äusseren Ebene der jeweiligen Schmalseite der Holzbautafel nach innen versetzt vorliegen, wogegen die Stirnseiten der vertikalen Bretter bzw. Leisten der vollflächigen Lagen in der jeweiligen äusseren Ebene der oberen bzw. unteren Schmalseite der Holzbautafel verlaufen. In entsprechender Weise ist es von Vorteil, wenn an den im eingebauten Zustand vertikalen Schmalseiten der Holzbautafel die Stirnseiten der horizontalen Bretter bzw.
Leisten der Zwischenlagen in einem Abstand, der z. B. 2 cm beträgt, von der äusseren Ebene der jeweiligen Schmalseite nach innen versetzt vorliegen, wogegen die vertikalen Längsränder der vertikalen Bretter bzw. Leisten der vollflächigen Lagen in der jeweiligen äusseren Ebene der vertikalen Schmalseiten verlaufen. Wenn bei den vorgefertigten Holzbautafeln die Höhe an besondere Abmessungen an der Baustelle angepasst werden muss, ist dies aufgrund des Aufbaus der Holzbautafel mit den vertikalen Brettern bzw. Leisten in den vollflächigen Lagen und den beabstandeten horizontalen Brettern bzw. Leisten in den Zwischenlagen völlig unproblematisch, da horizontale Schnitte durch die Holzbautafel an der Baustelle so
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durchgeführt werden können (sollte dies notwendig sein), dass die vertikalen Bretter bzw.
Leisten an den horizontalen Schmalseiten der Holzbautafel auch dann wieder genügend weit über die horizontalen Leisten vorstehen, so dass ein Profilelement mit entsprechenden Federvorsprüngen eingeschoben werden kann. Andererseits wird die Holzbautafel zweckmässigerweise derart vorgefertigt, dass an den horizontalen Schmalseiten - noch vor einer etwaigen derartigen Anpassung auf der Baustelle - die vertikalen Bretter bzw.
Leisten nur wenig, wie erwähnt z. B. ungefähr 2 cm, über die Längsränder der horizontalen Bretter bzw. Leisten der Zwischenlagen vorstehen, so dass die vertikalen Bretter bzw. Leisten aufgrund des geringfügigen Überstandes ihrer Stirnseite ausreichend sicher gegen ein Verwerfen oder Schüssen im Verbund der Holzbautafel fixiert sind. Auf diese Weise kann auch bei einer längerzeitigen Lagerung der Holzbautafeln ein nachteiliges Verwerfen vermieden werden, und es wird das Montieren an der Baustelle unter Einstecken von Abschluss-Profilelementen ohne Schwierigkeiten ermöglicht. Sofern an der Baustelle dann eine Höhen-Anpassung durch horizontale Schnitte als notwendig angesehen wird, können die horizontalen Bretter bzw.
Leisten in den Zwischenlagen nach diesen Schritten auch um mehr als die erwähnten ungefähr 2 cm innerhalb der äusseren Stirnseiten der vertikalen Bretter bzw. Leisten liegen, da dadurch, dass unmittelbar danach die Verbindung mit den Abschluss-Profilelementen hergestellt wird, ein Schüssen bzw.
Verwerfen der Stirnseite der vertikalen Bretter bzw. Leisten zeitlich nicht mehr möglich ist.
Um das Zusammenstecken mit den Abschluss-Profilelementen zu erleichtern, ist es weiters auch vorteilhaft, wenn zumindest einige Kanten der vertikalen Bretter bzw. Leisten der vollflächigen Lagen an den Schmalseiten der Holzbautafel eine Fase aufweisen.
Für die erforderliche Festigkeit der Holzbautafel hat es sich als zweckmässig und ausreichend erwiesen, wenn insgesamt fünf Lagen, also zwei Aussenlagen und eine Mittellage mit vertikalen, direkt aneinander anliegenden Brettern bzw. Leisten und zwei Zwischenlagen mit beabstandeten Brettern bzw. Leisten, vorgesehen sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausfüh- rungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung noch weiter erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Ansicht einer
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Holzbautafel mit teilweise dargestellten oberen bzw. unteren Ab- schluss-Profilelementen ; Fig. 2 einen schematischen vertikalen Schnitt durch diese Holzbautafel samt oberen und unteren Abschlusselementen gemäss der Linie II-II in Fig. 1 ; Fig. 3 in gegenüber Fig. 1 vergrössertem Massstab einen horizontalen Schnitt durch diese Holzbautafel, gemäss der Linie III-III in Fig. 1 ; und Fig. 4 einen vertikalen Schnitt durch einen Teil einer Wand mit Fundament und Zwischendecke, zur Veranschaulichung der Montage der vorliegenden Holzbautafel.
Fig. 1 zeigt eine Holzbautafel l, bei der zur besseren Veranschaulichung der Ausbildung der Zwischenlagen die vorderste Au- ssenlage 2 (s. Fig. 2 und 3) weggelassen wurdet, so dass die horizontalen Bretter bzw. Leisten 3 der ersten auf diese Aussenlage 2 folgenden Zwischenlage 4 (s. Fig. 2 und 3) ersichtlich sind. Dahinter sind weiters in Fig. 1 die vertikalen Bretter bzw. Leisten 5 einer Mittellage 6 ersichtlich, wobei diese Bretter bzw. Leisten 5 mit ihren vertikalen Schmalseiten stumpf aneinander stossen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dahinter folgen wiederum vertikal beabstandete horizontale Bretter bzw.
Leisten 7 einer Zwischenlage 8 und schliesslich wiederum eine Aussenlage 9, die so wie die vordere Aussenlage 2 mit vertikalen Brettern 10 ausgeführt ist, die über in Fig. 3 ersichtliche Nut-Feder-Verbindungen-ohne Verleimunganeinander anschliessen.
Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, enden die horizontalen Bretter bzw. Leisten 3,7 mit ihren Stirnseiten innerhalb der durch die äusseren vertikalen Ränder der äusseren vertikalen Bretter bzw. Leisten 5, 10 der vollflächigen Lagen 2,6, 9 definierten Ebenen an den vertikalen Schmalseiten der Holzbautafel 1, um so in herkömmlicher Weise einen Nut-Feder-Eingriff mit Zwischensäulenbzw. Ecks ulen-Profilelementen (nicht gezeigt) zu ermöglichen, die mit korrespondierenden vertikalen Nuten bzw. Federn ausgeführt sind. Der Abstand, d. h. die Nuttiefe - vgl. Pos. 11 in Fig. 3 - kann dabei ca. 2 cm betragen.
In ähnlicher Weise stehen die vertikalen Bretter bzw. Leisten 5,10 an der Oberseite und Unterseite der Holzbautafel 1 über die Längsränder der obersten bzw. untersten horizontalen Bretter bzw.
Leisten 3,7 der Zwischenlagen 4,8 vor, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, um dort einen gleichartigen Eingriff in der Art von NutFeder-Verbindungen mit horizontalen Abschluss-Profilelementen 12,
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13 zu ermöglichen. Auch hier kann der Überstand 11'wiederum 2 cm betragen. Die vertikalen Bretter 10 der vollflächigen Aussen-oder
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\ (Leisten - zumindest jene der Mittellage 6 - gleich breit wie die Bretter 10 der Aussenlagen 2,9 vorzusehen.
Die Holzbautafeln 1 können im Werk vorgefertigt werden, wobei sie Standardabmessungen von beispielsweise 125 x 250 cm (oder 125 x 300 cm) aufweisen können. Die Abstände zwischen den horizontalen Brettern 3, d. h. die Höhe der so geschaffenen Hohl-
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schaulicht ist, mit Dämmaterial in Form von Holzfaserdämmplatten, insbesondere Holzweichfaserplatten, ausgefüllt, um so eine erhöhte Wärme-und Schalldämmung zu erzielen.
Die einzelnen Bretter 3,5, 7,10 der verschiedenen Lagen 2, 4,6, 8,9 haben bevorzugt eine Stärke von 2, 6 cm, so dass sich bei der bevorzugt fünflagigen Holzbautafel 1, wie dargestellt, eine Gesamtstärke von 13 cm ergibt.
Die beschriebene Holzbautafel 1 ist aufgrund der Ausführung mit vollflächigen Aussenlagen 2,9 und vollflächiger Mittellage 6 mit vertikalen, direkt aneinander anliegenden Brettern bzw. Leisten 5,10 ausserordentlich tragfähig und fest, wobei sie nichtsdestoweniger leichtgewichtig ausgeführt sein kann, da die horizontalen Bretter bzw. Leisten 3,7 der Zwischenlagen 4,8 in vergleichsweise grossen Abständen voneinander vorliegen können, wie sich dies auch aus Fig. 1 und 2 ergibt. Diese beabstandeten Zwischenlagen-Bretter 3,7 kreuzen die vertikalen Bretter der vollflächigen Lagen, und sie sind an den Kreuzungsflächen mit letzteren verleimt, um diese sicher miteinander zu verbinden sowie auch die Lagen untereinander zusammenzuhalten.
Eine Tragfunktion haben die horizontalen Bretter 3,7 jedoch nicht ; in der horizontalen Richtung sind in der Praxis eher geringe Kräfte aufzunehmen, wobei die etwaigen Biegekräfte auch deshalb weniger kritisch sind, weil Eck-und Zwischensäulen-Profilelemente in relativ kurzen Abständen (vgl. die Tafelbreite von 125 cm) aufeinander folgen.
Aus Fig. 4 ist eine Montage von in Fig. 1 bis 3 gezeigten
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Holzbautafeln 1 auf einem Fundament 16 unter Verwendung eines unteren Schwellen-Profilelements 13 erfolgt. An der Oberseite ist für die in horizontaler Richtung unter Zwischenfügung von vertikalen Zwischensäulen-Profilelementen (nicht gezeigt) aneinander gereihten Holzbautafeln 1 ein oberes Abschluss-Profilelement 12' unterhalb einer Zwischendecke 17 vorgesehen. Auf dieser Zwischendecke 17 ist wiederum ein Fussschwellen-Profilelement 13'montiert, welches mit einer weiteren horizontalen Reihe von Holzbautafeln 1 im beschriebenen Verzahnungseingriff (Nut-Feder-Verbindung) steht.
Diese Montage kann insbesondere auf die in der älteren AT-Anmeldung 1271/98 beschriebene Weise erfolgen, und eine weitere Erläuterung kann sich hier erübrigen.
Um das Zusammenstecken mit den Profilelementen, d. h. die Herstellung der Nut-Feder-Verbindungen, zu erleichtern, können die Bretter bzw. Leisten 10,5 der vollflächigen Lagen 2,6, 9 an den entsprechenden Kanten eine Fase aufweisen, wie in Fig. 3 schematisch bei 18 mit strichlierten Linien gezeigt ist.