AT45349B - Verfahren und Vorrichtung zum differenzenfreien Messen von Gewebebahnen verschiedener Dicke. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum differenzenfreien Messen von Gewebebahnen verschiedener Dicke.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Halteschienen anheben oder davon abziehen. Entgegengesetzt zur Pfeilrichtung der Fig. 2 werden die Halteschienen 1 und 2 geführt, sobald die Zahnräder 15 und 16 die Zahnkränze 13 gegen die Halteschienenpbene angehoben haben. Die Zahnkränze 13 sind mit den Bolzen 18, 19 (Fig. 2) ausgerüstet, welche die Greifschiene 1 und der Halteschiene 4 abziehen, während die Federn 20 und 21 bestrebt sind, sie gegen dieselben anzudrücken. In der gezeichneten Stellung der Fig. 1 und 2 halten die Zapfen 19 durch die Hebel 22 die Halteschiene 3 von der Halteschiene 4 ab, um die zu messende Gewebebahn zwischen beiden Halteschienen hindurch zu lassen. Nachdem die Gewebebahn auf die Strecke einer Masseinheit vorgezogen ist, bewegen sich die Zahnkränze 13 gegen die Halteschienenebene, wobei zunächst der Bolzen 19 den Hebel 22 verlässt und die Halteschiene 3 durch die Feder 21 gegen die Halteschiene 4 bewegt wird, um die Gewebebahn 5 und das endlose Band 10 zwischen sich einzupressen und festzuhalten. In der weiteren Bewegung der Zahnkränze 13 gegen die Halteschienenebenf erfassen die Bolzen 18 die Rollen 23, die an der Greifschiene 2 sitzen und mit den Zapfen 24 fest EMI2.2 Greifschiene 1 ab. In dieser Stellung wird die Greifschiene 2 von den Sperrklinken 25 festgehalten. Das bisher von den Greifschienen 1 und 2 festgehaltene Gewebe und das endlose Band werden dadurch freigegeben und die Greifschienen 1, 2 können in die entgegengesetzte Bewegungen- richtung eintreten, ohne dass der nun von den Halteschienen 3 und 4 festgehaltene Stoff davon irgend wie beeinflusst wird. Zur rechten Zeit werden die Sperrklinken 25 durch Anschlag an die Zapfen 26 ausgelöst, wodurch die Greifschiene 2 durch die Feder 20 gegen die Greifschiene 1 bewegt wird, um das Gewebe 5 zum abermaligen Vorzug zwischen beide Schienen einzupressen. Bevor die Gewebebahn von neuem auf die Strecke einer Masseinheit vorgezogen wird, hat der - Bolzen 79 sich vermöge der Bewegung der Zahnkränze 13, welche der Eingriff der Zahnräder 1.) und 16 an den Seiten der Zahnkränze herbeiführt, gegen den Hebel 22 angelegt und dadurch die Halteschiene 3 von der Halteschiene 4 abgehoben. Der bereits gemessene Teil des Gewebe kann deshalb unbehindert weiter geführt werden. Bis der abermalige Vorzug der Gewebebahn beendet ist. wird die Halteschiene 3 durch die Bolzen 19 hochgehalten. Die vorgeschilderten Vorgänge wiederholen sich so lange, bis die ganze Gewebebahn go- EMI2.3 Anhub der Zahnkränze 13 auf die gegenüberliegende Kranzseite übertragen. Ein Gewicht 9 hält den Zahnkränzen 13 das Gleichgewicht. Ein Hebel 30 gestattet den Anhub der Greifschienen J von Hand aus, um eine neue Gewebebahn einlegen zu können. Um von einer festgelagerten Weite aus den Antrieb auf die Zahnräder 15, 16 übertragen zu können, ist die Anordnung getroffen, dass zwei Gelenkstücke 31, 32 (Fig. 1 und 2) an der hin-und hergehenden Bewegung der Greifschienen 1, 2 teilnehmen und den Antrieb ohne weiteres übertragen lassen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum differenzenfreien Messen von Gewebebahnen verschiedener Dicke, dadurch gekennzeichnet, dass hin-und hergehende Greifschienen die zu messende, über ein endloses Transportband geführte Gewebebahn zugleich mit diesem erfassen und in einer Bewegungsrichtung jeweils auf die Strecke einer Masseinheit vorziehen.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 1 dass zur Ermöglichung einer hin- und hergehenden Bewegung der Greifschienen mit längerem Stillstand vor der Bewegungsumkehr ein mit den Greifschienen (1, 2) verbundenes und zwangläufig geführtes Laufrad (15) bei ununterbrochener und gleichbleibender Drehbewegung sph in einem Zahnkranz (It7) abwickelt, der nur gegen die Bewegungsebene der Greifschienen durz h Einwirkung des Laufrades verschiebbar ist und durch seine Verschiebung die Schliess-und Offen- stellung der Greifschienen (1, 2) zwecks Erfassens und Lqslassens des Gewebes herbeiführt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnkranz (13) aus vier geradlinigen, die Abwicklung eines Laufrades ermöglichenden Laufflächen besteht. EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT45349T | 1909-10-28 |
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|---|---|
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ID=3565271
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| AT45349D AT45349B (de) | 1909-10-28 | 1909-10-28 | Verfahren und Vorrichtung zum differenzenfreien Messen von Gewebebahnen verschiedener Dicke. |
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1909
- 1909-10-28 AT AT45349D patent/AT45349B/de active
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