AT45249B - Kippform für Kunststeine. - Google Patents

Kippform für Kunststeine.

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Leipziger Cementindustrie Dr G
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   Kunststeine werden in Formen auf zwei Arten hergestellt. Die Arbeit geschieht dabei entweder auf Tischen, um den Arbeiter das andauernde gar zu tiefe Beugen des Körpers zu ersparen oder direkt auf dem Boden, um zu erreichen, dass der Kunststein nach dem Ausschalen aus der Form nicht mehr erschüttert wird. Beide Arbeitsarten haben aber Nachteile. In ersterem Falle muss der frische Formling sehr vorsichtig behandelt werden, da er eventuell von der Form abgetragen werden muss, wodurch sich leicht sein Gefüge lockert. Die Arbeiten auf dem Boden müssen dagegen in der für den Arbeiter denkbar ungünstigsten Arbeitsstellung ausgeführt werden.

   Da dabei der Formling immer nur an der Stelle geformt wird, wo er bis zu seiner Erhärtung liegen muss, so ist auch hier die Gefahr des Lockerns des Gefüges gross, indem der Boden während der Arbeit, beispielsweise beim Stampfen, Erschütterungen ausgesetzt ist. Ein gelockertes Gefüge ist aber vor allem bei durchlochten Kunststeinen zu vermeiden, denn die in solchem Falle schwachwandigen Formlinge würden bei   nachträglich   erschüttertem Gefüge gar keine druckfesten Bausteine ergeben. 



   Die vorliegende Erfindung beseitigt die Nachteile und vereinigt die Vorzüge der vorbeschriebenen Arbeitsweisen, und zwar dadurch, dass die Kippachse der Form, die vorteilhaft auch die Achse von Rädern sein kann, durch welche die Form fahrbar gemacht wird, an dem   Formkasten   in einen solchen Abstande von der beim Kippen auf dem Boden zu   Hegen kommenden Seite   der Form   angeordnet wird. dass   der Formling mit oder ohne Unterlage direkt auf den Boden oder auf dem Boden befindliche einfache Absatzklötze abgesetzt werden kann. Bei einer solchen Form wird einmal ein erleichtertes Arbeiten über dem Boden und zum anderen die Herstellung von festen Formlingen ermöglicht, wobei die Gefahr des Erschütterns durch Abtragen vollständig vermieden ist.

   Auch kann der
Formling beispielsweise beim Einstampfen der Formmasse von der   Anfertigungsstelle   ab- gefahren werden, so dass seiner Erhärtung in Ruhe nichts im Wege steht. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt. Fig. l zeigt die Form während der Anfertigung des Kunststeines in Arbeitshöhe, Fig. 2 zeigt, in welcher'Weise das Stürzen des Formlings in der Form auf den Boden erfolgt. Fig. 3   \oranschaulicht die gekil1pte   Form in Vorderansicht. a ist die Form, b die Achse um welche sie sich dreht. Die Achse ist von der Auf-   lageSäche   e so weit entfernt, als sie über dem Boden oder den Ablegeklötzen sich befindet, damit beim Kippen der Form, diese mit der Fläche gerade auf den Boden zu liegen kommt. c ist die Unterlage, auf welche der frische Formling abgesetzt wird und d sind Hebearme zum leichteren Bewegen der Form. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kippform für Kunststeine, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse an dem Form- kasten in einem solchen Al) stande von der beim Kippen auf den Boden zu liegen kommenden Seite der Form angeordnet ist, dass der Formling nach seiner Fertigstellung mit oder ohne Unterlage unmittelbar auf den Boden oder auf am Boden befindliche Absetzklötze abgesetzt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT45249D 1908-11-06 1909-11-05 Kippform für Kunststeine. AT45249B (de)

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