AT44726B - Sortierer für Holz- und Strohstoff, Zellulose und andere Faserstoffe. - Google Patents

Sortierer für Holz- und Strohstoff, Zellulose und andere Faserstoffe.

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AT44726B
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Austria
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nozzles
sorter
straw
cellulose
wood
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Berthold Ziegler
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Berthold Ziegler
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 düsen (Fig. 2 und 3) der'oberen und   unteren Ree sind. Diese Streudüsen 9   sind von der in Fig. 5 und 6 dargestellten Bauart, d. h. mit tangentiellem Eintritt des Stoffwassers, so dass letzteres in den Düsen eine wirbelnde   Bewegung annehmen muss,   welche einerseits dem Ver-   stopfen dieser Düsen entgegenwirkt und andererseits den aus jeder Düse austretenden Strahl zu einem Kegel erweitert, der mit hinlänglicher Aufschlagkraft auf die Sortiersiebe f gelangt,   wodurch-bei einem kurzen Abstand der Düsen von den   Sortiersieben-ein   richtiges Ausscheiden der feinen und grossen Stoffteilchen gesichert und ein Verstopfen der Löcher der   Sortier-   siebe verhindert wird. 



   Das   Ausströmmundstück   i jeder Streudüse 9 kann abgeschraubt werden und durch einen Pfropfen ersetzt werden, oder es kann zwischen jeder Streudüse 9 und dem   Verteilungakessel b   'ein   verschliessbarer   Hahn eingeschaltet werden, so dass die Anzahl der in Funktion befindlichen Streudüsen nach Belieben reguliert werden kann, d. h. bei abnehmender Produktion mit weniger, bei zunehmender Produktion dagegen mit mehr Streudüsen gearbeitet werden kann. Die Wirkung dieser Anordnung besteht im wesentlichen darin, dass-sowohl bei kleinster wie bei voller Belastung der Vorrichtung-mit derselben Sieblochung immer die gleiche   Aussortierung   erzielt wird.

   Es ist bekannt, dass eine solche Wirkung bei Schleudersortierern nicht zu erzielen ist ; denn, wenn bei einem Schlelldersortierer bei normaler, voller Belastung die gewünschte Feinheit resp. Qualität der Faser erzeugt wird, so verändert sich bei gleicher Sieblochung die Qualität resp. Feinheit der Faser sobald die Belastung des Sortierers auf die Hälfte oder noch mehr zurückgeht, indem der Faserstoff gröber wird, weil die Arbeit nicht mehr im Verhältnis zu der Grösse der   Sortier8 che   steht. 



   Durch Veränderung der Gewichtsbelastung des Sicherheitsventils d kann der Druck des in die Streudüsen gelangenden Stoffwassers verändert werden, so dass mit der gleichen Sieblochung ein gröberer oder feinerer Faserstoff erzielt werden kann, denn je nach Einstellung des Druckes wird auch die Kraft der   Stoflwasserstrahlen   verändert und je stärker diese Strahlen sind, um so grösser wird deren   Durchschlagfähigkeit.   



   Bei   faserbüschelhaltigen Faserstonen, wie   Zellulose oder Strohstoff etc. wird durch Anwendung eines ziemlich hohen Druckes ein ebenso vollständiges Zerschlagen und Aufschliessen der Faserbüschel erzielt als mit Hilfe von Schleudersortierern. 



   Um jedes Verstopfen der Löcher der   Siebplatten ! zu   vermeiden und um ein besseres Aussortieren zu erzielen, ist es zweckmässig, das Sortiergut-bevor es in die   Streudüsen     g   gelangtmit mehr oder weniger Luft zu vermischen. Zu diesem Zwecke ist am Saugrohr der Pumpe ein kleiner Hahn angebracht, durch welchen je nach Bedarf mehr oder weniger Luft zugeführt werden kann. 



   Als nicht   zur Erfindung gehörig ist   noch zu bemerken, dass Abdachungen k, 1, bekannter
Art auf der inneren und äusseren Seite der    Sortierplatten/* vorgesehen   sind. Diese Abdachungen bewirken das Ableiten des groben Stoffes nach innen und des feinen Stoffes nach aussen, so dass die Sortterplatten jeder der unteren Sortierzone fortwährend von dem von den darüber befindlichen
Platten   herunterfliessenden     Stosswasser frei   gehalten werden. 



   Unterhalb der untersten Streudüsenreihe ist ein mit Druckwasser   gespeistes   Spritzrohr m angeordnet, um mittels des ausfliessende   1 huekwassers   in bekannter Weise den groben, an dem unteren Teil der untersten Sortierplatten herabfliessenden Stoff nochmals ganz intensiv aus- zu spritzen, d. h. eine vollkommene Nachsortierung desselben zu bewirken. 



   Der feine Faserstoff wird durch einen Stutzen n des den Sortierer umgebenden Gehäuses r abgeführt, während der grobe Faserstoff durch den Stutzen o abgeführt wird. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Sortierer für Holz- und Strohstoff, Zellulose und andere Faserstoffe, bei welchem das unter Druck stehende Stoffwasser im verteilten Zustande gegen ein einen Zylinder bildendes
Sieb gespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das unter Druck befindliche Stoffwasser mittels 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Sortierer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streudüsen (g) einzeln ìn beliebiger Anzahl in oder ausser Betrieb gesetzt werden können.
    3. Sortierer nach Patentanspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck des die Streudüsen (g) speisenden Stoffwassers reguliert werden kann.
    4. Sortierer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sortiergut, bevor es in die Streudüsen gelangt, mit mehr oder weniger Luft vermischt wird.
    5. Sortierer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Streudüaen (g) tragende Hohlzylinder (b) eine fortwährende Auf-und Abbewegung erhält.
AT44726D 1909-02-01 1910-01-31 Sortierer für Holz- und Strohstoff, Zellulose und andere Faserstoffe. AT44726B (de)

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