AT44269B - Verfahren zum Schneiden von Holz. - Google Patents

Verfahren zum Schneiden von Holz.

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  Verfahren zum Schneiden von Holz. 



   Es ist ein Verfahren zum Schneiden von Holz mittels eines Drahtes bekannt, bei welchem die Schnittfuge durch Verkohlen des Holzes vor dem Draht entsteht und das   Herausbringen   der   Vorkohlungsrückstäude   durch Hin-und Herbewegen des Drahtes erfolgt. Die zur Verkohlung notwendige Wärme wird dabei durch elektrische Erhitzung des Drahtes erzielt. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass zum Erhitzen solcher Drähte lediglich die Wärme dient, die durch Reibung zwischen Draht und Holz eintritt. 



   Bei jeder Bearbeitung von Holz wird zwar Reibungswärme, diese jedoch als unerwünschte Nebenwirkung erzeugt. Man hält deshalb im allgemeinen das Werkzeug scharf, um möglichst wenig Reibungswärme entstehen zu lassen. 



   Im Gegensatz hierzu soll bei der Ausführung des neuen Verfahrens das Werkzeug so beschaffen sein, dass es möglichst viel Reibungswärme erzeugt. 



   Die einfachste Form eines derartigen Werkzeuges ist ein glatter Draht, der in wechselnder oder gleichbleibender Richtung durch das Holz hindurchgezogen wird. Hierbei verkohlt das Holz an der Berührungsstelle mit dem Draht durch Reibungswärme. Die entstandene Kohle wird durch den bewegten Draht zum Teil abgeschabt. Es entsteht jedoch 
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 Wärme schlecht leitenden Kohle festklemmt und der Arbeitsvorgang zum Stillstand kommt. 



  Dieser Nachteil wird vermieden, wenn man an Stelle eines glatten Drahtes einen solchen mit zahnartigen   Einschnürungen   und Verdickungen oder einen mehrkantigen, schrauben-   förm-. g verdrehten Profildraht   oder Drahtseile verwendet. Hiebei folgen bei der Bewegung des Drahtes im Holze Erhöhungen und Vertiefungen des trennenden Werkzeuges aufeinander, was zur Folge hat, dass mehr Kohle abgeschabt wird als bei Verwendung eines glatten, runden Drahtes. Stehen Grösse und Zahl der Verdickungen und Einschnürungen des Drahtes zu dessen Durchmesser und zu dessen Bewegungsgeschwindigkeit im richtigen Verhältnis, so weisen die getrennten Flächen keinerlei störende Verkohlung auf. Die an der Schnittstelle entstehende   Kohlenschicht   ist vielmehr sehr dünn. 



   Das neue Verfahren ist für Verwendungszwecke bestimmt, bei denen es weniger auf   geringen Kraftvorbrauch als vielmehr   darauf ankommt, die teure Handarbeit in wirksamer, 
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 Schneiden von   Flossholz, Rammpfählen, auf   der Erde liegenden Hölzern,   aufgestapelten   Hölzern und anderen Hölzern in schlecht zugänglicher Lage. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schneiden von Holz mittels eines Drahtes oder eines Drahtseiles, bei welchem die Schnittfuge durch Verkohlen des Holzes vor dem Draht entsteht und das Herausbringen der Verkohlungsrückstände durch Bewegen des Drahtes in wechselnder oder gleichbleibender Richtung orfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verkohlung nötige Wärmo allein durch Reibung zwischen Draht und Holz hervorgebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT44269D 1908-11-19 1909-11-05 Verfahren zum Schneiden von Holz. AT44269B (de)

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