AT4341U1 - Beton-baustein mit unregelmässig gebrochenen kanten - Google Patents

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AT4341U1
AT4341U1 AT0031300U AT3132000U AT4341U1 AT 4341 U1 AT4341 U1 AT 4341U1 AT 0031300 U AT0031300 U AT 0031300U AT 3132000 U AT3132000 U AT 3132000U AT 4341 U1 AT4341 U1 AT 4341U1
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sand
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Gernot Goetzinger
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Goetzinger Ges M B H
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Abstract

Beton-Baustein mit unregelmäßig gebrochenen Kanten, gebildet aus Zuschlagsstoffen, die mit einem Bindemittel, insbesondere Zement, gebunden sind, wobei die Zuschlagsstoffe zumindest teilweise durch Sand gebildet sind, wobei der Sand eine Korngröße von bis zu 3 mm, vorzugsweise von bis zu 2 mm, aufweist.

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Beton-Baustein mit unregelmässig gebrochenen Kanten, gebildet aus Zuschlagsstoffen, die mit einem Bindemittel, insbesondere Zement, gebunden sind, wobei die Zuschlagsstoffe zumindest teilweise durch Sand gebildet sind. 



   Solche Beton-Bausteine erwecken durch ihre gebrochenen Kanten den Eindruck, als wären sie relativ alt, womit aus ihnen gefertigte Bauwerke, wie Bodenpflaster, Mauerwerke, Pfeiler, Beeteinfassungen, Stufenverkleidungen od. dgl. ebenfalls relativ alt und deshalb besonders stilvoll wirken. 



   Bei bisher bekannten Beton-Bausteinen dieses Typs ergibt sich das Problem, dass deren Kanten stark ungleichmässig gebrochen sind. Manche Kanten sind wenig stark gebrochen, sodass der zu erzielende antike Charakter des Bausteines durch sie noch nicht vermittelt wird, andere Kanten desselben Bausteines hingegen sind zu stark gebrochen, um auf einer Ansichtsseite eines aus diesen Bausteinen gebildeten Bauwerkes angeordnet werden zu können. 



   Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Konsistenz eines BetonBausteines der eingangs angeführten Art anzugeben, aufgrund derer sich die Kanten dieses Beton-Bausteines relativ gleichmässig stark brechen lassen. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Sand eine   Korngrösse   von bis zu 3 mm, vorzugsweise von bis zu 2mm, aufweist. 



   Beim bisher bekannten Stand der Technik, gemäss welchem der Sand Korngrössen von   0-8mm   aufweist, werden aufgrund der relativ grossen Unterschiede in den Durchmessern der einzelnen Sandkörner beim Brechen auch stark unterschiedlich grosse Brocken aus dem Beton-Baustein herausgelöst, was zur erwähnten stark ungleichmässigen Kantenausbildung führt. 



   Die erfindungsgemässe Dimensionierung der   Sand-Korngrösse   führt zu einer sehr feinkörnigen Struktur des Beton-Bausteines, aus welcher beim Brechen der Kanten jeweils nur relativ kleine Brocken herausgelöst werden können. Das Problem stark unregelmässig gebrochener Kanten wird somit wirksam vermieden. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsfonn der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Sand in zwei Fraktionen mit voneinander verschiedenen Korngrössen vorliegt. 



   Damit wird eine besonders hohe Festigkeit des Beton-Bausteines erreicht, womit die Wahrscheinlichkeit, dass stets nur kleine Brocken aus dem Stein herausgebrochen werden, weiter gesteigert wird. 



   In diesem Zusammenhang hat es sich als günstig erwiesen, dass die erste Fraktion eine Korngrösse von   0, 06-lmm   und die zweite Fraktion eine Korngrösse von   0-2mm   aufweist, weil hiermit die eben erörterte Wahrscheinlichkeit besonders stark gehoben wird. 



   Weiters kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass der Anteil der 
 EMI1.1 
 

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   Weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Beton-Bausteines mit gebrochenen Kanten der eben erläuterten Art anzugeben, bei welchem feuchte Betonmasse in eine   Gussform   gefüllt, verdichtet, entschalt und zur Erhärtung vorzugsweise auf Produktionsbretter gelagert wird und die Kanten des erhärteten Betonsteins in einer Rumpelanlage unregelmässig gebrochen werden. 



   Das anzugebende Verfahren soll zu Beton-Bausteinen führen, deren Kanten relativ gleichmässig stark gebrochen sind. 



   Ein erfindungsgemässes Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die feuchte Betonmasse in zwei, in ihrer mineralischen Zusammensetzung völlig identen Chargen in die   Gussform   eingebracht wird, wobei die   Gussforrn   während des Einbringens der ersten Charge in Ruhe gehalten, nach Einbringen der ersten Charge einer Vorvibration unterzogen wird, während des Einbringens der zweiten Charge einer Zwischenvibration und nach Einbringen der zweiten Charge einer Hauptvibration unterzogen wird und dass abschliessend ein über dem Atmosphärendruck liegender Auflastdruck auf die in der   Gussform   befindliche feuchte Betonmasse ausgeübt wird. 



   Durch diese Vorgangsweise wird eine relative starke Verdichtung der Zuschlagsstoffe in der feuchten Betonmasse erreicht, was zu einer sehr dichten und festen Konsistenz der entstehenden Beton-Bausteine führt. Aufgrund dieser hohen Festigkeit können beim Brechen der Kanten in der Rumpelanlage jeweils nur kleine Brocken aus dem Baustein herausgebrochen werden, was zu den geforderten gleichmässig stark gebrochenen Kanten führt. 



   Als günstig hat sich erwiesen, dass die Vorvibration für eine Zeitdauer von 1-2 Sekunden, die Zwischenvibration für eine Zeitdauer von 1-1, 5 Sekunden und die Hauptvibration für eine Zeitdauer von 3-4 Sekunden durchgeführt wird. 



   Diese Parameter bewirken insbesondere bei der oben bereits angeführten, bevorzugten Verwendung von Sand in zwei Fraktionen mit voneinander verschiedenen   Korngrössen   die hohe Festigkeit, welche zu gleichmässig stark gebrochenen Kanten führt. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Auflastdruck 60-80 bar beträgt. 



   Die optimale Verdichtung der feuchten Betonmasse kann mit dem Auflastdruck von 60-80 bar erreicht werden. Die Aufbringung des Auflastdruckes trägt zur weiteren Verdichtung der Betonmasse innerhalb der   Gussform   bei, bis die gewünschte Steinhöhe erreicht ist. 



   In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, dass der Auflastdruck mittels eines Pressstempels ausgeübt wird. 



   Der Auflastdruck kann damit gleichmässig auf die gesamte Oberfläche der Betonmasse verteilt werden. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass als Rumpelanlage eine rotierende Trommel verwendet wird, deren Innenmantelfläche mit einem Stahlgitter, vorzugsweise einem Manganstahlgitter, ausgekleidet ist. 

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   Das Stahlgitter, mittels welchem die Kanten der Beton-Bausteine gebrochen werden, weist eine hohe Festigkeit auf, womit der Verschleiss der Rumpelanlage relativ gering gehalten werden kann. 



   Gleichmässig stark gebrochene Kanten werden insbesondere dann erreicht, wenn die Trommel mit einer Drehgeschwindigkeit von 8-15 Sekunden pro Umdrehung rotieren gelassen wird. 



   Im Zusammenhang mit solchen Rotationsgeschwindigkeiten hat es sich als günstig erwiesen, dass die Beton-Bausteine für eine Zeitdauer von 25-35 Sekunden in der Trommel verbleiben. 



   Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher beschrieben. 



  Dabei zeigt :
Fig. l einen erfindungsgemässen Beton-Baustein mit unregelmässig gebrochenen Kanten im Schrägriss ;   Fig. 2a, b   eine Anlage zum Befüllen einer   Beton-Baustein-Gussform   mit feuchtem Beton im Auf- und Grundriss und
Fig. 3a, b eine Rumpelanlage zum Brechen der Kanten der Beton-Bausteine im Auf- und Grundriss. 



   In Fig.   l   ist ein   erfindungsgemässer   Beton-Baustein dargestellt, dessen Besonderheit in seinem antiken Aussehen liegt. Dieser Anti-Charakter wird dadurch erreicht, dass die Kanten dieses Beton-Bausteines unregelmässig gebrochen sind, so wie dies bei Bausteinen der Fall ist, die lange Zeit auf der Ansichtsfläche eines Bauwerkes angeordnet waren und dabei verwittert sind. 



   Beim erfindungsgemässen Beton-Baustein wird diese Verwitterung künstlich nachgebildet, indem die Bausteine nach Aushärten des Betons in einer Rumpelanlage nachbehandelt werden, wo ihre Kanten gebrochen werden. 



   Beton-Bausteine sind gebildet aus Zuschlagstoffen, die mit einem Bindemittel gebunden sind. Als Bindemittel wird in aller Regel Zement eingesetzt. Die Zuschlagstoffe sind zum Grossteil durch Sand und Kies gebildet, weitere Komponenten können Farbstoffe sein, die vorzugsweise aus pulverförmigem Eisenoxid bestehen. 



   Auch ein erfindungsgemässer Beton-Baustein weist diese Konsistenz, also Zement und Sand, gegebenenfalls Farbstoffe auf. Die   erfindungsgemässe   Besonderheit liegt in der Korngrösse des Sandes, welche lediglich bis zu 3 mm beträgt. Bevorzugt wird ein noch feinkörnigerer Sand, nämlich mit   Korngrössen   von nur bis zu 2mm verwendet. 



   Es kann dabei die gesamte Sandmenge ein und dieselbe Korngrösse haben oder es können mehrere Fraktionen mit voneinander verschiedenen Korngrössen vorgesehen sein. 



   Unter dem Gesichtspunkt, dass jede Sand-Fraktion gesondert gelagert werden muss und somit die Verwendung einer Vielzahl solcher Fraktionen einen hohen Lageraufwand mit sich bringt, hat sich die Verwendung von zwei Fraktionen als günstig erwiesen. Die Verwendung zweier Fraktionen führt zudem zu einer besonders hohen Festigkeit des BetonBausteins. 

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   Die   Korngrössen   dieser zwei Fraktionen können grundsätzlich beliebig gewählt werden, haben aber unter der erfindungsgemässen Grösse von 3mm bzw. vorzugsweise   2mm   zu liegen. Besonders gute Erfahrungen konnten gemacht werden, als die erste Fraktion eine Korngrösse von   0, 06-1 mm   und die zweite Fraktion eine Korngrösse von 0-2mm aufwies. 



   Das Mischungsverhältnis dieser beiden Fraktionen kann beliebig variiert werden. Bevorzugt liegt der Anteil der ersten Fraktion zwischen 10 und 30   Vol.-%,   insbesondere zwischen 15 und 25 Vol-% und der Anteil der zweiten Fraktion zwischen 70 und 90   Vol.-%,   insbesondere zwischen 75 und 85 Vol-% der gesamten Sand-Menge. 



   Das Grundprinzip der Vorgangsweise zur Herstellung von Beton-Bausteinen, welche aufgrund ihrer gebrochenen Kanten ein antikes Aussehen haben, ist bekannter Stand der Technik. Dieses Grundprinzip liegt darin, dass die Bausteine zunächst mit regelmässiger geometischer Gestalt, also mit durchgehenden, geraden Kanten, beispielsweise in Gestalt von Quadern, hergestellt werden. Dazu wird feuchte Betonmasse in den Abmessungen der Bausteine entsprechende   Gussfonnen   gefüllt, verdichtet, entschalt und zur Erhärtung vorzugsweise auf Produktionsbrettern gelagert. 



   Anschliessend werden die Bausteine einer Nachbearbeitung unterzogen, bei welcher durch Einwirkung von mechanischen Kräften auf die Bausteine deren Kanten abgearbeitet,   d. h. unregelmässig   gebrochen werden. Diese Nachbearbeitung erfolgt in einer sogenannten Rumpelanlage.   Kernstück   einer solchen Anlage ist eine um ihrer Längsachse rotierende Trommel 3, in deren Inneren sich die Bausteine befinden. Bei Drehung der Trommel 3 werden die auf ihrer   Innenmantelfläche   aufliegenden Bausteine mitgenommen und angehoben. Angetrieben durch die Schwerkraft fallen die Bausteine zurück in Richtung des am tiefsten liegenden Abschnittes der Trommel-Innenmantelfläche. Dabei treffen sie auf der   Innenmantelfläche   und/oder auf anderen Bausteinen auf, wobei jeweils Teile ihrer Kanten abgeschlagen werden. 



   Anlagen zur Durchführung dieses Verfahrens sind in den   Fig. 2a, b   und Fig. 3a, b schematisch dargestellt, wobei Fig. 2a, b eine Anlage zur Durchführung des ersten Produktionsabschnittes, also der Herstellung von gerade Kanten aufweisenden Betonsteinen und Fig. 3a, b eine Anlage zur Nachbearbeitung dieser Betonsteine zeigen. 



   Zum Füllen einer   Gussform   6 mit feuchter Betonmasse ist ein Trichter 7 vorgesehen, welcher die feuchte Betonmasse aufnimmt. Unterhalb seiner Auslassöffnung ist ein Füllwagen 8 angeordnet, der mit einer Charge Betonmasse gefüllt wird. Anschliessend wird der Füllwagen 8 über die   Gussform   6 verfahren und die in ihm enthaltene BetonmasseCharge in diese   Gussfonn   6 gefüllt. Die Gussformen 6 sind vorzugsweise während des gesamten Herstellungsvorganges auf Produktionsbrettern 9 angeordnet. 



   Bei einem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren wird die feuchte Betonmasse in zwei Chargen in die   Gussform   6 eingebracht, welche beiden Chargen hinsichtlich ihrer mineralischen Zusammensetzung völlig ident sind. 



   Während des Einbringens der ersten Charge wird die   Gussform   6 in Ruhe gehalten. Nach Abschluss dieses Verfahrensschrittes wird die   Gussfonn   6 durch Inbetriebnahme der Rüttelvorrichtung 10, auf welche die gerade zu befüllende   Gussform   6 

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 unter Zwischenordnung eines Produktionsbrettes 9 aufgestellt ist, einer Vorvibration unterzogen. Diese dient dazu, die erste Charge gleichmässig in der   Gussform   6 zu verteilen und zu verdichten. 



   Die Dauer der Vorvibration ist abhängig von der Grösse der   Gussform.   



  Beispielsweise kann eine Zeitdauer von 1-2 Sekunden angegeben werden, wenn die   Gussform   bzw. die mit ihr hergestellten Bauteile etwa die Grösse eines Normalformat-Ziegels aufweisen. 



   Während des nun-wieder mittels des Füllwagens 8- erfolgenden Einbringens der zweiten Betonmassen-Charge wird die   Gussform   6 einer Zwischenvibration unterzogen, die vorzugsweise 1-1, 5 Sekunden lang dauert. Nach diesem Einbringen der zweiten Charge wird die Gussform 6 einer Hauptvibration unterzogen, bei welcher eine gleichmässige Füllung der Gussform 6 sichergestellt wird. 



   Als letzter Schritt wird ein über dem Atmosphärendruck liegender Auflastdruck auf die in der Gussform 6 befindliche feuchte Betonmasse ausgeübt, was mittels eines Pressstempels 11 erfolgt, der auf die obere, frei liegende Oberfläche der Betonmasse gedrückt wird. Der mit diesem Pressstempel 11 ausgeübte Auflastdruck liegt im Bereich zwischen 60 und 80 bar. 



   Dieser Auflastdruck wird für eine Zeitdauer von etwa 10 Sekunden aufrecht erhalten, danach wird der Pressstempel 11 wieder von der Betonmasse abgehoben. Die Betonmasse wird entschalt und zur Erhärtung vorzugsweise auf   Produktionsbrettem   9 gelagert. Die Aufbringung des Auflastdruckes trägt zur weiteren Verdichtung der Betonmasse innerhalb der Gussform 6 bei, bis die gewünschte Steinhöhe erreicht ist. 



   Eine weitere Besonderheit des erfindungsgemässen Herstellungsverfahrens liegt darin, dass als Rumpelanlage eine rotierende Trommel 3 verwendet wird, deren Innenraum mit einem Stahlgitter, vorzugsweise einem Manganstahlgitter, ausgekleidet ist. 



   Die Beschickung dieser Trommel 3 mit Beton-Bausteinen erfolgt über ein erstes Förderband 2, das bei einer Öffnung der in Fig. 3a, b rechts liegenden Stirnseite 30 der Trommel 3 endet. Die Beton-Bausteine gelangen über eine Aufgabeeinheit 1 auf das erste, von der Trommel 3 abgewandte Ende des ersten Förderbandes 2. Die Aufgabeeinheit   l   ist niedriger als die Öffnung der Trommel 3, sodass das Förderband 2 in Richtung der Trommel 3 ansteigend gegenüber der Horizontalen geneigt ist. 



   Für jeden Nachbearbeitungs-Vorgang werden gleichzeitig 2 bis 10 Produktionslagen in die Trommel 3 eingebracht. Eine Produktionslage ist dabei jene Menge an Beton-Bausteinen, die in einer   Gussform   6 mit einem Produktionsvorgang hergestellt werden kann. Die Trommel 3 wird mit einer Drehgeschwindigkeit von 8-15 Sekunden pro Umdrehung rotieren gelassen. Jeder Nachbearbeitungs-Vorgang dauert zwischen 25 und 35 Sekunden,   d. h.   die Beton-Bausteine verbleiben für diese Zeitdauer in der Trommel 3. 



   Nach Abschluss dieses Nachbearbeitungs-Vorganges werden die BetonBausteine über eine in der zweiten Stirnseite 31 der Trommel 3 befindliche Öffnung aus der Trommel 3 aus-und auf ein waagrecht verlaufendes zweites Förderband 4 verbracht. Dieses transportiert die Beton-Bausteine zu einer Verpackungs-Anlage 5, von welcher die BetonBausteine vorzugsweise in Big-Bags verfüllt werden. 

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   Das zweite Förderband 4   verläuft   in einer geringeren Höhe als das bei der ersten Stirnseite 30 der Trommel 3 mündende Ende des ersten Förderbandes 2. Die Längsachse der Trommel 3, um welche die Trommel 3 rotiert, verläuft schräg gegenüber der Horizontalen und fällt in Richtung des zweiten Förderbandes 4.

Claims (10)

  1. ANSPRÜCHE 1. Beton-Baustein mit unregelmässig gebrochenen Kanten, gebildet aus Zuschlagsstoffen, die mit einem Bindemittel, insbesondere Zement, gebunden sind, wobei die Zuschlagsstoffe zumindest teilweise durch Sand gebildet sind und der Sand eine Korngrösse von bis zu 3 mm, vorzugsweise von bis zu 2mm, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sand in zwei Fraktionen mit voneinander verschiedenen Korngrössen vorliegt.
  2. 2. Beton-Baustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fraktion eine Korngrösse von 0, 06-1mm und die zweite Fraktion eine Korngrösse von 0-2mm aufweist.
  3. 3. Beton-Baustein nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil der ersten EMI7.1 75 und 85 Vol-% der gesamten Sand-Menge beträgt.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines Beton-Bausteines mit gebrochenen Kanten nach einem der Ansprüche l bis 3, bei welchem feuchte Betonmasse in eine Gussform (6) gefüllt, verdichtet, entschalt und zur Erhärtung vorzugsweise auf Produktionsbretter (9) gelagert wird und die Kanten des erhärteten Betonsteins in einer Rumpelanlage unregelmässig gebrochen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die feuchte Betonmasse in zwei, in ihrer mineralischen Zusammensetzung völlig identen Chargen in die Gussform (6) eingebracht wird, wobei die Gussform (6) während des Einbringens der ersten Charge in Ruhe gehalten, nach Einbringen der ersten Charge einer Vorvibration unterzogen wird,
    während des Einbringens der zweiten Charge einer Zwischenvibration und nach Einbringen der zweiten Charge einer Hauptvibration unterzogen wird und dass abschliessend ein über dem Atmosphärendruck liegender Auflastdruck auf die in der Gussform (6) befindliche feuchte Betonmasse ausgeübt wird. <Desc/Clms Page number 8>
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorvibration für eine Zeitdauer von 1-2 Sekunden, die Zwischenvibration für eine Zeitdauer von 1-1, 5 Sekunden und die Hauptvibration für eine Zeitdauer von 3-4 Sekunden durchgeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflastdruck 60-80 bar beträgt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflastdruck mittels eines Pressstempels (11) ausgeübt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Rumpelanlage eine rotierende Trommel (3) verwendet wird, deren Innenmantelfläche mit einem Stahlgitter, vorzugsweise einem Manganstahlgitter, ausgekleidet ist.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (3) mit einer Drehgeschwindigkeit von 8-15 Sekunden pro Umdrehung rotieren gelassen wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beton- Bausteine für eine Zeitdauer von 25-35 Sekunden in der Trommel (3) verbleiben.
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