AT43333B - Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.

Info

Publication number
AT43333B
AT43333B AT43333DA AT43333B AT 43333 B AT43333 B AT 43333B AT 43333D A AT43333D A AT 43333DA AT 43333 B AT43333 B AT 43333B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heads
stockings
manufacturing
jacket
light
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Isidor Dr Werber
Original Assignee
Isidor Dr Werber
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Isidor Dr Werber filed Critical Isidor Dr Werber
Application granted granted Critical
Publication of AT43333B publication Critical patent/AT43333B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.   



   Den Gegenstand des Stammpatentes bildet ein Verfahren zur Herstellung der Köpfe von   Gasglühlichtstrümpfen,   insbesondere für Invertlicht, welches darin besteht, dass ein Schlauch von der   ein-oder mehrfachen Länge eines   Mantels auf eine entsprechende Länge über einen zylindrischen Dorn geschoben und sodann der über dem Dorn   vorstehende   Teil durch einen von allen Seiten gleichzeitig und   gleichmässig   von aussen nach   einwärts   wirkenden Druck zusammengezogen wird, worauf der   zusammengezogene   Teil der weiteren Bearbeitung zur Bildung des Kopfes (der Spinne) zugeführt wird.

   Zur Bildung der Spinne wird der zusammengezogene Mantel 
 EMI1.1 
 
Demgegenüber besteht das Wesentliche des vorliegenden Verfahrens darin, dass der zu-   sammengezogene   Teil des Mantels   durch eine mit Spitzen oder dergl. versehene Ringscheibe   oder dergl. in seiner Lage festgelegt wird, worauf der innerhalb der   Ringsciu-ibe freilicgcndt'   Teil des Mantels vernäht wird. Es ist ferner   mugHch.   die Spinne durch   Zusammenkleben   des flach gedrückten Mantelmateriales zu bilden ; dies kann mit oder ohne   Anwendung   der Ringscheibe erfolgen. 



   Dieses Verfahren ist in den Fig. 1-3 der Zeichnung zur Darstellung gebracht. In Fig. 1 ist im Anschlusse an das Stammpatent dargestellt, wie der Schlauch 8 über den   Zylinder gezogen   ist und der Bund 14 durch eine gleichzeitig und gleichmässig von aussen nach einwärts wirkende Vorrichtung, z. B. eine Irisblende, mit Hilfe eines nach oben federnden   Konusscs     J   gebildet 
 EMI1.2 
 Teil des Mantels   8,   das ist der Bund 14, durch eine Ringscheibe 30 in seiner Lage festgelegt. Dieser Ring ist, am besten am Rande seiner Öffnung, mit nach abwärts ragenden Spitzen 31 versehen. 



   Nach erfolgtem Zusammenziehen des Mantels   8   mit Hilfe der im Stammpatent beschriebenen Irisblende und nach erfolgtem öffnen der letzteren wird die Ringscheibe 30 mit nach unten gerichteten Spitzen 31 auf den Mantel aufgesetzt und mit der Hand oder mit Hilfe einer geeigneten Niederdrückvorrichtung gegen das Mantelmaterial gepresst. Dabei durchdringen die   Spitzen 37   
 EMI1.3 
 zu können. Vor der Abnahme der Ringscheibe samt dem Mantel vom Konus   4   wird das Material des Bundes 14 in eine Ebene niedergepresst und ferner der Mantel 8 nach oben gestülpt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. 



   Soll die Bildung der Spinne gemäss dem Stammpatent durch Nähen erfolgen, so ist man bei der vorliegenden Art der Festhaltung des Mantels ohne weiters in der Lage. dieselbe durch die Öffnung der Ringscheibe hindurch zu nähen. Das Nähen kann in einer beliebigen Weise, so z. B. nach einer Spirale 19 und in radialer Richtung 20 erfolgen (Fig. 3). Dabei empfiehlt es sich, die Ringscheibe 30 auf der Nähmaschine in eine   kreisförmige   Vertiefung einzulegen, welche nur 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach der beschriebenen Art der vorübergehenden Festlegung des Mantels kann die Bildung des Kopfes (der Spinne) auch in anderer Weise als durch Nähen, und zwar durch Kleben erfolgen. 



  Zu diesem Behufe wird ein Klebmittel angewendet, welches aus dem Gemisch irgend eines organischen Klebmittels mit den Nitraten der bei der Erzeugung der Glühkörper angewendeten Metalle besteht. Dieses Klebmittel wird durch die   Öffnung   der Ringscheibe auf das nach gedrückte Material aufgebracht und die Scheibe solange am Mantel belassen, bis das Klebmittel getrocknet ist. Bei der Benützung des fertiggestellten Glühkörpers wird das organische Klebmittel verbrennen und schliesslich werden so wie beim Glühstrumpf nur mehr die Oxyde der Metalle zurückbleiben, welche den weiteren Zusammenhalt des oberen Mantelteiles bewirken. 



   Bei Anwendung eines rasch trocknenden Klebmittels kann der Ring 30 ganz entfallen ; sodann wird das Klebmittel einfach auf den zusammengezogenen und niedergedrückten Teil des Mantels gestrichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung der Köpfe von   Gasglühlichtstrümpfen   nach Patent Nr. 43332, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengezogene Teil des Mantels durch eine mit Spitzen versehene Ringscheibe   (30)   oder dergl. festgelegt und sodann innerhalb des Ringes genäht wird
2. Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichtstrümpfen nach Patent Nr. 43332, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengezogene Teil (14) des Mantels mit oder ohne Anwendung der Ringscheibe   (30)   zusammengeklebt wird.

Claims (1)

  1. 3. Für das Verfahren nach Anspruch 2 ein Klebmittel, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem Gemisch eines organischen Klebstoffes mit den Nitraten der bei der Glühkörperherstellung verwendeten Metalle besteht.
AT43333D 1909-03-20 1909-06-05 Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht. AT43333B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT43332T 1909-03-20
AT43333T 1909-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT43333B true AT43333B (de) 1910-08-10

Family

ID=25601063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT43333D AT43333B (de) 1909-03-20 1909-06-05 Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT43333B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1527558C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer mit einer konisch erweiterten Mittelbohrung versehenen konischen Unterlegscheibe aus Blech
AT43333B (de) Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.
DE2406361A1 (de) Ungeteiltes gleitlager bzw. gehaeusebuchse mit stossfuge und mit formgeschlossenem bund sowie verfahren und vorrichtung zu deren herstellung
DE1060223B (de) Verfahren zur Herstellung von Huelsenboeden durch Stauchen
DE2553603A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines radialreifens
DE2032132C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kuppeiförmigen Gehäusehälften
DE933546C (de) Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl.
DE601423C (de) Verfahren zum Verbinden der scheibenfoermigen Flansche mit dem Spulenrohr bei der Herstellung von Filmspulen
DE60107650T2 (de) Verfahren zur herstellung eines spundes an einem metallischen fass
DE706860C (de) Verfahren zur Herstellung von hohlen Tellerventilen mit einer waermeausgleichenden Fuellung
DE970727C (de) Verfahren zur Herstellung eines Gehaeuses fuer einen Absperrschieber
DE817242C (de) Scheibenrad, insbesondere fuer Kinderwagen
DE2704117A1 (de) Verfahren zur herstellung einer im wesentlichen konischen dose aus duennem blech, und werkzeug zur durchfuehrung des verfahrens
DE242169C (de)
DE458820C (de) Herstellung von selbstspannenden Dichtungsringen
DE516262C (de) Werkzeung zur Ausfuehrung des Verfahrens zur Herstellung einer dichten Stehbolzenverbindung
DE598033C (de) Presswerkzeug zur Herstellung einer Doppelfalte zwischen der Bodenkrempe und dem Huelsenmantel einer duennwandigen Patronenhuelse aus Metall
AT56195B (de) Stöpsel für Flaschen oder dgl.
DE611371C (de) Presswerkzeug zur Herstellung von Einfuelloeffnungen fuer Metallbehaelter
DE351427C (de) Staubkappe fuer Ventile von Luftreifen
DE359248C (de) Annaehknopf mit die Annaehbutze bildenden Stofflappen und Verfahren zum Befestigen des Stofflappens
DE295034C (de)
DE815271C (de) Verfahren zum Herstellen von Zigarrenspitzen mit verstaerktem Mundstueckrande
AT47476B (de) Verfahren zur Herstellung von Schachteln und ähnlichen Behältern.
DE352738C (de) Stahlblechriemscheibe