AT43333B - Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht.
Den Gegenstand des Stammpatentes bildet ein Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichtstrümpfen, insbesondere für Invertlicht, welches darin besteht, dass ein Schlauch von der ein-oder mehrfachen Länge eines Mantels auf eine entsprechende Länge über einen zylindrischen Dorn geschoben und sodann der über dem Dorn vorstehende Teil durch einen von allen Seiten gleichzeitig und gleichmässig von aussen nach einwärts wirkenden Druck zusammengezogen wird, worauf der zusammengezogene Teil der weiteren Bearbeitung zur Bildung des Kopfes (der Spinne) zugeführt wird.
Zur Bildung der Spinne wird der zusammengezogene Mantel
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Demgegenüber besteht das Wesentliche des vorliegenden Verfahrens darin, dass der zu- sammengezogene Teil des Mantels durch eine mit Spitzen oder dergl. versehene Ringscheibe oder dergl. in seiner Lage festgelegt wird, worauf der innerhalb der Ringsciu-ibe freilicgcndt' Teil des Mantels vernäht wird. Es ist ferner mugHch. die Spinne durch Zusammenkleben des flach gedrückten Mantelmateriales zu bilden ; dies kann mit oder ohne Anwendung der Ringscheibe erfolgen.
Dieses Verfahren ist in den Fig. 1-3 der Zeichnung zur Darstellung gebracht. In Fig. 1 ist im Anschlusse an das Stammpatent dargestellt, wie der Schlauch 8 über den Zylinder gezogen ist und der Bund 14 durch eine gleichzeitig und gleichmässig von aussen nach einwärts wirkende Vorrichtung, z. B. eine Irisblende, mit Hilfe eines nach oben federnden Konusscs J gebildet
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Teil des Mantels 8, das ist der Bund 14, durch eine Ringscheibe 30 in seiner Lage festgelegt. Dieser Ring ist, am besten am Rande seiner Öffnung, mit nach abwärts ragenden Spitzen 31 versehen.
Nach erfolgtem Zusammenziehen des Mantels 8 mit Hilfe der im Stammpatent beschriebenen Irisblende und nach erfolgtem öffnen der letzteren wird die Ringscheibe 30 mit nach unten gerichteten Spitzen 31 auf den Mantel aufgesetzt und mit der Hand oder mit Hilfe einer geeigneten Niederdrückvorrichtung gegen das Mantelmaterial gepresst. Dabei durchdringen die Spitzen 37
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zu können. Vor der Abnahme der Ringscheibe samt dem Mantel vom Konus 4 wird das Material des Bundes 14 in eine Ebene niedergepresst und ferner der Mantel 8 nach oben gestülpt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Soll die Bildung der Spinne gemäss dem Stammpatent durch Nähen erfolgen, so ist man bei der vorliegenden Art der Festhaltung des Mantels ohne weiters in der Lage. dieselbe durch die Öffnung der Ringscheibe hindurch zu nähen. Das Nähen kann in einer beliebigen Weise, so z. B. nach einer Spirale 19 und in radialer Richtung 20 erfolgen (Fig. 3). Dabei empfiehlt es sich, die Ringscheibe 30 auf der Nähmaschine in eine kreisförmige Vertiefung einzulegen, welche nur
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Nach der beschriebenen Art der vorübergehenden Festlegung des Mantels kann die Bildung des Kopfes (der Spinne) auch in anderer Weise als durch Nähen, und zwar durch Kleben erfolgen.
Zu diesem Behufe wird ein Klebmittel angewendet, welches aus dem Gemisch irgend eines organischen Klebmittels mit den Nitraten der bei der Erzeugung der Glühkörper angewendeten Metalle besteht. Dieses Klebmittel wird durch die Öffnung der Ringscheibe auf das nach gedrückte Material aufgebracht und die Scheibe solange am Mantel belassen, bis das Klebmittel getrocknet ist. Bei der Benützung des fertiggestellten Glühkörpers wird das organische Klebmittel verbrennen und schliesslich werden so wie beim Glühstrumpf nur mehr die Oxyde der Metalle zurückbleiben, welche den weiteren Zusammenhalt des oberen Mantelteiles bewirken.
Bei Anwendung eines rasch trocknenden Klebmittels kann der Ring 30 ganz entfallen ; sodann wird das Klebmittel einfach auf den zusammengezogenen und niedergedrückten Teil des Mantels gestrichen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichtstrümpfen nach Patent Nr. 43332, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengezogene Teil des Mantels durch eine mit Spitzen versehene Ringscheibe (30) oder dergl. festgelegt und sodann innerhalb des Ringes genäht wird
2. Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichtstrümpfen nach Patent Nr. 43332, dadurch gekennzeichnet, dass der zusammengezogene Teil (14) des Mantels mit oder ohne Anwendung der Ringscheibe (30) zusammengeklebt wird.
Claims (1)
- 3. Für das Verfahren nach Anspruch 2 ein Klebmittel, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem Gemisch eines organischen Klebstoffes mit den Nitraten der bei der Glühkörperherstellung verwendeten Metalle besteht.
Applications Claiming Priority (2)
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| AT43332T | 1909-03-20 | ||
| AT43333T | 1909-06-05 |
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|---|---|
| AT43333B true AT43333B (de) | 1910-08-10 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT43333D AT43333B (de) | 1909-03-20 | 1909-06-05 | Verfahren zur Herstellung der Köpfe von Gasglühlichstrümpfen, insbesondere für Invertlicht. |
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1909
- 1909-06-05 AT AT43333D patent/AT43333B/de active
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