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Maschine mit in der kreisenden Kolbentrommel radial verschiebbaren Flügeln.
Bei vielen Maschinen dieser Art, deren Kolbenflügel mit Drehstückcn ausgestattet sind, die sich bei jeder Eolbcnstellung an die Zylinderwand anschmiegen, wird der nötige Dichtungsdruck zwischen Kolben und Zylinder durch die Fliehkraft erreicht, eventuell unter Beihilfe eines gleichbleibenden Gas- oder Flüssigkeitsdruckes im Innenraume A (Fig. 1).
Dies hat den Nachteil einer sehr ungleichmässigen Anpressung und damit verbundener
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der veränderlichen Schwerpunktsradien bei gleichbleibender Winkelgeschwindigkeit während einer Umdrehung.
Auf dem Wege abc (Fig. 1) muss der Kolbenfügel, um an der Zylinderwand anzuliegen, ausser dem kreisförmigen noch einen radialen Weg s zurücklegen. Die Kraft, die aufgewendet
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Es zeigt sich nun, insbesondere bei Anwendung höherer Betriebsdrücke, dass auf dem ersten Teil des Weges die Fliehkraft nach Abzug der erwähnten gegenwirkenden Kräfte nicht mehr
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KolbenwegesvermindertsichdieserDruckdurchExpansionaufAtmosphären-oderKondensatorspannung, während die Flichkraft durch Verringern der zu erzeugenden Beschleunigungskraft wirksamer wird und schliesslich den Flügel gegen die Zylinderwandung aufschlägt.
Dieses Aufschlagen lässt sich weder durch Vergrössern der Winkelgeschwindigkeit noch des Flügelgewichtes vermeiden, da mit der dadurch erzielten grösseren Fliehkraft auch die auf-
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Es kommt nun nicht nur darauf an, auf dem Wege von a bis c überhaupt den Flügel nach aussen zu treiben und mit Sicherheit gegen die Zylinderwand anzulegen, sondern es kommt vor
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nicht allein auf die vorhin geschilderte Wirkung des Betriebsdruckes, sondern man sichert die
Drehung noch dadurch, dass man die Drehachse des Schuhes am Flügel gegenüber der radialen
Flügelmittelebene versetzt. Es übt dann die Fliehkraft ein Drehmoment im gleichen Sinne aus wie das durch die Unterschiede der Flächen des Drehstückes hervorgerufene und auf Drehung des Schuhes zu dauernder Anlage gerichtete Drehmoment.
Diese Einrichtung steht in innigem Zusammenhange mit der Grössenverschiedenheit der den rückwärtigen Druck aufnehmenden
Flächen des Schuhs, deren gegenseitiges Verhältnis man derart bemessen wird, dass der spezifische Druck zwischen Schuh und Zylinderwand ein möglichst gleichmässiger ist. Hierdurch ist bei Wahl einer Fläche die Grösse der anderen gegeben, und die Versetzung der Drehachse hat nun den Vorteil, dass die aus Flächengrösse und spezifischem Druck sich ergebende Kraft an einem so grossen Hebelarm angreifen kann, dass dadurch mit Sicherheit die Dreharbeit bewältigt wird.
In Fig. 2 ist schematisch die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es werde eine sich im Sinne des eingezeichneten Pfeiles drehende Kraftmaschine angenommen. Von den beiden Flächen des Schuhs, die den rückwärtigen Druck aufnehmen, ist die auf Seiten der Zu- stjumung des Treibmittels liegende die kleinere, während die voranlaufende Fläche grösser ausgebildet ist. Auf dem ersten Teil des Weges über b nach c wird die Fliehkraft zum Vortreiben des Flügels durch den Angriff des Kraftmittel auf die Flächen des Schuhs unterstiitzt. Auf dem weiteren Wege verringert sich dieser Druck entsprechend der fortschreitenden Expansion, während die Wirkung der Fliehkraft zunimmt.
Das Drehstück (der Schuh) wird gegenüber dem Flügel sowohl durch den Betriebsdruck als vor allem auch dadurch bewegt, dass die Fliekraft infolge Versetzung der Drehachse des Schuhs gegenüber der radialen Mittelebene des Flügels um ein bestimmtes Mass z an einem grösseren Hebelarm angreift. Es wird hierbei auf dem ganzen Umfange des Zylinders das Produkt aus Umfangsgeschwindigkeit und Dichtungsdruck nahezu konstant erhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine mit in der kreisenden Kolbentrommel radial verschiebbaren Fliigeln mit gegen die Zylinderwand abdichtenden Drehstücken, die über die Flügelbreite vorstehende Flächen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass von diesen für rückwärtigen Kraftangriff bestimmten Flächen jene die grössere ist, die sich in dem Räume geringeren Druckes befindet.