AT42400B - Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite.

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AT42400B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. 



    In der Patentschrift Nr. 26645 ist ein Verfahren beschrieben zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfit, welches darin besteht, dass man wasserhaltige Hydrosulfite   
 EMI1.1 
 Patent Nr. 26645 ist, Hydratwasser wird frei und verdunstet bei der hohen Temperatur rapid, das   wahrend dieser Verdunstung   in der   breiigen.

   Masse befindliche anhydrische Salz   widersteht dabei ebenso dem zersetzenden Einfluss von Wasser und Temperatur wie es im 
 EMI1.2 
 auf Grund dieser und der im   Patent Nr. 26645 gewonnenen Erkenntnis sogar   eine   kon-     zentrierte Natriumhydrosnhttösung   auf diese Weise zu hohem Titer zur Verdampfung bringen, wenn   man dieselbe in dem Masse   auf die Platte auftropfen lässt, dass die aufgebrachte Lösung sehr rasch zur Verdampfung kommt und trockenes Salz gebildet wird. 



   Da dieses somit als vorteilhaft erkannte kurze Erhitzen auf hohe Temperatur sich technisch nicht mit grossen Mengen auf einmal   durchführen)   lässt, weil diese sich   nicht   
 EMI1.3 
 vor   sich geht, so muss   das vorerwähnte Verfahren zu einem   kontinuierlichen   gestaltet werden. 



   So kann das Verfahren in   mehrfacher   Weise zur technischen Ausführung kommen : Man verfährt z. B. in der Weise, dass   man   festes Natriumhydrosulfithydrat oder einen feinen,   zweckmässig   schwach alkalisch gehaltenen Brei oder eine   ebensolche lionzentriert''   
 EMI1.4 
 gesetztem Sinne laufende geheizte Walzen aufbringt und hierbei das Wasser infolge der hohen Temperatur der Heizfläche rasch verdampft ; das Verdampfen kann auf diese Weise sogar an offener Luft geschehen, zweckmässiger ist. es jedoch, die   Luft tunlich abzuhaiten.   Die Verdampfung kann noch beschleunigt werden durch Beseitigung des Wassers unter vermindertem Druck oder, falls stark genug geheizt wird, um die Temperaturerniedrigung durch Verdampfung wieder auszugleichen, durch Vakuum ;

   im letzteren Falle ist es zweck- 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   zu ! bewirken.   Ferner hat es sich besonders vorteilhaft erwiesen, dem Hydrosulfithydrat oder der Lösung indifferente Körper zuzuführen, welche das trockene   Hydrosuintpulver   vor der Lufteinwirkung schützen, wie z. B. insbesondere Gummilösung, ferner Stärke-, Melasse-,   Traganth-etc. Lösung. Doch sind   diese Zusätze nicht unbedingt nötig. 



   Das auf die vorbeschriebenen Arten getrocknete, sehr dichte Produkt ist-besonders nach völligem Nachtrocknen im Vakuum - sehr beständig. 



   Das gemäss diesem Verfahren in dünnen Schichten getrocknete entwässerte Salz wird   zweckmässig   möglichst kontinuierlich entfernt, was mittels bekannter Vorrichtungen, z. B. Abstreichevorrichtung bei Cylinder oder   Brechvorrichtung   bei Band, Sieb oder Drahtnetz, geschehen kann. Auch kann das getrocknete Produkt künstlich (z. B. durch Hineinfallenlassen in kaltes Toluol) abgekühlt und vor Luft geschützt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Abänderung des Verfahrens nach Patent Nr. 26645 zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite ans wasserhaltigen Hydrosulfiten durch Erhitzen derselben bei 
 EMI2.1 
 hydrosulfit in Form von   Hydratpresskucben   oder Hydratbrei oder in Form von Lösung in kleinen Mengen kontinuierlich auf eine über die Verdampfungstemperatur des Wassers erhitzte Heizfläche aufbringt und dabei durch kurzes Erhitzen das Wasser möglichst rasch zur Verdampfung bringt und zwar ohne oder mit Anwendung von vermindertem Druck.

Claims (1)

  1. 2. Ausfiihrungsform des unter Anspruch 1 beschriebenen Verfahrens, darin bestehend, dass man kohlehydrathaltige Hydrosulfite zur Anwendung bringt.
AT42400D 1906-11-15 1908-07-09 Verfahren zur Darstellung haltbarer wasserfreier Hydrosulfite. AT42400B (de)

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