<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Zerkleinern von Getreide und ähnlichen Produkten.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Getreide und ähnlichen 'rodukten, bei welcher das Mahlgut zuerst in i-inen durch die Rücken zweier schräg gestellter lesser gebildeten, nach aussen hin abgeschlossenen winkelförmigen Raum gelangt, scdann durch ie Schneiden der nächstfolgenden Messer in einem nach innen zu abgeschlossenen winkelförmigen laut-n abgeschnitten wird. so dass auf das zwischen die Mahlscheihen frei eintretende und un-
EMI1.1
Die Vorrichtung besteht dem Wesen nach aus zwei Scheiben, welche relativ gegeneinander gewegt werden. Die Scheiben besitzen in auswechselbaren Mahlringen angeordnete. zum Radius. welcher am inneren Ende des Messers gezogen ist, im Winkel von 22¸% stehende, möglichst nahe ineinander vorbeigeführte Messer.
Diese Vorrichtung ermöglicht ein fast reines Zerschneiden des Mahlgutes ohne Scherung md Quetschung. Das erhaltene Produkt enthält fast ausschliesslich zerschnittene Produkte in gewünschter Grösse und ist nahezu mehlfrei.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführugnsform der Vorrichtung dargestellt.
EMI1.2
lass die untere rotiert.
Die Messer bilden mit dem Kreisradius der Scheiben einen ganz bestimmten Winkel. Die Messerkanten der unteren, rotierenden Scheibe sind mit ab, cd, ef und jene der feststehenden
EMI1.3
der Schneiden mit dem am inneren Messerende gezeichneten Radius ungefähr 22¸ beträgt, so dass je ein Messer der oberen Scheibe mit einem der unteren Scheibe in der Stellung nach Fig. t an der Peripherie einen Winkel a b c-etwa 45 umschliesst. Kleine Abweichungen von diesem Winkel haben aber auf die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes keinen Einfluss. He- deutendere Abweichungen ergeben ein minder gleichmässiges Produkt, bezw. ermöglichen ein freies Austreten ungeschnittener Produkte.
Diese Einrichtung arbeitet folgenderweise :
Wenn die Scheiben sich in der in Fig. I gezeichneten Stellung befinden, füllt das Mahlgut den Winkel c ba = #035. Am Austreten wird das Gut durch die feststehende Scheide c d'behindert. Sobald der Punkt c des Messers c d der umlaufenden Scheibe den Weg bis zum Punkte e'des Messers e'der feststehenden Scheibe zurückgelegt hat, findet eine Abschliessung des Aufnahmeraumes statt und es kann nun in den Winkel b c d = o kein weiteres Mahlgut mehr eintreten, da das Messer e'f'das Mahlgut daran hindert. Das Mahlgut befindet sich jetzt hinter dem Rücken
EMI1.4
dem umlaufenden Mcssser cd erfasst und da das Messer e'/'das Mahlgut festhält, abgeschnitten.
Diese Scheiben sind nach Fig. 3 im Gehäuse h angebracht.
Die obere feststehende Scheibe 1 dient zum Festhalten des Mahlgutes. Zu diesem Zwecke
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
ist. In den Ring i sind die aus hartem Material (z. B. Stahl) hergestellten Messer k eingesetzt, welche eventl. zum besseren Festhalten des Materiales sägezahnartige Einkerbungen besitzen können.
Die umlaufende Scheibe 2 ist in ähnlicher Weise mit einem Ringe 1 und mit Messern m versehen. Die Messer beider Scheiben schliessen, wie erwähnt, mit dem Radius einen Winkel von etwa 22%0 ein.
Die Grösse des erhaltenen Produktes hängt von der Messerhöhe ab, kann also beliebig geregelt werden, und zwar dadurch, dass höhere und minder hohe Messer in den Ringen i, I befestigt werden.
Die Messer gehen immer mit möglichst kleinem Zwischenraume aneinander vorüber. Die Gesamthöhe, bezw. der Scheibenabstand ist von der Grösse des eingeführten Gutes abhängig. Die Messer können je nach dem Durchmesser der Scheiben breiter oder schmäler ausgeführt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum Zerkleinern von Getreide und ähnlichen Produkten, dadurch gekennzeichnet, dass das Mahlgut zuerst in einen durch die Rücken zweier schräg gestellter Messer gebildeten, nach aussen hin abgeschlossenen winkelförmigen Raum gelangt und sodann durch die Schneiden der nächstfolgenden Messer in einem nach innen zu abgeschlossenen winkelförmigen Raum zerschnitten wird, so dass auf das zwischen die Mahlscheiben frei eintretende und ungehindert aus ihnen wieder austretende Mahlgut eine reine Schneidwirkung ohne Quetsch-oder Zerreibwirkung ausgeübt wird.