AT41615B - Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen. - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen.

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AT41615B
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  Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluss- oder Einflussmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflussmengen bei zwei Gerinnen. 



   Es ist öfters bei Wasserkraftanlagen nötig, die   Ausfluss- oder Einflussmengen   bei zwei Reservoiren, bezw. die durchfliessenden Wassermengen in zwei Gerinnen einander gleich, bezw. von einander   abhängig zu   machen. 



   Dieses Bedürfnis ist beispielsweise bei solchen Wasserkraftanlagen vorhanden, bei welchen zwecks zeitweiliger   erhöhter Kraftleistung vor   dem Kraftwerke ein Staubebälter angeordnet ist. aus welchem bei erhöhtem Kraftbedarfe angestautes Wasser abgelassen wird, wobei, um Störungen des   kontinuierlichen Wasserlaufes für   unterhalb des stauenden Werkes liegende Anlagen zu vermeiden, hinter der Werksanlage ein mit dem Staubecken zusammenarbeitendes Gegenbecken 
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 entleert werden muss, als das obere Staubecken geleert oder gefüllt wird. 



   Zu diesem Zwecke muss die unterhalb des unteren Beckens abfliessende Wassermenge stets und kontinuierlich gleich der oberhalb des oberen Staubehälters zufliessenden Wassermenge   geniacht werden.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluss-. 
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 jenem durch den Oberlauf machen zu können. 



   Die Zeichnung stellt in Fig. 1 die Gesamtanordnung einer solchen Anlage in beispielsweiser   Ausführungsform   schematisch dar und Fig. 2 und 3 zeigen eine Messstrecke in   Längs-und   Querschnitt. 



   Bei dem Beispiele nach Fig. 1 ist ausser dem oberhalb der Werksanlage T angeordneten 
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 geordnet, der während der   Ausnützung   der bei erhöhtem Kraftbedarfe aus dem   Staubehälter   abzulassenden aufgespeicherten Wassermenge in gleichem Masse gefüllt werden muss, als sich der   Staubehälter entleert,   und der während der neuerlichen Füllung des Staubehälters genau die gleiche Wassermenge in den Unterlauf abgeben muss, als oben zur Füllung des Staubehälters gebraucht wird. Es muss hiebei die unten bei   1n2   in der Sekunde abfliessende Wassermenge jeden Augenblick gleich sein der oben bei ml zufliessenden Wassermenge.

   Um dies herbeizuführen. wird in die Gerinne bei m1 und m2 je eine gleiche Messstrecke oder ein Messquerschnitt eingebaut.   Jede solche Messstrecke   ist   zB.,   wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, in bekannter Weise als Siphon ausgebildet. Diese sind stets vollkommen mit   Wasser gefüllt   und unter   Druck, unabhängig   von dem Stand und der Geschwindigkeit des Wassers im Gerinne, indem ein kurzes Stück des Gerinnes   tiefergelegt und   als Druckleitung (gleichsam als Siphon) ausgebildet wird. In diesen beiden   Messstrecken oder Messuucrschnitten werden an gleichem Stellen gleiche hvdrometrische Apparate (z. B.

   Flügel f oder hydrometrische Röhren j) eingebaut, deren Anzeigen in irgend welcher ge-   
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 (bei   t1I. : a)   heisse   Reguliermessquerschnitt.   Unmittelbar vor dem Reguliermessquerschnitt ist die z. B. mittels Schütze arbeitende Reguliervorrichtung r eingebaut, mittels der das durchzulassende   Wasserquantum   reguliert wird. Die Stellvorrichtung (Schütze, Schieber oder dergl.) dieser Reguliervorrichtung   r   kann nun auf Grund oder mit Hilfe der Anzeigen der Durchflussmengen in den beiden gleichen Strecken von Hand aus oder direkt durch die Änderungen der Durchflussmengen beeinflusst so lange verstellt werden, bis die Durchflussmenge in beiden Strecken wieder gleich sind.

   Erfolgt die Verstellung der   Schiitze   oder des Schiebers der Reguliervorrichtung selbsttätig den Änderungen der Durchflussmengen in den beiden gleichen Gerinnestrecken entsprechend, so kann irgend eine geeignete hydraulische, pneumatische, elektrische oder mechanische Einrichtung zur Übertragung der Änderungen der   Durchflussmengen   auf die Stellvorrichtung des Schiebers, der Schutze u. s. w. der Reguliervorrichtung verwendet werden. Z. B. können nach Fig. 2 und 3 von den in den beiden gleichen Strecken an gleichen Stellen angebrachten hydrometrischen   Flügeln f einander   ganz gleiche, zarte Gleich-oder Wechselstromdynamos angetrieben werden und die Stromstärken (bei Wechselstrom eventuell die Polwechselzahl, z.

   B. mittels Luxschen Geschwindigkeitsmessers) an einer gemeinsamen Beobachtungsstelle das Mass für die sekundliche Geschwindigkeit, d. i. für die sekundliche Wassermenge, abgeben und ihre Änderungen zur Herstellung des Absperrorganes der Reguliervorrichtung benützt werden. 



   Ebenso kann beim Einbau von einander gleichen hydrometrischen Röhren g in den Leitund Reguliermessquerschnitt. die relative   Differenzhöhe   zwischen hydraulischem und hydro-   statischem   Wasserstand in der Röhre mittels einer geeigneten mechanisch-elektrischen Übertragungsart an die gemeinsame Beobachtungsstelle angezeigt werden, um dort das Mass der sekundlichen Geschwindigkeiten, bezw. sekundlichen Wasserquantitäten bilden, bezw. zur Verstellung des Regulierorganes dienen. 



   Endlich kann auch die Niveaudifferenz z (siehe Fig. 2), welche sich in den Messquerschnitten als Druckverlust ergibt, zur Regulierung benützt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausflussmenge bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher   Durchflussmengen   bei zwei Gerinnen, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Gerinnen zwei vollkommen gleichgebaute Messabschnitte mit gleichwirkenden, die Geschwindigkeit des durchfliessenden Wassers anzeigenden Messvorrichtungen   (hydrometrische F1iigel   oder Röhren) angeordnet sind, deren Anzeigen entweder durch elektrische oder mechanische Mittel an eine ge- 
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   Regel Vorrichtung (Schütze, Schieber oder dergl.

   ) für den Durchfluss durch das untere Gerinne   von Hand aus derart verstellen zu können, dass die   Durchflussmengen   durch beide Gerinne wieder gleich werden, oder welche   Messvorrichtungen   durch die Änderung der Wassergeschwindigkeit   mittels   hydraulischer, pneumatischer, elektrischer oder mechanischer Einrichtungen die Regelvorrichtung selbsttätig verstellen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Messabschnitten, welche zwecks Erzielung einer von der Wasserhöhe unabhängige Messung der Änderungen der Wassermengen als Druckleitung (Syphon) ausgebildet sein können, an gleichen Stellen gleich gebaute, in ihrer Einstellung von der Durchflussmenge abhängige Vorrichtungen (hydrometrische Flügel f, Ròhren g) angeordnet sind, deren Einstellungsänderungen durch hydraulische, pneu- matische, elektrische oder mechanische Übertragungsmittel (zarte Dynamos oder dergl. ) auf die Stellvorrichtung des Regulierorganes (r) für den Durchfluss durch den Unterlauf übertragen werden.
AT41615D 1905-08-14 1905-08-14 Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen. AT41615B (de)

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AT41615D AT41615B (de) 1905-08-14 1905-08-14 Einrichtung zur Erzielung gleicher Ausfluß- oder Einflußmengen bei zwei Reservoiren, bezw. gleicher Durchflußmengen bei zwei Gerinnen.

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