AT412450B - Abscheide - system in rotierenden trommeln - Google Patents

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AT412450B
AT412450B AT12602003A AT12602003A AT412450B AT 412450 B AT412450 B AT 412450B AT 12602003 A AT12602003 A AT 12602003A AT 12602003 A AT12602003 A AT 12602003A AT 412450 B AT412450 B AT 412450B
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AT
Austria
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drum
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baffle plates
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outlet
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AT12602003A
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ATA12602003A (de
Inventor
Ernst Ing Stockhammer
Original Assignee
Avt Aufbereitungs Und Verfahre
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die gegenständliche Erfindung betrifft die Errichtung eines Jalousien-Abscheiders für rotieren- de Trommeln (Trockentrommeln / Kühltrommeln / Kalzinatoren) für die thermische Stoffbehandlung von feinkörnigen, pulverförmigen Schüttgütern wobei hierfür 1-Zug-, 2-Zug- od. 3-Zug-Trommeln zum Einsatz kommen. 



   Die genannten Apparate werden für den kontinuierlichen Produktionsprozess weltweit einge- setzt und sind somit hingänglich bekannt (Fig. 1). 



   Diese genannten Produkte werden je nach Erfordernis in der Trommel im Gasgleich- oder Ge- genstrom behandelt. 



   Stand der Technik und Arbeitsweise 
Die Behandlung im Gleichstromverfahren verhindert eine Überhitzung des zu behandelnden Stoffes z. B. beim Trocknen. 



   Das Gegenstromprinzip wird dann angewandt, wenn höhere Temperaturen erforderlich sind, als dies bei Trocknungsprozessen notwendig ist. 



   Bei dieser Produktbehandlung kommt das Medium mit dem Produkt in Berührung. Die hier zum Einsatz kommenden 1-Zug-, 2-Zug- od. 3-Zug-Trommeln sind mit Einbauten versehen (Hubschau- feln bzw. Förderspiralen) die eine Vergleichmässigung des zu behandelnden Gutes im Gasstrom gewährleisten. 



   Zur thermischen Behandlung von feinkörnigen Schüttgütern werden auch Rohrbündeltrockner bzw. Kühler oder Kalzinatoren verwendet. 



   Der wirtschaftliche Einsatz von solchen Apparaten ist dann gegeben, wenn keine groben Kör- ner (über 3 mm), bzw. wenn das zu behandelnde Produkt mit den Gasmedien aus verfahrenstech- nischen Problemen nicht in Berührung kommen darf. 



   Bei der thermischen Behandlung von Feinpartikeln im Gleich - oder Gegenstrom (Fig. 1) ist immer die Gefahr gegeben, dass die Gasgeschwindigkeit und damit auch die Partikelgeschwindig- keit in der behandelnden Trommel so hoch ist, sodass Feinpartikel zu schnell die Trommel verlas- sen, ohne dass der gewünschte thermische Behandlungseffekt bereits abgeschlossen ist und somit zu schnell ausgetragen und in das nachgeschaltete Filter gelangen. Damit leidet auch die Filterstandzeit. Eine gezielte Verweilzeit ist damit nicht gewährleistet. 



   Gegenstand der Erfindung 
Der Vorteil des der Erfindung zu Grunde liegenden Jalousien - Abscheiders liegt darin, dass für die Behandlung von feinkörnigen Schüttgütern die wirtschaftlich günstigeren Trommeln zur An- wendung kommen können, vor allem dann, wenn das zu behandelnde Materialgut mit den Gasen in Berührung kommen kann. 



   Die Feinpartikel die der Gasstrom mit hoher Geschwindigkeit durch die Trommel transportiert, werden beim Jalousienabscheider (3) vom Gasstrom abgeschieden. 



   Das Gas wird im Jalousien-System umgelenkt und im grösseren Trommelquerschnitt beim Ma- terialaustrag verringert sich die Gasgeschwindigkeit und die Partikel können dadurch nicht mehr beschleunigt werden (Fig. 2). 



   Die vom Jalousiensystem (3) abgeschiedenen Materialpartikel werden durch einen eigenen Kanal zum Trommelaustrag transportiert und können vom Gasstrom daher nicht mehr erfasst werden. Durch die verlängerte Verweilzeit bzw. Kontaktzeit mit dem Trommelmantel findet eine Nachbehandlung des Wärmeaustauschers statt. 



   Der Jalousien-Abscheider (3) besteht aus einzelnen, ringförmig angeordneten Segmenten, (Prallplatten) wobei die Segmente überdeckt angeordnet sind und somit ein Schlitz für den Gas- durchtritt ermöglicht. 



   Die Jalousiensegmente(Prallplatten) sind so angeordnet, dass die Schlitzbreite durch Winkel- verstellung der Jalousiensegmente geregelt werden kann und auf die Partikelabscheidung Einfluss genommen wird. 



   Die Regelung der Abscheidung bzw. Spaltgrösse kann vom Trommelaussenmantel erfolgen. 



   Besonders geeignet ist dieses Jalousien-Abscheide-System, wenn eine Stoffbehandlung (trocknen, kalzinieren oder kühlen) von Materialien im Gasgegenstrom erfolgt und die Gefahr vorliegt, dass die Materialpartikel umgehend beim Materialeintrag durch die Gasströmung mitgeris- sen werden (Fig. 3). 

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   Die Ausführung des Jalousien - Abscheiders wird beim Gegenstromverfahren so ausgebildet, dass durch eine Einlaufschurre oder eine Eintragsschnecke das Material zentrisch durch den Jalousienabscheider der Trommel zugeführt wird. 



   Durch den Gasgegenstrom können die Materialpartikel nur bis zum Jalousienabscheider trans- portiert werden, dort wird der grösste Teil abgeschieden und wandert dann in der Trommel zum Materialaustritt (2a). 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren   1 - 4   beschrieben. 



   Fig. 1 und 2 Gleichstromtrocknung. 



   Eine rotierende Trommel (1) ist auf Laufrollen (8) gelagert und wird mit Antrieb (9) angetrie- ben. In der Trommel befinden sich Hubschaufel bzw. Kreuzeinbauten zur Verteilung des zu trockenden Materials. 



   Die Materialaufgabe erfolgt über die Schurre (6) in die Trommel (1).Das Material (12) ver- lässt die Trommel (1 ) auf der Seite (2a) beim Auslaufgehäuse. 



   Der Trommel ist ein Heissgaserzeuger (10) vorgeschaltet Die Gase (11) mit den Brüden ver- lassen beim Auslaufgehäuse (2) die Trommel und werden zur Reinigung einem Filter zuge- führt. 



   Fig. 2 Gegenstromprinzip 
Hier wird das zu behandelnde Material (12) über eine Schnecke (5) zugeführt. Das erforder- liche Heissgas (11) (Kühlluft) wird auf der Materialauslaufseite 2a zugeführt. Das Heissgas (Kühlluft) (11) mit den Brüden, die bei der Materialbehandlung entstehen, verlässt die Trom- mel über das Materialgehäuse (2). 



   Wie man Fig. 4 entnehmen kann, sind die Jalousiensegmente (Prallplatten) (3) radial und ge- genseitig überlappend angeordnet. Die Lagerung der Prallplatten (3) erfolgt über Lagerbolzen (13) - innen auf der Nabe (14) und aussen über den Ringkanal (4) am Trommelaussenmantel. Die äusse- ren Lagerbolzen (13) können mittels Verstelleinrichtung (7) verdreht werden, um den Anstellwinkel der Prallplatten (3) und somit die Spaltenbreite zwischen den Prallplatten (3) zu verstellen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum wärmetechnischen Behandeln von rieselfähigen Feststoffen, wobei eine   gasdurchströmte rotierende Trommel mit Transportschaufeln, eine Aufgabe- (6) Aus-   tragseinrichtung (2) für Gas und/oder Feststoffe vorgesehen ist, dadurch gekennzeich- net, dass an der Trommel (1) an dem den Gasaustritt aufweisenden Ende (2) eine mit vor- zuweisende überlappenden Prallplatten (3) versehene Trenneinrichtung von Gas und 
Feststoffen vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (1) bei Gleich- stromführung im Bereich des/die Prallplatten (3) aufweisenden Endes grösseren Durch- messer aufweist, wobei im Bereich des grösseren Durchmessers um die Prallplatten herum ein Ringkanal (4) zum Austrag der Feststoffe vorgesehen ist. (Fig. 2) 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (1) bei Ge- genstromführung im Bereich des Materialeintrages (5) und Gasaustritt (2) eine mit vor- zugsweise überlappenden Prallplatten (3) versehene Trenneinrichtung von Gas und Fest- stoffen vorgesehen ist, wobei der Materialaustritt hierbei Auslaufgehäuse (2a) erfolgt.
    (Fig. 3) 4. Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit überlappen- den Prallplatten (3) versehene Trenneinrichtung eine Spaltregeleinrichtung (7) besitzt, die vom Trommel - Aussendurchmesser verstellbar ist, um Einfluss auf die abzuscheidenden Korngrössen zu nehmen (Fig. 2).
    HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4037460A1 (de) * 1989-12-15 1991-06-20 Fischer Ag Georg Einrichtung zur aufbereitung von schuettgut mit einer entstaubungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4037460A1 (de) * 1989-12-15 1991-06-20 Fischer Ag Georg Einrichtung zur aufbereitung von schuettgut mit einer entstaubungseinrichtung

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ATA12602003A (de) 2004-08-15

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