AT411635B - Leuchtplakat-einrichtung - Google Patents

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AT411635B
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    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/0001Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems
    • G02B6/0011Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings specially adapted for lighting devices or systems the light guides being planar or of plate-like form
    • G02B6/0081Mechanical or electrical aspects of the light guide and light source in the lighting device peculiar to the adaptation to planar light guides, e.g. concerning packaging
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Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchtplakat-Einrichtung mit einer flächig leuchtfähigen Lichtleitplatte und mindestens einer entlang eines von deren Seitenrändern angeordneten, in einem Lichtabdeck-Gehäuse untergebrachten elektrischen Lichtquelle, insbesondere Leuchtstoff- röhre, sowie einer Halterung für die Lichtleitplatte und für zumindest eine auf einer Seite derselben angeordnete transparente Deckplatte für die Aussenabdeckung eines zwischen Lichtleitplatte und Deckplatte einschiebbaren Plakats, wobei das Lichtabdeck-Gehäuse aus einer in Richtung zur Lichtleitplatte bzw.

   zu einem ihrer Seitenränder hin offenen, im wesentlichen quadrat- oder recht- eckförmigen Wandungs-Querschnitt aufweisenden, bevorzugt aus Aluminium, Stahl oder struktur- festem Polymer gefertigten Hohlprofilleiste besteht, welche einen oberen, durch seitliche Wan- dungsschenkel der Hohlprofilleiste begrenzten Abschnitt für die Aufnahme und Halterung der Lichtquelle, einen mittleren Lichtführungsabschnitt für das in die Lichtleitplatte von der Lichtquelle eingekoppelte Licht mit von den Wandungsschenkeln nach innen abstehenden Lichtabdeckleisten und einen unteren, das aus der Lichtleitplatte, der mindestens einen Deckplatte und mindestens einem einschiebbaren bzw. eingeschobenen Plakat bestehende Ensemble haltenden Halterungs- abschnitt aufweist, wobei alle drei Abschnitte einstückig mit der Hohlprofilleiste ausgebildet sind. 



   Es ist schon eine grössere Zahl von Konstruktionen für derartige, an sich fremdbeleuchtete, scheinbar selbst-leuchtende Werbe- und Informationsflächen bekannt geworden, welche in den verschiedensten Branchen recht wirkungsvoll Einsatz gefunden haben. 



   Weiters ist eine grössere Anzahl von Druckschriften bekannt, denen eine für die Aufnahme ei- ner Lichtquelle vorgesehene Hohlprofilleiste mit etwa quadratischem Querschnittsprofil und einer schlitzartigen Licht-Austrittsöffnung zu entnehmen ist, in welcher zumindest eine Lichtleitplatte und zumindest eine transparente Deckplatte angeordnet sind, wobei durch einen entsprechenden Vorsprung dafür Sorge getragen ist, dass die der Lichtquelle in der Hohlprofilleiste zugekehrte Randfläche(n) der Deckplatte(n) gegen ein Eindringen von Licht grob abgeschirmt ist (sind). Es seien dazu die DE 29 702 428 U1, DE 44 25 246 A1, EP 0 403 764 A1, WO 99/17053, US 4 697 365 A und die GB 2 030 750 A genannt. 



   Keiner dieser Druckschriften ist eine tatsächlich handhabungsfreundliche und insbesondere den Tausch von Plakaten od.dgl. wesentlich erleichternde Konstruktion der Halterung für die Licht- leitplatte und für die Deckplatte(n) zu entnehmen. 



   Was die Abdeckung der dort vorgesehenen transparenten Deckplatten für die Plakate gegen Streu- und Fremdlicht betrifft, so sind die aus den vorgehaltenen Druckschriften bekannten Lösun- gen nicht voll befriedigend, da dort immer noch störende Streulichtreste auftreten. 



   Durch das scheinbare Selbst-Leuchten der in Rede stehenden Plakate wird die Aufmerksam- keit und Bereitschaft des Publikums bzw. der Konsumenten, eine Werbebotschaft aufzunehmen, wesentlich gesteigert, wobei der Vorteil eines nicht aggressiven und freundlich einladenden Leuch- tens gegeben ist. Ein weiterer wesentlicher Vorteil solcher Leuchtplakat-Einrichtungen im Vergleich zu anderen leuchtenden, visuellen Werbemedien, besteht in deren Kostengünstigkeit und insbe- sondere darin, dass eine Werbebotschaft ohne Neuadaptierung oder Umbau und ohne Probleme in kurzer Zeit gegen eine andere ausgewechselt werden kann. 



   Gerade die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit, z. B. durch einfaches Auswechseln der Lichtquelle mit einigen, auch von jedem Laien durchführbaren Handgriffen und insbesondere auch ein möglichst einfaches Manipulieren im Falle eines Wechsels der Plakate, sind eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass diese modernen Werbemittel, die sich im besonderen Masse für den Unter-Dach- bzw. Indoor-Bereich eignen, in hohem Masse eine rasche weitere Verbreitung finden. 



   Im Sinne der heute in allen Bereichen der Wirtschaft und Industrie geforderten Kostengünstig- keit stellt sich auch im Bereich der Leuchtplakat-Einrichtungen die Forderung nach einer Standar- disierung der Komponenten und einer Reduzierung der zusammenzubauenden oder auszuwech- selnden Einzelteile, und dies bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der gewünschten individuellen Gestaltung und Dimensionierung der Werbeflächen. So soll der Wunsch des Käufers erfüllt wer- den, zwischen verschiedenen Grössen der Leuchtplakate und deren Lage, also z. B. Längs- oder Querlage, wählen zu können und auch deren Anordnung und Montagehöhe zur Optimierung der Sichtbarkeit und Erweckung der Aufmerksamkeit des Konsumenten, z. B. durch .eine individuell ablängbare Aufhängung od.dgl., individuell zu bestimmen. 



   Die vorliegende Erfindung hat sich im Sinne der obigen Ausführungen die Aufgabe gestellt, ei- ne Leuchtplakat-Einrichtung zu schaffen, welche den beschriebenen Anforderungen in hohem 

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 Masse zu entsprechen imstande ist und welche sich durch Einfachheit bei der Montage und insbe- sondere auch dadurch auszeichnet, dass ein Auswechseln der Plakate mit einigen wenigen Hand- griffen erfolgen kann, wobei eine ordnungsgemässe Positionierung des einzelnen Plakates bei dessen Einbringung in die Leuchtplakat-Einrichtung, und letztendlich eine ästhetische vollflächige Ausleuchtung desselben ohne störende Streu- und Fremdlichteinflüsse sowie eine sichere Halte- rung über längere Zeiträume hinweg gewährleistet sind. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine, wie eingangs erwähnte, Leuchtplakat- Einrichtung, deren wesentliche Merkmale darin bestehen, dass im Bereich des Halterungsabschnit- tes für das Ensemble von den Wandungsschenkeln der Hohlprofilleiste abstehende, in das Innere der Hohlprofilleiste ragende profilierte Endschenkel vorgesehen sind, welche in Richtung des die Lichtquelle aufnehmenden Abschnittes in Auflage-Fortsätze für die Halterung der Fassung der Lichtquelle, vorzugsweise einer Leuchtstoffröhre, verlängert sind, und dass in den einander gege- nüberliegenden Endschenkeln nach innen offene Haltenuten ausgebildet sind, in denen bzw. in die mindestens zwei, im Bereich der oberen Schmalseiten der Lichtleitplatte sowie der Deckplatte vorgesehene Öffnungen durchsetzende Haltestifte aufgenommen bzw. eingeschoben sind. 



   Die Leuchtplakat-Einrichtung gemäss der Erfindung hat den grossen Vorteil, dass bei deren Rea- lisierung mit einem einzigen Grundprofil das Auslangen gefunden wird, wobei die Detail-Gestaltung desselben bzw. von dessen Innenseite eine optimale Lichtführung unter Ausschluss von Fehl- oder Falschlichteffekten und eine optimale Halterung der Plakate sicherstellt. Darüber hinaus ist die Manipulation beim Auswechseln der Plakate, also das Entnehmen eines Plakates und das Einbrin- gen eines an dessen Stelle tretenden, neuen Plakates auf ganz wenige, einfach durchführbare Handgriffe reduziert.

   Zusätzlich kann die Einpassung in die richtige Lage innerhalb der Leuchtpla- kat-Einrichtung problemlos erfolgen, und nicht zuletzt ist auch ein unerwünschtes Eindringen.von Staub od.dgl. auf ein Minimum reduziert, sodass sich ein aufwendiges Reinigen der Innenseiten der sich unter Umständen zumindest in geringem Masse elektrisch aufladenden, in der Regel aus transparentem Kunststoff gefertigten Deckplatten und eventuell auch der Lichtleitplatte selbst über längere Zeiträume hinweg praktisch erübrigt. 



   Mit der neuen Leuchtplakat-Einrichtung ist ein hoher Grad der Nutzung des von der elektri- schen Lichtquelle, also insbesondere von einer Leuchtstoffröhre, abgestrahlten Lichtes gesichert und damit eine optimale Strahlkraft der Plakate. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, dass der erste Zusammenbau derselben problemlos und in kurzer Zeit erfolgen kann und dass danach ein optimaler Halt der Lichtleitplatte, der beiden Deckplatten sowie der zwischen den genannten Platten angeordneten Plakate erzielt wird. Darüber hinaus ist nach dem ersten Zusammenbau ein Auseinandernehmen der Einheit aus Hohlprofilleiste, Lichtleitplatte und Deck- platten beim Wechsel der Plakate nicht mehr notwendig, sodass der Austausch der Plakate sehr rasch mit wenigen Handgriffen erfolgen kann. 



   Besonders günstig ist eine Ausführungsform gemäss dem Anspruch   2 ,   wobei durch die prä- zise Abstimmung des Abstandes der Lichtabdeckleisten voneinander auf die Dicke der Lichtleitplat- te ein Überstrahlen derselben mit Sicherheit vermieden werden kann. Bei dieser Art der inneren Gestaltung der Hohlprofilleiste ist weiters die oben angesprochene, für die gleichmässige, ange- nehm empfundene Leuchtkraft der Plakate wesentliche, hohe Nutzung des Lichtes der Leuchtstoff- röhre in hohem Mass gesichert, und durch die besondere Gestaltung der Lichtabdeckleisten ist die Gefahr von störenden und die Lichtausbeute senkenden Streu- und Falschlichteffekten wirksam ausgeschaltet. 



    Gemäss einer weiteren bevorzugten, vom Anspruch h 3 umrissenen Ausführungsvariante   können Streulichteffekte besonders wirksam hintangehalten werden. Der bei dieser Ausführungs- form vorgesehene Rand-Abdeckstreifen kann z. B. ein dünnes, dem Randbereich der Deckplatten entsprechend geformtes Metall- oder Plastikprofil, im einfachsten Fall jedoch auch bloss ein opakes Klebeband od.dgl., sein. 



   Bei einer Ausführungsform der Hohlprofilleiste bzw. bei deren Gestaltung gemäss Anspruch 4 , welche die Lichtabdeckleisten mit stufigem Querschnitt vorsieht, ist eine hohe Montagesicher- heit beim ersten Zusammenbau der neuen Einrichtung und auch später im Betrieb ein hohes Mass an Lichtausbeute gesichert, wobei gleichzeitig die Ausleuchtung der Plakatfläche bezüglich Einheit- lichkeit und Gleichmässigkeit oder Leuchtkraft optimal ist. 



   Bei einer Ausbildungsform der neuen Leuchtplakat-Einrichtung gemäss Anspruch   h 5   kann 

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 eine optimale Halterung der Plakate erzielt werden. 



   Als besonders vorteilhaft hat sich eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Leuchtplakat- Einrichtung gemäss Anspruch 6 erwiesen. Bei dieser Variante der neuen Leuchtplakat- Einrichtung ist ein besonders rasches und handhabungssicheres Auswechseln der Plakate gesi- chert. Diese Handhabungsfreundlichkeit kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn, wie z. B. in einer Bankfiliale od.dgl., eine grössere Anzahl der neuartigen Leuchtplakat-Einrichtung vorhanden ist, also z. B. jeweils ein Leuchtplakat pro Auslagenfenster, und aus Aktualitätsgründen ein rasches Auswechseln der Plakate innerhalb relativ kurzer Zeitabstände vorgenommen werden muss. 



   Der Vorgang beim Wechseln eines Plakates besteht dann im wesentlichen nur darin, zuerst im Bereich der beiden seitlichen Ränder und des lichtseiten-abgewandten Randes befindliche, gleich nachfolgend näher zu beschreibende Halteelemente zu entfernen, dann die jeweilige, aus biegefä- higem, rückfederungselastischem Transparent-Kunststoff gefertigte Deckplatte von ihrem lichtquel- len-abgekehrten Rand her wegzubiegen, das Plakat zwischen Lichtleitplatte und Deckplatte zu entnehmen, ein neues Plakat dort wieder einzubringen, zu positionieren und dann wieder die Deckplatte rückfedern bzw. -klappen zu lassen und letztlich mit den Halteelementen wieder zu befestigen. 



   Was nun die soeben erwähnten Halteelemente betrifft, so ist es - siehe dazu Anspruch h 7 - besonders günstig, wenn zur Sicherung der von der Hohlprofilleiste bzw. von deren Plakathalte- rungs-Abschnitt nicht gefassten, freien Seitenränder des von den beiden Deckplatten, dem Plakat und der Lichtleitplatte gebildeten Ensembles eine Mehrzahl von, voneinander beabstandet ange- ordneten, das genannte Ensemble randübergreifenden, bevorzugt klemm-federnden, Sicherungs- klammern, -clips od.dgl. aus Metall, insbesondere aus rostfreiem Stahl, oder aus einem, gegebe- nenfalls transparenten, Polymer vorgesehen sind. 



   Um eine sichere und ästhetisch ansprechende Lagefestlegung der Halteklammern für die Randhalterung sicherzustellen, ist eine Ausführungsform gemäss Anspruch   h 8   von besonderem Vorteil. Die Abstände zwischen den dort genannten Einschnapp-Vertiefungen, -Mulden od.dgl. sind vorteilhaft so gewählt, dass eine gleichmässige Klemmung des Plakates zwischen Lichtleitplatte und jeweiliger Deckplatte ohne Auswölbungen gesichert ist. 



   Wie schon oben erwähnt, besteht die Hohlprofilleiste für die Aufnahme der Lichtquelle, also insbesondere der Leuchtstoffröhre, und für die Halterung von Lichtleitplatte und Deckplatten aus einem auf gewünschte Länge abgelängten Hohlprofil. Für dessen Seitabdeckung, insbesondere   zur Vermeidung eines seitlichen Austretens von Licht sind vorteilhafterweise, wie im Anspruch h   9 im Detail geoffenbart, Vorkehrungen für eine beiderseitige Abdeckung der genannten Hohlprofil- leiste vorgesehen. 



   Was die nähere Ausgestaltung der gemäss Anspruch 9 vorgesehenen Enddeckel für die Hohl- profilleiste betrifft, so gibt darüber der Anspruch   h 1 0   näher Auskunft. 



   Um eine einfache und gleichzeitig lagesichere Positionierung der Leuchtplakat-Fläche in einer werbewirksamen, die Konsumenten-Aufmerksamkeit anregenden Position, also z.B. innerhalb einer Auslage, in einer Halle od.dgl., zu gewährleisten, was in den meisten Fällen durch Aufhän- gung mittels Deckenmontage erfolgt, ist eine Ausbildungsvariante gemäss Anspruch 11 von besonderem Vorteil. 



   Insbesondere im Sinne einer kostengünstigen Fertigung und einer Reduktion der Einzelbe-   standteile für den Zusammenbau auf ein Minimum ist es günstig, wenn, wie gemäss Anspruch h   1 2 vorgesehen, - im Falle einer identischen Ausbildung von Montageleiste und Hohlprofilleiste - die beiden Enddeckel der Montageleiste mit den beiden weiter oben beschriebenen Enddeckeln der Hohlprofilleiste identisch ausgebildet sind. 



   Trotz der heute üblichen langen Lebensdauer der Leuchtstoffröhren ist es dennoch notwendig, dafür Sorge zu tragen, dass ein Auswechseln derselben nach einem Ausbrennen rasch erfolgen soll, und es ist daher wichtig, dass diese Arbeit in einfacher Weise erfolgen kann, wobei sich eine Ausgestaltungsform gemäss Anspruch   h 1 3   hier als vorteilhaft erwiesen hat, welche einen be- dienungsfreundlichen Einbau bzw. ein derartiges Wechseln der Leuchtstoffröhre ermöglicht. 



   Es soll an dieser Stelle betont werden, dass die neue Leuchtplakat-Einrichtung nicht nur für ei- ne wie eben beschriebene Aufhängung geeignet ist. Sie kann auch so ausgebildet sein, dass die Hohlprofilleiste mit der Lichtquelle im wesentlichen als Unterlage, also z. B. nach Art eines Ständers für nach oben ragende, von der Lichtleitplatte und deren Deckplatten gehaltene Plakate verwendet 

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 wird, wobei eine Ausführungsform günstig ist, bei welcher die Hohlprofilleiste als Standeinrichtung auf einem Träger, Boden, auf einer Unterlage od.dgl., aufstellbar bzw. aufsetzbar und dort gege- benenfalls auch fixierbar ist und von derselben das Ensemble aus Lichtleitplatte, Deckplatte und Plakaten nach aufwärts ragt. 



   Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung näher erläutert: 
Es zeigen die Fig. 1 die erfindungsgemässe Einrichtung in einer Überblicks-Ansicht. Fig. 2 die gleiche Einrichtung in expandierter Darstellungsweise in Schrägansicht, die Fig. 3,4 und 5 einen Querschnitt durch die Hohlprofilleiste für die Aufnahme der Lichtquelle und für die Halterung der Plakate sowie zweier Innen-Details der Leiste, die Fig. 6 bis 10 die Gestaltung der Enddeckel für die genannte Hohlprofilleiste gemäss Fig. 3, in zwei Schrägansichten sowie in den Hauptansichten in den drei Raumachsen, die Fig. 11ein Beispiel für die Anordnung der Vertiefungen für das Ein- schnappen der das Ensemble aus Lichtleitplatte und Deckplatten randübergreifenden Sicherungs- und Halteklammem und die Fig. 12 eine der genannten Vertiefungen im Detail. 



   Die Fig. 1 zeigt im wesentlichen eine erfindungsgemässe Leuchtplakat-Einrichtung 100 welche, wie besonders häufig verwendet, in hängender Form ausgestaltet ist. 



   Von einer nicht näher gezeigten, an einer Decke 9, z. B. an der Decke einer Fensterleibung ei- nes Schaufensters montierbaren Montage-Profilleiste 80 mit seitlichen Enddeckeln 85 und einer unteren, hier im Abstand gezeigten Deckplatte 86 gehen im Abstand voneinander zwei flexible auf jede gewünschte Länge - durch kleine Scheren angedeutet ablängbare Schläuche 82 mit darin geführten Stromführungskabeln 32 aus, wobei die unteren Enden der Aufhängeschläuche 82 mit einem von einer längeren Hohlprofilleiste 20 gebildeten Lichtabdeckgehäuse 2 verbunden sind, und die Stromführungskabel 32 in das Innere der Hohlprofilleiste eingeführt sind.

   An dieser Stelle sei betont, dass jede andere Art der Aufhängung mittels flexiblen oder starren Aufhängungselemen- ten wie Seile, Bänder, Ketten, Rohre Stangen u.dgl. und jede Art von Stromleitungen in Frage kommen, sowie weiters, dass z.B. alle für die Stromführung nötigen Kabel zusammengefasst und nur entlang eines Aufhängeelementes angeordnet sind, oder mittig zwischen beiden Aufhängeele- menten. So können z. B. für die Aufhängung der Hohlprofilleiste 20 mit der Lichtquelle 3 zarte Stahlseile vorgesehen sein, z. B. mit einem parallel zu oder entlang einem der Seile geführten vierpoligen Kabel usw.. Auch die Hohlprofilleiste 20 weist an ihren beiden Enden jeweils abnehm- bare Hohlprofil-Enddeckel 25 auf.

   Innerhalb der Hohlprofilleiste 20 ist, selbstverständlich ange- schlossen an die Stromkabel 32, eine längliche Lichtquelle, insbesondere eine Leuchtstoffröhre 3 mit Endfassung 31, untergebracht und von ihrer in ihrer Detailgestaltung nicht näher gezeigten Profilunterseite, an der das Hohlprofil 20 offen ist, ragen einerseits eine mittlere Lichtleitplatte 4 und zwei dieselbe vorne und hinten - bevorzugt kongruent - überdeckende Deckplatten 5 und 5' nach unten. Die Deckplatte 5 ist in zur Lichtleitplatte 4 paralleler und in - einer üblichen Aufhängung entsprechenden - Form gezeigt, während die Deckplatte 5' unterseitig, also vom Rand' 53 her in aufgebogener Form gezeigt ist und weiters angedeutet ist, wie von der Aufbiegungsseite her ein Plakat 6 zwischen die Lichtleitplatte 4 und die genannte, unten weggebogene Abdeckplatte 5 einbringbar ist.

   Die freien Ränder der Lichtleitplatte 4 sind mit 42, 43 und 44, jene der Deckplatten 5,5' mit 52 bis 54 bzw. 52' bis 54' bezeichnet. Insgesamt bilden Lichtleitplatte 4, Deckplatten 5, 5' und Plakat(e) 6 ein Plakat-Ensemble 456. Alle genannten Platten des Ensembles 456 sind im fertigmontierten Zustand letztlich von ihren eben erwähnten freien Rändern her durch dieselben um- und übergreifende Halte- und Sicherungsklammern 4561 aneinandergepresst. 



   Die Fig. 2 zeigt nun - bei ansonsten gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - im wesent- lichen die gleiche Leuchtplakat-Einrichtung 100 wie Fig. 1, allerdings in expandierter Form, wobei die bisher erläuterten Bezugszeichen ihre Bedeutung beibehalten. Es ist wiederum die an einer Decke od.dgl. montierbare, obere Montageleiste 80 gezeigt und deren sie seitlich abdeckende Enddeckel 85, weiters die in der Leiste 80 untergebrachte Einrichtung 83 für das Starten und die Schaltung der Leuchtstoffröhre 3 in der Beleuchtungs-Hohlprofilleiste 20 sowie eine untere Ab- deckplatte 86 für die Montageleiste 80 mit endseitigen, etwa rundbogenartigen Ausnehmungen 865, in welche jeweils die unteren rundbogenartigen Fortsätze 851 der beiden Enddeckel 85 pas- sen.

   Zu sehen ist noch, dass die Enddeckel auch kleinere, obere Fortsätze 852 aufweisen, welche mit der Gestaltung der entsprechenden Seite der Montageleiste 80 korrespondieren. Weiters ist noch ein nach innen ragender Stift 855 zu sehen, der hier allerdings keine besondere Funktion hat. 



  Von der unteren Abdeckplatte 86 der Montageleiste 80 gehen über entsprechende, nicht näher 

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 erläuterte Öffnungen in der Deckplatte 86 die beiden Aufhängeschläuche 82 aus, innerhalb wel- cher nicht näher gezeigt, die Stromführungskabel 32, die von der Startereinrichtung 83 ausgehen und Überlängen 325 aufweisen, geführt sind. Die unteren Enden der Aufhängeschläuche 82 sind mit der Hohlprofilleiste 20 verbunden und die Stromführungskabel 32 gehen über entsprechende, nicht näher erläuterte Öffnungen in das Innere derselben. Diese Hohlprofilleiste 20 ist wiederum beidseitig durch Enddeckel 25 abdeckbar, welche vorteilhafterweise in der gleichen Weise gestaltet sind, wie die schon vorher erörterten Enddeckel 85 der Montageleiste 80.

   Diese Hohlprofilleisten- Enddeckel 25 sind im Vergleich zu den eben genannten Enddeckeln 85 für die Montageleiste 80 umgekehrt angeordnet und weisen in gleicher Weise einen rundbogenartigen und einen diametral zu demselben angeordneten kleineren, etwa rechteckigen Schuhfortsatz 251,252 auf, wobei der rundbogenartige Fortsatz 251 in eine entsprechende, beiderseitig angeordnete, Einschuböffnung 205 in der Hohlprofilleiste 20 einschiebbar ist und der untere Fortsatz 252 in die nach unten hin offene Flanke der Hohlprofilleiste 20 z. B. in die dortigen Haltenuten 230. Gezeigt ist weiters noch die Stromanschluss-Fassung 31 für die Leuchtstoffröhre 3, welche letzten Endes im zusammenge- bauten Zustand der Hohlprofilleiste 20 mit ihren Enddeckeln 25 mittels deren Stiften 255 in ge- wünschter Position gehalten ist.

   Nach unten hin ragt wieder das von der unteren, offenen Flanke der Hohlprofilleiste 20 ausgehende Ensemble 456 mit Lichtleitplatte 4, Abdeckplatten 5, 5' und den zwischen den genannten Platten angeordneten Plakaten 6 weg. An dieser Stelle soll nochmals darauf verwiesen werden, dass die o.a. Montageleiste 80 bevorzugterweise genauso gestaltet ist wie die Hohlprofilleiste 20 mit der Lichtquelle 3, nur dass zu deren Abdeckung nach unten hin, z.B. in Nuten der unten offenen Seite, die Deckplatte 86 mit endständigen Rundbogen-Ausnehmungen 865 eingeschoben ist. Wenn die Enddeckel 85 für die Montageleiste 80 mit den Enddeckeln 25 für die Hohlprofilleiste 20 identisch ausgebildet sind, so entsprechen der Rundbogenfortsatz 851 und der diametrale Rechteckfortsatz 852 des Enddeckels 85 voll den Fortsätzen 251 und 252 des Enddeckels 25.

   Dies gilt ebenso für den Stift 855 des Montageleisten-Enddeckels 85, der dem Stift 25 des Enddeckels 20 gleicht. 



   Die in den Fig. 3 bis 5 - bei gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - in Querschnittsan- sicht gezeigte Hohlprofilleiste 20 weist drei Abschnitte auf, nämlich einen Abschnitt 21 für die Aufnahme und Halterung der Lichtquelle 3, einen Abschnitt 22 für die Lichtführung und schliesslich einen Abschnitt 23 für die Halterung des schon oben genannten Ensembles 456 aus Lichtleitplatte 4, den beiden transparenten und biegeflexiblen Deckplatten 5, 5' und dem zwischen den Deckplat- ten 5, 5' und der Lichtleitplatte 4 jeweils anzuordnenden Plakat 6 auf.

   Der Abschnitt 21 für Aufnah- me und Halterung der Lichtquelle 3 ist durch ein - hier im wesentlichen quadratförmiges - Kasten- profil mit seitlichen Wandungsschenkeln 200 gebildet, von welchen aus Endschenkel 201 nach innen ragen, die an ihren Enden etwa der Fassung der Leuchtstoffröhre 3 entsprechend konkav geformte Haltefortsätze 210 für die Lagehaltung der Lichtquelle 3 aufweisen.

   Weiters weisen die beiden Wandungsschenkel 200 für die Halterung des genannten Ensembles 456 aus Lichtleitplatte 4, Plakaten 6 und transparenten Abdeckplatten 5, 5' in die genannten Endschenkel 201 eingetiefte, nach innen hin offene, einander gegenüberliegende Haltenuten 230 für den Einschub und die Aufnahme von zwei die Lichtleitplatte 4 sowie die Deckplatten 5, 5' im Nahbereich von deren lichtquellenseitigen Seitenrändern 41, 51, 51' durchsetzenden Haltestiften 452 bzw. von deren die beiden Abdeckplatten 5,5' des Ensembles 456 überragenden Enden 4523 auf.

   Bei der Montage wird also das oben genannte Ensemble 456, gegebenenfalls noch ohne die Plakate 6, jedoch schon zusammengehalten durch die Haltestifte 452, in die genannten beiden Nuten 230 der End- schenkel 201 eingeschoben, und auf diese Weise ist ein sicherer Halt des im wesentlichen vom Halteabschnitt 23 der Hohlprofilleiste umklammert gehalten bzw. etwa eingeklemmten Ensemble 456 aus Lichtleitplatte 4, Deckplatten 5, 5' und Plakaten 6 gegeben.

   Nicht zuletzt weist die Hohlpro- filleiste 20 einen in sie integrierten zweiten Abschnitt 22 für die Lichtführung auf, der im wesentli- chen durch einander gegenüber angeordnete Lichtabdeckleisten 220 mit rückspringend stufigem Querschnitt und einem Abstand ah voneinander gebildet ist, wobei die beiden einander zugekehr- ten Frontflanken 2211 der rückspringenden Stufen 221 voneinander einen - im Vergleich zum obengenannten Abstand ah grösseren bzw. der Dicke dl der Lichtleitplatte 5 entsprechenden Ab- stand as - voneinander aufweisen. Durch die Lichtabdeckleisten 220 wird ein Fehllichtaustritt nach unten hin vollständig vermieden, der zu störenden Reflexionen führen kann, was letztlich den Eindruck und die Werbewirksamkeit der Leuchtplakateinrichtung 100 wesentlich beeinträchtigen 

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 könnte.

   Diesem Zweck dient aucheine die oberen Ränder der   Plakat-Deckplatten   5, 5' übergrei- fende Lichtabdeckung, z. B. opake Klebebänder 512. 



   Wichtig ist weiters, dass die - die beiderseitigen Haltenuten 230 für die Aufnahme der Haltestif- te 452 bzw. von deren Enden 4523 begleitenden - Innenflanken 2011der Endschenkel 201 der Wandungsschenkel 200 der Hohlprofilleiste 20 in einem Abstand ai voneinander verlaufen, welcher im wesentlichen der Summe der Gesamtmaterialstärke "de" des Ensemles 456 aus Deckplatten 5, 5' plus Lichtleitplatte 4, plus zwischen den genannten Platten 4,5, 5' angeordneten bzw. anzuord- nenden Plakaten 6 entspricht.

   Auf diese Weise ist ein bedienungs- und beschickungstoleranter Klemm- und Passsitz des genannten Ensembles 456 sichergestellt, der das schon weiter oben erläuterte Wegbiegen der beiden transparenten Deckplatten 5, 5' von der Lichtleitplatte 4 im Falle der Entnahme eines Plakates 6 oder des Einschiebens eines neuen Plakates 6 ohne gesonderte Werkzeuge oder Manipulationen ermöglicht. 



   Die Detail-Schnitte der Fig. 4 und 5 zeigen einerseits die innere Gestaltung der Hohlprofilleiste 20 genauer, wobei die Fig. 4 diese Gestaltung in vergrösserter Form zeigt und aus der Fig. 5 näher detailliert eine auch in Fig. 3 gezeigte, offene Rundausnehmung 208 im Profil entnehmbar ist, welche z. B. für die Aufnahme von selbstschneidenden Schrauben, z. B. für ein Fixieren der oben erwähnten seitlichen Enddeckel 25 an den offenen Enden der Hohlprofilleiste 20 vorgesehen ist. 



  Die Bezugszeichen der Fig. 4 und 5 haben die gleichen Bedeutungen wie jene in Fig. 3. 



   Der in zwei Schrägansichten in einer Ober- und einer Untersicht sowie in Ansichten in den drei Raumrichtungen in den Fig. 6 bis 10 - bei gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - gezeigte Enddeckel 25 für die seitliche Abdeckung der vorher erläuterten Hohlprofilleiste 20 weist von seiner Grundplatte 250 im rechten Winkel ausgehende Fortsätze 251, 252 auf, wobei der grössere Fort- satz 251 etwa rundbogenförmig ausgebildet ist und der kleinere, etwa rechteckige Fortsatz 252 diametral zum Fortsatz 251 angeordnet ist. An ihren beiden Seitenflanken weisen die Fortsätze 251 und 252 jeweils Profilierungen 2517 und 2527 auf, welche mit entsprechenden beidseitigen Gegenprofilierungen der bogenfensterförmigen Ausnehmungen 205 der Hohlprofilleiste 20 so wie mit den obenerwähnten Haltenuten 230 der Leiste 20 einschub-kooperierbar sind.

   Weiters ragt von der Grundplatte 250 ein Stift 255 weg, welcher für die Halterung und Lagejustierung der Leucht- stoffröhre 3 mit den Fassungen 31 in der Hohlprofilleiste 20 Sorge trägt. Es sei an dieser Stelle betont, dass es besonders vorteilhaft ist, wenn der in den Fig. 6 bis 10 näher gezeigte Enddeckel 25 als Enddeckel 85 in gleicher Weise zur Abdeckung der oben schon erläuterten, ebenfalls seit- lich offenen Montageleiste 80 verwendet wird, wobei dort die den Haltestiften 255 entsprechenden Stifte 855 keine besonderen Funktion ausüben oder gegebenenfalls für eine seitliche Justierung der in Fig. 2 gezeigten Starteinrichtung 83 für die Leuchtstoffröhre 3 dienen können. 



   Die Fig. 11zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - eine der beiden Deckplatten 5 oder 5' zur Abdeckung der auf jeder der beiden Leuchtflächen der in den vorange- gangenen Figuren gezeigten Lichtleitplatte 4 anliegend angeordneten Plakate 6. In Nähe ihrer seitlichen Ränder 52,53, 54 weist die gezeigte Lichtleitplatte 5 jeweils zwei Vertiefungen bzw. 



  Mulden 501 auf, die im vorliegenden Fall etwa im Mitten-Abstand voneinander angeordnet sind. Im Bereich des oberen Randes 51, welcher in die offene Flanke der Hohlprofilleiste 20 mit der Licht- quelle 3 hineinreicht bzw. in dieselbe eingeschoben ist, sind noch drei Öffnungen 502 gezeigt, durch welche die ebenfalls schon oben zu den Fig. 3 und 4 erläuterten Haltestifte 452 für den Einschub in die Haltenuten 230 der Hohlprofilleiste 20 und damit für die Halterung des ebenfalls schon erläuterten Ensembles 456 aus Lichtleitplatte 4, Plakaten 6 und Abdeckplatten 5,5' gesteckt sind. 



   Die Fig. 12 zeigt - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - bloss eine der Mul- den 501 näher im Detail. 



   Schliesslich soll noch kurz bemerkt werden, dass die erfindungsgemässe Einrichtung 100 selbst- verständlich auch nur einseitig leuchtend und für die Halterung nur eines Plakates 6 geeignet ist, wozu es bloss notwendig ist, z.B. anstelle der zweiten Deckplatte 5' eine Platte aus lichtundurchläs- sigem Material einzusetzen, wie z. B. aus einem opaken Kunststoff oder aus Pappendeckel oder aber anstelle eines licht-durchscheinenden Plakates eine lichtundurchlässige Folie od.dgl. in glei- cher Weise zwischen Lichtleitplatte und einer der Deckplatten anzuordnen. 



   Nicht zuletzt sei noch erwähnt, dass selbstverständlich nicht nur eine Hohlprofilleiste mit Licht- quelle der erfindungsgemässen Art entlang nur eines der Seitenränder des Leuchtplakat-Ensembles 

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 angeordnet sein kann, sondern dass auch zwei oder mehr Ränder derart ausgestattet sein können, z. B. können im Falle besonders langgestreckter Leuchtplakatflächen eine obere und eine diametral dazu angeordnete, untere Hohlprofilleiste mit ihren Lichtquellen vorgesehen sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Leuchtplakat-Einrichtung mit einer flächig leuchtfähigen Lichtleitplatte (4) und mindestens einer entlang eines von deren Seitenrändern (41 bis 44) angeordneten, in einem Lichtab- deck-Gehäuse (2) untergebrachten elektrischen Lichtquelle, insbesondere Leuchtstoffröh- re (3), sowie einer Halterung für die Lichtleitplatte (4) und für zumindest eine auf einer Sei- te derselben angeordnete transparente Deckplatte (5) für die Aussenabdeckung eines zwi- schen Lichtleitplatte (4) und Deckplatte (5) einschiebbaren Plakats (6), wobei das Lichtab- deck-Gehäuse (2) aus einer in Richtung zur Lichtleitplatte (4) bzw.

   zu einem ihrer Seiten- ränder (41) hin offenen, im wesentlichen quadrat- oder rechteckförmigen Wandungs- 
Querschnitt aufweisenden, bevorzugt aus Aluminium, Stahl oder strukturfestem Polymer gefertigten Hohlprofilleiste (20) besteht, welche einen oberen, durch seitliche Wandungs- schenkel (200) der Hohlprofilleiste (20) begrenzten Abschnitt (21) für die Aufnahme und 
Halterung der Lichtquelle (3), einen mittleren Lichtführungsabschnitt (22) für das in die 
Lichtleitplatte (4) von der Lichtquelle (3) eingekoppelte Licht mit von den Wandungsschen- keln (200) nach innen abstehenden Lichtabdeckleisten (220) und einen unteren, das aus der Lichtleitplatte (4), der mindestens einen Deckplatte (5,5') und mindestens einem ein- schiebbaren bzw.

   eingeschobenen Plakat (6) bestehende Ensemble   (456)   haltenden Hal- terungsabschnitt (23) aufweist, wobei alle drei Abschnitte (21,22, 23) einstückig mit der 
Hohlprofilleiste (20) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Halterungsabschnittes (23) für das Ensemble (456) von den Wan- dungsschenkeln (200) der Hohlprofilleiste (20) abstehende, in das Innere der Hohlprofil- leiste ragende profilierte Endschenkel (201) vorgesehen sind, welche in Richtung des die 
Lichtquelle (3) aufnehmenden Abschnittes (21) in Auflage-Fortsätze (210) für die Halterung der Fassung der Lichtquelle (3), vorzugsweise einer Leuchtstoffröhre, verlängert sind, und dass in den einander gegenüberliegenden Endschenkeln (201) nach innen offene Haltenu- ten (230) ausgebildet sind, in denen bzw.

   in die mindestens zwei, im Bereich der oberen 
Schmalseiten (41,51, 51') der Lichtleitplatte (4) sowie der Deckplatte (5, 5') vorgesehene Öffnungen durchsetzende Haltestifte (452) aufgenommen bzw. eingeschoben sind.

Claims (1)

  1. 2. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den pro- filierten Endschenkeln (201) einstückig ausgebildeten Lichtabdeckleisten (220) die der Lichtquelle (3) zugekehrte Schmalseite (41) der Lichtleitplatte (4) jeweils seitlich übergrei- fend ausgebildet sind, und der Abstand (ah) von deren nach innen hin ragenden, zueinan- der parallel verlaufenden Stirnseiten (2201) voneinander geringer ist als die Dicke (d1) der unterhalb anschliessenden Lichtleitplatte(4).
    3. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obe- ren Randbereiche der der Lichtquelle (3) bzw. der Hohlprofilleiste {20) zugekehrten Schmalseiten (51,51') der Deckplatte (5, 5') jeweils mit einer randübergreifenden lichtun- durchlässigen Abdeckung, wie einem Abdeckstreifen (512), einem dünnwandigen Profil, einer Beschichtung od.dgl., versehen sind.
    4. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtabdeckleisten (220) einen stufigen Querschnitt aufweisen und die beiden einander zugekehrten Frontflanken (2211) der rückspringenden Stufen (221) voneinander einen im Vergleich zum Abstand (ah) von den nach innen hin ragenden, zueinander parallel verlau- fenden Stirnseiten (2201) der Lichtabdeckleisten {220) grösseren Abstand (as) voneinander aufweisen, welcher im wesentlichen der Dicke (dl) der Lichtleitplatte (4) entspricht, und dass die Lichtleitplatte (4) mit ihrer der Hohlprofilleiste (20) zugekehrten Schmalseite (41) in den, eine dem Abstand (as) entsprechende Breite aufweisenden Raum zwischen den beiden Frontflanken (2211) der rückspringenden Stufen {221) der Lichtabdeckleisten (220)
    <Desc/Clms Page number 8> hinein ragt.
    5. Leuchtplakat-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflanken (2011) der beiderseitigen Haltenuten (230) für die Aufnahme der Hal- testifte (452) bzw. für deren beide Enden (4523) in einem Abstand (ai) voneinander verlau- fen, der im wesentlichen der Summe der Gesamt-Dicke (de) des Ensembles (456) aus Deckplatte (5, 5'), Lichtleitplatte (4) und Plakat(en) (6) entspricht, wodurch die genannten Stirnflanken (2011) eine (n) Klemmung bzw. Passsitz für das Ensemble (456) bewirken.
    6. Leuchtplakat-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Deckplatten (5,5') vorgesehen sind, die für ein bedienungsfreundliches Aus- und Einbringen der Plakate (6) von ihren dem Halterungs-Abschnitt (23) der Hohlprofilleis- te (20) gegenüberliegenden Seitenrändem (53,53') her rückfedernd elastisch von der Lichtleitplatte (4) wegbiegbar ausgebildet sind, wobei in deren derart weggebogenem Zu- stand ein zwischen der jeweiligen Deckplatte (5, 5') und der Lichtleitplatte angeordnetes Plakat (6) entnehmbar bzw. ein dort einzubringendes Plakat (6) anorden- bzw. einschieb- bar ist.
    7. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der von der Hohlprofilleiste (20) bzw. von deren Halterungsabschnitt (23) nicht gefassten, freien Seitenränder (42,44; 52,54; 52', 54') des von den beiden Deckplatten (5,5'), dem Plakat (6) und der Lichtleitplatte (4) gebildeten Ensembles (456) eine Mehrzahl von von- einander beabstandet angeordneten, das genannte Ensemble (456) randübergreifenden, bevorzugt klemmfedernden Sicherungsklammem, -clips (4561) od.dgl. aus Metall, insbe- sondere aus rostfreiem Stahl, oder aus einem, gegebenenfalls transparenten, Polymer vorgesehen ist.
    8. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Randbereich der freien Seitenränder (52, 53, 54; 52', 53', 54') der beiden Deckplatten (5,5') im Abstand (am) voneinander Vertiefungen (501) für die Aufnahme oder ein Einschnappen der Enden der das Ensemble (456) randübergreifenden Sicherungsklammem, -clips (4561) od.dgl. angeordnet sind.
    9. Leuchtplakat-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für eine beiderseitige seitliche Abdeckung der Hohlprofilleiste (20) jeweils ein mit mindestens einem grösseren und einem kleineren Einsteck- bzw. Einschiebe-Schuhfortsatz (251, 252) ausgestatteter Enddeckel (25) vorgesehen ist, wobei der grössere Schuhfortsatz (251) mit Gegen-Profilierungen entsprechender Ausnehmungen (205) der Hohlprofilleiste (20) einschub-kooperierbare seitliche Profilierungen (2517) und der kleinere Schuhfortsatz (252) z. B. mit den Haltenuten (230) der Hohlprofilleiste (20) ebenfalls einschub- kooperierbare seitliche Profilierungen (2527) aufweist.
    10. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der End- deckel (25) einen parallel zur Richtung der Schuhfortsätze (251, 252) wegragenden Fort- satz, Stift (255) od.dgl. für eine seitverschiebungssichere Justierung und Lagehaltung der Leuchtstoffröhre (3) in der Hohlprofilleiste (20) aufweist.
    11. Leuchtplakat-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie für eine gewünschte Abhängung von einer Montage- und Stromnetzanschluss- Stelle, wie z. B. von einem Deckenauslass, eine mit der Hohlprofilleiste (20) bevorzugter- weise identisch ausgebildete Montageleiste (80) für die Aufnahme von Halterungen und Starter (83) für die Leuchtstoffröhre (3) in der Hohlprofilleiste (20) aufweist, von welcher Montageleiste (80) flexible oder starre Aufhänge-Elemente, wie z.B. Seile, Ketten Stangen, gegebenenfalls transparente, Schläuche (82), Rohre od.dgl., ausgehen, entlang welcher oder in welchen die Stromführungskabel (32) für die Versorgung der Leuchtstoffröhre (3) in der Hohlprofilleiste (20) geführt sind.
    12. Leuchtplakat-Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass - im Falle ei- ner identischen Ausbildung von Montageleiste (80) und Hohlprofilleiste (20) - die beiden Enddeckel (85) der Montageleiste (80) mit den beiden Enddeckeln (25) der Hohlprofilleiste (20) identisch ausgebildet sind.
    13. Leuchtplakat-Einrichtung nach Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass für einen bedienungsfreundlichen Einbau oder Wechsel der Leuchtstoffröhre (3) in der Hohl- <Desc/Clms Page number 9> profilleiste (20) nach Abnahme von deren Enddeckeln (25) jedes der Stromführungs-Kabel (32) mit einer innerhalb der Hohlprofilleiste (20) untergebrachten bzw. unterbringbaren Überlänge (325) ausgebildet ist.
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