AT4114U1 - Klappstuhl aus holz - Google Patents

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AT4114U1
AT4114U1 AT0014800U AT1482000U AT4114U1 AT 4114 U1 AT4114 U1 AT 4114U1 AT 0014800 U AT0014800 U AT 0014800U AT 1482000 U AT1482000 U AT 1482000U AT 4114 U1 AT4114 U1 AT 4114U1
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AT0014800U
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Hemetsberger Manfred
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Abstract

Es wird ein Klappstuhl aus Holz mit einem Gestell aus zwei gegeneinander verschwenkbaren, einerseit die vorderen und anderseits die hinteren Stuhlbeine (5, 3) bildenden Rahmen (2, 1) beschrieben, von denen der die vorderen Stuhlbeine (5) bildende Rahmen (2) am anderen eine Rückenlehne (4) tragenden Rahmen (1) um eine Querachse (7) angelenkt ist, die oberhalb eines an einem Rahmen (1) verschwenkbar gelagerten und am anderen Rahmen (2) abstützbaren Sitzes (6) verläuft. Um vorteilhafte Konstruktionsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß der Sitz (6) am Rahmen (1) für die hinteren Stuhlbeine (3) verschwenkbar gelagert ist und seitlich vorstehende Stützanschläge (10) für die die vorderen Stuhlbeine (5) bildenden Rahmenschenkel aufweist, zwischen denen und den Stützanschlägen (10) Führungslenker (11) vorgesehen sind, die in der Gebrauchsstellung des Sitzes (6) mit Abstand oberhalb des Sitzes (6) an den Rahmenschenkeln angreifen.

Description

AT 004 114 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf einen Klappstuhl aus Holz mit einem Gestell aus zwei gegeneinander verschwenkbaren, einerseit die vorderen und anderseits die hinteren Stuhlbeine bildenden Rahmen, von denen der die vorderen Stuhlbeine bildende Rahmen am anderen eine Rückenlehne tragenden Rahmen um eine Querachse angelenkt ist, die oberhalb eines an einem Rahmen verschwenkbar gelagerten und am anderen Rahmen abstützbaren Sitzes verläuft.
Bei bekannten Klappstühlen aus Holz sind die beiden Rahmen unterhalb des Sitzes scherenartig über die Querachse verbunden, wobei sich die vorderen und hinteren Stuhlbeine im' Bereich der Querachse kreuzen. Die die vorderen Stuhlbeine bildenden Schenkel des einen Rahmens sind dabei über den Sitz hinaus verlängert und tragen eine Rückenlehne, während an den die hinteren Stuhlbeine bildenden Schenkeln des anderen Rahmens der Sitz im Bereich seines vorderen Randes angelenkt ist. Der sich in einer Rast der die Rückenlehne tragenden Schenkel abstützende Sitz legt somit die gegenseitige Schwenklage der beiden Rahmen in der Gebrauchsstellung des Klappstuhles fest. Wird der Sitz aus der Rast im Bereich der Schenkel des Rahmens mit der Rückenlehne ausgehoben und hochgeschwenkt, so kann der die hinteren Stuhlbeine bildende Rahmen mit dem angelenkten Sitz gegen den anderen Rahmen verschwenkt und der Stuhl zusammengeklappt werden. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist allerdings, daß eine nur vergleichsweise geringe Stabilität in der Gebrauchslage des Klappstuhls gegeben ist. Außerdem bleibt die Handhabung umständlich, weil der Sitz beim Aufstellen des Stuhls keine Führung entlang der Rahmenschenkel erfährt. Ähnliche Nachteile treten bei einem anderen bekannten Klappstuhl auf (DE 450 203 C), bei dem der die vorderen Stuhlbeine bildende Rahmen am anderen einerseits AT 004 114 Ul die hinteren Stuhlbeine und anderseits eine Rückenlehne bildenden Rahmen angelenkt ist, und zwar oberhalb des Sitzes, der am vorderen Rahmen schwenkbar gelagert ist und sich beim Abschwenken aus der hochgeschwenkten Ruhestellung von unten an einen Stützanschlag des Rahmens für die hinteren Stuhlbeine anlegt. Die Schwenkstellung zwischen den beiden Rahmen wird durch einen am Rahmen für die hinteren Stuhlbeine angelenkten Sicherungsbügel verriegelt, der im Bereich des Rahmens für die vorderen Stuhlbeine in eine Rastnut eingelegt wird. Da der Sitz keine zusätzliche Verriegelung für seine Gebrauchsstellung aufweist, besteht die Gefahr, daß bei einer Verlagerung der Sitzbelastung gegen die Rückenlehne hin der Sitz in seine Ruhestellung hochgeschwenkt wird.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Klappstuhl aus Holz der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß nicht nur eine hohe Sitzstabilität sichergestellt, sondern auch eine einfache Handhabung erreicht werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Sitz am Rahmen für die hinteren Stuhlbeine verschwenkbar gelagert ist und seitlich vorstehende Stützanschläge für die die vorderen Stuhlbeine bildenden Rahmenschenkel aufweist, zwischen denen und den Stützanschlägen Führungslenker vorgesehen sind, die in der Gebrauchsstellung des Sitzes mit Abstand oberhalb des Sitzes an den Rahmenschenkeln angreifen.
Durch die Lagerung des Sitzes am Rahmen für die hinteren Stuhlbeine und die Sitzabstützung an den die vorderen Stuhlbeine bildenden Rahmenschenkeln mit Hilfe von seitlich über den Sitz vorstehenden Stützanschlägen wird eine stabile, spielfreie Abstützung des Sitzes an beiden auseinandergeschwenkten Rahmen erreicht, wenn zugleich dafür Sorge getragen wird, daß die gegenseitige Schwenklage der Rahmen in der Gebrauchsstellung des Klappstuhles gesichert wird. Die Sicherung der Schwenklage der beiden Rahmen erfolgt über Führungslenker zwischen den die vorderen Stuhlbeine bildenden Rahmenschenkeln und den Stützanschlägen des Sitzes. Über die Führungslenker wird ein Gelenkviereck erhalten, dessen Schenkel einerseits durch den am hinteren Rahmen angelenkten 3 AT 004 114 Ul
Sitz und anderseits durch den ebenfalls am hinteren Rahmen angelenkten vorderen Rahmen gebildet werden, wobei die Führungslenker die Aufgabe einer Koppel übernehmen. Dies bedeutet, daß mit dem Verschwenken des einen Schenkels des Gelenkviereckes über die Koppel zwangsläufig der andere Schenkel mitverschwenkt wird, bis die gegenseitige Schwenkbewegung beim Abklappen des Sitzes in die Gebrauchsstellung durch die Stützanschläge des Sitzes begrenzt wird. Diese Zwangssteuerung der Rahmen- und Sitzverschwenkung stellt eine einfache Handhabung sicher, die jede Fehlbedienung ausschließt. Zum Zusammenklappen des Klappstuhls in seine Ruhestellung braucht lediglich der Sitz hochgeschwenkt zu werden, wobei zugleich der die vorderen Stuhlbeine bildende Rahmen gegen den hinteren Rahmen eingeschwenkt wird.
Ein aus einem vorderen und einem hinteren Rahmen gebildeter Klappstuhl eignet sich auch vorteilhaft, um wahlweise benützbare Armstützen vorzusehen. Zu diesem Zweck können die Armstützen um die Querachse drehbar gelagert werden, so daß die Armstützen aus einer anschlagbegrenzten Gebrauchsstellung nach oben und dann in eine abgekiappte Ruhestellung verschwenkbar sind. Weisen die Armstützen auf der den Schenkeln des vorderen Rahmens zugekehrten Seite eine durch eine seitliche Ausnehmung gebildete, mit dem anliegenden Schenkel zusammenwirkende Anschlagschulter auf, so ergibt sich für die anschlagbegrenzte Gebrauchsstellung eine sehr einfache, platzsparende Konstruktion, weil die Armstützen die Schenkel des vorderen Rahmens im Bereich der Querachse teilweise übergreifen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Klappstuhl in seiner Gebrauchsstellung,
Fig. 2 diesen Klappstuhl im zusammengeklappten Zustand und Fig. 3 eine zum Teil aufgerissene Draufsicht auf den Klappstuhl in seiner Gebrauchslage.
Der Stuhl gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht aus einem Gestell, das aus zwei Rahmen 1 und 2 aufgebaut ist, von denen der hintere Rahmen 1 mit seinen seitlichen Schenkeln die hinteren Stuhlbeine 3 bildet und eine Rückenlehne 4 AT 004 114 Ul 4 trägt. Die Schenkel des vorderen Rahmens 2 bilden die vorderen Stuhlbeine 5 und sind oberhalb eines Sitzes 6 im Bereich ihrer Enden außen an den Schenkeln des hinteren Rahmens 1 angelenkt, und zwar um eine Querachse 7, um die auch Armstützen 8 schwenkverstellbar gelagert sind. Der Sitz 6 ist über eine Schwenkachse 9 zwischen den Schenkeln des hinteren Rahmens 1 drehbar gelagert und trägt mit den Schenkeln des vorderen Rahmens 2 zusammenwirkende, seitlich vorstehende Stützanschläge 10, die sich auf der Vorderseite der vorderen Stuhlbeine 5 abstützen. Zwischen den Stützanschlägen 10 und dem vorderen Rahmen 2 sind beidseits des Sitzes 6 Führungslenker 11 vorgesehen, deren rahmenseitige Anlenkachsen 12 in der Gebrauchsstellung des Sitzes 6 oberhalb des Sitzes 6 verlaufen. Es ergibt sich also ein Gelenkviereck mit dem vorderen Rahmen 2 und dem Sitz 6 als um die Achsen 7 und 9 verwschwenkbare Schenkel, die durch eine Koppel, nämlich die Führungslenker 11, miteinander antriebsverbunden sind. Wird demnach der Sitz 6 aus der in der Fig. 2 gezeigten zusammengeklappten Ruhestellung des Klappstuhles in die Gebrauchsstellung nach den Fig. 1 und 3 abgeschwenkt, so wird gleichzeitig über die Führungslaschen 11 der vordere Rahmen 2 vom hinteren Rahmen 1 abgespreizt, bis die Bewegung des Gelenkviereckes durch das Anschlägen der Stützanschläge 10 an den vorderen Stuhlbeinen 5 in der Gebrauchsstellung gesperrt wird. Zum Zusammenklappen des Klappstuhles ist lediglich der Sitz 6 hochzuschwenken, wobei sich ein gegensinniger Bewegungsablauf einstellt.
Die Armstützen 8 weisen auf ihrer den Schenkeln des vorderen Rahmens 2 zugekehrten Innenseite eine Ausnehmung 13 auf (Fig. 3), die eine die Schenkel des vorderen Rahmens 2 übergreifende Anschlagschulter 14 für die Armstützen 8 ergeben, so daß die Armstützen 8 aus der in den Fig. 1 und 3 dargestellten Gebrauchslage von den Schenkeln des vorderen Rahmens 2 nach oben weggeschwenkt und anschließend nach unten in eine abgeklappte Stellung nach der Fig. 2 verschwenkt werden können. Dieses Abschwenken in eine Ruhestellung ist auch aus der Gebrauchslage des Stuhles möglich, so daß die Armstptzen 8 wahlweise eingesetzt werden können. 5

Claims (3)

  1. AT 004 114 Ul Ansprüche: 1. Klappstuhl aus Holz mit einem Gestell aus zwei gegeneinander ver-schwenkbaren, einerseit die vorderen und anderseits die hinteren Stuhlbeine bildenden Rahmen, von denen der die vorderen Stuhlbeine bildende Rahmen am anderen eine Rückenlehne tragenden Rahmen um eine Querachse angelenkt ist, die oberhalb eines an einem Rahmen verschwenkbar gelagerten und am anderen Rahmen abstützbaren Sitzes verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (6) am Rahmen (1) für die hinteren Stuhlbeine (3) verschwenkbar gelagert ist und seitlich vorstehende Stützanschläge (10) für die die vorderen Stuhlbeine (5) bildenden Rahmenschenkel aufweist, zwischen denen und den Stützanschlägen (10) Führungslenker (11) vorgesehen sind, die in der Gebrauchsstellung des Sitzes (6) mit Abstand oberhalb des Sitzes (6) an den Rahmenschenkeln angreifen.
  2. 2. Klappstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um die Querachse (7) drehbar gelagerte Armstützen (8) vorgesehen sind, die aus einer anschlagbegrenzten Gebrauchsstellung nach oben und dann in eine abgeklappte Ruhestellung verschwenkbar sind.
  3. 3. Klappstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Armstützen (8) auf der den Rahmenschenkein für die vorderen Stuhlbeine (5) zugekehrten Seite eine durch eine seitliche Ausnehmung (13) gebildete, mit dem anliegenden Schenkel zusammenwirkende Anschlagschulter (14) aufweisen. 6
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