AT411343B - Spritzgiesseinrichtung - Google Patents

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AT411343B
AT411343B AT3952002A AT3952002A AT411343B AT 411343 B AT411343 B AT 411343B AT 3952002 A AT3952002 A AT 3952002A AT 3952002 A AT3952002 A AT 3952002A AT 411343 B AT411343 B AT 411343B
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AT
Austria
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locking
injection molding
jaws
spindle
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AT3952002A
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ATA3952002A (de
Inventor
Werner Kappelmueller
Franz Dirneder
Stefan Eppich
Original Assignee
Engel Austria Gmbh
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
    • B29C45/6707Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement
    • B29C45/6714Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould
    • B29C45/6728Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould the separate element consisting of coupling rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spritzgiesseinrichtung mit einer ortsfesten Formaufspannplatte und einer bewegbaren Formaufspannplatte sowie an einer Formaufspannplatte angeordneten und Öffnungen in der anderen Formaufspannplatte durchsetzenden Holmen zum Verbinden der Formaufspannplatten, wobei an der durch die Holme durchsetzten Formaufspannplatte translatorisch gegeneinander verschiebbare Backen aufweisende Verriegelungsvorrichtungen zum Verriegeln der Formaufspannplatte mit den Holmen vorgesehen sind. 



   Derartige Spritzgiesseinrichtungen werden häufig verwendet und üblicherweise als 2-PlattenMaschinen bezeichnet. Die ortsfeste sowie die bewegbare Formaufspannplatte tragen dabei jeweils eine Formhälfte und können mittels einer Eilhubvorrichtung zum Öffnen und Schliessen der Form relativ zueinander verschoben werden. Vor dem Aufbringen der Schliesskraft muss die von den Holmen durchsetzte Formaufspannplatte - meist die bewegbare   Formaufspannplatte - mit   den Holmen verriegelt werden, sodass beispielsweise über Druckkissen der Schliessdruck aufgebaut werden kann. 



   Die Verriegelungsvorrichtungen weisen im allgemeinen zwei translatorisch gegeneinander verschiebbare Backen auf, die im geschlossenen Zustand in einen gerillten Bereich der Holme formschlüssig eingreifen. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass die Backen so angetrieben werden, dass sie sich gleich schnell an den Holm annähern, um die endgültige, zentrierte Lage der Holme exakt zu definieren. 



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spritzgiesseinrichtung zu schaffen, deren Verriegelungsvorrichtungen konstruktiv einfach ausgebildet sind, wobei zugleich eine exakte Synchronisation der Backen der Verriegelungsvorrichtungen sichergestellt ist. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur Synchronisation der gegenläufigen Bewegung der Backen zumindest einer der Verriegelungsvorrichtungen in Bezug auf die jeweilige Öffnung in der Formaufspannplatte zumindest eine Antriebsspindel für die Backen vorgesehen ist, die abschnittsweise gegenläufige Gewinde aufweist. 



   Aufgrund der abschnittsweise gegenläufigen Gewinde wird ein Zwangsantrieb der Backen durch eine einzige Antriebsspindel erreicht, sodass die gegenläufigen Bewegungen der Backen exakt aufeinander abgestimmt sind. Weisen die gegenläufigen Gewinde gleiche Steigung auf, bewegen sich auch die Backen mit gleicher Geschwindigkeit auseinander und zusammen. 



   Grundsätzlich ist eine Ausbildung der Verriegelungsvorrichtungen derart möglich und auch üblich, dass jedem Holm ein unabhängiges Backenpaar zugeordnet ist, über das die Verriegelung der Formaufspannplatte mit dem Holm erfolgt. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass zur konstruktiven Vereinfachung die Backen zweier Verriegelungsvorrichtungen zu einem gemeinsamen Bauteil zusammengefasst sind. 



   Zum Antrieb der Antriebsspindel eignet sich insbesondere ein Servomotor, der winkelgenau gesteuert werden kann. 



   Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Spritzgiesseinrichtung, 
 EMI1.1 
 



   VerriegelungsvorrichtungIn Fig. 1 ist eine übliche 2-Platten-Maschine gezeigt. Diese weist einen Rahmen 1 auf, der die ortsfeste Formaufspannplatte 2 trägt. Die bewegbare Formaufspannplatte 3 ist auf Schienen 7 geführt und relativ zur ortsfesten Formaufspannplatte 2 verschiebbar. Die Relativbewegung zwischen der ortsfesten Formaufspannplatte 2 und der bewegbaren Formaufspannplatte 3 erfolgt bei der gezeigten Spritzgiesseinrichtung über einen Spindelantrieb 4 mit einem zugehörigen Servomotor 9. Die erfindungsgemässe Verriegelungsvorrichtung lässt sich jedoch ebenso gut bei einer Spritzgiesseinrichtung realisieren, bei der die Relativbewegung zwischen den Formaufspannplatten hydraulisch erfolgt. 



   Zum Verbinden der ortsfesten Formaufspannplatte 2 und der bewegbaren Formaufspannplatte 3 sind vier Holme 5 vorgesehen, die die Schliesskräfte aufnehmen. Die Schliesskräfte werden über Druckkissen 6 erzeugt, die an der dem Einspritzaggregat 8 zugeordneten Seite der ortsfesten Formaufspannplatte 2 angeordnet sind. 



   Die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Verriegelungsvorrichtungen bestehen aus einander zugeordneten Backen 10a und 10b, die translatorisch auf-und abbewegt werden können, um die Holme 5 

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 entweder formschlüssig zu fixieren oder einen freien Durchlauf zu ermöglichen. 



   Wesentlich für die vorliegende Erfindung ist der Antrieb der Backen   10a   und   1 Ob   über Spindeln 11, die abschnittsweise gegenläufige Gewinde 11 a und 11b aufweisen. Aufgrund der abschnittsweise gegenläufigen Gewinde Ha und 11 b führt eine Drehung der Spindeln 11 zu einer synchronen, gegenläufigen Bewegung der Backen 10a und   10b.   Die Übertragung der Bewegung von den Spindeln 11 auf die Backen 10a und 10b erfolgt dabei über die in die Backen 10a und 10b eingesetzten Muttern 14. Die Muttern 14 sind als Kugelumlaufmuttern ausgebildet. 



   Die Spindeln 11 sind in einem Rahmen 13 gelagert und werden von Servomotoren 12 angetrieben. Die Servomotoren 12 sind über eine nicht gezeigte Steuerung miteinander synchronisiert. 



   Die in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsvariante ist konstruktiv besonders einfach, es sind jedoch zahlreiche Abänderungen denkbar. Die Zusammenfassung der Backen 10a und 10b von je zwei Verriegelungseinrichtungen zu einem Bauteil kann beispielsweise unterbleiben. In diesem Fall kann jede der vier unabhängigen Verriegelungsvorrichtungen einen eigenen Servomotor und eine eigene Spindel aufweisen. Denkbar ist es auch beim gezeigten Ausführungsbeispiel, zentral lediglich eine Spindel vorzusehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Spritzgiesseinrichtung mit einer ortsfesten Formaufspannplatte und einer bewegbaren
Formaufspannplatte sowie an einer Formaufspannplatte angeordneten und Öffnungen in der anderen Formaufspannplatte durchsetzenden Holmen zum Verbinden der Formauf- spannplatten, wobei an der durch die Holme durchsetzten Formaufspannplatte translato- risch gegeneinander verschiebbare Backen aufweisende Verriegelungsvorrichtungen zum
Verriegeln der Formaufspannplatte mit den Holmen vorgesehen sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Synchronisation der gegenläufigen Bewegung der Backen (10a, 10b) zumindest einer der Verriegelungsvorrichtungen in Bezug auf die jeweilige Öffnung in der
Formaufspannplatte (3) zumindest eine Antriebsspindel (11) für die Backen (10a, 10b) vorgesehen ist, die abschnittsweise gegenläufige Gewinde (11a, 11b) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Spritzgiesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenläufigen Gewinde (11 a, 11 b) gleiche Steigung aufweisen.
    3. Spritzgiesseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (10a, 10b) zweier Verriegelungsvorrichtungen in an sich bekannter Weise zu einem ge- meinsamen Bauteil zusammengefasst sind.
    4. Spritzgiesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsspindel (11) von einem Elektromotor (12), insbesondere Servomotor, angetrieben ist.
    5. Spritzgiesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (10a, 10b) der Verriegelungsvorrichtungen von zwei Antriebsspindeln (11) über synchronisierte Elektromotoren (12) angetrieben sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3262158A (en) * 1962-07-16 1966-07-26 Reimer Vinzenz Von Injection or pressure fusion machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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