AT410147B - Fahrbetriebsmittel für seilförderanlagen, insbesondere eine seilbahnkabine - Google Patents
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Description
AT 410 147 B
Die Erfindung betrifft ein Fahrbetriebsmittel für Seilförderanlagen, insbesondere eine Seilbahnkabine, mit transparenten Wänden.
Unter den Begriff Seilförderanlagen sind beispielsweise Standseilbahnen oder Seilschwebebahnen zu verstehen, wobei es für die Erfindung irrelevant ist, ob es sich bei der Seilschwebebahn um eine Umlaufbahn oder eine Pendelbahn handelt. Als Fahrbetriebsmittel können Seilbahnkabinen, Standseilbahnkabinen oder Sessel zählen. Die transparenten Wände können bei Seilbahnoder Standseilbahnkabinen die relativ großflächig ausgeführten Fenstern oder bei Sesselbahnen die über den Sesseln angeordneten Wetterschutzhauben sein.
Auf vielen Gebieten werden über Werbung Geldmittel eingebracht. Beispielsweise liegt eine der Haupteinnahmequellen von insbesondere privaten Fernseh- oder Rundfunkanstalten in der Fremdwerbung, wo durch zwischenzeitliche Einschaltungen Mittel für andere Zwecke eingespielt werden. Auch durch das Anbringen von Werbung an Produkten können deren Verkaufspreise reduziert werden, da die Herstellerfirma jenes Produkts, für das Werbung gemacht wird, einen Teil der Kosten übernimmt.
Bei Seilförderanlagen war es bisher nur üblich, den Hersteller der Förderanlage in eher unauffälliger Weise anzugeben. Auf der Rückseite von Sesselkabinen findet sich meistens eine kleine Tafel oder ein Kleber mit dem Firmenzeichen des Herstellers. Zur Fremdwerbung wurden die Kabinen bisher nicht benutzt. Wohl ist aber bekannt, diverse Informationen, Verbote oder Warnhinweise, wie zum Beispiel „Rauchen verboten“ oder „Müll aus dem Fenster werfen verboten“ für die Fahrgäste innen an den Scheiben oder Wänden anzubringen.
Bekannt sind Werbeinformationen auch auf transparenten Flächen, wie zum Beispiel den Heckscheiben von Fahrzeugen. Dabei werden verschiedene Verfahren angewandt, um eine ungehinderte Durchsicht von Innen her zu gewährleisten, während die Information von außen möglichst gut lesbar sein soll. Beispielsweise werden in der US 4 883 556 A, der DE 90 05 582 U, der FR 2 611 967 A oder der EP 0 170 472 B derartige Werbeträger oder Verfahren zu deren Herstellung beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Fahrbetriebsmittels für Seilförderanlagen, welches so ausgebildet ist, dass es als Dekoration, insbesondere als Werbeträger fungieren kann. Dabei soll gewährleistet sein, dass die Werbung leicht geändert werden kann, ohne dass das Fahrbetriebsmittel dabei beschädigt wird. Weiters soll die Sicht der Fahrgäste durch die transparenten Wände nach außen nicht wesentlich beeinträchtigt sein. Ein längerfristiges Ziel besteht darin, dass die Firma, für die geworben wird, die Anschaffungs- und eventuell Wartungskosten der Fahrbetriebsmittel der Seilförderanlage vollständig trägt.
Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung dadurch, dass in an sich bekannter Weise zum Zweck der Dekoration, insbesondere der Werbung zumindest Teile der transparenten Wände, vorzugsweise die gesamten transparenten Wände mit einer, das Dekor enthaltenden transparenten Folie versehen sind, und die Folie an den Stellen des Dekors perforiert, geschlitzt od. dgl. ausgeführt ist oder das Dekor in Rasterung auf die Folie aufgebracht ist, sodass eine Durchsicht vom Inneren des Fahrbetriebsmittels nach außen gewährleistet ist, und dass die Folie plastisch ausgeführt ist. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind plastische Objekte aus Kunststoff oder Folie vorgesehen. Durch diese Art der Dekorierung ist ein großer Informations- oder Werbeeffekt bzw. rein ästhetischer Effekt erzielbar, ohne dass die Sicht der Fahrgäste des Fahrbetriebsmittels nach außen wesentlich beeinträchtigt wird. Eine leichte Austauschbarkeit der Folie, welche durch an sich bekannte Klebemittel gewährleistet werden kann, ermöglicht einen Wechsel der Werbung in entsprechenden Zeitabständen, wodurch die Qualität der Motive gewährleistet wird und auch die Einnahmequellen beispielsweise von den Herstellern der Produkte, für die geworben wird zu sichern. Dadurch wird vermieden, dass aus Gründen der aufwendigen Abnahme der Werbung, diese auch dann auf dem Produkt verbleibt, wenn die Firma dafür keine Mittel mehr zur Verfügung stellt. Durch eine leichte Austauschbarkeit kann auch ein kürzerer Zeitraum in effizienter Weise erreicht werden, zwischen dem die Werbung gewechselt werden kann. Dies kann wiederum Mehreinnahmen für den Betreiber der Seilförderanlage bedeuten. Durch die meist frei laufenden Seilbahn- oder Sesselbahnkabinen sind diese von einer breiten Masse sichtbar. Man denke nur an die Skipisten, von welchen zumindest ein Teil der Seilförderanlagen und somit auch deren Fahrbetriebsmittel gesehen werden kann. Die Werbewirksamkeit wird auch durch die permanente Bewegung der Fahrbetriebsmittel gefördert, da ein Wechsel der Werbung stattfindet. 2
AT 410 147 B
Es Können auch allfällige undurchsichtige Wände des Fahrbetriebsmittels mit einer das Dekor enthaltenden Folie versehen sein, oder das Dekor direkt, beispielsweise durch Lackieren aufgebracht werden. Dadurch kann die optische Wirkung verstärkt werden oder das Dekor größer dargestellt werden.
Wenn die das Dekor enthaltende Folie außenseitig an den transparenten Wänden angebracht ist, wird ein besserer Schutz der Folie vor Einflüssen durch die Fahrgäste gewährleistet, und darü-berhinaus ein besserer optischer Effekt erzielt, da die Farben des Dekors nicht durch die transparenten Wände abgeschwächt werden. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, dass die Dekoration durch die im Inneren einer Seilbahnkabine beförderten Skier zerkratzt wird oder mutwillig zerstört wird.
Allfällige am Fahrbetriebsmittel außen angebrachte Teile, wie beispielsweise Stoßstangen, Fußraster, Bügel, Köcher für Skier, Griffe od. dgl. können für einen erhöhten optischen Effekt ebenfalls mit einer das Dekor enthaltenden Folie versehen sein oder das Dekor direkt, beispielsweise durch Lackieren aufgebracht werden. Dadurch erscheint das gesamte Fahrbetriebsmittel als einheitlich dekoriertes Objekt, wobei das Dekor, insbesondere die Werbung, als Einheit ungestört dargeboten werden kann.
Um die Dekoration vor verschiedenen äußeren Einflüssen zu schützen, kann die das Dekor enthaltende Folie sowie die allfälligen dekorierten undurchsichtigen Wände des Fahrbetriebsmittels mit einer transparenten Schutzschicht oder Schutzfolie umgeben sein. Diese Schutzschicht kann auf beliebige Art vor oder nach dem Anbringen der Folie aufgebracht werden. Damit kann ein wirkungsvoller Schutz der Dekoration vor Witterungseinflüssen und UV-Einstrahlung erzielt werden.
Die Stirnflächen des Fahrbetriebsmittels können ebenfalls mit der das Dekor enthaltenden Folie versehen sein. Für die Fahrgäste der vorderen und nachfolgenden Fahrbetriebsmittel einer Seilumlaufbahn stellen die Stirnflächen des Fahrbetriebsmittels die wichtigsten Informationsflächen dar, da diese während der gesamten Fahrt einsehbar sind. Für einen erhöhten optischen Effekt, insbesondere für Betrachter abseits der Seilförderanlage, welche alle Flächen des Fahrbetriebsmittels sehen können, sind vorteilhafterweise alle Seitenflächen des Fahrbetriebsmittels mit der das Dekor enthaltenden Folie versehen. Dies ist auch bei Fahrbetriebsmittel von Seilförderanlagen im Pendelbetrieb, wie Kabinen einer Seilbahn oder Standseilbahn vorteilhafter. Durch geeignete Gestaltung der Dekoration der Seitenwänden kann ein dreidimensionaler Effekt erzielt werden, sodass das am Fahrbetriebsmittel dargestellte Dekor plastische Wirkung entfaltet oder beispielsweise das Fahrbetriebsmittel selbst als Produkt, für das Werbung gemacht wird, erscheint.
Durch Schattierungen, Verspiegelungen od. dgl. erhält das Dekor erhöhte Tiefenwirkung.
Enthält das Dekor Tiefenbilder, können dreidimensionale Effekte oder sogenannte Flips- und Motion-Effekte erzielt werden. Für erhöhte Flexibilität bei der Erstellung verschiedener Dekorationen wird die Folie in an sich bekannterWeise in digitalen Druckverfahren mit dem Dekor versehen. Digitale Druckverfahren, wie zum Beispiel Tintenstrahl-Druckverfahren oder Airbrush-Druckverfahren zeichnen sich auch durch geringen Farbverbrauch im Gegensatz zu beispielsweise Siebdruckverfahren aus. Darüberhinaus kann mit Hilfe solcher Verfahren leicht eine „Perforation“ des Druckbildes erstellt werden, sodass ein Durchsehen durch die dekorierte Folie vom inneren des Fahrbetriebsmittels ermöglicht wird.
Eine noch eindrucksvollere optische Wirkung kann erzielt werden, wenn die Folie Hologramme enthält, die Teile des Dekors oder das gesamte Dekor bilden.
Wenn die Folie gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung plastisch ausgeführt ist oder plastische Objekte aus Kunststoff oder Folie vorgesehen werden, können noch eindrucksvollere Wirkungen erzielt werden. Gerade, wenn das ganze Fahrbetriebsmittel als Werbeträger dient, können durch Hinzufügen bestimmter Materialien bestimmte Formen erzielt werden. Plastische Folien können beispielsweise durch Extrudieren hergestellt werden.
Die Merkmale der Erfindung werden anhand den beigefügten Abbildungen näher erläutert.
Darin zeigen Fig. 1 eine Seiibahnkabine einer Seilumlaufbahn in perspektivischer Ansicht mit einer Werbung, und Fig. 2 eine als Werbeträger verwendete Sesselkabine mit einer transparenten Wetterschutzhaube.
In Fig. 1 ist eine Fahrbetriebsmittel in Form einer Seilbahnkabine 1 einer Seilumlaufbahn 3
AT 410 147 B dargesteilt, welche über einen nur teilweise dargestellten Bügel 2 mit dem Tragseil verbunden ist. Die Seilbahnkabine 1 weist an einer oder beiden Seitenwände eine Tür 3 auf, welche das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste ermöglicht. Großflächige transparente Wände der Seilbahnkabine 1 in Form von Fenstern 4 gestatten den Fahrgästen eine gute Aussicht während der Fahrt. Es können auch Teile des Daches und des Bodens der Seilbahnkabine 1 transparent ausgebildet sein. Die übrigen undurchsichtigen Wände 5 der Seilbahnkabine 1 können aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt sein. An der Außenseite der Seilbahnkabine 1 können verschiedene Teile, wie Stoßstangen 6 oder Köcher für die Skier (nicht dargestellt) angeordnet sein. Sonst weisen die Seilbahnkabinen 1 üblicherweise relativ glatte Außenflächen auf. Zum Zweck der Dekoration, insbesondere der Werbung, sind die Fenster 4 der Seilbahnkabine 1 zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig mit einer, ein Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen. Zum Anbringen der Folie 8 werden vorzugsweise Klebemitteln verwendet, welche leicht und rückstandsfrei entfernbar sind, um einen einfachen, raschen und somit kostengünstigen Wechsel der Dekoration zu ermöglichen. Die Folie 8 kann sowohl außen als auch innen an das Fenster 4 angebracht werden. Wenn die Folie 8 mit dem Dekor 7 außenseitig angebracht wird, kann eine Zerstörung durch die Fahrgäste, beispielsweise durch in der Seilbahnkabine 1 mitgeführten Skier verhindert werden. Auch wird die Intensität der Farben des Dekors 7 in diesem Fall nicht abgeschwächt. Allerdings ist die Folie den Witterungseinflüssen, wie Wind, Schneefall oder Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Als Abhilfe kann eine Schutzschicht über die Folie eingesetzt werden, die beispielsweise über die mit dem Dekor 7 versehene Folie 8 gesprüht wird oder als weitere transparente Folie über die Folie 8 angeordnet wird. Um die Sicht der Fahrgäste durch das Dekor 7 nicht zu beeinträchtigen, ist die Folie 8 an Stellen des Dekors 7 perforiert, geschlitzt oder gewebeartig ausgeführt oder das Dekor 7 in Rasterung auf die Folie 8 aufgebracht. Dadurch wird gewährleistet, dass von näherem Abstand von der Folie 8 eine Sicht nach außen möglich ist, während das Dekor 7 von weiterer Entfernung vollständig wirkt. In ähnlicher Weise funktionieren bekannte Jalousien in der Heckscheibe von Personenkraftfahrzeugen, welche dem Fahrer eine Sicht nach außen ermöglichen, während die Sonneneinstrahlung von außen verhindert wird. Zweckmäßigerweise wird das Dekor 7 möglichst großflächig auf die Seilbahnkabine 1 aufgebracht werden. Aus diesem Grund wird das Dekor 7, wie in dem gezeigten Beispiel in Form einer Armbanduhr über das Fenster 4 hinaus auf die undurchsichtige Wand 5 fortgesetzt. Die undurchsichtigen Wände 5 können dabei in gleicher Weise wie das Fenster 4 mit einer das Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen werden. Ebenso ist es möglich, das Dekor 7 direkt auf die undurchsichtigen Wände 5 beispielsweise durch Lackieren aufzubringen. Allfällige an der Außenseite der Seilbahnkabine 1 angeordnete Teile, wie zum Beispiel die Stoßstangen 6 können für eine erhöhte optische Wirkung auch mit dem Dekor 7 versehen sein. Auch hier können verschiedene Methoden zur Aufbringung des Dekors 7, wie Bekleben mit Folien, Lackieren od. dgl. angewandt werden.
In Fig. 2 ist ein eine Sesselkabine 9 dargestellt, welche eine transparenten Wetterschutzhaube 10 aufweist. Die Sesselkabine 9 ist über eine nur teilweise dargestellte Aufhängung 11 mit dem Tragseil verbunden. Die transparente Wetterschutzhaube 10 kann als Werbeträger dienen und mit einer ein Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen werden. Dabei ist für die Fahrgäste der nachfolgenden Sesselkabinen die hintere Fläche der Wetterschutzhaube 10 als wichtigste Informationsfläche anzusehen. Die Folie 8 kann von außen oder innen an die Wetterschutzhaube 10 angebracht werden. Für einen erhöhten optischen Effekt wird das Dekor 7 auch auf den undurchsichtigen Wänden 5 der Sesselkabine 9 fortgesetzt. Wie bereits oben bei der Seilbahnkabine erwähnt wurde, kann das Dekor 7 auf den undurchsichtigen Wänden 5 ebenfalls durch eine Folie, durch Lackieren od. dgl. aufgebracht werden. Allfällige Teile, wie Fußrasten 12, Bügel 13 können ebenfalls mit Teilen des Dekors 7 versehen werden, sodass die Sesselkabine 9 als Gesamtdekoration erscheint.
Da bei Seilumlaufbahnen die Fahrbetriebsmittel über Nacht oder außerhalb der Saison in einen Bahnhof gefahren werden, wird einerseits das Landschaftsbild während dieser Zeiten nicht durch die Dekoration gestört und andererseits auch die Dekoration vor Witterungseinflüssen geschützt und somit eine längere Haltbarkeit erreicht.
Durch verschiedene, in der Werbebranche bekannte Methoden, wie z.B. Schattierungen können verschiedene plastische Effekte erzielt werden. Die Dekoration des Fahrbetriebsmittels kann beispielsweise so weit geführt werden, dass das Fahrbetriebsmittel selbst als jener Gegenstand erscheint, für den beispielsweise Werbung gemacht wird. So ist es beispielsweise denkbar, eine 4
Claims (2)
- AT 410 147 B Seilbahnkabine als Getränkedose mit der Aufschrift des Herstellers darzustellen. Aber auch rein künstlerische Gestaltungen der Fahrbetriebsmittel sind möglich. Allerdings kann durch Werbung zumindest ein Teil der Anschaffungskosten der Fahrbetriebsmittel für den Betreiber der Seilförderanlage eingespielt werden. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fahrbetriebsmittel für Seilförderanlagen, insbesondere Seilbahnkabine, mit transparenten Wänden, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise zum Zweck der Dekoration, insbesondere der Werbung, zumindest Teile der transparenten Wände (4, 10), vorzugsweise die gesamten transparenten Wände (4, 10) mit einer, das Dekor (7) enthaltenden transparenten Folie (8) versehen sind und die Folie (8) an den Stellen des Dekors (7) perforiert, geschlitzt od. dgl. ausgeführt ist oder das Dekor (7) in Rasterung auf die Folie (8) aufgebracht ist, sodass eine Durchsicht vom Inneren des Fahrbetriebsmittels (1, 9) nach außen gewährleistet ist, und dass die Folie plastisch ausgeführt ist.
- 2. Fahrbetriebsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass plastische Objekte aus Kunststoff oder Folie vorgesehen sind. HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN 5
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