AT2344U2 - Fahrbetriebsmittel für seilförderanlagen, insbesondere seilbahnkabine - Google Patents

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AT2344U2
AT2344U2 AT0009198U AT9198U AT2344U2 AT 2344 U2 AT2344 U2 AT 2344U2 AT 0009198 U AT0009198 U AT 0009198U AT 9198 U AT9198 U AT 9198U AT 2344 U2 AT2344 U2 AT 2344U2
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Markus Jun Pausackerl
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Girak Garaventa Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fahrbetriebsmittel für Seilförderanlagen, insbesondere Seilbahnkabine, mit transparenten Wänden, wie beispielsweise Fenster (4) bei Seilbahnkabinen (1) oder Wetterschutzhauben (10) bei Sesselkabinen (9). Zur Schaffung eines als Dekoration, insbesondere als Werbeträger dienenden Fahrbetriebsmittels ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß zum Zweck der Dekoration, insbesondere der Werbung zumindest Teile der transparenten Wände (4, 10), vorzugsweise die gesamten transparenten Wände (4, 10) mit einer, das Dekor (7) enthaltenden transparenten Folie (8) versehen sind, und daß die Folie (8) an den Stellen des Dekors (7) perforiert, geschlitzt od. dgl. ausgeführt ist oder das Dekor (7) in Rasterung auf die Folie (8) aufgebracht ist, sodaß eine Durchsicht vom Inneren des Fahrbetriebsmittels (1, 9) nach außen gewährleistet ist. Insbesondere durch die Werbung können auch Einnahmen für den Betreiber einer Seilförderanlage entstehen.

Description


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  Die Erfindung betrifft ein Fahrbetriebsmittel für Seilförderanlagen. insbesondere eine Seilbahnkabine, mit transparenten Wänden. 



  Unter den Begriff Seilförderanlagen sind beispielsweise Standseilbahnen oder Seilschwebebahnen zu verstehen, wobei es für die Erfindung irrelevant ist, ob es sich bei der   Seitschwebebahn   um eine Umlaufbahn oder eine Pendelbahn handelt. Als Fahrbetriebsmittel können   Seilbahnkabinen,   Standseilbahnkabinen oder Sessel zählen. Die transparenten Wände können bei Seilbahn- oder Standseilbahnkabinen die relativ grossflächig ausgeführten Fenstern oder bei Sesselbahnen die über den Sesseln angeordneten Wetterschutzhauben sein. 



  Auf vielen Gebieten werden über Werbung Geldmittel eingebracht. Beispielsweise liegt eine der Haupteinnahmequellen von insbesondere privaten   Fernseh- oder Rundfunkanstalten   in der   Fremdwerbung, wo   durch zwischenzeitliche Einschaltungen Mittel für andere Zwecke eingespielt werden. Auch durch das Anbringen von Werbung an Produkten können deren Verkaufspreise reduziert werden, da die Herstellerfirma jenes Produkts, für das Werbung gemacht wird, einen Teil der Kosten übernimmt. 



  Bei Seilförderanlagen war es bisher nur üblich, den Hersteller der Förderanlage in eher unauffälliger Weise anzugeben. Auf der Rückseite von Sesselkabinen findet sich meistens eine kleine Tafel oder ein Kleber mit dem Firmenzeichen des Herstellers. Zur Fremdwerbung wurden die Kabinen bisher nicht benutzt. Wohl ist aber bekannt, diverse Informationen, Verbote oder Wamhinweise, wie zum   Beispiel "Rauchen verboten" oder "Müll   aus dem   Fenster werfen verboten"für   die Fahrgäste innen an den Scheiben oder Wänden anzubringen. 



  Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Fahrbetriebsmittels für Seilförderanlagen. welche so ausgebildet ist. dass sie als Dekoration, insbesondere als Werbeträger fungieren kann. Dabei soll gewährleistet sein. dass die Werbung leicht geändert werden kann, ohne dass das Fahrbetriebsmittel dabei beschädigt wird. Weiters soll die Sicht der Fahrgäste durch die transparenten Wände nach aussen nicht wesentlich beeinträchtigt sein.

   Ein längerfristiges Ziel besteht darin, dass die Firma für die geworben wird, die Anschaffungs- und eventuell 
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 Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung dadurch, dass zum Zweck der Dekoration. insbesondere der Werbung zumindest Teile der transparenten Wände, vorzugsweise die gesamten transparenten Wände mit einer, das Dekor enthaltenden transparenten Folie versehen sind. und dass die Folie an den Stellen des Dekors perforiert, geschlitzt od. dgl ausgeführt ist oder das Dekor in Rasterung auf die Folie aufgebracht ist, sodass eine Durchsicht vom Inneren des Fahrbetriebsmittels nach aussen gewährleistet ist. Durch diese Art der Dekorierung ist ein grosser Informations- oder Werbeeffekt bzw. rein ästhetischer Effekt erzielbar. ohne dass die Sicht der Fahrgäste des Fahrbetriebsmittels nach aussen wesentlich beeinträchtigt wird.

   Eine leichte Austauschbarkeit der Folie, welche durch an sich bekannte Klebemittel gewährleistet werden kann, ermöglicht einen Wechsel der Werbung in entsprechenden Zeitabständen, wodurch die Qualität der Motive gewährleistet wird und auch die Einnahmequellen beispielsweise von den Herstellern der Produkte, für die geworben wird zu sichern. Dadurch wird vermieden, dass aus Gründen der aufwendigen Abnahme der Werbung, diese auch dann auf dem Produkt verbleibt, wenn die Firma dafür keine Mittel mehr zur Verfügung stellt. Durch eine leichte Austauschbarkeit kann auch ein kürzerer Zeitraum in effizienter Weise erreicht werden, zwischen dem die Werbung gewechselt werden kann. Dies kann wiederum Mehreinnahmen für den Betreiber der Seilförderanlage bedeuten. Durch die meist frei laufenden Seilbahn- oder Sesselbahnkabinen sind diese von einer breiten Masse sichtbar.

   Man denke nur an die Skipisten, von welchen zumindest ein Teil der Seilförderanlagen und somit auch deren Fahrbetriebsmittel gesehen werden kann. Die Werbewirksamkeit wird auch durch die permanente Bewegung der Fahrbetriebsmittel gefördert. da ein Wechsel der Werbung stattfindet. 



  Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass auch allfällige undurchsichtige Wände des Fahrbetriebsmittels mit einer das Dekor enthaltenden Folie versehen ist, oder das Dekor direkt, beispielsweise durch Lackieren aufgebracht ist. Dadurch kann die optische Wirkung verstärkt werden oder das Dekor grösser dargestellt werden. 



  Wenn die das Dekor enthaltende Folie aussenseitig an den transparenten Wänden angebracht ist, wird ein besserer Schutz der Folie vor Einflüssen durch die Fahrgäste gewährleistet. und darüberhinaus ein besserer optischer Effekt erzielt, da die Farben des Dekors nicht durch die transparenten Wände abgeschwächt werden. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, 

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 dass die Dekoration durch die im Inneren einer Seilbahnkabine beförderten Skier zerkratzt wird oder mutwillig zerstört wird. 



  Allfällige am Fahrbetriebsmittel aussen angebrachte Teile, wie beispielsweise Stossstangen, Fussraster, Bügel, Köcher für Skier, Griffe od. dgl. können gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung für einen erhöhten optischen Effekt ebenfalls mit einer das Dekor enthaltenden Folie versehen sein oder das Dekor direkt, beispielsweise durch Lackieren aufgebracht werden. Dadurch erscheint das gesamte Fahrbetriebsmittel als einheitlich dekoriertes Objekt, wobei das Dekor, insbesondere die Werbung als Einheit ungestört dargeboten werden kann. 



  Um die Dekoration vor verschiedenen äusseren Einflüssen zu schützen, kann die das Dekor enthaltende Folie sowie die allfälligen dekorierten undurchsichtigen Wände des Fahrbetriebsmittels mit   emer   transparenten Schutzschicht oder Schutzfolie umgeben sein. 



  Diese Schutzschicht kann auf beliebige Art vor oder nach dem Anbringen der Folie aufgebracht werden. Damit kann ein wirkungsvoller Schutz der Dekoration vor Witterungseinflüssen und UV-Einstrahlung erzielt werden. 



  Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die   Stirnflächen   des Fahrbetriebsmittels mit der das Dekor enthaltenden Folie versehen. Für die Fahrgäste der vorderen und nachfolgenden Fahrbetriebsmittel einer Seilumlaufbahn stellen die Stirnflächen des Fahrbetriebsmittels die wichtigsten Informationsflächen dar. da diese während der gesamten Fahrt einsehbar sind. 



  Für einen erhöhten optischen Effekt, insbesondere für Betrachter abseits der   Seilförderanlage.   welche alle Flächen des Fahrbetriebsmittels sehen können, sind vorteilhafterweise alle Seitenflächen des Fahrbetriebsmittels mit der das Dekor enthaltenden Folie versehen. Dies ist auch bei Fahrbetriebsmittel von Seilförderanlagen im Pendelbetrieb, wie Kabinen einer Seilbahn oder Standseilbahn vorteilhafter. Durch geeignete Gestaltung der Dekoration der Seitenwänden kann ein dreidimensionaler Effekt erzielt werden, sodass das am Fahrbetriebsmittel dargestellte Dekor plastische Wirkung entfaltet oder beispielsweise das Fahrbetriebsmittel selbst als Produkt, für das Werbung gemacht wird, erscheint. 



  Durch Schattierungen. Verspiegelungen od. dgl. erhält das Dekor erhöhte Tiefenwirkung. 

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 Enthält das Dekor Tiefenbilder. können dreidimensionale Effekte oder sogenannte Flips- und Motion-Effekte erzielt werden. 



  Für erhöhte Flexibilität bei der Erstellung verschiedener Dekorationen wird die Folie in an sich bekannter Weise in digitalen Druckverfahren mit dem Dekor versehen. Digitale Druckverfahren, wie zum Beispiel Tintenstrahl-Druckverfahren oder AirbrushDruckverfahren zeichnen sich auch durch geringen Farbverbrauch im Gegensatz zu beispielsweise Siebdruckverfahren aus. Darüberhinaus kann mit Hilfe solcher Verfahren leicht eine ,Perforation" des Druckbildes erstellt werden, sodass ein Durchsehen durch die dekorierte Folie vom inneren des Fahrbetriebsmittels ermöglicht wird. 



  Eine noch eindrucksvollere optische Wirkung kann erzielt werden, wenn die Folie 
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 Wenn die Folie plastisch ausgeführt ist oder plastische Objekte aus Kunststoff oder Folie vorgesehen werden, können noch eindrucksvollere Wirkungen erzielt werden. Gerade, wenn das ganze Fahrbetriebsmittel als Werbeträger dient, können durch Hinzufügen bestimmter Materialien bestimmte Formen erzielt werden. Plastische Folien können beispielsweise durch Extrudieren hergestellt werden. 
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 Darin zeigen Fig. 1 eine Seilbahnkabine einer   Seilumlaufbahn   in perspektivischer Ansicht mit einer Werbung, und Fig.   1.   eine als Werbeträger verwendete Sesselkabine mit einer transparenten
Wetterschutzhaube. 



  In Fig.   l   ist eine Fahrbetriebsmittel in Form einer Seilbahnkabine 1 einer Seilumlaufbahn dargestellt, welche über einen nur teilweise dargestellten Bügel 2 mit dem Tragseil verbunden ist. Die Seilbahnkabine 1 weist an einer oder beiden Seitenwände eine Tür 3 auf, welche das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste ermöglicht. Grossflächige transparente Wände der 

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 Seilbahnkabine 1 in Form von Fenstern 4 gestatten den Fahrgästen eine gute Aussicht 
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 können aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt sein. An der Aussenseite der Seilbahnkabine   I   können verschiedene Teile, wie Stossstangen 6 oder Köcher für die Skier (nicht dargestellt) angeordnet sein.

   Sonst weisen die Seilbahnkabinen 1 üblicherweise relativ 
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 insbesondere der Werbung die Fenster 4 der Seilbahnkabine I zumindest teilweise. vorzugsweise vollständig mit einer, ein Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen sind. Zum Anbringen der Folie 8 werden vorzugsweise Klebemitteln verwendet. welche leicht und rückstandsfrei entfernbar sind, um einen einfachen, raschen und somit kostengünstigen Wechsel der Dekoration zu ermöglichen. Die Folie 8 kann sowohl aussen als auch innen an das Fenster 4 angebracht werden. Wenn die Folie 8 mit dem Dekor 7 aussenseitig angebracht wird, kann eine Zerstörung durch die Fahrgäste, beispielsweise durch in der Seilbahnkabine 1 mitgeführten Skier verhindert werden. Auch wird die Intensität der Farben des Dekors 7 in diesem Fall nicht abgeschwächt. Allerdings ist die Folie den Witterungseinflüssen, wie Wind. 



  Schneefall oder Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Als Abhilfe kann eine Schutzschicht über die Folie eingesetzt werden, die beispielsweise über die mit dem Dekor 7 versehene Folie 8 gesprüht wird oder als weitere transparente Folie über die Folie 8 angeordnet wird. Um die Sicht der Fahrgäste durch das Dekor 7 nicht zu beeinträchtigen, ist die Folie 8 an Stellen des Dekors 7 perforiert, geschlitzt oder gewebeartig ausgeführt oder das Dekor 7 in Rasterung auf die Folie 8 aufgebracht. Dadurch wird gewährleistet, dass von näherem Abstand von der Folie 8 eine Sicht nach aussen möglich ist, während das Dekor 7 von weiterer Entfernung vollständig wirkt. In ähnlicher Weise funktionieren bekannte Jalousien in der Heckscheibe von Personenkraftfahrzeugen, welche dem Fahrer eine Sicht nach aussen ermöglichen, während die Sonneneinstrahlung von aussen verhindert wird.

   Zweckmässigerweise wird das Dekor 7 möglichst grossflächig auf die Seilbahnkabine 1 aufgebracht werden. Aus diesem Grund wird das Dekor 7. wie in dem gezeigten Beispiel in Form einer Armbanduhr über das Fenster 4 hinaus auf die undurchsichtige Wand 5 fortgesetzt. Die undurchsichtigen Wände 5 können dabei in gleicher Weise wie das Fenster 4 mit einer das Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen werden. Ebenso ist es möglich, das Dekor 7 direkt auf die undurchsichtigen Wände 5 beispielsweise durch Lackieren aufzubringen. Allfällige an der Aussenseite der Seilbahnkabine   l   angeordnete Teile, wie zum Beispiel die Stossstangen 6 können für eine 

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 erhöhte optische Wirkung auch mit dem Dekor 7 versehen sein. Auch hier können verschiedene Methoden zur Aufbringung des Dekors 7, wie Bekleben mit Folien.

   Lackieren od. dgl. angewandt werden. 



  In Fig. 2 ist ein eine Sesselkabine 9 dargestellt, welche eine transparenten Wetterschutzhaube 10 aufweist. Die Sesselkabine 9 ist über eine nur teilweise dargestellte Aufhängung   11   mit dem Tragseil verbunden. Erfindungsgemäss kann die transparente Wetterschutzhaube 10 als Werbeträger dienen und mit einer ein Dekor 7 enthaltenden Folie 8 versehen werden. Dabei ist für die Fahrgäste der nachfolgenden Sesselkabinen die hintere Fläche der Wetterschutzhaube 10 als wichtigste Informationsfläche anzusehen. Die Folie 8 kann von aussen oder innen an die Wetterschutzhaube 10 angebracht werden. Für einen erhöhten optischen Effekt wird das Dekor 7 auch auf den undurchsichtigen Wänden 5 der Sesselkabine 9 fortgesetzt.

   Wie bereits oben bei der Seilbahnkabine erwähnt wurde, kann das Dekor 7 auf den undurchsichtigen Wänden 5 ebenfalls durch eine Folie, durch Lackieren od. dgl. aufgebracht werden. Allfällige Teile, wie Fussrasten 12, Bügel 13 können ebenfalls mit Teilen des Dekors 7 versehen werden, sodass die Sesselkabine 9 als Gesamtdekoration erscheint. 



  Da bei Seilumlaufbahnen die Fahrbetriebsmittel über Nacht oder ausserhalb der Saison in einen Bahnhof gefahren werden, wird einerseits das Landschaftsbild während dieser Zeiten nicht durch die Dekoration gestört und andererseits auch die Dekoration vor Witterungseinflüssen geschützt und somit eine längere Haltbarkeit erreicht. 



  Durch verschiedene, in der Werbebranche bekannte Methoden, wie z. B. Schattierungen können verschiedene plastische Effekte erzielt werden. Die Dekoration des Fahrbetriebsmittels kann beispielsweise so weit geführt werden, dass das Fahrbetriebsmittel selbst als jener Gegenstand erscheint, für den beispielsweise Werbung gemacht wird. So ist es beispielsweise denkbar, eine Seilbahnkabine als Getränkedose mit der Aufschrift des Herstellers darzustellen. Aber auch rein künstlerische Gestaltungen der Fahrbetriebsmittel sind möglich. Allerdings kann durch Werbung zumindest ein Teil der Anschaffungskosten der
Fahrbetriebsmittel für den Betreiber der Seilförderanlage eingespielt werden.

Claims (1)

  1. Ansprüche : !. Fahrbetriebsmitte ! für Sei ! forderan ! agen, insbesondere Seilbahnkabine, mit transparenten Wänden, dadurch gekennzeichnet. dass zum Zweck der Dekoration, insbesondere der Werbung zumindest Teile der transparenten Wände (4, 10), vorzugsweise die gesamten transparenten Wände (4, 10) mit einer, das Dekor (7) enthaltenden transparenten Folie (8) versehen sind. und dass die Folie (8) an den Stellen des Dekors (7) perforiert, geschlitzt od. dgl. ausgeführt ist oder das Dekor (7) in Rasterung auf die Folie (8) aufgebracht ist. sodass eine Durchsicht vom Inneren des Fahrbetriebsmittels (I. 9) nach aussen gewährleistet ist.
    2. Fahrbetriebsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass allfällige undurchsichtige Wände (5) des Fahrbetriebsmittels ( !, 9) mit einer das Dekor (7) enthaltenden Folie (8) versehen, oder das Dekor (7) direkt, beispielsweise durch Lackieren aufgebracht ist.
    3. Fahrbetriebsmittel nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das Dekor EMI7.1 gekennzeichnet, dass Teile am Fahrbetriebsmittel (1, 9), wie beispielsweise Stossstangen (6), Fussraster (12), Bügel (13), Köcher für Skier, Griffe od. dgl., für einen erhöhten optischen Effekt ebenfalls mit einer das Dekor (7) enthaltenden Folie (8) versehen sind oder das Dekor (7) direkt. beispielsweise durch Lackieren aufgebracht ist.
    5. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die das Dekor (7) enthaltende Folie (8) sowie die allfälligen dekorierten undurchsichtigen Wände (5) des Fahrbetriebsmittels (l, 9) mit einer transparenten Schutzschicht oder Schutzfolie versehen sind.
    6. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen des Fahrbetriebsmittels (l, 9) mit der das Dekor (7) enthaltenden Folie (8) versehen sind. <Desc/Clms Page number 8>
    7 Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle Seitenflächen des Fahrbetriebsmittels (1. 9) mit der das Dekor (7) enthaltenden Folie (8) versehen sind.
    8. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekor (7) Schattierungen, Verspiegelungen od. dgl. für erhöhte Tiefenwirkung enthält.
    9. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekor (7) Tiefenbilder zur Erzielung dreidimensionaler Effekte oder sogenannter Flips- und Motion-Effekte enthält.
    10. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (8) in an sich bekannter Weise in digitalen Druckverfahren mit dem Dekor (7) versehen wird.
    11. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche l bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (8) mit Hologrammen versehen ist.
    12. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche l bis II. dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (8) plastisch ausgeführt ist.
    13. Fahrbetriebsmittel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass plastische Objekte aus Kunststoff oder Folie vorgesehen sind.
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