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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Schwimmbeckenüberlaufrinne, bei dem in einem ersten Schritt ein Bauelement hergestellt wird, in dem eine Schalung, die die äussere
Form des Bauelementes einstellt und die mit einer Negativform eines Rinnenteils versehen ist, mit einer Bewehrung und einer die Bewehrung umhüllenden Betonmischung gefüllt wird. Nach dem Aushärten der Betonfüllung wird das Bauelement von der Schalung gelöst und in einem zweiten Schritt werden mehrere Bauelemente in Längserstreckung hintereinanderliegend unter Bildung einer Rinne miteinander zumindest mittelbar verbunden Die Rinne wird anschliessend durch Ab- dichten und durch weitere Komplettierungsschritte zu einer Schwimmbeckenüberlaufrinne vervoll- standigt.
Die Erfindung betrifft auch ein Bauelement für den Aufbau einer Schwimmbeckenüberlaufrinne mit einem Grundkörper, der eine nach oben offene Rinne aufweist, deren obere Bereiche mit Anschlussprofilen versehen sind
Aus Saunus, Planung von Schwimmbädern, Krammer Verlag Düsseldorf AG 1998 und dort Seite 91 ff. sind verschiedene Gestaltungen von Überlaufrinnen bekannt.
Eine Notwendigkeit besteht darin, dass diese Überlaufrinnen gegenüber dem Untergrund abzu- dichten sind. Eine Möglichkeit hierfür bietet beispielsweise der Einsatz von Keramikrinnen. Ande- rerseits besteht im Schwimmbadbau die Möglichkeit, die Becken mittels einer Beckenfolie auszu- kleiden und somit das Becken gegenüber dem Untergrund abzudichten. In diesen Fällen bietet es sich auch an, die Überlaufrinnen mit dieser Folie abzudichten.
Hierzu ist aus der österreichischen Patentschrift 364 941 ein Kronenstein zur Einfassung von Schwimmbecken bekannt. Dieser weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf. In seinem oberen Randbereich ist dieser Kronenstein zumindest abschnittsweise mit einer Einlage aus Kunststoff versehen. Diese Einlage ist im Material des Kronensteins verankert Durch diese Einlage wird es möglich, die Beckenfolie mit dem Kronenstein zu verbinden, wofür sich insbesondere thermische Schweissverfahren anbieten.
In der Praxis werden mehrere derartige Kronensteine in Längserstreckung hintereinander ge- legt Anschliessend wird die Beckenfolie mit den abstandsweisen Einlagen im Kronenstein verbun- den, so dass die Beckenfolie am Kronenstein haftet.
In gleicher Weise kann auch die zur Auskleidung der Rinne im Kronenstein vorgesehene Folie an den Einlagen befestigt werden.
Hierbei ist es nachteilig, dass die oberen Randbereiche nur mit der Folie abgedeckt werden konnen, die gerade an diesen Stellen einer erheblichen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt ist
Aus der Zeitschrift Schwimmbad und Sauna, Juli/August 1994 Seite 72 bis 77 ist es zur Ver- meidung dieser mechanischen Beanspruchung bekannt, die oberen Ränder von Betonrinnenele- menten mit Blechen abzudecken. Diese Bleche sind rückseitig mit einer Beschichtung versehen, die gewährleistet, dass die Bleche fest in dem Rinnenelement verankert sind.
Üblicherweise sind diese Verbundbleche mit einer Kunststoffbeschichtung versehen, die es er- laubt, die Beckenfolie bzw. die Folie zum Auskleiden der Betonrinne mit diesen Verbundblechen zu verschweissen. Ein derartiger Aufbau der Verbundbleche ist in der deutschen Offenlegungsschrift 196 30 841 A1 beschrieben.
Insbesondere ist darin ausgeführt, dass die Verbundbleche oder die Anschlussprofile Veranke- rungsprofilschenkel aufweisen, die in dem Betongrundkörper eingebettet sind.
Abgesehen von der Tatsache, dass die Einbettung dieser Profilschenkel im oberen Randbereich des Fertigteiles zu einer erheblichen Schwächung des Querschnitts des Grundkörpers führt, sind auch diese Rinnen nach dem Einbau mit einer Folie zum Zwecke des Ausdichtens auszukleiden.
Gerade aber das Auskleiden der Überlaufrinnen mit Folie bindet in erheblichem Masse Arbeits- zeit und Arbeitskraft, so dass der Herstellungsaufwand erheblich ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schwimmbeckenüberlaufrinne kosten- günstig und in hoher Qualität herzustellen.
Verfahrensseitig wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Negativform des Rinnenteils aus ei- ner Kunststoffrinne besteht, die als verlorene Schalung in dem Bauelement bleibt. In dem zweiten Schritt wird die Kunststoffrinne eines Bauelements mit der Kunststoffrinne eines benachbarten Bauelementes die Rinne dichtend verbunden.
Einerseits wird damit der Herstellungsaufwand verringert, da Nacharbeiten beim Ausschalen im
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Bereich des Rinnenteils vermieden werden können. Andererseits wird die Oberfläche des Rinnen- teils durch die Kunststoffrinne gebildet, so dass eine sehr hohe Oberflächengute erzielt werden kann.
Schliesslich bildet die Kunststoffrinne zugleich eine wasserundurchlässige Schicht, so dass ein zusätzliches Abdichten der Rinnenoberflache durch Folien oder ähnliches vermieden werden kann, was den Komplettierungsaufwand einer Rinne zu einer Schwimmbeckenüberlaufrinne erheblich minimiert.
Zweckmässig ist es, dass eine Kunststoffrinne mit der Kunststoffrinne eines benachbarten Bau- elements verklebt wird.
Einerseits erhöht eine solche Klebeverbindung die mechanische Festigkeit zwischen benach- barten Bauelementen. Andererseits wird durch die Klebeverbindung auch eine Dichtwirkung zwi- schen den beiden benachbarten Kunststoffrinnen erreicht.
Hierzu ist es besonders günstig, mechanische Spannungen, die beispielsweise durch Tempa- raturschwankungen hervorgerufen werden können, dadurch aufzufangen, dass ein gummielastisch aushärtender Klebstoff verwendet wird.
Insbesondere ist es dabei zweckmässig, dass als Klebstoff ein kalthärtender Silikonkautschuk Verwendung findet. Diese Klebstoffe halten im Bereich ihrer Elastizität zwischen den Kunststoffrin- nen auftretende mechanische Spannungen aus, so dass eine hohe Dichtsicherheit erreicht werden kann.
In einer anderen Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens ist es vorgesehen, dass ei- ne Kunststoffrinne aus thermoplastischem Kunststoff verwendet wird, die mit der Kunststoffnnne eines benachbarten Bauelements thermisch verschweisst wird. Durch ein thermisches Verschwei- #en wird eine stoffschlüssige Verbindung zwischen den beiden Kunststoffrinnen erzielt, die eine besonders hohe mechanische Festigkeit aufweist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Teile der Schalung, die die oberen Abschlussflächen eines Bauelements formen, als Profil in die Schalung eingelegt wer- den, und als verlorene Schalung in dem Bauelement verbleiben. Durch eine derartige Ausgestal- tung werden ähnliche Vorteile erreicht, wie bei der Verwendung der Kunststoffrinne als verlorene Schalung. Insbesondere wird dadurch vermieden, dass die oberen Abschlussflächen eines Bauele- ments zusätzlich mit mechanisch festen Belegen versehen werden müssen, wenn diese Bauele- mente bereits eingebaut sind.
In einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ist zur Erhöhung der gummiela- stischen Dichtwirkung zwischen einander benachbarten Bauelementen vorgesehen, zwischen diesen beiden benachbarten Bauelementen ein elastisches Dichtungsmaterial einzubringen
In einer weiteren Ausführungsform wird ein Unterbau für die Sehwimmbeckenüberlaufrinnen hergestellt, der mit einer im wesentlichen ebenen und waagerechten Betondeckschicht versehen ist. Auf diese Betondeckschicht können die Bauelemente aufgesetzt werden. Ein derartiger Aufbau sichert eine mechanisch stabile Lage der Bauelemente. Seine Breite sollte mindestens 25 cm betragen.
Die erfindungsgemässe Uberlaufrinne kann aber auch auf vorhandene Betonmauern als Sanie- rungsnnne aufgesetzt werden. Dies ist insbesondere bei den Ausgestaltungen möglich, die über nachfolgend genannte seitliche Abläufe verfügen.
Hierbei ist es zweckmässig, zur Erhöhung der mechanische Festigkeit der Bauelemente, diese mit der Betondeckschicht zu verschrauben
Anordnungsseitig wird die erfindungsgemässe Aufgabenstellung dadurch gelöst, dass der Grundkörper mindestens aus zwei Teilen, einem Rinnenteil und einem Trägerteil besteht. Beide Teile sind fest miteinander verbunden. Das Rinnenteil besteht dabei aus einer Kunststoffrinne und das Trägerteil aus Beton. Durch diese Lösung wird die Dichtwirkung des Rinnenteils von der Kunststoffrinne übernommen, wohingegen die tragende Funktion das Trägerteil wahrnimmt. Somit wird ein mechanisch sehr festes und beanspruchbares Bauteil erzeugt, bei dem vermieden wird, dass die Rinne zusätzlich abgedichtet werden muss.
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Kunststoffrinne zwei im wesentlichen senkrechte Seitenwande auf, die sich bei der nach oben geöffneten Rinne bis in oberen Bereich des Bau- elements erstrecken.
Grundsätzlich ist es möglich, dass die Kunststoffrinne als Teilrinne ausgebildet wird, die durch
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zusätzliche Bauelemente, wie beispielsweise Kunststoffplatten komplettiert wird, die ebenfalls fest mit dem Tragerteil verbunden werden. Durch die Ausführung der Kunststoffrinne mit nach oben gezogenen Seitenwänden wird es jedoch möglich, dass die Rinnenausformung im wesentlichen einstückig erfolgt, was wiederum der Minimierung des Herstellungsaufwandes dient.
In einer Ausbildung der Erfindung weist die Kunststoffrinne an den oberen Enden der Seiten- wände waagerechte Auflageflächen auf. Diese Auflageflächen sind mit äusseren Begrenzungsflä- chen versehen
Derartige Auflageflächen dienen der Aufnahme von Abdeckgittern. Diese Abdeckgitter werden zwischen die äusseren Begrenzungsflachen gelegt und liegen auf den Auflageflächen auf. Hierbei ist es möglich, die Abdeckgitter so mechanisch fest zu gestalten, dass sie trittsicher sind.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Anschluss- profil mit dem Trägerteil fest verbunden ist. Dieses Anschlussprofil stellt eine mechanische Festig- keit der Oberfläche der oberen Bereiche des Bauelements her, Ein nachträgliches Aufbringen von Anschlussprofilen auf das Bauelement wird damit vermieden.
Weiterhin ist es möglich, dass zumindest ein Anschlussprofil mit der Kunststoffrinne fest verbun- den ist. Auch diese Verbindung erhöht die mechanische Festigkeit. Andererseits bietet sie die Möglichkeit, dass das Anschlussprofil und die Kunststoffrinne gegeneinander abgedichtet sind, so dass dazwischen kein Wasser in den Trägerteil gelangen kann
Weiterhin ist es zweckmässig, dass die Kunststoffrinne und/oder ein Anschlussprofil aus thermo- plastischem Kunststoff besteht. Thermoplastischer Kunststoff kann sehr leicht mit anderen thermo- plastischen Kunststoffen stoffschlüssig verbunden werden. Auch ist es möglich, die Beckenfolie sehr leicht mit dem Anschlussprofil zu verbinden, wodurch eine kostengünstige Auskleidung des Schwimmbeckens mit Beckenfolie bewerkstelligt werden kann.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass zumindest ein Anschlussprofil aus einem kunst- stoffbeschichteten Blech besteht. Mittels der Kunststoffbeschichtung auf dem Blech kann eine stoffschlüssige Verbindung zwischen dem Anschlussprofil und der Kunststoffrinne und/oder zwi- schen dem Anschlussprofil und der Beckenfolie hergestellt werden.
Zur mechanisch festen Verbindung ist es günstig, dass zumindest ein Anschlussprofil mit Veran- kerungselementen versehen ist, die in dem Trägerteil eingegossen sind Diese Verankerungsele- mente halten sozusagen das Anschlussprofil fest.
Diese Verankerungselemente können auch dadurch gebildet werden, dass ein Anschlussprofil an seinen Begrenzungskanten in der Längserstreckung abstandsweise Einschnitte aufweist. An diesen Einschnitten ist das Material der Begrenzungskanten in Richtung des Trägerteil gebogen.
Durch diese Abbiegungen entstehen die Verankerungselemente. Diese Verankerungselemente haben den Vorteil, dass sie den Querschnitt der Oberseiten des Trägerteils nur unbedeutend beein- flussen, so dass dessen Schwächung vermieden wird, die zu einem Abbrechen der Kanten des Bauelements führen konnte.
In einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Kunst- stoffrinne mit einem fest mit dieser verbundenen Ablaufstutzen verwendet wird. Dabei ist der Ablaufstutzen in das Trägerteil eingegossen.
Ein derartiges Bauelement kann zur Herstellung der Schwimmbeckenüberlaufrinne in Abstän- den eingesetzt werden. Da der Ablaufstutzen bereits mit der PVC-Rinne verbunden ist, wird ein nachträgliches Einbringen eines solchen Ablaufstutzens in das Bauelement vermieden. Insbeson- dere wird dadurch vermieden, dass ein nachträglich einzubringender Ablaufstutzen mit der Rinne wieder dicht verbunden werden muss.
An den Ablaufstutzen kann eine Rohrleitung angeschlossen werden, die eine Abführung des überlaufenden Wassers gewährleistet.
Weiterhin ist es zweckmässig, dass an der Stirnseite eines Bauelements ein Haltewinkel mit einem Schenkel flächig befestigt ist. Der andere Schenkel des Haltewinkels steht waagerecht von der Stirnseite ab. In diesen anderen Schenkel ist eine Befestigungsbohrung eingebracht. In diese Befestigungsbohrung kann eine Befestigungsschraube eingesetzt werden, die in den Untergrund des Bauelements eingreift und das Bauelement somit mit dem Untergrund fest verbindet.
Das erfindungsgemässe Bauelement kann auch dadurch ausgebildet werden, dass in seiner Un- terseite senkrechte Gewindehülsen eingebracht sind, in die Schraubstützfüsse einschraubbar sind.
Mit diesen Schraubstützfüssen liegt das Bauelement auf dem Untergrund, insbesondere auf dem
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Deckbeton des Untergrundes auf. Durch mehr oder weniger starkes Einschrauben der Schraub- stützfüsse in die Gewindehülsen kann dann eine Feinjustierung des Bauelements erfolgen, so dass es in jedem Falle waagerecht und in Flucht mit benachbarten Bauelementen liegen kann.
Der Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden In den zugehörigen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemässes Bauelement,
Fig. 2 eine Unteransicht eines erfindungsgemassen Bauelements und
Fig 3 eine Seitenansicht eines Anschlussprofils.
Wie in Figur 1 dargestellt, besteht das Bauelement 1 aus einer Kunststoffrinne 2 und einem Tragerteil 3, die beide miteinander fest verbunden sind. Dazu weist das Kunststoffteil 2 nicht näher dargestellte Verankerungselemente auf, die in dem Trägerteil 3 eingegossen sind.
Die oberen Bereiche der nach oben offenen Rinne sind mit Anschlussprofilen 4 und 5 versehen.
An dem Anschlussprofil 4 wird ein Verankerung#element 6 sichtbar, welches eines geriffelte Ober- fläche aufweist, die eine gute Haftung in dem Trägerteil 3 bietet. Die Verankerungselemente des Anschlussprofils 5 werden dadurch gebildet, dass das Anschlussprofil 5 an seiner Begrenzungskante 7 abstandsweise mit Einschnitten 8 versehen ist An diesen Einschnitten 8 ist das Material der
Begrenzungskante 7 in Richtung zum Trägerteil 3 gebogen. Damit entstehen an den Begrenzungs- kanten abstandsweise Nasen 9, die in das Trägerteil 3 eingegossen sind. Das Anschlussprofil 5 ist an der Griffkante des Bauelements 1 angeordnet. Diese Griffkante befindet sich auf der Schwimm- beckenkante des Bauelements 1. Sie unterliegt einer besonderen mechanischen Beanspruchung, da sie weder zur Rinne noch zum Schwimmbecken irgendeinen mechanischen Halt hat.
Folglich ist jegliche Querschnittsschwächung des oberen Bereiches des schwimmbeckenseitigen Schenkels des Bauelements zu vermeiden. Genau dies wird mit der Gestaltung der Nasen 9 als Veranke- rungselemente erreicht.
In die Unterseite 10 des Bauelements 1 sind Schraubhülsen 11 eingebracht, in die nicht näher dargestellte Schraubstützfüsse eingeschraubt werden können. Mit diesen Schraubstützfüssen liegt das Bauelement 1 auf seinem Untergrund auf. Die Schraubstützfüsse können unterschiedlich weit in die Schraubhülsen 11 eingeschraubt werden, wodurch die Kunststoffrinne genau in Waage gebracht werden kann.
Das Anschlussprofil 5 ist als ein kunststoffbeschichtes Blech ausgeführt. Auf diesem Blech kann die Beckenfolie angeschweisst werden.
Die Kunststoffrinne 1 weist zwei senkrechte Seitenwände 12 und 13 auf. An die Seitenwände 12 und 13 schliesst sich oben je eine Auflagefläche 14 und 15 an. Die Auflageflächen 14 und 15 ihrerseits sind mit senkrecht stehenden Begrenzungsflächen 16 und 17 verbunden. Auf die Aufla- geflächen 14 und 15 und zwischen die Begrenzungsflächen 16 und 17 ist ein nicht näher darge- stelltes Abdeckprofil auflegbar. Durch dieses Abdeckprofil wird die Kunststoffrinne nach oben hin durchlässig verschlossen.
Zur Befestigung des Bauelements 1 mit dem nicht näher dargestellten Untergrund ist dieses an zumindest einer Stirnseite mit einem Befestigungswinkel 18 versehen. Dieser Befestigungswinkel 18 liegt mit dem Schenkel, der zur Stirnseite 19 des Bauelements 1 gerichtet ist, in einer Einsen- kung 20 des Bauelements 1. Der andere Schenkel 21 steht waagerecht von der Stirnseite 19 ab.
In diesen Schenkel 21 ist eine Befestigungsbohrung 22 eingebracht, in die eine nicht näher darge- stellte Befestigungsschraube eingebracht werden kann, die das Bauelement 1 auf dem Untergrund festlegt
Bezugszeichenliste
1 Bauelement
2 Kunststoffrinne
3 Trägerteil
4 Anschlussprofil
5 Anschlussprofil
6 Verankerungselement
7 Begrenzungskante
8 Einschnitt
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9 Nase 10 Unterseite 11 Schraubhülse 12 Seitenwand 13 Seitenwand 14 Auflagefläche 15Auflagefläche 16 Begrenzungsfläche 17 Begrenzungsfläche 18 Befestigungswinkel 19 Stirnseite 20 Einsenkung 21 Schenkel 22 Befestigungsbohrung
PATENTANSPRÜCHE :
1 Verfahren zur Herstellung einer Schwimmbeckenüberlaufrinne, bei dem in einem ersten
Schritt ein Bauelement hergestellt wird, indem eine Schalung, die die äussere Form des
Bauelementes einstellt und die mit einer Negativform eines Innenteiles versehen ist, mit einer Bewehrung und einer die Bewehrung umhüllenden Betonmischung gefüllt wird und nach dem Aushärten der Betonfüllung das Bauelement von der Schalung gelöst wird und in einem zweiten Schritt mehrere Bauelemente in Längserstreckung hintereinander liegend unter Bildung einer Rinne miteinander zumindest mittelbar verbunden werden und die Rin- ne durch Abdichten und weiterer Komplettierungsschritte zu einer Schwimmbeckenüber- laufrinne vervollstandigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten
Schritt die Negativform des Rinnenteiles aus einer Kunststoffnnne (2) besteht,
die als ver- lorene Schalung in dem Bauelement (1) verbleibt und dass in dem zweiten Schritt die
Kunststoffrinne (2) eines Bauelements (1) mit der Kunststoffrinne (2) eines benachbarten
Bauelements (1) die Rinne dichtend verbunden wird.