AT407957B - Neue verwendung von 11,28-dioxa-4-azatricyclo- (22.3.1.04,9)octacos-18-en-derivaten und sie enthaltende pharmazeutische zubereitungen - Google Patents

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 rR1 für eine gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe,
R2 für Wasserstoff oder eine gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe, und
R3 für Methyl, Ethyl, Propyl oder Allyl, stehen,   z. B.   in freier Form oder in Salzform, zur topischen Behandlung von   entzündlichen   und hyperproliferativen Hauterkrankungen,. B. von atopischer Dermatitis und Kontakt-Dermatitis, mit Ausnahme von Psoriasis. 



   Die Verbindungen der Formel I, deren Herstellung sowie ihre immunosuppressive und ntimikrobielle Wirkung sind   z. B.   in Fujisava EP 184 162 beschrieben. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Verbindungen der Formel I weitere interessante pharm kologische Eigenschaften besitzen und daher für weitere Verwendungen als Heilmittel geeignet sind. 



   Es ist bekannt und in der Literatur wiederholt berichtet, dass Cyclosporin A   (SandimmunR),   ein hochwirksames immunosuppressives Mittel, bei topischer Applikation gegen Psoriasis praktisch keine Wirkung zeigt   (z. B.   Lancet [1987]   806 ; J. Invest. Dermatol. 90, [19881251).   Bei Kontakta lergien von Tieren ist Cyclosporin A nur bei Mäusen und Meerschweinchen nach topischer Appli ation von mindestens   0,     1 %igen   Bereitungen wirksam, nicht aber am Schwein, bei dem   Cyclosporin) n   Bereitungen bis zu 5% ohne Wirkung ist. 



   Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass die Verbindungen der   Formel I ausgezeich-   nete topische Aktivität besitzen. So üben sie bei Schweinen bei topischer Anwendung eine   au ge-   zeichnet Wirkung gegen eine   DNFB-Kontaktallergie   aus. In Mäusen mit einer   Oxazolon-Allergie   ergibt sich im Vergleich mit Cyclosporin A   eine mindestens 25fache   Überlegenheit Zusätzlich zeigen die Verbindungen der Formel I bei topischer Applikation auch in Tiermodellen von Derm titis durch   Irritantien   einen entzündungshemmenden Effekt. Dies deutet auf eine   aligemeine antiinfl m-   matorische Wirkung bei epikutaner Anwendung hin.

   In Einklang damit stehen Ergebnisse vo in vitro Untersuchungen : Die Hemmung der TPA-induzierten PGEz-Freisetzung aus   Makropha   en, sowie die Hemmung des   FMLP-bzw. Calciumionophor A23187-stimulierten"oxidative burst" on   humanen neutrophilen polymorphkernigen Leukozyten. Weiters zeigen die Verbindungen der or-   me ! ! überraschend   auch eine Hemmung der Proliferation von Humankeratinozyten in Zellkultur n. 



   Die Verbindungen der Formel   I   in freier Form oder in pharmakologisch verträglicher Salzf rm sind daher für die Therapie von entzündlichen und hyperproliferativen Hauterkrankungen,   z. B von   atopischer Dermatitis und Kontakt-Dermatitis, mit Ausnahme von Psoriasis, geeignet. 



    Diese Wirkungen sind aus folgenden Tests ersichtlich. 



  

Claims (7)

1. Prüfung der Wirksamkeit nach topischer Applikation an Modellen der alleregisch be- dingten Kontaktdermatitis (DTH-Reaktion) : EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> 1. Oxazolon-Allergie/Maus :zolonlösung, die auf die periphere Innenfläche der rechten Ohrmuschel aufgetragen werden. 20 Minuten und 2 Stunden nach dem Auslösen der Challenge-Reaktion durch die Zweitexposition wird die Testlösung auf die Stelle der Zweitexposition aufgebracht. Die Beurteilung der Entzündungshemmung durch die Testsubstanz erfolgt im Vergleich zu einer unbehandelten Gruppe, die nur mit dem Lösungsmittel der Testsubstanz behandelt wird. 24 Stunden nach der Zweitexposition werden die Tiere getötet und die abgesetzten Ohrmuscheln gewogen. Die Differenz aus beiden Ohrmuschel-Gewichten wird zur Auswertung verwendet, indem die einzelnen Differenzen der Testgruppen und der Lösungsmittelkontrolle statistisch (Einfache Varianzanalyse mit nachfolgendem Dunnet-Test bei Normalverteilung, andernfalls mit dem Kruskal-Wallis'H-Test und WilcoxonMann-Whitney's U-Test) verglichen werden. Die Wirkung der Testsubstanz wird aufgrund der Mit- telwerte in % angegeben. In der Tabelle 1 sind die Versuchergebnisse in diesem Modell für Verbindungen der Formel I und Cyclosporin A angegeben. Als Lösungsmittel im Test wird Ethanol verwendet Tabelle 1 EMI2.1 <tb> <tb> Substanz <SEP> % <SEP> Wirkstoffkonzentration <SEP> % <SEP> Hemmung <tb> A <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> 65 <tb> 0, <SEP> 01 <SEP> 65 <tb> 0, <SEP> 005 <SEP> 52 <tb> 0, <SEP> 002 <SEP> 38 <tb> 0, <SEP> 0005 <SEP> 35 <tb> B <SEP> 0, <SEP> 005 <SEP> 60 <tb> F <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 53 <tb> G <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 32 <tb> Cyclosporin <SEP> A <SEP> 0, <SEP> 4 <SEP> 71 <tb> 0, <SEP> 13 <SEP> 56 <tb> 0, <SEP> 04 <SEP> 28 <tb> 0, <SEP> 01 <SEP> 15 <tb> 1.
2 DNFB-Allergie/Schwein : Die Vervendung von Dinitrofluorbenzol (DNFB) oder Dinitrochlorbenzol (DNCB) zur Induktion einer Kontaktallergie ist ein klassisches experimentelles Verfahren, das auch beim Menschen angewendet wird (P. S. Friedmann, C. Moss in Maibach, Lowe, edit., Models in Dermatoloqv. Vol. 2, 275-281, Karger-Basel). Wegen der Ähnlichkeit von Schweine- und Humanhaut wurde ein entsprechendes Modell zur topischen Prüfung von Substanzen auch am Schwein aufgebaut. Am 1. und 3. Versuchstag werden jeweils 100 gl einer 10%igen DNFB-Bereitung auf die Innenfläche des rechten bzw. linken Oberschenkel aufgebracht. Am 14. Versuchstag werden jedem Schwein rechts und links am Rücken kreisförmige Stellen mit einem Durchmesser von 5 cm (8 pro Schwein) markiert und darauf jeweils 150 gl einer 0. 5% igen DNFB-Bereitung aufgetragen. Die Prüfung der Testsubstanzen erfolgt entweder in Form galenischer Bereitungen oder als Lösungen. Die Substanz träger werden als Placebo-Kontrollen in jedem Versuch mitgeführt. Die Behandlung erfolgt durch viermaliges schonungsvolles Auftragen der Testbereltungen (erstmals 30 Minuten, dann 6.24 und 32 Stunden nach der Auslösung der Challenge-Reaktion). Vor jeder Behandlung werden die Testareale nach Rötung, Schwellung und Konsistenz beurteilt. Die Färbung der Testfelder wird anschliessend mit einem Reflektometer quantitativ bestimmt, wo- <Desc/Clms Page number 3> bei die Teststellen wiederholt vermessen werden. Aus den Messdaten Helligkeit (L*) und Sättigung (C*) wird der "Erythemindex" für jede Messung nach folgender Formel errechnet : 100-L* x C*. per mittlere Erythemindex dient der Wirksamkeitsbestimmung nach der Formel : EMI3.1 (24, 32, 48,A : Differenz zum Ausgangswert. Die klinische Befundung der Teststellen ergibt deutliche Unterschiede zwischen den Stel en, die mit Placebo bzw. Wirkstoff behandelt werden. Während placebobehandelte Stellen diffus kirschrote, beetartig erhabene, indurierte Areale bildeten, sind mit Verbindung A in 5% iger Bereitung (Lösung in 15% Dimethylacetamid, 42. 5% Ethanol und 42. 5% Propylenglykol) behand Ite Teststellen kaum von der umgebenden normalen Haut zu unterscheiden. Sie weisen nur eine leichte fleckenförmige Rötung auf Die unterschiedliche Färbung kann mit dem Refraktometer deutlich gezeigt werden. Dexa e- thason In gleicher Konzentration und Bereitung zeigte in diesem Modell nur eine schwache Wirkung, für Cyclosporin A kann keine Wirkung nachgewiesen werden. 2. Prüfung der Wirksamkeit nach topischer Applikation am Modell der irritansbeding en Dermatitis von Mäusen : 2.1. TPA-induzierte Dermatitis: Die Irritation der Haut von Versuchstieren mit 12-0-Tetradecanoylphorbol-13-acetat (TPA) ist eine Methode, Testsubstanzen nach lokaler Anwendung auf ihre antiin-flammatorische Wirkunc zu testen (siehe Maibach, Lowe, edit., Models in Dermatology Vol.
3, 86-92, Karger-Basel [19 7]. EMI3.2 gelmuschel aufgetragen (2x10 l/Maus = 2x0.5 g TPA/Maus). Die Behandiung erfolgt 30 Min en nach der Irritation, indem 2x10 111 der Testlösung wie beschrieben auf die irritierte Ohrmusche iä- che aufgebracht werden. Die Auswertung der Testgruppe erfolgt Im Vergleich mit einer Gruppe, deren rechte Ohrmuscheln nur mit der Irritationslösung und dem Lösungsmittel der Substanz ehandelt wurden. 6 Stunden nach dem Auftragen des Irritans werden die Tiere getötet, die Ohn iuschein abgesetzt und gewogen. Die Differenz aus beiden Ohrmuschel-Gewichten wird zur Aus ertung verwendet, indem die einzelnen Differenzwerte der Testgruppen mit den einzelnen Differenzen der Kontrollgruppe statistisch (wie bei 1. 1.) verglichen werden. Die Wirkung der Testsubstan- zen wird aufgrund der Mittelwerte in % angegeben. Die Ergebnisse im Vergleich zu Indomethacin sind in Tabelle 2 wiedergegeben. Als Lösu s- mittel wurde eine Mischung aus Dimethylacetamid, Aceton und Ethanol (2/4/4) verwendet. Tabelle 2 EMI3.3 <tb> <tb> Substanz <SEP> % <SEP> Wirkstoffkonzentration <SEP> % <SEP> Hemmung <tb> A <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 56 <tb> 1, <SEP> 2 <SEP> 52 <tb> Indomethacin <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 31 <tb> 1, <SEP> 2 <SEP> 26 <tb> 2.2Crotonöl-induzierteDermatitis : Crotonöl wird wie TPA häufig zur Induktion einer irritans-Dermatitis verwendet, an der Test b- stanzen auf ihre antiinflammatorische Wirkung getestet werden (siehe Maibach, Lowe edit, Moc eis EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> rechten Ohrmuschel aufgetragen. Die Behandlung erfolgt gleichzeitig mit der Irritation, indem die Substanz in der Irritanslösun9 gelöst wird. Die Auswertung der Testgruppe erfolgt im Vergleich mit einer Gruppe, deren rechte Ohrmuschel nur mit der Irritanslösung behandelt wurde. 6 Stunden nach dem Auftragen des Irritans werden die Tiere getötet, die Ohrmuscheln abgesetzt und gewogen. Die Differenz aus beiden Ohrmuschel-Gewichten wird zur Auswertung verwendet, indem die einzelnen Differenzwerte der Testgruppen mit den einzelnen Differenzen der Kontrollgruppe statistisch (wie bei 1. 1) verglichen werden. Die Wirkung der Testsubstanzen wird aufgrund der Mittelwerte in % angegeben. Die Ergebnisse mit Verbindung A im Vergleich zu Indomethacin sind in Tabelle 3 wiedergegeben : Tabelle 3 EMI4.1 <tb> <tb> Substanz <SEP> % <SEP> Wirkstoffkonzentration <SEP> % <SEP> Hemmung <tb> A <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 85 <SEP> <tb> 1, <SEP> 2 <SEP> 64 <tb> 0, <SEP>
4 <SEP> 52 <tb> I <SEP> ndometchacin <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 96 <tb> 1, <SEP> 2 <SEP> 63 <tb> 0, <SEP> 4 <SEP> 11 <tb> 3. Inhibierung des "oxidative burst" in humanen neutrophilen polymorphkernigen Leukozyten (Inhibierung der FMLP- bzw. A23187-stimulierten chemilumineszenz): Polymorphkernige Leukozyten (PMNL) werden wie beschrieben aus peripheren Blut des Menschen präpariert (Schaude, M., V. Mlineritsch, B. Mandak, Mvcoses 31 (5), 259-267 [1988]). Die Herstellung der Testsubstanzstammlösungen (500 mg/l) erfolgt am Versuchstag in
5% DMSO/RPMI1640. Für die Bestimmung der Chemilumineszenz mittels Biolumat LB 9505 wird der Lumineszenz-Indikator 7-Dimethylaminonaphthalin-1,2-dicarbonsaurehydrazid (DMNH) verwendet. Bei der Bestimmung der Chemilumineszenz von PMNL Zellen besteht das Reaktionsgemisch aus 200 111 PMNL-Suspension (5x106 Zeilen/mi). 100 111 der jeweiligen Testsubstanz-Verdünnung oder dem Lösungsmittel als Kontrolle und 25 111 der DMNH-Lösung (2, 5x10-6 M). Die CL-Reaktion wird entweder durch Zugabe des Peptids N-Formyl-L-Methionyl-L-Leucyl-L-Phenylalanin (FMPL), 4x10-6 M) oder durch den Calziumionophor A23187 (4x10.
6 M) gestartet. Der Verlauf der CL-Reak- tion bei 370 wird über einen Zeitraum von 20 Minuten in Intervallen von 20 Sekunden gemessen. 3 Parameter werden zur Beurteilung der Ergebnisse herangezogen : Peakintensität des abgestrahlten Lichtes, Zeit bis zum Peak und die Fläche unter der Reaktionsverlaufskurve. Als minimale Hemmkonzentration wird jene niedrigste Wirkstoffkonzentration bezeichnet, bei der eine deutliche Hemmung aller 3 Parameter beobachtet werden kann (Tabelle 4) : Tabelle 4 EMI4.2 <tb> <tb> Substanz <SEP> MHK <SEP> ( M) <SEP> MHK <SEP> ( M) <tb> (FMLP) <SEP> (A23187) <tb> A <SEP> 0, <SEP> 005 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> <tb> B <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> <tb> D <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> <tb> E <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 05 <SEP> <tb> <Desc/Clms Page number 5> 4. Inhibierung der Makrophagen-Aktivierung (Inhibierung der TPA-induzierten Frei etzung von PG-Ez) : Peritoneale Exsudatzellen von NMRI-Mäusen, die 3 Tage vorher mit 1,5 ml Thioglykolat#i.p. EMI5.1 lavagejede der Vertiefungen einer 24-Kulturenplatte gegeben, und die Zellen werden 4 Stunden bei 3 @ C und 5% CO2 zur Adhärenz belassen. Dann werden die Zellen zweimal mit defizientem PBS ge a- schen. Die erhaltene, > 95% reine Makrophagenpopulation wird mit TPA (20 gel/1 Stunde) in DM IM- Medium ohne FCS stimuliert. Die konditionierten Medien werden zentrifugiert und der PGE2-F#rei- setzung durch die Testsubstanzen wird als prozentuelle Inhibition im Vergleich zu den Kontro len berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 zusammengefasst Tabelle 5 EMI5.2 <tb> <tb> Substanz <SEP> nhibition <SEP> bei <SEP> 1 <SEP> M <tb> A <SEP> 30% <tb> B <SEP> 60% <tb> 5. Inhibition der Proliferation von Human-Keratinozyten : Kulturen von Human-Keratinozyten werden durch Trypsinierung von humanen Vorhäuten Neugeborener erhalten oder als EpiPack von Clonetics Corp. (San Diego) bezogen. Die Keratin zytenkulturen werden in einem suppiementierten Keratinozytenmedium (KGM) in Kulturflaschen ezüchtet. Die Passagen 3-5 von 80-90% konfluenten Keratinozyten werden in KGM in einer K n- zentration von 1x105 Zellen/ml resuspendiert. und entweder je 0,1 ml dieser Zellsuspension werden In eine 96-Näpfchen-Mikrotiterplatte oder je 1 ml dieser Zellsuspension in eine 24-Näpfchenpl tte In Gegenwart der Testsubstanz gegeben. Die Zellen werden 48 Stunden bei 37 C und 5% CO2 ezüchtet. Während der letzten 16 Stunden wird 3H-Thymidin inkorporiert (Mikrotiterpia te, EMI5.3 zienter PBS und zweimal mit Trichloressigsäure gewaschen, in 100 l 0,1 N NaOH, die 1% SDS enthält, solubilisiert und die Radioaktivität gemessen Alternativ werden Zellen der 24-Napfc en Kulturplatte trypsinisiert (Trypsin/EDTA), auf Viabilität kontrolliert durch Trypanblauexklusion, und dreifache Aliquote werden in einem Zell-Counter gemessen. Ergebnis : Verbindung A zeigt im Konzentrationsbereich von 0,5 bis 5 M dosisabhängig eine Reduktion der Proliferation (Tabelle 6) : I Tabelle 6 EMI5.4 <tb> <tb> Substanz <SEP> % <SEP> Inhibition <SEP> im <SEP> Vergleich <SEP> zur <SEP> Kontrolle <tb> Losungsmittel <SEP> 0 <tb> 0. <SEP> 5 <SEP> iM <SEP> 57 <tb> 1 <SEP> M <SEP> 74 <tb> 5 <SEP> M <SEP> 94 <tb> Die Substanzbezeichnungen haben folgende Bedeutung : A : FK 506 = 17-Allyl-1,14-dihydrox-12-[2-(4-hydroxy-3-methoxycyclohexyl)-1-methylvin#yl]- 23, 25-dimethoxy-13, 19, 21, 27-tetramethyl-1,28-dioxa-4-azatricyclo[22.3.1.04,9]-octacos-18-en- EMI5.5 <Desc/Clms Page number 6> 3, 10, 16-tetraon (offenbart auf Seite23, 25-dimethoxy-13, 19, 21, 27-tetramethyl-17-propyl-11, 28-dioxa-4-azatncyclo [22. 3. 1. 0 octacos- 18-en-2, 3, 10, 16-tetraon (offenbart auf Seite 98 als Beispiel 21 in EP 184 162) (R\R=OH ; R =n-Propy)) EMI6.1 : Diacetyl-FKcos-18-en-2, 3, 10, 16-tetraon (offenbart auf Seite 89 als Teil von Beispiel 6 in EP 184 162) (R1, R2 = Acetoxy ; R3 = Allyl) EMI6.2 : Monoacetyl-FK18-en-2, 3, 10, 16-tetraon (offenbart auf Seite 88 als Beispiel 5 in EP 184 162) (R1 = Acetoxy ; R2 = Hydroxy ; R3 = Allyl). Die Verbindung A (FK 506) ist ein aus der Natur isoliertes Produkt. Sie besitzt eine bestimmte sterische Konfiguration. Obwohl sie in EP 184 162 mit ausführlichen Charakterisierungsdaten offenbart ist, gibt jedoch die für FK 506 auf Seite 32 in EP 184 162 angegebene Formel keine Infor- mation über die stereochemische Konfiguration an. Weiter ist in EP 184 162 überhaupt keine Information über die genaue Konfiguration von irgendwelcher spezifisch offenbarter Verbindung enthalten. Da mehrere Asymmetriezentren vorhanden sind, umfasst daher die Formel auf Seite 32 viele potentielle Verbindungen, allerdings entspricht nur eine dem FK 506. Die genaue Konfiguration von FK 506 wurde später veröffentlicht, z. B. in H. Tanaka et al., J. Am. Chem. Soc. 109 (1987) 5031-5033, T. Kino et al., J. Antibiotics 40 (1987) 1249-1255 und T. Taga et al., Acta Crvst. C43 (1987) 751-753, und entspricht folgender Formel : EMI6.3 Daraus geht hervor, dass die Verbindungen B, D und E ebenfalls eine der obigen Formel la entsprechende Konfiguration besitzen, da in EP 184 162 ihre Herstellung ausgehend von FK 506 durchgeführt wird, unter Verwendung von Reaktionsschritten, die die Konfiguration nicht verändern. Eine Ausführung der Erfindung ist die Verwendung von Verbindungen der Formel I in freier Form oder in Form von pharmazeutisch verträglichen Salzen zur topischen Behandlung von entzündlichen und hyperproliferativen Hauterkrankungen, bzw. kutanen Manifestationen immunologisch bedingter Erkrankungen, z. B. von atopischer Dermatitis und Kontakt-Dermatitis, mit Ausnahme von Psoriasis. Bevorzugt sind die Verbindungen der Formel, in denen R1 und R2 die oben für Formel angegebene Bedeutung besitzen und R3 Propyl oder Allyl bedeuten ; besonders bevorzugt ist die Verbindung A. Für obige Verwendung hängt die zu verabreichende Dosis von der verwendeten Verbindung, der Verabreichungsart sowie der Behandlungsart ab. Man erhält bei grösseren Säugetieren zufriedenstellende Ergebnisse bei mehrmals täglicher lokaler Verabreichung einer 1-3%gen Wirkstoffkonzentration, z. B. 2 bis 5 mal täglich. Beispiele von geeigneten galenischen Formen sind Lotionen, Gele oder Cremen. <Desc/Clms Page number
7> Ein weiterer Teil der Erfindung sind daher pharmazeutische Zusammensetzungen für o) ige topische Verwendung, enthaltend eine Verbindung der Formel I in freier Form oder in Form e nes pharmazeutisch verträglichen Salzes, zusammen mit pharmazeutisch verträglichen Träger- der Verdünnungsmitteln. PATENTANSPRÜCHE : 1 Verwendung von Verbindungen der Formel EMI7.1 worin R1 für eine gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe, R2 für Wasserstoff oder Line gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe und R3 für Methyl, Ethyl, Propyl oder Allyl ste- hen, zur Herstellung eines Arzneimittels zur topischen Behandlung von entzündlichen und hyperproliferativen Hauterkrankungen, z. B. von atopischer Dermatitis und Kontakt-Der a- titis, mit Ausnahme von Psoriasis. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**. 2. Verwendung der Verbindung der Formel EMI7.2 worin R1 für eine gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe, R2 für Wasserstoff oder eine gegebenenfalls geschützte Hydroxygruppe und R3 für Propyl oder Allyl stehen, zur Herstellung eines Arzneimittels zur topischen Behandlung von entzündlichen und hyperp oli- ferativen Hauterkrankungen, z. B. von atopischer Dermatitis und Kontakt-Dermatitis, mit Ausnahme von Psoriasis. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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R.D. ALDRIDGE ET AL., CLIN. EXP. IMMUNOL. (1985) *

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