AT407693B - Bandförmiger gegenstand, wie ein uhrband oder gürtel - Google Patents

Bandförmiger gegenstand, wie ein uhrband oder gürtel Download PDF

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Description


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   Die Erfindung betrifft einen bandförmigen Gegenstand, wie ein Uhrband oder Gürtel, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung. 



   Ein bandförmiger Gegenstand sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben ist aus der CH 397 934 A bekannt geworden, wobei der bandförmige Gegenstand aus in Längsrichtung in etwa parallel zueinander verlaufenden nicht gezwirnten und nicht verdrehten Fasern endlicher Län- ge besteht, welche durch ein thermoplastisches Bindemittel miteinander verbunden sind. Als Fasermaterialien können Naturfasern, wie Sisalfasern, Pflanzernfasern oder Stapelfasern, z. B. auch aus Kunststoff oder Glas Verwendung finden, wobei diese Fasern eine endliche Länge auf- weisen.

   Die Herstellung dieses bandförmigen Gegenstandes in Form eines Verpackungsbandes erfolgt nun folgender Massen, dass die Fasern endlicher Länge parallel zueinander zu einem Tep- pich geordnet werden, daran anschliessend die Fasern mittels eines thermoplastischen Bindemittels miteinander verbunden werden und der Teppich vor oder nach dem Aufbringen des Bindemittels in Einzelbänder unterteilt wird. Dieses mit dem Bindemittel beschichtete Fasermaterial wird nach dem Aufbringen des Bindemittels zwecks Verteilung und Trocknens desselben über feststehende Heiz- zylinder gleitend geführt, wodurch die Verbindung der einzelnen Fasermaterialien untereinander aufgrund des ausgehärteten Bindemittels erfolgt. 



   Weiters sind bereits die verschiedensten Ausführungen von Uhrbändern in Ein- und Mehr- lagenbauweise bekannt, wobei üblicherweise mehrere Lagen von Leder, meist unter Verwendung des sogenannten Rembordierverfahrens untereinander zu einem Uhrband bzw. einem Gürtel ver- bunden werden, wie dies z. B. aus der AT 252 634 B bekannt ist. Weiters ist es aber auch bekannt, eine oder mehrere Lagen aus Leder oder lederähnlichem Material wie z. B. auch Kunststoffolien mit einer Kunststoffschichte aus extrudiertem bzw. gespritztem Kunststoff zu einem Gegenstand, z B. einem Uhrband oder einem Gürtel zu verbinden, wie dies z. B. aus der EP 0 199 708 B bekannt ist. 



   Weitere bandförmige Gegenstände, insbesondere Bänder für Verpackungszwecke, werden dabei aus jeweils kontinuierlichen Fäden oder Strängen bzw. Bündeln in jeweils parallel zueinander verlaufender Lage mit einem Bindemittel miteinander verbunden, wie dies aus der AT 219 482 B sowie der US 4,130,686 A bekannt geworden ist. Dabei können die einzelnen Fäden auch jeweils in mehreren zueinander parallel verlaufenden Strängen nebeneinander angeordnet sein, um so den bandförmigen Gegenstand auszubilden. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen bandförmigen Gegenstand wie ein Uhrband und ein Verfahren zu schaffen, welches deren Herstellung kostengünstig und mit unterschiedlichen Raumformen ermöglicht. 



   Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zumindest eine Schichte desselben durch einen Multicompoundwerkstoff gebildet ist, der aus einem Gemisch von 50 % bis 90 % aus dem Fasermaterial, z. B den Fasern, Elementarfasern, Fibrillen, Protofibrillen, wovon zumindest ein Teil dieses Fasermaterials aus Leder und/oder Kunstleder gebildet ist, und gegebenenfalls Füll- materialien sowie von 10 % bis 50 % aus dem Bindemittel besteht. Vorteilhaft ist hierbei, dass nun- mehr ein Gemisch aus den verschiedenen Fasern hergestellt werden kann, welches in Art eines Extrusionsmaterials verarbeitbar ist.

   Dadurch wird in überraschender Weise nunmehr auch die Möglichkeit eröffnet, einen Multicompoundwerkstoff zu schaffen, der zum überwiegenden Teil oder zur Gänze aus Leder, also aus Fasern oder Fäden aus Leder, sei es nun aus Lederresten oder aus Volleder besteht, die in Verbindung mit den Bindemitteln eine Art einer pastenförmigen Masse bil- den, die durch Extrudieren bzw. Pressen in eine gewünschte Raumform gebracht werden kann, sodass ein bandförmiger Gegenstand wie ein Uhrband entsteht. Dadurch wird in überraschender Weise auch eine Verarbeitung von sonst nicht mehr verwertbaren Restbeständen von Ledern oder Lederzuschnitten ermöglicht, die im wesentlichen die gleichen Charakteristiken aufweisen wie bandförmige Gegenstände aus Leder.

   Dazu kommt noch, dass durch diese Herstellung des Multi- compoundwerkstoffes dieser sowohl in Verbindung mit aus Volleder bestehenden als auch mit durch die Schichte oder Folien gebildete Deckschichten eingesetzt werden kann und daher Volle- dermaterial für die Herstellung räumlich gekrümmter bandförmiger Gegenstände und damit auch 
Primärresourcen eingespart werden können, ohne dass damit Nachteile hinsichtlich des Tragekom- forts und des Aussehens in Kauf genommen werden müssen. Weiters können dadurch Zwischen- bzw.

   Deckschichten oder gesamte bandförmige Gegenstände hergestellt werden, die sich in ihren Trage- und Beanspruchungseigenschaften nur unwesentlich von bandförmigen Gegenständen aus vollen Lederschichten unterscheiden, wobei damit noch der Vorteil erzielt wird, dass diesen Schich- 

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 ten unter Vermeidung von mehreren zusätzlichen Kleberschichten eine beliebige Raumform erteilt werden kann. 



   Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 2 ist es auch möglich, die kleinsten Restbe- stände von Leder noch zur Herstellung derartiger bandförmiger Gegenstände bzw. dessen Deck- und/oder Zwischenschichten zu verwenden. 



   Die feine Verteilung der Fasermaterialien, gemäss Patentanspruch 3, eröffnet eine hohe Elasti- zität und Geschmeidigkeit sowie einen geringen Biegewiderstand, sodass aus derartigem Material hergestellte Gegenstände z.B. auch als Uhrarmbänder benutzt werden können, die aufgrund Ihrer Verwendung sehr starken Verformungen unterliegen. 



   Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 4 wird eine gute Verzahnung der einzelnen Fasern und damit die Herstellung einer auch auf Zug und Biegung hochbelastbaren Schichte ermöglicht. 



   Des weiteren ist gemäss Patentanspruch 5 auch die Verwendung von zusammenpressbaren Fasermaterialien möglich, sodass die Dichte eines daraus hergestellten bandförmigen Gegenstan- des oder einer derartigen Schichte durch entsprechende Verdichtung gesteuert werden kann, wo- bei durch das Einspannen der Fasermaterialien des Multicompoundwerkstoffes über das Binde- mittel oder durch die Korgulation diese verdichtete Lage und damit die gewünschte Dichte auch bei sonst elastisch wieder in ihre Ausgangslage rückstellbaren Materialien erzielt werden kann. 



   Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausgestaltung nach Patentanspruch 6, da durch die Wahl der Menge an Bindemittel sowohl die Elastizität als auch die Festigkeitseigenschaften in Abhängigkeit vom Fasermaterial und gegebenenfalls Füllmaterial an die unterschiedlichen Einsatzzwecke ein- fach angepasst werden kann. 



   Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung nach Patentanspruch 7, da dadurch hinsichtlich der unterschiedlichen Beanspruchungsarten wie Zug und Biegung durch die entsprechende Wahl der Materialien eine einfache Anpassung bei gleichbleibenden Grundverarbeitungsmöglichkeiten erhalten wird. 



   Die Ausführungsvariante nach Patentanspruch 8 ermöglicht den Aufbau von räumlichen Deck- bzw. Zwischenschichten unter Ausnutzung der unterschiedlichsten Rest- bzw. Primärmaterialien. 



   Es ist aber auch eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 9 möglich, da dadurch eine höhere Festigkeit aufweisende Schichte, die beispielsweise eine Tragschichte bilden und eine gröbere Konsistenz und dadurch einen festeren Zusammenhalt und einen grösseren Biegewiderstand auf- weisen als die Schichten aus feineren Materialien, erreicht werden. 



   Eine günstige Bindung und ein gutes biologisches Gesamtergebnis wird durch die Ausbildung nach Patentanspruch 10erreicht. 



   Verschiedene vereinfachte Verbindungs- und Befestigungsmöglichkeiten und eine unter- schiedliche Elastizität der hergestellten Gegenstände können durch die weiteren Ausführungsvari- anten gemäss den Patentansprüchen 11 bis 13 erreicht werden. 



   Die weitere Ausbildung nach Patentanspruch 14 ermöglicht ein Herabsetzen der Adhäsion zwi- schen der eingebrachten Schichte und den Formwandungen eines Formwerkzeuges, wodurch ein beschädigungsfreies Entnehmen der Schichte in noch feuchtem Zustand auch bei komplizierten räumlichen Formgebungen erzielt wird. 



   Eine verbesserte Elastizität und Biegebeanspruchbarkeit der Gegenstände wird durch das Merkmal nach Patentanspruch 15 erzielt. 



   Vorteilhaft ist auch eine Ausgestaltung des bandförmigen Gegenstandes, insbesondere als Uhrarmband, welches aus zwei untereinander verbundenen Deckschichten besteht und gemäss Patentanspruch 16 ausgebildet ist. Dadurch dass eine Zwischenschichte oder zumindest eine Deck- lage aus der Schichte aus Faser- und gegebenenfalls Füllmaterial sowie Binder besteht, können die Elastizitäts- und Festigkeitseigenschaften solcher Uhrbänder, sowie der Tragekomfort und ins- besondere die Wasserdampfdiffusionsfestigkeit einfach an die unterschiedlichen Einsatzbereiche angepasst werden. 



   Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 17 wird in vorteilhafter Weise erreicht, dass, wenn eine der Deckschichten durch die erfindungsgemässe Schichte gebildet ist, diese direkt auf die weitere Deckschicht aufgebracht bzw. aufextrudiert oder aufgespritzt werden kann. 



   Es ist aber auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 18 möglich, wodurch ein fester Zusammenhalt und eine hochfeste Tragschichte erreicht werden kann, welche bei der räumlichen 

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 Verformung aufgrund der feineren Struktur und der höheren Elastizität der feinkömigeren Deck- schichten weniger Widerstand bei der Verformung des Gegenstandes aufbaut. Ausserdem kann das Eindringen von Feuchtigkeit bzw. Flüssigkeit in die Deckschichten bedingt durch die feinere Struktur und die höhere Dichte vermieden werden. 



   Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 19, da dadurch unter Verwendung einer gleichzeitig als Verstärkung wirkenden Trägerschichte der Multicompoundwerkstoff in noch nicht ausgehärtetem, formbarem Zustand aufgebracht und beim Aufbringen bzw Anformen mit dieser verbunden werden kann. 



   Durch die Ausführungsvariante nach Patentanspruch 20 wird neben der Herstellung einer op- tisch durchgehenden Seitenkante der Anschlussbereich zwischen den Deckschichten und der Trä- gerschichte überdeckt und damit die Gefahr eines Ablösens der Deckschichte von der Träger- schichte verringert. 



   Die Weiterbildung nach Patentanspruch 21 ermöglicht es, die Stirnseite der Deckschichte und gegebenenfalls der Trägerschichte mit einer entsprechend dicken Materialschichte zu umgeben, sodass eine Beschädigung des bandförmigen Gegenstandes in den hoch beanspruchten Stirnkan- tenbereichen, insbesondere wenn diese als Uhrband eingesetzt sind, vermieden und damit die Lebensdauer derartiger bandförmiger Gegenstände erheblich erhöht werden kann. 



   Die Ausführungsvariante nach Patentanspruch 22 ermöglicht die Verwendung einer Deck- schichte bzw. einer Trägerschichte oder einer Verstärkungsschichte als Formflächen zur Herstel- lung einer weiteren Deckschichte oder Zwischenschichte, wodurch die Anzahl der Arbeitsvorgänge zur Herstellung eines bandförmigen Gegenstandes verringert werden kann. 



   Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 23 wird eine vielfältige Gestaltungsmöglichkeit und designmässige Ausbildung bei ein- und demselben Herstellungsverfahren ermöglicht 
Von Vorteil ist auch eine Ausgestaltung nach Patentanspruch 24, da dadurch die Oberfläche einer Decklage vor allem dann, wenn diese als erfindungsgemässe Schichte ausgebildet ist, vor einem Ausfransen bzw. Herauslösen von einzelnen Fasern bzw. Fäden in einfacher Weise ge- schützt werden kann. 



   Durch die Weiterbildung nach Patentanspruch 25 wird eine strapazierfähige Oberfläche ge- schaffen, die es trotzdem ermöglicht, die Struktur der Deckschichte zu erkennen und andererseits die Herstellung der Deckschichte aus Fasern bzw. Fasermaterialien ermöglicht. 



   Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Patentanspruch 26, da dadurch insbesondere beim Tragen eines bandartigen Gegenstandes auf der Hautoberfläche das Abdampfen der Körper- flüssigkeit nicht behindert und dadurch ein hoher Tragekomfort erreicht wird. 



   Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung gemäss den Patentansprüchen 27 und 28, da dadurch die Verarbeitung des Multicompoundwerkstoffes, insbesondere über Extruder und der Anformung an Träger- bzw Deckschichten erleichtert wird und andererseits die Deckschichten nach der Aus- härtung eine ausreichende Elastizität und ein ausreichendes Haftungsvermögen aufweisen. 



   Vorteilhaft ist durch die Weiterbildung nach Patenanspruch 29, dass eine definierte Aushärtung des Klebers erfolgt und ausserdem ein nachträgliches Ausdampfen von Kleberbestandteilen durch die chemische Abbindung durch das Lösemittel verhindert werden kann. Damit können gegebe- nenfalls auch günstige Antiallergieeigenschaften erreicht werden. 



   Durch die Ausführungsvarianten nach Patentanspruch 30 und 31 wird mit Vorteil erreicht, dass dadurch die Befestigung von Bauteilen, die einer ausreissfesten Halterung bedürfen und im Endbe- reich der bandförmigen Gegenstände angeordnet sind, erheblich verbessert werden kann 
Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Herstellung von bandförmigen Gegenständen, wie ein Uhrband oder Gürtel, bei welchem Fasermaterialien aus Natur- und/oder Kunststoffmate- rialien endlicher Länge mit einem Bindemittel versetzt und so nach dem Trocknen zu einer Schich- te miteinander verbunden werden. 



   Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermaterialien auf eine Länge zwi- schen 5  m und 10 mm, bevorzugt 0,1 mm bis 3 mm, gebracht werden, worauf dieses Faserma- terial mit einem Lösemittel, dem Bindemittel, einem Weichmacher und Entformmittel und gegebe- nenfalls mit Füllmaterialien vermischt und mechanisch in einen pastenförmigen Zustand durch- mischt wird, wonach das Gemisch verdichtet und in einen Formhohlraum eingepresst wird und danach die Schichte aus dem Formhohlraum entnommen und ausserhalb des Formhohlraums getrocknet wird.

   Vorteilhaft ist bei dieser Lösung, dass das Gemisch aus Fasermaterialien und 

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 Bindemittel, welches einen Multicompoundwerkstoff bildet, der gegebenenfalls auch mit Füllmate- rialien versetzt werden kann, in einem einfachen Mischverfahren unter Verwendung vor allem auch von organischen Bestandteilen, wie beispielsweise Leder und anderen Naturmaterialien hergestellt und in einem Formverfahren, beispielsweise einem Extrusions- oder Spritzverfahren in eine Form zur Formgebung eingebracht werden kann, wodurch die Verarbeitung derartiger pastenförmiger Massen erheblich erleichtert wird, ohne dass dazu durch Wärme und/oder Druck verflüssigte Kunst- stoffe zur Bindung benötigt werden.

   Darüber hinaus wird die Herstellung sehr dichter und feinpo- riger Deckschichten aus dem Recyclingmaterial ermöglicht, und es ist dadurch in einfacher Weise möglich, Gegenstände, insbesondere Uhrbänder, nur aus Recyclingmaterialien, beispielsweise Leder, herzustellen. Darüber hinaus ist es dadurch möglich, in einfacher Weise entsprechend der Vorgangsweise bei den früheren Uhrbändern aus Leder oder Kunststoff die Öse aus den gleichen Deckschichtmaterialien herzustellen wie den übrigen Gegenstand und trotzdem eine hohe Ausreiss- festigkeit und eine hohe Zugfestigkeit zu erreichen. 



   Vorteilhaft ist aber auch ein Vorgehen nach Patentanspruch 33, da dadurch die Dichte und die Festigkeit der einzelnen Deckschichten durch die vorhergehende Herstellung eines Blockes auch über eine grössere Anzahl von Deckschichten konstant gehalten werden kann. 



   Durch den Ablauf des Verfahrens nach Patentanspruch 34 ist es möglich, neben einer ge- zielten Verstärkung eines bandförmigen Gegenstandes auch dessen Behandlung, insbesondere Trocknung nach dem Aufbringen einer oder mehrerer Schichten zu beschleunigen, da beispiels- weise in der jeweiligen Form nicht abgewartet werden muss, bis das Bindemittel vollständig aus- gehärtet hat, sondern nur abzuwarten ist, bis die Schichte so formstabil ist, dass sie ohne sich von der Trägerschichte zu lösen, aus dem Formhohlraum entnommen werden kann. 



   Durch ein Vorgehen nach Patentanspruch 35 ist es möglich, nunmehr auch bandförmige Gegenstände, die aus mehreren Schichten bestehen, nur aus den erfindungsgemässen Schichten herzustellen. 



   Durch die Massnahmen nach Patentanspruch 36 wird erzielt, dass beispielsweise die feinpori- gere und einen höheren Schutz gegen Feuchtigkeit bewirkende Schichte nicht nur über eine Ober- fläche einer darunter angeordneten grobporigen Schichte, sondern auch über deren Seitenkanten nach unten gezogen sein kann, sodass im Inneren eines derartigen Gegenstandes, beispielsweise zur Herstellung einer Kemschichte mit grobporigen bzw. längeren Fasern und Fäden bzw. Füll- materialien gearbeitet werden kann, wodurch beispielsweise höhere Zug- und Reissfestigkeiten für den Gegenstand ermöglicht werden. 



   Schliesslich wird durch das Aufbringen von mehr als einer Schichte in einem Arbeitsvorgang gemäss Patentanspruch 37 ermöglicht, dass in einem Formhohlraum mehrere entsprechende Schichten hergestellt werden können, wobei diese Schichten gleichzeitig auf zwei gegenüber- liegenden Oberflächen oder unmittelbar aufeinanderfolgend aufgebracht werden können. Dadurch wird die Anzahl der Einzelarbeitsvorgänge zur Herstellung eines mehrlagigen bandförmigen Gegenstandes verringert. 



   Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiele erläutert. 



   Es zeigen:   Fig. 1 ein Uhrarmband mit einer erfindungsgemäss ausgebildeten Zwischenschichte in   
Draufsicht und vereinfachter, schematischer Darstellung; 
Fig. 2 den Bandteil des Uhrarmbandes nach Fig. 1 in Seitenansicht, geschnitten und ver- grössertem Massstab; 
Fig. 3 den Bandteil nach Fig. 2 in Draufsicht; 
Fig. 4 den Bandteil nach Fig. 3 in Stirnansicht, geschnitten, gemäss den Linien IV-IV in Fig.3;   Fig. 5   eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Bandteils in Seitenansicht, geschnitten ; 
Fig. 6 eine andere Ausführungsvariante eines bandförmigen Gegenstandes in Stirnansicht, geschnitten ; 
Fig. 7 ein anderes, erfindungsgemässes Bandteil mit einer Zwischenschichte in Seiten- ansicht, geschnitten;

   
Fig. 8 die Zwischenschichte nach Fig. 7 in Stirnansicht, geschnitten, gemäss den Linien VIII- 
VIII in Fig. 7 und vergrössertem Massstab; 

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Fig. 9 eine erfindungsgemässe Zwischenschichte, die auf einer Verstärkungsschichte ange- ordnet ist, in Seitenansicht, geschnitten; 
Fig 10 einen bandförmigen Gegenstand unter Verwendung einer erfindungsgemässen Zwi- schenschichte in Seitenansicht, geschnitten, mit einem zwischen der Decklage und der Zwischenschichte angeordneten Einlageteil in Seitenansicht, geschnitten; 
Fig. 11 einen bandförmigen Gegenstand unter Verwendung einer erfindungsgemässen Zwi- schenschichte mit in die Zwischenschichte eingebetteten bzw. zwischen der Zwi- schenschichte und einer Decklage angeordneten Verstärkungselementen in Seiten- ansicht, geschnitten. 



   In Fig. 1 sind bandförmige Gegenstände 1 und 2, die beispielsweise einen Band- und einen   Ösenteil   eines Uhrarmbandes 3 für eine Uhr 4 bilden, dargestellt. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, dass diese bandförmigen Gegenstände 1,2 als Gürtel, Schlaufen, Befestigungsgurte, Tragbänder oder dgl. bilden können. Jeder der Gegenstände 1 und 2 ist über eine Gelenkanord- nung 5 mit einem Uhrgehäuse 6 verbunden. Diese Gelenkanordnung 5 umfasst einen im Uhrge- häuse 6 gehalterten Gelenkstift 7, der die Gegenstände 1,2 in einer Öse 8,9 durchsetzt. 



   Am Gegenstand 2 ist in dem dem Uhrgehäuse 6 gegenüberliegenden Endbereich eine Schnal- le 10 befestigt bzw. schwenkbar gelagert. 



   In den Fig. 2 bis 4 ist der Gegenstand 1, nämlich die eine Schichte 11 bildende Zwischen- schichte 12 und die diese Zwischenschichte 12 aufnehmende Deckschichte 13 dargestellt. Die Deckschichte 13 kann dabei durch einen Streifen bzw. eine Folie aus Leder oder Kunststoff, Textil oder anderen beliebigen Materialien gebildet sein. Weiters kann diese Deckschichte 13 z. B. bei Verwendung von Textilien als Gewebe, Gewirke, Netz oder Gitter ausgebildet sein. Die Zwischen- schichte 12 ist unmittelbar auf die Deckschichte 13 aufgebracht und mit dieser durch einen Anform- vorgang verbunden. 



   Wie aus den Darstellungen in den Fig. 2 bis 4 weiters zu ersehen ist, weist der Gegenstand eine räumlich gekrümmte Raumform auf und ist beispielsweise in den Randbereichen mit Erhöhun- gen 14 und im Mittelbereich mit einer zusätzlichen Erhöhung 15 versehen, die, wie am besten aus Fig. 1 zu ersehen ist, sich zwischen der Gelenkanordnung 5 und Öffnungen 16 für den Stift der Schnalle 10 befindet, sich aber auch weiter in Richtung der von der Gelenkanordnung 5 abgewen- deten Bandendes erstrecken kann 
Die erfindungsgemässe Schichte 11besteht, wie schematisch in Fig. 4 dargestellt, aus einem Fasermaterial 17, welches sich aus einem Gemisch aus Fasern 18, Elementarfasern 19 und Füll- materialien 20 zusammensetzt.

   Dieses Gemisch umfasst 50 % bis 90 % des Volumens der Zwi- schenschichte 12 in unverdichtetem Zustand. 10 % bis 50 % des Volumens der Zwischenschichte 12 werden durch ein Bindemittel 21 gebildet. 



   Die Fasermaterialien 17 können dabei aus Natur- und/oder Kunststoffmaterialien bestehen. 



  Bevorzugt handelt es sich bei dem Fasermaterial 17 um Fasern 18, Elementarfasern 19, gegebe- nenfalls aber auch um Fibrillen und Protofibrillen aus Leder bzw. Kunstleder. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, diesem Gemisch aus Fasermaterialien 17, Fasern 18 bzw. Fäden oder Ele- mentarfasern 19, Fibrillen oder Protofibrillen von Naturfasern, wie Baumwolle oder Kamelhaar oder anderen Natur- oder Kunstmaterialien, zuzusetzen. Es ist auch möglich, Zellulosefasern, Zellstoff oder aus Recyclingkunststoffen oder Naturmaterialien gewonnene Fasern bzw. Flocken diesem Gemisch zuzusetzen. So ist es unter anderem auch möglich, Fasern 18 bzw. Fäden oder Elemen- tarfasern 19 aus Graphit und/oder Keramik und/oder Silber und/oder Glas beizugeben, um bei- spielsweise eine hohe Festigkeit zu erreichen. 



   Dieses Gemisch aus Fasermaterialien 17 wird mit dem Bindemittel 21 vermischt. Dieses Binde- mittel 21 kann durch Latex, Polyurethandispersionen, Kunstharz, Polyacrylatdispersionen mit Weichmacher, Naturkautschuk oder einem beliebigen anderen Dispersionsklebstoff gebildet wer- den. 



   Bevorzugt werden Bindemittel 21 eingesetzt, die aus Naturmaterialien, beispielsweise koagu- lierenden Materialien, gebildet sind, um unter Einwirkung beispielsweise von Druck oder Tempe- ratur, auszukoagulieren oder die Klebewirkung zu entwickeln, sodass die Fasermaterialien 17 in ihrer verdichteten Lage durch das Bindemittel 21 fixiert bzw. festgehalten werden können Diese Verbindung kann über eine Kovalenz, eine Elektrovalenz, eine Komplexbindung oder eine Wasser- stoffbrückenbindung erfolgen. 

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   Durch die Grösse der Verdichtung bzw. des Verdichtungsfaktors und die Grösse der Fasern 18 bzw. Fasermaterialien 17 und die Art des verwendeten Bindemittels 21 ist es auch möglich, die Oberflächenstruktur der Schichte 11zu beeinflussen und diese rauher oder glatter auszubilden. 



  Für die Herstellung der Schichte 11 haben sich nun vor allem Fasermaterialien 17 als vorteilhaft erwiesen, die eine Länge zwischen 5  m und 10 mm, bevorzugt 0,1 mm bis 3 mm aufweisen und deren Faserdurchmesser zwischen 0,0015 um und 300   \im,   bevorzugt zwischen 20  m und 200   [im   beträgt. Vor allem ist es des weiteren auch möglich, Füllmaterialien 20 zu verwenden, die durch Holzspäne, Kork, Silberfäden, Kamelhaar, Mikroglaskugeln, Baumwolle, Zellstoff oder ande- ren Materialien gebildet sind. 



   Um, falls gewünscht, zu erreichen, dass die Schichte 11 gut durchlüftet wird und vor allem eine geringe Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl aufweist, ist es bei einer Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Schichte 11 möglich, dass Naturmaterialien bzw. Kunststoffmaterialien als Fasermaterialien 17 verwendet werden, die dem Durchtritt von Wasserdampf einen geringen Widerstand entgegensetzen. Dies bedeutet, dass eine Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl in jedem Fall kleiner als 100.000 ist. 



   Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, dass ein Grossteil der Fasermaterialien 17 des Gemi- sches eine sehr niedrige Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl aufweist und/oder dadurch, dass auch das Bindemittel 21 eine entsprechend niedrige Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl auf- weist. Wird im Gemisch beispielsweise ein höherer Anteil an wasserdampfundurchlässigen Mate- rialien, wie beispielsweise Mikroglaskugeln, Metallfäden, Fasermaterialien 17 aus Metall oder was- serdampfdiffusionsfesten Kunststoffen verwendet, so ist darauf zu achten, dass das Bindemittel 21 einen entsprechend geringen Widerstand gegen die Wasserdampfdiffusion bzw. Gasdiffusion auf- weist.

   Besteht dagegen das Fasermaterial 17 zum überwiegenden Teil aus Leder, welches der Wasserdampfdiffusion einen relativ geringen Widerstand entgegensetzt, kann das Bindemittel 21 beispielsweise eine höhere Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl aufweisen. 



   Der Vorteil der Ausbildung einer Schichte 11 mit den zuvor beschriebenen Charakteristiken liegt darin, dass damit eine Anpassung der Wasserdampfdurchlässigkeit und der Gasdurchläs- sigkeit an verschiedene Einsatzzwecke und/oder Deckschichtmaterialien möglich ist, sodass vor allem dann, wenn die Gegenstände 1,2 mit der erfindungsgemässen Zwischenschichte 12 am Kör- per getragen werden, wie dies beispielsweise bei Uhrarmbändern 3 der Fall ist, diese einen hohen Tragekomfort aufweisen und dieser Tragekomfort beispielsweise von einem zur Gänze aus einem Leder bestehenden Band nicht zu unterscheiden ist.

   Durch die Verwendung der Schichte 11wird jedoch gegenüber einem Vollederband die Möglichkeit eröffnet, mit geringwertigeren Materialien das gleiche Ergebnis zu erlangen, wodurch eine kostengünstige Herstellung von hochwertigen Gegenständen 1, 2 möglich ist, und gleichzeitig kann dadurch eine Restverwertung von Abschnit- ten bei der Herstellung der Lederschichten in vorteilhafter Weise erfolgen. 



   Dazu kommt, dass durch die entsprechende Ausformung und Verdichtung und dem Zusatz von entsprechenden Bindemitteln 21 eine universelle Anpassbarkeit der Schichte 11 an unterschiedliche Kundenwünsche und Einsatzbedingungen, beispielsweise unterschiedliche Biegebeanspruchun- gen, Dehnungsbeanspruchungen oder auch Druckfestigkeiten erfolgen kann, wie dies bei dünnen Lederschichten, wie sie üblicherweise zur Herstellung derartiger Gegenstände 1, 2, insbesondere bei Uhrarmbändern 3, verwendet werden, nicht möglich ist. 



   Durch das verwendete Bindemittel 21 bzw. auch die Füllmaterialien 20 kann eine ausreichende Verfestigung der einzelnen Fasermaterialien 17 erfolgen. Selbstverständlich ist es aber auch mög- lich, dass bei Einsatz eines anderen Bindemittels 21 auch durch dieses Bindemittel 21 gleichzeitig mit der Herstellung des Verbundes zwischen den Fasermaterialien 17 deren Befestigung und Ver- bindung mit weiteren lederartigen oder ähnlichen Schichten 11 oder mit einer oder mehreren Deck- schichte 13 erfolgen kann. Dadurch kann die Deckschichte 13 gleichzeitig als Trägermaterial bzw. 



  Trägerschichte und Auflagefläche für die Schichte 11 verwendet werden. Vor allem stellt auch dann, wenn zur Vermeidung von zu hoher Versteifung der Zwischenschichte 12 die Anwendung von zusätzlichen Bindemitteln 21 im Bereich der von der Deckschichte 13 abgewandten Ober- fläche 22 der Schichte 11 vermieden wird und daher die Anbindung von Fasermaterialien 17 nicht so dauerhaft ist, die Weiterverarbeitung derartiger Halbzeuge aus der Deckschichte 13 und der Zwischenschichte 12 kein Problem dar. 



   Der Vorteil dieser Lösung liegt vor allem auch darin, dass beispielsweise bei Anordnung einer 

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 weiteren Deckschichte 23 diese über eine auf diese aufgebrachte Kleberschichte 24 mit der Ober- fläche 22 der Zwischenschichte 12 verbunden werden kann, sodass durch das Eindringen eines Klebers 25 der Kleberschichte 24 in die Hohlräume der Schichte 11eine feste Bindung bzw. Ver- bindung mit den Fasermaterialien 17 nicht nur im Oberflächenbereich, sondern auch in den darun- terliegenden Bereichen erzielt wird, wie dies schematisch durch die in die tieferen Bereiche der Schichte 11eindringende Schraffur gezeigt ist. Dadurch wird eine ausreissfeste und die Dehnungs- und Druckkräfte während der räumlichen Verformung solcher Gegenstände 1,2 aufnehmende Konsistenz des Gegenstandes 1 erzielt. 



   Es kann der Anteil an Fasermaterial 17 aus Leder ca. 25 %, vom Kleber 25 40 % und vom Ent- formmittel ca. 5 % betragen. Ein Teil des Entformmittels kann pastenförmig sein und eine grössere Viskosität als 3. 000 mPa sec aufweisen und vorzugsweise durch Isobuthyle in Mineralöl gebildet sein und der Rest des Entformmittels ist flüssig und weist eine Viskosität von grösser 1 mPa sec auf 
Wie weiteres in den Fig. 2 bis 4 schematisch angedeutet ist, ist es zumindest in einem, - bevorzugt den die Öse 8 ausbildenden - Endbereich möglich, eine Einlage 26 vorzusehen, die zwi-schen der Deckschichte 13 und der Zwischenschichte 12 eingebettet bzw. angeordnet ist und diese über einen Teil ihrer Länge überlappt. Wie schematisch angedeutet kann durch Einwärts- schwenken dieser Einlage 26 die Öse 8 ausgebildet werden.

   Diese Einlage 26 dient vor allem der Verstärkung und der ausreissfesten Halterung des Gelenkstiftes 7 der Gelenkanordnung 5. Ist die Schichte 11 als Zwischenschichte 12 ausgebildet und ist auf der von der Deckschichte 13 abge- wandten Seite ebenfalls die Deckschichte 23 angeordnet, kann sich diese bis zu einem von der Schichte 11abgewendeten Stirnende 27 der Einlage 26 oder auch weiter erstrecken. Bevorzugt wird als Material für die Einlage 26 ein Material mit hoher Zug- bzw. Reissfestigkeit gewählt. So können hierfür Netze, Gitter, Gewirke aus Fäden, aus Natur- bzw. Kunststoffmaterialien bzw. 



  Metallen ebenso eingesetzt werden, wie Kunststoffolien, die beispielsweise auch mit Durchbrüchen versehen sein können. Eine Länge 28 richtet sich dabei nach den in etwa auftretenden Kräften und der zu deren einwandfreien Übertragung benötigten Haftungsflächen. 



   Bei einer weiteren Ausführungsmöglichkeit eines Gegenstandes 1 gemäss Fig. 5 ist dargestellt, dass eine Schichte 11, die aus den zuvor geschilderten Materialien ausgebildet sein kann, wieder- um auf eine als Deckschichte 13 ausgebildete Trägerschichte 29 aufgebracht ist. Die Schichte 11, die beispielsweise gleichzeitig die Oberfläche des Gegenstandes 1 auf der von der Deckschichte 13 abgewendeten Seite bildet, weist wiederum eine durch Formgebung hergestellte Raumform auf. 



  Im Gegensatz zu der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsvariante ist nunmehr zur Herstel- lung einer Öse 8 keine eigene Einlage 26 - wie in Fig. 2 dargestellt - angeordnet, um die Öse 8 herzustellen, sondern es ist vielmehr das Material der Schichte 11, wie beispielsweise schematisch durch die dichtere Schraffur angedeutet, z. B. von einer Ausgangsdicke 30 auf eine Enddicke 31 verdichtet und weist damit eine wesentlich höhere Biege- und Zugfestigkeit auf als die Schichte 11 über die Länge der Deckschichte 13. Damit kann der derart gebildete, mit einem höheren Raum- gewicht versehene Fortsatz 32, der jedoch in beiden Endbereichen des Gegenstandes 1 ange- ordnet sein kann, wie wiederum mit strichlierten Linien angedeutet, umgeschlagen und zur Bildung der Öse 8 herangezogen werden. 



   Ist der Gegenstand 1 beispielsweise wie der Gegenstand 2 in seinen beiden Stirnendbereichen mit einer Öse 9 zur Aufnahme des Gelenkstiftes 7 der Gelenkanordnung 5 bzw. der Schnalle 10 ausgebildet, so kann in beiden Endbereichen des Gegenstandes 1 ein derartiger Fortsatz 32 ange- ordnet sein. 



   Selbstverständlich ist das Verhältnis der Ausgangsdicke 30 zur Enddicke 31 in Abhängigkeit von den gewünschten Festigkeitswerten festlegbar, und es ist unter anderem auch möglich längere schematisch angedeutete Fäden oder Fasern 33 vorzusehen, die sich von der Schichte 11 bis in die Fortsätze 32 erstrecken, um eine höhere Ausreissfestigkeit und einen besseren Halt zu gewähr- leisten. 



   In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsvariante eines Gegenstandes 1 gezeigt, bei dem eine Schichte 11in einem eigenen Arbeitsvorgang hergestellt werden kann. Diese Schichte 11besteht wiederum aus Fasermaterialien 17, z. B. aus Fasern 18, aus Leder und gegebenenfalls Zellstoff. 



  Ein mögliches Gemisch für die Zwischenschichte 12 kann beispielsweise aus 75 % des Gewichtes oder Volumens durch Fasern 18 aus Leder und 25 % des Gewichtes oder Volumens, Füllmaterial 

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 20 und Bindemittel 21, gebildet sein, oder es kann eines der Gemische, wie sie im Zusammenhang mit den anderen Ausführungsbeispielen beschreiben sind, verwendet werden. 



   Bevorzugt ist das Verhältnis von groben Fasern 18 zu schmierigen Fasern 18 etwa 90:10, d.h. der Anteil der groben Fasem überwiegt mit 90 % bei weitem Um bei dieser Bindung eine aus- reichende Flexibilität zu erreichen, ist es möglich, diesem Gemisch bzw. dem Bindemittel 21 einen Weichmacher 34, beispielsweise im Ausmass von 5 %, zuzusetzen. 



   Bei der Herstellung der Schichte 11 wird diese auf eine Trägerschichte 35 aufgebracht, die durch ein Gewirke, Gewebe, Vlies, Gitter oder Ähnliches aus Natur- oder Kunstfasern bzw. Metall oder eine Folie aus diesen Materialien gegebenenfalls mit Durchbrüchen gebildet sein kann. 



   Nach Herstellung dieser Schichte 11und deren Aushärtung, wobei das Anhaften der Schichte 11auf einer dieser zugewandten Oberfläche 36 der Trägerschichte 35 durch das dem Gemisch innewohnende Bindemittel 21 erfolgen kann, oder durch eine zusätzliche auf die Trägerschichte 35 aufgebrachte, schematisch durch strichlierte Linien angedeutet Kleberschichte 37 kann dann bei- spielsweise eine weitere als Deckschichte 38 dienende Schichte 11aufgebracht werden. Diese durch die Schichte 11gebildete Deckschichte 38 kann beispielsweise bei einem Uhrarmband eine auf der Haut des Benutzers aufliegende von der Trägerschichte 35 abgewandte Oberfläche 39 bil- den.

   Sie wird dabei an eine der Oberfläche 36 gegenüberliegende Oberfläche 40 der Träger- schichte 35 angeformt, sodass sie mit dem der Schichte 11 innewohnenden Bindemittel 21 oder über eine zusätzliche Kleberschichte 37, die wiederum schematisch durch strichpunktierte Linien angedeutet ist, mit der Oberfläche 40 fest verbunden wird. 



   Ist die Konsistenz der Schichte 11so gewählt, dass diese äusserst feinporig ist bzw. einen inten- siven Zusammenhalt der einzelnen Fasermaterialien 17 aus Fasern 18 bzw. Fäden oder Elemen- tarfasern 19 aufweist, so ist eine Versiegelung der Oberfläche 39 nicht mehr erforderlich. 



   Es kann jedoch beispielsweise die eine äussere Deckschichte 41 bildende Schichte 11an ihrer von der Trägerschichte 35 abgewendeten Oberfläche 42 und/oder die die Deckschichte 38 bilden- de Schichte 11 an ihrer ebenfalls von der Trägerschichte 35 abgewendeten Oberfläche 39 mit einer Oberflächenschichte 43, welche nur teilweise angedeutet ist, beispielsweise aus einem trans- parenten Lack, versehen sein, der sowohl die Geschmeidigkeit dieser Oberflächen 42 und 39 erhö- hen als auch das Eindringen von Feuchtigkeit bzw. Schmutz in den Multicompoundwerkstoff ver- hindern kann. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Oberflächenschichte 43 auch aus einem Binde- mittel 21 herzustellen, welches dann in die Oberfläche 39 und 42 bzw. in die Hohlräume zwischen den einzelnen Fasem 18 bzw. Elementarfasern 19 eindringen kann und somit eine feste Haftung ergibt. Eine derartige Versiegelung mit einem Bindemittel 21 kann sich vor allem dann als vorteil- haft erweisen, wenn nach Herstellung dieses Halbzeuges auf die Oberflächen 39 eine Ober- flächenschichte 43 oder eine Decklage, beispielsweise aus Leder oder Kunststoff, aufgebracht werden soll. Wird dann ein aktivierbares Bindemittel 21 verwendet, bei welchem nach Aufbringen von Druck und Temperatur die Klebekraft des Bindemittels 21 vor der endgültigen Aushärtung nochmals wirksam wird, so kann dieses Bindemittel 21 gleichzeitig zur Befestigung solcher Deck- lagen 44 verwendet werden.

   Eine mögliche Ausbildung einer derartigen Decklage 44 ist mit strich- punktierten Linien im Bereich der der Oberfläche 39 zugewandten Oberflächenschichte 43 gezeigt. 



   Selbstverständlich kann aber die Oberflächenschichte 43 auch durch eine transparente, bevor- zugt geschmeidige, jedoch hochreissfeste Kunststoffolie gebildet sein. 



   Durch diese Ausführungsvarianten wird nun eine grosszügige Gestaltungsmöglichkeit eines der- artigen Gegenstandes 1 erreicht. So können nun beide dem Betrachter eines derartigen Gegen- standes 1 zugewandte Oberflächen 39 und 42 mit einem durch die verwendeten Fasern 18 bzw. 



  Elementarfasern 19 und Füllmaterialien 17 gebildeten Design gebildet sein bzw. können damit er- hebliche weitere zusätzliche Arbeitsvorgänge, wie das bisherige Spalten von Lederschichten bzw. das Herstellen und Aufbringen von weiteren Schichten, z. B. Kunststoffolien, eingespart werden. 



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Trägerschichte 35 räumlich verformt dargestellt, es ist aber ebenso möglich, dass diese Trägerschichte 35 ebenflächig ist. Bei der gewählten Ausfüh- rungsform werden Längsseitenkanten 45 des Gegenstandes 1 durch das die Deckschichte 41 bildende Material der Schichte 11 gebildet. Da dies den stärkeren Beanspruchungen von aussen, beispielsweise bei einem Uhrarmband 3 unterworfen sind, wenn die Deckschichte 38 beispiels- weise auf der Hautoberfläche des Trägers anliegt, kann die Zusammensetzung der Schichte 11, 

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 insbesondere der Anteil an Bindemittel 21 oder sonstigen Zusätzen so gewählt sein, dass diese Oberflächenschichte 43 eine höhere Dichte oder Widerstandsfähigkeit aufweist, als beispielsweise die die Deckschichte 38 bildende Schichte 11.

   Somit kann auch durch entsprechende Zusammen- setzung und Gestaltung der Schichte 11 auf die unterschiedlichen Anwendungsbereiche und Bean- spruchungen Rücksicht genommen werden. 



   Wird als Oberflächenschichte 43 ein Schutzlack bzw. eine flüssige Versiegelung oder dgl. Ver- wendet, so kann diese in den offenen Faserverbund, also in den sogenannten Mikrocompound- werkstoff, vor allem dann, wenn sie üblicherweise eine hohe Viskosität aufweist, eindringen, sodass das Herauslösen von einzelnen Fasern 18 aus den Oberflächen 42 und 39 während der weiteren Arbeitsvorgänge oder der späteren Benutzung unterbunden wird. 



   In der Fig. 7 ist eine andere Ausführungsvariante einer Schichte 11 dargestellt. Diese Schichte 11 kann, wie gezeigt, wiederum aus Fasermaterialien 17 bzw. einem Gemisch aus derartigen Fasermaterialien 17 bestehen. 



   Die einzelnen Fasern 18 bzw. die Füllmaterialien 20 sind wiederum über ein Bindemittel 21 untereinander verbunden Durch einen Press- bzw. Prägevorgang unter gegebenenfalls gleichzei- tiger Trocknung des Bindemittels 21 kann eine gewünschte Raumform der Schichte 11hergestellt werden. 



   Um die Verformung der Schichte 11bzw. die Flexibilität derselben zu erhöhen, ohne dass die Schichte 11 beispielsweise im Bereich ihrer Oberflächen 22 bricht, ist es möglich, im Inneren der Schichte 11 eine Verstärkungsschichte 46, beispielsweise aus einem Netz, Gitter, Gewirke, Ge- flecht, Matte oder Ähnlichem aus unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Metall, Glas, Keramik oder verschiedenem Kunststoff oder gegebenenfalls auch Naturfasern einzubringen. 



   Durch die Festlegung einer Breite der Verstärkungsschichte 46 im Verhältnis zu einer Gesamt- breite der Schichte 11 kann die Biegefestigkeit und der Zusammenhalt der Schichte 11 an die unterschiedlichen Einsatzbedingungen angepasst werden. Vor allem ist es beispielsweise bei einer geringeren Breite der Verstärkungsschichte 46 möglich, eine zu hohe Versteifung der Schichte 11 vor allem dann zu vermeiden, wenn die Schichte 11an ihrer Oberfläche 22 und 36 mit entspre- chenden Dekorschichten aus Kunststoff oder Leder, beispielsweise Kunststoffolien oder Naturle- derschichten oder Kunstlederschichten, zu einem Sandwichbauteil verbunden wird.

   Vor allem kann dann, wenn die Verstärkungsschichte 46 eine geringere Breite aufweist als die Breite der Schichte 11, die Schichte 11 auch gleichzeitig die Aussenschichte oder Oberflächenschichte bzw. überhaupt die Oberfläche der Schichte 11die äussere Oberfläche des Gegenstandes 1 bilden. 



   Bei der Herstellung der Schichte 11 kann diese auf eine Deckschichte 13, beispielsweise aus Leder oder einer Kunststoffolie oder ähnlichen Materialien, beispielsweise auch einem textilen Ge- webe, Vlies, Gewirke oder dgl. aufgebracht werden. Auch bei einer derartigen Ausgestaltung ist es wiederum möglich, zur Verstärkung des Gegenstandes 1 im Bereich der Ösen 8,9 - wie in Fig. 1 ersichtlich - eine Einlage 26 vorzusehen, die zusätzlich durch einen diesen überdeckenden Teil 47 der Schichte 11 der gegenüber dem übrigen Bereich der Schichte 11 auch ein wesentlich höheres Raumgewicht aufweist, verstärkt ist. 



   In Fig. 8 ist eine weitere Ausführungsvariante einer als Zwischenschichte 12 angeordneten Schichte 11 gezeigt, die wiederum aus Fasermaterialien 17 und einem Bindemittel 21 sowie gege- benenfalls aus Füllmaterialien 20 besteht und entsprechend den zuvor beschriebenen Ausfüh- rungsbeispielen ausgebildet sein kann. 



   Um die Herstellung einer derartigen Zwischenschichte 12 zu erleichtern, wird dabei das Ge- misch aus Fasermaterialien 17 und dem Bindemittel 21 auf die Trägerschichte 29 aufgebracht, die beispielsweise durch ein Gewebe oder ein Netz, Gitter, eine Matte oder dgl. oder auch eine per- forierte Folie aus den unterschiedlichsten Natur- und Kunstmaterialien, wie beispielsweise Metall, 
Glas, Keramik, Naturfasern, Kunstfasern oder Kunstleder, gebildet sein kann. 



   Durch diese Verwendung der Trägerschichte 29 kann beispielsweise die Festigkeit der Zwi- schenschichte 12 durch Kombination mit der Trägerschichte 29 wesentlich erhöht werden. So ist es unter anderem auch möglich, durch diese Trägerschichte 29 das Handling der Zwischen- schichte 12 während der Herstellung und dem Trocknen derselben zu vereinfachen, und es ist dadurch unter Umständen möglich, mit einer geringeren Menge an Bindemittel 21 das Auslangen zu finden. Dies hat den Vorteil, dass dadurch höher flexible Zwischenschichten 12 geschaffen wer- den können, wenn der Bindemittelanteil, der üblicherweise zu einer Versteifung der Zwischen 

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 schichte 12 führt, gering gehalten werden kann. Auf die Trägerschichte 29 kann dann eine Deck- schichte 13, beispielsweise aus einem Leder oder auch ein Kunststoffteil aufgebracht sein.

   Die Verbindung zwischen dieser Deckschichte 13 und der Trägerschichte 29 kann über Kleber oder durch direktes Aufspritzen der Deckschichte 13 auf der Trägerschichte 29 erfolgen. 



   Auch die Oberfläche 22 der Zwischenschichte 12 kann mit einer Deckschichte 23 umhüllt sein. 



  Diese Deckschichte 23 kann beispielsweise durch eine Kunststoffolie, einen Lederstreifen, Kunst- leder oder dgl. gebildet sein. Zur Formgestaltung und zur dauerhaften Befestigung dieser Deck- schichte 23 ist es weiters möglich, im Bereich der von Längsseitenkanten 48 Erhöhungen 14 vor- zusehen, die durch einen Einlageteil 49, beispielsweise eine Kederleiste aus Kunststoff oder ein Kunststoffröhrchen oder dgl. gebildet sein kann. Zwischen dem Einlageteil 49 und dem Mittel- bereich der Zwischenschichte 12 kann in der dadurch gebildeten nutförmigen Vertiefung 50 eine Naht 51 zur dauerhaften Verbindung der Deckschichte 13 mit der Deckschichte 23 und der Träger- schichte 29 sowie der Zwischenschichte 12 geschaffen werden.

   Selbstverständlich ist es auch möglich, dass dieser Einlageteil 49 nicht nur entlang der Längsseitenkanten der Zwischenschichte 12 bzw. der Deckschichte angeordnet sein kann, sondern es ist auch möglich, dass dieser Einlage- teil 49 zumindest entlang einer der beiden Stirnseitenkanten verläuft bzw. sich von einer Längssei- tenkante über zumindest eine Stirnseitenkante und die gegenüberliegende Längsseitenkante er- streckt. 



   Je nach der Ausgestaltung des Gegenstandes 1 ist es möglich, die Trägerschichte 29 so anzu- ordnen, dass sie unmittelbar an der äusseren Deckschichte 23 zur Anlage kommt, aber es ist auch ebenso möglich, dass sich die Zwischenschichte 12 zwischen der Trägerschichte 29 und der äusse- ren Deckschichte 23 bis in den Bereich einer Auflagefläche 52 des Gegenstandes 1 erstreckt. 



   In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsvariante eines erfindungsgemässen Gegenstandes 1 gezeigt, bei dem die Schichte 11beispielsweise auf eine durch ein Gewirke oder Gewebe 53 aus- gebildete Trägerschichte 29 aufgebracht ist. Diese Schichte 11 besteht, wie bereits anhand der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele erläutert, aus den Fasern 18 und Elementarfasern 19, die das Fasermaterial 17 bilden und über das Bindemittel 21 mit einem gegebenenfalls angeord- neten Füllmaterial 20 verbunden ist. 



   Zur Gestaltung bzw. partiellen Verstärkung einer derartigen Schichte 11ist es nunmehr mög- lich, Einlageteile 54 vorzusehen, die eine den gewünschten Verstärkungswirkungen angepasste Raumform aufweisen können. Diese Einlageteile 54 können wiederum aus den unterschiedlichsten Materialien, bevorzugt aber durch Leder oder Kunststoffteile gebildet sein. 



   In den Fig. 10 und 11 ist eine Ausführungsvariante eines Gegenstandes 1 gezeigt, bei dem im Endbereich einer Zwischenschichte 12 zusätzliche Verstärkungselemente 55 bzw. Befestigungs- elemente, beispielsweise durch ein Spritzguss- oder Giessverfahren hergestellte Kunststoffteile oder gegebenenfalls auch Metallteile oder Holzteile angeordnet sind. Im vorliegenden Fall sind diese Verstärkungselemente 55 durch eine Bohrung aufweisende zylinderförmige Teile zur Ausbildung von Ösen 8,9, beispielsweise bei Uhrarmbändern 3, für die Gelenkanordnung 5 zwischen dem Uhrgehäuse 6 und den Gegenständen 1,2, also den Teilen des Uhrarmbandes 3 ausgebildet.

   Um eine entsprechende Verankerung derselben in der Zwischenschichte 12 bzw. der Schichte 11bzw. zwischen dieser und der Deckschichten 13 und/oder 23 zu ermöglichen, sind diese mit Veranke- rungsteilen 56, beispielsweise vorspringenden Fahnen, Bändern, Fäden oder dgl. versehen, um über eine grosse Fläche eine innige Verbindung mit den Fasermaterialien 17 bzw. der Schichte 11 zu erzielen. Durch eine Länge 57 der   Verankerungsteile   56 kann eine notwendige Ausreisskraft in Abhängigkeit von den zulässigen Zugkräften der Schichte 11 festgelegt werden. 



   Wie insbesondere der Fig. 10 zusätzlich zu entnehmen ist, ist es auch möglich, Formelemente 58 zwischen der Zwischenschichte 12 und der Deckschichte 23 anzuordnen. Diese können auf die Oberfläche 22 der Zwischenschichte 12 aufgelegt oder in den Oberflächenbereich der Zwischen- schichte 12 eingebettet sein und aus unterschiedlichen Materialien, bevorzugt aus Kunststoff, be- stehen. 



   Dadurch ist es auch möglich, partielle Verstärkungen der Zwischenschichte 12 zu erzielen. 



   Weiters ist anhand des Ausführungsbeispieles in den Fig. 10 und 11 gezeigt, dass eine bei- spielsweise von einer Hand 59 eines Benutzers ausgehende Feuchtigkeit, beispielsweise ein sche- matisch durch gewellte Pfeile 60 eingezeichneter Wasserdampf, die beispielsweise aus Leder gebildete Deckschichte 13 anstandslos durchdringen kann. Wie weiters in dieser Darstellung 

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 gezeigt, kann nun durch die Verwendung der Fasermaterialien 17, die zu überwiegenden Teilen zumindest zu 30 % des Volumens aus Leder bzw. Lederresten bestehen, und aufgrund der hohen Wasserdampfdurchlässigkeit dieses Materials der Wasserdampf gemäss den weiters schematisch eingezeichneten Pfeilen 61 über eine Dicke 62 der Zwischenschichte 12 hindurchtreten.

   Dieser Wasserdampf durchtritt wird zwar durch das Bindemittel 21 gebremst, aufgrund der geringen Schichtdicken zwischen den einzelnen Fasermaterialien 17 wird jedoch immer noch eine ausrei- chende Wasserdampfdurchlässigkeit erzielt. 



   Dies hat den Vorteil, dass bei am Körper getragenen Gegenständen 1,2, beispielsweise Uhr- armbändern 3 oder dgl., ein angenehmer Tragekomfort erreicht wird, da ein Feuchtigkeitsstau zwi- schen der Hautoberfläche und dem Gegenstand 1 bzw. 2 verhindert ist. 



   Selbst für den Fall, dass eine von der Hautoberfläche abgewandte Deckschichte 23 nur eine äusserst geringe oder überhaupt keine Wasserdampfdurchlässigkeit aufweist, ist es aufgrund der Wasserdampfdurchlässigkeit der Zwischenschichte 12 möglich, den Wasserdampf über die Dicke 62 der Zwischenschichte 12 seitlich abzuführen, sodass trotzdem noch eine Verbesserung des Tra- gekomforts erzielt werden kann. 



   Als vorteilhaft kann es sich bei der Herstellung der einzelnen Schichten 11auch erweisen, Füll- materialien 20 zu verwenden, die durch Flocken aus Leder oder Lederabfällen oder Lederrecyc- lingteilen bestehen In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn die Flocken eine maximale Längsab- messung von 3 mm und eine Dicke von 0,5 mm aufweisen. Besonders bevorzugt sind Flocken, die eine Länge und Breite von 3 mm und eine Dicke von 0,5 mm aufweisen. Durch die Verwendung dieser Füllmaterialien in der Schichte 11 können grössere Verbindungsflächen und damit ein inni- gerer Zusammenhalt erzielt werden, der eine höhere Belastbarkeit der Gegenstände auf Zug bzw. 



  Biegung ermöglicht. 



   Vor allem bei der Herstellung der einzelnen Schichten ist es unter anderem auch vorteilhaft, wenn auf eine Träger- und/oder Zwischenschichte in einem Arbeitsvorgang, d. h. nachdem diese Träger- bzw. Zwischenschichte in einem Formnest positioniert wurde, mehrere erfindungsgemäss ausgestattete Schichten 11aufgebracht werden. Dieses Aufbringen in einem Arbeitsgang kann dadurch erfolgen, dass diese Schichten gleichzeitig, beispielsweise auf den einander gegenüber- liegenden Oberflächen der Träger- und/oder Zwischenschichte oder bei einer Aufspannung oder Positionierung derselben im Formnest, unmittelbar aufeinanderfolgend aufgebracht wird.

   Vor allem auch die Herstellung von Deckschichten erweist sich dann als vorteilhaft, wenn verfahrensgemäss diese Deckschichten aus einem Block, der aus Multicompoundwerkstoff hergestellt wird, durch Schälen, Schneiden oder Spalten hergestellt wird. 



   Es ist auch möglich, dass dem Multicompoundwerkstoff ein Trennmittel, insbesondere ein bio- logisch abbaubares   Öl   bzw. ein geringer Anteil von Silikon zugesetzt ist. Weiters kann dem Multi- compoundwerkstoff ein Farbstoff zugesetzt sein und/oder aus verschiedenen färbigen Grundmate- rialien bestehen. 



   Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäb- lich verzerrt dargestellt sind. 



   Es können auch alle oder einzelne Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele gegebenen- falls auch mit anderen Einzelmerkmalen von anderen Ausführungsbeispielen den Gegenstand von eigenständigen Erfindungen bilden. 

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Claims (37)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bandförmiger Gegenstand, wie ein Uhrband oder Gürtel, aus einem Fasermaterial mit Fa- sern endlicher Länge aus Natur- und/oder Kunststoffmaterialien, die mit einem Bindemittel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schichte (11) desselben durch einen Multicompoundwerkstoff gebildet ist, der aus einem Gemisch von 50 % bis 90 % aus dem Fasermaterial (17), z. B. den Fasern (18,33), Elementarfasern (19), Fibrillen, Protofibrillen, wovon zumindest ein Teil dieses Fasermaterials (17) aus Leder und/oder Kunstleder gebildet ist, und gegebenenfalls Füllmaterialien (20) sowie von 10 % bis 50 % aus dem Bindemittel (21)besteht. <Desc/Clms Page number 12>
  2. 2. Bandförmiger Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserma- terialien (17) eine Länge zwischen 5 m und 10 mm, bevorzugt 0,1 mm bis 3 mm, auf- weisen.
  3. 3. Bandförmiger Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Faserdurchmesser der Fasermaterialien (17) zwischen 0,0015 \im und 300 m, bevorzugt zwischen 20 m und 200 m beträgt.
  4. 4. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermaterialien (17) zusammengepresst und in ihrer zusammengepressten Lage über das Bindemittel (21) und/oder durch Koagulation in ihrer Lage gehalten sind.
  5. 5. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermaterialien (17) des Multicompoundwerkstoffes in einer verdichteten Lage über das Bindemittel (21) und/oder durch die Koagulation gehalten sind.
  6. 6. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumen des Multicompoundwerkstoffes aus 50 % bis 90 % aus Fasermaterial (17) und gegebenenfalls Füllmaterialien (20) sowie 10 % bis 50 % durch das Bindemittel (21) gebildet ist.
  7. 7. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasermaterial (17) aus Zellstoff und/oder Keramik und/oder Glas gebildet ist.
  8. 8. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (20) durch Mikroglaskugeln und/oder Holz- späne und/oder Baumwolle und/oder Silberfäden und/oder Kamelhaar und/oder Zellstoff oder dgl. gebildet ist.
  9. 9. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (20) durch Flocken aus Lederabfällen bzw.
    Lederrecyclingteilen besteht und vorzugsweise die Flocken eine maximale Längsabmes- sung von 3 mm und eine Dicke von 0,5 mm, bevorzugt 3 mm Länge, 3 mm Breite und 0,5 mm Dicke, aufweisen.
  10. 10. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel (21) durch ein organisches Bindemittel (21), beispielsweise ein Kollagen, gebildet ist und das Fasermaterial (17) über eine Kovalenz, eine Elektrovalenz, eine Komplexbindung oder eine Wasserstoffbrückenbindung verbun- den ist.
  11. 11. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel (21) durch Kunstharz und/oder eine Poly- urethandispersion oder durch eine Polyacrylatdispersion mit Weichmacher gebildet ist.
  12. 12. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel (21) durch Latex oder Naturkautschuk oder einen Dispersionsklebstoff gebildet ist.
  13. 13. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Multicompoundwerkstoff ein Trennmittel, insbesondere ein biologisch abbaubares Öl zugesetzt ist.
  14. 14. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Multicompoundwerkstoff ein geringer Anteil von Silikon zugesetzt ist.
  15. 15. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche wie ein Uhrband oder ein Gürtel mit zwei Deckschichten die miteinander verbunden sind, da- durch gekennzeichnet, dass der Multicompoundwerkstoff zumindest eine der Deckschich- ten (13, 23, 38, 41) und/oder der Zwischenschichte (12) bildet.
  16. 16. Bandförmiger Gegenstand, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche wie ein Uhrband oder ein Gürtel mit einer Kernschichte auf der auf zumindest einem Teil einer Oberfläche eine Deckschichte und auf der dieser gegenüberliegenden Oberfläche eine Verstärkungsschichte oder eine weitere Deckschichte angeordnet ist und eine der <Desc/Clms Page number 13> Deckschichten durch eine Folie oder eine Lage, insbesondere aus einem Naturmatenal, gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Deckschichten (13,23, 38, 41) und/oder die Zwischenschichte (12) durch ein Gemisch aus 50 % bis 90 % durch Natur- und/oder Kunstfasern und gegebenenfalls dem Füllmaterial (20) sowie 10 % bis 50 % Volumens durch das Bindemittel (21) gebildet ist.
  17. 17. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Deckschichten (13,23) durch eine Folie oder eine Lage, insbesondere aus einem Naturmaterial, z. B. Leder gebildet ist.
  18. 18. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernschichte Fasern (18, 33) bzw. Fäden und Füllmate- riahen (20) mit grösseren Abmessungen aufweist, als ein Multicompoundwerkstoff mit grö- berer Körnung, der eine eine obere und/oder untere Deckschichte (13,23, 38,41) bilden- den Schichte.
  19. 19. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine durch den Multicompoundwerkstoff gebil- dete Deckschichte (13, 23, 38,41) auf eine Trägerschichte (29, 35) aufgebracht und mit dieser durch einen Anformvorgang verbunden ist und die weitere durch den Multicom- poundwerkstoff gebildete Deckschichte (13,23, 38,41) auf der weiteren von der erstge- nannten Deckschichte (13,23, 38,41) abgewandten Oberfläche (40) der Trägerschichte (29,35) aufgebracht und durch einen Anform- und/oder Klebevorgang mit dieser Träger- schichte (29,35) verbunden ist.
  20. 20. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere auf die Trägerschichte (29,35) bzw. der Deck- schichte (13,23, 38, 41) aufgebrachte Deckschichte (13,23, 38, 41) die Längsseiten- kanten (45,48) der Trägerschichte (29, 35) und/oder der Deckschichte (13,23, 38, 41) bis in den Bereich der von der weiteren Deckschichte (13, 23,38, 41) abgewandten Ober- fläche (36) der anderen Deckschichte (13, 23, 38, 41) übergreift.
  21. 21. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseitenkanten (45,48) der die Deckschichte (13, 23, 38, 41) und gegebenenfalls die Trägerschichte (29, 35) übergreifenden weiteren Deck- schichte (13,23, 38, 41) wulstartig bzw. mit konvexen, insbesondere kreisförmigen Quer- schnitt ausgebildet sind.
  22. 22. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschichten (13,23, 38,41) untereinander und/oder mit einer in diesen eingebetteten Verstärkungsschichte (46) und/oder einer zwischen die- sen angeordneten Trägerschichte (29,35) durch einen Anformvorgang und/oder eine Kle- berschichte (24, 37) verbunden sind.
  23. 23. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Multicompoundwerkstoff ein Farbstoff zugesetzt ist und/oder der Multicompoundwerkstoff aus verschieden färbigen Grundmaterialien besteht
  24. 24. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer von einer weiteren Deckschichte und/oder der Trä- gerschichte (29,35) abgewandten Oberfläche (22,39) einer Trägerschichte (29,35) eine Oberflächenschichte (43) angeordnet ist.
  25. 25. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenschichte (43) durch eine insbesondere transparente Lackschichte oder eine insbesondere transparente Folie aus Kunststoff gebil- det ist.
  26. 26. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dampfdiffusionswiderstandszahl der Deck- und/oder Zwischenschichte (13, 23, 38, 41; 12) und/oder der Trägerschichte (29, 35) > 100. 000 ist.
  27. 27 Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an Fasermaterial (17) aus Leder ca. 25 %, vom Kleber (25) 40 % und vom Entformmittel ca 5 % beträgt.
  28. 28. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, <Desc/Clms Page number 14> dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Entformmittels pastenförmig ist und eine grösse- re Viskosität aufweist als 3. 000 m Pa sec und vorzugsweise durch Isobuthyle in Mineralöl gebildet ist und der Rest des Entformmittels flüssig mit einer Viskosität von grösser 1 m Pa sec ist.
  29. 29. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Multicompoundwerkstoff ein lösemittelabhängiger Kle- ber (25) zugesetzt ist.
  30. 30. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsschichte (46), Deck- (13,23, 38, 41) und/oder die Verstärkungs- und/oder Trägerschichten (46; 29,35) über einen Teil der Län- ge überlappt und vorzugsweise über das Ende derselben in Längsrichtung des bandförmi- gen Gegenstandes (1, 2) vorragt.
  31. 31. Bandförmiger Gegenstand nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Schichte (11) gebildete Deckschichte (13, 23, 38,41) mit der Trägerschichte (29, 35) die weitere Deckschichte (13,23, 38, 41) bzw.
    Träger- und/oder Verstärkungsschichte (29,35, 46) in Längsrichtung des bandförmigen Gegenstandes (1,2) überragt.
  32. 32. Verfahren zur Herstellung von bandförmigen Gegenständen, wie ein Uhrband oder Gürtel, bei welchem Fasermaterialien aus Natur- und/oder Kunststoffmaterialien endlicher Länge mit einem Bindemittel versetzt und so nach dem Trocknen zu einer Schichte miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermaterialien auf eine Länge zwischen 5 m und 10 mm, bevorzugt 0,1 mm bis 3 mm, gebracht werden, worauf dieses Fasermaterial mit einem Lösemittel, dem Bindemittel, einem Weichmacher und Entform- mittel und gegebenenfalls mit Füllmaterialien vermischt und mechanisch in einen pasten- förmigen Zustand durchmischt wird, wonach das Gemisch verdichtet und in einen Form- hohlraum eingepresst wird und danach die Schichte aus dem Formhohlraum entnommen und ausserhalb des Formhohlraums getrocknet wird.
  33. 33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasermaterialien und die Füllmaterialien aus Leder, insbesondere die Fasern oder Flocken mit dem Bindemittel und dem Entformmitte! vermischt werden, worauf ein Block aus dem Multicompoundstoff her- gestellt wird, wonach der Block in einzelnen Matten mit voreinstellbarer Dicke gespalten und als Deckschichte auf eine Träger- und/oder Zwischenschichte, die z. B. durch eine Schichte gebildet ist, aufgebracht wird.
  34. 34. Verfahren nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass eine Träger- und/oder Verstärkungsschichte vor dem Einbringen des Gemisches in den Formhohlraum eingelegt wird.
  35. 35. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 32 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen des Gemisches in den Formhohlraum eine getrocknete, als Deck- oder Zwischenschichte ausgebildete gegebenenfalls mit einer Träger- und/oder Verstär- kungsschichte verbundene Schichte eingelegt wird.
  36. 36. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 32 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die die weitere Deckschichte bildende Schichte, über die Längsseitenkanten der ge- trockneten Schichte und gegebenenfalls der Träger- und/oder Verstärkungsschichte her- umgeformt wird.
  37. 37 Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 32 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine Träger- und/oder Zwischenschichte in einem Arbeitsgang, bevorzugt gleich- zeitig auf den einander gegenüberliegenden Oberflächen der Träger- bzw. Zwischen- schichte eine Schichte aufgebracht bzw. angeformt wird HIEZU 4 BLATT ZEICHNUNGEN
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