AT406999B - Halterungs-anordnung für schubladen-böden an den seitenwänden der schublade - Google Patents

Halterungs-anordnung für schubladen-böden an den seitenwänden der schublade Download PDF

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die in Schubladen-Ausziehrichtung verstellbare 
Halterung der den Boden einer Schublade bildenden Bodenplatte an den zugeordneten 
Schubladen-Seitenwänden, bei welcher die seitlichen Randbereiche der Bodenplatte jeweils auf einem vom unteren Randbereich der Schubladen-Seitenwände horizontal vortretenden Tragflansch aufgesetzt gehalten sind 
Bei der Herstellung von Schubladen werden im heutigen Möbelbau neben den klassischen 
Holzwerkstoffen zunehmend auch Profile aus Metall oder Kunststoff für Schubladen-Seitenwände oder Teile der Seitenwande verwendet. Metall-Seitenwandprofile konnen beispielsweise im Strang- 
Pressverfahren aus Aluminium oder aus Metallblech ausgestanzt und gekantet werden.

   Kunststoff- Seitenwandprofile werden in der Regel extrudiert und auf die gewünschte Länge geschnitten oder auch im Kunststoff-Spritzgussverfahren hergestellt. Schliesslich sind auch Seitenwandprofile mit einem aus Metallblech gekanteten doppelwandigten, an der Unterseite offenen oberen 
Profilabschnitt und einem in dessen offene Unterseite eingesetzten, gesondert hergestellten und mit dem oberen Profilabschnitt verbundenen unteren Profilabschnitt aus Kunststoff bekannt (DE 42 00 581 C1). Bei solchen Seitenwandprofilen wird der in der Regel weiterhin aus Holz her- gestellte Boden auf einem vom Seitenwandprofil vorstehenden leistenartigen Vorsprung oder Tragflansch aufgesetzt oder in den Zwischenraum zwischen zwei in   Hohenrichtung   um das Mass der Dicke des Bodens versetzte leistenartige Vorsprünge eingesetzt.

   Selbst wenn zur zusatzlichen Verbindung des Bodens mit den Seitenwänden an der Seitenwand ein sogenannter Harpunensteg, d. h. eine auf beiden Flachseiten mit im Querschnitt sagezahnförmigen parallelen Verankerungs- rippen versehene horizontale Befestigungsleiste vorgesehen wird, welche in eine gegenüber der über die Spitzen der sagezahnformigen Rippen gemessenen Rippendicke in eine in ihrer Breite mit Untermass bemessene Langsnut m der seitenwandzugewandten Stirnkante des Schubladen- Bodens eingepresst wird, hat sich gezeigt, dass in Einzelfällen unter bestimmten ungünstigen Umstanden die Befestigung des Bodens an den Seitenwanden kritisch werden kann, und zwar wurde beobachtet,

   dass es bei haufig geöffneten und mit Schwung wieder geschlossenen und mit hohem Gewicht belasteten Schubladen infolge der beim Auftreffen der Schubladen-Frontblende auf den Schrankkorpus entstehenden Stossbeanspruchung zu einem Wandern des Schubladen- Bodens in Schubladen-Schliessrichtung kommen kann, ohne dass dies durch die erwähnten Harpunenstege mit Sicherheit vermieden wird. Insbesondere dann, wenn der Schubladen-Boden in seinen Abmessungen zwischen der Frontblende und der Rückwand ein gewisses Spiel hat, kann dann passieren, dass sich zwischen der Innenseite der Frontblende und dem Schubladen-Boden ein Spalt öffnet, der nicht nur unschön aussieht, sondern durch den auch in der Schublade enthaltene Gegenstande herausfallen oder doch eingeklemmt werden konnen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterungs-Anordnung für Schubladen-Böden an den Seitenwanden einer zugehörigen Schublade zu schaffen, welche die Halterung des Bodens einer Schublade an deren Seitenwänden derart ermöglicht, dass das Wandern des Schubladen- Bodens relativ zu den Seitenwänden auch bei hoher Belastung der Schublade und stossartigen Beanspruchung ausgeschlossen ist, wobei eine Ausrichtung des Bodens in der Schublade derart, dass seme vordere Kante spaltfrei an der Frontblende anliegt, möglich sein soll. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im korpusinneren, rückwärtigen Endbereich der Schubladen-Seitenwände jeweils ein langgestreckter Vorsprung im wesentlichen rechtwinklig nach oben vorspringt, dass in der dem Vorsprung gegenüberstehenden Unterseite der Bodenplatte eine im Querschnitt im wesentlichen komplementär zum Vorsprung geformte langgestreckte nutartige Ausnehmung vorgesehen ist, deren Längserstreckung grösser als die Langserstreckung des Vorsprungs ist, und dass in der rückwärtigen Stirnfläche des langgestreckten Vorsprungs eine in Schubladen-Ausziehrichtung verlaufende Bohrung zur Aufnahme des Schafts einer Verstellschraube vorgesehen ist, deren Kopf in direkte oder indirekte Anlage an die die Bodenplatte im Korpusinnern begrenzende rückwärtige Bodenplatten-Stirnfläche anschraubbar ist. 



  Im Gegensatz zu den im Stand der Technik verfolgten Versuchen, den Schubladen-Boden möglichst unverrückbar an den Seitenwänden festzulegen, wird der Schubladen-Boden er- findungsgemäss also verschiebbar auf den Tragflanschen der Seitenwände aufgesetzt, wobei jedoch durch erfindungsgemäss vorgesehene Verstellmöglichkeiten mittels Verstellschrauben die gewünschte spiel- und spaltfreie Halterung zwischen den Seitenwänden eingestellt werden kann. 



   Wenn die Schubladen-Seitenwande zumindest im Bereich ihrer Tragflansche für die 

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Bodenplatte aus Kunststoff hergestellt sind, empfiehlt es sich, den langgestreckten Vorsprung einstückig mit dem jeweiligen Tragflansch auszubilden. Diese Möglichkeit besteht also bei 
Kunststoff-Seitenwandprofilen, die im Spritzgussverfahren hergestellt sind, oder auch bei den erwähnten, aus Metallblech gekanteten doppelwandigen Seitenwandprofilen, die in der Unterseite durch einen Profilabschnitt aus Kunststoff verschlossen sind. 



   Die Bohrung im Vorsprung, in welche die Verstellschraube eingeschraubt wird, kann dann als im Querschnitt kreisförmig begrenzte glatte Bohrung ausgebildet werden, deren Durchmesser kleiner als der über die Spitzen der Gewindegänge gemessene Schaftdurchmesser der Verstellschraube ist Die Verstellschraube schneidet sich dann bei der Montage und Einstellung der Bodenplatte das Gegengewinde in dem aus Kunststoff bestehenden Vorsprung selbst 
Die Länge der nutartigen Ausnehmung in der Unterseite der Bodenplatte kann an sich entsprechend der Länge des leistenartigen Vorsprungs zuzüglich der zu erwartenden erfor- derlichen Verstellänge begrenzt sein.

   In bevorzugter Weiterbildung der Efindung erfolgt die Ausgestaltung jedoch so, dass sich - wie an sich bekannt - die nutartige Ausnehmung in der Unterseite der Bodenplatte im wesentlichen über die gesamte Lange der Bodenplatte erstreckt Das bietet die Möglichkeit, zusätzlich zu dem hinteren leistenartigen Vorsprung auch im vorderen Bereich des Tragflanschs einen oder mehrere in die nutartige Ausnehmung eingreifenden Vorsprung vorzusehen, welcher die Verbindung der Schubladen-Bodenplatte mit den Seitenwänden in bezug auf quer zur Ausziehrichtung horizontal verlaufende Kräfte stabilisiert 
Der Kopf der Verstellschraube wird zweckmässig im Durchmesser grosser als die Breite und/oder die Tiefe der nutartigen Ausnehmung im Boden bemessen.

   Damit ist sichergestellt, dass die bodenzugewandte Unterseite des Kopfs der Verstellschraube sich an der korpusinneren rückwärtigen Stirnkante der Bodenplatte abstützt und beim Einschrauben der Verstellschraube in die Bohrung im Vorsprung die Bodenplatte in Richtung zur Frontblende zieht 
Wenn andererseits der Kopf der Befestigungsschraube nicht oder nur geringfügig grosser als die entsprechenden Querschnittsabmessungen der nutartigen Ausnehmungen sind, kann   zwischen   dem Kopf der Verstellschraube und der rückwärtigen Bodenplatten-Stirnflache auch eine zusätzliche, die Anlageflache vergrössernde Unterlegscheiben vorgesehen werden 
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:

   
Fig 1 eine perspektivische Darstellung einer Schublade, welche mit der erfindungs- gemässen Halterungsanordnung für die Bodenplatte versehen sein moge, wobei die Verstellschraube für die Bodenplatte in noch nicht eingeschraubtem 
Zustand mit Abstand vor der Schubladen-Ruckwand dargestellt sind, 
Fig. 2 eine Schnittansicht durch die in Figur 1 gezeigte Schublade in einer parallel zur 
Einschubrichtung durch eine der langgestreckten nutartigen Aussparungen in der Schubladen-Bodenplatte gelegten Schnittebene; 
Fig. 3 eine Schnittansicht, gesehen in Richtung der Pfeile 3-3 in Figur 2; 
Fig. 4 eine Schnittansicht durch den rückwärtigen Eckbereich in der durch die Pfeile 
4-4 in Figur 3 veranschaulichten Schnittführung; 
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Pfeile 5-5 in Figur 4. 



   Die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte, in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Schublade weist eine als Boden dienende Bodenplatte 12 auf, an deren seitlichen Langsrändern Seitenwande 14 angesetzt sind. An der Rückseite ist der Zwischenraum zwischen den Seitenwanden 14 durch eine - im dargestellten Fall - an den Seitenwänden befestigte Rückwand 16 und an der Vorderseite durch die übliche Frontblende 18 geschlossen, die so gross bemessen ist, dass sie die Seitenwande 14 und die Bodenplatte 12 allseitig überragt.

   Die Seitenwände 14 sind im dargestellten Fall aus einem aus Metallblech gekanteten doppelwandigen und an der Unterseite offenen Profilabschnitt 20 und einem im Bereich der offenen Unterseite eingesetzten Profilabschnitt 22 aus Kunststoff zusammengesetzt, welcher - beispielsweise in der aus der DE 42 00 581 C1 bekannten Weise - mit dem Metallblech-Profilabschnitt 20 verbunden ist, so dass die Seitenwände 14 also einen nur an den Stirnseiten offenen Hohlraum aufweisen. Zur Halterung der Bodenplatte 12 ist an einem senkrechten Schenkel 24 des Kunststoff-Profilabschnitts 20 jeweils ein Tragflansch 26 angeformt, auf denen die seitlichen Ränder der Bodenplatte 12 aufsitzen. 



   Gegen Abheben von den Tragflanschen 26 wird die montierte Bodenplatte 12 durch den zu 

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 einer im Querschnitt bogenformig abgerundeten Hohlkehle umgeformten unteren Randbereich 20a (Fig. 5) des die Innenwandung der Schublade 10 bildenden Materialabschnitts des Profilabschnitts 
20 gesichert. Damit ist aber eine Verschiebung der Bodenplatte 12 in Schubladen-Auszieh- bzw. 



   -Einschubrichtung nur dann mit Sicherheit vermieden, wenn die Bodenplatte 12 in ihren Abmes- sungen in Ausziehrichtung exakt so bemessen ist, dass die frontblenden- und rückwandseitige 
Stirnkante spielfrei an der Frontblende 18 bzw. der Rückwand 16 anliegt. In der Praxis ist diese 
Bedingung in vielen Fällen nicht erfüllt, so dass die Schubladen-Bodenplatte 12 also durch die als 
Folge von schwungvollen Schliessen beim Anprall der Frontblende 18 am Schrankkorpus entstehenden Stösse die Bodenplatte 12 in Richtung der Rückwand 16 verschoben werden kann, wodurch sich der in Figur 2 mit a bezeichnete Spalt zwischen der Bodenplatte 12 und der 
Frontblende 18 öffnet. 



   Um das Entstehen eines solchen Spalts a zu verhindern, ist die nachstehend beschriebene erfindungsgemasse Halterungs-Anordnung vorgesehen 
Die erfindungsgemässe, eine Verstellung der Bodenplatte 12 in Schubladen-Ausziehnchtung ermoglichende Halterungs-Anordnung weist einen im korpusinneren Endbereich vom Tragflansch 26 jeder Seitenwand 14 nach oben vorstehenden langgestreckten Vorsprung 28 auf, der in jeweils eine zugeordnete, beispielsweise aus der DE 38 05 669 A1 bekannte, in der Unterseite der 
Bodenplatte 12 parallel zu deren seitlichen Randern eingefräste nutartige Ausnehmung 30 ein- greift. Der Vorsprung 28 ist - jedoch mit geringem Spiel - entsprechend dem Querschnitt der Ausnehmung 30 ausgebildet.

   Im Vorsprung 28 ist eine in der korpusinneren Stirnfläche des Vorsprungs 28 offen mündende Bohrung 32 vorgesehen, in welche jeweils eine Verstellschraube 34 einschraubbar ist Der in seinem Aussendurchmesser gegenüber dem Durchmesser der Bohrung 32 mit Übermass bemessene Gewindeschaft 34a der Verstellschraube 34 schneidet sich sein Gegengewinde in der Bohrung 32 beim ersten Eindrehen des Schafts 34a der Ver- stellschraube 34 in die Bohrung 32 Durch das Einschrauben der Verstellschraube 34 in die Bohrung 32 kommt der Kopf 34b der Verstellschraube 34 in Anlage an die rückwärtige Stirnkante der Bodenplatte 12 Bei weiterem Einschrauben wird vom Kopf 34b eine die Bodenplatte 12 in Richtung der Frontblende 18 zu verschieben suchende Kraft auf die Bodenplatte 12 ausgeübt. 



  Sofern ein Spalt a zwischen der vorderen Stirnkante der Bodenplatte 12 und der Frontblende 18 gegeben ist, kann dieser also durch Eindrehen der Verstellschraube 34 geschlossen werden. Da die Steigung der Gewindegange normaler selbstschneidender Schrauben so gewahlt ist, dass sie durch Selbsthemmung in der zugeordneten Aufnahmebohrung gehalten sind, besteht in der Regel auch keine Gefahr, dass der Sitz des Gewindeschafts 34a der Verstellschraube 34 in der Bohrung 32 sich bei stossartigen Beanspruchungen lockert und sich der Gewindeschaft 34a allmählich zurückschraubt. Trotzdem können naturlich zusatzlich übliche Schraubensicherungen vorgesehen werden Hier ist z. B. an einen Federring oder eine Zahnscheibe zu denken.

   Um die Verstellkraft über eine grössere Anlagefläche auf die   korpusinneren   Stirnkanten der Bodenplatte 12 zu übertragen, kann es auch zweckmässig sein, unter dem Kopf 34b der Verstellschrauben 34 noch eine die Anlagefläche an der Bodenplatten-Stirnkante vergrössernde Unterlegscheibe vorzusehen Die Ruckwand 16 der Schublade 10 ist beim beschriebenen Ausführungsbeispiel aus Metallblech hergestellt, die in ihrem unteren Randbereich so gekantet ist, dass eine passende Aufnahme 38 (Fig. 2 und 4) für den rückwärtigen Randbereich der Bodenplatte 12 entsteht. Selbst wenn die Bodenplatte 12 zum Schliessen des Spalts a in Richtung zur Frontblende 18 verstellt wird, tritt ihr rückwärtiges Ende nicht aus der Aufnahme 38 heraus, d. h. es entsteht kein Spalt zwischen Schubladen-Rückwand 16 und Bodenplatte 12. 



   In dem über den Köpfen 34b der Verstellschrauben 34 gelegenen Bereich sind in der Aufnahme 38 Aussparungen 40 (Fig. 4) vorgesehen, welche das Ansetzen der Schneide eines Schraubenziehers am Kopf 34b der Verstellschraube 34 zulassen. 



   Es ist ersichtlich, dass im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen des beschriebenen Ausführungsbeispiels verwirklichbar sind, die sich z. B. auf die Ausgestaltung der Seitanwand 14 beziehen. So ist ersichtlich, dass die erfindungsgemässe Halterungs-Anordnung auch bei ganz aus Kunststoff bestehenden Seitenwänden verwirklichbar ist. 



  Andererseits können auch Seitenwände aus Metall - sei es stranggepresste Hohlkammer- Seitenwände oder aus Stahlblech gekantete Einfach-Blechwände - in der erfindungsgemässen Weise weitergebildet werden, wobei dann auf dem aus Metall bestehenden, dem Tragflansch 26 

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 entsprechenden Tragflansch ein dem langgestreckten Vorsprung 28 entsprechender, jedoch gesondert hergestellter Vorsprung befestigt wird Der langgestreckte Vorsprung 28 kann sich - ab- weichend von der Darstellung in Fig 4 - auch über die gesamte Länge des Tragflanschs 26 erstrecken, wofür dann auch die nutartige Ausnehmung 30 uber die gesamte Länge der Bo- denplatte 12 durchgehen muss. Über die Verstellbarkeit der Bodenplatte 12 hinaus wird dann eine zusätzliche Stabilisierung der Verbindung der Bodenplatte 12 mit den Seitenwanden 14 erreicht 
PATENTANSPRÜCHE: 
1.

   Anordnung fur die in Schubladen-Ausziehrichtung verstellbare Halterung der den Boden einer Schublade (10) bildenden Bodenplatte (12) an den zugeordneten Schubladen- 
Seitenwanden (14), bei welcher die seitlichen Randbereiche der Bodenplatte (12) jeweils auf einem vom unteren Randbereich der Schubladen-Seitenwande (14) horizontal vortretenden Tragflansch (26) aufgesetzt gehalten sind dadurch gekennzeichnet, dass im korpusinneren, rückwärtigen Endbereich der Schubladen-Seitenwande (14) jeweils ein langgestreckter Vorsprung (28) im wesentlichen rechtwinklig nach oben vorspringt, dass in der dem Vorsprung (28) gegenüberstehenden Unterseite der Bodenplatte (12) eine im Querschnitt im wesentlichen komplementar zum Vorsprung (28) geformte langge- streckte nutartige Ausnehmung (30) vorgesehen ist, deren Langserstreckung grösser als die Längserstreckung des Vorsprungs (28) ist,

   und dass in der rückwärtigen Stirnfläche des langgestreckten Vorsprungs (28) eine in 
Schubladen-Ausziehrichtung verlaufende Bohrung (32) zur Aufnahme des Schafts (34a) einer Verstellschraube (34) vorgesehen ist, deren Kopf (34b) in direkte oder indirekte 
Anlage an die die Bodenplatte (12) im Korpusinnern begrenzende rückwärtige 
Bodenplatten-Stirnfläche anschraubbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Halterungs-Anordnung nach Anspruch 1, bei welcher die Schubladen-Seitenwande (14) zumindest im Bereich ihrer Tragflansche (26) fur die Bodenplatte (12) aus Kunststoff hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Vorsprung (28) einstuckig mit dem jeweiligen Tragflansch (26) ausgebildet ist 3. Halterungs-Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (32) im Vorsprung (28) eine im Querschnitt kreisförmig begrenzte glatte Bohrung ist, deren Durchmesser kleiner als der über die Spitzen der Gewindegange gemessene Schaftdurchmesser der Verstellschraube (34) ist 4.
    Halterungs-Anordnung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich - wie an sich bekannt - die nutartige Ausnehmung (30) in der Unterseite der Boden- platte (12) im wesentlichen über die gesamte Lange der Bodenplatte (12) erstreckt 5. Halterungs-Anordnung nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (34b) der Verstellschraube (34) im Durchmesser grösser als die Breite und/oder die Tiefe der nutartigen Ausnehmung (30) in der Bodenplatte (12) bemessen ist.
    6. Halterungs-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kopf (34b) der Verstellschraube (34) und der rückwärtigen Bodenplatten- Stirnfläche eine Unterlegscheibe vorgesehen ist
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