AT406354B - Zerkleinerungsvorrichtung - Google Patents

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    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung zur Herstellung von   Rmdenmulch,   insbesondere Decorrinde, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 
Solche Zerkleinerungsvorrichtungen mit einer zylindrischen Schneidwalze, mit einer oder mehreren Reihen wendelförmig uber deren Mantelfläche verteilt angebrachten Messern, die gegen einen Schneidkamm mit Gegenschneiden das Zerkleinerungsgut zerschneiden, sind fur faserhaltige Abfallgüter bekannt 
Es sind diese Zerkleinerungsvorrichtungen für die Zerkleinerung von sehr zähem Material, wie Rinde zu einem Mulchmatenal mit möglichst enger Verteilung der Teilchengrösse und einem geringen   Femanteil,

     nicht geeignet und erfordern uberdies eine hohe spezifische Zerkleinerungsarbeit bei hohen Lastspitzen und dadurch entsprechend grosse Antriebsleistungen und auf die hohen auftretenden Belastungen ausgelegte Maschinen, wobei noch ein hoher Verschleiss der Schneidorgane hinzukommt 
So zeigt die DE 195 47 355 A1 eine liegend angeordnete Forderwalze mit mehreren Reihen von Doppelmitnehmen, die entlang von Wendellinien uber die zylindrische Mantelfläche in   Umlaufnchtung   versetzt angebracht sind, die mit an einer parallel zu der Förderwalze ausgerichteten Welle angebrachten scheibenförmigen Gegenmessern, diese jeweils umgreifend, zusammenarbeitet 
Die beschriebene Anordnung dient zum Schneiden von fasngen, landwirtschaftlichen Halm- und Blattgutes,

   bei dem weit weniger Schneidwiderstand als bei Rinde zu überwinden ist und wird bei Landmaschinen wie Heu- und Strohpressen verwendet 
Das Schneiden erfolgt bei dieser Forderwalze mit einem ziehenden Schnitt; der bei Halmgut vorteilhaft ist, ebenso wie die angetnebenen Scheibenmesser und die Gestaltung der Doppelmitnehmer. 



  Fur die Verwendung zum Zerkleinern von Rinde ist diese   Zerkleinerungsanordnung   deshalb ungeeignet, weil dieses zähe Material eines hackenden Schnittes und eines feststehenden Gegenmessers bedarf, während die Forderwirkung dabei in den Hintergrund tntt und in ausreichendem Mass von der drehenden Schneidwalze und der Schwerkraft erzeugt wird. 



   Eine Rindenmühle anderer Art ist in der SU 1 400 887 A beschrieben. Diese besitzt eine angetriebene Vertikalwelle an der radial nach aussen gerichtete Messer angebracht sind, mit denen am Aussengehäuse angeordnete feststehende radial nach innen gerichtete Gegenmesser zusammenarbeiten Unterhalb der Schneidvorrichtung ist eine Austragsvorrichtung auf der Welle angebracht, die das zerkleinerte Gut seitlich auswirft 
Aus der EP 0 387 868 ist ein Müllzerkleinerer mit emem zylindrischem Rotor bekannt geworden, dessen zylindrische Mantelfläche mit Messern bestückt ist, die entlang von, durchgehend von einer Stirnseite zur anderen verlaufenden, Wendellinien und in Umfangsnchtung schrittweise versetzt angebracht sind.

   Diese Messer sind einzeln in V-Nute eingesetzt, die in Ebenen, in rechtem Winkel zur Achse des Rotors, am Umfang desselben verteilt angeordnet sind Zum Schneiden ist ein fest angebrachtes kammförmiges Gegenmesser vorgesehen, das zwischen die Messer des Rotors eingreift und nur einen geringen Luftspalt zur Mantelfläche des Rotors aufweist. 



   Durch die Art der An- und Zuordnung von Messem und Gegenmesser zueinander ist dieser Zerkleinerer grundsätzlich für die Zerkleinerung von Rinde geeignet. 



   Nachteilig bei dieser   Zerkleinerungsvorrichtung   ist es aber, dass die Messer in durchgehenden Wendellinienen über die Mantelfläche des Rotors verteilt angeordnet sind und das Gegenmesser, wegen der beim Schneiden auftretenden erheblichen Seitenkräfte, in Axialrichtung ausgerichtet sein muss und diese zu einer schiebenden, ungleichmässigen Belastung und Abnutzung von Messern und Gegenmesser und dadurch zu ungleichmässigen Zerkleinerungsergebnissen und zu einem erhöhten spezifischen Energiebedarf fuhrt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Maschine der eingangs angegebenen Bauart, durch geeignete Gestaltung und Anordnung der Bauteile, eine hohe Durchsatzleistung bei verringertem Leistungsbedarf, vernngerten Verschleiss und eine Verbesserung der Qualität des Zerkleinerungsproduktes, besonders im Sinne einer gleichmässigen Teilchengrösse, des Rindenmulches bzw. des Decormulches zu erhalten 
Diese Aufgabe wird bei einer Zerkleinerungsvorrichtung der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelost Die Unteranspruche betreffen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung. 



   Die Unteransprüche und Anspruch 1 bilden gleichzeitig einen Bestandteil der Beschreibung der 
Erfindung 

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Durch die Anbringung mehrerer Reihen von Messern auf der Schneidwalze, die über deren Umfang gleichmässig verteilt sind und von beiden Stirnseiten bis zur Mitte reichend, an Wendel-   linien   angeordnet sind, die einen verhältnismässig steilen Winkel zur Axialrichtung und gegen die Umlaufrichtung der Schneidwalze aufweisen, werden Lastspitzen verringert und der Kraftbedarf vergleichmässigt 
Dabei liegen die besonderen Vorteile der vorliegenden Erfindung unter Anderem in der speziellen Anordnung der Messer der Schneidwalze auf den mittig geteilten gegenläufigen   Wendellinien,   in deren Versetzung zueinander in Umfangsnchtung und in deren steilen Wendelung,

   die sich für das Hackgut Rinde als besonders vorteilhaft erweist. 



   Ein erganzender Vorteil wird mit der besonderen Gestaltung des fest angebrachten Gegenmessers, durch Bestückung mit einzeln nebeneinander angebrachten Gegenmessem, die erst miteinander einen Schneidkamm bilden, erreicht, sodass eine besonders genaue Ein- und Nachstellung möglich ist und ein Schaden am Gegenmesser nicht zum Austausch des ganzen Kammes fuhrt. 



   Der Versatz der Reihen von Messern von den beiden Stirnseiten her zueinander und die Anordnung der Messer in gegen die Umlaufrichtung verlaufenden Wendellinien auf dem Mantel der Schneidwalze ermöglicht das Ausweichen von schwierig zu zerkleinernden   Rindenstücken   zur Mitte hin und aus einer Schneidreihe heraus, um später in einer anderen Reihe erfasst und geschnitten zu werden, ohne dass es zu Anhäufungen von Gut vor den Messern und dem Aufbau hoher Kräfte kommt. 



   Ein Winkel der Wendellinie wie im Schutzbegehren angegeben ist dabei besonders günstig, um solche Anhäufungen und Verstopfungen zu vermeiden und eine genügende Einzugswirkung beim Schneiden zu erreichen. 



   Besonders hohe Leistungsfähigkeit und Gleichmässigkeit beim Schneidvorgang wird bei Anordnung von je vier Reihen von Messern, zu beiden Seiten auf der Schneidwalze, erhalten, wobei eine gleichmässige Anordnung und ein gleichmässiger Versatz am vorteilhaftesten ist. 



   Die Befestigung und der Sitz der Messer auf dem Mantel der Schneidwalze wird durch eine ebene, radiale Sitzfläche und durch die Verschraubung jedes Messers mit zwei Schrauben besonders einfach gestaltet, wodurch das Auswechseln für den Schliff sehr verbessert wird, während das Messer an der Hinterseite durch eine kleine Stützfläche zusätzlich abgesteift werden kann. 



   Durch die Lageanordnung des Messers 7 auf der Mantelfläche der Schneidwalze 1 wird beim Nachschleifen für eine Abtragung von etwa 1 mm nur etwa eine 0,2 mm dicke Unterlage erforder- lich, um die ursprünghche Lage der Vorderschneidkante wieder herzustellen. 



   Der Abstand benachbarter Messer in Axialrichtung voneinander ist, mit der Hälfte ihrer Breite, auf die Teilchengrösse des Zerkleinerungsgutes und die erforderlichen Festigkeit der Gegenmesser abgestimmt. 



   Die Schnittkräfte sind durch die Wahl einer stark hinterschnittenen Fläche an der Schneidkante des Messers und durch eine Anfassung im oberen Bereich stark verringert und das Einquetschen von halbgeschnittenem Gut besonders an dem zurückgesetzten Gegenschneidenteil des Gegenmessers wird durch den angewandten Fasenwinkel weitgehend vermieden, durch den die Anfassungsfläche im wesentlichen parallel an dem zurückgesetzten Gegenschneidenteil entlangbewegt wird. 



   Durch die Lage des Messers beim Schnitt ergibt sich ein effektiver Hinterschneidungswinkel mit der Ebene durch die Vorderschneidkante und die Rotationsachse der Schneidwalze, der nur etwa halb so gross ist, wie der Hinterschneidungswinkel und der die für das Abwerfen des geschnittenen Gutes notwendige Fliehkraft bestimmend ist. 



   Dem Vermeiden von Verstopfungen und der Verminderung der Reibung insgesamt, dienen die zurückgesetzten Teilflächen der Längsseiten des Messers, die hinter den Seitenschneidkanten beginnen. 



   Für die kraftarme Arbeit der Messer ist die Einhaltung der Schneidspalte an den Vorderseiten und an den Längsseiten der Messer zwischen diesen und den Gegenmessern wichtig und ein Spalt von 0,5 mm bildet ein Optimum, bei dem die Schnittkräfte und Verschleiss nicht zu gross ist und das Einziehen von Faserbündeln des Hackgutes, die nicht durchreissen, noch nicht erfolgt, während bei kleineren Spaltabständen die Schnittigkeit verbessert wird, bei stark erhöhtem Kraftaufwand und bei grösseren Spaltabständen das Durchziehen von Fasern zunimmt und dadurch ebenfalls der Kraftaufwand, bei verschlechterter Qualität des Hackgutes, steigt 

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Die Ausbildung des Schneidkammes als Messerträger,

   auf dem Einzelmesser als Gegenmesser mit einer einzigen Schraube befestigt und zusatzlich von je einem Sicherungsstift an den Stosskanten der Gegenmesser ist auf eine moglichst einfache Befestigung und einen einfachen schnellen Messerwechsel, gegebenenfalls durch Wenden, abgestimmt. Dazu ist jedes Gegen- messer mit einem vorspringenden und einem zurückgesetzten Gegenschneidenteil aufgebaut, wodurch auch die Montage vereinfacht ist. 



  Der Schneidkamm ist dabei mit Langlochern versehen, durch die die Verschraubungen eine Verstellung am Maschinenrahmen zulassen, wodurch die Spaltbreite an den Gegenschneidenteilen der Gegenmesser, die für das gute Schneiden der Schneidkanten der Messer wichtig ist, eingestellt werden kann. 



   Für die Erhaltung einer guten Schnittqualität bei geringer Neigung zum Quetschen des Zerkleinerungsgutes ist die Anordnung der Schneidkanten von Messern und Gegenmessem in einer Ebene durch die Rotationsachse der Schneidwalze besonders vorteilhaft. 



   Für die Beaufschlagung der Schneidwalze mit Zerklemerungsgut hat sich die Gestaltung des Zuführtrichters mit einer Vorderwand die an den Gegenmessem ansetzt und einer Hinterwand die etwa im Scheitel der Schneidwalze angeordnet ist, als besonders günstig erwiesen, weil dann das Material auf die abwärts laufende Mantelfläche der Schneidwalze fällt und besser mitgenommen wird. 



   Durch die gewählte Anordnung der Schneidwalze und des Gegenmessers lässt sich die Drehzahl der Schneidwalze in weiten Grenzen verandern, ohne dass sich dadurch die Materialqualität des   Rindenmulches   verändert und ein Gut mit wenig Feinanteilen erhalten und sowohl die Geräuschentwicklung als auch der Wartungsaufwand gering bleiben. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen einer Ausführungsform beschrieben. Dabei zeigt: 
Fig. 1 eine Seitenansicht der Zerkleinerungsvorrichtung, 
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Zerkleinerungsvorrichtung; 
Fig.3 eine Draufsicht auf die Zerkleinerungsorgane; 
Fig 4 eine Ansicht der Zerkleinerungsorgane in Axialrichtung der Schneidwalze, 
Fig 5a eine Seitenansicht eines Messers der Schneidwalze,   Fig.5b   eine Draufsicht auf ein Messer der Schneidwalze; 
Fig.6 eine Seitenansicht der Zerkleinerungsvorrichtung mit der Neigung der Trichterwände, 
Fig.7 eine axiale Ansicht eines Radialschnittes durch die Schneidwalze und ein Messer 
Auf einem Maschinenrahmen 42 ist eine Schneidwalze 1 beiderseits mit seiner Welle 3 gelagert und ein Schneidkamm 9 befestigt und ein Zuführtrichter 32 aufgebaut.

   Die Schneidwalze 1 wird über einen Keilrienantrieb von einem ebenfalls auf dem Maschinenrahmen 42 aufgebauten Elektromotor angetrieben. 



   Auf der zylindrischen Mantelfläche 2 der schneidwalzel 1 sind vier Reihen 6,6' von Messern 7 von den beiden Stirnseiten 4 und 5 ausgehend, entlang von Wendellinien gegen die Umlauf- richtung 8 der Schneidwalze 1 unter einem Winkel 13 zur Axialrichtung, bis zu deren Mitte 11 laufend, in axialen Abständen voneinander, versetzt angebracht 
Die vier Reihen 6 von der antriebsseitigen Stirnseite 4 ausgehend und die vier Reihen 6' von der gegenüberliegenden Stirnseite 5 ausgehend sind mit einem Umfangswinkelversatz 14 von 90 Grad untereinander angeordnet und enden mit einem Versatzabstand von 45 Grad genau auf Lücke zueinander gestellt. 



   Die Messer 7 der Schneidwalze 1 sind aus Vierkantstahl und auf ebenen Sitzflächen 15 an deren Mantelfläche 2 mit je zwei hintereinander angeordneten Senkkopfverschraubungen 16 in einen Abstand voneinander befestigt, der etwa der Hälfte der Breite 17 des Messers 7 über die Vorderschneidkante 18 entspricht, die zwischen einer Hinterschneidungsfläche 20 mit einem Hinterschneidungswinkel von 25 Graden zum rechten Winkel zu den Längsflächen des Messers 7 und einer Anfassungsfläche 21 mit einem Fasenwinkel von 12 Graden, zu der oberen Fläche 22 des Messers 7 gebildet ist.

   In Schnittposition des Messers 7, wenn die Vorderschneidkante 18 in der Ebene 41 durch die Rotationsachse 19 der Schneidwalze 1 liegt, beträgt der effektive Hinterschneidungswinkel 10 Grade, den die Seitenschneidkanten 26 des Messers 7 mit den Seitengegenschneidkanten 37 bilden 
Die hintere Fläche 36 jedes Messers 7 ist an einer kleinen Stützfläche am hinteren Ende der ebenen Sitzfläche 15 abgestützt An den Seitenflächen jedes Messers 7 sind vertiefte Einzugsflächen 25 von etwa 1 mm Tiefe im Abstand hinter den Seitenschneidkanten 26 des Messers 7 beginnend, eingearbeitet. 

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   Die Vorderschneidkante 18 des Messers 7 und die Seitengegenschneidkanten 37 des Gegenmessers 10 liegen auf wenige Zentelmillimeter genau in der Ebene 41 durch die Rotations- achse 19 der Schneidwalze 1. 



   Auf dem Schneidkamm 9, der als Messerbalken einen Messerträger fur eine Mehrzahl von nebeneinander auf Stoss angeordneten Gegenmessem 10 bildet, ist jedes Gegenmesser 10, das symmetrisch ausgebildet, gewendet eingesetzt werden kann, mit einer einzigen Befestigungsschraube 27 angebracht und zwischen den Stosskanten 28 benachbarter Gegenmesser 10 mit je einem eingepressten Sicherungsstift 29 gesichert. 



   Jedes Gegenmesser 10 besteht aus einem vorspringenden Gegenschneidenteil 30, beiderseits mit Seitengegenschneidkanten 37 und einem seitlich anschliessenden zurückgesetzten Gegen- schneidenteil 31 mit einer Vordergegenschneidkante 24, die zu den Vorderschneidkanten 18 und den Seitenschneidkanten 26 der Messer 7 einen gleichmässigen Spaltabstand von 0,5 mm aufweisen. 



   Der Schneidkamm 9 ist mit mehreren Verschraubungen 38, am Schneidbalken, an dem Maschinenrahmen 42 befestigt, wobei im Schneidbalken Langlöcher angebracht sind, mit denen der Spaltabstand zwischen den Vorderschneidkanten 18 und den Vordergegenschneidkanten 24 der Gegenmesser 10 eingestellt wird 
Der Zuführtnchter 32 endet mit seinen Seitenwänden 33 an den beiden Stirnseiten 4,5 der Schneidwalze 1 
Die vordere Trichterwand 34 setzt zwischen den Befestigungsschrauben 27 der Gegenmesser 10 und deren Gegenschneidenteile 30,31 an. Die hintere Trichterwand 35 setzt im Scheitel der Schneidwalze 1, um einige Grade in Umlaufrichtung 8 versetzt an Die Neigung der vorderen und der hinteren Trichterwand 34 und 35 ist aus Fig. 6 zu entnehmen 
Patentansprüche : 
1.

   Zerkleinerungsvorrichtung, zur Herstellung von Rindenmulch, insbesondere von 
Decorrinde, mit einer beidseitig an einer waagrechten Welle antreibbar gelagerten zylind- rischen Schneidwalze, auf deren zylindrischer Mantelfläche von einer Stirnseite zur anderen, entlang von Wendellinien mehrere Reihen von Messern angeordnet sind, wobei die Messer in Axialrichtung der Schneidwalze in gleichmässigen Abständen voneinander und gegen die Umlaufrichtung der Schneidwalze, in gleichmässigen Schritten versetzt, aufgeschraubt sind und an feststehenden Gegenmessem eines in Axialrichtung der 
Schneidwalze ausgerichteten Schneidkammes, ineinandergreifend kämmend, schneiden, dadurch gekennzeichnet, dass von jeder Stirnseite (4 und 5) der Schneidwalze (1) ausgehend, mehrere Reihen (6,6'), wenigstens aber eine Reihe von Messern (7), jeweils entlang einer Wendellinie bis zur Mitte (11)

   der Schneidwalze (1) reichend angeordnet sind und die Reihen (6) von Messern (7) von der einen Stirnseite (4) zu den Reihen (6') von 
Messern (7) der anderen Stirnseite (5) der Schneidwalze (1) zueinander in 
Umfangsrichtung (8) in gleichmässigen Versatzabständen (12), insbesondere genau auf 
Lücke versetzt endend, angebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Zerkleinerungsvorrichtung, nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendellinie, auf der die Messer (7) einer Reihe (6,6') liegen, einen zu der Mitte (11) der Schneidwalze (1) hin sich öffnenden Winkel (13) von zwischen 30 und 50, insbesonders von 45, Winkelgraden einnimmt.
    3. Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von jeder Stirnseite (4 und 5) der Schneidwalze (1) ausgehend, je vier Reihen (6 und 6') von Messern (7) angebracht sind, die zueinander unter einem Umfangswinkel (14) von 90 Winkelgraden angeordnet sind und die Reihen (6 und 6') der beiden Seiten (4 und 5) der Schneidwalze (1) zueinander um 45 Winkelgrade, genau auf Lücke gestellt endend, versetzt sind.
    4. Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Messer (7) der Schneidwalze (1), das klotzförmig, im wesentlichen als Vierkantstahl ausgebildet ist, auf einer eben in diese eingearbeiteten Sitzfläche (15), die gegen die Umlaufrichtung (8), vorzugsweise mit einer, dazu <Desc/Clms Page number 5> insbesonders in rechtem Winkel, anschliessenden Stützfläche für das Messer (7) abschliesst, das Messer (7) mit zwei in Umlaufrichtung (8) der Schneidwalze (1) hintereinander liegenden Senkkopfverschraubungen (16) aufgeschraubt ist.
    5 Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Messer (7) einer Reihe (6,6') in Axialrichtung der Schneidwalze (1) einen Abstand voneinander aufweisen, der zwischen emem Drittel und der ganzen Breite (17), insbesonders der Hälfte oder etwas unter der Breite (17), der Messer (7) entspricht 6.
    Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Messer (7) eine in Axialrichtung der Schneidwalze (1) verlaufende, stirnseitige gerade Vorderschneidkante (18) besitzt, die zwischen einer, unter einem Hinterschneidungswinkel (39), von vorzugsweise 25 Grad zum rechten Winkel zu den Längsflächen des Messers (7), ausgerichteten, Hinterschneidungsfläche (20) und einer Anfassungsfläche (21),die einen Fasenwinkel, von vorzugsweise 12 Grad gegen die obere Fläche (22) des Messers (7) aufweist, gebildet ist 7.
    Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Messer (7) die Hinterschneidungsfläche (20) einen effektiven Hinterschneidungswinkel (39'), von vorzugsweise 10 Grad, zu einer Ebene (41) durch die Vorderschneidkante (18) und die Rotationsachse (19) der Schneidwalze (1) einnimmt unter dem die Seitenschneidkanten (26) des Messers (7) angeordnet sind.
    8 Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Messer (7) die Seitenflächen (23), im Abstand hinter den Seitenschneidkanten (26) des Messers (7) beginnend mit, um vorzugsweise 1 mm, vertieften Einzugsflächen (25) versehen sind 9 Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidspalt zwischen der Vorderschneidkante (18) eines Messers (7) und der Vordergegenschneidkante (24) an dem zuruckgesetzten Gegenschneidenteil (31) des zugeordneten Gegenmessers (10) des Schneidkammes (9) zwischen 0,25 und 1 mm, insbesonders 0,5 mm, und zwischen den Seitenschneidkanten (26) der Messer (7) der Schneidwalze (1) und den Seitengegenschneidkanten (24) dem vorspringenden Gegenschneidenteil (30) des zugeordneten Gegenmesser (10) zwischen 0,25 und 1 mm und insbesonders 0,
    5 mm beträgt.
    10. Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenschneidbalken des Schneidkammes (9) auf dem Maschinenrahmen (42) mit Verschraubungen (38) mehrfach verschraubt, einen mit Langlöchern versehenen, einstellbaren Messertrager bildet, auf dem mehrere Gegenmesser (10) nebeneinander, aneinander anliegend, insbesonders jeweils mit einer einzigen Befestigungsschraube (27), verschraubt und mit einem, an den Stosskante (28) zweier benachbarter Gegenmesser (10) mit einem, in eine Bohrung des Schneidkammes (1), eingepressten Sicherungsstift (29) gesichert sind 11 Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenmesser (10) symmetrisch und wendbar ausgebildet, jeweils einen zwischen zwei Messer (7) der Schneidwalze (1) eingreifenden vorspringenden Gegenschneidenteil (30)
    und einen zurückgesetzten Gegenschneidenteil (31) seitlich daran anschliessend aufweisen, an dessen Vordergegenschneidekane (24) die Vorderschneidkante (18) des gegenüberliegenden Messers (7) schneidet.
    12. Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (7) der Schneidwalze (1) mit den Vorderschneidkanten (18) und die zugeordneten Gegenmesser (10) des Schneidkammes (9) jeweils mit den Vordergegenschneidkanten (24) und den Seitengegenschneidkanten (37) beim Schnitt, vorzugsweise auf wenige Zehntelmillimeter genau, in einer durch die Rotationsachse (19) der Schneidwalze (1) gehenden Ebene (41) liegen 13 Zerkleinerungsvorrichtung, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführtrichter (32) für die Schneidwalze (1) mit den Seitenwänden (33) an den Stirnseiten (4,5) der Schneidwalze (1) abschliesst und die vordere Trichterwand (34) am Schneidkamm (9), vorzugsweise zwischen den <Desc/Clms Page number 6> Befestigungsschrauben (27) und den Gegenschneidteilen (30,31)
    der Gegenmesser (10), und die hintere Tnchterwand (35) am Scheitel der Schneidwalze (1), insbesonders einige Grade in Umlaufrichtung (8) verschoben, ansetzt.
    Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
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