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Einrichtung zur Verhinderung der dauernden Ausschaltung des Anrufsignales von Telephonapparaten.
Bekanntlich ist das Anruf signal von Telephonapparaten ausgeschaltet, wenn die eine (linke) Hörmuschel von dem Haken abgenommen ist und bleibt so lange ausgeschaltet, bis diese Hör- muschel wieder aufgehängt wird. Es kommt nun häufig vor, dass bei Unterbrechungen im Gespräche die Hörmuschel statt auf den für sie bestimmten Haken aufgehängt zu werden, beiseite
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wird, nicht angerufen werden kann.
Zweck vorliegender Erfindung ist, dies zu verhindern, so dass, wenn bei Unterbrechung des Gespräches die Hörmuschel nicht auf dem zur Einschaltung des Anrufläutewerkes dienenden Haken aufgehängt wird, nach kurzer Zeit die Station dennoch aufgerufen werden kann.
Diese Einrichtung ist in der Zeichnung in Fig. 1 bei einem Wandtelephon schematisch dargestellt. Fig. 2 veranschaulicht ein Detail.
Die Hörmuschel a besitzt ausser der Aufhängeöse b noch eine zweite Ose c, mit welcher sie
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andererseits bei g an der Wand befestigt ist. Diese Schnur ist zu kurz, um die abgenommene Hörmuschel auf das Telephonpult legen zu können, verhindert jedoch nicht, die Muschel zum Ohr zu bringen. Wird nun die Hörmuschel nach Gebrauch nicht aufgehängt, so hängt dieselbe nicht frei an dem Kabel, sondern wie aus Fig. 1 ersichtlich, an der Schnur d, die aber an dem Haken j befestigt ist und diesen in bekannter Weise niederzieht, so dass das Anrufsignal eingeschaltet wird.
Soll aber bei Unterbrechungen des Gespräches das Anrufsignal während einer Gesprächs-
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vorgesehen. Um nun zu verhindern, dass durch Hänge'. lassen der Hörmuschel an diesem Haken das Anrufsignal dauernd ausgeschaltet bleibt, ist der Haken h derart ausgebildet, dass nach einer bestimmten Zeit die Hörmuschel von ihm abfällt und längs der Schnur d bis zum tiefsten Punkte gleitet ; diese Schnur zieht dann unter der Last der Hörmuschel den Hakenj nieder und schaltet dadurch das Läutewerk ein. Bei der dargestellten Ausführungsform (Fig. 2) ist der Haken h
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eint'r Rolle gegen eine Führungsschiene ! stützt.
Der Drehungspunkt i ist am Ende eines um eine Achse m drehbaren Armes H gelagert, der eine Schaltklinke o trägt, welche in ein Schaltrad eines an sich bekannten Uhrwerkes q eingreift. Wird die Hörmuschel auf den Haken h aufgehängt, so zieht sie durch ihr Gewicht denselben langsam nieder, wobei die Hörmuschel als Antriebs- vorrichtung für das Uhrwerk q dient. Sobald die Rolle am Arme k nach Ablauf einer durch das
Uhrwerk bestimmten Zeit an das Ende der Führungsschiene 1 anlangt, kann sich der Winkelhebel h k drehen, so dass die Hörmuschel von dem Haken abgleitet und längs der Schnur d sich bewegt, diese spannend, wodurch das Anrufsignal in der vorstehend erwähnten Weise wieder
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Die geschilderte Einrichtung lässt sich auf alle Arten von Wandtelephonen anwenden und kann in sinngemässer Ausführung auch auf Tischtelephone übertragen werden.